Definition der Microsoft Encarta Online Enzyklop�die 2002 �bergeordnetes
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- 3/31/2012
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Gliederung:
• Was ist Marketing?
• Vorbehalte gegenüber
Weiterbildungsmarketing
• Notwendigkeit von Weiterbildungsmarketing
Prof. Dr. Barz, HHU Düsseldorf 1
Was ist Marketing?
Marketing (von englisch to market: Handel treiben; bzw. von market: Markt), alle
betrieblichen Maßnahmen, die sich am so genannten Marktgeschehen orientieren
und darauf ausgerichtet sind, den Absatz zu fördern.
(Definition der „Microsoft Encarta Online-Enzyklopädie 2002“)
Übergeordnetes Ziel: Absatzförderung
Elemente des Marketingkonzeptes:
Marktanalyse:
Beschaffungsmarktforschung
Absatzmarktforschung
Marketinginstrumente:
Produktpolitik
Preispolitik
Kommunikationspolitik
Vertriebspolitik
Zielformulierung: Marketingplan
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Vorbehalte gegenüber
Weiterbildungsmarketing
Weiterbildungsträger hegen Ressentiments gegen
betriebswirtschaftliche Diktion und Denkweise:
„Das machen wir doch schon längst“
„Wieder so eine Oberflächenkosmetik aus
Amerika“
„Wir wollen durch Qualität überzeugen“ (nicht
durch Werbung)
„Unser Ziel ist es, die Gesellschaft zu
verbessern“ (statt uns ihr anzubiedern)
Prof. Dr. Barz, HHU Düsseldorf 3
Notwendigkeit von
Weiterbildungsmarketing
Rückgang staatlicher Subventionen infolge
der Deregulierungsstrategie
Erhöhte Konkurrenz durch den expansiven
Weiterbildungsmarkt
Erhaltung und Ausbau bisheriger
Zielgruppen
Erreichen weiterbildungsabstinenter
Gruppen
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Forschungen zu Öffentlichkeitsarbeit,
Marketing und Weiterbildungswerbung
Präsentation von Kirstin Schumacher in der
Vorlesung
„Einführung in die
Erwachsenenbildungsforschung“
Prof. Dr. Heiner Barz
Wintersemester 2002/03
5.2.2003
Prof. Dr. Barz, HHU Düsseldorf 5
Forschungen zu Marketing, Öffentlichkeitsarbeit
und Werbung in der Weiterbildung
Prof. Dr. Barz, HHU Düsseldorf 6
Gliederung
Teil I: Einführung in das Thema und theoretische Grundlagen
Warum ist Marketing in der WB heute von Bedeutung?
Exemplarische Publikationen
Drei wesentliche Probleme beim Marketing in der VHS
Begriffe: Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung
Non-Profit-Marketing in der öffentlichen WB
Teil II: Empirische Studien und Ergebnisse
1. Werbung in der WB von Künzel und Böse
2. Öffentlichkeitsarbeit in der WB von Antje von Rein
Ergebnisse (inkl. Marketing in der WB von Svenja Möller)
Teil III: Anschauungsmaterial
Prof. Dr. Barz, HHU Düsseldorf 7
I: Warum ist Marketing in der
WB heute von Bedeutung?
WB wird heute immer wichtiger:
gesellschaftlicher Wandel von der Industrie- zur
Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft
Lifelong-learning führt zu
Konkurrenz durch private Anbieter
außerdem:
Staatsverschuldung
Konkurrenz zu neuen Freizeit- u. Medienangeboten
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Vom Angebot zur Nachfrage:
exemplarische Publikationen
1993: Betrieb statt Behörde ( Nuissl/Schuldt)
1994: Marketing für die EB ( Meisel)
1994: Werbung und ÖA für die VHS sowie
Studientexte über ÖA und CI (Nuissl/v.Rein)
1995: Werbung für WB (Künzel/Böse)
2000: ÖA in der WB ( v.Rein)
2002: Marketing in der WB ( Möller)
Prof. Dr. Barz, HHU Düsseldorf 9
Drei Probleme beim Marketing in der
VHS
1. Klassisches Profil der VHS
- von Land, Kommune bezuschusst
- Non-Profit-Organisation
- sozialer Bildungsauftrag
2. Akzeptanz des Marketings bei VHS-Leitern
- Marketing meist Bereich der VHS-Leitung
- Neue Kompetenzen werden gefordert
- Skepsis: Passt Marketing zu Bildung
3. Bildung als Ware
- Bildung ist kein Konsumgut
- ideeler Wert wird vom Kunden mitbestimmt
- keine Garantie auf Erfolg
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Begriff: Öffentlichkeitsarbeit
Kommunikation zw. Unternehmen u. Umwelt
ÖA „zielt auf eine Darstellung und Vertrauenswerbung der
Organisation in der Gesellschaft. Spezifische Zielsetzung
ist es, positive Einstellung gegenüber der Organisation zu
