mediafile 13022 Arbeitsunterweisung Winzer 2010 by HC12052703316

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									Ausbildung am Arbeitsplatz


  Die Arbeitsunterweisung
Ziel der Ausbildung am Arbeitsplatz


• selbständiges Planen, Durchführen und Erfolgskontrolle
  einer Tätigkeit durch den Auszubildenden




 umfassende berufliche Handlungskompetenz!!!
Ziel der Ausbildung
• berufliche Handlungsfähigkeit
        Azubi soll sich selbst entwickeln und dazu befähigt werden
        sich auf zukünftige Aufgaben einstellen zu können
 die berufliche Handlungsfähigkeit umfasst:
       - Fachkompetenz
         Kenntnisse und Fertigkeiten des Ausbildungsberufes
       - Methodenkompetenz
         Fähigkeit zur Planung, Durchführung und Kontrolle von
         Arbeitsaufträgen, Anwendung von Techniken zum Erwerb
         neuer Kenntnisse und Fähigkeiten
       - Sozial-/und Personalkompetenz
         Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft mit Kollegen
Im einzelnen geht es hierbei um die Förderung von:
• Selbständigkeit und Initiative
• Problemlösung und Entscheidungsfähigkeit
• Erkennen von Zusammenhängen und Auswirkungen von
  Entscheidungen
• eigen- und sozialverantwortliches Handeln
- dies alles wird unter dem Begriff Schlüsselqualifikationen
  zusammengefasst (Stichwort: lebenslanges Lernen!)
- hierfür gibt es Methoden, die sich besonders eigenen:
              - Projektvorhaben(-methode)
              - Leittextmethode
Ziel liegt in mehreren Ebenen:


• kognitive Ebene (z.B. Fachwissen)
• affektive Ebene (z.B. Einstellung zur Sache)
• psychomotorische Ebene (z.B. Fertigkeiten, Methodik)
• soziale Ebene (z.B. Teamfähigkeit)
Wie erreichen wir dieses Ziel????


        Durch Methoden!!


Methoden (Definition):
• Verfahrensweisen (Werkzeuge), die es dem Ausbilder und
  dem Auszubildenden ermöglichen, bestimmte Ziele zu erreichen
• Methoden sind immer wichtig (lebenslang)!
• Ausbilder: verschiedene Methoden, weil unterschiedliche Lerntypen
• Auszubildender: um vielfältige Aufgaben bearbeiten zu können
Mögliche Unterweisungsmethoden:
- Vorlesung                - Vortrag
- Diskussion               - Unterricht
- Fallmethode              - Rollen-, Planspiel
- Demonstration            - Lehrgespräch
- Projekt-Methode          - Leittext-Methode
- Arbeitsauftrag           - Arbeitsanweisung
- Vier-Stufen-Methode
  (Arbeitsunterweisung)
Unterweisungsformen
- Art und Weise wie der Ausbilder mit dem Auszubildenden
  während einer Unterweisung umgeht
- Verteilung der Aktivitäten
Folgende werden unterschieden:
       - Ausbilder aktive Unterweisungsform
       - Auszubildende Unterweisungsform
       - erarbeitende Unterweisungsform
- den Unterweisungsformen können verschiedene
  Unterweisungsmethoden zugewiesen werden
Vorteile der „erarbeitenden Methoden“
- Aktivität des Auszubildenden
- Erfolgserlebnisse
- Motivation des Auszubildenden
- fördert selbständiges und entdeckendes Lernen
- Behalten des Gelernten


Nachteile/Probleme
- Überforderung des Auszubildenden
- Misserfolg wirkt demotivierend
Die Arbeitsunterweisung


• geleitetes Lernen berufspraktischer Tätigkeiten in
  kleinen Schritten
• meistens stark gelenkt, wird charakterisiert durch

      - darbieten und darstellen des Ausbilders

                    und

      - nachvollziehen des Auszubildenden
Unterweisen heißt „ins Gespräch kommen“, aber auch
• Wissen und Können weitergeben
• die richtige Wahl der Unterweisungsmethode

• Erziehung zu selbstverantwortlichem Mitarbeiter durch
 partnerschaftlichen Führungsstil
• lernen durch tun ist am effizientesten; Lernhilfen
  berücksichtigen
• nichts kann gelernt werden, wenn es nicht an
  vorhandenes Wissen angeknüpft werden kann
Arbeitsunterweisung


Was wird gefördert???


