Diagnose Interventionen durch Demokratien - Ursache gekl rt

Document Sample
Diagnose  Interventionen durch Demokratien - Ursache  gekl rt Powered By Docstoc
					   Diagnose: Interventionen
   Hier klicken, um Master-
   durch Demokratien -
   Titelformat zu bearbeiten.
   Ursache: geklärt?
    • Hier klicken, um Master-
      Untertitelformat zu bearbeiten.




Referenten: Marco Fey, Tuna Özcan, Carmen Wunderlich
Diagnose: Interventionen durch Demokratien - Ursache: geklärt?




1. Diagnose: Interventionen durch Demokratien - Ursache: geklärt?
2. Die Grundannahmen des „demokratischen Friedens“
2.1 Der empirische Doppelbefund
2.2 Erklärungsansätze
            2.2.1 strukturell-institutionalistische Erklärungsversuche
            2.2.2 normativ-kulturelle Erklärungsversuche
3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsversuche
(Risse-Kappen 1995)
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien
4.1 Sven Chojnacki (2004)
4.2 Christopher Daase (2004)
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege
5.1 Harald Müller/Jonas Wolff (2004): „militant“ democracies
5.2 Lothar Brock (2004): Theorie des „demokratischen Krieges“
6. Fazit:
Diagnose: Interventionen durch Demokratien - Ursache: geklärt?




                 2. Die Grundannahmen des
                      „demokratischen
                          Friedens“
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




             2.1 Der empirische Doppelbefund
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




    LIBERALISMUS:

     Herrschaftsform                                   Außenverhalten




             Demokratie                          friedliches Außenverhalten
 2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




 Doppelbefund:

1) Demokratien führen (fast) keine Kriege
   gegeneinander

2) Demokratien sind aber beinahe ebenso häufig
   wie andere Herrschaftstypen in Kriege
   verwickelt
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




                      Monadische Variante:


    Demokratien sind grundsätzlich friedfertiger
              als Nichtdemokratien
          („inhärente Friedfertigkeit“)
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




                          Dyadische Variante:

  Demokratien führen zwar keine Kriege
  gegeneinander, unterscheiden sich in ihrem
  Konfliktverhalten gegenüber Nichtdemokratien
  aber kaum von diesen, sind also nicht inhärent
  friedlich.
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




                     2.2 Erklärungsansätze
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




      2.2.1 strukturell-institutionalistische
               Erklärungsversuche
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens




• Kosten-/Nutzen-Kalküle der BürgerInnen

      „Wenn [...] die Beistimmung der Staatsbürger dazu erfordert wird,
      um zu beschließen, ob Krieg sein solle oder nicht, so ist nichts
      natürlicher, als daß,da sie alle Drangsale des Krieges über sich
      selbst
      beschließen müßten (als da sind: selbst zu fechten; die Kosten des
      Krieges aus ihrer eigenen Habe herzugeben; [...]), sie sich sehr
      bedenken werden, ein so schlimmes Spiel anzufangen“.

      Imanuel Kant 1973, Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf.
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens




• Schwerfälligkeit und Komplexität demokratischer
Institutionen

            Gewaltenteilung
             Pressefreiheit
             Beschränkung der Exekutive durch
            Transparenzpflichten

              Pluralismus
              Notwendigkeit,größere „winning coalitions“
             als in Autokratien zu mobilisieren
 2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




• Partizipationschancen der Bürgerinnen und Bürger




   • Entscheidung zu kurzfristiger Kriegsführung
   • schnelle Mobilisierung dafür benötigter
   Ressourcen
   •Durchsetzung des „volonté générale“ gegen
   kriegsgeneigte Partikularinteressen
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




                                                     —)
                                                 (
 Institutionelle                                          Konflikte zwischen
Beschränkungen                                              Demokratien
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




                  2.2.2 normativ-kulturelle
                    Erklärungsversuche
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




• friedliche Konfliktlösungsmechanismen im
Inneren

• Kultur des Kompromisses
                   demokratische Werte und
                          Normen


                      Achtung der Gesetze

                      Minderheitenschutz

                      faire Partizipation
                      friedlicher Machtwechsel
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens




                                                Staat A



 Demokratien
                                 Normen-Externalisierung   Staat B



                                                Staat C
 2.Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




Institutionelle
Beschränkungen
                                                   friedliches
                                                 Außenverhalten

Normen friedlicher
Konfliktlösung
2. Grundannahmen des „demokratischen Friedens“




Doppelbefund: (dyadischer Frieden)
                               Democracy         Autocracy

