SU Zertifizierungsantrag Kriterien V 20111128

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6/14/2012
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							    Antrag auf
    Zertifizierung
    als
          überregionale (ÜR)
          regionale (R)
          telemedizinisch vernetzte (T)

    Stroke Unit (SU)
    Einrichtung/Klinikum:
    Abteilung/Klinik:
    Anschrift:                                     Straße Haus-Nr.

                                                   PLZ Ort




    Stempel:


    Direktor/Chefarzt:

    SU-verantwortlicher Arzt (QMB):

    Funktion:

    Telefon:

    E-Mail:                                                          @




Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)        1 / 21
Mit dem Antrag bereits einzureichende Unterlagen:

    Krankenhausstatistik gemäß Punkt 05
    Benchmarking-Bericht (Externe Qualitätssicherung) gemäß Punkt 34 und 34a
    Ärztliches Manual gemäß Punkt 36
    Pflegemanual gemäß Punkt 37
    Bei Tele-Stroke-Units: Vom koordinierenden Telemedizinzentrum ausgefüllter Fragebogen
    (s. Anhang)
    Erklärung über den Aufbau und die Besitzverhältnisse Ihres Unternehmens (z.B. Auszug
    aus dem Handelsregister)
    Organigramm/e



Bitte beachten Sie, dass Ihr Antrag auf Zertifizierung Ihrer Stroke Unit erst nach verbindlicher
Auftragserteilung unseres autorisierten Zertifizierungsunternehmens LGA InterCert GmbH
bearbeitet werden kann.

Nach Auftragserteilung senden Sie bitte Ihren Antrag auf Zertifizierung einschließlich der
zusätzlich einzureichenden Unterlagen in 2-facher Ausfertigung (möglichst als CD) an:


                     LGA InterCert GmbH
                     Tillystraße 2
                     90431 Nürnberg


Für weitere Informationen steht Ihnen bei der LGA InterCert GmbH Frau Birgit Fehrle zur Verfügung:
Telefon: +49 (0) 911 - 655 41 56, E-Mail: birgit.fehrle@de.tuv.com, Internet: www.lga-intercert.com




   Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                          2 / 21
Struktur
01. Anzahl Betten im Klinikum/Krankenhaus gesamt:                                                                 Betten
    Ad 01: Anzahl der Betten, die dem Klinikum/Krankenhaus insgesamt zugeordnet sind.
    Wenn dem Klinikum/Krankenhaus mehrere Standorte angehören, Anzahl der                                         Betten
    Betten am Standort:
02. Standort der Stroke Unit?
    a) Neurologische Abteilung/Klinik
    b) Innere Abteilung/Klinik
    Ad 02: Hier ist die Abteilung/Klinik anzugeben, unter deren fachlicher Leitung die Stroke Unit steht.
    R-SU oder T-SU: Die Stroke Unit muss sich in einer Abteilung/Klinik für Neurologie oder einer Inneren Abteilung/Klinik mit
    Schlaganfallexpertise befinden. Es muss ein neurologischer oder internistischer Facharzt für die Leitung der Stroke Unit
    benannt werden.
    ÜR-SU: Die Stroke Unit muss sich in einer Neurologischen Akut-Abteilung/-Klinik mit Schlaganfallexpertise befinden. Es muss
    ein neurologischer Facharzt für die Leitung der Stroke Unit benannt werden.
03. Anzahl Betten in der Stroke Unit:
    a) monitorisierte Betten                                                                    Betten
    b) nicht monitorisierte Betten                                                              Betten
    Wo ist die Stroke Unit räumlich angesiedelt? (s. dazu auch Frage 32)
       Stand alone
       integriert in:     ITS      IMC   Allgemeinstation      Sonstige:
    Wenn nicht Stand alone: Anzahl der Betten des nicht zur Stroke Unit gehörenden              Betten
    Bereiches:
    Beschreiben Sie das Procedere zur Aufnahme von Schlaganfallpatienten: wie ist der Notaufnahmebereich
    eingebunden und wer führt die Erstuntersuchung durch?

    Ad 03: Als SU-Betten gelten nur solche mit multimodalem Monitoring der gängigen Vitalparameter, die in einem räumlichen
    Zusammenhang stehen und im Bettenplan des Hauses als SU-Betten ausgewiesen sind. Diese Betten müssen über ein
    zentrales Monitoring überwacht werden können.
    R-SU oder T-SU: Eine Mindestanzahl von 4 Monitoring-Betten ist erforderlich.
    ÜR-SU: Eine Mindestanzahl von 6 Monitoring-Betten ist erforderlich.
    Welche Stroke Units befinden sich in der Umgebung?                                                    Entfernung:
                                                                                                                 km
                                                                                                                 km

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04. Wie groß ist das originäre Versorgungsgebiet/Einzugsgebiet Ihres                                                 Einwohner
     Krankenhauses:
    In welcher Region liegt Ihr Krankenhaus?
    Ad 04: Bitte geben Sie die offizielle Bezeichnung des definierten Versorgungsgebietes an.
05. Schlaganfallpatienten einschließlich TIA /Jahr im Klinikum/Krankenhaus:                                          /Jahr
    a) Schlaganfallpatienten einschließlich TIA /Jahr in der betreuenden Abteilung/Klinik                            /Jahr
    (laut Kriterium 02):
    Ad 05: Anzahl der akuten Schlaganfallpatienten/Jahr (inkl. TIA), die in Ihrem Klinikum/Krankenhaus behandelt werden, Bitte
    fügen Sie dem Antrag eine Krankenhausstatistik mit Verteilung aller Schlaganfälle (nach Aufnahmediagnosen ICD10: G45,
    I60-I64) auf alle Abteilungen/Kliniken, einschließlich der Stroke Unit, bei.
06. Schlaganfallpatienten einschließlich TIA /Jahr in der Stroke Unit:                                               /Jahr
    Ad 06: Anzahl der akuten Schlaganfallpatienten/Jahr (inkl. TIA), die in Ihrer Stroke Unit behandelt werden.
    R-SU oder T-SU: Mindestanzahl der auf der Regionalen Stroke Unit behandelten Schlaganfallpatienten/Jahr: 250
    ÜR-SU: Mindestanzahl der auf der Überregionalen Stroke Unit behandelten Schlaganfallpatienten/Jahr: 500
    a) Wie viele Tage beträgt die durchschnittliche Verweildauer auf der Stroke Unit?                                Tage
    b) Wie viele Tage beträgt die Gesamtverweildauer in Ihrem Klinikum/Krankenhaus?                                  Tage
    c) Anzahl der Patienten auf der Stroke Unit mit VWD von > 24-72 Std.                                             Patienten
    d) Anzahl der Patienten auf der Stroke Unit mit VWD von >72 Std.                                                 Patienten
    e) Wie hoch ist der Anteil an Patienten mit TIA?                                                                 %
    f) Wie hoch ist der Anteil der Stroke Mimics?                                                                    %
Notizen:

Komplementäre Disziplinen
07. Neurologische Abteilung/Klinik im Hause?                                                                    ja        nein
    a) Neurologische Kompetenz in anderer Form vorhanden?                                                       ja        nein
    b) Neurologische Kompetenz rund um die Uhr über Telemedizin gesichert?                                      ja        nein
    Ad 07a:
    R-SU: Neurologische Kompetenz mit Schlaganfallexpertise in der Regeldienstzeit und Rufbereitschaft außerhalb der
    Regeldienstzeit ist erforderlich, d.h. mindestens 2 neurologische Fachärzte müssen in der Klinik, in der sich die Stroke Unit
    befindet, ganztägig angestellt sein und bei Akutpatienten 24/7 zeitnahe hinzu gezogen werden.
    T-SU: Neurologische Kompetenz mit Schlaganfallexpertise ist in der Regeldienstzeit über Präsenz- oder
    Rufbereitschaftsdienste erforderlich. Mindestens einmal pro Werktag muss die Präsenz eines Neurologen auf der Stroke Unit
    vertraglich gesichert sein. Alle Schlaganfallpatienten müssen mindestens einmal vor Ort zur Festlegung des weiteren
    Behandlungsplanes neurologisch beurteilt werden. Außerhalb der Regeldienstzeit muss ein fachärztlich neurologischer
    Konsiliardienst (s. Punkt 61) jederzeit über die Telemedizin verfügbar sein.

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   Bemerkung:
08. Innere Abteilung/Klinik mit kardiologischer Kompetenz im Haus?                                           ja       nein
    a) Kardiologische Kompetenz in anderer Form vorhanden?                                                   ja       nein
    b) Anzahl der Mitarbeiter mit kardiologischer Zusatzbezeichnung
    c) Dauer der Weiterbildungsermächtigung für Kardiologie
   Ad 08
   R-SU oder T-SU: Internistische Kompetenz mit kardiologischer Expertise in der Regeldienstzeit und außerhalb der
   Regeldienstzeit mittels Rufdienst kontinuierlich verfügbar..
   ÜR-SU: Ständige Anwesenheit eines Internisten mit kardiologischer Expertise im Hause in der Regeldienstzeit und via
   Rufbereitschaft außerhalb der Regeldienstzeit sind erforderlich.
   Bemerkung:
09. Radiologische Abteilung mit neuroradiologischer Kompetenz im Hause/am                                    ja       nein
    Standort?
    a) Anzahl der Mitarbeiter mit radiologischer Zusatzbezeichnung
    b) Anzahl der Ärzte mit der Zusatzbezeichnung „Neuroradiologie“
    c) Dauer der Weiterbildungsermächtigung für Neuroradiologie
   Ad 09:
   R-SU: Radiologische Abteilung mit neuroradiologischer Kompetenz muss über 24 Stunden im Haus/am Standort verfügbar
   sein. Eine teleradiologische Befundung außerhalb der Regeldienstzeit ist grundsätzlich akzeptabel.
   T-SU: Radiologische Abteilung mit neuroradiologischer Kompetenz muss über 24 Stunden im Haus/am Standort verfügbar
   sein. Für spezielle neuroradiologische Fragestellungen kann eine Stellungnahme über einen
   neurologisch/neuroradiologischen Telekonsildienst eingeholt werden.
   Ü-SU: Radiologische Abteilung mit neuroradiologischer und neurointerventioneller Kompetenz und Facharztstandard muss
   über 24 Stunden im Haus/am Standort verfügbar sein. Der radiologisch-neuroradiologisch zuständige Arzt gehört zum selben
   Krankenhaus/Klinikum und ist fest in die diagnostischen Abläufe akuter Schlaganfallpatienten eingebunden. Eine Befundung
   kann ggf. teleradiologisch erfolgen, eine ärztliche Anwesenheit muss jedoch innerhalb von 30 Minuten gewährleistet sein. Bei
   akuten Schlaganfallpatienten muss 24/7 sichergestellt sein, dass ein Gefäßverschluss mit einem angiographischen
   Verfahren (MRA, CTA) unmittelbar diagnostiziert und im Bedarfsfall unverzüglich vor Ort endovaskulär behandelt werden
   kann. Im Falle einer teleradiologischen Befundung müssen die gesetzlichen Auflagen zur Röntgenverordnung erfüllt sein,
   insbesondere muss ein Arzt mit Fachkunde im Strahlenschutz vor Ort anwesend sein
   Bemerkung:
10. Neurochirurgische Abteilung/Klinik im Hause/am Standort?                                                 ja       nein
   Ad 10: Wenn ja, weiter mit Frage 10.a) und 10.b) und dann mit Frage 12
   R-SU: Zugang zur Neurochirurgie (mindestens Kooperationsvereinbarung mit einer neurochirurgischen Klinik) ist
   Voraussetzung.
   T-SU: Klares Verlegungsmanagement unter definiertem Einbezug neurochirurgischer Abteilungen/Kliniken muss im
   Netzwerkkonzept festgelegt sein.
   ÜR-SU: Vorhandensein einer neurochirurgischen Abteilung/Klinik im Hause oder in kürzester Entfernung (maximal ½ Std.
   Transportzeit) mit Kooperationsvereinbarung erforderlich.
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    a) Anzahl der Fachärzte für Neurochirurgie
    b) Dauer der Weiterbildungsermächtigung für Neurochirurgie
    c) Anzahl der Dekompressions-Operationen                                                                       /Jahr
    d) Beschreiben Sie das Procedere bei Schlaganfallpatienten mit SAB/ICB:

