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									                   KONZEPT
              Gesundheitsförderung
             an der Schule Hildisrieden




                      Petra Berchtold- Zemp
               Fachbeauftragte Gesundheitsförderung
                           Oktober 2009




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1        Inhaltsverzeichnis

1     Inhaltsverzeichnis ...............................................................................................2

      A             ALLGEMEIN ................................................4
2     Einleitung .............................................................................................................4
2.1          Geschichte der Gesundheitsförderung ..................................................... 4
3     Grundlagen ........................................................................................................5
3.1          Was ist Gesundheit ........................................................................................ 5
3.2          Prinzipien der Gesundheitsförderung ......................................................... 6
3.3          Prävention ....................................................................................................... 6
3.4          Früherkennung ............................................................................................... 6
4     Gesundheitsförderung im näheren Umfeld .....................................................7
4.1          Bund ................................................................................................................. 7
4.2          Kanton Luzern................................................................................................. 8
4.3          Schule Hildisrieden ......................................................................................... 8
4.4          Das Leitbild der Schule Hildisrieden in Bezug zur
             Gesundheitsförderung ................................................................................. 9
      B             KONKRETE UMSETZUNG .........................11
5     Eckwerte der Gesundheitsförderung an der Schule
      Hildisrieden .......................................................................................................11
5.1          Empowerment ............................................................................................. 11
5.2          Partizipation .................................................................................................. 13
5.3          Chancengleichheit ..................................................................................... 13
6     Organisation der Gesundheitsförderung .......................................................15
6.1        Rahmenbedingungen ................................................................................ 15
         6.1.1   Voraussetzung .................................................................................. 15
         6.1.2   Ressourcen ........................................................................................ 15
         6.1.3   Jahresplanung .................................................................................. 16
6.2        Aufgaben ..................................................................................................... 16
         6.2.1   Schulleitung ....................................................................................... 16
         6.2.2   Beauftragter für Gesundheitsförderung ....................................... 16
6.3        Überblick der jährlich wiederkehrenden Aufgaben des
            Beauftragten GF ......................................................................................... 18
6.4        Weiteres Vorgehen ..................................................................................... 18
6.5        Organigramm .............................................................................................. 19
7     Quellennachweis .............................................................................................20
7.1          Literatur ......................................................................................................... 20
7.2          Websites ........................................................................................................ 20
7.3          Nachweis Abbildungen .............................................................................. 20

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8     Anhang .............................................................................................................21
8.1          Umsetzung der Gesundheitsförderung an der Schule
             Hildisrieden ................................................................................................... 21




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A       ALLGEMEIN
2       Einleitung

                            „Jeder von uns rennt umher
                                und tut irgendetwas.
                 Wenn wir gemeinsam darüber nachdenken würden,
                                    was wir tun,
                                   wie wir es tun
                               und wann wir das tun,
                    dann könnte unsere Schule besser werden.“
                                                                  Serena, 15 Jahre



2.1     Geschichte der Gesundheitsförderung

Die Idee das Thema Gesundheitserziehung in die Schule zu integrieren, ist nicht
neu.

In den 60/ 70er Jahren ging man primär den Fragen nach, was ist Krankheit, wie
entstehen Krankheiten (Pathogenese) und wie kann die Entstehung von
Krankheiten verhindert werden. In dieser Zeit wurden präventivmedizinische
Modelle entwickelt, welche uns zum Teil heute noch begegnen, wie z.B. Karies-
Prophylaxe,     Psychohygiene,      gesunde    Ernährung,    Sexualerziehung,
Unfallverhütung und Bewegungserziehung.
Kritik: Die Gesundheit wird als Abwesenheit von Krankheit verstanden. Es gibt
keinen positiven Gesundheitsbegriff.

In den 70er Jahren versuchte man gegen die sieben „Zivilisationskrankheiten“,
Rauchen, Alkohol, erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte, Bewegungsmangel,
mangelnde Stressbewältigung und Übergewicht etwas zu unternehmen. Dazu
wurde ein Konzept ausgearbeitet, welches drei verschiedene Modelle
aufzeigte:
    - Das biomedizinische Modell arbeitete mit Vorschriften und appellierte an
        die Vernunft und Einsicht.
    - Beim psychologischen Modell versuchte man durch Abschreckungs- und
        Angstkampagnen an die Gefühle der Menschen heranzukommen.
    - Mit dem sozialen Modell glaubte man, durch sozialen Anpassungsdruck
        könne man die Menschen beeinflussen.
Kritik: Die Modelle haben sich in der Praxis nicht bewährt. Den Menschen
wurden keine konkreten Hilfen geboten.

