Die neuen Berufe by vm0zf90

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									Handreichungen zur Abschlussprüfung
         in den IT-Berufen

             Stand: Oktober 2002




            IT-System-Elektroniker/-in
            Fachinformatiker/-in
            Informatikkaufmann/-frau
            IT-System-Kaufmann/-frau
                       Inhalt




1.   Vorbemerkung
2.   Zeitplan für eine Abschlussprüfung
3.   Projektantrag und Genehmigungsverfahren
4.   Projektarbeit und deren Dokumentation
5.   Schriftliche Abschlussprüfung
6.   Präsentation und Fachgespräch
7.   Anregung zur Vorbereitung für die Prüflinge
8.   Bestehen der Abschlussprüfung
9.   Bekanntgabe Prüfungsergebnisse/Verabschiedung
10. Anhang




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1. Vorbemerkung

Die vier Berufe der Informations- und Telekommunikationstechnik (IT-Berufe) aus dem Jahre
1997 haben großen Anklang gefunden. Seitens der Betriebe besteht großes Interesse an
diesen Bildungsgängen und ebenso auf Seiten der Bewerber. Besonders positiv ist, dass
viele Betriebe, die sich bisher nicht an der Ausbildung beteiligten, für die Qualifizierung
junger Leute gewonnen werden konnten.


Die neue Struktur der Ausbildungsordnungen mit gemeinsamen Kernqualifikationen sowie
fach- und profilprägenden Qualifikationen bringen auch für die Prüfungen neue Bestandteile
(Abb. 1). So ist eine betriebliche Projektarbeit und deren Dokumentation in das
Prüfungsgeschehen     eingebunden,     und   auch      die    mit   Ganzheitlichen   Aufgaben
durchzuführende schriftliche Abschlussprüfung stellt neue Herausforderungen. Diese
schriftliche Prüfung wird mit bundeseinheitlichen Prüfungsaufgaben durchgeführt, die ab der
Winterprüfung 2002 eine neue Struktur erhalten.


In diesen Handreichungen werden der Ablauf der Abschlussprüfung erläutert und Hinweise
für die Durchführung der Prüfung gegeben. Eingeflossen in diese Hinweise sind auch die
Ergebnisse aus einem Entwicklungsprojekt für die IT-Prüfungen, das vom Zentralverband
Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) mit den Sachverständigen aus dem
Neuordnungsverfahren durchgeführt worden ist.
Erweitert wurden diese um die Erfahrungen in den Prüfungsausschüssen aus bereits
erfolgten Prüfungsdurchläufen.


Abb. 1:   Prüfungsstruktur IT-Berufe


          Prüfungsteil A                                     Prüfungsteil B


  Projektarbeit    Präsentation und    Ganzheitliche         Ganzheitliche    Wirtschafts- und
                    Fachgespräch         Aufgabe I            Aufgabe II       Sozialkunde




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2. Zeitplan für die Abschlussprüfung

Mit der Projektarbeit wurde ein neues Prüfungselement eingeführt, das Abweichungen vom
üblichen Zeitablauf der Abschlussprüfung mit sich bringt. Die Abschlussprüfung findet nicht
mehr an einem bestimmten Zeitpunkt, sondern in einem Zeitraum statt, der sich über das
letzte Ausbildungshalbjahr erstreckt. Den jeweils aktuellen Prüfungsverlauf können Sie
unserem Internetangebot unter www.ihk-arnsberg.de entnehmen. Geben Sie hierzu das
Stichwort „IT-Berufe“ in die Suchmaschine ein, und Sie finden alles, was wir für Sie an
Informationen   zu      den   Abschlussprüfungen    (z.B.   Vorlage   für   den    Projektantrag,
Handreichungen zum Ablauf, Zeitplan für den Prüfungsablauf) hinterlegt haben.
Bedingt durch das Konzept der Abschlussprüfung erfolgt die Konsequenz, dass sich
Betrieb und Auszubildende bereits Anfang des dritten Ausbildungsjahres Gedanken
über ein mögliches Projekt für eine Abschlussprüfung machen sollten. Dies gilt
insbesondere      für    Umschüler    von       Umschulungsmaßnahmen        in    ihrem   ersten
Praktikumsabschnitt.
Jedes Jahr finden zwei Abschlussprüfungen statt. Die Anmeldung zur Abschlussprüfung und
der Projektantrag müssen für:
       die Sommerprüfung am 10.2. des jeweiligen Jahres
       die Winterprüfung am 10.9. des jeweiligen Jahres
bei der Industrie- und Handelskammer vorliegen. Liegt ein Projektantrag bis zum Ende
dieses Stichtages nicht vor, so kann die Prüfung als „nicht bestanden“ gewertet werden.
Der Prüfungsausschuss trifft sich in der Regel in der darauffolgenden Woche und
entscheidet über die Genehmigung des Projektes. Um eine bessere Kommunikation
zwischen Prüfungsausschuss und Prüfling zu gewährleisten, hat die Industrie- und
Handelskammer zu Arnsberg ein Genehmigungsgespräch eingeführt. Zu diesem Gespräch
werden alle Prüflinge schriftlich eingeladen.
Im Verlauf des Gesprächs wird der Prüfungsausschuss sich einen letzten Eindruck von dem
geplanten Verlauf und den Inhalten des beantragten Projektes verschaffen. Der Prüfling
bekommt im Anschluss die Entscheidung über die Genehmigung des Projektes mitgeteilt. Ist
der Antrag in der vorliegenden Form genehmigt, dann kann sofort mit der Umsetzung
begonnen werden. Konnte der Antrag nicht genehmigt werden und es liegen nur geringe
Mängel vor, dann wird der Prüfer mit dem Prüfling klären, unter welchen Voraussetzungen
der Antrag genehmigt werden kann. Der Antrag ist damit zunächst abgelehnt, wird jedoch -
wenn er in der besprochenen Form vorliegt - vom Prüfungsausschuss genehmigt. Die Frist
für die Einreichung des Neuantrags ist eine Woche.
Sollten jedoch grobe Mängel vorliegen, die auch durch eine Abänderung des vorliegenden
Antrags nicht beseitigt werden können, dann muss ein neues Projekt gefunden werden. Der



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Prüfer wird dem Prüfling in diesem Fall beraten, welche Projekte ev. für ihn in Frage kommen
könnten. In diesem Fall wird eine Frist für die Einreichung des Neuantrags von zwei Wochen
gesetzt.
Bei der Auswahl des betrieblichen Projektes kann man vieles beachten, damit es nicht zu
einer Ablehnung des Projektes kommen muss. Lesen Sie hierzu bitte den Abschnitt
Projektantrag.
Ist der Projektantrag genehmigt, kann mit der Realisierung begonnen werden.
Für die Bearbeitung des Projektes stehen allen IT-Berufen 35 Stunden incl. Dokumentation
zur Verfügung. Die einzige Ausnahme stellt der Fachinformatiker Anwendungsentwicklung
dar, der hierfür 70 Stunden zur Verfügung hat. Diese Zeiten sind Maximalzeiten, die nicht
überschritten werden dürfen. Betriebliche Projekte haben allerdings die Eigenschaft, dass
nicht ununterbrochen daran gearbeitet werden kann. Vielfach sind auch zeitliche
Abhängigkeiten und Verbindungen zu anderen Arbeitsschritten zu beachten. Es wäre daher
unrealistisch, die Durchführung auf eine bzw. zwei Wochen zu beschränken. Für die
Projektdurchführung und die Dokumentation ist daher ein Zeitfenster vorgesehen (siehe
Zeitplan).
Im Anschluss an die Bearbeitung ist die Dokumentation bei der Industrie- und
Handelskammer einzureichen. Für letztmögliche Abgabe der Dokumentation ist der im
Zeitplan für den Prüfungsablauf angegebene Stichtag 12:00 Uhr maßgebend. Bis zu diesem
Zeitpunkt    nicht   vorliegende   Projektdokumentationen   werden    als   nicht   erbrachte
Prüfungsleistung (ungenügend) gewertet.


