Alle Autos by HC12061320559

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									C1 - 1970




Im Keller des elterlichen Hauses in Zürich baute Peter Sauber seinen ersten Rennsportwagen.
Er konstruierte das Rohrrahmen-Chassis und die Karosserie, die Radaufhängungen stammten
von einem Brabham F3. Als Antrieb diente ein Ford Cosworth SCA-Motor mit 997 ccm und
115 PS. Wie bei allen späteren Wagen steht das "C" in der Typenbezeichnung für Peter
Saubers Ehefrau Christiane. Peter Sauber gewann 1970 mit dem C1 auf Anhieb die Schweizer
Meisterschaft für Sportwagen. Dies gelang auch Friedrich Hürzeler 1974. Der C1 war
während zehn Saisons im Renneinsatz.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe 5
Debütjahr: 1970
Chassis: Rohrrahmen
Gebaute Wagen: 2

Motor:
Ford Cosworth SCA
Anzahl Zylinder: V4
Hubraum: 997 ccm

Designer: Peter Sauber

Bemerkung:
Sportwagen Weltmeisterschaft:
Der C1 gewann die Schweizer
Meisterschaft 1970
(Peter Sauber) und 1974
C2 - 1971




Der erfolgreiche Basler Rennfahrer Dr. Hans Kühnis bestellte bei der noch jungen Firma
einen 2-Liter Sportwagen. Das Rezept des C1 wurde auch beim C2 verwendet: Rohrrahmen-
Chassis und Karosserie entstanden in der eigenen Werkstatt, die Aufhängungsteile stammten
diesmal von einem March F2. Als Antriebsquelle diente ein Ford Cosworth FVC-Motor mit
1790 ccm und 245 PS. Der Sauber C2 wurde 1971 am Stand des ACS am Autosalon in Genf
präsentiert. Kühnis setzte das Auto bei Läufen zur Schweizer Meisterschaft sowie bei
Bergrennen im nahen Ausland ein.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe 5
Debütjahr: 1971
Chassis: Rohrrahmen
Gebaute Wagen: 2

Motor:
Ford Cosworth FVC
Anzahl Zylinder: V4
Hubraum: 1790 ccm

Designer: Peter Sauber
C3 - 1973




Zum ersten Mal entstanden nicht nur Chassis und Karosserie, sondern das komplette Auto in
Hinwil. Vom Typ C3 wurden drei Wagen im Auftrag von Kunden gebaut und mit
unterschiedlichen Aggregaten ausgerüstet (Ford Cosworth 2-Liter oder 1,6-Liter Motoren).
Die Karosserie des C3 wurde erstmals bei der Firma Paucoplast in Meilen in Auftrag
gegeben. Mit Ausnahme des C6 war Paucoplast an der Herstellung aller nachfolgenden
Sauber-Karosserien bis heute massgeblich beteiligt. Der C3 wurde ab 1973 vorwiegend in der
Schweizer Meisterschaft für Sportwagen eingesetzt.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe 5
Debütjahr: 1973
Chassis: Rohrrahmen
Gebaute Wagen: 3

Motor:
Ford Cosworth FVA
Anzahl Zylinder: V4
Hubraum: 1598 ccm

ODER

Ford Cosworth BDG
Anzahl Zylinder: V4
Hubraum: 1975 ccm

Designer: Guy Boissin
C4 - 1975




Rein äusserlich unterschied sich der C4 kaum vom C3 – die innovativen Neuerungen waren
unter der Karosserie zu finden. Anstelle des Rohrrahmens wurde ein Aluminium-Monocoque-
Chassis verwendet. Vom C4 wurde nur ein einziger Wagen gebaut, als Antrieb diente der 2-
Liter Ford Cosworth BDG Motor mit 275 PS. 1975 fuhr Tourenwagen-Schweizermeister
Harry Blumer mit dem C4 auf den vierten Rang der Schweizer Meisterschaft.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe 5
Debütjahr: 1975
Chassis: Aluminium-Monocoque
Gebaute Wagen: 1

Motor:
Ford Cosworth BDG
Anzahl Zylinder: V4
Hubraum: 1975 ccm

Designer: Edy Wiss, Guy Boissin
C5 - 1976




Der erfolgreichste der frühen Sauber Wagen wurde von einem BMW Formel 2-Motor mit
gegen 300 PS angetrieben. Es wurde eine Kleinserie von fünf Wagen gebaut. Der bekannte
Schweizer Rennfahrer Herbert Müller ("Stumpen Herbi") holte für das Francy Racing Team
des Schweizer Industriellen Philippe Burckhardt 1976 mit dem C5 den Gesamtsieg in der
europäischen Interserie. Damit tauchte der Name Sauber erstmals auf dem internationalen
Parkett auf. 1978 lag der C5 beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans in der 2-Liter Klasse in
Führung, bis ein defektes Auslassventil am BMW-Motor den Fahrern Marc Surer, Eugen
Strähl und Harry Blumer kurz vor Schluss einen Strich durch die Rechnung machte.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe 6
Debütjahr: 1976
Chassis: Aluminium-Monocoque
Gebaute Wagen: 5

Motor:
BMW M12
Anzahl Zylinder: V4
Hubraum: 1999 ccm

Designer: Guy Boissin

Bemerkung:
Sportwagen Weltmeisterschaft:
Der C5 gewann 1976 die Interserie (Herbert Müller) und holte 1979 den Schweizer
Meisterschaftstitel
SAUBER BMW M1




Mit Unterstützung von BMW baute Peter Sauber 1981 zwei BMW M1, entsprechend den
Bestimmungen der Gruppe 5. Der 6-Zylinder BMW Motor des Schweizer Tuners Heini
Mader leistete bei einem Inhalt von 3498 ccm satte 470 PS. Den grössten Erfolg mit diesem
optisch beeindruckenden Auto feierte das Duo Nelson Piquet und Hans-Joachim Stuck 1981
mit einem Sieg beim 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe 5
Debütjahr: 1981
Chassis: Rohrrahmen
Gebaute Wagen: 2

Motor:
BMW M1
Anzahl Zylinder: 6
Hubraum: 3498 ccm

Designer: Peter Sauber

Bemerkung:
Sportwagen Weltmeisterschaft:
Dieser Wagen gewann 1981 das 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring (Stuck /
Piquet)
SAUBER FORD C6




Für die Saison 1982 wurde bei Sauber der beeindruckende C6 nach dem neuen Reglement der
Gruppe C im Auftrag des Schweizer Kunststoffunternehmens Seger & Hoffmann gebaut.
Zum ersten Mal wurden Windkanal-Tests mit einem Modell 1:5 durchgeführt. Diese Tests
führten zu Kontakten mit den damals bei Mercedes tätigen Ingenieuren Faul, Jülicher und
Ress, die in der Folge aktiv in das Projekt C6 integriert wurden. Der C6 gehörte zu den
schnellsten Wagen der neuen Gruppe C-Generation, insbesondere mit den Fahrern Hans-
Joachim Stuck und Walter Brun. Die Schwäche des C6 war der 4-Liter Cosworth DFL V8-
Motor, dessen starke Vibrationen oft zu Ausfällen führten.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe C
Debütjahr: 1982
Chassis: Aluminium-Monocoque
Gebaute Wagen: 2

