DEUTSCH 7 by Auzudc2

VIEWS: 55 PAGES: 10

									                             DEUTSCH 7. KLASSE NEU

                          ALLGEMEINE BEMERKUNGEN

                          (Lehrstoffverteilung anschließend)

Bei der folgenden Jahresplanung handelt es sich um einen Vorschlag, den ich als
Vertreterin der ÖPU (und Mitglied im FA) für die KollegInnen erstellt habe. Sie basiert
auf dem neuen Lehrplan für die AHS-Oberstufe (vgl. genauen Wortlaut, abrufbar auf
der ÖPU-Homepage www.oepu.at) und enthält neben allgemeinen Formulierungen, die
wörtlich aus dem Lehrplan-Text übernommen und durch grüne Schrift hervorgehoben
wurden, auch konkrete Umsetzungsvorschläge und Hinweise auf Unterrichtsprojekte,
die größtenteils bereits von mir erprobt sind.
In diesem Zusammenhang sei auf folgende Materialien hingewiesen:

    zusätzliches Übungsbuch: Aktion Sprache 1. Rechtschreibung & Grammatik,
     Veritas 2004 (bereits in der 5. Klasse für die Schüler bestellt)
    Literaturbuch: Rainer u. a.: Stichwort Literatur. Geschichte der
     deutschsprachigen Literatur, Veritas 2004
    ZIS- Unterrichtsbehelf: Werbung: Information! Motivation! Manipulation?

Der neue Oberstufenlehrplan ist kein Rahmenlehrplan, es gibt keine Unterteilung in
Kern- und Erweiterungsbereich. Daher sind alle Vorgaben verpflichtend umzusetzen.
Den Lehrstoff für die Bereiche „Mündliche Kompetenz“, „Schriftliche
Kompetenz“, „Textkompetenz“ und „Literarische Bildung“ findet man allerdings
zusammengefasst für die 5. und 6. Klasse, die Bereiche „Mediale Bildung“ bzw.
„Sprachreflexion“ gelten sogar für die Klassen 5 – 8. Diese 6 Bereiche sind „in
vielfältiger Weise miteinander zu verflechten“ (vgl. Didaktische Grundsätze).
Da die Konkretisierung der einzelnen Lehraufgaben von den jeweils vorhandenen
Unterrichtsmaterialien (z.B. Sprach- und Lesebuch, Texten, Medien) und von den
eingesetzten Methoden abhängt, stellt mein Vorschlag eine unter vielen Möglichkeiten
dar. Er kann auch nur als Raster dienen, in den die eigenen Ideen eingefügt werden,
denn die 6 oben genannten Bereiche werden in jedem Monatsplan explizit angeführt.
.
Was die Schularbeiten betrifft, enthält der Oberstufen-Lehrplan 04 eine wichtige
Neuerung (vgl. Allgemeiner Teil):
Die Anzahl der Schularbeiten in der 5. – 7. Klasse wurde auf 2 – 4 pro Schuljahr
festgelegt, der zeitliche Rahmen erstreckt sich über 3 bis 6 Unterrichtseinheiten.
Die      Festlegung    obliegt  laut    Lehrplan     -   vorbehaltlich   schulautonomer
Lehrplanbestimmungen - der jeweiligen Lehrerin bzw. dem jeweiligen Lehrer. Inwiefern
eine Abstimmung mit den KollegInnen ratsam ist, muss schulintern abgeklärt werden.
Die vorliegende Lehrstoffverteilung enthält lediglich Hinweise auf verschiedene
Möglichkeiten der Texterstellung im Rahmen von Schularbeiten, aus denen
ausgewählt werden kann.