    Bemerkung:
11. Kooperation mit benachbarter Neurochirurgie?                                                              ja       nein
    Name des Kooperationspartners:
    Gibt es einen eigenen Kooperationsvertrag?                                                                ja       nein
    Gibt es einen Kooperationsvertrag im Rahmen des Telemedizinischen                                         ja       nein
    Schlaganfallnetzwerkes?
    Entfernung in Autominuten:                                                                                     Min.
    Entfernung in km:                                                                                              km
    Ad 11: Vertrag oder schriftliche Vereinbarung bzw. netzwerkinterne Regelung bei Tele-Stroke-Units ist beim Audit
    vorzuweisen.
    Bemerkung:
12. Intensivstation im Hause?                                                                                 ja       nein
    a) Art der Intensivbetten:                                            neurologisch                             Betten
                                                                           internistisch                           Betten
                                                                    anästhesiologisch                              Betten
                                                                        interdisziplinär                           Betten
    b) Wie viele Schlaganfallpatienten werden primär und wie viele werden sekundär (im                             /Jahr prim.
    Behandlungsverlauf) auf der Intensivstation behandelt ?                                                        /Jahr sek.
    Ad 12: Intensivstation mit Nutzung zur künstlichen Beatmung und Intensivtherapie über 24 Stunden muss im Hause
    vorhanden sein.
13. Gefäßchirurgie:
    a) Eigene gefäßchirurgische Abteilung/Klinik im Hause?                                                    ja       nein
    b) Chirurgische Abteilung/Klinik mit gefäßchirurgischer Kompetenz im Hause?                               ja       nein
    Bemerkung:
    Ad 13a und b: Wenn a) und b) mit „nein“ beantwortet werden, wo werden ggf. gefäßchirurgische Eingriffe durchgeführt? Bitte
    bei Bemerkungen eintragen.
    Zugang zur Gefäßchirurgie (mindestens Kooperationsvereinbarung mit einer gefäßchirurgischen Abteilung/Klinik) ist
    erforderlich.


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    c) Wie viele Carotis-chirurgische Eingriffe wurden von Ihrer Abteilung/Klinik im letzten
    Jahr veranlasst?
    d) Wie viele Carotis-Stents wurden von Ihrer Abteilung/Klinik veranlasst?
    e) T-SU: werden alle Patienten vor einer Carotis-Intervention neurologisch vorgestellt?               ja       nein
    f) Anzahl von Revaskularisationen asymptomatischer Gefäß-Stenosen im vergangenen
    und laufenden Jahr:
    g) Periinterventionelle Schlaganfallrate im vergangenen Jahr für OP (und Stenting)
    gemäß BQS-Datensatz:
    h) Anzahl der Mitarbeiter, die Interventionen durchführen (OP/Stenting):
    Bemerkung:
Notizen:

Diagnostik
14. CT im Hause/am Standort                                        24 Stunden verfügbar?                  ja       nein
    Wie viele Prozent der Schlaganfall-Patienten erhielten ein CT?                                             %
    Ad 14: 24 Stunden-Verfügbarkeit der CT-Diagnostik ist erforderlich.
15. MRT im Hause/am Standort                                      24 Stunden verfügbar?                   ja     nein
    Wenn nein, wie viele Stunden verfügbar                        im Haus ?   Std.                      außer Haus ?      Std.
    Wie viele Prozent der Schlaganfall-Patienten erhielten ein MRT?                                           %
    Ad 15: Wenn nicht 24 Stunden verfügbar, wie viele Stunden ist die MRT verfügbar? Bitte eintragen.
    ÜR-SU: Die 24-Stunden-Verfügbarkeit eines MRT am Standort ist erforderlich.
16. Zerebrale Katheter-Angiographie (DSA) im Hause/am                       24 Stunden verfügbar?         ja       nein
    Standort
    Wenn nein, wie viele Stunden verfügbar                                  im Haus ?       Std.        außer Haus ?      Std.
17. CT-Angiographie im Hause/am Standort                             24 Stunden verfügbar?                ja       nein
    Wie viel Prozent der Patienten erhielten initial eine CT-Angiographie?                                     %
18. MR-Angiographie im Hause/am Standort                             24 Stunden verfügbar?                ja     nein
    Wenn nein, wie viele Stunden verfügbar                           im Haus ?   Std.                   außer Haus ?      Std.
    Wie viel Prozent der Patienten erhielten initial eine MR-Angiographie?                                    %




                            Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                                    7 / 21
       Ad 16-18: Wenn nicht 24 Stunden im Haus verfügbar:
       Wie viele Stunden sind die zerebrale Katheter-Angiographie (DSA), CT-Angiographie. MR-Angiographie jeweils verfügbar?
       Bitte eintragen.
       R-SU oder T-SU: Zumindest EINE der genannten Angiographietechniken muss in hoher Qualität über 24 Stunden im
       Haus/am Standort verfügbar sein.
       ÜR-SU: Zerebrale Katheter-Angiographie (DSA) und CT-Angiographie oder MR-Angiographie müssen in hoher Qualität über
       24 Stunden im Haus/am Standort verfügbar sein. Die digitale Subtraktions-Angiographie (DSA) muss über 24 Stunden im
       Haus/am Standort für therapeutische Zwecke (insbesondere für endovaskuläre Rekanalisationsverfahren) zur Verfügung
       stehen und im Bedarfsfall vor Ort eingesetzt werden.
19. Dopplersonographie
    a) extrakraniell                                               24 Stunden verfügbar?                         ja     nein
    Anzahl der Untersuchungen im letzten Jahr in der Abteilung/ Klinik:                                             /Jahr
    b) transkraniell                                               24 Stunden verfügbar?                         ja     nein
    Anzahl der Untersuchungen im letzten Jahr in der Abteilung/Klinik:                                              /Jahr
20. Farbduplexsonographie                                          24 Stunden verfügbar?                         ja       nein
    Anzahl der Untersuchungen im letzten Jahr in der Abteilung/Klinik                                                 /Jahr
    a) Wie viele Mitarbeiter sind im Besitz des DEGUM-/DGKN-Zertifikates für „Spezielle
    neurologische Ultraschalldiagnostik“?
21. EKG                                                            24 Stunden verfügbar?                         ja      nein
22. Echokardiographie im Haus/am Standort
    a) transthorakal                                              24 Stunden verfügbar?                          ja     nein
    Anzahl der von Ihrer Abteilung/Klinik veranlassten Untersuchungen im letzten Jahr:                              /Jahr
    b) transoesophageal                                           24 Stunden verfügbar?                          ja     nein
    Anzahl der von Ihrer Abteilung/Klinik veranlassten Untersuchungen im letzten Jahr:                              /Jahr
                                                        
       Ad 19-22a: 24 Stunden-                            .
       Ad 22b: ÜR-SU: TEE innerhalb 24 Stunden verfügbar1; d.h. diese Methode ist innerhalb des vorgeschriebenen Zeitfensters
       einsetzbar.
       Ad 22c: TEE-Mindestquote: 15% aller (durch die Fachabteilung/Klinik, der die Stroke Unit zugeordnet ist) behandelten
       Schlaganfallpatienten.
       Bemerkung:
23. Klinisch-chemisches Notfall-Labor im Haus/am Standort 24 Stunden verfügbar?                                  ja      nein
    Durchschnittliche Latenzzeit (in Min.) bis zur Vorlage der laborchemischen                                        Min.
    Mindestparameter bei Lyse-Patienten:




