Textteil zum Referat vom 13 by n7uME0Gi

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									                                                   Textteil zum Referat vom 13.01.2009




Förderdiagnostik mit
schwerstbehinderten Kindern
von Luise Herwig und Julia Winkler




Gliederung:
1.0   Allgemeine Einführung
1.1   Förderdiagnostik
1.2   Schwerste Mehrfachbehinderung
2.0   Schwerstbehinderte Kinder  diagnostische Fragen
2.1   Leitfaden von Fröhlich und Haupt
2.2   Betroffene Kinder und ihr Umfeld
2.3   Aufgaben und Inhalte der Fördediagnostik bei Fröhlich & Haupt
2.4   Umsetzung und Auswertung
2.5   Fördervorschläge nach analogen Entwicklungsalter
2.6   Beurteilung der kommunikativen Fähigkeiten
3.0   Filmtipp ”KLASSENLEBEN”




Seminar: Diagnostische Informationsvermittlung, Beobachtung und
         Anamnese WS 08/09
Leitung: Dr. phil. Mag phil. Reinhard Burtscher
                    Förderdiagnostik

                Entwicklung                Entwicklungsstand
         Lernverhalten
                                                   Lernausgangslage
 soziale Bezüge
                                                    Fähigkeiten
        Emotionalität
                                               Kompetenzen
                 Bedürfnisse



                  adäquate, gezielte Förderung

1.0 Allgemeine Einführung
Um eine gemeinsame Basis zu haben für dieses Thema möchten wir im Folgenden den
Begriff Förderdiagnostik klären und den Begriff Schwerstbehinderung von verschiedenen
Ausgangspunkten betrachten.


1.1 Förderdiagnostik
In den Bereichen Heil- und Sonderpädagogik entwickelte sich seit Mitte der 1970er Jahre
eine Diagnostik weg von den traditionellen psychiatrischen, medizinischen und
psychologischen Modellen, hin zu einer Kind und Lernprozess orientierten Förderdiagnostik.


“Förderdiagnostik orientiert sich am Subjekt bzw. am Kind und führt zu Informationen über
Entwicklung, Lernverhalten, soziale Bezüge, Emotionalität, allg. über den Entwicklungsstand,
Lernausgangslage, Fähigkeiten, Kompetenzen und Bedürfnisse mit der Zielrichtung der
Einleitung von Förderprozessen.”
(Bundschuh/Heimlich/Krawitz 2007, S.50)




Die Förderdiagnostik hat in der Heilpädagogik einen hohen Stellenwert und muss ständig
kritisch hinterfragt werden. Mit ihr verbinden sich hohe Erwartungen, gerade im Bezug auf
die richtige Therapie und Förderung bei Kindern mit schwersten Behinderungen, diese sind
nicht immer zu erfüllen. Sie ist unerlässliche Vorraussetzung für die Einleitung von Therapie
und Förderung.
Das jeweilige Individuum ist der Maßstab, also der eigentliche Ausgangs-, Bezugs- und
Wertungspunkt, Möglichkeiten und Kompetenzen sollen diagnostiziert werden. Die
Erweiterung der Handlungskompetenz führt zur Weiterentwicklung der
Persönlichkeit. (vgl. Bundschuh/Heimlich/Krawitz 2007)



1.2. Schwerstbehinderung
Laut statistischen Bundesamt lebten Ende 2007 6,9 Millionen schwerbehinderte Menschen in
Deutschland. Das ist jeder 12. Einwohner der BRD.
„Behinderung treten vor allem bei älteren Menschen auf: So war ein gutes Viertel (28%) der
schwerbehinderten Menschen 75 Jahre und älter, knapp die Hälfte (46%) gehörten der
Altersgruppe zwischen 55 und 75 Jahren an. 2% der Schwerbehinderten waren Kinder und
Jugendliche unter 18 Jahren.“(Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung vom 17. Juli 2008-
258/08). Für das statistische Bundesamt gelten Personen als schwerbehindert , die vom
Versorgungsamt einen Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt bekommen.


