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Exasol-Entwicklung_einer_BI_Strategie_Entwicklung_einer_BI_Strategie_

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Exasol-Entwicklung_einer_BI_Strategie_Entwicklung_einer_BI_Strategie_ Powered By Docstoc
					                  BI Strategie
Entwicklung einer BI-Strategie
BARC @ TDWI-Konferenz 2008




Dienstag, 03.06.2008

10:00 – 10:30                       BI Strategie –                Steffen Vierkorn, BARC
                          Facetten und Herausforderungen

10:30 – 11:00
10:30                  Organisatorische Strategie: Der Weg zu     Dr. Carsten Bange, BARC
                          einer erfolgreichen Organisation

11:00 – 11:30           Anwenderakzeptanz im Mittelpunkt:         Richard Vizethum, 
                       Verknüpfung klassischer BI und Web 2.0 
                             p g                                  Quelle GmbH
                                   Technologie
11:30 – 12:00                   Kaffee & Ausstellung                      Pause

                       Standardisierung von BI Werkzeugen im
                       Standardisierung von BI‐Werkzeugen im 
                           Rahmen einer konzernweiten BI‐         Thorsten Sommer, 
12:00 – 12:30                                                     Volkswagen AG
                        Strategie: Erfolgsfaktoren, Hemmnisse, 
                                       Potenziale
                         Ergebnisse der weltweiten BARC 
 12:30 – 13:15          Umfragen zum Thema „Organisation          Steffen Vierkorn, BARC
                                     von BI“
Dienstag 03.06.2008
                      Data Warehouse Appliances:
                      Data Warehouse Appliances:
14:45 ‐ 15:30         Funktionsweise und Marktentwicklung   Dr. Carsten Bange, BARC

15:30 ‐ 15:45             Exasol                            Carsten Weidmann

15:45 ‐ 16:00             HP                                Neil Garnett 

16:00 ‐ 16:30                        Pause

16:30 ‐ 16:45             IBM                               Otto Görlich

16:45 ‐ 17:00             Netezza                           Klaus Franke 

17:00 ‐ 17:15            Oracle                             Alfred Schlaucher

17:15 ‐ 17:30             SAP                               Michael Vetter

17:30 ‐ 17:45             Teradata                          Hermann Woestefeld

17:45 ‐ 18:00             Ingres                            Roland Pfeiffer




BI Strategie
Facetten und Herausforderungen

Steffen Vierkorn
            y ,
Senior Analyst, BARC
Business Application Research Center


               Software-Marktanalyst
BARC ist ein Software Marktanalyst
spezialisiert auf Business Intelligence,
Daten- und Dokumentenmanagement.
Daten

     g                      g             p j
Völlig neutrale Unterstützung von Softwareprojekten durch

    Vergleichsstudien >100 Softwarelösungen im Labor getestet
    Marktforschung          Anwenderbefragungen
    Marktübersicht          BARC-Guide als Anbieterkatalog
    Tagungen                Direktvergleich von Anbietern und Lösungen
    Beratung                IT-Strategie & Softwareauswahl, Coaching,
                            Review




Warum eine BI-Strategie?
Erfahrungen aus zahlreichen Projekten

Bei identischen Berichten aus unterschiedlichen BI-Systeme stimmen die
              überein.
Inhalte nicht überein Komplexe Individuallösungen sind in der Fachabteilung
umgesetzt, deren Entwickler nicht mehr greifbar sind.

                   BI-Systeme
Unterschiedlichste BI Systeme werden von der IT und von Fachabteilungen
betrieben. Die Systeme sind zum Teil mit ähnlicher Funktionalität ausgestattet.

Keine   t l A l f t ll fü R        ti      d Analyseanforderungen im
K i zentrale Anlaufstelle für Reporting- und A l       f d          i
Unternehmen – unterschiedlichste individuelle Berichtserstellungsprozesse.

Die Datenqualität ist im Unternehmen ungenügend für Reporting- und
Analyseanwendungen.

Historisch gewachsen Data Warehouses, die Schwachstellen im Datenmodell
aufweisen – keine übergreifenden Auswertungen möglich.

Anforderungen an BI-Lösungen steigen stetig – hohe Dynamik beobachtbar.
Unterschiedliche Zielsetzungen für eine
BI-Strategie (Auszug)


Zeitnahe Informationsbereitstellung (time to market) bei gleichzeitiger Freiheit
für die Fachanwender in der Informationsaufbereitung und –versorgung.

A fba eines koordinierten und einheitlichen Datenmanagements für BI
Aufbau                     nd                                    BI-
Applikationen.

Schaffen i    hohen Nutzerakzeptanz b i effizientem Betrieb und reduzierten
S h ff einer h h N t       k   t    bei ffi i t     B ti b d d i t
Betriebskosten.

Z k f i h         A hi k    (Investition, E
Zukunftssichere Architektur (I     ii         i b k i Ad i i          i
                                          Erweiterbarkeit, Administration,
Stabilität, Performance, Abstimmung der eingesetzten Komponenten,…).

Etablierung einer geeigneten Organisationform und abgestimmten
Prozessen für die BI.