    Die Geräte/Verfahren stehen bereit und sind jederzeit einsetzbar (24/7 = 24h am Tage, 7 Tag in der Woche).
                               Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                                 8 / 21
                                                *
    Ad 23: 24 Stunden-Verfügbarkeit erforderlich . Mindesterfordernis an Laborparameter: Blutbild einschließlich Thrombozyten,
    Blutzucker, Elektrolyte, Blutungszeit, PTT, INR (wenn Marcumar-Vorbehandlung).Diese Werte müssen innerhalb 1 Stunde
    nach Blutabnahme verfügbar sein.
Notizen:

Monitoring
24. EKG                                                                                                       ja       nein
25. Kontinuierliche Blutdruckmessung                                                                          ja       nein
26. Pulsoxymetrie                                                                                             ja       nein
27. Atmungskontrolle                                                                                          ja       nein
28. Herzfrequenz                                                                                              ja       nein
    Ad 24-28: Kontinuierliche Messung, auf dem Monitor darstellbar und in einer zentralen Überwachungseinheit zu verfolgen, ist
    erforderlich. Der Monitor muss mit einer Alarm-Dokumentation ausgestattet sein.
29. Temperatur                                                                                                ja       nein
30. EEG                                                                                                       ja       nein
    Ad 30: ÜR-SU: Möglichkeit zum Monitoring des EEGs und der evozierten Potenziale ist erwünscht.
Notizen:

Personelle Ausstattung
31. Ärzte
    a) Schlüssel der Abteilung/Klinik:        /               /         davon Fachärzte für Neurologie:
    b) Anzahl der Ärzte, die der SU zugeordnet sind:
                                                                 im regulären Tagdienst:                           Ärzte
                                                                 im Schichtdienst:                                 Ärzte
                                                                 im Bereitschaftsdienst:                           Ärzte
    c) Wie viele Betten müssen die der SU zugeordneten Ärzte zusätzlich versorgen?
                                              im regulären Tagdienst oder Schichtdienst:                           Betten
                                              im Bereitschaftsdienst:                                              Betten
    d) Welche anderen Aufgaben müssen die der SU zugeordneten Ärzte zusätzlich wahrnehmen?

    e) Schichtdienst:                                                                                         ja       nein
       wenn ja:                                2-Schicht-Betrieb (mindestens 12 h Präsenz)                    ja       nein
                                               3-Schicht-Betrieb                                              ja       nein
    f) Benennen Sie bitte den fachärztlichen Leiter der Stroke Unit: Name, Vorname, Titel
                         Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                                        9 / 21
    Ad 31
    R-SU: Mindestvoraussetzung ist die dauernde Zuständigkeit eines Arztes mit Schlaganfall-Expertise für die SU-Betten in der
    Regeldienstzeit. Zusatzaufgaben dürfen maximal 20% der Gesamtarbeitszeit in Anspruch nehmen. Außerhalb der
    Regeldienstzeit ist die 24-Stunden-Verfügbarkeit (Rufbereitschaft) eines in der Schlaganfall-Behandlung kompetenten
    Neurologen und eines Internisten erforderlich.
    T-SU: Mindestvoraussetzung ist die dauernde Zuständigkeit eines Arztes mit Schlaganfall-Expertise für die SU-Betten in der
    Regeldienstzeit. Zusatzaufgaben dürfen maximal 20% der Gesamtarbeitszeit in Anspruch nehmen. Außerhalb der
    Regeldienstzeit ist die 24-Stunden-Verfügbarkeit eines neurologischen Telekonsildienstes (s. Punkt 61) und Internisten
    erforderlich.
    ÜR-SU: Eine 24-stündige ärztliche Anwesenheit ist erforderlich. Der Arzt kann ein Facharzt für Neurologie oder Assistenzarzt
    in neurologischer Weiterbildung sein. Von montags bis freitags wird tagsüber eine mindestens 12-stündige Präsenz gefordert,
    bei der sich der jeweilige Arzt auf der Stroke Unit ausschließlich um diese Patienten kümmert und keine Zusatzaufgaben zu
    erfüllen hat. Er kann sich in dieser Zeit nur von dieser Stroke Unit entfernen, um beispielsweise Schlaganfallpatienten zu
    untersuchen, zu übernehmen und zu versorgen. Während der 12-stündigen ärztlichen Anwesenheit in der Nacht sowie
    während der 24-stündigen Anwesenheit an Wochenenden und an Feiertagen ist es zulässig, dass der Arzt der Stroke Unit
    noch weitere neurologische Patienten versorgt, sofern sich diese in der räumlichen Nähe befinden, so dass er jederzeit für die
    Schlaganfallpatienten der Stroke Unit zur Verfügung steht.
    Ad 31a: Gesamtanzahl Ärzte der Abteilung/Klinik. Chefarzt/Oberärzte/Assistenzärzte, z.B. 1/2/5.
    Wie viele dieser Ärzte sind Fachärzte für Neurologie, Fachärzte für Innere Medizin?
    Ad 31f: Bitte die Facharztanerkennung beim Audit bereithalten.
32. Pflegekräfte
    a) Anzahl der Examinierten Gesundheits- und Krankenpflegekräfte, die der SU                                      VK/Bett
    zugeordnet sind:
    Ad 32a: Nachweise (Dienstplan, Stellenplan, Pflegedokumentation) sind beim Audit vorzulegen.
    R-SU oder T-SU: Mindestvoraussetzung für die regionale Stroke Unit: 1,5 VK Examinierte Gesundheits- und
    Krankenpflegekräfte/Monitoringbett. ÜR-SU: Mindestvoraussetzung für die überregionale Stroke Unit: 2 VK Examinierte
    Gesundheits- und Krankenpflegekräfte/Monitoringbett..
    Eine Adjustierung der VK-Quote für sehr große Stroke Units (> 8) ist gerechtfertigt:
    Degressive Quote:
                                              Degressive VK-Quote pro SU-Bett
                                             überregional         regional
     Monitorbett Nr. 1 - 8                       2,0                 1,5
     ab Monitorbett Nr. 9 - 12                   1,5                1,25
     ab Monitorbett Nr. 13 – 16                  1,0                 1,0
    b) Ist das Pflegeteam speziell in der Versorgung von SU-Patienten fortgebildet?                             ja        nein
    Ad 32b): Regelmäßige interne und externe Fortbildungen zum Thema Schlaganfall sind erforderlich.
    c) Anzahl der Examinierten Gesundheits- und Krankenpflegekräfte mit                                              Pflegekräfte
    Zusatzqualifikation (Weiterbildung) in der speziellen DSG-SU-Pflege:
    Ad 32c): ÜR-SU: Es ist erforderlich, dass mindestens ein Pflegender das Zertifikat des Stroke-Unit-Pflegekurses der
    Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft besitzt bzw. verbindlich angemeldet ist.