Der Prüfungsteil B – also die schriftliche Prüfung – wird mit bundeseinheitlichen Aufgaben
durchgeführt. Für die Sommerprüfung findet die schriftliche Prüfung in der ersten vollen Mai-
Woche eines Jahres und für die Winterprüfung in der letzten vollen November-Woche statt.
Der Prüfungsausschuss wird die Aufgaben nach Durchführung der Prüfung bewerten und die
IHK wird den Teilnehmern die Ergebnisse schriftlich mitteilen.


Telefonische Anfragen zu Prüfungsergebnissen können aus Datenschutzgründen
grundsätzlich nicht beantwortet werden.
Die Präsentation und das Fachgespräch finden in der Winterprüfung stets in den letzten zwei
Wochen im Januar statt. In der Sommerprüfung finden sie in den letzten zwei vollen Wochen
vor den Sommerferien statt. Für den konkreten Termin erhalten Sie eine separate Einladung.
Sollte in einem Fall für das Bestehen der Prüfung eine mündliche Ergänzungsprüfung
erforderlich sein, dann findet diese am Tag des Termins für Präsentation und Fachgespräch
statt.




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3. Projektantrag und Genehmigungsverfahren

Die Ausbildungsordnungen sehen vor, dass der Prüfungsteilnehmer in Teil A der Prüfung in
insgesamt     höchstens       35    Stunden     (70    Stunden      beim     Fachinformatiker/
Anwendungsentwicklung) eine betriebliche Projektarbeit durchführen und dokumentieren
sowie in insgesamt höchsten 30 Minuten die Projektarbeit präsentieren und darüber ein
Fachgespräch führen soll.
Diese betriebliche Projektarbeit stellt keine „künstliche“, also ausschließlich für die Prüfung
entwickelte Aufgabenstellung dar, sondern ist „echt“ und basiert in der Thematik auf dem
betrieblichen Einsatzgebiet. Dabei kann die Projektarbeit ein eigenständiges, in sich
abgeschlossenes Projekt ober auch ein Teilprojekt aus einem größeren Zusammenhang
sein. Der Ausbildungsbetrieb muss sicherstellen – und dies ist im Projektantrag auch zu
bestätigen –, dass von der Projektarbeit keine schutzwürdigen Betriebs- oder Kundendaten
betroffen sind.


Die Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen haben diese Vorgaben weiter
konkretisiert und ein Formblatt für den Projektantrag entwickelt, das im Anhang
wiedergegeben ist.


Der formalisierte Projektantrag enthält zunächst die Daten des Prüfungsteilnehmers sowie
Ausbildungsberuf     und    Einsatzgebiet,   Angaben   zum    Ausbildungsbetrieb    und   zum
betrieblichen Betreuer als mögliche Kontaktperson für den Prüfungsausschuss, die
Projektbezeichnung oder das Thema der Projektarbeit sowie den Durchführungszeitraum.
Darüber hinaus ist das Einverständnis des Ausbildungsbetriebes zur Durchführung des
Projektes einzuholen. Der Projektantrag wird vom Antragsteller/Auszubildenden sowie vom
Ausbildungsbetrieb unterzeichnet.


Von besonderer Wichtigkeit ist im Rahmen des Projektantrages die Projektbeschreibung.
Darunter ist die Erläuterung des Geschäftsprozesses bzw. die Darstellung des praktischen
Problems zu verstehen. Weiterhin sind in kurzer und knapper Form die Einbindung und die
Schnittstellen des Projektes innerhalb eines Auftrages bzw. Teilauftrages darzustellen. Auch
sind Angaben zum Ist-Zustand, z. B. der technischen Einrichtung für den IT-System-
Elektroniker, anzugeben. Außerdem werden Hinweise zur Nutzendarstellung für den Kunden
bzw. zum Ziel des Auftrages erwartet.




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Ferner sind die Projektphasen einschl. eines Zeitplanes anzugeben. Dazu gehören die
Definition   der   Kernaufgaben    des    Projektes,   eine   Kennzeichnung     der   davon
prüfungsrelevanten Aufgaben, die Zuordnung dieser Aufgaben zu Zeitumfängen, die
Darstellung zeitlicher Abhängigkeiten innerhalb des Projektes und ein konkreter Terminplan.
Darüber hinaus ist anzugeben, wie die Dokumentation voraussichtlich gestaltet wird.
Unbedingt erforderlich ist ein prozessorientierter Projektbericht, der später genau erläutert
wird. Erwartet werden ebenfalls kurze Angaben zu praxisüblichen Unterlagen bzw. zur
Kundendokumentation, die der Dokumentation als Anlage beigefügt werden.


Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass auch die voraussichtlichen Hilfsmittel für die
Präsentation genannt werden.
Die Genehmigung des Projektantrages orientiert sich an folgenden Kriterien:


1) Die Angaben auf dem Projektformblatt müssen vollständig sein.
2) Das betriebliche Projekt muss wesentliche Inhalte des Ausbildungsberufes widerspiegeln
   und ein angemessenes Niveau aufweisen.
3) Die Projektbeschreibung muss verständlich sein. Außerdem wird das Projekt auf seine
   Durchführbarkeit in der vorgegebenen Zeit und seine Dokumentierbarkeit vom
   Prüfungsausschuss vorgeprüft.
4) Der Prüfungsausschuss wird die Darstellung der Projektphasen und des Zeitplanes
   dahingehend abschätzen, ob das Projekt in dieser Phaseneinteilung durchführbar ist und
   die Struktur- und Zeitplanung einleuchtet. Ferner kann hier geprüft werden, ob die
   berufsrelevanten Phasen der Auftragsbearbeitung ausreichend identifiziert und zeitlich
   geplant sind.
Die Höchstzeit für die Durchführung der betrieblichen Projektarbeit und deren Dokumentation
von maximal 35 bzw. 70 Stunden kann um bis zu ein Drittel unterschritten werden. Projekte
mit zu kurzer Bearbeitungszeit oder über die maximal vorgesehene Zeit hinausgehende
Stundenumfänge können nicht genehmigt werden.


