Steuerberater aus Stuttgart by lilyphillipsrpy

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									                                 Steuervereinfachung 2012

 In diesem Jahr sollen einige Änderungen, die Einkommenssteuer betreffend, in Kraft treten. Dies
betrifft sowohl den steuerzahlenden Bürger, als auch die Steuerberatung in Stuttgart nebenan.
Auch das UStG (Umsatzsteuergesetz) und das ErbStG (Erbschaftssteuer- und
Schenkungssteuergesetz) sind von den steuerrechtlichen Veränderungen im Jahr 2012 betroffen.
Auf ein paar der Neuerungen möchte ich hier näher eingehen.


Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht wohl die Erhöhung des Arbeitnehmer Pauschbetrages von
920 auf 1.000 Euro. Auch der gesunkene Beitragssatz in der gesetzlichen Rentenversicherung
wird mit Sicherheit nicht unkommentiert bleiben. Durch diese Senkung verfügt der
Durchschnittsverdiener, auf das Jahr gerechnet, knapp 60 Euro mehr.


Kindergeld


Für Arbeitnehmer mit Kindern treten unter anderem folgende Änderungen in Kraft.
Ab dem Jahr 2012 wird das Kindergeld für volljährige Kinder, unabhängig von den bezogenen
Einkünften gewährt. Daraus resultiert, dass diese Kinder beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt
werden können. Außerdem existiert ab 2012 ein Anspruch auf Kinderbetreuungskosten der nicht
von der Erwerbstätigkeit der Eltern abhängt. 2/3 der Aufwendungen (bis zu 4.000 Euro pro Kind)
können als Sonderausgaben geltend gemacht werden und sind somit im Rahmen der
Steuererklärung abzugsfähig bzw. als Freibetrag beim Lohnsteuerabzug zu berücksichtigen.


Maßnahmenkatalog


Ergänzend dazu gibt es noch weitere Maßnahmen, die das Steuervereinfachungsgesetz
begleiten. Diese sollen das Besteuerungsverfahren für alle Betroffenen transparenter,
nachvollziehbarer und überschaubarer gestalten und den allgemeinen, sowie auch den
steuerbürokratischen Aufwand reduzieren soll. Neben der schon erwähnten Erhöhung des
Arbeitnehmer-Pauschbetrages und den Änderungen bezüglich des Kindergeldes, fallen auch die
nachfolgenden Punkte ins Gewicht.


- Die Erfassung von Erstattungsüberhängen von Sonderausgaben im Jahr des Zuflusses. Anders
als vorher müssen dadurch die Steuerbescheide der zurückliegenden Jahre nicht mehr um die
Erstattungsüberhänge korrigiert werden. § 10 EStG
- Die Einführung einer Bagatellgrenze bei der Gebührenpflicht für die verbindliche Auskunft, § 89
AO
- Die Vereinheitlichung der Grenzen bei verbilligter Wohnraumüberlassung, sowie der Verzicht auf
das Erfordernis einer Totalüberschussprognose in diesen Fällen. Die Folgen einer verbilligten
Wohnraumüberlassung zwischen 56% und 75% der Marktmiete entfallen. Ab dem 01.01.2012
gelten 66% bzw. 2/3 der ortsüblichen Miete als maßgeblicher Ansatz für eine vollentgeltliche
Vermietung mit vollem Werbungskostenabzug. § 21 EStG


Dies sind nur ein paar der herausgestellten Maßnahmen.


Fazit
Ob all diese Maßnahmen tatsächlich eine Steuervereinfachung bewirken sei einmal dahingestellt.
Detailliertere Informationen finden Sie in diesem PDF
http://www.finanztip.de/recht/steuerrecht/Steuervereinfachungen2011.pdf, oder Sie wenden sich
an eine Steuerberatung. In Stuttgart, München, Berlin und in nahezu jeder anderen Stadt in
Deutschland, können Sie sich, bei Fragen rund um das Steuerrecht, beraten lassen.

								
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