Der Begriff Schwerstbehinderung umfasst unter heilpädagogischer Sicht mehr, als die
Definition des statistischen Bundesamtes. Die Steigerungsform von „schwerbehindert“ legt
nahe, dass es sich um eine besonders schwere oder schwierige Ausprägung einer
bestimmten Behinderung handelt. Sprachlich gesehen, ist das korrekt. Jedoch ist der Begriff
nicht so gemeint. Unter Schwerstbehinderung versteht man eine komplexe Beeinträchtigung
des ganzen Menschen in allen seinen Erlebnis- und Ausdrucksmöglichkeiten. Außerdem gibt
es sieben verschiedene Aspekte, unter denen man schwerstbehindert betrachten kann.
   1. Medizinischer Aspekt
       Unter diesem Aspekt wird der Grad an körperlicher und psychischer Schädigung
       eines Menschen gesehen. Des Weiteren zählt die Koppelung verschiedener
       Schädigungen da drunter, sodass man schwerstbehindert mit mehrfachbehindert
       gleichsetzen kann. Diese Sichtweise beinhaltet außerdem die Verbindung von
       schwerstbehindert mit Unaufhebbarkeit, Aussichtslosigkeit und hohem Pflege- bzw.
       Unterstützungsbedarf.
   2. Psychologischer Aspekt
       Unter schwerstbehindert wird die Einordnung als extrem altersabweichende
       Entwicklungsstufe oder beschädigte Identität verstanden. Wichtig ist hierbei, dass
       Schwerstbehinderung nicht als Dauerzustand gesehen wird. Sie besteht nur so
       lange, wie die Merkmale feststellbar sind. Es ist ein Prozess, der von der individuellen
       Entwicklung, spezieller Hilfen und den Rahmenbedingungen abhängt.
   3. Pädagogischer Aspekt
       Unter diesem Aspekt gibt es zwei Sichtweisen. Auf der einen Seite steht die
       pädagogische Resignation, das Gleichsetzen mit Bildungsunfähigkeit und
       Unerziehbarkeit. Es wird eine bloße Verwahr- und Pflegepädagogik durchgeführt. Auf
       der anderen Seite wird Schwerstbehinderung als spezielle pädagogische Bedarfslage
       angesehen, die neue pädagogische Konzepte, wie basale Förderung,
       Sinnerschließung, Einbeziehungs- und Eingliederungsmaßnahmen erfordert.
   4. Personaler Aspekt
       Unter dieser Sichtweise versteht man die extreme Erschwerung des Lebens, der
       Lernprozesse, der Welterschließung, der Findung der Lebensaufgaben und des
       Lebenssinns. Außerdem zählt hierzu die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und
       das subjektive Erleben der eigenen Extremsituation.
   5. Soziologischer Aspekt
       Zu diesem Aspekt gehört der Zusammenhang zwischen Behinderung und der
       Umwelt. Dazu zählt der Einfluss der Behinderung auf Familie, Nachbarschaft und
       Gesellschaft, sowie die dazugehörigen Gegenreaktionen.
   6. Rechtlicher Aspekt
       Diese Sichtweise verbindet Schwerstbehinderung mit Schutz-, Unterstützungs- und
       Vorbehaltsregeln. Aus diesen Regeln folgt, je nach Behinderungsgrad,
       Beistandschaft, Sozialhilfe oder Endmündung.
   7. Ethischer Aspekt
       Dieses Aspekt hat eine große Spannweite. Auf der einen Seite steht die Pflege
       schwerstbehinderter Menschen als zentrales Kriterium für die Humanität der
       Gesellschaft. Auf der anderen Seite wird das Lebenswerte und das Lebensrecht in
       Frage gestellt, bis hin zum Absprechen des Menschsein.
       ( vgl. Fröhlich 1991, S. 3-4)


Ursula Haupt und Andreas Fröhlich erweiterten die Definition von Schwerstbehinderung für
Kinder. Für sie zählen zu den schwerstbehinderten Kindern, körperbehinderte Kinder, die in
allen Hauptbereichen der Entwicklung extreme Entwicklungsbeeinträchtigungen aufweisen.
Zu den Hauptbereichen zählen psychomotorische, emotionale, sozial- kommunikative und
kognitive Fähigkeiten.
Das heißt zu dieser Gruppe gehören Kinder, die sich nicht alleine fortbewegen können, die
ihre Hände nicht gezielt gebrauchen können, z.B. zum Essen oder um konstruktiv zu spielen.
Des Weiteren haben sie keine Lautsprache, ihre Wahrnehmung ist auf den Nahraum
beschränkt und sie können Gesehenes und Gehörtes nicht imitieren. Ihre Reaktions- und
Verarbeitungsmöglichkeiten beziehen sich auf unmittelbar Erlebtes. Es ist keine Abstraktion
möglich, wie z.B. Wiedererkennen von Gegenständen auf Bildern. Sie sind nicht in der Lage
Kontakt mit anderen Kindern aufzunehmen. Die Kontaktaufnahme ist nur durch einen
Erwachsenen und direktes Ansprechen möglich. Außerdem ist ihre
Bewegungseinschränkung so stark, dass sie immer auf Hilfe angewiesen sind, z.B. beim An-
und Ausziehen, bei der Körperpflege, beim Essen, bei der Befriedigung emotionaler und
sozialer Bedürfnisse. (vgl. Haupt, Fröhlich 1982, S 22f )
Zusammenfassend versteht man unter Schwerstbehinderung eine extreme soziale
Abhängigkeit, d.h. eine längerfristige und schwerwiegende (extrem vom Regelbereich
abweichende) Einschränkung der selbstständigen Lebensführung hinsichtlich vieler
Funktionen in vielen Bereichen und Situationen.