Entwicklung einer BI-Strategie:
Erfüllung der fachlichen Anforderungen

                  Häufige Situation in Unternehmen:
 Fachliche
 F hli h
  Facette          Heterogene Kennzahlen werden für das Reporting eingesetzt
                   Keine einheitliche Darstellung von Informationen
                   Keine übergreifende Systemunterstützung bei den fachlichen Aufgaben
                   Keine übergreifende Systemunterstützung bei den fachlichen Aufgaben



BI‐Strategie – Berücksichtigung der Anforderungen in den Fachbereichen:

  Identifikation der Informationsbedarfe im Unternehmen und bei externen Partner
  Entwicklung eines Kennzahlenkataloges für ein unternehmensweites Reporting
  Definition der unterschiedlichen User‐Rollen (Informationskonsument, 
  Informationsaufbereiter, Power‐User) und deren Anforderungen
  Berücksichtigung der fachabteilungsbezogenen, individuellen Anforderungen
  Definition von Leitlinien für die Informationsaufbereitung / Methodologien
  Aufbau einer BI‐Beratung für die unterschiedlichen Bereiche im Unternehmen
Entwicklung einer BI-Strategie:
Schaffung von technische Rahmenbedingungen

                 Häufige Situation in Unternehmen:
Technische
  Facette          Unterschiedlichste Softwarewerkzeuge für BI im Einsatz
                   Individuelles Datenmanagement für unterschiedliche BI‐Applikationen
                   Falsche Werkzeuge für die entsprechende Anforderungen im Einsatz
                   Falsche Werkzeuge für die entsprechende Anforderungen im Einsatz



BI‐Strategie – Entwicklung einer anforderungsgerechten Architektur:

 Entwicklung einer Systemarchitektur zur Erfüllung der BI‐Anforderungen 
     l       d               d      h l
 Festlegung der einzusetzenden Technologien
 Definition einer Bebauungsplanung der entwickelten Systemarchitektur 
 Auswahl eines Toolportfolios auf Basis der Anforderungen im Unternehmen 
 E t i kl          Ri htli i      Ei t d W k
 Entwicklung von Richtlinien zum Einsatz der Werkzeuge
 Identifikation und Nutzung von Synergien beim Betrieb der Systeme




Entwicklung einer BI-Strategie:
Einbettung der BI in die Organisation

                  Häufige Situation in Unternehmen:
     g
  Organi‐
                   K i d fi i          d k di i        P        blä f fü
                   Keine definierten und koordinierten Prozessabläufe für
 satorische
                              das Datenmanagement
  Facette
                              Reportaufbereitung und –verteilung
                   Keine definierten Verantwortlichkeiten für übergreifende
                   K i d fi i t V         t   tli hk it fü üb        if d
                   Themen

BI‐Strategie – Aufbau einer Organisation zur Einbettung der BI in Unternehmen:

 Etablierung von definierten BI‐Prozessen (Bsp.: Neue Kennzahlendefinition, Entwicklung
            d db     h
 eines Standardberichtes, Datenerweiterung im DWH, etc.) )
 Definition von Rollen und Zuständigkeiten im Rahmen der BI
      BI‐Management
      Applikationsmanagement
      A lik ti                 t
      Datenmanagement
      Betrieb
      Support & Schulung
      Support & Schulung
 Etablierung von Gremien zur Entscheidungsfindung bei übergreifenden Fragestellungen
Facetten einer BI-Strategie



                                                 Fachliche
                              Technische          Facette
                                Facette

                                            Organi‐i
                                           satorische
                                            Facette




                          Business Intelligence Strategie
                          Business Intelligence Strategie




Weg zu einer erfolgreichen BI-Strategie

                                                   9. Ausrollen der definierten Standards im 
                                                      Unternehmen

                                            8. Etablierung von Standardprozessen

                                      7 Unterstützung von Pilot‐Projekten
                                      7. Unterstützung von Pilot Projekten

                               6. Umsetzung der ersten Maßnahmen und “Marketing“ 
                                  für neue BI Initiativen auf Basis der definierten Strategie
                              f              d                     h l            d d
                         5. Definition BI‐Roadmap: Prioritäten, Technologien, Standards, 
                            Methodologien und Kompetenz

                  4. Organisatorische Konzeption eines BI CC und “Sponsorsuche”

            3. Festlegung des Architekturrahmen und der Bebauungsplanung

         Identifikation von Schwachstellen in Organisation, BI Systemen und fachlicher 
      2. Identifikation von Schwachstellen in Organisation, BI‐Systemen und fachlicher
         Ausrichtung der BI
1. Inventur von BI‐Initiativen (IST‐Situation) und Aufnahme der gewünschten Unterstützung 
   (SOLL)
0. Gründung eines “Kernteams” zur Entwicklung der Strategie
Fragen




Dienstag, 03.06.2008

10:00 – 10:30                       BI Strategie –                Steffen Vierkorn, BARC
                          Facetten und Herausforderungen

10:30 – 11:00
10:30                  Organisatorische Strategie: Der Weg zu     Dr. Carsten Bange, BARC
                          einer erfolgreichen Organisation