Erst in den 80er Jahren entwickelten sich Projekte einer Gesundheitsförderung in
und mit Schulen. Diese sind bis heute noch grundlegend.




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3       Grundlagen

3.1     Was ist Gesundheit

                               „Wo Gesundheit fehlt,
                        kann Weisheit nicht offenbar werden,
                           Kunst keinen Ausdruck finden,
                               wird Reichtum wertlos,
                             kann Stärke nicht kämpfen
                       und Klugheit keine Anwendung finden.“
                                                Herophilos von Alexandrien, 3. Jh. v. Chr.




1976 definierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Gesundheit so:
„Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen
Wohlbefindens und nicht nur das frei sein von Krankheit oder Gebrechen.“

Im Grundsatz hat diese Definition auch heute noch ihre Berechtigung. Allerdings
schauen wir heute Gesundheit nicht mehr als Zustand an, welchen wir erreichen
und beibehalten wollen, sondern wir verstehen Gesundheit als Prozess. Aus
diesem Grund hat die WHO 1986 mit der Ottawa- Charta Gesundheit neu so
formuliert:
„Gesundheit ist die Fähigkeit des Menschen, sich aktiv Bedingungen zu schaffen,
die Wohlbefinden ermöglichen, bzw. Bedingungen zu erkennen, welche das
Wohlergehen beeinträchtigen, um diese zu beeinflussen und zu verändern.(…)
Gesundheit wird von Menschen in ihrer alltäglichen Umgebung geschaffen und
gelebt, dort wo sie spielen, lernen, arbeiten und lieben.“




                                                                                Abbildung 1

Ein Mensch ist nicht einfach gesund oder krank, sondern er steht immer auf
einem Punkt zwischen den beiden Seiten „gesund“ und „krank“. Auch wenn er
an einer schweren Krankheit leidet, hat er gesunde Anteile.




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3.2     Prinzipien der Gesundheitsförderung

Heute versucht die Gesundheitsförderung den Menschen aufzuzeigen, wie jeder
für seine Gesundheit selber verantwortlich sein kann.
Im Vordergrund der Gesundheitsförderung steht nicht mehr die Frage, was
Krankheit ist (Pathogenese), sondern, warum Menschen gesund sind, gesund
werden und gesund bleiben (Salutogenese).
Wichtige Grundbausteine der Salutogenese sind:
     Hilfe zur Selbsthilfe (Empowerment),
     Mitsprache, Beteiligung von allen (Partizipation)
     Reduktion von Benachteiligungen (Chancengleichheit).

Wenn diese grundlegenden Prinzipien geschaffen sind, ist ein grosser Schritt
Richtung Gesundheitsförderung getan.

Weil Empowerment, Partizipation und Chancengleichheit im Vorfeld geschaffen
werden, ohne dass ein bestimmtes Problem besteht, spricht man hier von
Prävention.


3.3     Prävention

Ziel der Prävention ist es, die Entstehung von körperlichen und psychischen
Krankheiten zu verhindern oder zu reduzieren. Unter Krankheiten verstehen wir
auch z.B. Sucht, Fehlernährung und Gewalt.
Prävention wird auf bekannte Probleme aufgebaut. Die Ursachen, Risiken und
Schutzfaktoren von Krankheiten sind wichtige Grundlagen für die Prävention.
Prävention ist Aufklärung, Kommunikation und Zusammenarbeit, sowie auch
Vermitteln von Erlebnissen und Informationen.

Durch präventative Arbeit, erkennt man Probleme von Menschen um uns viel
früher. Somit kann man viel besser auf diese eingehen.


3.4     Früherkennung

Früherkennung will Menschen mit gesundheitlichen Problemen möglichst früh
gute Unterstützung und Beratung anbieten können.
Das gelingt nur, wenn gemachte Beobachtungen, vom Umfeld der Hilfe
brauchender Person, ausgetauscht werden und nicht weggeschaut wird.




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4       Gesundheitsförderung im näheren Umfeld



                  „Schulentwicklung braucht grosse Gedanken,
                                 kleine Schritte
                            und einen langen Atem“
                                                               Hartmut von Hentig



4.1     Bund

Die Gesundheitsförderung Schweiz wird sehr breit getragen.
Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) arbeitet stark mit verschiedenen
Organisationen zusammen, wie „Suisse Balance“, „Gesundheitsförderung
Schweiz“ und verschiedenen Netzwerken wie „hepa“, „Nutrinet“ und „fos“. Das
Bundesamt für Sport (BASPO) und die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU)
sind auch stark mit eingebunden in die Gesundheitsförderung.

