Mobbing an Schulen

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					       Mobbing an Schulen
            Prävention und Intervention




                     Vortrag am 24.08.2011
                     Schleiklinikum Schleswig
                     Klinik für Kinder und Jugendpsychiatrie


                     Roland Storjohann
                     Schulpsychologe




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                       Kreises Schleswig-Flensburg
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                      Kreises Schleswig-Flensburg
Teil 1
  Mobbing an Schulen
Teil 2
  Methoden und Arbeitsmaterialien zur
  Prävention von Mobbing
  und Intervention bei akuten Mobbingfällen
Teil 3
  Weitere Methoden zur Prävention von Gewalt,
  zur Konfliktklärung und Stärkung der
  Klassengemeinschaft



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                          Kreises Schleswig-Flensburg
                              Film


   „Schulweg in die Angst“

Ausschnitt aus :DVD 1 Unterrichtsfilme
Anti-Mobbing-Koffer Schleswig-Holstein


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                        Kreises Schleswig-Flensburg
Definition von Mobbing/Bullying
   Kräfteungleichgewicht
   Häufigkeit
   Dauer
   Konfliktlösung alleine nicht möglich

   Mobbing ist quälen!


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                            Dynamik der Mobbingspirale
                                nach Christa Limmer, „Sonst bist du dran!“

TäterIn                              Lehrkräfte                        Eltern
 Gelerntes aggressives
                                      wenig Beobachtungen              uninformiert
Verhaltensmuster
                                      hilflos, unentschlossen          unsicher
 Fehlen einer Grenze
                                      gleichgültig                     bagatellisierend
 Abbau der Selbstkontrolle
                                      kein Eingreifen                  kein Eingreifen
 Veränderung der Norm: Opfer hat
selbst Schuld                         inkonsequentes Verhalten         inkonsequentes Verhalten
 Positive Verstärkung                keine Konsequenzen               keine Konsequenzen
 Aufmerksamkeit
 Stärke. Macht
 Beeinflussung



Opfer                                ZuschauerInnen Typ 1               ZuschauerInnen Typ 2
 ängstlich, verunsichert             beobachtend                       fasziniert

 fügt sich in Opferrolle             gleichgültig                      bewundernd

 gibt sich selbst die Schuld         ängstlich                         Schuldzuweisung an Opfer

 Schweigen                           Passivität, Voyeure               Rechtfertigung: „Alle machen es.“

 Passivität                                                             Mittäterschaft

 Rückzug                                                                Veränderung der Gruppennorm



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                                      Kreises Schleswig-Flensburg
                                                       Aus: Ilse Strauß, Horst Lehner
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                      Kreises Schleswig-Flensburg      Interventionsleitfaden bullying 2008
         Eskalationsstufen im Mobbingprozess
                   nach Christa Limmer, „Sonst bist du dran!“
                              ZuschauerInnnen
SchülerInnen …                                 LehrerInnen …
1.    verhalten sich passiv                    1.     haben wenig beobachtet
2.    sind Angriffe gleichgültig,                     oder bagatellisieren die
      haben Vergnügen am                              Aktion
      Geschehen, bewundern die                 2.     fehlende Intervention
      TäterIn
                                               3.     wirkungslose Intervention
3.    rechtfertigen die Angriffe,
      haben Angst selbst Opfer zu              4.     keine Konsequenzen
      werden                                   5.     nehmen Verhalten hin
4.    werden zu MittäterInnen                  6.     geben auf.
5.    finden Aktionen gerechtfertigt
      Veränderung von Normen
6.    Alle gegen einen, jedes Mittel
      ist erlaubt
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                          Cyber-Mobbing
                          und Happy Slapping
Mit den aus dem Englischen kommenden
Begriffen werden verschiedene Formen der
Diffamierung, Belästigung, Bedrängung und
Nötigung anderer Menschen oder Firmen mit
Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel über das
Internet, in Chatrooms, beim Instant Messaging und/oder
auch mittels Mobiltelefonen bezeichnet.
Eine repräsentative Studie der Universität Münster
zusammen mit der Techniker Krankenkasse (D) kam
2011 zu dem Ergebnis, dass mittlerweile mehr als 36%
der Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Opfer
von Cybermobbing betroffen sind. 21% der Befragten
konnten sich vorstellen, auch als Täter im Internet
aufzutreten.
aus: Wikipedia 5.8.2011

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Opferschutz durch Schule !
1. Informationsbasis verschaffen
2. Mobbingaktivitäten stoppen
3. Unterstützungsstruktur aufbauen
4. externe Unterstützung einholen
5. Klassenklima verbessern




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                   Warnzeichen
Deutliche Warnzeichen dafür, dass Kinder gemobbt
  werden, können sein:
 Die Kinder gehen nicht mehr allein in die Schule (der
  größte Teil des körperlichen Mobbing spielt sich auf dem
  Schulweg ab).
 Die Kinder möchten gar nicht mehr in die Schule.
 Die Leistungen lassen rapide nach.
 Sie entwickeln psychosomatische Symptome.
 Sie geraten zunehmend in Isolation.
 Ihr Selbstbewusstsein und ihr Selbstwertgefühl sinken.