2.0 Schwerstbehinderte Kinder 
    diagnostische Fragen
“Fachliche Antworten auf diagnostische Fragen können hilfreich sein, indem sie dazu
beitragen, dass Eltern die Fähigkeiten und Defizite ihrer Kinder differenziert wahrnehmen
und sich im alltäglichen Handeln mit dem Kind  beim Spiel, beim Füttern, bei der
Gestaltung des gemeinsamen Tages  auf seine Besonderen Bedürfnisse einstellen, sein
Wohlbefinden und seine Entwicklung fördern können.”
(vgl. Sarimski, Klaus 2007, S. 309)
Die Wahrnehmungs- und Kommunikationsfähigkeit des Kindes bei der Interaktion mit den
Eltern steht im Vordergrund bei diagnostischen Fragen.




Beantwortung diagnostischer Fragen
1. Möglichkeit: systematische Befragung der Eltern zu ihren Beobachtungen
2. Möglichkeit: Beobachtung von sensomotorischen und kommunikativen Fähigkeiten
       im Spiel
3. Möglichkeit: Entwicklungsbögen zur Dokumentation von Fähigkeiten
              (siehe ab 2.1)
4. Möglichkeit: Videoanalyse von Verhaltensbeobachtungen im natürlichen Kontext
5. Möglichkeit: Erfassung von präverbalen kommunikativen Fertigkeiten bei nicht
       sprechenden Kindern (siehe 2.6)


Aus allen oben genannten diagnostischen Beobachtungen wird ein individuelles Profil
erstellt, das die Fähigkeiten des Kindes im Alltag zeigt. Es kann auch eine Zuordnung der
sensomotorischen und kommunikativen Fähigkeiten nach Modellen erfolgen, die für die
Zuordnung schwerstbehinderter Kinder geeignet sind, zum Beispiel von Sarimski (2001).
Es empfiehlt sich alle Möglichkeiten zu nutzen, außerdem ist es sehr zu empfehlen ein
interdisziplinäres Team zu bilden, aus Fachärzten, Psychologen, Ergothera-peuten und
Pädagogen, um alle Bereiche fachlich abzudecken.




2.1 Leitfaden von Fröhlich und Haupt
Die beiden Autoren haben langjährige Berufserfahrung gesammelt in Schulen für
körperbehinderte und mehrfachbehinderte Kinder. Herr Prof. Dr. Andreas Fröhlich ist
Sonderpädagoge und Frau Prof. Dr. Ursula Haupt ist Psychologin, gemeinsam arbeiteten sie
mehrere Jahr an einem Schulversuch zur Förderung schwerstbehinderter Kinder in
Rheinland-Pfalz und gestalteten Seminare zur Förderung schwerstbehinderter Menschen.


Aus der Unzufriedenheit mit vorhandenen diagnostischen Mitteln entwickelten die beiden
einen Leitfaden zur Förderdiagnostik bei schwerstbehinderten Kindern. Dabei war es den
Autoren besonders wichtig jungen Kollegen/Innen eine Hilfe bei der Beobachtung und
Einschätzung der Möglichkeiten schwertbehinderter Kinder zu geben und die vorhandenen
und sich entwickelnden Kompetenzen jedes einzelnen Kindes herauszufinden. (vgl. Fröhlich
& Haupt, 2004)
Er erschien zum ersten Mal 1983 und wird ständig überarbeitet und verbessert.

2.2. Schwerstbehinderte Kinder und ihr Umfeld
Als erstes ist zu sagen, dass die Gruppe schwerstbehinderter Kinder zu inhomogen ist, um
sie statistisch relevant zusammenfassen zu können. Der Krankheitsverlauf, die
Lebensgeschichte und das sozial- familiäre Umfeld unterscheiden sich von Kind zu Kind und
lassen sich daher schlecht vergleichen.


Schwerstbehinderte Kinder zeigen Kompetenzen, die einem sehr frühen Entwicklungsalter
nicht behinderter Kinder entsprechen. Daher benötigen sie viel körperliche Nähe und
emotionale Sicherheit, verbunden mit direkten Erfahrungen. Die körperliche Nähe ist wichtig
für diese Kinder, um andere Menschen wahrnehmen zu können. Außerdem brauchen sie
einen Erwachsenen, der ihnen die Welt auf einfachste Weise nahe bringt, der ihnen bei der
Fortbewegung hilft, der sie versorgt und pflegt. Des Weiteren ist es für sie wichtig, dass sie
verstanden werden, auch wenn sie sich nicht verbal äußern können.
Um den Entwicklungsstand eines schwerstbehinderten Kindes korrekt einschätzen zu
können, ist es wichtig Funktionen nicht isoliert zu beobachtbaren, sondern die vernetzte
Gesamtentwicklung zu betrachten. Motorische Kompetenzen entwickeln sich im
Zusammenhang mit Beziehungen, Wahrnehmung, Bedürfnissen, Befindlichkeiten und
Sinnzusammenhängen. Frühe Wahrnehmungsentwicklung bezieht sich auf erlebte
Beziehungsqualität, emotionale Befindlichkeit und motorische Möglichkeiten des Kindes.
Auch hierbei ist es wichtig kein isoliertes Training durchzuführen, sondern die Entwicklung
des Kindes als zusammenhängenden Prozess zu betrachten.