Bewegungstipps wie Vitaparcours, sowie gut markierte Wander-, Velo- und
Skaterwege, aber auch Anlässe wie der „Slow Up“ oder der „Swiss Walking
Event“ sind nicht mehr wegzudenken.
Die gut aufgebaute Internetseite (www.gesundheitsförderung.ch) mit vielen
wertvollen Informationen und Hilfen soll interessierten und hilfesuchenden
Menschen zum Thema Gesundheit eine Basis geben.
Zusätzlich werden immer wieder Kampagnen mit gesundheitsfördernden
Themen lanciert.




Kampagnen 2007


                                            2008                       2009
                                                                      Abbildungen 2


Zum Thema „für ein gesundes Körpergewicht“ macht der Bund seit 2007 die
Bevölkerung mit Plakaten und Werbung auf das Problem der Fettleibigkeit
aufmerksam.




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4.2     Kanton Luzern

Auch der Kanton Luzern investiert viel in die Gesundheitsförderung, dies vor
allem in der Volksschule:

Mit dem Zertifikationslehrgang (CAS) Gesundheitsförderung – Gesunder Arbeits-
und Lernort Schule (PHZ, Hochschule Luzern), bildet sie Lehrpersonen aus,
welche ihr erlerntes Wissen in der Schule einbringen.

Mit dem Netzwerk „schulen-luzern“ will der Kanton die verschiedenen Schulen
des Kantons näher zusammenbringen um Synergien zu nutzen.

Projekte wie der „Znüni- Määrt“ sind auch an unserer Schule ein Begriff. Der
Kanton unterstützt dieses Projekt mit nützlichen Unterlagen, Betreuungspersonen
und einem jährlichen finanziellen „Zustupf“.

Das Projekt „rundum fit“ soll durch Bewegungsanimation und gesunder
Ernährung ein gesundes Körpergewicht in Kindergarten und der Primarschule
fördern.
„Fit 4 Future“ hat die gleiche Grundidee, wird aber von der Cleven- Becker-
Stiftung getragen.

„Flimmerpause“ ist ein Projekt der Fachstelle für Suchtprävention DFI Luzern,
welche die Schüler zu einer Woche bildschirmfreier Freizeit motivieren soll.

Regelmässig organisiert der Kanton Vorträge, Beratungen und Projektwochen zu
den Themen Gesundheitsförderung, Sucht- und Gewaltprävention.


4.3     Schule Hildisrieden

Gesundheitsförderung wird schon seit langem in vielen Bereichen an unserer
Schule umgesetzt.
Mit der Schaffung der Stelle „Fachbeauftragte für Gesundheitsförderung“ sollen
nun alle Aufgaben, Arbeiten und Ideen koordiniert werden. Die Nachhaltigkeit
der verschiedenen Projekte soll gewährleistet werden.
Dazu braucht es spezifisch für unsere Schule ein Konzept Gesundheitsförderung.
Die Trennung der Primarstufe und der ISS in zwei unterschiedliche Teams, sowie
die Organisation der durchmischten Niveaus mit Schülern aus zwei Gemeinden
in der ISS, haben zur Folge, dass die Schule Hildisrieden nicht mehr ohne weiteres
Projekte über alle Stufen hinweg durchführen kann.




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4.4       Das Leitbild der Schule Hildisrieden in Bezug zur Gesundheitsförderung

Als 2000 ein Leitbild für die Schule Hildisrieden geschaffen wurde, brachte man
den Gedanken der Gesundheitsförderung noch nicht bewusst ein. Trotzdem ist
in fast allen Leitsätzen ein Grundgedanke vorhanden.
Als Schule haben wir die Möglichkeit Themen der Gesundheit den Schülern
vorzuleben und aufzuzeigen. Kinder, welche aus Familien kommen, in welchen
Gesundheitsthemen keinen grossen Stellenwert haben, erfahren in der Schule
einen natürlichen Umgang damit. Durch das Vorbild der Schule soll jedes
Schulkind motiviert werden, sich mit den verschiedenen Gesundheitsthemen
auseinanderzusetzen, um eine eigene Meinung und Grundhaltung zu
entwickeln.


1
Unsere Schule übt und pflegt Verantwortung und Respekt gegenüber
Mitmenschen und Mitwelt.
Schüler sollen
   - lernen, befriedigende Beziehungen zu ihren Mitmenschen aufzubauen
   - Spannungen und Konflikte konstruktiv und gewaltfrei lösen können
   - kooperative Umgangsformen entwickeln
   - in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden

Konkret üben wir das unter anderem in:
  - stufenübergreifenden Anlässen wie
              o Projektwochen
              o Sporttage
              o Schulstart- /Schulschlussfeier
              o Projekte wie z. B. Theater
  - Schülerrat


2
Unsere Schule fördert jedes Kind individuell nach seinen Fähigkeiten und
vermittelt Grundwissen durch ganzheitliche Förderung.
Damit das Thema Gesundheitsförderung an der Schule vermittelt werden kann,
braucht es Lernprinzipien zur Entfaltung der Gesamtpersönlichkeit der Schüler1.
Nicht die Leistung des Schülers ist massgebend, sondern sein Individuum.