Ich freue mich über Feedback, Anregungen, Kritik,...
                                                       Mag. Isabella Zins
                                                       isabella.zins@aon.at
               DEUTSCH 7. KLASSE NEU (3 Wochenstunden)
           Gymnasium, Realgymnasium, Oberstufenrealgymnasium


                     SEPTEMBER (ca. 10 Wochenstunden)

Mündliche Kompetenz

    in freien und formalisierten Situationen vorbereitet und spontan sprechen:
     über Wünsche, Vorsätze für die 7. Klasse, gemeinsame Pläne,...; über
     Beeinflussung von Wahlentscheidungen (im Hinblick auf NR-Wahl 06),
     Gründe für politisches Interesse/Desinteresse, wichtige Bereiche der
     Politik, die vor allem auch Jugendliche betreffen

Schriftliche Kompetenz
    Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung: im Zusammenhang mit NR-
      Wahlen 2006 über eigene Mündigkeit (im Sinne Immanuel Kants), Beeinflussung
      durch Medien,... reflektieren
    Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und
      Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen

Textkompetenz

    Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren, sprachliche Erscheinungen in
     Texten beschreiben und ihre Funktion erkennen: Werbesprache wh.,
     Einsatz sprachl. Stilmittel in der politischen Werbung
    Wechselwirkung von Form und Inhalt aufzeigen
    durch das Erkennen von Strategien der Beeinflussung politische Mündigkeit
     erlangen: Welchen Spielregeln folgt politische Werbung? Phänomene der
     Werbesprache nachweisen,.... (vgl. ZIS-Unterrichtsbehelf)

Literarische Bildung
    Wh. aus der 6. Klasse: Aufklärung, Sturm und Drang; Einfluss Shakespeares (am
      Beispiel „Hamlet“) auf das Sturm & Drang-Drama

Mediale Bildung
   Wissen aus Medien erfassen: Informationen aus verschiedenen Medienformaten
     entnehmen (Medienauftritte der diversen österr. Parteien beobachten:
     Printmedien, Homepages, Fernsehauftritte,...)
   Interessen und Absichten hinter (multi-)medialen Texten und Produkten
     analysieren und bewerten sowie manipulative Zielsetzungen erkennen

Sprachreflexion
    Auswirkungen grammatisch-stilistischer Erscheinungen und semantischer
      Beziehungen nachvollziehen: Beispiele aus Bernhard Sick: „Der Dativ ist dem
      Genetiv sein Tod“: Wie gut ist Ihr Deutsch?
    öffentlichen Sprachgebrauch analysieren und kritisieren
                       OKTOBER (ca. 11 Wochenstunden)

Mündliche Kompetenz
   Präsentationstechniken allein und im Team zielorientiert einsetzen: Präsentation
     von Gruppenarbeiten (z. B. auch über Kapitel der Rechtschreibung, in denen es
     wieder Änderungen gibt; über Kapitel aus der Literaturgeschichte,...); Referate
     über literarische Werke (Sturm & Drang-Dramen)

Schriftliche Kompetenz
    Schreibprozess - Planen - Gedanken strukturieren - Formulieren
    Texte entsprechend der jeweiligen Kommunikationssituation, Absicht und
      Textsorte gestalten und stilistische Mittel gezielt einsetzen: im Zusammenhang
      mit Klassenlektüre, Theaterbesuch, Kinobesuch
    Rechtschreiben : Reform der reformierten Rechtschreibung: Änderungen
      besprechen und üben; Übungen je nach Bedarf

Textkompetenz

    Wechselwirkung von Form und Inhalt aufzeigen - Interpretationen
     entwickeln: am Beispiel von Goethes Briefroman „Die Leiden des jungen
     Werthers“ und Plenzdorfs „Die neuen Leiden des jungen W.“
    die Fähigkeit der Perspektivenübernahme und der kritischen Betrachtung
     von Perspektiven fördern; moralische, ethische Fragen differenziert
     erfassen: s. o.