Das erste Lebensjahr kann man in 4 Abschnitte einteilen, dem so genannten analogen
Entwicklungsalter.
Der erste Abschnitt umfasst den 1.- 3. Monat. In dieser Zeit besteht eine große Abhängigkeit
von der Bezugsperson, z.B. der Mutter. Die Wahrnehmung der Mit- und Umwelt geschieht
über unmittelbaren Körperkontakt.
Zum zweiten Abschnitt zählen der 4.- 6. Monat. In diesem Zeitraum nimmt die Bedeutung der
Sinne Sehen und Hören zu. Das Kind entwickelt eigene Impulse und Selbstständigkeit in
allen Bereichen.
Während des 3. Abschnitts, 7.-9. Monat, sind für das Kind eigene Spiel- und Fortbewegungs-
möglichkeiten am wichtigsten.
Der letzte Abschnitt umfasst die Monate 10- 12. Hier liegt die Obergrenze dessen, was als
schwerstbehindert bezeichnet wird. Das Kind besitzt ein vorhandenes Umweltverständnis,
relativ gut beobachtbare soziale Kompetenzen und unterschiedliche Möglichkeiten sich zu
äußern, z.B. durch Laute, Bewegungen oder die Augen.




2.3 Aufgaben und Inhalte der Förderdiagnostik
       nach Fröhlich und Haupt
Der Leitfaden soll dazu dienen sich ein Bild über den aktuellen Entwicklungsstand zu
machen, um ein gezieltes und adäquates Förderangebot zu bieten. Nicht dazu
beispielsweise einen Intelligenzquotienten festzulegen. Dabei steht nicht das Durchführen
von Tests im Mittelpunkt, sondern die Biographie des Kindes. Die Eltern/feste
Bezugspersonen dienen als Ansprechpartner.
Förderdiagnostik kann nur Beobachtungen und Aussagen zu Kompetenzen machen, die das
Kind irgendwie zeigen bzw. ausdrücken kann. Der Diagnostiker/die Diagnostikerin hat den
Standpunkt, dass immer mehr Kompetenzen vorhanden sind, als gezeigt werden, vor allem
bei schwerstbehinderten Kindern. Außerdem sollte er/sie ein Team bilden mit den Eltern und
falls das Kind in Förderung ist, die Fachkraft mit in die Förderdiagnostik einbeziehen. Es
werden sich aus den Beobachtungen des HP mit den Eltern andere Befunde ergeben als die
des HP mit der Fachkraft, diese situationsabhängigen Ergebnisse zeigen den Verhaltens-
und Aktionsradius des Kindes.


Fröhlich und Haupt entwickelten eine Übersicht der Entwicklung/Förderung, auf dieser
werden die Fähigkeiten unterteilt nach Fragestellungen, Verfahren und Berichten von
Sachverständigen aus diesem Ganzen wird ein Förderplan zusammen gestellt. (erhalten
während Referat) Die Fähigkeiten sind jedoch nicht isolierbar, wie in der Tabelle zu finden,
es handelt sich um eine vernetzte Gesamtentwicklung, deshalb darf auch nicht nach
einzelnen Fähigkeiten trainiert werden.




2.4. Umsetzung und Auswertung
Zeitaufwand
Die Durchführung der Beobachtung beansprucht einige Zeit. In diesem Zusammenhang
sollte man Zeitverzögerungen einplanen, da gerade schwerstbehinderte Kinder schnell
ermüden oder einschlafen. Außerdem sollte man nicht die ganze Beobachtung vollständig
hintereinander durchführen, sondern in Zeitabschnitte einteilen. Jedoch sollte man die
Abschnitte nicht länger als eine Woche hinaus ziehen, da es ansonsten zu Schwankungen
kommen könnte,die nicht ausreichend bemerkbar und messbar sind. Des Weiteren sollten
tageszeitliche und gesundheitliche Schwankungen des Kindes immer notiert werden. Es ist
zu beachten, dass gerade die Gesundheit das Wohlbefinden und Können dieser Kinder sehr
beeinflusst.
Einen Teil der Fragen kann man mit der Bezugsperson klären und muss ihnen dann
während der Testsituation keine Beachtung mehr schenken.