11:00 – 11:30           Anwenderakzeptanz im Mittelpunkt:         Richard Vizethum, 
                       Verknüpfung klassischer BI und Web 2.0 
                             p g                                  Quelle GmbH
                                   Technologie
11:30 – 12:00                   Kaffee & Ausstellung                      Pause

                       Standardisierung von BI Werkzeugen im
                       Standardisierung von BI‐Werkzeugen im 
                           Rahmen einer konzernweiten BI‐         Thorsten Sommer, 
12:00 – 12:30                                                     Volkswagen AG
                        Strategie: Erfolgsfaktoren, Hemmnisse, 
                                       Potenziale
                         Ergebnisse der weltweiten BARC 
 12:30 – 13:15          Umfragen zum Thema „Organisation          Steffen Vierkorn, BARC
                                     von BI“
  Der Weg zu einer erfolgreichen Organisation:
  Business Intelligence Competence Center
  Dr. Carsten Bange




                                                                                 1




Ziele und Aufgaben eines BICC
• Organisatorische Verankerung von BI
       Zentrale Anlaufstelle für alle BI-Aktivitäten im Unternehmen
       Institutionalisierung der Zusammenarbeit zwischen IT und Fachbereichen


• Strategieentwicklung
       BI-Entwicklung und Roadmap: fachlich, technisch, organisatorisch
       Standardisierung von Prozessen für BI und Datenmanagement, Technologie,
       Werkzeugeinsatz, Datenintegration, Datenqualität, Security, …
       D fi i i von L i li i fü P j k
       Definition    Leitlinien für Projekte


• Governance
       Priorisierung der verfügbaren Ressourcen
       Abstimmung über Reportinginhalte (übergreifend genutzt Strukturen und
       Kennzahlen) unter den Fachbereichen
       Qualitätsmanagement in BI-Projekten


• Wissensmanagement
       Bündelung von Expertenwissen zu Analytik, Prozessen, Werkzeugen
       Verbesserung des Know-How Austausches & Organisation von Schulungen
                                                                                 2
  Aufgaben innerhalb des BI CC
      10% BI Management
      30% Application Management                    BI CC            30% Datenmanagement
      20% BI Betrieb
      20% BI Betrieb                                                 10% Schulung und Support
                                                                     10% Schulung und Support

      BI                  Application                 BI                Daten‐                    Support und 
  Management              Management                Betrieb           management                   Schulung


   BI Governance         Kommunikation mit       IT Infrastruktur    Datenintegration         Werkzeug Know How
                            Fachprozess

  Priorisierung der          Konzeption            DWH Basis           Metadaten‐              Schulungskonzept
   Anforderungen            Datenmodell             Betrieb            management


    BI Marketing           E t i kl    &
                           Entwicklung &         P f
                                                 Performance                Security              N
                                                                                                  Newsletter &
                                                                                                      l tt &
                          Implementierung        Management                                       Communities


  Entwicklung von         Entwicklung von         BI‐Software‐         Stammdaten‐             2nd Level Support
                                                                                               2nd Level Support
Standards (inkl. KPIs)   Standardberichten         werkzeuge           management


  BI Architektur &         Datenanalyse‐                              Datenqualität
     Bebauung g              techniken

                                                                                       Quelle: In Anlehnung an Gartner
                                                                                                                         3




 Rolle des BI CC in BI-Projekten


                                                      BI CC Quality Gates



                                                  Prozesse,           Prozesse                   BI-Lösung
       Status,                Business
                                                  Architektur            und                     einführen
       Vision               Requirements
                                                  und Tools           Architektur                   und
      und Ziele               definieren
                                                   festlegen        implementieren               monitoren

                                           Projektmanagement

                                           Qualitätsmanagement



  • Qualitätssicherung von BI-Vorhaben
         • Freigabe von BI-Projekten
           Überwachung d P j kt
         • Üb       h                   t
                         der Projektumsetzungen
         • Projektunterstützung durch gemeinsame Standards &
           Know-How Wiederverwendung




                                                                                                                         4
     BI CC: Rollen




                                                                               Head of BI CC
                                                                                                  App.
                                                               Process Owner                   Management
        End User                         Key User                                                           Basis Betrieb
                                                                                                                               Infrastruktur

                            Fachbereiche                                       BI CC                           IT



      Häufig virtuelle Organisationseinheit mit Spezialisten für Business Intelligence aus der
        gesamten Organisation
        g              g




                                                                                                                                                     5




     Beispiel: BI CC Struktur bei Zumtobel

    Requirements                            Requirements Engeneering


                                                                                  Build


                                                                                                                Run




                                                                      Prozessberater/
                                                                     Process Consultant
                                                                                      Systemberater/
                                                       Process Owner                  (App. Manager)
End User                       Key User                                                                      Basis Betrieb
                                                                                                                                     Infrastruktur

                           Fachbereich
                           F hb i h                                            BI CC                             IT



6       P1.10 BI Strategy & Architecture - Steering Committee #2                                                      23. Februar 2007               6
    Beispiel: BI CC bei Magna Steyr
                                                                     BI CC Kernteam