• hauptsächlich Förderung der Fachkompetenz!


• Methoden- und Sozialkompetenz werden eher weniger
  gefördert!

                         aber ...
um die Methode zu erweitern, sollte der Ausbilder während der
Unterweisung:
• verstärkt das Vorwissen des Auszubildenden „prüfen“ und
  einbinden
• Mitdenken des Auszubildenden fordern und fördern bei
       - Aufgabenanalyse
       - Zielsetzung und
       - Entwicklung von Lösungsalternativen
• eigenes „Vormachen“ durch ausprobieren des Azubis ersetzen
• „nachmachen“ des Azubis immer auch kommentieren lassen
Der Erfolg dieses Lehrens hängt von einer sorgfältigen
Planung ab
• Auswahl der Unterweisungsziele und - mittel
• der Arbeitszergliederung
  (Analyse der zu erlernenden Arbeitsschritte)
• Planung und Durchführung
  (Entwurfsskizze zum Ablauf der Unterweisung)
Wie war das nochmal
 mit dem Lernen?
Lernen
- „verhältnismäßig andauernde Veränderung des Verhaltens“
- Verhaltensänderung beruht auf Erfahrung
- Lernvorgänge führen zu Verbesserung bzw. Neuerwerb von
  Verhaltens- bzw. Leistungsformen
- der Ausbilder sollte die Beweggründe für Lernen kennen, sie
  wecken und fördern
-Beweggründe:
      - Lebens-(Hunger), Sicherheits-(Besitz), Sozialbedürfnisse
      - Selbstachtung, Selbstentfaltung (eigenes
        Leistungsvermögen
- Lernprozesse sind reversibel (verlernen = vergessen)!!!
  Dies ist der Unterschied zum angeborenen Verhalten (Instinkt)!!!
Wie geschieht Lernen?




          Was wissen Sie noch???
Wie geschieht Lernen?


• Durch Begreifen (wie beim Kleinkind)
• Versuch und Irrtum („learning by doing“)
• Nachahmung
• Einsicht
• Übung und Wiederholung
• Gewöhnung
Der Lernprozess




       Und wie war das noch mal???
Der Lernprozess
• Anstoß durch einen Reiz
       - Motivation
       - Schwierigkeiten
       - Lösung
       - Tun und Ausführen
• Aufnahme und Speicherung von Informationen in das
  zentrale Nervensystem (Gedächtnisbildung)
       - Behalten und Einüben
• Abrufen
       - Bereitstellung und Übertragung des Gelernten
         (Erinnerung)
Behalten und Vergessen
- die Fähigkeit „zu behalten“ kann gefördert werden:
• im Gelernten muss ein Sinn erkannt werden
• der Inhalt muss strukturiert sein
• Eselsbrücken unterstützen den Lernprozess
• Kritisch gelerntes wird besser behalten
• isoliertes Einzelwissen wird schneller vergessen, als Wissen das
  mit bereits erworbenem Wissen verknüpft werden kann
• Wiederholungen und schriftliche Zusammenfassungen festigen
  das Gelernte
   Wie muss ich als Ausbilder
bei der Unterweisung vorgehen?


     Was glauben Sie???
Grundregeln für Ausbilder bei der Unterweisung I
• erzeugen, erhalten und fördern der Lernbereitschaft
• „Lob und Tadel“ im Anschluss an gute/schlechte Leistungen
• Auszubildenden fordern
  - bringt Erfolgserlebnisse und hebt das Niveau auf beiden Seiten
  - Überforderung und Unterforderung wirken demotivierend!
• Unterweisung in gegliederten Schritten
  - vom Bekannten zum Unbekannten
  - vom Leichten zum Schweren
• Lernsequenzen verteilen, besser als gehäuftes Lernen
Grundregeln für Ausbilder bei der Unterweisung II
• Lernsequenzen verteilen
  besser „häppchenweise“ als gehäuft
• Raum zum Üben möglich machen
  - regelmäßiges üben festigt und gibt Sicherheit
  - beim Üben den Azubi erklären lassen, was er macht
• Variation der Aufgaben
  - Bedingungen und Zielsetzung der Aufgabe verändern
  - Vermeidung von Ermüdungserscheinungen
Prinzipien der Unterweisung
- Aktivitäten des Azubi fördern, ins Gespräch kommen
- Anschauung (Fundament aller Erkenntnisse)
- Praxisnähe
- Erfolgssicherung
- Anerkennung der Leistung und/oder sachliche Kritik
- Jugendgemäß
- sachliche Richtigkeit - Fachmann
- Selbständigkeit
Umgang mit dem Auszubildenden -generell-