Termine und Wiederholungen
Bei ersten Treffen sollte man sich Zeit nehmen für die Kontaktaufnahme mit dem Kind und
dessen Bezugsperson. Dieser Punkt ist sehr wichtig, da die Beziehungsqualität mit
entscheidet über gezeigte Kompetenzen und Gesprächsinhalte. Erst nach der
Kontaktaufnahme beginnt man mit der Diagnostik, eventuell sogar erst beim 2. Treffen.
Der Testbogen ist so aufgebaut, dass man fünf Wiederholungen hintereinander notieren
kann, um einen besseren Überblick und eine Längsschnittbeobachtung zu bekommen. Die
Wiederholungen sollten aller 4-6 Monate stattfinden. Eine Wiederholung nach weniger als
vier Monaten ist ungünstig, da es keine bemerkbare Entwicklung beobachtbar sein wird.


Äußere Bedingungen
Die Testsituation sollte so normal wie möglich, angenehm und anregend sein. Die
Förderdiagnostik spricht sich für die gewohnte Umgebung aus. Eine fremde Umgebung
verbunden mit einer vorangegangenen Anreise kann die Ergebnisse verfälschen und
verschlechtern. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Einbeziehen der Bezugsperson durch
Fragestellungen, wie z.B. nach dem Wohlbefinden des Kindes oder nach auftretender
Müdigkeit. Außerdem sollte man den Test vorläufig unterbrechen, wenn es dem Kind nicht
gut geht. Beim nächsten Treffen wird dann beim abgebrochenen Bereich fortgefahren.


Elternmitarbeit
Die Bezugsperson des Kindes, z.B. die Eltern, sollten immer mit zu Rate gezogen werden.
Die wichtigsten Aufgaben am besten von den Eltern ans Kind heranbringen lassen. Des
Weiteren sollte man die Eltern zur Interpretation von Mimik, den Antworten des Kindes und
der Körperspannung befragen. Es ist durchaus möglich, dass ältere behinderte Kinder
eigene Möglichkeiten zum Antworten entwickelt haben, die ein Beobachter, der das nicht
weiß, nicht wahrnimmt. Daher sollte man keine Scheu haben die Eltern mit einzubeziehen.
Der Leitfaden ist als gemeinsame, systematische und strukturierte Beobachtung von Eltern,
Pädagogen, Psychologen und Therapeuten gedacht.
Jedoch sollte man den Fragebogen nicht mit nach Hause geben. Zum einen können Fragen
falsch verstanden werden. Zum anderen ist das gemeinsame Ausfüllen wichtig für die
Beziehung zu den Eltern. Diese sehen das Interesse an ihrem Kind, an seiner Entwicklung
und ihrer Interaktion mit ihm.


Beobachtung und Material
Ein großer Teil des Fragebogens besteht aus gezielter, detaillierter Beobachtung. Die
Beantwortung ist schon durch die Beobachtung der sozial- kommunikativen Kompetenzen
möglich.
Zum Durchführen des Tests werden einige Materialien benötigt, unter anderem: ein Tuch
zum Guck-Guck spielen, einen Spiegel, das Lieblingsspielzeug des Kindes ( falls
vorhanden), ein weiches Fell, eine raue Massagebürste und eine kühlen Gegenstand, z.B.
einen Stein. Für den Testteil des Hörens benötigt man eine Stereoanlage mit
Basslautsprecher, ein Metronom oder eine Kassette mit Herzschlag und ein Massagegerät
bzw. einen elektrischen Rasierapparat, um Vibration zu erzeugen. Um das Sehen des
Kindes zu testen wird außerdem ein DIN A4- Karton mit senkrechten, 8 mm breiten,
schwarz-weißen Streifen, ein Karton mit Schachbrettmuster und eine Taschenlampe benö-
tigt. Für den Bereich Essen und Trinken benötigt man ein Schwämmchen zum Saugen und
eine Flasche mit Schnuller.


Notierung und Texteintrag
Hinter jeder Frage des Fragebogens befinden sich fünf Kästchen. Diese sind für fünf
Wiederholungen des Leitfadens vorgesehen. Hat das Kind eine Aufgabe erfüllt, wird das
Kästchen vollständig ausgefüllt. Hat das Kind die Aufgabe teilweise erfüllt, wird das Kästchen
zur Hälfte ausgefüllt. Hat das Kind eine Leistung gezeigt, die unter der Hälfte liegt oder hat
es gar keine Reaktion gezeigt, wird in das Kästchen ein Strich gemacht.
Durch dieses Verfahren lassen sich die Ergebnisse gut graphisch ablesen und für
Wiederholungen gut überblicken.