         Democracy                no war         lots of war
         Autocracy              lots of war      lots of war




  Beide Ansätze können den Doppelbefund nicht
 erklären,da der Fokus allein auf der Gewalthaltigkeit der
 innenpolitischen Strukturen liegt und somit nur zur
 Erklärung inter-demokratischer Beziehungen herangezogen
 werden kann.
3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsversuche (Risse-Kappen 1994/1995)




    3. Auflösung des Doppelbefundes durch
            sozial-konstruktivistische
       Erklärungsversuche (Risse-Kappen
                   1994/1995)
3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsversuche (Risse-Kappen 1994/1995)




• Einschränkung der Externalisierungsthese

                                                      Demokratie A


Demokratie                      Externalisierung von Normen
                                                                                     Demokratie B


                                                       Demokratie C
3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsversuche (Risse-Kappen 1994/1995)




                   liberale                                                   verinnerlichte
               Entscheidungs-                                                    friedliche
             findungsprozesse                                              Konfliktlösungsmust
                                                                                     er




Demokratie A                            potentielle Bedrohungs-                                    Demokratie B
                                            wahrnehmung
3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsansätze (Risse-Kappen 1994/1995)




• Im Laufe der Interaktionsbeziehung lernen
Demokratien, dass sich andere Demokratien bei der
Konfliktbewältigung ähnlich verhalten wie sie selbst und
dieses Verhalten nach außen anwenden.


                      Demokratie A                         Demokratie B




                                 Erwartungssicherheit
 3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsansätze (Risse-Kappen 1994/1995)




Erwartungs-
 sicherheit


                           Vertrauen



                                                    Respekt




                  Lerneffekt                                          gemeinsame
                                                                        Identität




                                                                                              Kooperation
3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsansätze (Risse-Kappen 1994/1995)




                                                                   pluralistische
                                                                   Sicherheitsgemeinschaft
Kooperation                     Institutionalisierung              (Deutsch) /
                                                                   Friedensbund (Kant)




                             SICHERHEITSDILEMMA
3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsansätze (Risse-Kappen 1994/1995)




                                                                 Unterdrückung


                                                                                                   Kultur der
                                                                                                    Gewalt




                                            potentielle Bedrohungs-                                 Autokratie
  Demokratie
                                                wahrnehmung
3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsansätze (Risse-Kappen 1994/1995)




    gegenseitiges
     Misstrauen


                                  Feindbild-
                                 konstruktion



                                                                 Abgrenzungs-
                 Lerneffekt
                                                                   prozesse




                                                                                             Aggressions-
                                                                                             bereitschaft
 3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsansätze (Risse-Kappen 1994/1995)




  Doppelbefund (dyadischer Frieden):

                           Democracy                        Autocracy

     Democracy                   no war                   lots of war
     Autocracy
                              lots of war                 lots of war



 Durch die perzeptuell-interaktionkistische Perspektive auf den DF wird der
Doppelbefund aufgelöst, indem die gegenseitige Gewaltfreiheit
demokratischer Interkationsbeziehungen damit erklärt wird, dass
Demokratien um die internen etablierten Normen wissen und daraus
Empathie, Vertrauen und die Norm des wechselseitigen Gewaltverbots
entwickeln.
Das Sicherheitsdilemma kann damit als überwunden angesehen werden!
3. Auflösung des Doppelbefundes durch sozial-konstruktivistische Erklärungsansätze (Risse-Kappen 1994/1995)




Fazit:

• Die Kriegsgeneigtheit von Demokratien allein mit dem
Sicherheitsdilemma zu erklären ist nicht überzeugend.

• Das Sicherheitsdilemma kann als strukturelles Moment verstanden
werden, das durch verschiedene Instrumente abgeschwächt werden
kann und nicht zwangsläufig im Krieg enden muss.