Der Unterweiser soll dem Lernenden in der Unterweisung
gegenübertreten...
Wertschätzend         und nicht               geringschätzend
ermutigend            und nicht               entmutigend
verständnisvoll       und nicht               ablehnend
anerkennend           und nicht               abwertend
persönlich angenehm   und nicht               persönlich unangenehm
optimistisch          und nicht               pessimistisch
freundlich            und nicht               unfreundlich
höflich               und nicht               barsch
beachtend             und nicht               verachtend
offen                 und nicht               mit Vorbehalten
Umgang mit dem Auszubildenden -in der Unterweisung-

In der Unterweisung soll der Unterweiser grundsätzlich:

mehr anregen            und weniger        dirigieren
mehr entdecken lassen   und weniger        vormachen
mehr helfen             und weniger        anordnen
mehr anstoßen           und weniger        fragen
mehr zuhören            und weniger        reden
mehr Selbstkontrollen   und weniger        Fremdkontrollen
ermöglichen                                einbauen
mehr Lerninitiativen    und weniger        Lehrinitiative zeigen
zulassen
mehr Entscheidungen     und weniger        Entscheidungen ohne
einsichtig machen                          ausreichende Begründung lassen
  Vorbereitung der
Arbeitsunterweisung
Unterweisung im Sinne der „vollständigen Handlung“


- Was ist das?   mehr als Arbeitsausführung!
- Planung bis Kontrolle (einschließlich Bewertung)
        1. Informieren (komplexe Aufgabenstellung ist zu lösen)
        2. Planen (möglichst selbständig)
        3. Entscheiden (nach Planung entscheiden)
        4. Ausführen (selbständig ausführen, nach Plan)
        5. Kontrollieren (selbständig soll-ist-vergleich, gelungen?)
        6. Bewertung (möglichst selbständiges bewerten,
                       Selbstreflexion: Was war gut?, Ausbilder!)
Vorbereitung der Arbeitsunterweisung


Klärung der 4-W-Fragen:
          - Was?
          - Wie?
          - Warum?
          - Wofür?
Frage 1:   - WAS?
Unterweisungserfordernis feststellen
was soll dem Azubi gezeigt werden
welcher Lernzuwachs soll dem Azubi
 ermöglicht werden
Frage 2:    -WIE?
Möglichkeiten zur Bedarfsermittlung:
        - Gespräch mit dem Auszubildenden
        - Kontrolle des individuellen Ausbildungsplanes
          und des Berichtsheftes
Fragen 3+4: Warum? und Wofür?


• Erlernen von Fertigkeiten
• sachgerechte Arbeitserledigung
• echte Hilfe bei termingebundenen Arbeiten
• einhalten von Sicherheitsvorschriften
• vorbereiten auf Prüfungen
Nächste Schritte:
- Unterweisungsziel festlegen
  (Anreicherungsberechnung, Auslitern einer Spritze)
- mit dem Azubi über Umfang, Inhalt und Dauer sprechen
- einzelne Arbeiten in den Jahresablauf einordnen
- Kenntnis- und Fertigkeitsstand feststellen
- Auszubildender lernt leichter, wenn das Ziel bekannt ist
      - vom bekannten zum neuen
      - vom leichten zum schweren
      - vom einfachen zum komplexen
      - vom Regelfall zur Ausnahme
Was ist an sachlichen und zeitlichen Voraussetzungen
zu schaffen?


• Geeigneter Arbeitsplatz
• Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsplatzsicherheit
  berücksichtigen
• auf Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz Wert legen
• Zeitfaktor beherzigen
Warum ist dies zu beachten?