Zusätzlich zu dem Antrag in Papierform hat die Industrie- und Handelskammer Arnsberg ein
Antragsgespräch eingeführt (siehe Zeitplan für die Abschussprüfung). Hierzu wird der
Prüfling separat eingeladen. Das Antragsgespräch dient unter anderem einem klareren
Verständnis der Prüfer über die Hintergründe und der geplanten Vorgehensweise innerhalb
des Projektes, um damit zu einer fundierteren Entscheidung über die Genehmigung oder
Ablehnung des Projektantrages zu kommen. Des Weiteren bietet diese Form des
Genehmigungsversfahrens bei einer Ablehnung den Vorteil, dass in dem gemeinsamen
Gespräch mit den Prüfern erarbeitet werden kann, was am Antrag geändert werden muss,
damit eine Genehmigung erfolgen kann. Sollte auch durch eine Abänderung des Antrages


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kein genehmigungsfähiges Projekt entstehen, bietet sich die Möglichkeit, dem Prüfling eine
Hilfestellung zur Findung eines geeigneten Projektes zu geben. Insbesondere folgende
Punkte führen regelmäßig zu Problemen bei der Genehmigung:


1. Das Projekt passt nicht in das Berufsbild.
      Beispiel Informatikkaufmann: Erstellung einer Datenbank für den Onlinezugriff von
      Außendienstmitarbeitern.
      Wenn es sich „nur“ um die Konzeptionierung und Realisation handelt, wird diese Projekt
      seitens des Prüfungsausschusses abgelehnt werden. Grundsätzlich finden sich diese
      Ausbildungsinhalte auch im Berufsbild des Informatikkaufmannes, jedoch in den
      Kernqualifikationen und nicht in den Fachqualifikationen. Da es sich um eine
      Abschlussprüfung     handelt,        wird   auch   der      Berufsbezeichnung    folgend       ein
      kaufmännischer Anteil im Projekt erwartet. Eine Erweiterung des Projektes um eine
      Kosten/Nutzen Analyse macht dieses Projekt jedoch genehmigungsfähig.
Dies gilt in der Übertragung auch für andere Berufe.
2. Art und Umfang entsprechen nicht dem Niveau einer Abschlussprüfung
      Das gewählte Projekt sollte eine gewisse Komplexität aufweisen, damit es genehmigt
      werden kann.     Ein Fachmann unterscheidet sich von einem ambitionierten Laien
      dadurch, dass er auch komplexer zusammenhängende Probleme lösen kann, woran der
      ambitionierte Laie scheitert. Da es sich bei dieser Prüfung um eine Facharbeiterprüfung
      handelt, muss ein entsprechendes Niveau des Projektes erreicht werden. Die einfache
      Installation von Standartsoftware, die Aufstellung eines Standard-PC, die Einrichtung
      eines Minimalnetzwerkes von zwei Rechnern, die Durchführung einer Schulung für
      Einfachstanwendungen gehören nicht in diesen Bereich.                  Im Antrag muss daher
      ersichtlich sein, worin die besondere Schwierigkeit des Projektes liegt.
3. Formale Kriterien
      - Die Unterschrift des Ausbildungs-/Praktikumsbetriebes fehlt
      - Der Projektzeitraum wird überschritten
      - Es ist kein Projektbetreuer benannt....


Zur Unterstützung der Prüflinge findet sich im Anhang die Checkliste zur Genehmigung
des     Projektantrages,     wie      er     in   geringfügiger    Abwandlung      auch   von    den
Prüfungsausschüssen        zur     Genehmigung        verwendet      wird.   Vor   Einreichung       des
Projektantrages empfehlen wir, sich anhand der Checkliste den Antrag noch einmal
anzusehen. Sie ersparen sich und den Prüfungsausschüssen viel Arbeit.


Wie bereits dargestellt, erhalten die Prüfungsteilnehmer unverzüglich nach Entscheidung des
Prüfungsausschusses Nachricht von der Industrie- und Handelskammer. Zu dem im


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Projektantrag angegebenen Zeitpunkt kann mit der Realisierung begonnen werden. Da der
Projektantrag einen Zeitplan enthält, ist absehbar, wann das Projekt beendet und die
Dokumentation erstellt wird. Diese ist dann unmittelbar nach Abschluss des Projektes
der IHK vorzulegen.


Es kann vorkommen, dass ein beantragtes und genehmigtes Projekt nicht realisiert werden
kann oder Änderungen erfährt. In diesem Fall ist sofort Kontakt zur IHK aufzunehmen.
Werden Änderungen des Projektverlaufes zum Projektantrag nicht mit dem
Prüfungsausschuss abgestimmt, wird die dann vorliegende Dokumentation mit
ungenügend bewertet, da keine Genehmigung für dieses veränderte Projekt vorliegt.


4. Projektarbeit und deren Dokumentation

Durch die Projektarbeit und deren Dokumentation soll der Prüfungsteilnehmer belegen, dass
er   Arbeitsabläufe    und   Teilaufgaben    zielorientiert   unter   Beachtung      wirtschaftlicher,
technischer,   organisatorischer     und    zeitlicher   Vorgaben      selbständig     planen    und
kundengerecht         umsetzen     sowie    Dokumentationen           kundengerecht       anfertigen,
zusammenstellen und modifizieren kann.


Die Ausführung der Projektarbeit wird mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentiert. Der
Prüfungsausschuss bewertet also die Projektarbeit anhand der Dokumentation. Dabei wird
nicht nur das Ergebnis, z. B. ein lauffähiges Programm, herangezogen, sondern auch der
Arbeitsprozess. Die Dokumentation soll keine wissenschaftliche Abhandlung sein, sondern
eine handlungs- und kundenorientierte Darstellung des Projektablaufs. Sie soll einen Umfang
von maximal 20 DIN A 4-Seiten nicht überschreiten und – soweit erforderlich – in einem
Anhang praxisbezogene Dokumente und Unterlagen beinhalten. Die Quelltexte der
Programme für das Berufsbild des Fachinformatikers Anwendungsentwicklung sind in einem
gängigen Format für Editoren zu speichern und auf CD beizulegen.


Bei der Erstellung der Dokumentation sollte nicht die Masse, sondern die Klasse der
Informationen im Vordergrund stehen.


Die Dokumentation ist bei der Industrie- und Handelskammer Arnsberg sowohl in
schriftlicher als auch elektronischer Form einzureichen.


Das Datum des letztmöglichen Abgabetermins gilt für beide Versionen und ist dem
jeweils gültigen Prüfungsablaufplan zu entnehmen. Als Uhrzeit haben wir 12:00 Uhr


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mittags festgelegt. Dokumentationen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht vorliegen,
werden als nicht erbrachte Prüfungsleistung und damit mit der Note ungenügend
gewertet.




Schriftliche Version:
Die schriftliche Version ist in zwei Exemplaren einzureichen. Bitte keine Ringbindungen oder
Hardcover verwenden.


Die Postadresse lautet: IHK Arnsberg, Königstr. 18 – 20, 59821 Arnsberg


Der Nachweis der rechtzeitigen Zusendung ist seitens des Prüflings zu erbringen. Dies kann
z. B. in Form eines Einwurfeinschreibens erfolgen.