erzeugen und zu festigen.“ ( Bruhn/ Tilmes)
ÖA nach - innen: Rundbriefe, schwarzes Brett
- außen: Programmhefte, Events, Presse
langfristige gesellschaftliche Kommunikation
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Non-Profit-Marketing in
der öffentlichen WB
Marketing darf den Bildungsauftrag (z.B. der
VHS) nicht verletzen
kann sich nicht ausschließlich an Nachfrage und
Kundenbedürfnissen orientieren
Hauptanliegen: nicht Gewinnmaximierung,
sondern gesellschaftliche Ziele
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Begriff: Werbung
eher kurzfristig angelegt
bezieht sich gewinnbringend auf ein Produkt
will überzeugen, zu best. Handeln veranlassen
schnelle Erfolge
bezahlte Einschaltung von Medien
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Optische Aufmachung
Einsatz von Farben
Typographie
Visualisierung
Nutzenversprechen
Affektive Ansprache
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Dimensionen der Beurteilung
von Werbung
Umfang (kurz, kompakt)
Übersichtlichkeit
„Hingucker“ „Eyecatcher“ (motivierend)
Headline (positiv besetzte Schlagworte)
Aufbau, Positionierung der Elemente (Text, Bild, Internetadresse, klare
Erkennbarkeit des Anbieters)
Platzierung der Werbung (z.B. linke oder rechte Seite einer Zeitschrift)
Trägermedium (Kontext, Zielgruppe des Mediums)
Farbwahl
Stimmung, „Tonalität“ (bieder, peppig, reißerisch etc.)
Motivierende Botschaften (z.B. Lust wecken)
Identifikationsangebote
Wiedererkennungswert (durch spez. Farb- oder Schriftgestaltung z.B.)
Kohärenz (Übereinstimmung von Image und Botschaft)
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II: Studie: Werbung in der Weiterbildung
( Künzel und Böse, 1995)
Welche Menschen können werblich zu einer Teilnahme an WB-Kursen
motiviert werden?
Gruppen ohne WB-Erfahrung, beschäftigungsferne Gruppen
Senioren
Arbeitslose
Familienfrauen
zielgruppenorientierte Werbung, Ziele von WB verdeutlichen
1. Schritt: Befragung zu Freizeit, WB-Teilnahme, WB-Einstellungen
2. Schritt: Konzeption von Werbeplakaten mit Befragung
Copytest ( vier Beurteilungsparameter)
problemzentriertes Interview
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Befragung zu Freizeit, WB-
Teilnahme und WB-Interessen
Senioren:
Freundschafts- und Nachbarschaftskontakte, Handarbeit
VHS ist bekannt, gesundheitl.- u. Mobilitätsprobleme, Routine
Bildung eher für jüngere Leute - Bildung heißt gebildet sein
Arbeitslose:
hohe WB-Beteiligung auf Drängen des Arbeitsamtes
oft resignierende und ablehnende Haltung, Widersprüche
Familienfrauen:
Freizeit innerhalb der eigenen vier Wände, Lesen, Handarbeit
hohes Interesse an WB, Problem der starken Familienbelastung
Bildung als persönliche und berufliche Bereicherung
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Motivgruppe: Entdecken Sie, was noch in Ihnen steckt.
Motiv: Frau mit Gitarre ( Frieda Huber)
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Copy-Test: Frieda Huber
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Motivgruppe: Weiterbildung.
Jeder hat das recht, was Sinnvolles zu tun
Motiv: Jüngeres Paar
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Copy-Test: Jüngeres Paar
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Motivgruppe: Erwachsenenbildung:
Eine Bereicherung für die ganze Familie
Motiv: Junge mit Schultüte
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Copy-Test: Junge mit Schultüte
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III: Anschauungsmaterial
VHS Düsseldorf
Programmhefte: 1960, 1970, 1980, 1990, 2000,
2003
Seitenfenster- Aufkleber und Plakat (2002)
Wallstreet Institute
Winterkampagne 2002: S-Bahn-Plakat, Anzeige,
Fensteraufkleber
Neue Kampagne 2003: S-Bahn-Plakat, Seitenfenster
Aufkleber, Flyer, Massen-Mailings
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Wallstreet Institut
Weihnachtskampagne: Anzeige in München
Prof. Dr. Barz, HHU Düsseldorf 25
Wall Street Institute
Neue Kampagne: Wall Street in Düsseldorf
(Seitenscheibenaufkleber)
Prof. Dr. Barz, HHU Düsseldorf 26
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