Zehn Merkmale zum Packstoff Aluminium by 87K4dZ

VIEWS: 12 PAGES: 2

									Im Gespräch …

Stefan Glimm, Executive Director der European
Aluminium Foil Association e.V. (EAFA)
•      Herr Glimm, wofür steht eigentlich die EAFA?
Die EAFA wurde 1974 als eine internationale Interessenvertretung der
Aluminiumfolien verarbeitenden Industrie gegründet. Die Mitglieder sind
Hersteller von Folienwalzprodukten und Haushaltsfolien aus Aluminium sowie
von Alufolienbehältern und von flexiblen Verpackungen. Die mehr als 120
Unternehmen aus 24 Ländern sind in West-, Zentral- und Osteuropa beheimatet.
•      Was macht die EAFA konkret?
Unsere Aufgabenfelder sind weit gestreut. Zum einen sorgen wir für den
Kommunikationsfluss auf internationaler Ebene, beispielsweise informieren wir
über neue gesetzliche Entwicklungen sowie Erhebungen und Auswertungen von
statistischen Daten zur genauen Marktanalyse. Zum anderen wächst mit enormer
Geschwindigkeit der Bereich der externen Kommunikation. Der periodisch
erscheinende Newsletter „Infoil“ informiert Abfüller und Kunden über aktuelle
Produktinnovationen aus der Branche. Wir wollen durch aktive Public Relations
Arbeit Aluminiumfolie als ein hervorragendes Packmittel europaweit in der
breiten Öffentlichkeit verankern. Dies erfordert eine pro-aktive, umfassende
Aufklärung rund um Alufolien auf der Grundlage sachlich objektiver
Informationen.
•      Gibt es diesbezüglich aktuelle Projekte?
Aktuell koordinieren wir in Zusammenarbeit mit einem internationalen Public
Relations Network in Frankreich, Spanien, England und Deutschland eine
Aufklärungskampagne       zum     Thema      „Unbedenklicher      Einsatz   von
Alufolienverpackungen bei Mikrowellengerichten“, die sich ganz dezidiert auf
eine neue Studie des weltweit renommierten Fraunhofer Instituts bezieht.
•      Worum geht es in dieser Studie genau?
Die wissenschaftliche Untersuchung beschäftigt sich mit dem Gebrauch von
Aluschalen in Mikrowellen. Mehr als 200 Mikrowellentests – alle unter
Verwendung von Aluschalen oder Alufolien – verliefen völlig problemlos. Es gab
nicht einen Fall, bei dem das Gerät beschädigt wurde oder ein Benutzer zu
Schaden kam. Wir können aufgrund der unabhängigen Studie konstatieren:
Lebensmittel, die in Aluschalen oder in Kunststoffbehältern mit einem
Alufoliendeckel verpackt sind, können in der Mikrowelle vollkommen sicher
erhitzt    werden.    Natürlich    müssen      hier,   wie    es   auch     bei   anderem
Mikrowellengeschirr üblich ist, gewisse Bedienungsvoraussetzungen erfüllt
werden. Ein echter Vorteil für den Konsumenten kommt bei der Verwendung von
Aluschalen hinzu: Beispielsweise sehen hier verpackte Lebensmittel nach dem
Erhitzen in der Mikrowelle, im Backofen oder in Kombigeräten, appetitlicher aus
als in anderen verpackten Materialien. So entwickelt etwa eine Lasagne, in
Aluschale erhitzt, eine besonders schmackhafte Kruste.
•         Sehen Sie Tendenzen im Alu-Markt, die dieser Wertschätzung
          entsprechen?
Innovative Alufolienprodukte, die zum Beispiel auch im Rahmen der EAFA
Alufoil Trophy ausgezeichnet werden, sind im Markt eine stetig wachsende
Größe. Dies belegt auch der europaweite Mengenabsatz von Alufolie. Die
Auslieferungen erhöhten sich im Jahr 2006 im Vergleich zum Jahr 2005 um 3,7
Prozent auf 870.300 Tonnen (2005: 839.200 t). Der Zuwachs lag damit deutlich
über dem Wachstum des europäischen Bruttoinlandsproduktes (+2,7 %).
Auch die Prognosen für das Jahr 2007 belegen, dass Alufolie in allen
Anwendungsbereichen, wie zum Beispiel konkret bei Verpackungen von
Fertiggerichten, immer beliebter wird. Somit sind wir sehr zuversichtlich, dass
dieser Trend auch in diesem Jahr anhält.


Über EAFA:
Die European Aluminium Foil Association e.V. (EAFA) ist die internationale
Organisation der Hersteller von Folienwalzprodukten und Haushaltsfolien aus
Aluminium sowie von Alufolienbehältern und jeder Art von flexiblen
Verpackungen. Die mehr als 120 Mitgliedsunternehmen sind in West-, Zentral-
und Osteuropa beheimatet.


Abdruck honorarfrei. Beleg erbeten an: Jeschenko MedienAgentur Köln GmbH;

Marco Schürmanns / Christine Siemens, Eugen-Langen-Str. 25; 50968 Köln;

Tel.: 0221/3099-0, Fax: 0221/3099-200; E-Mail: info@jeschenko.de

								
To top