                            Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                                        10 / 21
   Nur auszufüllen, wenn die Stroke Unit nicht als eigenständige (Stand alone) Einheit/Station, sondern
   mit anderen Betten zusammen in einem Bereich organisiert ist und die pflegerische Versorgung
   durch ein Pflegeteam erfolgt.
   d) Wie verteilen sich die Betten der Gesamteinheit?
      Stroke Unit-Betten:     ITS-Betten:    IMC-Betten (monitorisiert):   Allgemein-Betten:
      Sonstige Betten (Anzahl und Bezeichnung):
   e) Wie ist das Pflegeteam der Gesamteinheit zusammengesetzt (in VK)?
      Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte:        VK Pflegehilfskräfte:        VK
   f) Wie viele Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte sind davon                    Pflegekräfte
   ausschließlich auf der SU eingesetzt:
   Wichtiger Hinweis für Stroke Units, die nicht als eigenständige (Stand alone) Einheit/Station, sondern mit anderen Betten
   zusammen in einem Bereich organisiert sind und bei denen die pflegerische Versorgung durch ein Pflegeteam erfolgt:
   Mindestens die Hälfte der Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte des für die Stroke Unit erforderlichen
   Stellenanteils muss kontinuierlich auf der Stroke Unit eingesetzt werden und diese Personen müssen speziell in der
   Versorgung von Schlaganfallpatienten fortgebildet sein.
   Der Nachweis dieser Zuständigkeit kann sowohl aufgrund des Dienstplans als auch aufgrund der Pflegedokumentation
   erbracht werden.
   Für die Versorgung der Patienten, die nicht der Stroke Unit zugeordnet sind, ist folgende VK-Quote zu erfüllen:
   ITS: 2,2 VK/Bett; IMC: 1,5 VK/Bett (Bett 1-8), 1,0 VK/Bett (ab Bett 9); Allgemeinstation: 0,35 VK/Bett; Aufnahmestation: 0,75
   VK/Bett; Comprehensive Stroke Unit (cSU): 0,4 VK/Enhanced Care-Bett.
   Bei ITS und IMC dürfen nur Examinierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte angerechnet werden. Bei Allgemeinstationen
   und cSU dürfen 10 % des Stellenplans mit Pflegehelfern oder Stations-/Versorgungsassistenten besetzt sein. Bei einem
   Anteil > 10% wird jeder Mitarbeiter mit max. 0,5 VK berechnet.
33. Anzahl der speziell der SU zugeordneten                                                 Einsatz am Wochenende?
                                                                                            Sa.              So./Fei.
   Physiotherapeuten:             VK                                                           ja     nein     ja              nein
   Ergotherapeuten:               VK                                                           ja     nein     ja              nein
   Logopäden:                     VK                                                           ja     nein     ja              nein
   Sozialarbeiter:                VK
   Neuropsychologen:              VK
   Ad 33: Auch Teilzeitkräfte genau angeben.
   R-SU oder T-SU: Maßnahmen der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Neuropsychologie bei Vorliegen eines
   entsprechenden Defizits. (Siehe dazu auch OPS 8-981 www.dimdi.de; sowie die OPS 8-981-Empfehlungen www.dsg-
   info.de).
   ÜR-SU: Maßnahmen der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie mit mindestens einer Behandlungseinheit pro Tag pro
   genanntem Bereich bei Vorliegen eines entsprechenden Defizits. (Siehe dazu auch OPS 8-981 www.dimdi.de; sowie die OPS
   8-981-Empfehlungen www.dsg-info.de).
Notizen:
                          Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                                           11 / 21
Interne Organisation
34. Erfassung der Patienten in einer standardisierten Datenbank mit Benchmarking                               ja       nein
    Angabe, welche Datenbank (Anschrift):
    Ad 34
    Die Beteiligung an einer externen Qualitätssicherung ist erforderlich (d.h. Erfassung aller Patienten mit Hauptdiagnose
    Schlaganfall-ICD 10 Nr. 16 und G45 in der Abteilung/Klinik, die die Stroke Unit betreibt in einer standardisierten Datenbank
    mit Benchmarking). Die Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Schlaganfallregister (ADSR) wird vorausgesetzt.
    Der Benchmarking-Ausdruck des letzten Halbjahres ist dem Antrag beizufügen.
    Mindestanforderung der Dokumentation > 90% Erfassungsquote.
    T-SU: Die externe Qualitätssicherung muss durch projektinterne Benchmarkings, SOPs, Audits und regelmäßige
    Fortbildungen (mindestens 1x pro Jahr) ergänzt werden.
    a) Wie werden die Daten erfasst?          elektronisch    in Papierform
    Wie hoch ist der durchschnittliche Anteil fehlender Eingaben bei den                            %
    Qualitätsindikatoren?
    b) Wer erfasst die Daten?
    c) Bei welchen Qualitätsindikatoren gibt es signifikante Abweichungen (positiv wie negativ) vom
    Durchschnitt aller am Benchmark beteiligten Kliniken? (stichpunktartige Angabe der entsprechenden
    Indikatoren)

    d) Anzahl der Schlaganfallpatienten, bei denen eine Thrombolyse im                                              /Jahr
    zugelassenen Zeitfenster (0-4,5 Stunden) durchgeführt wurde:
    e) In wie viel % der Fälle beträgt die Door-to-Lyse-Zeit < 60 Min.?                                             %
    Ad 34d: Mindestanforderung der Thrombolysehäufigkeit: T-SU: mindestens 5% der ischämischen Schlaganfälle/Jahr; R-SU:
    25 Lysen/Jahr; ÜR-SU: 40 Lysen/Jahr.
    Ad 34e: Door to needle time (DLZ): es sollten > 50% der Lysen eine DLZ von < 60 Min. aufweisen.
35. Finden Fortbildungen für das SU-Team statt?                                                                ja       nein
    a) Gibt es ein Einarbeitungskonzept für das SU-Team?                                                       ja       nein
    Ad 35: Das Stroke Unit-Team besteht mindestens aus Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapeut/Ergotherapeut,
    Logopäde/Schlucktherapeut und Sozialarbeiter.
    Als Nachweis für Fortbildungen im SU-Team sollte eine Kommunikationsübersicht vorgelegt werden, aus welcher hervorgeht,
    dass sich die angegebenen Berufsgruppen regelmäßig zu Team-/Fallbesprechungen treffen. Beim Audit sollen der
    Fortbildungsplan und die Kommunikationsübersicht vorgelegt werden.
36. Ist ein ärztliches Manual für die SU vorhanden?                                                            ja       nein
    T-SU: Das ärztliche Manual kann Teil von netzwerkinternen und berufsgruppenübergreifenden SOPs sein, muss jedoch dann
    hausintern verbindlich umgesetzt sein.
    Ad 36: Ein Ärztliches Manual muss vorhanden sein und Detailangaben zu folgenden Punkten enthalten:


                           Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                                       12 / 21
    01. Stationsbeschreibung                                       13. Standard Ernährungskonzept (unter Berücksichtigung der
    02. Standard zu den spezifischen Aufgaben im Schichtsystem         Schluckfunktion)
    03. Standard Neuaufnahme eines Schlaganfallpatienten           14. Standard Mobilisationskonzept
    04. Standard Aufnahmediagnostik                                15. Standard arterielle und venöse Zugänge
    05. Standard Weiterführende Diagnostik                         16. Standard Sekundärprophylaxe des Reinsultes
    06. Standard Thrombolyse                                       17. Standard Monitoring nach OPS 8-981
    07. Standard Antikoagulation                                   18. Standard Maßnahmenkatalog bei klinischer
                                                                       Verschlechterung
    08. Standard Blutdruckmanagement
                                                                   19. Standard Entlassung und Verlegung
    09. Standard Blutzuckerüberwachung und Intervention
                                                                   20. Standard Arztbrief zum Zeitpunkt der
    10. Standard Temperaturüberwachung und Intervention                Entlassung/Verlegung
    11. Standard Flüssigkeitsgabe                                  21. Standard Entlassgespräch/Patientenschulung
    12. Standard O2-Gabe
37. Ist ein Pflegemanual in der SU vorhanden?                                                            ja      nein
    T-SU: Das Pflegemanual kann Teil von netzwerkinternen und berufsgruppenübergreifenden SOPs sein, muss jedoch dann
    hausintern verbindlich umgesetzt sein.
    Ad 37: Ein Pflegemanual muss vorhanden sein und Detailangaben zu folgenden Punkten enthalten:
    01. Stationsbeschreibung und Rahmenbedingungen                  11. Standard Patientenübergabe
    02.Pflegeleitbild                                               12. Standard Kurvenführung und Legenden
    03.Standards zu den spezifischen Aufgaben im Schichtsystem      13. Standard Teambesprechungen
    04. Standard Patientenüberwachung, (vor allem nicht-invasives   14. Standard Basale Stimulation
        Monitoring)                                                  15. Standard Lagerung (z.B. nach Bobath)
    05. Standard Krankenbeobachtung                                 16. Standard Erfassung von Schluckstörungen/Dysphagie
    06. Standard Bilanzierung                                           (Methodik und Indikation der fiberendoskopischen
    07. Standard Infusionssysteme                                       Untersuchung des Schluckaktes)
    08. Standard Augen- und Nasen- und Mundpflege                   17. Standard enterale Ernährung
    09. Standard hirndruckprotektive Maßnahmen                      18. Standard Delegation ärztlicher Tätigkeiten
    10. Standard Hygienemonitoring
38. Welche Schlaganfallskalen werden in der SU benutzt?
     NIH-Stroke Scale                                                 Skala nach Hunt und Hess
     Glasgow Coma Scale                                               Barthel Index
     Modified Rankin Scale (mRS)
39. Gibt es ein Betroffenen- und Angehörigen-Konzept?                                                    ja      nein
    Eigene Broschüren (Schriftliche Informationen zur Stroke Unit)?                                      ja      nein
    Selbsthilfegruppe?                                                                                   ja      nein
    Infoveranstaltung?                                                                                   ja      nein
40. Gibt es ein Patienteneigentums-Management?                                                           ja      nein
                          Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                                     13 / 21
   Umgang mit Patienteneigentum? (Bitte beschreiben!)

   Umgang mit mitgebrachten Dokumenten (Bitte beschreiben!)

41. Sind Sie als Studienzentrum an klinischen Schlaganfall-Studien beteiligt?                ja     nein
    Wenn ja, an welchen?
42. Ist Ihre Abteilung/Klinik/Ihr Krankenhaus/Klinikum oder sind einzelne Bereiche           ja     nein
    bereits nach einem anderen QM-System zertifiziert?
    Wenn ja, wonach?      KTQ       ProCumCert     DIN EN ISO     Sonstige:
Notizen:

Interne Organisation: gesetzliche Regelungen
43. Medizingeräte nach Medizinproduktgesetz inkl. Anhang und Verordnung
    a) Gibt es Gerätepässe für Mitarbeiter?                                                  ja     nein
    b) Liegen umfassend relevante Einweisungsnachweise vor?                                  ja     nein
44. Gibt es ein Medikamenten-Management?                                                     ja     nein
    a) Verfalldatumsprüfung?                                                                 ja     nein
    b) Anbruchdatum?                                                                         ja     nein
    c) BTM-Regelung?                                                                         ja     nein
    d) Medikamentenkühlschrank und Lebensmittel-/Hygieneregelung?                            ja     nein
    e) Regelmäßige Apothekenbegehungen?                                                      ja     nein
45. Gibt es ein Datenschutz-Management für die eigene Klinik?                                ja     nein
    a) Werden Datenschutz-Belehrungen durchgeführt?                                          ja     nein
    b) Werden Datenschutz-Begehungen durchgeführt?                                           ja     nein
46. Gibt es jährliche Reanimations- und Notfallschulungen                                    ja     nein
47. Gibt es durchgängig nachweisbare, regelmäßige Brandschutzschulungen?                     ja     nein
   Ad 43-47: Zu allen gesetzlichen Regelungen sind beim Audit Nachweise vorzulegen.
Notizen:

Externe Organisation
48. Ist ein NAW-Konzept vorhanden?                                                           ja     nein
   Wenn ja, beschreiben Sie die Regelungen hinsichtlich des Notarzteinsatzes beim akuten Schlaganfall:

                         Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                 14 / 21
    Ad 48: Das lokale Rettungskonzept muss bekannt sein und dargelegt werden können. Nachweise sind beim Audit
    vorzulegen.
    ÜR-SU: Ein NAW-Konzept muss in schriftlicher Form vorliegen und von Vertretern der Rettungsleitstelle(-n) und der Stroke
    Unit unterzeichnet sein.
49. Findet eine Kooperation mit umgebenden Akutkrankenhäusern statt?                                           ja      nein
    Wenn ja, worin besteht diese Kooperation im Einzelnen?

50. Gibt es ein Verlegungsmanagement?                                                                          ja      nein
    Wenn ja, worin besteht diese Kooperation im Einzelnen?