                                    Reporting Head of BI CCService Eigner
                      Fachprozess    Eigner                    DWH
               Key User Eigner                                              Basis Betrieb
    E dU
    End User                                                                                   Infrastruktur
                                                                                               I f t kt

                  Fachbereiche    BI CC                                         IT
                             erweitertes Team
    Rollen im BI-CC Kernteam
      Head of BI CC
            Management des BI CC
      Service Eigner DWH
            Herr des Datenmodells: Kennt das Datenmodell technisch und fachlich
             pp              g
            applikationsübergreifend
            Ausreichende Autorität das Datenmodell zu designen
      Fachprozesseigner Reporting
            Koordiniert fachliche Reporting-Prozesse
            Standort-
            Standort und fachbereichsübergreifende Kennzahlenharmonisierung
            Aufstellung von Richtlinien für das Reporting
7                                                                                                                7




     Beispiel HypoVereinsbank
     Bereich Corporates & Markets


                                                                    Business
                                                                    Information management
                                                                    (as integral part of the business unit)
                                                                     –                   g
                                                                          functional design
                                                                     –    object- & data modelling
                                                                     –    ETL & jobcontrol
                                                                     –    data-management (incl. data quality)
                                                                     –    development of business-logic
                                                                     –    web based BI front end


                                                                    IT division
                                                                     –    technical environment and infrastructure
                                                                     –    deployment automation
                                                                          (development      test  production)
                                                                     –    security (e.g. LDAP-integration)
                                                                     –    operation and performance tuning
                                                                     –    technical complex challenges
Organisatorische Verankerung



     Das BI Competence Center als Integrationspunkt von Skills und
     Kompetenz zu

                •Fachprozessen
                          y
                •Datenanalyse
                •Datenmanagement
                •Werkzeugen und
                •Anwendungen



                                                                                                                Quelle: Gartner




                                                                                                                                   9




     BI CC – Ansiedelung und Sponsoring im
     Unternehmen
                                CIO 42.3%*                                             CFO 19.7%

                                             CIO                                          CFO

             Department                           BICC              ICC

                                                                             Finance                                     BICC




          Line-of-business head 15.4%                                                   COO 4%
                                                                                          COO
                                         CMO
                                                                            BICC

                Finance                                        BICC
                                                                          Division 1    Division 2     Division 3
     (for example, SVP of sales or marketing)

     * Ergebnisse von Gartner's 2006 BI multi-client survey. Ergänzung: 6.6% antworteten für ihre Reporting-Strukturen:
     "TBD."
10       P1.10 BI Strategy & Architecture - Steering Committee #2                                     23. Februar 2007            10
Wege zum BI-CC

Organisatorische Etablierung

                  Data Warehouse Projekt /Betriebsorganisation
• Entwicklung aus Data-Warehouse Projekt-/Betriebsorganisation

• Entwicklung aus Fachbereichs(übergreifenden)-Kompetenzzentren

                  Programm-Managements
• Ausbau eines BI Programm Managements

• Installation einer neuen virtuellen Organisationseinheit

• Installation einer neuen „physikalischen“ Organisationseinheit


Organisatorischer Erhalt

• Verankerung im Top-Management: mindestens Sponsor, besser Head of BI-CC

                                             Vetorecht Einbeziehungs
• Durchsetzung von Vorgaben/Leitlinien durch Vetorecht, Einbeziehungs- und
  Freigabepflicht, Budgethoheit

• Ständige Aufgaben im Eigenmarketing, Training/Wissensweitergabe, Unterstützung der
  Anwender und Projektverantwortlichen


                                                                                                   11




 Kontakt




                                                                      Dr.
                                                                      Dr Carsten Bange
                                                                            Geschäftsführer




                        BARC GmbH
                        Steinbachtal 2b    Tel. +49 (0)931/880651-0      E-Mail: cbange@barc.de
                        D-97082 Würzburg   Fax +49 (0)931/880651-28        Internet: www.barc.de




                                                                                                   12
 Anwenderakzeptanz im Mittelpunkt


  Verknüpfung kl
  V k ü f          i h         d Web 2.0
              klassischer BI und W b 2 0


  Informationsmanagement Warenwirtschaft
  Quelle GmbH
  Richard Vizethum
  03. Juni 2008




Die Ausgangssituation
Informationswesen bisher…

                  g
   Kein vollständiger Überblick über die vorhandenen und nutzbaren Informationen
   (relevante Daten finden keine Nutzung).
   Inhomogene und inkompatible Datenbasen - hochredundant
   Fachbereichsgetriebenes Reporting und Berichtswesen i.d.R. auf Excel-Basis.
   Bereitstellung dieser Informationen über unterschiedliche Kanäle und an
   unterschiedliche Empfängerkreise.
   Reports liefern zum selben Sachverhalt unterschiedliche Werte (Entscheidungen
   werden bis zur Klärung der Differenzen vertagt).
   Keine i h itli h Beschreibung von K
   K i einheitliche B   h ib               hl     d Reportaussagen (B li bi k it
                                     Kennzahlen und R    t         (Beliebigkeit
   der Interpretation)
                                    g       g    g              g g
   Zu statische Kennzahlenbetrachtung – nur geringe Berücksichtigung von
   Wirkungszusammenhängen (Fehlende Kenntnisse)
   Mangelhafte Visualisierung (Zahlenfriedhöfe)
   …

                                                      Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   2
BI-Strategie
Best-Practice-Orientierung

                              Wer sind die Profis im Informationsgeschäft?