      -   selbständiges, individualisierendes Lernen
      -   soziales, gemeinschaftsbildendes Lernen
      -   ganzheitliches Lernen
      -   handlungsorientiertes und erfahrungsbezogenes Lernen




1   Zur besseren Lesbarkeit wird im Konzept überall die männliche Form verwendet.
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Dazu stehen uns als Unterrichtsformen und Fördermassnahmen zur Verfügung:
  - verschiedene Lernformen wie Partner-, Gruppenarbeit, Werkstätten,
      Planunterricht, Projektarbeit, Freiarbeit
  - IF (Integrierte Förderung, Begabungsförderung)
  - Schulische Dienste (Logopädie, Psychomotorik, Schulpsychologie)

    Ab dem Schuljahr 2009/10 steht unserer Schule ein Schulsozialarbeiter zur
    Verfügung.


3
Unsere Schule unterstützt die Selbstverantwortung jedes Kindes
Schüler sollen
   - ihre Möglichkeiten und Grenzen kennen lernen und versuchen, sich selber
      anzunehmen
   - Spannungen ertragen und ausgleichen können
   - in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden
   - weibliche und männliche Sichtweisen als gleichwertig akzeptieren

Die Schüler können das Umsetzten im
   - Klassenrat
   - Schülerrat, Primarstufe
   - Schülerrat, ISS
   - Mithilfe beim wöchentlichen Znüni- Määrt


4
Unsere Lehrpersonen sind innovativ und offen für neue Schulformen
     Befasst sich nicht direkt mit der Gesundheitsförderung


5
Unsere Schule schafft Gelegenheit zur Förderung der Gemeinschaft
Wir pflegen Brauchtum, Feiern und Rituale.
Wir erweitern den Klassenunterricht durch Projekte, Exkursionen, Lager oder
Sportanlässe.
Mit Informationen und der Zusammenarbeit mit Eltern sowie allen an der Schule
interessierten mitarbeitenden Personen oder Institutionen schaffen wir in der
Schule und im Dorf ein Klima des Vertrauens.

Ein paar wenige Beispiele dazu:
    - Schuljahresstartfeier/ Schuljahrschlussfeier
    - Samichlaus- Einzug
    - Fasnachtsfeier/- Umzug
    - Elternforum
    - Freud und Leid

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6
Wir sind als Lehrerteam ein Vorbild
Unser Team ist fähig:
    - Konflikte zu lösen
    - den Menschen in den Mittelpunkt zu setzen
    - Anstand und soziales Verhalten vorzuleben
    - sich mit Visionen auseinanderzusetzen
In unserem Team fühlen sich alle wohl.

Genauere Ausführungen zu der Umsetzung an der Schule Hildisrieden stehen im
Anhang 8.1




B       KONKRETE UMSETZUNG


5       Eckwerte der Gesundheitsförderung an der Schule Hildisrieden

Unter Punkt 3.2 wird ersichtlich, dass Gesundheitsförderung heute vor allem
davon ausgeht, dass jeder Mensch für seine Gesundheit selber verantwortlich ist.
Die Salutogenese ist das Schlüsselwort. Diese beinhaltet drei wichtige
Grundbausteine:
    Empowerment
    Partizipation
    Chancengleichheit

Das Prinzip der Salutogenese und die drei Grundbausteine sollen darum an
unserer Schule wegweisend für die Planung sein.
Die einzelnen Ziele werden in der Zukunft sporadisch überprüft und angepasst.


5.1     Empowerment

Die Schule Hildisrieden will, dass die Schüler lernen in Gesundheitsfragen
Eigenverantwortung zu übernehmen.