    Ad 50: Gemeint ist hier der Verlegungsbericht (auch bei interner Verlegung), einschließlich Pflegeüberleitungsbogen und
    Reha-Empfehlungsbogen am Tag der Verlegung.
    T-SU: das Verlegungsmanagement muss Teil von netzwerkinternen SOPs sein.
51. Findet eine Kooperation mit Reha-Einrichtungen statt?                                                      ja      nein
    Wenn ja, worin besteht diese Kooperation im Einzelnen?

52. Gibt es eine telemedizinische(-radiologische) Anbindung anderer Einrichtungen                              ja      nein
    zur Schlaganfallversorgung?
    Wenn ja, zu welchen und in welcher Form?

    Ad 52: Diese Frage nur beantworten, wenn die Stroke Unit nicht (als Beratungszentrum oder Tele-Stroke Unit) Mitglied eines
    Tele-Stroke-Netzwerkes ist.
Notizen:

Internes Qualitätsmanagement
53. Führt die Abteilung/Klinik im Bereich der Stroke Unit regelmäßig                                           ja      nein
    Selbstbewertungen / interne Audits durch?
    Ad 53: Für zertifizierte Stroke Units ist ein internes Qualitätsmanagement durch ein Eigenkontrollsystem verpflichtend. Es
    muss jährlich eine Selbstbewertung/ein internes Audit anhand des vorliegenden Kriterienkataloges durchgeführt werden. Ein
    Leitfaden für die Durchführung von internen Audits befindet sich im Anhang des Zertifizierungsantrages.
    Über die Durchführung der Selbstbewertung/des internen Audits muss ein Bericht erstellt werden und bei folgenden
    Zertifizierungs- und Re- Zertifizierungsaudits als Nachweis vorgelegt werden.




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Zusatzkriterien für Tele-Stroke-Units (54 – 58)
54. Führt/Führen das/die telemedizinisch beratende/n Zentrum/Zentren in der                  ja        nein
     Einrichtung regelmäßig Fremdbewertungen / externe Audits (mit Besprechung der
     Qualitätsindikatoren nach ADSR) durch?
55. Wie weit ist die Entfernung zur nächsten telemedizinisch beratenden überregionalen            km
     Stroke Unit?
56. Wie weit ist die Entfernung zur nächsten zertifizierten regionalen oder                       km
     überregionalen Stroke Unit
57. Welche Telekonsilindikationen werden in Ihrer Klinik verbindlich eingehalten?
    a) Patienten mit möglicher Indikation zur systemischen Lysetherapie                      ja        nein
    b) Progrediente Schlaganfallsymptomatik                                                  ja        nein
    c) Bewusstseinsstörungen mit Verdacht auf vaskuläre Genese                               ja        nein
    d) Schlaganfälle mit möglicher Hirnstammbeteiligung                                      ja        nein
    e) Intrazerebrale Blutungen                                                              ja        nein
    f) Schwere Schlaganfälle (z.B. National Institutes of Health Stroke Scale >10)           ja        nein
    g) Subarachnoidalblutung                                                                 ja        nein
    h) Unsicherheit bzgl. diagnostischem und therapeutischem Prozedere                       ja        nein
58. Werden in der Tele-Stroke Unit im Rahmen des telemedizinischen Netzwerkes
     folgende Maßnahmen durch das Netzwerkfortbildungsteam durchgeführt?
    a) Regelmäßige Audits bzw. Lehrvisiten (mindestens 2 x / Jahr)                           ja        nein
    b) Regelmäßige Fortbildungen durch die Pflege für die Pflege (mindestens an 10 Tagen /   ja        nein
       Jahr, davon mindestens 5 Tage bedside vor Ort). Die Instruktoren müssen das DSG-
       Pflegezertifikat besitzen.
    c) Regelmäßige Fortbildungen im logopädischen, physio- oder ergotherapeutischen          ja        nein
       Bereich (mindestens 2x/Jahr)
    d) Regelmäßige zentrale Fortbildungen für Ärzte (mindestens 2x/Jahr)                     ja        nein




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Anhang:
Fragebogen Telemedizin-Beratungszentren
(nur bei Zertifizierung von Tele-Stroke-Units)


Einrichtung/Klinikum:
Abteilung/Klinik:
Anschrift:                                                Straße Haus-Nr.

                                                          PLZ Ort




Stempel:


Verantwortlicher Koordinator des Netzwerkes:

Telefon:

E-Mail-Adresse:




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59. Ist/sind das/die telemedizinisch beratende/n Zentrum/Zentren als überregionale             ja        nein
    Stroke Unit/s zertifiziert?
    Wenn ja, Datum der letzten Zertifizierung:
60. Verfügt/verfügen das/die beratende/n Zentrum/Zentren über interventionelle (Neuro-)        ja        nein
    Radiologie und Neurochirurgie?
61. Erfüllen alle Telekonsil-Ärzte des/der beratende/n Zentrums/Zentren den                    ja        nein
    neurologischen Facharztstandard (mindestens 4 Jahre klinisch-neurologische
    Tätigkeit und mindestens ein Jahr Tätigkeit auf einer überregionalen Stroke Unit?
62. Sind die beratenden Ärzte während der Dienstzeiten von klinischen Verpflichtungen          ja        nein
    in der eigenen Abteilung/Klinik freigestellt?
    Ad 62: Entsprechende Dienstpläne sind bei Zertifizierung vorzulegen.
63. Anzahl der Thrombolysen im Jahr im gesamten Netzwerk (Thrombolysen in                           /Jahr
    telemedizinischen Beratungszentren nicht eingeschlossen):
64. Werden im Rahmen des telemedizinischen Netzwerkes folgende Maßnahmen in
    jeder Telestroke-Unit durchgeführt?
    a) Regelmäßige Audit- bzw. Lehrvisiten vor Ort (mindestens 2 x / Jahr)                     ja        nein
    b) Regelmäßige Fortbildungen durch die Pflege für die Pflege (mindestens an 10 Tagen /     ja        nein
       Jahr, davon mindestens 5 Tage bedside vor Ort). Die Instruktoren müssen das DSG-
       Pflegezertifikat besitzen.
    c) Regelmäßige Fortbildungen im logopädischen, physio- oder ergotherapeutischen            ja        nein
       Bereich (mindestens 2x/Jahr)
    d) Regelmäßige zentrale Fortbildungen für Ärzte (mindestens 2x/Jahr)                       ja        nein
    Bemerkung:
65. Zusammensetzung des netzwerkinternen Fortbildungsteams
    Anzahl der angebundenen regionalen Kliniken/Krankenhäuser:
    Anzahl der Mitarbeiter (jeweils in VK):
    a) Ärzte (über die Abdeckung des Telekonsildienstes hinausgehend)                               VK
    b) Pflege                                                                                       VK
    c) Logopädie                                                                                    VK
    d) Physio-/Ergotherapie                                                                         VK
66. Werden die netzwerkinternen SOP regelmäßig aktualisiert (mindestens alle 2                 ja        nein
    Jahre)?
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    Ad 66: Die SOP sind dem Antrag beizufügen.
67. Ist der Telekonsildienst einschließlich Videountersuchung von Patienten und                               ja       nein
    Bildübertragung 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche verfügbar?
68. Wie lange ist die vertraglich zugesicherte maximale Response-Zeit (Zeit von                                    Min.
    Telekonsil-Anmeldung bis Telekonsil-Beginn)?
69. Gibt es ein netzwerkübergreifendes Datenschutzkonzept?                                                    ja       nein
    Ad 69: Das Datenschutzkonzept muss auch die Sicherung der Datenübertragung (mindestens 256 Bit-Verschlüsselung),
    Datenspeicherung, Zugriffsicherung für Telemedizinanlagen und Regelungen zu Aufklärung und Einverständnis der Patienten
    beinhalten.
70. Erfüllen die telemedizinischen Einrichtungen folgende technischen Standards?
    a) Geeigneter Telemedizin-Arbeitsplatz in eigener Räumlichkeit und den Anforderungen                      ja       nein
       einer vertraulichen Beratung entsprechend
    b) Ist eine Authentifizierung des anfordernden und beratenden Arztes implementiert?                       ja       nein
    c) Bidirektionale Audio- und Videoübertragung in Echtzeit mit fernbedienbarer                             ja       nein
       Kamerasteuerung in der Tele-Stroke Unit
    d) Sicherstellung der akustischen Übertragungsqualität durch geeignete Maßnahmen (z.B.                    ja       nein
       Echounterdrückung, spezielle Mikrophon- und Lautsprecherausstattung
    e) Zugriff zu den Originaldaten (DICOM) der zerebralen Bildgebung parallel zur                            ja       nein
       Videountersuchung
    f) Stabile telemedizinische Verbindung mit einer Mindestbandbreite von 384 kbit/sec (Die                  ja       nein
       Übertragungsbandbreite darf diesen Wert zu keinem Zeitpunkt unterschreiten)
    g) Regelung der Befundübertragung /-speicherung /-sicherung                                               ja       nein
    h) Regelmäßige dokumentierte Wartungs- und Überprüfungsmaßnahmen                                          ja       nein




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 Anhang:
 Leitfaden für die jährliche Durchführung interner Audits
 (nur für zertifizierte Stroke Units, s. Zertifizierungsantrag - Kriterium Nr. 53)


01. Ablauf:

Das Audit sollte von einer unabhängigen Person/Instanz durchgeführt werden, die nicht in die klinische
Routine auf der Stroke Unit eingebunden ist, vorzugsweise durch Mitarbeiter des hausinternen
Qualitätsmanagements.
Die Ergebnisse des Audits sollen in einem schriftlichen Bericht zusammengefasst und im Stroke Unit-
Team besprochen werden. Verbesserungspotentiale sind zu benennen und sollen in einem
Maßnahmenplan, mit Festlegung von Verantwortlichkeiten und Zielzeitpunkten für die Umsetzung,
festgehalten werden.
Als Auditcheckliste kann der Zertifizierungsantrag verwendet werden.

02. Struktur und Standort der Stroke Unit (gemäß Kriterien Nr. 1 - 3):

Schriftliche Dokumentation der Bettenzahl und Stellungnahme im Hinblick auf zwischenzeitliche
Änderungen von Standort/Struktur.*

03. Anzahl der Schlaganfallpatienten einschließlich TIA (gemäß Kriterien Nr. 5 - 6):

Dokumentation der Gesamtzahl der im Klinikum/Krankenhaus (nach Abteilung/Klinik) und der Anzahl,
der auf der Stroke Unit behandelten Patienten.

04. Komplementäre Disziplinen (gemäß Kriterien Nr. 7 – 12):

Dokumentation und ggf. Spezifikation, ob sich strukturell etwas geändert hat bezüglich der
kardiologischen, radiologischen/neuroradiologischen,
neurochirurgischen, gefäßchirurgischen und intensivmedizinischen Kompetenz.*




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05. Diagnostik (gemäß Kriterien Nr. 14 – 23):

Dokumentation und ggf. Spezifikation struktureller Änderungen bezüglich bildgebender, angiologischer,
neurosonographischer, kardiologischer oder laborchemischer Diagnostik. *

06. Monitoring (gemäß Kriterien Nr. 24 – 30):

Dokumentation, ob Voraussetzungen für ein kontinuierliches apparatives Monitoring in allen Betten der
Stroke Unit weiter erfüllt sind.

07. Personelle Ausstattung (gemäß Kriterien Nr. 31 – 33):

- Dokumentation des Ärzte-Schlüssels der Abteilung/Klinik und Spezifikation, ob Voraussetzungen für
  die Abrechnung der Komplex-Ziffer 8-981 erfüllt sind.
- Dokumentation des Pflege-Schlüssels und Spezifikation, ob Voraussetzungen für die Zertifizierung
  weiterhin erfüllt sind. Im Falle einer gemischten Stationseinheit (nicht Stand alone) sind sowohl die
  Pflegekräfte für die Stroke Unit als auch die für den restlichen Stationsanteil zu dokumentieren.
- Dokumentation und ggf. Spezifikation, ob sich etwas hinsichtlich des therapeutischen Teams
  (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie) geändert hat. *

08. Benchmark-Bericht des letzten Jahres (gemäß Kriterien Nr. 34):

Kritische Durchsicht und Dokumentation folgender Parameter inkl. Vergleich mit dem Vorjahr:

- Anzahl der Thrombolysen
- Anzahl der Lysetherapien < 60 Minuten (sogenannte Door-to-Needle-Zeit) in %
- Anteil der CTs < 60 Minuten bei Lyse-Patienten in %
- Anteil fehlender Angaben in % (Spanne)
- Dokumentation von Qualitätsindikatoren, die signifikant vom Gesamtkollektiv abweichen.

09. Bemerkungen und Abweichungen des letzten Audits:

Prüfung und Dokumentation, inwieweit Verbesserungspotentiale, die im letzten Auditbericht aufgeführt
wurden, in der Zwischenzeit bearbeitet wurden.

*Als Vergleich dient der Status zum Zeitpunkt des letzten Audits.



                       Antrag-Zertifizierung / Kriterien Stroke Unit (Stand: 28.11.2011)                  21 / 21

						
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