• Somit ist das Sicherheitsdilemma-Argument ungenügend, um zu
erklären,warum Demokratien aufgrund dessen Kriege initiieren sollten.
• Empirische Befunde zeigen, dass militärische Interventionen und
Kriege durch Demokratien in den letzten zwei Jahrzehnten selten -
wenn überhaupt- durch das Sicherheitsdilemma gerechtfertigt
wurden.
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien




         4. DF-spezifische Gründe für die
          Unfriedlichkeit von Demokratien
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien




              4.1 Sven Chojnacki (2004)
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien


5fach-Befund:

(1)       Demokratien führen keine Kriege gegeneinander (bekannt)
(2)       Demokratien sind in ihrem Außenverhalten aber nicht
          generell friedlicher als andere Regimetypen (dyadische
          These, ebenfalls bekannt)

(3)       Unterhalb der Kriegsschwelle ist der pazifierende
          Effekt wechselseitiger Demokratie schwächer
(4)       Revolutionäre Regimewechsel und neue
                        Demokratien korrelieren relativ hoch mit
                militärischen Disputen und Kriegen

(5)       Die Zunahme von Demokratien hat (bisher) keinen
          nennenswerten Einfluss auf die Gewalthaltigkeit des
          internationalen Systems insgesamt.
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien



• Demokratien sind im Vergleich zu Autokratien seltener
  in zwischenstaatliche Kriege verwickelt.
• Sie weisen jedoch ein hohes Beteiligungsniveau an
extrastaatlichen Kriegen auf und besitzen vor allem ein
hohes Risiko der Beteiligung an militärischen
Interventionen.

                   Normative und strukturelle Restriktionen
                   mögen die relative Friedensfähigkeit von
                   Demokratien untereinander teilweise erklären,
                   allein sind sie jedoch kein Garant für eine
                   gewaltaversive Außen- und Sicherheitspolitik.
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien




                                                             Durchsetzung von
gesteigerte Effizienz                                        Gewaltstrategien in
der Kriegsführung                                            demokratischen
                                                             Entscheidungsprozessen


geringere
Kosten und
Opferzahlen
                  Revolution in                                    Antinomie des DF
                  Military Affairs
 4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien



• qualitativer und quantitativer Wandel der Kriegsformen
im internationalen System


                                                              Gewalt als Mittel der
    Antigewaltnorm in                                         Konfliktregulierung bzw.
    Außenbeziehungen                                          Durchsetzung liberaler
                                                              Normen




         Friedfertigkeit                                          Gewaltbereitschaft
interdemokratischer Beziehungen                                      heterogener
                                                               Interaktionsbeziehungen
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien




• Hinter humanitären Interventionen kommt deutlich eine
sicherheitspolitische Prämisse zum Vorschein, die autoritären
Regime und defekte Staatlichkeit als Risiken einer liberalen
Ordnung versteht.
• Forderungen Chojnackis an DF-Forschung:

         Erweiterung der Dichotomie Krieg/Frieden um
        prozessorientierte Perspektive

         Gründe für unterschiedlich ausgeprägte
        Gewaltbereischaft von Demokratien, vor allem im
        Bezug auf militärische Interventionen
          Integration militärischer Interventionen in Forschung,
         vor allem im Zusammenhang mit dem Wandel normativer
         Ordnungsstrukturen im internationalen System.
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien




                         4.2 Christopher Daase (2004)
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien


• Die Theorie des „demokratischen Friedens“ bleibe
unvollständig, wenn sie nicht die spezifische Kriegführung von
Demokratien erkläre, da sich DF und DK gegenseitig bedingen.


demokratische                                                       demokratische Konflikt-
Gemeinschaftsbildung                                               bereitschaft gegenüber ND


                                          Kausalmechanismen

• gemeinsame Institutionen                                         • Nicht-Anerkennung
• liberale Werte                                                   • Ausgrenzung
• sicherheitspolitische Kooperation                                • Feindschaft
 4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien


1. Institutionelle Gründe für die Unfriedlichkeit von
Demokratien
                          Institutionen entfalten ihre konflikthemmenden und

                   friedensfördernden Funktionen vor allem in interdemokratischen
                   Beziehungen. Wenn eine D einer ND gegenübersteht, können die
                    gleichen Institutionen den Konflikt verschärfen und zum Krieg
                                               führen.




• demokratische Wahlen
  –   Wiederwahlinteresse der politischen Führung
  – Ablenkung von innenpolitischen Schwierigkeiten

• checks and balances
  –   Erweiterungen der Machtfülle der Exekutive in Krisenzeiten
  – Außerkraftsetzung der zivilen Kontrolle des Militärs
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien


2. Normative Gründe für die Unfriedlichkeit von
Demokratien

               Der gleiche Mechanismus, der zur gegenseitigen Anerkennung von Demokratien
               und damit zum „demokratischen Frieden“ beiträgt, führt jedoch auch zur
                                                       -
               Ausgrenzung und Delegitimierung von NichtDemokratien.