Motor:
Ford Cosworth DFL
Anzahl Zylinder: V8
Hubraum: 3955 ccm

Designer: Rüdiger Faul, Leo Ress, Hans-Helmut Jülicher
SAUBER BMW C7




Der C7, von einem 3,5-Liter 6-Zylinder BMW Motor angetrieben, wurde für die Saison 1983
gebaut. Leo Ress, zu dieser Zeit Ingenieur bei BMW – durch die Mitarbeit am C6 mit dem
Team Sauber vertraut – war beim C7 mehrheitlich für das Design verantwortlich. Beim 24-
Stunden-Rennen von Le Mans lösten sich zwei Kubaner und ein Kolumbianer am Steuer ab
und erreichten mit dem C7 den guten neunten Rang. Die Plätze 1 bis 8 sowie 10 und 11
belegten die damals unschlagbaren Porsche 956. Da Sauber störend in die Porsche Armada
eingriff, erhielt das Team als 9. einen Ehrenplatz auf dem Porsche-Poster mit dem
Kommentar "Nobody is perfect". 1984 setzte das Team Sauber den C7 an folgenden Läufen
der amerikanischen IMSA-Serie ein: 500-Kilometer-Stadtkurs in Miami, 24-Stunden von
Daytona und 12-Stunden von Sebring.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe C
Debütjahr: 1983
Chassis: Aluminium-Monocoque
Gebaute Wagen: 2

Motor:
BMW
Anzahl Zylinder: V6
Hubraum: 3495 ccm

Designer: Leo Ress
SAUBER MERCEDES C8




Der C8 und sein Motor waren der Anfang einer langen, schönen und sehr erfolgreichen
Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz. Die ersten Kontakte mit der Nobelmarke aus Stuttgart
gingen auf das Jahr 1982 zurück. Nach einer Phase subtiler Annäherungen wuchs das
gegenseitige Vertrauen, das schlussendlich die Basis bildete, um den Konzern in den
Motorsport zurückzuführen. Das verbindende Glied zwischen Mercedes und Sauber war der
5-Liter V8-Motor aus der S-Klasse. Mit 2 Turboladern versehen war der Motor fähig, weit
über 900 PS zu leisten. Der erste Einsatz 1985 in Le Mans war überschattet von einem
spektakulären Unfall des Dänen John Nielsen während des Trainings. Der Fahrer blieb
unverletzt, der C8 aber wurde vor dem Rennen zurückgezogen. 1986 der erste grosse Erfolg:
Mike Thackwell und Henri Pescarolo siegten beim 1000-Kilometer-Rennen am Nürburgring.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe C
Debütjahr: 1985
Chassis: Aluminium-Monocoque
Gebaute Wagen: 3

Motor:
Mercedes-Benz Typ M117
Anzahl Zylinder: V8
Doppelturbo 2 x 1 OHC
Hubraum: 4973 ccm

Designer: Leo Ress

Bemerkung:
Sportwagen Weltmeisterschaft:
1986 gewann der C8 das 1000-Kilometer-Rennen auf dem Nürburgring (Pescarolo /
Thackwell)
SAUBER MERCEDES C9




Zum Debüt des C9 in Silverstone 1987 blieb Mercedes-Benz noch im Hintergrund. Beim
Supercup-Finale auf dem Nürburgring Ende 1987 gewann Sauber mit dem C9 das
prestigeträchtige Duell gegen Porsche. Dieser wichtige Sieg gab den letzten Anstoss zur
Rückkehr des deutschen Herstellers in den Motorsport nach 33-jähriger Abwesenheit. 1988
wurde Sauber offizielles Werksteam von Mercedes. Fünf Siege in der Sportwagen-
Weltmeisterschaft 1988 und der Titel des Vize-Weltmeisters genügten, damit der C9 in der
Saison 1989 im traditionellen Silber startete. Die neuen Silberpfeile machten die Rennsaison
1989 zur erfolgreichsten in der Geschichte von Sauber: Doppelsieg in Le Mans, insgesamt
acht Siege in der Weltmeisterschaft, Sieg in der Konstrukteurs- und Fahrerwertung mit Jean-
Louis Schlesser.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe C
Debütjahr: 1987
Chassis: Aluminium-Monocoque
Gebaute Wagen: 6

Motor:
Mercedes-Benz Typ M117
Anzahl Zylinder: V8
Doppelturbo 2 x 1 OHC
Hubraum: 4973 ccm

Designer: Leo Ress

Bemerkung:
Sportwagen Weltmeisterschaft:
Der C9 erzielte 1988 fünf Siege und den zweiten Platz in der Teamwertung, 1989 acht Siege,
den ersten Platz in der Teamwertung und im 24-Stunden-Rennen von Le Mans den 1. und 2.
Platz.
SAUBER MERCEDES C11




Der C11 – einen C10 gab es aufgrund der schwierigen Aussprache nie – war eine komplette
Neukonstruktion. Leo Ress verwendete erstmals Verbundmaterial aus Kohlefaser anstelle von
Aluminium zur Herstellung des Monocoques (Chassis). Der Mercedes-Benz Motor verfügte
neu über vier Nockenwellen anstelle von zwei und war bezüglich Treibstoffverbrauch und
Leistung effizienter. Acht Laufsiege und der Gesamtsieg in der Sportwagen-
Weltmeisterschaft für Konstrukteure und Fahrer (Jean-Louis Schlesser und Mauro Baldi)
machten das Jahr 1990 zu einem weiteren Highlight in der Geschichte des Teams Sauber-
Mercedes.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe C
Debütjahr: 1990
Chassis: Kohlefaser-Monocoque
Gebaute Wagen: 6

Motor:
Mercedes-Benz Typ M119
Anzahl Zylinder: V8
Doppelturbo 2 x 2 OHC
Hubraum: 4973 ccm

Designer: Leo Ress

Bemerkung:
Sportwagen Weltmeisterschaft:
Der C11 fuhr 1990 acht Siege ein und erreichte den ersten Platz in der Team- sowie in der
Fahrerwertung (J.-L. Schlesser / M. Baldi)
SAUBER MERCEDES C291




Wie in der Formel 1 wurde 1991 auch in der Gruppe C auf 3,5-Liter Saugmotoren umgestellt.
Bei Mercedes-Benz entstand ein flacher (180°) 12-Zylinder V-Motor, der M291. Der C291,
wiederum eine Neukonstruktion unter der Leitung von Leo Ress, war eine technische
Meisterleistung. Mit Ausnahme des letzten WM-Laufes wurden die hohen Erwartungen aber
enttäuscht, war doch der neue 12-Zylinder Motor anfänglich viel zu defektanfällig. Die zwei
Fahrzeuge wurden von Jean-Louis Schlesser und Jochen Mass sowie Michael Schumacher
und Karl Wendlinger pilotiert. Der letzte WM-Lauf für das Team Sauber-Mercedes im
japanischen Autopolis endete mit einem überragenden Sieg für Schumacher/Wendlinger. Im
November 1991 gab Mercedes-Benz offiziell den Rückzug aus der Gruppe C bekannt, da die
Medienwirksamkeit die steigenden Kosten nicht rechtfertigte.