Literarische Bildung
    deutschsprachige, insbesondere österreichische Literatur vom 19. Jahrhundert bis
      zur Gegenwart anhand ausgewählter Beispiele kennen und sie im Kontext der
      Weltliteratur sehen: „Gegentext“ zu Goethes Werther: Ulrich Plenzdorf: „Die
      neuen Leiden des jungen W.“ mit einem kurzen Überblick über die DDR-Literatur
    ästhetische Texte im historischen, kulturellen, biografischen,
      psychologischen und philosophischen Kontext erfassen: Goethes
      „Werther“, Überblick über die Literatur des Sturm & Drang (Nachtrag 6.
      Kl.) incl. Theaterbesuch (Länderbühne): Epik – Lyrik – Dramatik; Thema
      Kindesmord (Gruppenarbeit) im Spiegel der Lit. des Sturm & Drang (incl.
      histor. Hintergründe) (vgl. Stichw. S. 95 ff.)
    Beispiele künstlerischer Filme kennen: Verfilmung von Patrick Süskinds
      „Parfum“ (gemeinsamer Kinobesuch)

Mediale Bildung

    unterschiedliche Medienproduktionsformen (Buch und andere Printmedien,
     Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, Neue Medien) kennen sowie ihre
     Organisationsstrukturen und wechselseitige Durchdringung erfassen

Sprachreflexion
    mit Sprachwandel in verschiedenen Formen als gesellschaftlichem Wandel
     vertraut werden: anhand der Sprache in Goethes „Werther“ und Plenzdorfs „Die
     neuen Leiden des jungen W.“
                      NOVEMBER (ca. 11 Wochenstunden)

Mündliche Kompetenz

    medial vermittelter mündlicher Kommunikation folgen, das Wesentliche
     erfassen, aktiv zuhören, Fragen stellen und Feedback geben und
     annehmen können
    in freien und formalisierten Situationen vorbereitet und spontan sprechen

Schriftliche Kompetenz: 1. Schularbeit
    Schreibprozess - Planen           - Gedanken strukturieren - Formulieren
      Sprachverwendung und Ausdruck an der Situation, an den Adressatinnen und
      Adressaten, am Thema, an Schreibhaltung und Textsorte und an Sprach- und
      Schreibnormen orientieren
    eigene und fremde Texte optimieren und dabei Schreibhaltung, Textsorte, Stil,
      Lesererwartungen, Verständlichkeit, Sprachrichtigkeit und Schreibrichtigkeit
      berücksichtigen: Auseinandersetzung mit Sachtexten und literarischen Texten

Textkompetenz:

    den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten
     erkennen: vgl. Goethe, Plenzdorf
    die Fähigkeit der Perspektivenübernahme und der kritischen Betrachtung
     von Perspektiven fördern; moralische, ethische Fragen differenziert
     erfassen: im Zusammenhang mit der Lektüre
    Interpretationen entwickeln

Literarische Bildung
    deutschsprachige, insbesondere österreichische Literatur vom 19. Jahrhundert bis
      zur Gegenwart anhand ausgewählter Beispiele kennen und sie im Kontext der
      Weltliteratur sehen: Ausschnitte aus Goethes „Faust“; Überblick über die Klassik:
      Merkmale, Gattungen, Motive,.... (vgl. Stichw. S. 123 ff.)
    Themen, Stoffe, Motive, Symbole, Mythen in ihrer Aktualität erkennen
    Beziehungen zwischen ästhetischer Welt und Realität problematisieren:
      Klassenlektüre: Robert Schneider: „Schlafes Bruder“
    Beispiele künstlerischer Filme kennen: Ausschnitte aus dem Film „Schlafes
      Bruder“ (Joseph Vilsmaier)

Mediale Bildung
   Wissen aus Medien erfassen: Informationen aus verschiedenen Medienformaten
     entnehmen: Internetrecherche über Autoren, Werke,... bzw. Bibliotheksarbeit

Sprachreflexion
    kritische Reflexion der SA-Fehler; Wh.: satzübergreifende Verknüpfungen,
      korrekte Verwendung von Präpositionen; Wh. der Kommaregeln (besonders im
      Hinblick auf die reformierte Rechtschreibung: Kommasetzung bei Infinitiv- und
      Partizipialgruppen)
                       DEZEMBER (ca. 9 Wochenstunden)