                                          Die Presse (Zeitung)                                Die Geheim- und
                                                                                              Nachrichtendienste
BI subjektiv empfunden


 BI-Strategie
 Starker Foc s auf
         Focus a f            Der Mensch ist das zentrale Element der
 Technologie                  Informationsgewinnung (Recherche/Aufklärung …)

 BI-Strategie                                              Darstellung
                              Problemidentifizierung und –Darstellung steht
 Geht von einem großen
 Anteil analytischer          im Vordergrund. Als Endprodukt steht (i.d.R.) kein
 Nutzer aus                   „?“ sondern Lösungen (Nutzer ist Konsument)

 BI-Strategie                 Beide arbeiten in einem hohen Maße mit
 Erwartet einen hohen
 Anteil strukturierter oder   unstrukturierten Informationen
 strukturierbarer
 Informationen


                                                                  Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   3




BI-Strategie
die

   Von der Zeitung gelernt…

   Redaktionsprinzip
   Interdisziplinäre Redaktion aus Geschäftsmodell- und
   Prozesskennern. Sicherstellung der Aktualität, der
   Objektivität (steuerungsrelevants) und der Orientierung am
   Geschäftsmodell


   Fachressorts
   Wer zu einem Thema das größte Know-how, die
   höchste Professionalität besitzt ist redaktionell
   dafür verantwortlich („Sportexperte für das
   Sportressort )
   Sportressort“)


   Redaktionelle Beiträge
                ,
   Informationen, die Einflüsse auf das Geschäft
   des Unternehmens haben oder haben können,
   werden redaktionell aufbereitet und dargestellt.




                                                                  Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   4
BI-Strategie
Standardreporting – das zentrale Element

 Informationscluster bilden den Kern
                    Standard Reportings
 eines gesteuerten Standard-Reportings
 mit hohem Detaillierungsgrad.

  Informationen werden durch
  intelligente Verknüpfungen,
  Verdichtungen und verbesserter
  Visualisierung zu neuen
  Informationsprodukten.
  Informationsprodukten




                                                Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   5




BI-Strategie
Einheitliche Kennzahlen- und Reportinginterpretation




               Eine detaillierte Beschreibung             In der Hilfefunktion bekommt
               der Kennzahlen sorgt für die               der Benutzer Hinweise wie
               Eindeutigkeit und einem                    dieser Report zu lesen ist,
               einheitlichem Verständnis                  welche Kennzahlen, wie
                                                          zusammenhängen und wie die
                                                          Navigation funktioniert.


                                                Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   6
BI-Strategie
Einführung / Tabubrüche


               Kein Projekt
               Die Business@Times wurde nicht als Projekt aufgesetzt
               sondern neben dem Tagesgeschäft – ohne Projektauftrag –
               entwickelt.
               Buttom-Up-Einführung
               Die Einführungstrategie war eine Buttom-Up-Strategie. Diese
               setzt ein deutlich höheres Qualitätsniveau des Produktes voraus
               als dies bei einer Top-Down-Einführung der Fall sein muss. Die
               Verbreitung geschah über „Stille Post“
               Objektiv steuerungsrelevante Informationen
               Die dargestellten Informationen orientierten sich nicht an
               Strategien oder Fachbereichsbedürfnissen sondern an den
               objektiv steuerungsrelevanten Erfordernissen des
               Geschäftsmodells und dessen zu steuernden Prozessen.




                                                         Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   7




BI-Strategie
Akzeptanz im Unternehmen


               Mit li d d G       häft l it       f hl ihren Mit b it
               Mitglieder der Geschäftsleitung empfehlen ih               die
                                                             Mitarbeitern di
               Nutzung der Business@Times.
                                                   g
               Extrem wachsende „Abonnenten“ und Zugriffszahlen
               Proaktive Beteiligung diverser Fachbereiche durch Lancieren von
               Artikeln mit steuerungsrelevanten Inhalten
               Feststellbarer Wandel in der Kommunikationskultur im
               Unternehmen
                            Expert Foren            Problemlösungen
               Holdingweite Expert-Foren erarbeiten Problemlösungen. Deren
               Dokumentation, in Form von Handlungsempfehlungen, erfolgt
               über die auf Wikipedia basierende Wissensdatenbank.




                                                         Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   8
  Vielen Dank für Ihre
  Aufmerksamkeit




   Richard Vizethum                                      Tel.:     +49-(0)911-14-23359
                                                         Fax:      +49-(0)911-14-24134
   Leitung Informationsmanagement und
   Einkaufsservice Warenwirtschaft                       E mail
                                                         E-mail:   richard i eth m@q elle de
                                                                   richard.vizethum@quelle.de


                                                                     Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   9




Das Unternehmen




                               Die Quelle GmbH mit Sitz in Fürth/Bayern ist
                               mit seinen Haupt-, Spezial- und
                               Monatskatalogen,
                               Monatskatalogen einem flächendeckenden
                               Stationärvertrieb und dem Internet-Shop
                               www.quelle.de einer der erfolgreichsten Multi-
                               Channel-Anbieter in Europa und einer der
                               führenden D t h O li Hä dl
                               füh d Deutschen Online-Händler.