Znüni- Ritual auf Stufe KG/ 1. Klasse
Schüler/ Klassen          - wissen Bescheid, was ein gesundes Znüni ist
                          - unterstützen sich gegenseitig bei den Ideen für die
                            Wahl ihres Znünis



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Lehrerteam              - bauen das Thema „gesundes Znüni“ in ihren Unterricht
                          ein
                        - gehen als gute Vorbilder voraus
Schule                  - baut Zeitfenster für das Znüni- Ritual ein
                        - gibt den Schülern der 1. Klasse eine gute
                          Übergangshilfe für die gängigen Znüni- Pausen
Umfeld Schule           - Eltern geben den Kindern sinnvolle Znünis mit


Znüni- Määrt
Schüler/ Klassen        - wissen Bescheid, warum eine Znüni- Verpflegung
                          sinnvoll ist
                        - bereiten in Kleingruppen unter Aufsicht den Znüni
                          Määrt vor
                        - versuchen die Aspekte „saisonal, regional“ bei den
                          Znüni- Määrt Produkten zu berücksichtigen
Lehrerteam              - ist bereit beim Znüni- Määrt mitzuwirken
                        - lassen den Schülern Zeit für das Vor- und Nachbereiten
                          des Znüni- Määrts
Schule                  - berücksichtigt einen fixen Tag pro Woche
                        - stellt das benötigte Mobiliar und den Platz für den
                          Znüni- Määrt zur Verfügung (Schulküche, Znüni- Määrt -
                          Tisch, …)
Umfeld Schule
     das Elternforum    - organisiert die Znüni- Määrt- Bäckerinnen und sucht
                          Eltern, welche die Schülergruppen während dem Vor-
                          und Nachbereiten begleiten und unterstützen


Bewegung (Fit 4 Future)
Schüler/ Klassen        - wissen, dass Bewegungspausen wichtig sind
                        - können bei schönem Wetter über die Sommermonate
                          die Spiele der Fit 4 Future – Spielbox ausleihen
Lehrerteam              - baut Bewegungspausen in den Unterricht ein
                        - zeigt Spielmöglichkeiten der Fit 4 Future- Spielsachen
                          auf und motiviert dadurch die Schüler diese
                          Spielgeräte in den Pausen auszuleihen
                        - organisiert die Betreuung der Fit 4 Future- Box
                        - ersetzt defektes und abhanden gekommenes
                          Spielmaterial
Schule                  - stellt einen zweckmässigen Pausenplatz zur Verfügung
                        - hat klare Abmachungen (Regeln) was und wo
                          gemacht werden kann und darf
                        - richtet in den Schulräumen „Bewegungsecken“ ein
Umfeld Schule
      die Gemeinde      - spricht regelmässige finanzielle Unterstützung für die
                          Instandhaltung der Pausenplätze zu

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5.2     Partizipation

Damit ein gesundes Umfeld entstehen kann, ist es wichtig die verschiedenen
Ansichten von allen Beteiligten anzuhören. Schülerrat, Klassenräte, Team- und
Stufengruppensitzungen, Klassenkonferenzen und das Elternforum tragen einen
grossen Teil dazu bei.


Schülerrat
Schüler/ Klassen         - bringen Ideen, Anregungen und Probleme welche im
                           Schülerrat besprochen werden müssen
Lehrerteam               - geht auf Wünsche und Anregungen des Rates ein und
                           setzt diese nach Möglichkeit um
                         - eine LP begleitet den Schülerrat
Schule                   - stellt Räumlichkeiten, Zeitfenster und Wirkungsfeld für
                           den Schülerrat bereit
Umfeld Schule            -

Teamsitzungen
Schüler/ Klassen         -
Lehrerteam               - nimmt an den Teamsitzungen teil und bringt sich und
                           seine Meinungen mit ein
Schule                   - setzt Sperrzeiten für den Sitzungstermin und schaut,
                           dass möglichst keine Schulstunden in dieser Zeit
                           gesetzt werden
Umfeld Schule            - wird über wichtige Entscheidungen regelmässig
                           informiert

Elternforum
Schüler/ Klassen         -
Lehrerteam               - nutzt die Möglichkeit
                         - zieht nach Möglichkeit das Elternforum in
                           Organisatorisches ein
Schule                   - unterstützt die Anliegen des Elternforums
                         - trifft sich regelmässig mit dem Elternforum (die SL)
Umfeld Schule            - nutzt die Möglichkeiten des Elternforums


5.3     Chancengleichheit

Nicht allen Kindern fällt es leicht, das vertraute Zuhause hinter sich zu lassen und
in die grosse Gemeinschaft des Schulhauses zu kommen.
Damit wir uns alle besser kennen lernen und uns akzeptieren, werden regel-
mässige Anlässe organisiert.
Damit ein geregelter Betrieb in der Gemeinschaft gewährleistet werden kann,
sind Schulhausregeln notwendig, an welche wir uns alle halten müssen.