Technische Daten

Kategorie: Gruppe C
Debütjahr: 1991
Chassis: Kohlefaser-Monocoque
Gebaute Wagen: 5

Motor:
Mercedes-Benz Typ M291
Anzahl Zylinder: V12
Zylinderwinkel: 180°
2 x 2 OHC
Hubraum: 3498 ccm

Designer: Leo Ress

Bemerkung:
Sportwagen Weltmeisterschaft:
Der C291 fuhr 1991 einen Sieg ein (Schumacher / Wendlinger) und erreichte den dritten Platz
in der Teamwertung
SAUBER C12




Der von Harvey Postlethwaite und Leo Ress entworfene C12 sollte der erste Mercedes-Benz
Grand Prix Wagen seit 1955 werden. Im November 1991 aber entschied sich das
Unternehmen gegen einen werkseitigen Wiedereinstieg in die Formel 1. Enttäuscht wechselte
Postlethwaite zu Ferrari. Doch Peter Sauber war entschlossen, das Projekt im Alleingang
durchzuführen. Die Tests mit dem von einem Ilmor V10-Motor angetriebenen Wagen
begannen im September 1992. 1993 folgte der Einstieg von Sauber in die Formel 1 mit den
Piloten Karl Wendlinger und JJ Lehto. Lehto belegte im allerersten Rennen eines Sauber
Formel-1-Rennwagens den fünften Rang und holte so für das Team die ersten 2 Punkte. Bald
darauf prangte auf dem C12 der Zusatz "Concept by Mercedes-Benz". Mit insgesamt 12
Punkten und einem guten siebten Platz in der Konstrukteurswertung durfte der Einstieg in die
Königsklasse des Motorsports als gelungen bezeichnet werden.

Technische Daten

Reifenmarke: Goodyear
Felgenmarke: Speedline
Dimensionen:
Länge: 4'620 mm
Breite: 2'000 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 2'920 mm
Gewicht: 500 kg

Motor:
Ilmor Typ 2175 A (B)
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 72°
Hubraum: 3498 ccm

Fahrer:
JJ Lehto (FIN)
16 GPs, 5 Punkte

Karl Wendlinger (A)
16 GPs, 7 Punkte

Konstrukteurswertung:
12 Punkte, Position 7
SAUBER C13




Nachdem Peter Sauber Mercedes-Benz von einer Kooperation mit Ilmor überzeugen konnte,
kehrte das Werk 1994 offiziell als Motorenlieferant zu Sauber zurück. Heinz-Harald Frentzen
und Karl Wendlinger, beide früher im Sauber-Mercedes Junior-Team, steuerten die beiden
C13. Die Saison war durch Sponsorenprobleme getrübt. Zudem zwang Wendlingers schwerer
Unfall in Monaco das Team, den Österreicher durch Andrea De Cesaris und später JJ Lehto
zu ersetzen. Dennoch resultierten 12 Punkte und ein achter Rang in der Konstrukteurswertung
für Sauber-Mercedes. Unter der Bedingung, dass sich das Team selbst finanziert, wäre
Mercedes bereit gewesen, die Motoren auch für die Saison 1995 zu liefern. Peter Sauber
gelang es jedoch nicht, die nötigen Verträge zeitgerecht vorzulegen. Damit endete eine 10-
jährige schöne und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Technische Daten

Reifenmarke: Goodyear
Felgenmarke: Speedline
Dimensionen:
Länge: 4'400 mm
Breite: 2'000 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 2'930 mm
Gewicht: 500 kg

Motor:
Mercedes-Benz Typ 2175 B
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 72°
Hubraum: 3498 ccm

Fahrer:
Karl Wendlinger (A)
3 GPs, 4 Punkte

Heinz-Harald Frentzen (D)
16 GPs, 7 Punkte

Andrea De Cesaris (I)
9 GPs, 1 Punkt

JJ Lehto (FIN)
2 GPs, 0 Punkte

Konstrukteurswertung:
12 Punkte, Position 8
SAUBER C14




Mit Ford als Motorenpartner und dem Einstieg von Red Bull als Teilhaber und Sponsor
begann die Saison 1995 für das Red Bull Sauber Team mit grossen Erwartungen. Man
verliess sich dabei auf die 3-Liter Version des Ford Zetec-R V8-Motors, der als 3,5-Liter
Motor Michael Schumacher im Vorjahr zu seinem ersten Weltmeister-Titel verholfen hatte.
Es zeigte sich aber bald, dass der neue Motor nicht stark genug war, um mit der Konkurrenz
Schritt halten zu können. Gegen Mitte der Saison konnte das Team mit der nationalen
malaysischen Erdölgesellschaft PETRONAS den ersten Sponsorenvertrag abschliessen. Das
Team Red Bull Sauber erreichte mit den Fahrern Jean-Christophe Boullion, Heinz-Harald
Frentzen und Karl Wendlinger dennoch 18 Punkte und wurde siebter in der
Konstrukteurswertung. Das Highlight der Saison war sicher Frentzens erster Podestplatz für
das Team in Monza.

Technische Daten

Reifenmarke: Goodyear
Felgenmarke: Speedline
Dimensionen:
Länge: 4'340 mm
Breite: 2'000 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 2'900 mm
Gewicht: 500 kg

Motor:
Ford Zetec-R
Anzahl Zylinder: V8
Zylinderwinkel: 75°
Hubraum: 2998 ccm

Fahrer:
Karl Wendlinger (A)
6 GPs, 0 Punkte

Heinz-Harald Frentzen (D)
17 GPs, 15 Punkte

Jean-Christophe Boullion (F)
11 GPs, 3 Punkte

Konstrukteurswertung:
18 Punkte, Position 7
SAUBER FORD C15




Red Bull Sauber gelang es, mit PETRONAS einen langjährigen Vertrag abzuschliessen.
Bereits Anfang 1995 hatten Ford und Motorenhersteller Cosworth entschieden, für 1996 einen
neuen V10-Motor zu bauen, was beim Team Hoffnungen weckte. Der erste Ford V10-Motor
– eine komplette Neukonstruktion – enttäuschte aber Ford, Cosworth und Sauber
gleichermassen. Leistung und Zuverlässigkeit entsprachen nicht den Vorstellungen. Mit dem
C15 und den Fahrern Heinz-Harald Frentzen und Johnny Herbert erreichte das Team 1996
den siebten Platz in der Konstrukteurswertung. In Monaco fuhr Herbert das Team mit einem
dritten Platz zum zweiten Mal aufs Podest. Jackie Stewart, langjähriger Repräsentant für Ford
und dreifacher WM-Gewinner als F1-Pilot mit Ford-Motoren, entschied sich, 1997 mit einem
eigenen Team in der Formel 1 anzutreten. Ford konnte nicht mehr als ein Team mit Motoren
beliefern und wechselte zum Team Stewart.