• demokratische Kriege auf der Grundlage liberaler Werte

• Demokratie wird zunehmend als universelle Norm verstanden

                                   Demokratisierungspolitik


 Kriege zur Verbreitung demokratischer Werte mit dem
 Ziel demokratische Regime einzusetzen, führen zu einem
 Substanzverlust der traditionellen Beschränkung des
 Gewalteinsatzes.
4. DF-spezifische Gründe für die Unfriedlichkeit von Demokratien


3. Politische Gründe für die Unfriedlichkeit von
Demokratien
            Der Verzicht auf Gewalt und der Zusammenschluss von Demokratien in
            Sicherheitsgemeinschaften fördern den „demokratischen Frieden“, ermöglichen
            aber zugleich eine um so effektivere demokratische Kriegsführung gegen rogue
            states und andere Nicht-Demokratien, die aktuell oder potentiell eine Gefährdung
            darstellen.




• demokratische Sicherheitsinstitutionen minimieren das Risiko
präventiver Militäraktionen und ermöglichen dadurch eine
proaktive Sicherheitspolitik durch demokratische Kriegsführung.

• „Die Bereitschaft zum Konflikt mit Nicht-Demokratien
ist demnach die erste Pflicht eines demokratischen
Staates. [...] Der „demokratische Frieden“, so könnte
man zugespitzt formulieren, bewährt sich im
„demokratischen Krieg“.
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




    5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze
             demokratischer Kriege
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




              5.1 Harald Müller/Jonas Wolff (2004):
                     „militante Demokratien“
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




                                       Verortung im DF


                                   präferenz-                      institutionen-
                                   orientiert                      orientiert
     monadisch

     dyadisch
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




    Risse-Kappen                                          Müller/Wolff



Wann sind Demokratien                         Wann sind Demokratien friedlich?
unfriedlich?
                                               keine allen Demokratien inhärente
                                               Kriegsabgeneigtheit
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




                                                          Krieg


    liberale Normen

                                                         Frieden
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




                                 liberale Normen




                       Krieg                                       Frieden




  „militante“ Demokratien                                 „pazifistische“ Demokratien
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




                     „outlaw“ / „rogue“ state



    „militante“ Demokratien                            „pazifistische“ Demokratien




     Handlungsbedarf,                                  Handlungsbedarf, keine
     Gewaltbereitschaft                                  Gewaltbereitschaft
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




liberale Normen                                                    demokratiespezifische
                                                                      Kriegsneigung
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




            5.2 Lothar Brock (2004): Theorie des
                 „demokratischen Krieges“
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




                                                            demokratiespezifische
 liberale Normen
                                                               Kriegsneigung
 5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




substantielle Normen                             prozedurale Normen

Menschenrechte                                      Rechtsordnung

                                                     Kollektive Friedens-
good governance
                                                     sicherung (Kap. VII UNCharta)
Demokratie
                                                      Weltfriedensordnung
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




                        unterschiedliche Ausdifferenzierung
                          substantieller und prozeduraler
                                      Normen



                                   Konstruktion eines
                                  Handlungsdrucks für
                                     Demokratien




                                      „Erzwingungskriege“
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




   substantielle Normen                                    prozedurale Normen




          demokratiespezifische „normative Dissonanz“
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




                               Ausweitung
                                kollektiver
                           Friedenssicherung
                                     ?




                                                         Auflösung der
                                                          „normativen
                                                           Dissonanz“
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege




                                  Demokratien




                            Recht auf Kriegsführung
5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege



                              liberale Normen




                            Volkssouveränität




     weitere Verregelung und Verrechtlichung der iB
 5. Demokratiespezifische Erklärungsansätze demokratischer Kriege



                                                         aus substantiellen Normen und
Dilemma zwischen zu viel und zu
                                                               Werten generierter
     wenig Verrechtlichung
                                                                Handlungsdruck




                            spezifisch demokratische
                                 Kriegsneigung
6. Fazit




           6. Fazit
6. Fazit




     Die Theorie des „demokratischen
     Friedens“ ist ohne Einbezug einer
Theorie des „demokratischen Krieges“
nicht ausreichend, um Interventionen
               zu erklären!

				
DOCUMENT INFO
Shared By:
Categories:
Tags:
Stats:
views:20
posted:6/24/2012
language:German
pages:61
Jun Wang Jun Wang Dr
About Some of Those documents come from internet for research purpose,if you have the copyrights of one of them,tell me by mail vixychina@gmail.com.Thank you!