Mündliche Kompetenz
   Präsentationstechniken allein und im Team zielorientiert einsetzen: Präsentation
     von Gruppenarbeiten ; Referate über literarische Werke (klassische Dramen)
   Mittel der Rhetorik nutzen und frei vortragen

Schriftliche Kompetenz

    Textsorten aus dem beruflichen, wissenschaftlichen und literarisch-
      kulturellen Leben verfassen
    Schreibhaltungen weiterentwickeln

Textkompetenz

    den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten
     erkennen: z. B. anhand von Goethes „Faust“ und einigen Gedichten
     (Stichw. S. 140 ff.)
    Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren, sprachliche Erscheinungen in
     Texten beschreiben und ihre Funktion erkennen; Phonologische,
     lexikalische, semantische, syntaktische, rhetorische, stilistische Analysen
     durchführen

Literarische Bildung

    ästhetische Texte im historischen, kulturellen, biografischen, psychologischen
      und philosophischen Kontext erfassen: Übergang von der Klassik zur Romantik,
      abseits der literarischen Strömungen: Kleist – Textbeispiele („Der zerbrochene
      Krug“, Erzählungen, tw. als Referate) (Stichw. S. 149 ff.)
    das Spannungsfeld von Leserinnen und Lesern, Schriftstellerinnen und
      Schriftstellern, Markt, Gesellschaft und Politik erschließen:
      Klassikerverehrung und Klassikwirkung, Buchmarkt und Verlagswesen
      (Stichw. S. 133 ff.)


Mediale Bildung
   Wissen aus Medien erfassen: Informationen aus verschiedenen Medienformaten
     entnehmen
   künstlerische Ausdrucksformen in allen Medien (Buch und andere Printmedien,
     Theater, Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, Neue Medien) rezipieren,
     vergleichen und zueinander in Beziehung setzen

Sprachreflexion
    grammatische Phänomene in ihrem Kontext reflektieren
                        JÄNNER (ca. 10 Wochenstunden)


Mündliche Kompetenz

    Kommunikatives Verhalten Bedingungen reflektieren, um sie kreativ
     mitgestalten zu können: Kontextbezogenheit erkennen - Redeumgebung
     nützen - mediengerechtes Verhalten einnehmen: aktuelle Themen als
     Sprechanlass
    Metakommunikation über geglücktes bzw. missglücktes
     Kommunikationsverhalten führen

Schriftliche Kompetenz:

    Schreibhaltungen weiterentwickeln;
    sich mit dichterischen und nicht-dichterischen Themen schriftlich auseinander
      setzen; Gedichtinterpretation Schritt für Schritt

Textkompetenz

    Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren, sprachliche Erscheinungen in
     Texten beschreiben und ihre Funktion erkennen; Phonologische,
     lexikalische, semantische, syntaktische, rhetorische, stilistische Analysen
     durchführen: romantische Lyrik untersuchen und interpretieren; Wh. der
     Merkmale lyrischer Sprache
    den Einfluss persönlicher Wertvorstellungen auf das Urteil erfassen:
     moderne Lyrik im Vgl. zu romantischer Lyrik, moderne Liedtexte
     auswählen und interpretieren

Literarische Bildung:
    ästhetische Texte im historischen, kulturellen, biografischen, psychologischen
      und philosophischen Kontext erfassen: Irrationalismus als Lebens- und
      Kunstprinzip (Romantik), Schreibende Frauen in der Romantik(vg. Stichw. S. 173
      ff.): Bettina von Arnim, Sophie Mereau, Caroline von Günderode –
      Gedichtbeispiele; Österreichische Klassik – Biedermeier: Grillparzer, Raimund,
      Nestroy (Werkbeispiele als Referate), Beispiele romantischer und moderner Lyrik
    Interpretationen    auf    Basis   von     Textbeschreibung,    Kontexten   und
      Sekundärliteratur vornehmen
           - verstehen, auf welche Weise Texten Bedeutung zugeschrieben wird
           - zu einem eigenen begründeten Urteil kommen

Mediale Bildung: s.o.