Technische Daten

Reifenmarke: Goodyear
Felgenmarke: Speedline
Dimensionen:
Länge: 4'340 mm
Breite: 2'000 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 2'920 mm
Gewicht: 500 kg

Motor:
Ford Zetec-R
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 75°
Hubraum: 2998 ccm

Fahrer:
Heinz-Harald Frentzen (D)
16 GPs, 7 Punkte

Johnny Herbert (GB)
16 GPs, 4 Punkte

Konstrukteurswertung:
11 Punkte, Position 7
SAUBER PETRONAS C16




Bis Ende der Saison 1996 hatte das Team nach dem Wechsel von Ford keinen Motorenpartner
mehr. Es gelang jedoch, einen Liefervertrag für F1-Motoren mit Ferrari abzuschliessen. Das
im Vorjahr gegründete Joint-Venture-Unternehmen SAUBER PETRONAS ENGINEERING
AG passte die Motoren nach den Angaben von Osamu Goto an den C16 an. Seit diesem
Zeitpunkt zeichnet PETRONAS als Motorenlieferant, und eine lange und erfolgreiche
Zusammenarbeit zwischen PETRONAS, Ferrari und Sauber nimmt ihren Anfang. Die Fahrer
Johnny Herbert und Nicola Larini fuhren sieben Mal in die Plätze, was dem Team 16 Punkte
und damit den siebten Platz in der Konstrukteurswertung brachte. Ab Mitte Saison wurde
Larini durch Gianni Morbidelli und später durch Norberto Fontana ersetzt. Das Saison-
Highlight lieferte Herbert mit einem dritten Platz beim Grossen Preis von Ungarn.

Technische Daten

Reifenmarke: Goodyear
Felgenmarke: Speedline
Dimensionen:
Länge: 4'410 mm
Breite: 2'000 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 2'940 mm
Gewicht: 600 kg

Motor:
Petronas V10
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 75°
Hubraum: 2998 ccm

Fahrer:
Johnny Herbert (GB)
17 GPs, 15 Punkte

Nicola Larini (I)
5 GPs, 1 Punkt

Gianni Morbidelli (I)
7 GPs, 0 Punkte

Norberto Fontana (RA)
4 GPs, 0 Punkte

Konstrukteurswertung:
16 Punkte, Position 7
SAUBER PETRONAS C17




Die neuen Sicherheits-Vorschriften der FIA für die Saison 1998 zwangen das
Entwicklungsteam um Leo Ress, beim C17 den Verlust an aerodynamischer Effizienz in
Grenzen zu halten. Bis zur Team-Präsentation in Wien hatten die Aerodynamiker des Teams
das 1:2-Modell des C17 bereits während 20 Wochen im Windkanal getestet. Das neu
entwickelte, längs eingebaute, halbautomatische 6-Gang-Getriebe wurde dem Motor
angepasst und ermöglichte ein Absenken des Schwerpunkts sowie eine bessere
Gewichtsverteilung. Mit den Fahrern Jean Alesi und Johnny Herbert wurde das Team mit 10
Punkten Sechster in der Konstrukteurswertung – die bis dahin beste Platzierung des Teams in
seiner jungen Formel-1-Geschichte. In einem dramatischen Regenrennen sicherte Alesi in Spa
mit einem 3. Rang einen weiteren Podestplatz für das Team.

Technische Daten

Reifenmarke: Goodyear
Felgenmarke: Speedline
Dimensionen:
Länge: 4'410 mm
Breite: 1'800 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 2'920 mm
Gewicht: 600 kg

Motor:
SPE 01D
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 75°
Hubraum: 2998 ccm

Fahrer:
Johnny Herbert (GB)
16 GPs, 1 Punkt

Jean Alesi (F)
16 GPs, 9 Punkte

Konstrukteurswertung:
10 Punkte, Position 6
SAUBER PETRONAS C18




Der C18 war eine konsequente Weiterentwicklung des C17, die man rückblickend als nicht
besonders erfolgreich bezeichnen darf. Jean Alesi und Pedro Diniz belegten zwei-
beziehungsweise dreimal Platz sechs, was eine magere Ausbeute von fünf Punkten und das
Abrutschen auf Platz acht der Konstrukteurswertung 1999 bedeutete. Der stärkere SAUBER
PETRONAS SPE 03A V10-Motor mit verringertem Gewicht überzeugte durch seine
Zuverlässigkeit, doch das neu konstruierte und erstmals mit sieben Gängen ausgestattete
halbautomatische Getriebe mit Magnesium-Gehäuse war das Sorgenkind der Saison 1999.

Technische Daten

Reifenmarke: Goodyear
Felgenmarke: OZ
Dimensionen:
Länge: 4'410 mm
Breite: 1'800 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 2'980 mm
Gewicht: 600 kg

Motor:
SPE 03A
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 80 °
Hubraum: 2998 ccm

Fahrer:
Pedro Diniz (BR)
16 GPs, 3 Punkte

Jean Alesi (F)
16 GPs, 2 Punkte

Konstrukteurswertung:
5 Punkte, Position 8
SAUBER PETRONAS C19




Der für die Saison 2000 entwickelte C19 fiel durch die charakteristischen Auspuff-Auslässe
am Oberteil der Motorenabdeckung auf. Das wiederum mit sieben Gängen arbeitende
Getriebe, Schwachpunkt des Vorjahres, sass neu in einem dünnwandigen Aluminiumgehäuse.
Damit konnte das Gewicht drastisch reduziert werden. Leistung, Gewicht und Bauhöhe des
neuen SAUBER PETRONAS SPE 04A Motors wurden ebenfalls weiter verbessert. Das
Fahrzeug konnte mit mehr Ballast gefahren werden, was zu einem tieferen Schwerpunkt
führte und die Balance verbesserte. Trotz grossen Anstrengungen der Konstrukteure sowie
des Test- und Race-Teams gelang es nicht, den Platz in der Konstrukteurswertung zu
verbessern. Mika Salo, neu im Team, fuhr zwar alle sechs Punkte heraus, konnte aber
rückblickend die in ihn gesteckten Erwartungen nicht voll erfüllen. Pedro Diniz blieb in seiner
zweiten Saison im Team punktelos.