• Azubi und Ausbilder müssen sich ungehindert
  beobachten können
• Azubi darf nicht durch äußere Einflüsse abgelenkt werden
  (Enge, Lärm, Kälte, Hitze)
• Unfallverhütungsvorschriften einhalten
• Verletzungsgefahren vermeiden
• allgemeine Erziehung zu sicherer, ordnungsgemäßer und
  termingerechter Arbeitserledigung
Die schriftliche Planung einer Unterweisung soll enthalten:


• Thema und Gliederung des Stoffes
  (Stoffsammlung, die nicht auf die eigentliche Unterweisung beschränkt ist)
• Lernziele, die in der Unterweisung tatsächlich auch verfolgt werden sollen
  (abhängig von Alter, Ausbildungsstand, verfügbarer Zeit u.s.w.)
• Voraussetzungen und Umfeld der Unterweisung /
  (Arbeits- und Ausbildungsmittel, z.B. Arbeitsplatz, Auszubildender - Ausbildungs-
   jahr, Alter, Herkunft -)

- Unterweisungsablauf / Arbeitszergliederung - Unterweisungsmethode

 - auf Schritte einer gestuften, selbständigkeitsfördernden Vorgehensweise achten
 - zur Prüfung soll die Arbeitsunterweisung zweifach schriftlich (Schreibmaschine,
   Computer) vorliegen.
- Lernziele???
• „Der Schwerpunkt der Arbeitsunterweisung liegt in der
   Erfüllung eines Lernzieles!“
• Lernziel = angestrebtes Lernergebnis
• Lernziel
 - Beschreibung dessen, was der Azubi nach Ende des
   Prozesses können oder wissen soll
 - definiert, welches Endverhalten der Azubi zeigen soll
• Lernziel kann unterteilt werden in
 - Richtlernziel (Ausbildungsrahmenplan, „übergeordnet“ Kap. 2)
 - Groblernziel (Ausbildungsrahmenplan, „nachgeordnet“ Kap. 2.2)
 - Feinlernziel (Ausbildungsrahmenplan, „konkret“, Schlepperwartung)
   Nächster Schritt:
Die Arbeitszergliederung
Die Arbeitszergliederung


Schriftliche Ausarbeitung zur Unterweisung!
Wird für die Prüfung verlangt!


Gründe:
• Gedächtnisstütze für den Ausbilder
• dem Lernenden einzelne Arbeitsschritte verständlich,
  richtig und schnell beibringen
• Dokumentation der Überlegungen (bei der Prüfung)
Einteilung


• Aufgabe oder Auftrag
soll möglichst durch ein Hauptwort und ein Tätigkeitswort
eindeutig benannt werden
• benötigtes Material
genaue Auflistung erleichtert dem Unterweiser die
Vorbereitung und Durchführung der Unterweisung
• Lernabschnitte, dazugehörende Kernpunkte und
  Begründungen
Grundsätze zur Zergliederung


• Lernabschnitte
      Was geschieht?
• Kernpunkte
      Wie geschieht es?
• Begründungen
      Warum gerade so und wofür?
Lernabschnitte

• zeigen, welche Schritte in welcher Abfolge zu erledigen sind


• sollen gerade so groß sein, dass der Lernende sie leicht
  erfassen und behalten kann


• jeder Abschnitt soll die Arbeit einen merklichen Schritt
  voran bringen
Kernpunkte


• zeigen, worauf es ankommt; der Unterweisende muss
  sie besonders betonen


• der Lernende hat sie genau zu beachten, damit
       - seine Arbeit gelingt
       - die Güte der Ausführung gesichert ist
       - er sich und andere vor Schaden bewahrt
       - ihm das Lernen möglichst leicht gemacht wird
Begründungen
• sie festigen das Verständnis und erklären
      - warum die Abschnitte so aufeinander folgen
        müssen
      - den Sinn und Zweck der Kernpunkte
      - was geschehen würde, wenn Abschnitte und
        Kernpunkte nicht beachtet werden


• es ist schwierig für jeden Lernabschnitt Begründungen
  zu finden und zu formulieren
Zusammenfassung
• Unterweisen heißt: Wissen und Können an andere weitergeben
• partnerschaftlicher Ausbildungsstil, ermöglicht die Erziehung des
  Azubi zu einem selbstverantwortlichen Mitarbeiter mit initiativem
  Verhalten
• gelernt wird am Besten durch eigenes Tun!
  Zur Förderung des Lernprozesses sind Lernhilfen notwendig
• alle Methoden müssen den Ausbildungserfolg sichern
• die Methodenwahl ist von vielen Faktoren abhängig
• bei der 4-Stufen-Methode kann der Azubi aktiv lernen
• die Arbeitszergliederung ist ein Hilfsmittel für den Ausbilder bei
  der Vorbereitung
• Auswahl und Einsatz von Ausbildungsmitteln ist Teil der methodischen
  Vorbereitung
Gute Unterweisung soll den Mitarbeiter....