Sprachreflexion

    literarische Sprache, ihre Formen, ihren Wandel, ihre Besonderheiten und
     Verbindungen zur Alltagssprache beachten: lyr. Sprache einst - jetzt
                        FEBRUAR (ca. 9 Wochenstunden)

Mündliche Kompetenz
   laufend Referate, Präsentationen, Diskussionen


Schriftliche Kompetenz: s. o.


Textkompetenz: s. o.


Literarische Bildung

    ästhetische Texte im historischen, kulturellen, biografischen,
      psychologischen und philosophischen Kontext erfassen:
    unterschiedliche Ansätze der Textanalyse erproben: G. Büchner:
      „Woyzeck“: histor. Hintergründe, soz. und psychische Situation der
      Hauptfigur, Sprache, literar. Gattung: offenes Drama und seine Merkmale,
      Bedeutung des Märchens im Drama, sozialkritische Tendenz, Außenseiter-
      Problematik
    deutschsprachige, insbesondere österreichische Literatur vom 19. Jahrhundert bis
      zur Gegenwart anhand ausgewählter Beispiele kennen und sie im Kontext der
      Weltliteratur sehen: Literatur zur Zeit des Biedermeier (Stifter, Lenau,
      Grillparzer) – Vormärz – Junges Deutschland (unterschiedliche Tendenzen in
      der österreichischen und dt. Literatur): Georg Büchner, Heinrich Heine, politische
      Tendenzdichtung (vgl. Stichw. S. 194 ff.)

Mediale Bildung

    historische Grundkenntnisse über die Entwicklung der Medien erwerben
    gesellschaftliche Auswirkungen der Medien erkennen und ihre
     lebensgestaltenden Funktionen reflektieren: Der Hessische Landbote,
     Zensur, Rolle der Medien heute


Sprachreflexion

      Sprache in „Woyzeck“: elaborierter und restringierter Code
      den Zusammenhang zwischen Sprache und Denken überlegen
      sprachliche Strategien in der persönlichen Kommunikation reflektieren
      verantwortungsbewussten Umgang mit eigenen sprachlichen Äußerungen
       erlernen
                           MÄRZ (ca. 8 Wochenstunden)


Mündliche Kompetenz

    Kommunikatives Verhalten : Bedingungen reflektieren, um sie kreativ
     mitgestalten zu können: - Kontextbezogenheit erkennen - Redeumgebung
     nützen - mediengerechtes Verhalten einnehmen
    Diskutieren: Soll Kunst auch die negativen, hässlichen Seiten der
      Wirklichkeit einbeziehen? Soll sie idealisieren?


Schriftliche Kompetenz: 2. Schularbeit
    Schreiben für sich, Schreiben für andere
    Textsorten aus dem beruflichen, wissenschaftlichen und literarisch-kulturellen
      Leben verfassen: Textinterpretation (auch Gedichte)

Textkompetenz

    den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten
     erkennen
    Texte in sprachlicher Hinsicht analysieren, sprachliche Erscheinungen in
     Texten beschreiben und ihre Funktion erkennen; Phonologische,
     lexikalische, semantische, syntaktische, rhetorische, stilistische Analysen
     durchführen
    Wechselwirkung von Form und Inhalt aufzeigen
    Interpretationen entwickeln



Literarische Bildung
    Bürgerlicher Realismus: Bild der Epoche, literarisches Leben, Programm und
      Formen des poetischen Realismus am Beispiel „Effi Briest“ (in Auschnitten)von
      Theodor Fontane (vgl. Stichw. S. 239 ff.)
    österreichische Beispiele: Marie von Ebner-Eschenbach: „Die Spitzin“(vgl. Stichw.
      S. 248 ff.)