Technische Daten

Reifenmarke: Bridgestone
Felgenmarke: OZ
Dimensionen:
Länge: 4'410 mm
Breite: 1'800 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 3'020 mm
Gewicht: 600 kg

Motor:
SPE 04A
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 80 °
Hubraum: 2998 ccm

Fahrer:
Pedro Diniz (BR)
16 GPs, 0 Punkte

Mika Salo (FIN)
16 GPs, 6 Punkte

Konstrukteurswertung:
6 Punkte, Position 8
SAUBER PETRONAS C20




Das technische Reglement wurde für die Saison 2001 weiter verschärft. Das Chassis musste
stärkere Monocoque-Strukturen aufweisen, insbesondere im Bereich der Seitenkästen und des
Überrollbügels. Gleichzeitig machten die neuen Vorschriften zur Aerodynamik weitere
Anpassungen der Flügelform erforderlich. Ein weiteres Ziel war eine erneute
Gewichtsreduktion bei gleich bleibender Zuverlässigkeit des Fahrzeugs. Neben leichterem
PETRONAS 01A Motor und Getriebe verfügte der C20 erstmals über eine grösstenteils aus
Kohlefaser bestehende Radaufhängung. Die Verpflichtung der beiden jungen Fahrer Nick
Heidfeld und Kimi Räikkönen machte sich bezahlt: Das Team feierte mit einem vierten Rang
in der Konstrukteurswertung mit total 21 Punkten die erfolgreichste Saison seit dem Einstieg
in die Formel 1. Heidfeld schaffte es in Brasilien auf das Podest und beendete die Saison als
Achter (12 Punkte), Räikkönen erreichte den zehnten Schlussrang (9 Punkte) in der Fahrer-
WM.

Technische Daten

Reifenmarke: Bridgestone
Felgenmarke: BBS
Dimensionen:
Länge: 4'450 mm
Breite: 1'800 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 3'040 mm
Gewicht: 600 kg

Motor:
Petronas 01A
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 90 °
Hubraum: 2998 ccm

Fahrer:
Nick Heidfeld (D)
17 GPs, 12 Punkte

Kimi Räikkönen (FIN)
17 GPs, 9 Punkte

Konstrukteurswertung:
21 Punkte, Position 4
SAUBER PETRONAS C21




Durch die systematische und konsequente Weiterentwicklung des C20 wurde eine
hervorragende Basis für die Entwicklung des SAUBER PETRONAS C21 geschaffen. Das
Team um den Technischen Direktor Willy Rampf konzentrierte sich darauf, sämtliche
Erfahrungen, welche aus laufenden Entwicklungsprojekten gewonnen wurden, einfliessen zu
lassen. Die Konzept- und Entwicklungsphase dauerte von Mai bis Dezember 2001. Sie wurde
durch den anschliessenden Aufbau und schliesslich die Inbetriebsetzung des neuen Fahrzeugs,
genannt "Fire up", am 12. Januar 2002 plangemäss abgeschlossen.

Technische Daten

Reifenmarke: Bridgestone
Felgenmarke: BBS
Dimensionen:
Länge: 4'450 mm
Breite: 1'800 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 3'080 mm
Gewicht: 600 kg

Motor:
Petronas 02A
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 90 °
Hubraum: 2997 ccm

Fahrer:
Nick Heidfeld (D)
17 GPs, 7 Punkte

Felipe Massa (BR)
16 GPs, 4 Punkte

Heinz-Harald Frentzen (D)
1 GP, 0 Punkte

Konstrukteurswertung:
11 Punkte, Position 5
SAUBER PETRONAS C22




Während es sich beim Wechsel vom C20 auf den C21 um eine konsequente
Weiterentwicklung eines bestehenden Konzepts handelte, wählte Saubers Technischer
Direktor Willy Rampf beim C22 einen völlig andern Ansatz, in dem das Auto von Grund auf
neu definiert wurde. Wichtige Entwicklungsziele waren die Verbesserung der Aerodynamik
sowie die Erhöhung der Bauteilsteifigkeit bei gleichzeitiger Reduktion des Gewichts. Im
Laufe der Saison erfuhr der C22 eine gründliche aerodynamische Uberarbeitung, die sich
insbesondere in einer deutlich schlankeren Motorabdeckung niederschlug.

Technische Daten

Reifenmarke: Bridgestone
Felgenmarke: OZ
Dimensionen:
Länge: 4'470 mm
Breite: 1'800 mm
Höhe: 1'000 mm
Radstand: 3'100 mm
Gewicht: 600 kg

Motor:
Petronas 03A
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 90 °
Hubraum: 2997 ccm

Fahrer:
Nick Heidfeld (D)
16 GPs, 6 Punkte

Heinz-Harald Frentzen (D)
16 GP, 13 Punkte

Konstrukteurswertung:
19 Punkte, Position 6
SAUBER PETRONAS C23




Bei der Konzeption des neuen SAUBER PETRONAS C23 wählte der Technische Direktor
Willy Rampf einen pragmatischen Ansatz, indem er sich dazu entschied, sich dem Konzept
des besten Autos im Feld anzunähern: "Nachdem wir mit dem veränderten Heck des C22 im
Laufe der Saison 2003 bereits einen ersten erfolgreichen Schritt in diese Richtung gemacht
hatten, entschlossen wir uns dazu, beim C23 ebenfalls diesen Weg zu gehen." Auf der
mechanischen Seite wurde der Entwicklungsschwerpunkt auf eine weitere Steigerung der
Komponentensteifigkeit ohne Gewichtserhöhung gelegt. 2Bereits beim C22 konnten wir mit
viel Ballast fahren. Das ergibt nicht nur einen tiefen Schwerpunkt, sondern erlaubt auch eine
hohe Flexibilität bei der Gewichtsverteilung, was für die künftige Reifenentwicklung von
zentraler Bedeutung ist", erklärt Rampf. Zum ersten Mal erhielt Sauber zudem den gleichen
Triebwerkstyp wie er auch von Ferrari eingesetzt wird.

Technische Daten

Reifenmarke: Bridgestone
Felgenmarke: OZ
Dimensionen:
Länge: 4'600 mm
Breite: 1'800 mm
Höhe: 1'000 mm
Spurweite vorne:
1'470 mm
Spurweite hinten:
1'470 mm
Radstand: 3'120 mm

Motor:
Petronas 04
Anzahl Zylinder: V10
Zylinderwinkel: 90 °
Hubraum: 2997 ccm

Fahrer:
Giancarlo Fisichella (I)
18 GPs, 22 Punkte

Felipe Massa (Br)
18 GP, 12 Punkte

Konstrukteurswertung:
34 Punkte, Position 6
Sauber Petronas C24
                                           Aktiv: 2005 - 2005
                                           Team: Sauber AG

                                           Designer: Willy Rampf
                                           Fahrer: Jacques Villeneuve (11), Felipe Massa (12)




Der C24 ist das erste Design Sauber resultierenden vollständig aus dem Team des eigenen
Windkanals. "Unsere Aerodynamiker waren vor allem hoch motiviert, ihr Know-how und Fähigkeiten
zu beweisen", sagt der Technische Direktor Willy Rampf.