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Schuljahresstartfeier/ Schuljahresschlussfeier, Rituale
Schüler/ Klassen         - beteiligen sich aktiv an den Ritualen und bereiten sich
                           in den Klassen darauf vor
Lehrerteam               - gestaltet eine abwechslungsreiche und
                           themenbezogene Feier
Schule                   - stellt ein Zeitfenster zur Verfügung
Umfeld Schule            - kann an den Ritualen teilnehmen

Projektwochen/ stufenübergreifende Anlässe
Schüler/ Klassen       - lernen die Schüler von anderen Stufen besser kennen
                       - erfahren die Vorteile von stufenübergreifenden
                         Anlässen
                       - überwinden Ängste gegenüber grösseren/
                         unbekannten Schülern
                       - nehmen Rücksicht auf jüngere Schüler und begleiten
                         diese
                       - können klassenübergreifende Freundschaften
                         schliessen
                       - lernen neue Lehrpersonen kennen
                       - erleben die Lehrpersonen in einer neuen Situation
Lehrerteam             - lernen die Schüler von anderen Klassen kennen
                       - können aus ihrem Klassendenken ausbrechen
                       - bereiten in neuen Lehrergruppen den Anlass vor
                       - bilden möglichst durchmischte Schülergruppen
Schule                 - fixiert diese in der Jahresplanung
                       - achtet darauf, dass mehrere stufenübergreifende
                         Anlässe pro Schuljahr geplant werden
                       - plant auch Anlässe mit der ISS
Umfeld Schule
      die Eltern       - dürfen die stufenübergreifenden Anlässe je nach
                         Thema besuchen
                       - werden über das Panorama, die Schulwebsite und
                         das Schuljahresheft „Schulblatt“ regelmässig informiert
                       - werden z. T. angefragt für eine Mithilfe

Freud und Leid
Schüler/ Klassen         -
Lehrerteam               - wissen Bescheid um die Wichtigkeit des Amtes „Freud
                           und Leid“ (Förderung der Teambildung)
                         - führen in einer 3-er Gruppe dieses Amt aus
                         - machen bei Anlässen und Geburtstagsritualen nach
                           Möglichkeit mit
Schule                   - setzt „Freud und Leid“ in die Ämtchenliste
Umfeld Schule
      die Eltern         - erfahren ein harmonisches und positiv zueinander
                           gestelltes Lehrerteam


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Pausenaufsicht
Schüler/ Klassen       - kennen die Schulhausregeln
                       - halten die Schulhausregeln ein
                       - gehen bei Problemen zu den
                         Pausenaufsichtslehrpersonen
Lehrerteam             - begleiten zu zweit die Morgenpausen
                       - zeigen Präsenz
                       - greifen bei Problemen oder nicht Einhalten der Regeln
                         ein
Schule                 - hat einen klaren Plan, welche Lehrperson an welchen
                         Tagen für die Pausenaufsicht zuständig ist
Umfeld Schule
     die Eltern        - zeigen Vertrauen in die Pausenaufsicht und bestärken
                         ihre Kinder positiv von zu Hause aus

Schulhausregeln
Schüler/ Klassen       - kennen die Schulhausregeln setzen diese um und
                         halten sie ein
Lehrerteam             - bringt die Regeln den Schülern nahe
                       - wiederholt und bespricht diese regelmässig im
                         Unterricht
                       - geht als gutes Vorbild voran
Schule                 - überarbeitet die Schulhausregeln regelmässig und
                         passt diese an neue Situationen an
Umfeld Schule          - beachtet die Schulhausregeln und haltet sich auch
                         daran (z.B. Rauchverbot)



6       Organisation der Gesundheitsförderung


6.1     Rahmenbedingungen

6.1.1 Voraussetzung
Der Beauftragte für Gesundheitsförderung unterrichtet an der Schule
Hildisrieden.
Mit Vorteil hat er den „CAS Gesundheitsförderung“ an der PHZ Luzern oder eine
gleichwertige Ausbildung abgeschlossen.

6.1.2 Ressourcen
Der Arbeitsaufwand für die GF (Gesundheitsförderung) wird mit ½ Poolstunden
vergütet.
Die Arbeitsstunden hält der Beauftragte Gesundheitsförderung schriftlich fest.
Ein Arbeitsauftrag der durchzuführenden Projekte regelt die Einzelheiten.



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6.1.3 Jahresplanung
Die geplanten Themen der Gesundheitsförderung werden frühzeitig im
Austausch zwischen der Schulleitung und dem Beauftragten für
Gesundheitsförderung besprochen.
Das gewählte Thema wird im Frühling in die Schuljahresplanung eingebettet.