Auswertung
Hinter vielen Fragen befinden sich Zahlen in Klammern. Diese entsprechen dem analogen
Entwicklungsalter in Monaten. Sie sind Anhaltspunkte für das Auftreten von Ausdrucks-,
Verhaltens- und Reaktionsweisen. Jedoch sind sie nicht immer zutreffend, da die
Entwicklung eines jeden Kindes individuell ist. Befindet sich keine Zahl in Klammern ist das
befragte Verhalten speziell bei schwerstbehinderten Kindern zu beobachten. Bei nicht
behinderten Kindern gibt es dann kein vergleichbares Verhalten.
Durch die genaue Notierung ist es möglich ein Profil zu erstellen, welches den
Entwicklungsstand genau dokumentiert. Die Autoren sind jedoch für eine
zusammenfassende Darstellung in Worten, welche die entwickelten Kompetenzen und die
Entwicklungsschwerpunkte beinhalten soll.
Wichtig bei der Auswertung ist die Klärung mit den Eltern, dass z.B. ein 10- jähriges,
schwerstbehindertes Kind mit einem analogen Entwicklungsalter von 5- 6 Monaten kein
Baby ist. Es hat eine eigene Lebensgeschichte, eigene Erfahrungen mit seinem Körper und
der Umgebung. Das analoge Entwicklungsalter ist lediglich ein Hinweis auf grundlegende
Bedürfnisse und mögliche Angebote der Entwicklungsunterstützung.


Vorstellen des Testbogens
Auf dem Deckblatt des Testbogens werden der Name des Kindes, das Geburtsdatum, das
Datum der Beobachtung, das aktuelle Alter des Kindes, Notizen, z.B. der
Gesundheitszustand, und der Name des Beobachter notiert.
Des Weiteren ist der Testbogen in neun Kategorien unterteilt, zu denen es jeweils eine kurze
Erklärung gibt, was beobachtet werden soll. Jede Kategorie ist nochmals unterteilt in 1.-6.
Monat und 7.-12. Monat, bezogen auf das analoge Entwicklungsalter.
Die neun Kategorien mit jeweils einer Beispielfrage.
   1. Die Beziehung zwischen Mutter (Bezugsperson) und Kind
       Macht es ihrem Kind Spass, Guck- Guck zu spielen? (mit einem Tuch, oder wenn sie
       sich die Hände vor's Gesicht halten) (8)
   2. Die Reaktion des Kindes auf Stimme und Sprache
       Weiß Ihr Kind, was passiert, wenn Sie in einer immer gleichen Situation eine
   bestimmte Ankündigung machen? (z.B. Lätzchen umbinden und sagen „So, jetzt gibt
   es Essen“) (6)
3. Die lautlichen Äußerungen des Kindes
   Plaudert das Kind mehr, wenn man es in Ruhe lässt? (4)
4. Die Reaktion des Kindes auf sensorische Angebote
   4.1.   Somatisch ( Wahrnehmung der gesamten Körperoberfläche und der
   darunterliegenden Muskulatur)
   Merkt man, dass das Kind zwischen einem weichen Fell und einer raueren Bürste
   unterscheidet?
   4.2.   Hören
   Lauscht das Kind auf monotone, rhythmische Töne? (z.B. Metronom, Herzschlag
   oder gleichmäßiges Klopfen auf einen Resonanzkörper)
   4.3.   Sehen
   Kann man bei Ihrem Kind Augenbewegungen feststellen, wenn man einen DIN- A4
   Karton mit senkrechten, 8mm breiten schwarzen Streifen im Abstand von 20- 30 cm
   vor dem Gesicht des Kindes langsam hin- und herbewegt? Die Augen sollten ein
   wenig der Bewegung des Kartons folgen. (1)
   Verfolgt das Kind in gleicher Weise einen Karton mit einfachem Schachbrettmuster?
   (1)
5. Handbewegungen/Spielen
   Hält das Kind ein Spielzeug, das man ihm in die Hand gedrückt hat, länger fest? (2)
6. Bewegungen des ganzen Körpers ( Liegen, Sitzen, Krabbeln, Stehen, Gehen)
   Zieht sich Ihr Kind an Ihren Händen zum Sitzen hoch? (6)
7. Räumliches Erleben
   Gibt das Kind Signale, mit denen es einen Wunsch nach Raumwechsel ausdrückt?
8. Trinken und Essen
   Kann das Kind aus einem Schwämmchen saugen?
9. Interaktion mit Bezugspersonen
   9.1.   Lagern, Tragen und Halten des Kindes (handling)
   Wie wird das Kind getragen?
   9.2.   Körperliche Nähe von Bezugspersonen und Kind
   Körperkontakt wird von Bezugspersonen und Kind als angenehm erlebt.
   9.3.   Kommunikative Begleitung
   Wie spricht die Bezugsperson das Kind an? Wie reagiert das Kind darauf?
   9.4.   Hilfestellungen bei kindlichen Aktivitäten
   Wie unterstützt die Bezugsperson Aktivitäten des Kindes?
   9.5.   Tempo und Ruhe
       Wie signalisiert das Kind Wünsche nach Aktivitäten?
       9.6.   Emotionaler Kontakt
       Welche Verhaltensweisen/ Eigenarten des Kindes erleichtern der Bezugsperson
       Zuneigung zu erleben?
       9.7.   Materialangebot
       Welches Spiel- oder Beschäftigungsmaterial bekommt das Kind?




