Posttraumatische Belastungsst�rung

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Posttraumatische Belastungsst�rung Powered By Docstoc
					Posttraumatische
       Belastungsstörung

         Nezihe Morali
Reaktion auf schwere
    Belastungen
   Klassifikation nach ICD-10
akute Belastungsreaktion
posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
Anpassungsstörung
andauernde Persönlichkeitsänderungen nach
 Extrembelastungen
akute Belastungsrkt.
                              Anpassungsstörung
• Stunden- bis tagelang       • Gestörter
  anhaltende Reaktion auf       Anpassungsprozess nach
  außergewöhnliche              einer einschneidenden
  Belastungen, bei einem        Lebensveränderung oder
  ansonsten psychisch nicht     nach belastenden
  manifest gestörten            Lebensereignissen.
  Patienten.                  • unterschiedlichen
• Nach einem anfänglichen       affektiven Symptomen
  Zustand der „Betäubung“       sowie sozialer
  kommt es zu affektiven        Beeinträchtigung.
  und vegetativen             • Beginn: innerh. Eines
  Symptomen.                    Monats ;Dauer : meist
• klingt meist nach einigen     nicht länger als sechs
  Stunden ab.                   Monate.
  andauernde Persönlichkeitsänderung
       nach Extrembelastungen
• unflexibles und unangepasstes Verhalten,
  das zu Beeinträchtigungen in den
  zwischenmenschlichen, sozialen und
  beruflichen Beziehungen führt
• muss über mindestens 2 Jahre bestehen
          PTBS Definition I
• Moderne Klassifikationssysteme verstehen
  unter der postraumatischen
  Belastungsstörung eine verzögerte oder
  protrahierte Reaktion auf eine extreme
  Bedrohung oder Veränderungen
  katastrophalen Ausmaßes.
• z.B. Krieg, Unfälle,sexueller Mißbrauch,
  Naturkatastrophen, Brände ......
         PTBS Definition II
• die Störung folgt dem Trauma mit einer
  Latenz von Wochen bis Monaten, selten
  auch nach mehr als sechs Monaten
• p. Belastungsreaktion
  p. Belastungssyndrom
  p. Stresssyndrom
Symptomatik
            Symptomatik I
•   sehr vielgestaltige und unterschiedlich
    stark ausgeprägte Symptomatik
•   im wesentlichen drei Symptomkomplexe :
           Symptomatik I
•  sehr vielgestaltige und unterschiedlich
   stark ausgeprägte Symptomatik
• im wesentlichen drei Symptomkomplexe :
1. Vermeidungsverhalten, emotionaler und
   sozialer Rückzug, emotionale Taubheit,
   Verlust der Lebensfreude (Anhedonie)
           Symptomatik I
•  sehr vielgestaltige und unterschiedlich
   stark ausgeprägte Symptomatik
• im wesentlichen drei Symptomkomplexe :
1. Vermeidungsverhalten, emotionaler und
   sozialer Rückzug, emotionale Taubheit,
   Verlust der Lebensfreude (Anhedonie)
2. spontane Intrusion und Wiederdurchleben
   traumatischer Erfahrungen
           Symptomatik II
3. Vegetative Übererregtheit,
   Schreckhaftigkeit, Vigilanzsteigerung
             Symptomatik II
3. Vegetative Übererregtheit, Schreckhaftigkeit,
   Vigilanzsteigerung
• Konzentrations- und Gedächtnisschwierigkeiten
•  teilweise oder vollständige Amnesie für die
   Episode
• Angst und Depressionen sind häufig assoziiert
• Suizidgedanken sind nicht selten
Epidemiologie
           Epidemiologie I
• epidemiologische Studien aus den USA :
   mehr 50% aller Menschenwerden
     im Laufe ihres Lebens mindestens
     einmal mit einem traumatischen
     Ereignis konfrontiert, dass die
     Stressorkriterien der PTBS erfüllt
            Epidemiologie II
• PTBS zählt zu den häufigsten psychischen
  Erkrankungen.
• Lebenszeitprävalenz gemäß neueren
  Untersuchungen 8-9%.
• 25% der betroffenen entwickeln das
  Vollbild.
- akt. Vulnerabilität, pers. Copingstrategien...
          Epidemiologie III
• Frauen im Vergleich zu Männern
 bei vergleichbarer lebenslanger
  Traumaexposition etwa doppelt so großes
  Risiko an einer PTBS zu erkranken
Längere Krankheitsverläufe
Behandlung
               Behandlung
Psychotherapeutisch

Pharmakotherapeutisch
                        Soziotherapeutisch

                        Physiotherapeutisch
      Zentrale Behandlungsziele
            Psychotherapie
• Aufhebung der symptomstabilisierenden
  Vermeidung traumatischer Erinnerungen
  und Emotionen u.a. durch Habituation an
  die emotionale Symptomatik
• Narrative Remoralisierung des Patienten
• Wiederaufbau eines inneren Selbstsystems
  mit tragfähigem Wertgefüge
Therapeutisch geleitetes Wiedererleben des
 Traumas.
  in-sensu-Vorgehen.
  in-vivo-Vorgehen.
  Detailanalyse der Auslöser von
 Traumasymptomen.
Narrative Psychotherapie.
Narrative Wiederholung ..........
 Allgemeine Behandlungsgrundsätze
           Psychotherapie
• klare reflektierte therapeutische Haltung
• unvoreingenommene empathische
  Zuwendung
 eigene Neugierde bewusst zügeln
 Gegenübertragungsgefühle, -impulse

 pathogene Wirkung traumatischer
  Narrative
 Allgemeine Behandlungsgrundsätze
           Psychotherapie
 Nicht der grenzenlos belastbare, sondern
 der flexible Therapeut ist gefragt !!!!!
          Pharmakotherapie
• Anxiolytika und Antidepressiva
  unterstützen die psychotherapeutischen
  Verfahren
ENDE

				
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