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          Folgen von Mobbing
In folgenden Bereichen kann es beim Mobbing-Opfer zu
   Schädigungen kommen:
 Physische Schädigungen (Verletzungen)
 Leistungsstörungen (z.B. Unkonzentriertheit,
   Leistungsrückgang, Gedächtnisstörung, Wissenslücken
   durch krankheitsbedingte Fehltage oder Schwänzen)
 Psychosomatische Reaktionen (z.B. Appetitlosigkeit,
   Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Alpträume,
   Schlafstörungen)
 Psychische Schädigungen (z.B. Zerstörung des
   Selbstbewusstseins, selbstverletzendes Verhalten,
   Suizidalität oder eine Traumatisierung )

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                 Soziale Folgen
   Schulvermeidendes Verhalten aus Angst sich der
    Situation oder den Mitschülern oder Lehrkräften zu
    stellen.
   Die Problematik des Opfers besteht sehr häufig darin,
    dass es, um dem Mobbing zu entgehen, die Schule
    verlässt bzw. wechselt. Faktisch wird damit das Opfer
    negativ sanktioniert, während der Mobber indirekt
    belohnt wird.
   Durch die entstehende Isolierung und Einsamkeit
    entwickeln sich depressive Tendenzen und Passivität.
   Opfer von Mobbing reagieren teils gewalttätig, unter
    Umständen erst Jahre später. Amokläufe werden teils
    mit einem jahrelangen Mobbing des Amokläufers in
    Zusammenhang gestellt.

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Teil 2
Methoden und Arbeitsmaterialien zur
Prävention von Mobbing
und Intervention bei akuten Mobbingfällen




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                        Kreises Schleswig-Flensburg
         No Blame Approach
   Ist eine lösungsorientierte, systemische
    Vorgehensweise – im Gegensatz zur problemorientierten
    Vorgehensweise, die erst eine Problemanalyse
    voraussetzt
   Es wird auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen
    verzichtet

   Schritt1
Gespräch mit der von Mobbing betroffenen Person
   Schritt2
Gespräch mit der Unterstützergruppe (ohne Mobbing-
  Betroffenen)
   Schritt3
Nachgespräche einzeln mit allen Beteiligten
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      „Sonst bist du dran!“ Christa Limmer




   Materialien der Aktion Kinder- und Jugendschutz
    Schleswig-Holstein
   Arbeitshilfen zur Prävention und Intervention
   10 Bausteine / Unterrichtsstunden zu
    verschiedenen Themen mit Übungen und
    Kopiervorlagen.



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Anti-Mobbing-Koffer
            mit Handbuch für Projektwoche
            vier Filme auf 2 DVDs
            Elterninformation
            Lehrerspickzettel

            Ziel: Anti-Mobbing-Woche mit
             dem Koffer gestalten
            Aktion für mobbingfreie Schule

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                     Smob-Fragebogen
   Schülermobbing - tun wir was dagegen!
    Smob-Fragebogen mit Anleitung und
    Auswertungshilfe
   Anonymisierter Fragebogen mit 68 Fragen
   Fragt nach vielen Formen von Mobbing
   Er hilft dabei, Mobbinghandlungen zweifelsfrei zu
    identifizieren und dann gezielt dagegen
    vorzugehen.
   Die Auswertung ist eine gute Grundlage für ein
    Klassengespräch und vereinigte Zielentwicklung
    zur Verbesserung des Klassenklimas und
    Beendigung von Mobbing.
    Download: www.mobbingnetzwerk-nord.de/downloads/smobfragebogen.pdf




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                Mobbingtagebuch
                                                         Wer war      Wie habe ich mich
Datum     Uhrzeit    Was ist geschehen?
                                                         beteiligt?   dabei gefühlt?