“Förderung ist die Einladung zur Teilhabe und Mitgestaltung gemeinsamen Lebens.
Sie stellt Angebote bereit, die es dem Kind erleichtern, die ihm mögliche Entwicklung
zu tun.” (Fröhlich und Haupt 2004,8)


2.5    Fördervorschläge nach analogen Entwicklungsalter
Kinder mit analogen Entwicklungsalter bis zu 6 Monate:
Die basale Stimulation legt den Grundstein für die weitere Entwicklung und wird von der
Bezugsperson durchgeführt.
Kinder mit analogen Entwicklungsalter ab 6 Monate
Die basale Stimulation tritt in den Hintergrund und die aktive Teilhabe an alltäglichen
Verrichtungen tritt in den Vordergrund. Das Kind lernt im Alltag, wenn es bei den alltäglichen
Arbeiten der Mutter dabei ist. Es lernt durch Zuschauen, die Beschäftigung mit den
Materialien und die spontane Interaktion wird begünstigt.




2.6 Beurteilung kommunikativer Fähigkeiten bei Kindern
mit schwerer Behinderung
Die Beurteilung kommunikativer Fähigkeiten bei Kindern mit schwerer Behinderung ist ein
Bestandteil jeder Erziehungs- und Förderplanung, weil durch Kommunikation Wünsche und
Bedürfnisse mitgeteilt werden können.


Der Diagnostiker hat in diesem Zusammenhang nicht die Aufgabe entwick-lungsdiagnostisch
tätig zu werden, sondern führt eine Beobachtung der kindlichen Handlungsformen und
Kommunikationsweisen durch. Das Ergebnis soll den Eltern und Pädagogen eine Hilfe sein
das Kind zu verstehen und mit dem Kind adäquat zu kommunizieren.
Eine Möglichkeit zur Beurteilung kommunikativer Fähigkeiten, ist eine Spielsituation zu
gestalten und zu beobachten welche Ausdrucksmöglichkeiten es nutzt um Wünsche und
Bedürfnisse im Spiel mitzuteilen und welche vorsprachlichen Mittel (Blickrichtung, Zeigen
etc.). Geeignete Spiele sind beispielsweise Versteckspiel, Spiele mit Seifenblasen,
Luftballons oder mechanischen Aufziehspielzeug. Besonders wichtig ist, dass das Spiel für
das Kind interessant und reaktionsanregend ist und Freude macht. Außerdem werden die
Bezugspersonen zu kommunikativen Ausdrucksformen im Alltag befragt.


Tabelle mit ausgewählten Funktionen zur Beurteilung der kommunikativen Mittel eines
Kindes mit schwerer Behinderung
Funktion                    Was macht das Kind, wenn es möchte dass...
                            ...der Erwachsene sich zu Ihm setzt
                            ...ein Erwachsener es kitzelt
Kontaktaufnahme
                            ...ein Erwachsener es streichelt oder mit
                              ihm schmust
                            ...jemand sich mit ihm beschäftigt
                            ...jemand mit ihm nach draußen geht
Handlungswunsch
                            ...jemand eine Musik o.ä. wieder anmacht,
                              das es mag
                            ...es einen Gegenstand außer Reichweite
Wunsch nach Gegenstand        bekommen möchte
oder Essen                  ...es einen Behälter geöffnet haben möchte
                            ...es seine Lieblingsspeise haben möchte
                            ...eine vertraute Handlung unterbleibt
                            ...ein beliebtes Spielzeug weggenommen wird
Protest/Widerspruch         ...es hochgenommen wird, ohne das es das will
                            ...der Erwachsene etwas beendet was dem
                              Kind gefällt




Eine andere Möglichkeit zur Erfassung der prä-verbalen kommunikativen Fertigkeiten bietet
das Instrument “Pre-Verbal Communicatin Schedule” (PVCS) von Kiernan und Reid (vgl.
Sarimski, Klaus). Es handelt sich dabei um einen Erfassungsbogen der
Kommunikationsfähigkeiten in folgenden Bereichen: Suche nach Aufmerksamkeit, Mitteilung
von Wünschen und Bedürfnissen, Ablehnung, positive Kontaktaufnahme, negative soziale
Kontaktformen, Abstimmung gemeinsamer Aufmerksamkeit, motorische und vokale
Imitation, Verständnis für non-verbale Kommunikation und Verständnis von sprachlichen
Äußerungen. Zum größten Teil wird der Bogen von den Eltern bzw. anderen
Bezugspersonen mit zutreffend und nicht zutreffend ausgefüllt, der Rest wird durch die
direkte Beobachtung der Reaktionen des Kindes beim Erledigen einer Aufgabe notiert. Das
Ergebnis ist ein differenziertes, individuelles Bild über die Kommunikations-fähigkeiten des
Kindes, ohne Vergleiche zu anderen Menschen.