Elektronische Version:
Die elektronische Version ist an folgende E-Mail-Adresse zu senden:
            streit@arnsberg.ihk.de
Die elektronische Form muss folgendem Standard genügen:
-     In     der   Betreffzeile   sind   Name      und         Prüflingsnummer    sowie      der   Begriff
      Projektdokumentation           einzutragen         (z.      B.   Mustermann           Max      0001
      Projektdokumentation).
-     Als Datenformat für die Projektdokumentation ist das pdf-Format zu wählen.
-     Es darf nur eine pdf-Datei eingefügt werden.
-     Bei der Verwendung von Bildern, Diagrammen und Scans innerhalb der Dokumentation
      ist darauf zu achten, dass ein möglichst geringes Datenvolumen entsteht.
Als Eingangszeitstempel wird der Zeitstempel des Mail-Systems der IHK Arnsberg gewertet.


Es sei an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, dass die Dokumentation
unverzüglich nach Erstellung bei der IHK einzureichen ist. Dies ist im seltensten Falle
der letztmögliche Abgabetermin.


Mit Einreichung der Dokumentation ist auch die Erklärung des Prüflings und Ausbildungs-
/Praktikumsbetriebes mit der Bestätigung der eigenständigen Durchführung des Projektes
sowie Erstellung der Dokumentation beizufügen.


Die        Bewertung   der   Projektarbeit   anhand       der     Dokumentation   erfolgt    durch    den
Prüfungsausschuss. Die grundsätzlichen Bewertungskriterien und ihre Gewichtung sind dem



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Anhang zu entnehmen. Die dort vorgestellten Kriterien und ihre Gewichtung sind
Empfehlungen. Die verbindliche Entscheidung darüber trifft der Prüfungsausschuss.




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5. Schriftliche Abschlussprüfung

Die Ausbildungsordnungen geben die Struktur des Prüfungsteils B vor . Er besteht aus den drei
Prüfungsbereichen
                            Ganzheitliche Aufgabe I
                            Ganzheitliche Aufgabe II
                            Wirtschafts- und Sozialkunde


Die Ganzheitlichen Aufgaben I und II sollen sich auf praxisrelevante Vorgänge beziehen und
geschäftsprozessorientiert angelegt sein. Mit dem Begriff „Ganzheitliche Aufgabe“ soll zum
Ausdruck gebracht werden, dass es sich nicht um reine Wissensfragen, sondern um komplexe
Aufgabenstellungen zu betrieblichen Handlungssituationen handelt.


Die Schwerpunkte werden in der Ganzheitlichen Aufgabe I auf den profilprägenden
Qualifikationen liegen. Daher werden für jeden der vier Berufe und zusätzlich die beiden
Fachrichtungen des Fachinformatikers eigene Aufgaben erstellt. Im Vordergrund stehen
Aufgaben zu handlungsbezogenen Geschäftsprozessen. Dabei geht es um Standardprozesse
und –situationen und nicht um betriebsspezifische Prozesse und Arbeitsabläufe, weil diese
Gegenstand der betrieblichen Projektarbeit sind.


Die Ganzheitliche Aufgabe II ist auf die gemeinsamen Kernqualifikationen ausgerichtet. Diese
gemeinsamen Kernqualifikationen sind für alle Berufe in den Ausbildungsordnungen einheitlich
formuliert. Die Ganzheitliche Aufgabe II besteht aus je zur Hälfte gebundenen und
ungebundenen Handlungsschritten.


Die Aufgabensätze der Ganzheitlichen Aufgabe I und II sind in jeweils 90 Minuten zu
bearbeiten und bestehen aus insgesamt 6 gleichbewerteten Handlungsschritten zu je 20
Punkten. In der Prüfung zu bearbeiten sind davon 5 Handlungsschritte, die vom
Prüfungsteilnehmer selbst frei gewählt werden können.


Der nicht bearbeitete Handlungsschritt ist durch Streichung des Aufgabentextes im
Aufgabensatz und den Vermerk "Nicht bearbeiteter Handlungsschritt: Nr. ... " an Stelle
einer Lösungsniederschrift deutlich zu kennzeichnen.
Erfolgt   eine   solche   Kennzeichnung      nicht    oder   nicht   eindeutig,   gilt   der   6.
Handlungsschritt als nicht bearbeitet und wird nicht bewertet.


Auf dem Deckblatt jedes Aufgabensatzes ist ein entsprechender Bearbeitungshinweis deutlich
abgedruckt.


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Diese Veränderung trägt den zu den zurückliegenden Abschlussprüfungen in den IT-Berufen
geäußerten konstruktiven Kritiken Rechnung. Die neue Struktur ermöglicht es, den nach der
Ausbildungsordnung vorgeschriebenen ganzheitlichen Charakter der Aufgabenstellung zu
erhalten und den Prüfungsteilnehmern gleichzeitig eine differenzierte Prüfung entsprechend
ihren Ausbildungsschwerpunkten einzuräumen. Die Gleichbewertung der Handlungsschritte
bietet den Prüfungsteilnehmern dabei eine größtmögliche Flexibilität.


Wegen identischer Formulierung in den Ausbildungsordnungen wird ein gemeinsamer
Aufgabensatz für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde erstellt. Dieses Fach
wird in 60 Minuten bearbeitet und enthält gebundene handlungsorientierte Aufgaben.


Als Hilfsmittel zur Bearbeitung der Aufgaben sind bis auf weiteres das übliche Schreibzeug und
ein netzunabhängiger, geräuscharmer Taschenrechner, sowie das IT-Handbuch (nicht jedoch
das IT-Kompendium) des Westermannverlages zugelassen.
Handys haben im Prüfungsraum nichts zu suchen. Die Aufsichten sind angehalten, dies zu
kontrollieren. Allein das Mitbringen eines Handys in den                Prüfungsraum wird als
Täuschungsversuch gewertet und führt zum Ausschluss von der Prüfung.




6. Präsentation und Fachgespräch

„Durch die Präsentation einschließlich Fachgespräch soll der Prüfling zeigen, dass er
fachbezogene Probleme und Lösungskonzepte zielgruppengerecht darstellen, den für die
Projektarbeit relevanten fachlichen Hintergrund aufzeigen sowie die Vorgehensweise im Projekt
begründen kann.“ Dieses Zitat aus der Ausbildungsordnung belegt, dass die Präsentation zur
Fachlichkeit in den IT-Berufen gehört.


Die Einladung zu Präsentation und Fachgespräch erfolgt durch die Kammer. Die Termine für
Fachgespräch und Präsentation befinden sich grundsätzlich:
für die Sommerprüfung
       in den letzten zwei vollen Wochen vor den Sommerferien
für die Winterprüfung
       in den letzten zwei Januarwochen.


Den verbindlichen Termin für Präsentation und Fachgespräch erhält der Prüfungsteilnehmer mit
Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung zugeschickt. Sollte eine mündliche
Ergänzungsprüfung erforderlich sein, so findet diese am Nachmittag des selben Tages statt.



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Der Prüfungsteilnehmer hat im Projektantrag die vorgesehenen Hilfsmittel für die Präsentation
genannt. Die Kammer wird in ihren Prüfungsräumlichkeiten dafür Sorge tragen, dass die
normalen Präsentationsmittel wie Tageslichtschreiber, Tafel oder Flipchart vorhanden
sind.   Darüber    hinausgehende      Präsentationstechnik    ist   vom   Prüfungsteilnehmer   zum
Prüfungstermin mitzubringen und funktionsfähig vorzubereiten.
Für die Vorbereitung der Präsentation und der Präsentationstechnik hat der Prüfling ca. 30
Minuten    zur     Verfügung.    Kann     der      Prüfungsteilnehmer       seine   mitgebrachten
Präsentationsmittel nicht zur Funktion bringen, findet die Prüfung unter den gegebenen
Bedingungen trotzdem statt und wird in der vorgetragenen Form bewertet. Es empfiehlt sich
daher, auch auf diesen Fall vorbereitet zu sein.