Ihre Aufgabe war besonders anspruchsvoll zu diesem Zeitpunkt, da die neuen FIA-Anforderungen
reduzieren beträchtlich Abtrieb soll. Als solche, die Frontflügel muss 50 mm positioniert werden
höher, ist der Heckflügel um 150 mm nach vorn bewegt, während die Höhe des Diffusors auf 125 mm
begrenzt ist. Auch die-aus dem Boden vor dem Hinterreifen wurde geschnitten vergrößert. Willy
Rampf: "Die Summe dieser Maßnahmen reduziert hat Abtrieb um über 20 Prozent Natürlich streben
wir so viel von dieser Rückeroberung Abtrieb wie möglich jedoch zusätzlich zu maximalen Abtrieb ist
es auch wichtig, ein hohes Maß erreichen.. der aerodynamischen Stabilität. "

Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist der C24 wieder mit einem Schaltgetriebe von Sauber
entwickelt. Höhere Steifigkeit mit geringerem Gewicht und eine noch kompaktere Bauweise wurden
die Anforderungen Rampf für die Ingenieure angegeben hatte, und diese Anforderungen erfüllt
wurden.

Ein weiteres Ziel war die Technik des Sauber C23 herausragende Zuverlässigkeit des C24 zu
übertragen. Daher erhalten viele der relevanten Befunde im Jahr zuvor bei der Entwicklung des neuen
Autos benutzt wurden. Darüber hinaus wurde die Steifigkeit aus mehreren Komponenten weiter
erhöht.


Spezifikation
Chassis: Kohlefaser-Monocoque
Motor: PETRONAS 05A 90 ° V10 (baugleich mit Ferrari-Motor Kunden)
Federung: Obere und untere Querlenker (vorne und hinten), Innen-Federn und Dämpfer,)
betätigt durch Gestänge (Sachs Race Engineering
Bremsen: Sechs-Kolben-Bremssättel (Brembo), Beläge und Scheiben aus Carbon (Brembo,
Carbone Industrie))
Getriebe: längs eingebauten Sieben-Gang-Getriebe (Sauber), Carbon-Kupplung (AP)
Chassis-Elektronik: Magneti Marelli
Reifen: Michelin (vorne: 27x66x13, hinten: 32x66x13)
Räder: OZ (vorne: 12,5 J-13, HA: 13,7 J-13)
Abmessungen

      Länge: 4580 mm
      Breite: 1800 mm
      Höhe: 1000 mm
      Spurweite vorn: 1470 mm
      Spurweite hinten: 1410 mm
      Radstand: 3100 mm

Gewicht: 600 kg (fahrbare Auto inklusive Fahrer, Tank leer)
                                    BMW-Sauber F1.06
                                                      2006




Kategorie           Formel Eins
Constructor         BMW Sauber
Designer            Willy Rampf
                                              Technische Daten
Chassis             Kohlefaser- Monocoque
Fahrwerk (vorne)    Obere und untere Querlenker, innen liegende Federn und Dämpfer, durch Gestänge
                    betätigt
Federung (hinten)   Wie vorne
Länge               4.610 mm (181 Zoll)
Breite              1.800 mm (71 Zoll)
Höhe                1.000 mm (39 Zoll)
Spurweite           Vorne: 1.470 mm (57,874 in)
                    Hinten: 1.410 mm (55,512 in)
Radstand            3.110 mm (122 Zoll)
Engine              BMW P86 2,4-Liter- V8
Transmission        BMW Sauber 7-Gang-Längs-
Gewicht             600 kg (1.300 lb) (Trockengewicht einschließlich Fahrer)
Kraftstoff          Petronas
                    Petronas Syntium Schmierung
Reifen              Michelin


Fahrer              16. Nick Heidfeld
                    17. Jacques Villeneuve
                    17. Robert Kubica
Debüt               2006 Grand Prix von Bahrain
Der P86-V8-Motor von 2006

Am 10. September 2006 fuhr das BMW Sauber F1 Team mit Robert Kubica beim Großen
Preis von Italien in Monza erneut auf das Podest. Teamkollege Nick Heidfeld landete auf dem
achten Platz und holte einen weiteren WM-Punkt für das Team. Mit einem guten
Abschneiden im Qualifying hatten die Fahrer des BMW-Sauber-F1-Teams den Grundstein für
das gute Rennresultat gelegt. Heidfeld platzierte sich als Dritter in der zweiten Startreihe,
Kubica ging als Sechster ins Rennen. Im Verlauf seiner ersten Saison fuhr das BMW Sauber
F1 Team 2006 insgesamt 15 Mal in die Punkteränge. Mit 36 WM-Zählern belegte das Team
den fünften Platz in der Konstrukteurswertung.




                           BMW Sauber F1.07

                                        2007




Kategorie            Formel Eins
Constructor          BMW Sauber
Designer (s)         Jörg Zander
                                   Technische Daten
Chassis              Carbon-Faser und Waben Composite -Monocoque .
Fahrwerk (vorne)     Doppelquerlenker , Schubstange aktiviert inneren Feder / Dämpfer . Zero
                     Kiel Geometrie.
Federung (hinten)    Doppelquerlenker , Schubstange aktiviert inneren Feder / Dämpfer .
Spurweite            F: 1.470 mm (58 Zoll)
                     R: 1.410 mm (56 Zoll)
Radstand             3.110 mm (122 Zoll)
Engine               BMW P86 / 7 2400 ccm (146 cu in) 90 ° -V8 . Saugmotoren , Mittelmotor-
                     , längs eingebauten
Transmission         BMW Sauber 7-Gang "Quick Shift Getriebe (QSG)". Cast Titangehäuse,
                     Stahl Zahnräder.
Gewicht              605 kg (1.334 lb)
Kraftstoff           Petronas
Reifen               Bridgestone
                                   Wettbewerb Geschichte
Bemerkenswerte       BMW Sauber
Marktteilnehmer
Bemerkenswerte          Nick Heidfeld
Treiber                 Robert Kubica
                        Sebastian Vettel
Debüt                2007 Grand Prix von Australien




Aerodynamik
Der Heckflügel ist Endplatten montiert durch die, anstatt den Pylon montiert Anordnung der
wird von einigen Konkurrenten Autos (wie McLaren MP4-22 ).

Motor und Getriebe
Der Motor der Name, P86 / 7 , ist bezeichnend für die Tatsache, dass es nicht einen neuen
Motor, da ist es schwer 2006 auf Grund der der P86 verwendet F1.06 Auto. Dies ist eine
Anforderung der neuen Homologation der FIA Regeln eingeführt durch die.