Mediale Bildung

Sprachreflexion

    literarische Sprache, ihre Formen, ihren Wandel, ihre Besonderheiten und
      Verbindungen zur Alltagssprache beachten
                         APRIL (ca. 13 Wochenstunden)


Mündliche Kompetenz
   Sprechsituationen und Sprechanlässe nützen
   laufend Gespräche, Referate,...


Schriftliche Kompetenz: 3. Schularbeit

    Schreiben für sich - poetisches Schreiben in engem Zusammenhang mit
      Lesen von und Umgang mit literarischen Texten – literarische Texte als
      Impuls für kreatives Schreiben (umdichten, fiktive Briefe,...)
    Schreiben als Instrument der Erkenntnisgewinnung

Textkompetenz

    den Einfluss von Entstehungsbedingungen auf die Gestaltung von Texten
      erkennen: naturalistische Literatur: europäische Einflüsse, wissenschaftliche
      Erkenntnisse als Grundlage

Literarische Bildung
    Fortsetzung: Realismus: Adalbert Stifter: „Brigitta“, Das sanfte Gesetz; Übergang
      zum Naturalismus (vgl. Stichw. S. 264 ff.): Die soziale Frage, Schriftsteller,
      Themen, literarische Vorbilder;
    naturalistische Epik: Gerhart Hauptmann: „Bahnwärter Thiel“ – ein weiteres
      Beispiel eines passiven Helden (Vgl. mit Büchners „Woyzeck“)


Mediale Bildung:



Sprachreflexion

    literarische Sprache, ihre Formen, ihren Wandel, ihre Besonderheiten und
      Verbindungen zur Alltagssprache beachten: naturalistische Sprache: Einsatz von
      Metaphern, Symbolen,... in Hauptmanns „Bahnwärter Thiel“


                          MAI (ca. 10 Wochenstunden)

Mündliche Kompetenz
s. o.

Schriftliche Kompetenz
s. o.

Textkompetenz
s. o.

Literarische Bildung
    Das naturalistische Drama am Beispiel „Rose Bernd“ von Gerhart Hauptmann
      (Tradition des bürgerlichen Trauerspiels wird fortgesetzt, Motiv des „gefallenen
      Mädchens“)

Mediale Bildung: s. o.

Sprachreflexion: s. o.


                           JUNI (ca. 12 Wochenstunden)


Mündliche Kompetenz

     Referate, Diskussionen, Partnergespräche, Kommunikationstraining

Schriftliche Kompetenz

     Rechtschreibung: abschließende Übungen, nach Bedarf

Textkompetenz

    je nach Textauswahl

Literarische Bildung
    Gegenströmungen zum Naturalismus bzw. Parallelströmungen: literar. Beispiele
      von Stefan George, Hugo von Hofmannsthal und Rainer Maria Rilke;
      Sprachskepsis bei Hofmannsthal, Symbolismus; Impressionismus; Die Wiener
      Moderne: Arthur Schnitzler (vgl. Stichw. S. 272), ev. „Der Reigen“ lesen

Mediale Bildung

    unterschiedliche Medienproduktionsformen (Buch und andere Printmedien,
     Film, Fernsehen, Video, Rundfunk, Neue Medien) kennen sowie ihre
     Organisationsstrukturen und wechselseitige Durchdringung erfassen:
     Zeitungsvergleich:
    historische Grundkenntnisse über die Entwicklung der Medien erwerben -
     gesellschaftliche Auswirkungen der Medien erkennen und ihre
     lebensgestaltenden Funktionen reflektieren
    Interessen und Absichten hinter (multi-)medialen Texten und Produkten
     analysieren und bewerten sowie manipulative Zielsetzungen erkennen
    Mediensprachen als semiotische Systeme verstehen

Sprachreflexion
    Sprache in diversen österreichischen Printmedien vergleichen

								
To top