Präsentation und Fachgespräch werden als Einzelprüfung durchgeführt und dauern 30 Minuten.
Die Präsentation sollte ca. 10 bis max. 15 Minuten in Anspruch nehmen. Die restliche Zeit ist für
das Fachgespräch vorgesehen.


Der Verlauf von Fachgespräch und Präsentation gestaltet sich wie folgt:
   1. Vorbereitung der Präsentation durch den Prüfling. Hierzu steht der in der Einladung
        aufgeführte Prüfungsraum dem Prüfling ca. 30 Minuten vorher zur Verfügung. Er kann
        dort aufbauen und sich nochmals die Präsentation durch den Kopf gehen lassen.
   2. Der Prüfungsausschuss kommt in den Raum. Es erfolgt die Begrüßung und Vorstellung
        des Prüfungsausschusses. Der Prüfling beginnt mit seiner Präsentation. Die
        Präsentation ist zielgruppenorientiert zu gestalten. Die Zielgruppe ist nicht der
        Prüfungsausschuss, sondern der eigentliche „Kunde“ des Projektes. Es wird keine
        erneute Verlaufsbeschreibung des Projektes erwartet, sondern die für den „Kunden“
        wichtigen Informationen über das Ergebnis des Projektes.
   3. Ist der Prüfling am Ende seiner Präsentation angelangt, wird der Prüfungsausschuss ihn
        bitten, kurz den Raum zu verlassen, um sich zu beraten und die Fragen für das
        Fachgespräch zusammenzustellen. Sollte die Präsentationsdauer von max. 15 Minuten
        überschritten werden, wird der Prüfungsausschuss die Präsentation abbrechen.
   4. Der Prüfling wird zum Fachgespräch gebeten. Im Anschluss teilt der Prüfungsausschuss
        dem Prüfling den Termin für die Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse und der
        Verabschiedung mit.


Der Prüfungsausschuss kann von den Teilnehmern erwarten, dass die Präsentation eine klar
erkennbare, inhaltliche Struktur aufweist. Außerdem wird vorausgesetzt, dass die Technik
situationsgerecht eingesetzt wird. Der Auszubildende hat zum einen seine kommunikative
Kompetenz im Rahmen der Präsentation zu beweisen. Andererseits wird auch die fachliche
Kompetenz     im    Rahmen      der   Präsentation   und     insbesondere   beim    anschließenden


                                                                                                14
Fachgespräch festgestellt werden. Diese Kriterien gehen auch in die Bewertung für
Präsentation und Fachgespräch ein. Ein entsprechender Bewertungsvorschlag findet sich im
Anhang. Auch hier gilt, dass der Prüfungsausschuss vor Ort die Bewertungsmaßstäbe und
deren Gewichtung festlegt.
Grundsätzlich muss der Prüfling den fachlichen Hintergrund seiner Projektarbeit vollständig
erläutern können. Hierzu gehört nicht nur oberflächliches Bezeichnen von „Schlagwörtern“,
sondern die fachlich einwandfreie Erklärung derselben.




7. Anregungen zur Vorbereitung für die Prüflinge

Nervosität ist sicherlich bei jedem, der in eine Prüfung geht, vorhanden. Der Prüfungsausschuss
weiß dies und wird versuchen, durch eine ruhige Stimmung und eine kleine Einleitung diese
Nervosität abzubauen. Gerade im Bereich der IT-Berufe ist der Kundenkontakt jedoch an der
Tagesordnung und im seltensten Fall ist der Kunde ein guter Bekannter. Eine Situation also
wie „aus dem Leben“.
Sie können als Prüfling einiges dazu tun, um Ihre verständliche Nervosität auf ein Minimum zu
reduzieren:
   1. Der Prüfungsausschuss will nur das Beste von Ihnen, d. h. Ihr Wissen. Dazu ist es
       erforderlich, Fragen zu stellen. Betrachten Sie als Prüfling die Fragen daher als etwas
       Selbstverständliches.
   2. Eine gute inhaltliche Vorbereitung nimmt Ihnen die Nervosität, da Sie wissen, dass Sie
       die anstehenden Fragen beantworten können s. u..
   3. Führen Sie Ihre Präsentation innerhalb der Prüfung nicht das erste Mal durch. In einem
       Testlauf erhalten Sie Rückmeldung zu Ihrer Wirkung und den empfangenen Inhalten bei
       den Teilnehmern. Wählen Sie hierzu Teilnehmer, die nicht vollständig in das Projekt
       eingebunden sind. Die Eingebundenheit schafft in fachlicher Hinsicht teilweise eine
       „Betriebsblindheit“. Nehmen Sie die Rückmeldungen ernst.


Sie sollten sich vor Augen führen, dass der Prüfungsausschuss erkennen muss, ob der
Prüfungsteilnehmer das Projekt nur nach Vorgabe gemacht, oder tatsächlich eigenständig
erarbeitet und somit fachlich verstanden hat. Dazu gehören auch bei den kaufmännischen
Berufen solide fachliche und bei den technischen Berufen grundlegende kaufmännische
Hintergründe.
Der Prüfungsausschuss wird im Fachgespräch solange in die Tiefe eines Themas gehen, bis
Sie an Ihre Grenze gelangen. Dies muss er tun, da es nicht nur um Bestehen und nicht
Bestehen, sondern um eine Einordnung Ihrer Leistung in ein komplexes Notensystem geht. Er



                                                                                            15
wird auch versuchen, die ganze Bandbreite des Themas auszuschöpfen. Dies bezieht sich
auch auf die Grundlagen von Themen, die mit Ihrem Projekt in Verbindung stehen z. B.:


Ihr Projekt beinhaltet ein Netzwerk:
     Grundlegende Fragen zu Topologien und Protokollen aus dem Netzwerkbereich sollten
     Ihnen dann nicht fremd sein.
Sie führen die Auswahl einer Software für Ihr Unternehmen durch oder verkaufen einem
Kunden eine solche Lösung:
     Marktgängige Vergleichssysteme und deren Eigenschaften werden vorausgesetzt.
Sie verkaufen oder installieren Hardwareprodukte:
     Grundlegende Eigenschaften der Produkte sowie Kenndaten und aktuellen Marktpreise
     müssen bekannt sein.
Sie programmieren eine Software:
     Wissen über verschiedene Programmiersprachen und –umgebungen, deren Strukturen
     sowie Alternativen von Standardsoftware zu Ihrem Projekt ist erforderlich.
Diese Hinweise sind beispielhaft und nicht als abschließend zu verstehen.