Livery
BMW-Sauber ging in der Saison 2007 mit dem Sponsoring Kontinuität, im Gegensatz zu
vielen rivalisierenden Teams wie McLaren , Honda und Renault , die Patenschaft hatte Tabak
zu fallen ihr. Dies bedeutet, die 2007 Autos hatten eine ähnliche Lackierung, dass der 2006-
Design mit nur subtile Veränderungen.
                              BMW Sauber F1.08

                                            2008




Kategorie          Formel Eins
Constructor        BMW Sauber
Designer (s)          Willy Rampf
                   (Technischer Direktor Chassis)
                      Markus Duesmann
                   (Technischer Direktor Powertrain)
                                      Technische Daten
Chassis            CFK- Monocoque
Fahrwerk (vorne)   Obere und untere Querlenker, Push-Stange aktiviert inneren Feder / Dämpfer
                   (Sachs Race Engineering). Zero Kiel Geometrie
Federung (hinten)   Als vor
Länge               4.600 mm (181 Zoll)
Breite              1.800 mm (71 Zoll)
Höhe                1.000 mm (39 Zoll)
Spurweite           F: 1.470 mm (58 Zoll)
                    R: 1.410 mm (56 Zoll)
Radstand            3.130 mm (123 Zoll)
Engine              BMW P86 / 8 2400 ccm (146 cu in) V8 (90 °). Saugmotoren , 19.000 U / min
                    begrenzt Mittelmotor- , längs eingebauten
Transmission        BMW Sauber 7-Gang "Quick Shift Getriebe (QSG)". Längs eingebauten,
                    Kohlefaser-Kupplung (AP)
Gewicht             605 kg (1.334 lb) (einschließlich Fahrer)
Kraftstoff          Petronas
Reifen              Bridgestone Potenza
                    OZ Felgen vorne und hinten


Fahrer              3.    Nick Heidfeld
                    4.    Robert Kubica
Debüt               2008 Australian Grand Prix




                                 BMW Sauber F1.09

                                                 2009




Kategorie           Formel Eins
Constructor         BMW Sauber
                                          Technische Daten
Chassis             Kohlefaser -Monocoque
Fahrwerk (vorne)    Obere und untere Querlenker, innen liegende Federn und Dämpfer, durch
                    Gestänge betätigt
Federung (hinten)   Als vor
Engine              BMW P86 / 9 2,4 Liter V8 -Saugmotor , 18.000 U / min begrenzt mit KERS
Transmission        7 Vorwährts + 1 Rückwärtsgang
Kraftstoff          Petronas
Reifen              Bridgestone Potenza
                    OZ Wheels


Fahrer              5.     Robert Kubica
                    6.     Nick Heidfeld
Debüt               2009 Australian Grand Prix




Nachdem das Team die beeindruckende Leistung im Jahr 2008 und gewann ihr erstes Rennen
und an zweiter in der Meisterschaft, war viel von ihnen erwartet wird. BMW hat einen
vielversprechenden Start in die Saison, mit Kubica läuft in zweiter Melbourne und Läppen
schneller als der Führer vor dem Schlafengehen in einer Kollision, und Heidfeld Finishing
chaotischen Sekunde bei der Malaysia GP . Doch die F1.09 letztlich erwies sich als
enttäuschend. Zeitweise konnte der Fahrer kaum kratzen bis Q2, geschweige denn Pol
Herausforderung für. Beide Fahrer ausgedrückt Unzufriedenheit mit dem langsamen
Entwicklungen zum Auto. Gegen Ende der Saison die Dinge begannen, nachschlagen, mit
den Autos der Verwaltung vierten und fünften in Spa-Francorchamps und Kubica den zweiten
Platz in Brasilien . Allerdings wurde der Schaden schon angerichtet, als BMW angekündigt,
dass 2009 würde man die letzte Saison in der Formel. Das Team schließlich Sechster in der
Konstrukteurs-WM.




                                           Sauber C29

                                                2010




Kategorie           Formel Eins
Constructor         Sauber Motorsport
Designer (s)        Willy Rampf (Technischer Direktor)
                    Christoph Zimmermann (Chief Designer)
                    Seamus Mullarkey (Leiter der Aerodynamik)
                                           Technische Daten
Chassis             Kohlefaser-Verbundwerkstoff und Waben Monocoque
Fahrwerk (vorne)    Obere und untere Querlenker, innen liegende Federn und Dämpfer, durch Gestänge
                    betätigt
Federung (hinten)   wie vor
Engine              Ferrari Typ 056 2400 ccm (146,5 cu in) 90 ° -V8 , limitiert auf 18.000 U / min Saugmotor
                    Mitte montiert
Transmission        Sieben-Gänge halbautomatisch Kohlefaser-sequentielle Getriebe mit Rückwärtsgang
                    elektronisch gesteuerten, Quick-Shift-Differenzial mit begrenztem Schlupf
Gewicht             620 kg (1.367 lb) (einschließlich Fahrer)
Kraftstoff          Shell
Reifen              Bridgestone Potenza
                    OZ Felgen (vorne und hinten): 13 "
                                          Wettbewerb Geschichte
Bemerkenswerte      BMW Sauber F1 Team
Marktteilnehmer
Bemerkenswerte      22.     Pedro de la Rosa
Treiber             22.     Nick Heidfeld
                    23.     Kamui Kobayashi
Debüt               2010 Bahrain Grand Prix

Der Sauber C29 ist ein Formel-1-Rennwagen und der Einsatzwagen des Sauber-Rennstalls
für die Formel-1-Saison 2010.

Nach dem Rückzug von BMW ist dies der erste Eigenbau des Schweizer Teams seit 2005.
Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Ferrari 2.4 V8. Entwickelt wurde es von dem
technischen Direktor Willy Rampf, dem Chefdesigner Christoph Zimmermann und dem Chef
der Aerodynamikabteilung, Seamus Mullarkey.[1]

Er wird pilotiert von Kamui Kobayashi und Nick Heidfeld, der ab dem 14. Saisonlauf den
bisherigen zweiten Piloten Pedro de la Rosa ersetzte. Die Präsentation fand am 31. Januar
2010 im spanischen Valencia statt.

Beim Debütrennen, dem Großen Preis von Bahrain, fielen beide Wagen wegen eines
Hydraulikschadens aus. Beim zweiten Rennen der Saison, dem Großen Preis von Australien,
kam Pedro de la Rosa als Zwölfter ins Ziel, wohingegen sein Teamkollege nach einem
heftigen Unfall in der ersten Runde das Rennen abermals vorzeitig beenden musste. Nachdem
Kamui Kobayashis Frontflügel brach, geriet dessen Sauber außer Kontrolle und fuhr bei
hoher Geschwindigkeit in den Williams von Nico Hülkenberg.

Auch beim dritten Lauf, dem Großen Preis von Malaysia, fielen wieder beide Fahrer
frühzeitig aus. Diesmal ging bei beiden Fahrzeugen der Ferrari-Motor kaputt, bei de la Rosa
bereits in der Runde zur Startaufstellung.

