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Impuls Bangert by 5WOkfS65

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									How do Caritas organisations
adopt to these requirements ?



              Berlin, May 7, 2008

            Dr. Christopher Bangert
Überblick



 I. Kapitalbedarf: Entwicklung und Determinanten
 II. Wandel der finanziellen Rahmenbedingungen
 III. Neue Anforderungen an Caritas-
      Organisationen
 IV. Startvoraussetzungen der Caritas-
      Organisationen
 V. Handlungsbedarf auf Unternehmensebene
 VI. Handlungsbedarf auf Spitzenverbandsebene
I. Kapitalbedarf: Entwicklung und
    Determinanten


 Entwicklungen heute und zukünftig
 • Hoher Bedarf an Neubauten aufgrund
   demographischer und konzeptioneller
   Entwicklungen
   (insbesondere in der Alten- und
   Behindertenhilfe)
 • Sanierungen und Modernisierungen
   („Gebäude kommen in die Jahre“)
 • Von der öffentlichen Hand ist wenig zu erwarten
   …
II. Wandel der finanziellen
    Rahmenbedingungen
 • … der Wechsel von der objektbezogenen zur
   subjektbezogenen Förderung
 • Bisher: Großzügige staatliche Zuschüsse für die
   Finanzierung von Sozialimmobilien
   – „Goldener Zügel“:
      Einerseits „bequem“ andererseits „lästig“
   – Kaum unternehmerische Flexibilität
      durch lange Wartezeiten und
      Auflagen des Staates (Angebotssteuerung)
   – Abhängigkeit von staatlicher Förderung
   – Kaum Bildung von Rücklagen
Wandel der finanziellen
  Rahmenbedingungen
 • Zunehmend: Subjektbezogene Förderung
   – Gebäude eigenständig finanzieren über den
     Kapitalmarkt
   – Investitionskosten müssen über Preise/ Entgelte für
     die angebotenen Leistungen refinanziert werden.
   – Kaufkraft der Leistungsempfänger wird entscheidend

 • Perspektive der Unternehmen:
   Mehr Risiko (Belegungsrisiko) aber auch
   mehr unternehmerische Freiheit
   (bedarfs- und marktgerechte Angebote)
Wandel der finanziellen
  Rahmenbedingungen
• Herausforderung für Caritas-Organisationen:
  – Bisher: Vertikale Orientierung in Richtung staatliche Stellen
     Wie kann ich am besten erreichen, dass mein
     Investitionsprojekt in den nächsten Haushaltsplan
     aufgenommen wird?
     Markt-, Risiko- und Renditeüberlegungen spielen
     untergeordnete Rolle
Wandel der finanziellen
  Rahmenbedingungen
 - Jetzt: Horizontale Marktorientierung
   Kapital muss mobilisiert und die Anforderungen
   des Kapitalmarktes erfüllt werden.
III. Startvoraussetzungen


 • Keine ausreichende Eigenkapitalausstattung
   (wegen fehlender Rücklagenbildung in der
   Vergangenheit)
 • Nicht ausreichend entwickeltes Know-how für
   private Finanzierungen
 • Höheres Risiko wegen wegfallender
   Bestandsgarantie
IV. Handlungsbedarf auf
    Unternehmensebene
 • Anforderungen des Marktes müssen erfüllt
   werden:
      Ausreichend Sicherheiten/ Eigenmittel
      hohe Transparenz gegenüber Kapitalgebern,
      gute Marktposition,
      Solide Refinanzierung der Investitionskosten
      Corporate Governance:
       Professionalität in der Geschäftsführung
       Wirksame Aufsichts- und Kontrollstrukturen
      Offenheit für neue Finanzierungsmodelle
      (siehe Beispiel der Caritas Altenhilfe gGmbH Berlin)
Was heißt „Corporate Governance“?

 • Stärkung der Selbst- und Eigenverantwortung
   der Unternehmen.
 • Risikobewusstsein schärfen.
 • Deshalb:
   – Professionalität in der Geschäftsführung
     (Ehrenamt hat hier Grenzen)
   – Jedes Unternehmen muss neben Geschäftsführung /
     Vorstand ein eigenes Aufsichtsorgan haben
     (= Qualitätsmerkmal)
VI. Handlungsbedarf auf
    Spitzenverbandsebene


 • Arbeitshilfe „Finanzierung von Sozialimmobilien“ mit
   Basisinformationen für die Anbahnung von
   Finanzierungen
 • Fortbildungen/ Tagungen zur Stärkung der
   betriebswirtschaftlichen Kompetenzen
 • Lobbyarbeit: Einsatz für subjektbezogene Förderung mit
   einer ausreichenden (Re-)finanzierung

								
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