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                  Stand-up-Training®
      Wiedererlangung von Handlungskompetenz und Stärkung des Selbstwertgefühls

   Ein Stand-up-Training® läuft nach folgendem Schema:

   Laufzeit: 6 Monate, 24 Sitzungen
   Anzahl der Treffen: 1x pro Woche
   Dauer: 2 Stunden Gruppenzeit
   Leitung: zertifizierte Stand-up-TrainerIn®
   Gruppengröße: ca. 8 SchülerInnen

    Inhalte:

   Integration: Hier sollen sich TrainerInnen und TeilnehmerInnen kennen lernen und
    gegenseitiges Vertrauen aufbauen. ( ca. 8 Sitzungen)
   Motivation: Hier wird jede Teilnehmerin mit ihrem persönlichen „Hintergrund“ und
    Persönlichkeitsmerkmalen Mittelpunkt eines Treffens. ( je nach TN- Zahl 6-8
    Sitzungen)
   Kompetenzphase: Erproben neu gewonnener Erkenntnisse, Reflexion von
    Fremdwahrnehmung, Möglichkeit der Integration neu erkannter Fähigkeiten. ( ca. 8
    Sitzungen)



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  Netzwerk Mobbingberatung
                   im Kreis Schleswig-Flensburg

Bisher sind Lehrkräfte aus folgenden Schulen beteiligt:
 Grundschule Hollingstedt
 Grundschule Steinbergkirche
 Gemeinschaftsschule Handewitt
 Gemeinschaftsschule Kropp
 Gemeinschaftsschule Satrup
 Gemeinschaftsschule Schafflund
 Gemeinschaftsschule Sterup
 Landesförderzentrum Hören
 Berufsbildungszentrum Schleswig



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          Anti-Mobbing-Tag
             im Kreis Schleswig-Flensburg

      am 2. Dezember 2011




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    Teil 3
   Weitere Methoden zur Prävention von
    Gewalt, zur Konfliktklärung und Stärkung
    der Klassengemeinschaft




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                            Kreises Schleswig-Flensburg
                      Klassenrat
   Kompetenzerwerb
   Beteiligung
   Verantwortung
   Ich-Botschaften
   Gesprächsregeln
   Verschiedene Interessen/Sichtweisen erkennen
   Lösungswege bei Meinungsverschiedenheit und
    Konflikten erarbeiten und erproben

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                                 Klassenrat




von: Mornewegschule, Darmstadt


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                                   Kreises Schleswig-Flensburg
       Das Olweus-Programm
allgemeine Ziele:
 Verbesserung der Beziehungen zwischen SchülerInnen
 Steigerung der sozialen Kompetenz
 Verbesserung des Schulklimas und des Zusammenhalts
Kernregeln:
 Wir werden andere SchülerInnen nicht mobben.
 Wir werden versuchen, SchülerInnenn, die gemobbt werden, zu
   helfen.
 Wir werden uns Mühe geben, SchülerInnen einzubeziehen, die
   leicht ausgegrenzt werden.
Schlüsselprinzipien:
 Klare Grenzen und konsequente, aber nicht feindselige
   Reaktionen
 Beobachtung und Kontrolle
 Erwachsene als Autoritäten


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                           Kreises Schleswig-Flensburg
       Das Olweus-Programm
   Spezifische Maßnahmen
   Einführung einer Pausenaufsichtsregelung
   Benennung von Ansprechpartner bei
    Gewaltfragen
   Aufstellung von Klassenregeln
   Regelmäßig Klassen- und
    Elterngespräche

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                            Kreises Schleswig-Flensburg
Das mach‘ ich wieder gut!
           Soziale Kompetenz und Gewaltprävention
                      an Grundschulen
                Bärbel Durach, Thomas Grüner, Nadine Napast




   Mediation und Streitschlichtung
   Täter-Opfer-Ausgleich




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                    Mediation und
                   Streitschlichtung
   Einleitung
   Es gibt keinen Richter
    Aber es gibt Regeln
   Klärung: Ein Konflikt – zwei Wahrheiten
   „Was ist passiert?“
    Jeder hat seine eigene Sicht der Dinge.
   “Wie ging es dir dabei, worüber hast du dich geärgert, was hat dich verletzt?“
    Jeder ist auf seine Art verletzt
   Lösung: Jeder macht den ersten Schritt
   „Was wünscht du dir vom anderen?“
   „Was bist du bereit zu tun, um den Streit zu beenden?“
   Verhandeln und Kompromisse finden:
    Jeder darf gewinnen.
    Einen neunen Anfang machen.
   Vereinbarung: Abmachungen gelten
   Wer macht was, wann, wo?




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        Täter-Opfer-Ausgleich
 Auf Nummer sicher gehen
Den Täter-Opfer-Ausgleich vorbereiten.
 „Schluss mit lustig!“
Eine emotinale Erfahrung vermitteln.
 „Das hast du gemacht!“
Mit der Opferperspektive und den Folgen der Tat
  konfrontieren
 „Ich hab ja nur …“
Keine Rechtfertigung und Verharmlosung dulden.
 „Das machst du wieder gut!“
Eine persönliche Wiedergutmachung verlangen.

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                      Unterschiede

Täter-Opfer-Ausgleich                                  Mediation / Streitschlichtung
Ist eine verpflichtende Schulmaßnahme.                 Ist ein Angebot der Schule.
Vorinformationen sind nötig.                           Ist ohne Vorinformation machbar.
Überwiegend Parteilichkeit und                         Überwiegend Neutralität –
Wertebewusstsein.                                      Allparteilichkeit – Fairness.
Eine Wiedergutmachung wird eingefordert.               Die Lösung ist freiwillig.
Einseitige Wiedergutmachung.                           Gegenseitige Wiedergutmachung.