In den folgenden Rennen blieb es bei der hohen Ausfallquote – nur in Spanien konnte durch
Kobayashi noch ein 12. Platz eingefahren werden. Erst im siebten Saisonrennen schafften es
beide Fahrer, ihr Auto ins Ziel zu bringen. De la Rosa kam in der Türkei als Elfter ins Ziel,
Kobayashi sogar als Zehnter und holte somit den ersten Punkt für das Team in der Saison.

Nachdem das nächste Rennen wieder mit einem Totalausfall endete, konnte Kobayashi bei
den Rennen zum Großen Preis von Europa und Großen Preis von Großbritannien mit einem
siebten respektive sechsten Platz die bis dahin besten Saisonplatzierungen herausfahren.
                                        Sauber C30
                                              2011




Sauber machte den Auftakt bei den Testtagen von Valencia. Der Schweizer Rennstall mietete den
Circuito Riccardo Tormo einen Tag vor dem offiziellen Testbeginn für Filmaufnahmen. Nach dem
ausfallreichen Beginn der letztjährigen Saison richtete Technikchef James Key sein Augenmerk auf
zwei Punkte: Zuverlässigkeit und eine weniger sensible Aerodynamik. Wir sagen ihnen, was sich am
Konzept des Sauber geändert hat.
Die Typbezeichnung: Der C30 ist die logische Fortsetzung des C29. C steht für Christiane, den
Vornamen von Peter Saubers Frau. Begonnen hat alles mit dem C12 im Jahr 1993. In der BMW-Zeit
von 2006 bis 2009 änderte sich die Typbezeichnung. Seit Sauber wieder Sauber ist, kehrte man zum
alten System zurück.




Das ist neu am Sauber C30
Hoch war die Nase schon im letzten Jahr, doch während die Linie zum Cockpit 2010 fast waagerecht
verlief, hat die neue Front im Profil einen leichten Knick nach unten. Die Nase wurde noch dünner, um
unten mehr Abstand zum Boden zu gewinnen. Verschwunden sind die nach vorne ragenden
Frontflügelaufhängungen. Beim neuen Auto wachsen die Pylonen senkrecht aus der Nase.
Die Kühleinlässe sind rechteckig und sehen aus wie Briefkastenschlitze. Das erlaubt am vorderen
Ende der Seitenkästen einen noch ausgeprägteren Einzug. Sinn der Anordnung ist es, die Luft dazu
zu zwingen, eng an den Seitenteilen anzuliegen. So wird sie optimal auf die Oberseite des Diffusors
geführt. Die senkrecht stehenden Leitbleche übernehmen diesen Schwung. Während beim
Vorgängermodell die Seitenkästen waagerecht nach hinten verliefen, sind sie diesmal abgeschrägt.
Das verringert das Volumen des Hecks deutlich. Wichtig, um Diffusor und unteren Heckflügel perfekt
anzuströmen.
Die Airbox unterscheidet sich von allen anderen bislang gesehenen Varianten dadurch, dass der
Einlass wie ein Schnorchel nach vorne ragt und von der Kopfstütze getrennt ist. Vier Streben
dazwischen übernehmen die Aufgabe des Überrollbügels. Der Kühlluftauslass konzentriert sich beim
C30 auf eine Ofenrohr ähnliche Öffnung am Ende der Motorabdeckung. In diesem Bereich fällt die
Verkleidung senkrecht zum Unterboden ab und unterstreicht, wie schmal das Heck auf Höhe des
Getriebes ist. Der Heckflügel wird neuerdings von einer zentralen Stütze getragen. Im letzten Jahr
ruhte er noch auf zwei Streben.



Unter der Haube
Die Kühler stehen in den Seitenkästen. Ein Zugeständnis, um die Seitenkästen möglichst früh zu
verjüngen. Da Motor, Getriebe und KERS von Ferrari stammen, sieht es unter der Motorabdeckung
ähnlich aus wie bei dem neuen F150 aus Maranello. Die Hinterradaufhängung ist fast noch extremer
als bei dem Ferrari. Sogar die hinteren Querlenker der Hinterachse sind weit nach vorne angewinkelt.
Die Druckstrebe ragt dementsprechend weit nach vorn. Das verlangt die vorgerückte Position des
Getriebes, an dem die Anlenkpunkte für die Hinterradaufhängung eingelassen sind. Die Auspuffgase
blasen erstmals direkt auf den Diffusor. Sauber zählte 2010 zu den wenigen Teams, die darauf
verzichteten, ihr Auto mit diesem Trick nachzurüsten.

Das wurde kopiert
Der zentrale Kühlluftauslass im Heck ist Marke Red Bull. Auch die schräg abfallenden Seitenkästen
hat man schon gesehen. 2009 bei Brawn GP beispielweise. Das Experiment mit den
charakteristischen, weit nach vorne reichenden Frontflügelstützen haben die Schweizer jedoch
aufgegeben.



Eigene Ideen
Das Konzept der extrem dünnen Nase wurde perfektioniert. Die Anordnung der Kühleinlässe erinnert
zwar an den letztjährigen McLaren, wurde aber bis zu Ende gedacht. So deutlich setzt sich der obere
Teile der Seitenkästen bei keinem anderen Auto vom unteren Bereich ab. Völlig eigenständig ist die
Airbox. Die Nackenstütze läuft gut 30 Zentimeter waagerecht weiter, bevor sich die Airbox von ihr
absetzt. Da die Überrollbügel Teil des Chassis sind, tut man sich schwer mit dramatischen
Änderungen. Interessant am Sauber C30 ist auch das Heck im Bereich des Getriebes. Es ist
außergewöhnlich schmal und fällt senkrecht nach unten ab.



Das kommt noch:
Wie bei allen anderen neuen Autos stammt die Aerodynamik teilweise noch vom Vorgänger. Für den
letzten Test in Bahrain ist ein komplett neues Aerodynamikpaket angekündigt.



Fazit:
Der C30 unterscheidet sich vom Vorgänger mehr als der neue Ferrari vom alten F60. Was aber nicht
verwundert. Saubers 2010er Modell war mit vielen Mängeln behaftet, die Technikdirektor James Key
beheben musste. Die große Schwäche des alten C29 waren seine aerodynamische Instabilität und
das schmale Fenster, in dem Abtrieb vorhanden war. Auf Bodenwellen und Randsteinen kam es zu
Abtriebsschwankungen. In langsamen Kurven fehlte der mechanische Grip, was zu einer
Neukonstruktion des Fahrwerks führte. Dazu James Key: "Wir haben das Auto berechenbarer
gemacht."



Note: 8 (von 10)
Sauber hat sich etwas getraut. Der C30 bestreitet einen neuen Weg und er trägt die Handschrift von
James Key. Der Vorgänger war noch von Willy Rampf konzipiert worden. Deshalb ähnelt der neue
Sauber mehr einem Force India als dem alten Sauber.

								
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