Zum besseren Verständnis hier ein paar Beispiele für mögliche Fragen zu einem Projekt, die
sicherlich nicht abschießend sind:
   1. Es wird für einen internen Kunden ein RAID-System erarbeitet und implementiert.
           a. Warum wurde dieser RAID-Kontroller gewählt?
           b. Welches Datenaufkommen liegt Ihrer Planung zugrunde?
           c. Welche Kosten waren zu kalkulieren?
           d. Warum haben Sie sich für den RAID-Level ... entschieden?
           e. .....
   2. Auswahl eines neuen Softwareproduktes für die Erstellung von Web-Seiten (intern)
           a. Weshalb empfehlen Sie gerade dieses Softwareprodukt?
           b. Sie sprechen über Kosten. Wie setzen sich die Kosten zusammen?
           c. Wie haben Sie den Schulungsaspekt für die Mitarbeiter berücksichtigt?
           d. Welche technischen Voraussetzungen benötigt ihr Produkt?
           e. .....
Der Prüfungsausschuss erwartet hier von Ihnen mit Recht, dass Sie fundierte und schlüssige
Begründungen für Ihre Vorgehensweise / Auswahl / Kalkulation /... vorbringen können. Ist dies
nicht der Fall, liegt sicherlich keine ausreichende Leistung vor. Begründungen wie z. B.:


           -    Der Kunde/Chef/... wollte dies so.
           -    Die Zahlen hat mir das Controlling benannt.
           -    Das wird bei uns im Betrieb so gemacht.


                                                                                            16
sind keine ausreichenden Begründungen. Selbst wenn ein Kunde etwas so will, müssen Sie als
Fachmann die fachlich richtige Meinung vertreten können. Diese muss auch vorhanden sein,
wenn diese auf Wunsch des Kunden nicht zum Tragen kommt. Wenn Sie Zahlen zur
Untermauerung und Begründung aufführen, ist es erforderlich, diese als Fachmann auch
selbständig beurteilen zu können sowie deren Zusammensetzung zu kennen. Die betriebliche
Vorgehensweise ist nicht Gegenstand der Prüfung. Ihnen muss bekannt sein, warum Ihr Betrieb
dies so macht.


Es ist daher sicherlich empfehlenswert, sich als Vorbereitung die Fragen zur Begründung seiner
Handlungsschritte (die sogenannten W-Fragen: Wieso? Weshalb? Warum?..) zu stellen. Dies
gilt nicht nur für Fachgespräch und Präsentation, sondern natürlich auch für die
Erstellung der Dokumentation.


8. Bestehen der Abschlussprüfung

Im   Rahmen      des   Prüfungsteils   B   (schriftliche   Abschlussprüfung)   haben   die   beiden
Ganzheitlichen Aufgaben jeweils das doppelte Gewicht gegenüber dem Prüfungsbereich
„Wirtschafts- und Sozialkunde“. Sind in diesem Prüfungsteil die Leistungen in bis zu zwei
Prüfungsbereichen mit mangelhaft und in dem verbleibenden Bereich mit mindestens
ausreichend bewertet worden, so ist auf Antrag des Prüflings oder nach Ermessen des
Prüfungsausschusses in einem der mit mangelhaft bewerteten Prüfungsbereiche die Prüfung
durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn diese für das Bestehen
der Prüfung den Ausschlag geben kann.


Der Prüfungsbereich (Fach-, Kernqualifikationen, Wiso) für die mündliche Er-gänzungsprüfung
ist vom Prüfling zu bestimmen. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich
sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im
Verhältnis 2 : 1 zu gewichten.


Die Prüfung ist insgesamt bestanden, wenn jeweils in den Prüfungsteilen A (betriebliche
Projektarbeit und Dokumentation sowie Präsentation und Fachgespräch) und B (Ganzheitliche
Aufgaben I und II sowie Wirtschafts- und Sozialkunde) mindestens ausreichende Leistungen
erbracht wurden.


Werden die Prüfungsleistungen in der Projektarbeit einschl. Dokumentation, in der Präsentation
einschl. Fachgespräch oder in einem der drei Prüfungsbereiche mit ungenügend bewertet, so
ist die Prüfung nicht bestanden.

                                                                                                 17
9. Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse / Verabschiedung

Wenn die Prüfung insgesamt bestanden ist, endet mit Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse die
Ausbildung. Der Prüfungsteilnehmer erhält hierüber einen vorläufigen Prüfungsbescheid vom
Prüfungsausschuss. Dieser ist dem bisherigen und hoffentlich auch zukünftigen Arbeitgeber
vorzulegen. Die richtigen Prüfungszeugnisse müssen zunächst erstellt werden und werden
dann unverzüglich an den Ausbildungsbetrieb übersandt. Dies kann einige Zeit in Anspruch
nehmen, da diese erst gedruckt und dann den Prüfungsausschussvorsitzenden zur Unterschrift
vorgelegt werden müssen.




Im     Anschluss        an     die    Bekanntgabe       der      Prüfungsergebnisse       geben       alle
Prüfungsausschüsse             den    Prüflingen     die      Möglichkeit,     die    Bewertung      Ihrer
Prüfungsleistung mit den Prüfern zu besprechen. Hier können die Prüflinge die direkte
Rückmeldung seitens des Prüfungsausschusses und die Gründe für ihre Bewertung
erhalten.



Abb. 8: Abschlussprüfung – Gewichtung und Bestehen


                   Teil A                                                Teil B




   Betriebliche          Präsentation          Ganzheitliche          Ganzheitliche      Wirtschafts- und
 Projektarbeit und     und Fachgespräch         Aufgabe I              Aufgabe II         Sozialkunde
  Dokumentation
                                             Fachqualifikationen Kernqualifikationen

     max. 35 h              max. 30 min              90 min              90 min              60 min
     bis zu 70 h

     Gewichtung:            Gewichtung:            Gewichtung:         Gewichtung          Gewichtung:

        50 %                   50 %                   40 %                   40 %             20 %




                                                                                                       18
Sperrfunktion                Sperrfunktion

mind. 50 Punkte              mind. 50 Punkte
keine ungenügende Leistung   keine ungenügende Leistung




                                                          19
                      Anhang




1. Checkliste zur Genehmigung des Projektantrages
2. Vereinbarung zur Änderung des Antrages
3. Bewertungsmatrix „Projektarbeit“
4. Bewertungsmatrix „Präsentation“
5. Bewertungsmatrix „Fachgespräch“




                                                    20
          Checkliste zur Genehmigung des Projektantrages
Name des Prüflings:

Thema:


                                                                                              Ja         Nein

Das Projekt liegt im Prüfungszeitraum.
                                                                                                        
Der betriebliche Betreuer ist benannt.
                                                                                                        
Die Einverständniserklärung des Prüfbetriebes liegt vor.
                                                                                                        
Das Projekt passt zum Berufsbild z.B.:
                                                                                                        
ITSE      Hardwarerealisierung IT-Systeme, Aufbau, Umbau, Anpassung....
FIAE      Erstellung/Konzeption einer Software
FISI     Anpassung von Systemen, Schaffung von Schnittstellen,
         Funktionserweiterungen und Wartung bestehender Systeme
ITSK Erstellung von Kundenangeboten, Projektplanung und Kalkulation
IK        Systemadministration, Beschaffung von IT-Systemen, Schulung von MA
dies ist keine abschließende Liste

Es liegt eine klare Darstellung des geplanten Projektes vor.
Wenn nein, die erforderlichen Angaben auf der Rückseite eintragen
   Projektinhalte/Abgrenzung bei Teilprojekten
                                                                                                        
   Zeitplanung
                                                                                                        
   Rahmenbedingungen/Projektumfeld
                                                                                                        
Die Anforderungen des Projektes entsprechen denen einer Abschlussprüfung.
(Nicht zu hoch, nicht zu tief; wenn nein: mit dem Prüfling mögliche Erweiterungen
                                                                                                        
besprechen oder andere Projektmöglichkeiten nennen)

Damit ein Projektantrag genehmigt werden kann, müssen alle Punkte mit ja angekreuzt worden sein.