6.2     Aufgaben

6.2.1 Schulleitung
Jahresplanung           - plant Zeitfenster für Themen der GF ein
Themen GF               - setzt sich mit aktuellen Themen der GF auseinander
                        - überprüft, welche Themen in der Schule gewichtet
                          werden müssen
                        - tauscht sich aus mit dem Beauftragten der GF über
                          die Themen an den GF Sitzungen
Sitzungen GF            - setzt regelmässige Sitzungen mit dem Beauftragten für
                          GF
Arbeitsauftrag          - erteilt den Auftrag, welches Thema in der GF
                          behandelt werden soll
Schwerpunkt             - entscheidet, welche Schwerpunkte und Ziele in der GF
                          zu setzen sind
GF- Konzept             - initiiert alle drei Jahre die Überprüfung des GF-
                          Konzeptes


6.2.2 Beauftragter für Gesundheitsförderung
Jahresplanung           - stellt ein Grobkonzept zusammen
Themen GF               - setzt sich mit aktuellen Themen der GF auseinander
                        - überprüft, welche Themen in der Schule gewichtet
                          werden müssen
                        - tauscht sich aus mit der Schulleitung über die Themen
                          an den GF Sitzungen
Sitzungen GF            - stellt die Traktandenliste mit aktuellen Themen
                          zusammen und stellt diese frühzeitig der Schulleitung
                          zu
Arbeitsauftrag          - arbeitet den Arbeitsauftrag aus
GF- Konzept             - überarbeitet alle drei Jahre das GF- Konzept
Steuergruppe            - setzt für Themen der GF die entsprechenden
                          Steuergruppen zusammen
Schule                  - initiiert Projekte
                        - regelt die Pausenaufsicht
                        - organisiert den Znüni- Määrt
                        - beaufsichtigt die Organisation des Projektes Fit 4
                          Future
                        - informiert über Neuigkeiten aus dem Netzwerk
                          Luzerner Schulen

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             - schafft Material und Literatur zu GF an
             - informiert über Neuheiten, Veranstaltungen,
               Wettbewerbe, ausserschulische Projekte,…
             - nimmt Absprachen mit dem Schulsozialarbeiter vor
Umfeld       - informiert die Eltern an den Orientierungsabenden
               über Aktuelles der GF aus dem Schulalltag
             - ist beim Znüni- Määrt Kontaktperson zur kantonalen
               Stelle und besucht deren Sitzungen
             - ist Netzwerkbeauftragte beim Netzwerk Luzerner
               Schulen und besucht deren Sitzungen
             - ist Vertretung im Teilnetzwerk GF und besucht deren
               Sitzungen
             - ist als Beauftragte GF Kontaktperson zum DVS und
               besucht deren Sitzung
             - ist Koordinationsperson bei Fit 4 Future und besucht
               deren Sitzungen




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6.3        Überblick der jährlich wiederkehrenden Aufgaben des Beauftragten GF

Jan               Pausenaufsichtsregelung für das 2. Semester
Feb               Znüni- Määrt: Sitzung einberufen für Halbjahresüberblick
März              Orientierungsabend
                  2. Sitzung Teilnetzwerk GF und
                  Sitzung mit dem DVS als Beauftragte GF
April             2. Netzwerkbeauftragtensitzung
Mai               Fit 4 Future: Veranstaltung
                  Fit 4 Future: Materialbestellung
Juni              Kontakt zu Kant. Vertretung Znüni- Määrt
                  Absprache mit dem Elternforum i.B. Znüni- Määrt
                   Organisation
                  3. Netzwerkbeauftragtensitzung
                  Pausenaufsichtsregelung für das neue Schuljahr
                  Lehrperson für die Organisation und Betreuung der Fit 4
                   Future Box suchen/ bestimmen
Juli
Aug               Überprüfen der Pausenaufsichtsregelung (Neulehrer)
                  Absprache mit Elternforum für Znüni- Määrt: Brotbäckerinnen,
                   Betreuung beim Vor- und Nachbereiten des Znüni- Määrts
                  Einberufung Sitzung Znüni- Määrt: Organisation
Sept
Okt               Kant. Znüni- Määrt Sitzung: Austausch und Inputs
                  1. Netzwerkbeauftragtensitzung
Nov               1. Sitzung Teilnetzwerk GF
                  Fit 4 Future: Veranstaltung
                  Fit 4 Future: Materialbestellung
Dez




6.4        Weiteres Vorgehen

          Mitte Januar 2010 wird das Konzept GF der Schulpflege vorgelegt.
          Im Oktober 2012 erfolgt die erste Überprüfung des GF- Konzeptes.
          Der Beauftragte stellt das Konzept dem Luzerner Netzwerk zur Verfügung
           und allen weiteren interessierten Personen und Schulen.