                               Zusammen mit den Versendern der Primondo
                               Specialty Group, der Primondo Management-
                               Service GmbH, der Logistik- und der Quelle
                               Contact-Gesellschaft, bildet die Quelle GmbH
                               das Geschäftsfeld Versandhandel der
                               Arcandor AG (Essen)




                                                                     Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   10
                                               Analysen
                                               Analysen, die zur Prozessverbesserung
                                               beitragen oder Problemstellungen behandeln.




                                                                                Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   11




Was machen Nachrichtendienste?

  In der Regel besteht die nachrichtendienstliche Informationsbeschaffung
  aus folgenden Beschaffungswegen:

       OSINT (Open Source Intelligence)
       OSINT umfasst die einfache, offene Informationsgewinnung
       (Versifizierung/Falsifizierung von Medienberichterstattungen).
       Stellt i l      t ll Basisinformationen zur V
       St llt viele wertvolle B i i f     ti             ll tä di     der Lagebilder zur
                                                   Vervollständigung d L      bild
       Verfügung.

       HUMINT (Human Intelligence)
       Gewinnung (geheimer) Informationen mit menschlichen Quellen. Unter HUMINT
       versteht man die operative Aufklärung, die klassische Säule (nachrichtendienstlicher)
       Informationsbeschaffung.
                              g

       SIGINT (Signal Intelligence)
       Informationsbeschaffung mit technischen Mitteln durch Filterung aus den internationalen Kommunikationsstrukturen.



  Im Prozess der Informationsbereitstellung wird (i.d.R.) getrennt nach
  AUFKLÄRUNG              ANALYSE             NUTZUNG


                                                                                Business@Times – Reporting als Online-Zeitung / 06.03.2008/ Viz.   12
Von Pferden und BI-Werkzeugen
Standardisierung von BI-Werkzeugen im Rahmen einer
konzernweiten BI Strategie Erfolgsfaktoren, Hemmnisse, Potentiale.
kon ern eiten BI-Strategie: Erfolgsfaktoren Hemmnisse Potentiale

TDWI 2008-06-03
Th. S
Th Sommer

Stand: 2008-06-01   BI-Programm, thSo




Inhalt

- Situation im BI-Markt aus Kundensicht.
- BI im Volkswagen Konzern.
- Die richtigen BI-Werkzeuge einsetzen.
- Und wie geht es weiter?
          g




                                                                     2
Situation im BI-Markt aus Kundensicht

                                              Erkenntnisse:
                                              - Thema und Markt sind jung und
                                                hochdynamisch.
                                                hochdynamisch
                                              - Es gibt derzeitig keinen Werkzeug-
                                                anbieter, der die Anforderungen unserer
                                                BI-Strategie hinreichend abdecken kann.
                                              - Besserung ist nicht in Sicht – auf abseh-
                                                                            Werkzeug
                                                bare Zeit ist der Markt der Werkzeug-
                                                anbieter mit sich selbst beschäftigt.
                                                Unabhängigkeit vom Markt erforderlich.
                                                BI-Produktstrategie        h hfl ib l
                                              - BI P d kt t t i muss hochflexibel
                                                (projektgetrieben) sein, um optimale
                                                Anwendungen zu unterstützen.


                                                                                            3




Der VOLKSWAGEN KONZERN

-   Hauptsitz in Wolfsburg.
-   Europas größter Automobilhersteller.
-                                            (Stand: Ende 2007).
    Mitarbeiter im Konzern: 329.300 weltweit (S               )
-   Konzernmarken: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, Škoda, VW Nutzfahrzeuge,
    Bentley, Bugatti und Lamborghini.
-   Gelieferte Fahrzeuge 2007: 6,189 Millionen (entspricht 9,8 % Weltmarktanteil).
-   48 Fertigungsstätten in 13 Ländern Europas, sowie in sechs Ländern Amerikas,
               Afrikas.
    Asiens und Afrikas
-   Märkte: mehr als 150 Länder weltweit.
-   Tägliche Produktion: mehr als 25.400 Fahrzeuge weltweit.
-   Umsatz 2007: 108,9 Milliarden Euro (2006: 104,9 Mrd. Euro).
-   Ergebnis nach Steuern 2007: 4,12 Milliarden Euro (2006: 2,75 Mrd. Euro).