Das Projekt ist in der vorliegenden Form genehmigt
                                                                                                        
Wenn ein Projekt nicht genehmigt ist, ist es abgelehnt. In diesem Fall ist grundsätzlich ein neuer Antrag vom
Prüfling zu stellen.
Bitte die Vereinbarungen mit dem Prüfling stichwortartig auf der Rückseite festhalten und vom Prüfling
unterschreiben lassen.

Die Genehmigung/Ablehnung bitte in jedem Falle auch auf dem Antrag des Prüflings ankreuzen und
unterschreiben.




                                                                                                                21
                                              Vereinbarung zur Änderungen für den
                                         „Antrag für die betriebliche Projektarbeit“

 komplett neuer Antrag erforderlich (Frist für die Neueinreichung: 2 Wochen)
 bei folgenden Änderungen kann das Projekt genehmigt werden
     (Frist für die Neueinreichung: 1 Woche)
 Es fehlt
........................................................................................................................................................................................
........................................................................................................................................................................................
........................................................................................................................................................................................
......................................................................................................................................................................... ...............
..............................................................................................
 Projekt detaillierter (Ergebnis d. Kontakte mit Prüfling/Betreuer festhalten)


Prüfungsumfang:
........................................................................................................................................................................................
........................................................................................................................................................................................
........................................................................................................................................................................................
................................................................................................................
Zeitplanung:
........................................................................................................................................... .............................................
........................................................................................................................................................................................
........................................................................................................................................................................................
................................................................................................................
sonstiges:
........................................................................................................................................................................................
........................................................................................................................................................................................
........................................................................................................................................................................................
........................................................................................................................................................................................
..............................................................................................


Gespräch erfolgte mit:.................................................................................................................................




...................                        ...............................................                           ............................................
Datum                                            Unterschrift Prüfer                                                       Unterschrift Prüfli ng




                                                                                                                                                                                        22
Prüfling:


Name                        Vorname               Prüflingsnummer      Datum der Abgabe

Bewertungsmatrix
                                    10                     9                   7                      5                    3                   0
Projektarbeit
Projektbericht/Portfolio
1 Ausgangssituation

   Projektziel und Teil-   Ziele,                 Die wesentlichen   Ziele, Kunden-        Ziele,                Ziele, Kunden-      Ziele,
    aufgaben (ggf.          Kundenwünsche          Ziele, Kunden-     wünsche und           Kundenwünsche und     wünsche und         Kundenwünsche
    Abweichungen zum        und Teilaufgaben       wünsche und        Teilaufgaben sind     Teilaufgaben sind     Teilaufgaben        und Teilaufgaben
    Projektantrag),         sind umfassend         Teilaufgaben       erkennbar             erschließbar          sind erschließbar   fehlen / sind nicht
    Kundenwünsche           dargestellt,           sind dargestellt                                                                   erschließbar

   Projektumfeld,                                 Das Umfeld und     Umfeld und            Umfeld und            Umfeld und Schnitt-
    Prozessschnittstellen   Umfeld und             die wesentlichen   Schnittstellen sind   Schnittstellen sind   stellen nicht oder  Umfeld und
    (Ansprechpartner,       Schnittstellen sind    Schnittstellen     erkennbar             erschließbar          Nicht zutreffen be- Schnittstellen
    Einstieg, Ausstieg)     umfassend              sind beschrieben                                               schrieben           fehlen
                            beschrieben
Anmerkungen des
Prüfers

2 Ressourcen- und
  Ablaufplanung             Ressourcen um-         Ressourcen im      wichtige              wichtige Ressourcen   Ressourcen          Ressourcen nicht
                            fassend angeführt,     wesentlichen       Ressourcen            erschließbar,         bedingt             erschließbar/ge-
   Personal-,              Termine und            angeführt,         angeführt, wichtige   Termine und Kosten    erschließbar,       nannt, Termine und
    Sachmittel-, Termin-    Kosten transparent     Termine und        Termine und           erschließbar,         Termine und         Kosten fehlen oder
    und Kostenplanung       dargestellt,           Kosten             Kosten ablesbar,                            Kosten              nicht sachgerecht
                                                   dargestellt,                                                   unvollständig,
   Ablaufplan              Ablauf klar und                           Ablauf erkennbar      Ablauf erschließbar                       Ablauf nicht
                            übersichtlich          Ablauf                                                                             erschließbar oder
                                                   übersichtlich                                                  Ablauf bedingt      nicht dargestellt
                                                                                                                  erschließbar
Anmerkungen des
Prüfers



                                                                                                                                                            23
3 Durchführung und
  Auftragsbearbeitung
                          Durchführung der   Durchführung der Durchführung der   Durchführung       Durchführung       Durchführung
   Prozessschritte,      Prozessschritte    wesentlichen     Prozessschritte    von                von                nicht
    Vorgehensweise        umfassend          Prozessschritte  erkennbar          Prozessschritten   Prozessschritten   angesprochen/ni
                          dargestellt        dargestellt                         erschließbar       bedingt            cht erschließbar
                                                                                                    erschließbar
   Abweichung,           Anpassungen        Wesentliche      Anpassungen        Anpassungen                           Anpassung und
    Anpassungen,          und Folgen         Anpassungen      und Folgen         und Folgen         Anpassungen        Folgen nicht an
    Entscheidungen        umfassend          und Folgen       erkennbar          erschließbar       und Folgen         angesprochen/
                          begründet und      begründet und                                          bedingt            nicht
                          berücksichtigt     berücksichtigt                                         erschließbar       erschließbar
Anmerkungen des
Prüfers

4 Projektergebnisse
                          Abnahme            Abnahme im       Abnahme            Abnahme            Abnahme            Abnahme nicht
   Soll-Ist Vergleich,   umfassend          wesentlichen     erkennbar          erschließbar       bedingt            angesprochen/
    Qualitätskontrolle,   dargestellt        dargestellt      dargestellt                           erschließbar       nicht
    Abweichungen,                                                                                                      erschließbar,
    Anpassungen                              Prozess und      Bewertung von      Bewertung von      Bewertung von      Bewertung nicht
                          Prozess und        Ergebnis im      Prozess und        Prozess und        Prozess und        angesprochen
                          Ergebnis           wesentlichen     Ergebnis in        Ergebnis           Ergebnis mit       oder fachlich
                          umfassend          bewertet         Teilen erkennbar   erschließbar       erheblichen        nicht haltbar
                          bewertet                            bewertet                              fachlichen
                                                                                                    Mängeln
Anmerkungen des
Prüfers