“Affective Communication Assessment” (ACA) von Coupe und Goldbart stellt eine weitere
Möglichkeit dar, die verschiedenen Kommunikationsformen des Kindes zu identifizieren und
zu analysieren. Die Eltern dokumentieren die Reaktionen ihres Kindes auf unterschiedlichste
Reiz (z.B. Wasser, Musik, Kitzel). Dafür wurde ein Protokollbogen entwickelt, auf dem die
einzelnen Körperteile mit jeweiligen Funktionen (z.B. Mund mit den Funktionen:
Öffnen/Zungenbewegung/ Kontakt-aufnahme) und die Lautbildung aufgelistet sind, der
Protokollführer kreuzt die jeweilige Reaktion auf den Reiz an.


                               (vgl. Sarimski 2005, S. 424-427)




3.0 Filmtipp  “KLASSENLEBEN”
Der Dokumentarfilm “KLASSENLEBEN” zeigt eine Integrationsklasse der Fläming-
Grundschule in Berlin Schöneberg. In dieser Klasse haben 5 von 20 Kindern eine
Behinderung.
Wir empfehlen euch den Film ganz anzuschauen, er wird eine Erweiterung eures Horizontes
sein. Leider ist es uns aus zeitlichen Gründen nicht möglich gewesen euch den Film ganz zu
zeigen. Jedoch findet ihr ihn in der Bibliothek der KHSB unter
DVD/00066, die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat ein Filmheft zu
„KLASSENLEBEN“ herausgegeben, mit verschiedensten Analysen und Hintergründen zum
Film, dieses ist ebenfalls sehr zu empfehlen.




Literatur:
Bundschuh, Konrad & Heimlich, Ulrich & Krawitz, Rudi (Hrsg.): Wörterbuch
Heilpädagogik. 3. Auflage Bad Heilbrunn: Klinkhardt UTB 2007.

Fischer, Erhardt (Hrsg.): Pädagogik für Kinder und Jungendliche mit mehrfachen
Behinderungen. Dortmund 1982.

Fröhlich, Andreas: Basale Stimulation. Düsseldorf: verlag selbstbestimmt leben, 1992.
Fröhlich, Andreas (Hrsg.): Handbuch der Sonderpädagogik, Pädagogik bei schwerster
Behinderung; Band 12. Berlin: verlag selbstbestimmtes leben, 1991.

Fröhlich, Andreas & Haupt, Ursula: Förderdiagnostik mit schwerstbehinderten Kindern.
Dortmund: verlag nodernes lernen, 2004.

Fröhlich, Andreas & Norbert Heinen & Lamers, Wolfgang (Hrsg.): Frühförderung von
Kindern mit schwerer Behinderung. Düsseldorf: verlag selbstbestimmt leben, 2007.

Fröhlich, Andreas & Haupt, Ursula: Entwicklungsförderung schwerstbehinderter Kinder. 5.
Auflage Mainz: verlag modernes lernen, 1982.

Fröhlich, Andreas & Haupt, Ursula: Leitfaden zur Förderdiagnostik mit
schwerstbehinderten Kindern. Dortmund: verlag modernes lernen, 2004.

Greving, Heinrich & Ondracek, Petr: Handbuch Heilpädagogik. Triosdorf: Bildungsverlag
EINS, 2005.

Ondracek, Petr & Störmer, Norbert: Diagnostik und Planung. Berlin: Verlag für
wissenschaftliche Literatur, 2007, S.20-24.

Ricken, Gabi & Fritz, Annemarie & Hofmann, Christiane (Hrsg.): Diagnose:
Sonderpädagogische Förderbedarf. Lengerich:Pabst Science Publishers, 2003.

Sarimski, Klaus: Diagnostische Fragen. In: Andreas, Fröhlich & Heinen, Norbert & Lamers,
Wolfgang (Hrsg.): Frühförderung von Kindern mit schwerer Behinderung. Düsseldorf: verlag
selbstbestimmtes leben, 2007, S. 309-322.

Sarimski, Klaus: Diagnostische Fragen bei Mehrfachbehinderung. In: Stahl, Burkard &
Irblich, Dieter: Diagnostik bei geistiger Behinderung. Göttingen: Hogrefe, 2005, S. 412-427.

Sarimski, Klaus: Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Göttingen 2001

Tietze-Fritz, Paula: Handbuch der Heilpädagogischen Diagnostik. Dortmund 1996.

Twele, Holger: Filmheft Klassenleben. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 2005.

								
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