                                                                                            4
BI-Landschaft* und BI-Programm

                                                                                              2005
                                                                                                                                                                                                                                                                     2008
     125 BI-Systeme identifiziert
       ul.
       Si
       m




                                                                         KBM
                             FVuPS                                                                                                      Verona                       DB2




                                                                                HIFA
                                                                                             BW ET2000 ET2000
                                                                                               BWP
                                                                                                    BW
                                                                                                       EWP                               ServoDWHVC CER
                                                                                                                                                               VWT
                                                                                                                                                                                                                                              - ~200 bekannte BI-Systeme.
           rting /




                                                                   MIS-V       Report HIFA QS                               KASKO               Erfolgs
           lyse




                                                                                                  BW ET2000                                                    AMS


                                                                                                                                                                                                                                                              steigend.
                                                                                                                                                                                                                                                Anzahl weiter steigend
                                                                                                                     eCRM
              Planen BM              STAR-TI           FPL                                                                                      Quadrat
                                                                                                                          Profis
       Repor




                                                                                                     EVP
        Anal




                                                                              DWH                                    New Reporting
                                                                                       LOAD                          ada                     (Auto5000)            VW
                                                                       PWL    VWT
                                                                                                                                                             Immobilien
                                                                                                                     Fleet                                                  TIVOLI
                                                                                                          BM
                                      OPUS                                                                          Analysis
                AQUA                               BDW iPAD            GLOBE                          Report      FleetCom KPMM-BW              BWKT
                                Versuchs                                                TAF                                                                        ISCO
                (Quasi-FI,           bau                                                                           DWH


                                                                                                                                                                                                                                              - ~10% des IT-Budgets sind
                Servbase)



                                                                       FIS WANDA
             Planen                                            LANIS   View GF INEAS
       Repor




               ST BY61           PPC
        ting




                                                                                         MA


              COIN
                               UM Info

                              (PAMIS)
                                                       STAR              LISON          INEAS
                                                                                       Versand
                                                                                                           KUBA
                                                                                                                                         HR-C
                                                                                                                                                                                                                                                BI-bezogen. ~400 Personen in
                             PP                                   KAP                                     SPvK
                                                                                                               VOLKSWAGEN
                                                                                                                                     SUP                           IT-
                                                                                                                                                                   Se
                                                                                                                                                                   rvi
                                                                                                                                                                                                                                                BI-Projekten und im Betrieb
                                           m
                                           S




                                                                                                                                                                   ce
                                           i




                                                                                                                                                        SSM
                                                                                                                                                                    s,
                                                                                                                                                                    et                                                                          von BI-Systemen.
                                           Anal




                                                                                                                             Q-Kosten                                              GEMINI
                                           yse




                                                                                                                                                  Q-WH Report
                                                                                      Logistik    Logistik                                                          c.               FI
                                                                                       Plan LOGIN kosten                                           VK-    Zebra
                                                                                        DB        Controll                                         BW     Verona    Geschäfts         GEMINI
                                                                  An/Abwesen                                                          STF
                                                                                                          Kenn                                                          wagen         CO-OM
                                                                                                                    INTACT




                                                             ZENTA
                                                              Stück
                                                                                      FEDIS    VISON zahlen P                       Migration
                                                                                                                                        HC        MAT       SARA     Reporting
                                                                                                                                                                                                       SEKT
                                                                                                                                                                                                        FP
                                                                                                                                                                                                                                              - BI-Programm wirkt auf die
                                                                                                                                                                                                                                                BI Programm
                                                               liste
                                                             VOPON

                                                                                                                                                                                                                                                gesamte BI-Landschaft und wird
                                           Repo
                                           rting




                                                              / FBT                                                  GIDEON
                                                                                         Unterbe-
                                                                                          stands VILOG ZAÜ                                                                  IT
                                                                                           liste
                                               TEVON                                                                                                                      Report
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                                                                                      QTS Schicht-



                                                                                                                                                                                                                                                zentral von ~40 Personen
                                                                  LANIS LOGIS Maximo Report buch buch FIS-Reporting
                                                                                             IN    NSU
                                                                                                                                                STF                                GEMINIGEMINI
                                                     Projekt                 EIS- EM                  FEZ                                                                 Navis      FI   PS
                                               ETF    Plan         AKL       BA Planer e-WFMFehlteile LOG                                                                            SL                 GIP
                                                      PG1
                                           Unbe-
                                           kannt




                                                   PP
                                                                             Meilen
                                                                             Steine
                                                                               B6


                                                                                              KAP
                                                                                                 AQSP
                                                                                                 Report


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                                                                                                                                                 GVO



                                                                                                                                                                                SUP                     IT-
                                                                                                                                                                                                                                                g          (~1% des IT-Budgets)
                                                                                                                                                                                                                                                gesteuert. (              g )
                                                                                                                                                                                                      Servic
                                                                                                                                                  AUDI                                                es etc.