                                                                                                                                          24
5 Gestaltung des
  Portfolios
                         Ingesamt           Im                In wesentlichen    Noch akzeptabel       Nicht              Nicht annehmbar
   Äußere Form (Ge-     überzeugende       wesentlichen      Teilen                                   ansprechend
    staltung von Text,   Ge-staltung        überzeugende      ansprechend
    Tabellen, Grafiken                      Gestaltung
    etc.)                                                                                                                 Struktur nicht
                         Fachgerechte     Fachgerechte        Struktur und       Struktur              Struktur nicht     vorhanden,
  Inhaltliche Form      Struktur und     Struktur und        Darstellung        erschließbar,         erschließbar,      Darstellung
   (Strukturierung,      Darstellung, dem Darstellung         weitgehend         Darstellung mit       Darstellung mit    fachlich nicht
   fach- und             Inhalt optimal                       fachgerecht        fachlichen            erheblichen        haltbar
   normgerechte          angepasst                                               Mängeln               fachlichen
   Darstellung, etc.)                                                                                  Mängeln
Anmerkungen des
Prüfers


Kundendokumentation
Kundengerechte           Auftragsgerecht,   Im                In wesentlichen    Noch                  Teilweise nicht    Nicht
Anfertigung,             gut strukturiert   Wesentlichen      Teilen             auftragsgerecht,      auftragsgerecht,   auftragsgerecht
Zusammenstellung und     und deutlich       auftragsgerecht   auftragsgerecht,   wenig strukturiert,   strukturelle
Modifizierung            nachvollziehbar    , strukturiert    im Allgemeinen     aber noch             Mängel, kaum
                                            und               strukturiert und   erschließbar          erschließbar
                                            nachvollziehbar   nachvollziehbar
Anmerkungen des
Prüfers




                                                                                                                                            25
Prüfling:

Name                                     Vorname                                                     Nummer                Prüfungstag

Bewertungsmatrix
                             10                 9                  7                    5                     3                   0
Präsentation
Aufbau und
inhaltliche Struktur   dem Thema         Zweckmäßige        Sinnvolle,         Umständlich,          Sinnvolle             unsystematisch
                       optimal           Gliederung und     jedoch nicht       leichte Fehler in     Gliederung kaum       , unlogisch,
-   Sachliche          angepasste        logisch richtige   optimale           der logischen         erkennbar,            zufällige
                       Gliederung und    Darstellung,       Gliederung,        Darstellung,          teilweise logische    Aneinanderreih
    Gliederung
                       logische          zielorientiert     Darstellung im     Zielorientierrung     Fehler,               ung von
-   Logik,             richtige                             allgemeinen        erkennbar             Zielorientierung      Fakten, keine
-   Zielorientierung   Darstellung,                         logisch,                                 kaum erkennbar        Zielorientierung
                       streng                               Zielorientierung
                       zielorientiert                       vorhanden
Sprachliche
Gestaltung          Ausdrucksweis        einwandfreie       Ausdrucksweis      leichte Schwächen     erhebliche            Unverständlich
                    e, Satzbau und       Ausdrucksweis      e weitgehend       in der                Schwächen in der      e
-   Ausdrucksweise, Stil vorbildlich     e, guter           passend, meist     Ausdrucksweise,       Ausdrucksweise,       Ausdrucksweis
                                         Satzbau und        richtiger          Satzbau teilweise     grobe Fehler im       e, grobe Fehler
-   Satzbau,
                                         Stil               Satzbau,           fehlerhaft,           Satzbau,              im Satzbau,
-   Stil                                                    flüssiger Stil     teilweise             erhebliche            geringer
                                                                               stilistische Fehler   stilistische Fehler   Wortschatz
Zielgruppengerechte
Darstellung         durchgängig          situationsgerec    Überwiegend        im allgemeinen        im allgemeinen        Medieneinsatz
                       situationsgerec   ht prägnant und    situationsgerec    nicht                 nicht                 und
-   Medieneinsatz,     ht, prägnant,     dem Inhalt         ht, meist          situationsgerecht     situationsgerecht     Visualisierung
                       immer optimal     angemessen         passen zum         oder schlecht zum     oder schlecht zum     falsch oder
-   Visualisierung,
                       zum Inhalt                           Inhalt             Inhalt passend        Inhalt passend, so    fehlend,
-   Körpersprache      passend                                                 aber trotzdem         daß die               verwirrende
                                                                               verständlich          Verständlichkeit      unangemessen
                                                                                                     leidet                e Darstellung
Anmerkungen des
Prüfers
Bewertungsmatrix
Fachgespräch
                              10                9               7                   5                     3                    0
Beherrschung des
für die Projektarbeit   der für die       der für die     der für die      er für die            der für die           der für die
relevanten              Projektarbeit     Projektarbeit   Projektarbeit    Projektarbeit         Projektarbeit         Projektarbeit
Fachhintergrundes       relevante         relevante       relevante        relevante             relevante             relevante
                        Fachhintergrun    Fachhintergru   Fachhintergru    Fachhintergrund       Fachhintergrund       Fachhintergrund
                        d wird sicher     nd wird         nd wird im       wird im allgemeinen   wird nicht sicher     wird nicht
                        und               beherrscht      allgemeinen      beherrscht, wenige    beherrscht,           beherrscht,
                        überzeugend                       beherrscht       Zusammenhänge         Zusammenhänge         Zusammenhänge
                        beherrscht                                         werden aber falsch    werden oft falsch     werden im
                                                                           oder nicht erkannt    oder nicht erkannt    allgemeinen nicht
                                                                                                                       oder falsch
                                                                                                                       erkannt
Problemerfassung
und                     Probleme          Probleme        Probleme         Probleme werden im    Selbst einfache       Selbst einfache
Problemdarstellung      werden            werden sicher   werden fast      allgemeinen richtig   Probleme werden       Probleme
und Problemlösung       selbständig und   erkannt und     immer richtig    erkannt und           nicht immer richtig   werden nicht
                        sicher erkannt    Lösungen        erkannt und      Lösungen fachlich     erkannt. Die          richtig erkannt.
                        und Lösungen      fachlich        Lösungen         im allgemeinen        fachliche             Lösungen
                        fachlich          einwandfrei     meist fachlich   richtig dargestellt   Darstellung der       können nicht
                        überzeugend       dargestellt     angemessen                             Lösungen              fachlich
                        dargestellt                       dargestellt                            überzeugt im          einwandfrei
                                                                                                 allgemeinen nicht     dargestellt
                                                                                                                       werden
Argumentation und
Begründung              fachliche         fachliche       fachliche        fachliche Argumente   fachliche             fachliche
                        Argumente und     Argumente       Argumente        und Begründungen      Argumente und         Argumente und
                        Begründungen      und             und              werden zwar meist     Begründungen          Begründungen
                        werden immer      Begründunge     Begründunge      richtig, aber oft     werden nur            werden meist
                        richtig und       n werden        n werden         unangemessen          teilweise richtig     falsch, nicht oder
                        überzeugend       sicher und      richtig und      vorgetragen           und umständlich       unangemessen
                        vorgetragen       richtig         überwiegen                             oder                  vorgetragen
                                          vorgetragen     angemessen                             unangemessen
                                                          vorgetragen                            vorgetragen
Anmerkungen des
Prüfers

								
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