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6.5     Organigramm




      Netzwerk Luzerner     Schulleitung
          Schulen           Martin Schwab




     Teilnetzwerk
 Gesundheitsförderung


                           Gesundheits-
                           beauftragte
                           Petra Berchtold




      Steuergruppe 1       Steuergruppe 3    Steuergruppe 2
        Znüni- Määrt      Themenbezogen         Fit 4 Future


        Elternforum                          LP für die Betreuung
                                                  der F4F- Box




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7         Quellennachweis

7.1       Literatur

         Praxishandbuch Gesunde Schule, Werner Wicki, Titus Bürgisser
         Unterlagen CSA GF- Ausbildung, PHZ Luzern, Titus Bürgisser
         GF und Prävention an Zuger Schulen , Gesundheitsdirektion des Kt. Zug
         Leitbild Schule Hildisrieden, Schule Hildisrieden
         Gesundheitserziehung in den Schulen, Ernst Rothenfluh


7.2       Websites

         www.wilhelm-busch-schule.de
         www.schule-hildisrieden.ch
         www.gesundheitsfoerderung.ch
         www.radix.ch
         www.public-health.ch
         www.ruth-cohn-schule.de
         www.schulministerium.nrw.de


7.3       Nachweis Abbildungen

Abbildung 1           aus GF und Prävention an Zuger Schulen, Gesundheitsdirek-
                      tion des Kt. Zug
Abbildungen 2         aus www.gesundheitsfoerderung.ch




Hildisrieden, den ______________________

                      Schulpflege       _____________________________

                      Schulleitung      _____________________________

                      Geauftragter GF _____________________________




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8       Anhang

8.1     Umsetzung der Gesundheitsförderung an der Schule Hildisrieden


Rituale
      Schuljahresstartfeier                 ganze Schule
      Schulschlussfeier                     ganze Schule
      Samichlauseinzug                      Primarschule
      Fasnacht                              ganze Schule

Förderung der Gemeinschaft
      Pausenbetreuung                       Lehrerteam
      Elternforum                           Eltern
      Freud und Leid                        Lehrerteam
      Schulschlussessen                     Lehrerschaft, Schulpflege, Gemeinde
      Netzwerk „schulen-luzern“             Schule Hildisrieden
      Projektwochen                         Schule Hildisrieden
      Stufenübergreifende Projekte          ganze Schule
      Skilager                              Schule Hildisrieden
      Klassenlager                          Schule Hildisrieden
      Sporttag                              Schule Hildisrieden
      Skitag                                Schule Hildisrieden

Förderung des Selbstwertes
      Schülerrat                            Primarstufe
      Schülerrat                            ISS Hildisrieden
      Klassenrat                            ganze Schule
      Integrierte Förderung                 Schule Hildisrieden

Förderung der Gesundheit
      Herbstwanderung                       Primarstufe
      Herbstwanderung                       ISS Hildisrieden und Rain
      Sporttag                              Primarstufe
      Sporttag                              ISS Hildisrieden und Rain
      Fit 4 Future                          Primarstufe
      Znüni- Määrt                          Schule Hildisrieden
      Zahnprophylaxe                        Schule Hildisrieden
      Suchtprofilaxe: Rauchen, Softdrinks   Schule Hildisrieden
      1. Hilfe- Kurs                        Lehrerteam
      Feuerwehrübung                        Schule Hildisrieden




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Förderung des Respekts
      Pausenbetreuung                Lehrerteam
      Klassenrat                     ganze Schule
      Schülerrat                     Primarstufe
      Schülerrat                     ISS Hildisrieden
      Klassenkonferenzen             Lehrerteam
      Stufengruppensitzungen         Lehrerteam
      Teamsitzungen                  Lehrerteam
      Znüni- Määrt                   Schule Hildisrieden
      Herbstwanderung                Primarstufe
      Herbstwanderung                ISS Hildisrieden und Rain
      Sporttag                       Primarstufe
      Sporttag                       ISS Hildisrieden und Rain
      Fit 4 Future                   Primarstufe
      Projektwochen                  Schule Hildisrieden
      Stufenübergreifende Projekte   ganze Schule
      Prävention SCHILW Gewalt       Lehrerteam
      Krisenintevention: Mobbing     Lehrerteam, Schulklasse
      Umgang mit Konflikten
          auf dem Pausenplatz        Schule Hildisrieden

Pädagogische Sitzungen
    Klassenkonferenzen               Lehrerteam
    Stufengruppensitzungen           Lehrerteam
    Teamsitzungen                    Lehrerteam
    SCHILW                           Lehrerteam




DOK 4.7.03                                                       Seite 22 / 22

								
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