* Bezogen auf die Marken Volkswagen und Audi.                                                                                                                                                                                                                                                               5




BI-Produktstrategie: Funktionale Bewertung

Ursprüngliches Ziel: BI-Suite-Anbieter finden (Single-Vendor-Strategie).
                                                                                                           100%
                                                                                                                                                                                                                                                            Multidimensionale Datenbank 10 %
                                                                                                               90%
                                                                                                                                                                                                                                                            Integration der Produkte 15 %
                                                                                                               80%

                             Maximale Abdeckung < 70%.
                                        70%                                                                                                                                                                                                                 BSC-Unterstützung 5 %

                                                                                                               60%                                                                                                                                          Data Mining 5 %

                                                                                                               50%
                                                                                                                                                                                                                                                            Planung und Simulation 10 %
                                                                                                               40%
                                                                                                                                                                                                                                                            Komplexe Analyse (OLAP) 10 %
                                                                                                               30%

                                                                                                                                                                                                                                                            Aufbau eines Dashboards 5 %
Selbst ein Best-of-                                                                                            20%
breed-Ansatz                                                                                                   10%                                                                                                                                          Ad-hoc Berichtswesen 20 %
                                                                                                                                                                                                                                                            Ad hoc
über die Produkte
dieser Hersteller                                                                                                 0%
                                                                                                                                                                                                                                                            Standardberichtswesen 20 %
                                                                                                                                                  Firma A




                                                                                                                                                                                                                                                  Firma F
                                                                                                                                                                                                                                    Firma E
                                                                                                                                                                                            Firma B




                                                                                                                                                                                                                Firma C




                                                                                                                                                                                                                          Firma D




erreicht keine
Abdeckung von 80%.                                                                                                                                                                                                                                          Prozentangabe: Gewichtung des Handlungsfeldes


Erschwerend: Risikoanalyse zeigt bei allen Anbietern Probleme u. a. in den Bereichen „Beschränkung auf
vorgegeben Gesamtarchitektur“ und „Mangelnde Integrationsfähigkeit mit Produkten anderer Hersteller“.
Stand: 2007-01                                                                                                                                                                                                                                                                                              6
Die richtigen BI-Werkzeuge einsetzen

Ziel:                    Steuerung des Produktportfolios in der Hand behalten.
Maßnahmen:               Lebenszyklusprozess und revolvierende Fit/Gap-Analyse.




Voraussetzungen schaffen:
  Klare Zi l S
- Kl                  i     d Anforderungen entwickeln.
        Ziele, Strategien und A f d             i k l
- Lebenszyklusprozess für IT-Produkte etablieren.
  Eingesetzte Produkte im Unternehmen identifizieren.
- Ei     t t P d kt i U t        h    id tifi i
- Markt beobachten.
                                      Fit/Gap-Analyse auswählen
- Produkte anforderungsgetrieben nach Fit/Gap Analyse auswählen.

                                                                                                   7




Lebenszyklusprozess für IT-Produkte

Der Lebenszyklusprozess im Book of Standards des Volkswagen Konzerns kennt vier
Zustände:

        - Nur betreiben.                                                   - Betreiben.
        - Neue Anwendungen                                                 - Anwendungen suchen.
          nicht zulassen.                                                  - Betrieb optimieren.
        - Anwendungen                                                      - „Geld verdienen“.
          reduzieren.
        - Ggf. Phase-Out Plan
          erstellen.


         - Abschalten gemäß                                                - Entwicklung Invest
           Phase-Out Plan.                              Start für            tolerieren.
         - Bis zum endgültigen                                             - Isoliert betreiben.
           Phase-Out isoliert
                                                          neue
                                                                           - Anwendungen
           betreiben.
           betreiben                                    Produkte             zulassen.
                                                                             zulassen




BI-Produkte sind identifiziert und dokumentiert (inkl. Versionen, Ansprechpartnern, etc.)
Anforderungsgetriebener Prozess zur Erweiterung des Portfolios ist initiiert.
                                                                                                   8
Und wie geht es weiter?

Eine Weisheit der Dakota-Indianer besagt:
„Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!”



 - Markt der BI-Werkzeuganbieter ist die nächsten zwei bis fünf Jahre mit sich selbst
   beschäftigt, die Konsolidierung der letzten Monate nur bedingt hilf i h
   b   häfti t di K      lidi      d l t t M       t      b di t hilfreich:
   - Anbieter konzentrieren sich vornehmlich auf Integration der eigenen Produktpaletten.
   - Wenig(er) Fokus auf funktionale Weiterentwicklung,
     Kundenbedürfnisse werden nur b di t b ü k i hti t
     K d b dü f i           d        bedingt berücksichtigt.
 - Befürchtung: Offene Standards, Modularisierung und Kooperation werden nur
   langsam angegangen.



                  tot“             Absteigen“                              Strategie
   Der Markt ist „tot , daher ist „Absteigen bis auf weiteres die richtige Strategie.

                                                                                             9




Empfehlung

Entwickeln Sie eine BI-Strategie
und beschreiben Sie so ihre eigenen Anforderungen – statt auf den Markt zu setzen.

Treiben Sie auf dieser Basis den Markt der BI-Werkzeuganbieter
in Ihrem Sinne zu handeln, idealerweise zusammen mit anderen Kunden.




      Die Kundenanforderungen treiben den Markt, nicht umgekehrt.




                                                                                            10
                                        BI – der Weg zum
                                        Wissensvorsprung des
                                        Volkswagen Konzerns.
                                        Einsichten schaffen.
                                        Kompetenzen vernetzen.
                                             p
                                        Informationen integrieren.




Stand: 2008-06-01   BI-Programm, thSo

				
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posted:6/22/2012
language:German
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