• mit seiner Arbeit verbinden und ihm Sinn und Zweck seiner
  Arbeit nahe bringen
• mit seiner Arbeit vertraut machen
• seine Arbeit beherrschen lassen
• zu guten Leistungen verhelfen
• in den Betriebsablauf einpassen
Ohne ausreichende Unterweisung....

• machen die Mitarbeiter immer wieder Fehler, deren „Beseitigung“
  Aufwand bedeutet!
• passieren immer wieder Unfälle
• wird der arbeitende Mensch immer in gewissen Grad unsicher sein,
  ob die Arbeit richtig ist --> Leistungsschwund
• wird eine Arbeit nicht nach gleichen Methoden verrichtet
         --> Leistungsunterschiede und Leistungsmängel
• besteht die Gefahr des Verharrens bei unrationellen Arbeits-
  methoden, da die Mitarbeiten nicht an Umlernen gewohnt wurden
Zum Schluss noch ein paar Tipps für die Arbeitsunterweisung
• Vorbereitung der Unterweisung und Einstimmung des
   Auszubildenden
 - stichwortartige Notizen (auch wenn man die Tätigkeit schon oft
   verrichtet hat) als roter Faden und es wird nichts vergessen
• Zeigen und Vormachen
 - eigenes Durchführen der Aufgabe vorher
 - zergliedern in entsprechende Lernabschnitte
 - Vorkenntnisse berücksichtigen
 - berücksichtigen sie die Denkgewohnheiten und die Sprache
   ihres Auszubildenden
 - Reden Sie nicht zu viel selbst
• Nachmachen und Üben
 - Wiederholungen einplanen
 - zum Schluss der Unterweisung komplette Wiederholung
   dient der Lernkontrolle und Festigung
• Unfallverhütungsvorschriften
 - Sicherheitsbestimmungen, Gebrauchsanweisungen und
   Betriebsanleitungen einhalten
 - Sicherheit geht vor Geschwindigkeit
 - seinen Sie ein gutes Vorbild
• Beurteilung der Arbeit des Auszubildenden
 - Lob und Kritik fördern die Motivation
 - zum richtigen Zeitpunkt einsetzen!!!
• Hinweis auf die Berichtsheftführung geben
• Lernprozess   und Lernerfolg


      Bedenken Sie, dass Auszubildende am Besten lernen,
      wenn Sie Dinge selbst tun und erklären!!!
Unterweisungsthemen I

• Betriebs- und Verkehrssicherheit beim Ackerschlepper/Weinbergsschlepper
• Klingenwechsel am Kreiselmäher
• Radwechsel am Ackerwagen/Ackerschlepper/Weinbergsschlepper
• Holzfass auf Lager legen
• Holzfass mit Türchen für die Einlagerung von Most oder Wein vorbereiten
• Fassanstich
• Auffüllen lagernder Weine
• Durchführung des Weinabstiches- mit und ohne Luft Durchführung von Schönungen
  wie: Gelatine, Kieselsol, Bentonit
• Rebschnitt im Ertragsweinberg / Junganlage
• Abzeilen einer Weinbergsfläche für die Neuanlage
• Pflanzen von Pfropfreben
• Heften, Biegen, Gerten im Ertragsweinberg
• Laubarbeiten im Weinberg
• Mineraldüngung im Weinberg
• Düngerstreuen mit dem Pendel/Schleuder-Düngerstreuer
Unterweisungsthemen II

• Sommerbodenbearbeitung der Weinberge
• Überprüfung der Pflanzenschutzspritze incl. Auslitern
• Ansetzen von Spritzbrühe
• Durchführung der Spritzung
• Vorbereitung der Drillmaschine für die Einsaat von Weinbergsbegrünung- incl, Abdrehen
   der Maschine
• Ansetzen eines Schichtenfilters für die Durchführung versch. Filtrationsarten wie; Grob-,
   Fein- und EK-Filtration
• Vorbereitung verschiedener Bodenbarbeitungsgeräte für den Einsatz ( Messerwechsel,
   Scharwechsel. ect.)
• Weinentsäuerung
• Bestimmung der freien und gesamten schwefligen Säure und der Gesamtsäure
• Durchführung des Weinverschnittes nach entsprechendem Vorversuch
• Kieselgur-Filtration
• Ausstatten, verpacken und versenden von Wein
• Etikettieren von Weinflaschen mit der Maschine
• Präsentation von Weinen
• Vorbereitung einer Weinprobe

								
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