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       Konfliktlotsen im Kreis
        Schleswig-Flensburg
                     Evita Sperlich, Harald Heidenreich


   Konfliktlotsen sind SchülerInnen,
    die ihre MitschülerInnen bei der
    Erarbeitung von eigenen
    Konfliktlösungen unterstützen.
   Konfliktlotsen sind unparteilich,
    gerecht und stehen beiden
    Konfliktparteien bei.
   Konfliktlotsen erhalten eine
    Ausbildung für ihre Tätigkeit.
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            Konfliktlotsen
Wie arbeiten Konfliktlotsen?
 Konfliktgespräch nach festen Regeln.
 Teilnahme für die Konfliktparteien ist freiwillig.
 Konfliktlotsen-AG
 Betreuung durch LehrerIn
Ziel des Konfliktgespräches:
 Vertrag ( Erarbeitung einer gemeinsamen Lösung)
 Jeder muss die Möglichkeit haben, sein Gesicht zu
  wahren.
 Beide Parteien können sich versöhnen.



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                       Busengel
       initiiert von den Verkehrsbetrieben des Kreises Schleswig-Flensburg



   ‚BUS-Engel‘ lernen Konfliktsituationen zu vermeiden, in
    Konfliktsituationen selbst gewaltfrei zu agieren als auch
    deeskalierend auf andere Schüler und Schülerinnen
    einzuwirken.
   ‚BUS-Engel‘ erfüllen eine Vorbildfunktion für ihre
    Mitschülerinnen und Mitschüler. Angelehnt an das ‚Peer
    to Peer‘-Modell geben als ‚BUS-Engel‘ ausgebildete
    Schülerinnen und Schüler ihr gewaltpräventives Wissen
    an Mitschülerinnen und Mitschüler weiter.
   Pädagogen und Kriminologen leiten und koordinieren die
    Ausbildung, zusätzlich übernehmen geschulte Busfahrer
    und Polizisten einzelne Trainingseinheiten.
                  Schulpsychologischer Dienst des
                                     Kreises Schleswig-Flensburg
      Prävention im Team (PIT)
                1+2
   PiT ist ein Projekt zur Prävention von
    Diebstahl, Gewalt und Sucht.
   Das Projekt gliedert sich in PiT1 für die
    Jahrgangsstufen 5-10 aller
    allgemeinbildenden Schulen und PiT 2 für
    Grundschulen.
   PiT stärkt das Bewusstsein der Kinder und
    Jugendlichen für Normen und Regeln. Sie
    werden angeleitet, im Zusammenleben mit
    anderen Menschen verantwortungsvoll zu
    handeln und Konflikte konstruktiv zu
    lösen.

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                            Kreises Schleswig-Flensburg
               Lions Quest
                    ein Programm der Lions-Clubs




   Das Programm fördert gezielt die Integration in eine gute
    Klassengemeinschaft und die Akzeptanz von Verschiedenheit
   die Entwicklung eines gesunden Selbstvertrauens und
    Selbstwertgefühls
   die bewusste Wahrnehmung der eigenen Gefühle und der Gefühle
    anderer sowie den Umgang mit Emotionen
   die Fähigkeit, Kontakte aufzunehmen, Freundschaften aufzubauen
    und Beziehungen einzugehen
   kritisches Denken, Mut, die eigene Meinung offen zu vertreten
   sowie die Fähigkeit, sich verantwortlich zu entscheiden und zu
    handeln
   die Bereitschaft, sich zu engagieren und Verantwortung zu
    übernehmen – und damit auch das Bewusstsein, etwas bewirken zu
    können und daraus Bestätigung zu erhalten.

          Schulpsychologischer Dienst des
                             Kreises Schleswig-Flensburg
               FAUSTLOS
FAUSTLOS vermittelt alters- und
   entwicklungsadäquate prosoziale Kenntnisse
   und Fähigkeiten

in Kindergarten und Grundschule


   Empathie

   Impulskontrolle

   Umgang mit Ärger und Wut

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                           Kreises Schleswig-Flensburg
                      ECHT FAIR!
   Eine interaktive Ausstellung für Kinder und
    Jugendliche zur Gewaltprävention
   ab 5. Klasse
   zeigt auch Lehrkräften, wie sie im Alltag
    präventiv wirken können
   kann durch Begleitmaterial
    im Unterricht vertiefend
    behandelt werden.
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                            Kreises Schleswig-Flensburg
                          Streit:fair
   Gemeinwesenorientiert
   ehrenamtliche MediatorInnen
   Hotline




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