Wege zur Musik - Wege zur Literatur - Wege zur Philosophie by P7Qd2I8c

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                             DIE WEGE-EDITION


Ein anspruchsvolles, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnetes Radioprogramm, das seit
mehr als fünfzehn Jahren eine wachsende Schar interessierter Hörer fesselt, wird endlich
als CD-Edition verfügbar. Wieder- und wiederhören lohnt sich! Denn was hier in
mehrteiligen Sendereihen geboten wird, ist nicht nur anregendes Hörvergnügen – es sind
Exkurse in die Welt der Musik, der Literatur und Philosophie, die es buchstäblich in sich
haben. – Die Wege-Edition öffnet ein unvergleichliches Archiv kulturellen Wissens,
lebendig vermittelt und auf höchstem Niveau präsentiert. Sie fasst die wichtigsten Arbeiten
von Erwin Reutzel zusammen, der dieses Programm über Jahre hinweg als Redakteur
und Regisseur im Bayerischen Rundfunk konzipiert und gestaltet hat. Seinem
leidenschaftlichen Engagement verdankt die gesamte Edition ihr Gepräge.

Die Wege zur Musik führen durch eine dichte Folge von Hörentdeckungen und
Klangerfahrungen zu Einsichten in Formen, Entwicklungen und Zusammenhänge, die
auch für den Fachmann ein Gewinn sind. Dabei kommen die Erläuterungen ganz ohne
Fachjargon aus und entfalten ihren Stoff im Erzählton, fasslich und pointiert. Drei- bis
sechsteilige Sendereihen erschließen bedeutende Werke und komplexe Themen aus
vielen Bereichen der europäischen und außereuropäischen Musikkultur. Entscheidend für
ihre besondere Attraktivität sind die Methoden der musikalischen Verdeutlichung, die in
diesem Programm entwickelt und perfektioniert wurden. Die Fülle der Klangbeispiele
stammt nicht nur aus Archiven und Sammlungen, vor allem sind es die eigens zu jedem
Thema produzierten Aufnahmen mit Orchestern und Ensembles, Chören und Solisten, die
ungeahnte, oft frappierende Höreindrücke ermöglichen. Präzise Detailaufnahmen dringen
ins Innere des polyphonen Satzes, verfolgen die Verwandlung von Motiven und Themen,
machen Feinheiten der Gestaltung und des Ausdrucks wahrnehmbar. Nicht didaktische
Zergliederung ist jedoch die Absicht dieser Methode, sondern eine organische Verbindung
von Erleben und Begreifen.

Diesem Konzept folgen auch die Wege zur Literatur. An die Stelle der Musik tritt hier das
dichterische Wort in allen seinen Spielarten. Brillante und kompetente Autoren wie
Reinhard Baumgart, Peter von Matt, Wilhelm Kühlmann, Dieter Borchmeyer und viele
andere eröffnen spannende Zugänge zu Werken, Themen, Formen und Tendenzen der
Literatur. Auch in diesen Sendereihen entwickelt sich der Gang der Darstellung aus dem
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Ineinandergreifen fesselnder Beispiele und erzählender Kommentare. Alles, wovon die
Rede ist, wird im nächsten Moment akustisch vergegenwärtigt: Hervorragende
Schauspieler und Sprecher des gesamten deutschen Sprachraums interpretieren
Passagen aus epischen, lyrischen und dramatischen Werken oder historischen und
ideengeschichtlichen Dokumenten. Das imponierende Hauptstück dieses Programms sind
die Epochen deutscher Literatur, gegliedert in siebzehn Epochenporträts vom Barock bis
zur Gegenwart. In 26 Hörstunden entrollen sie eine bewegte und faszinierende
Geschichte, die sich in ihrem gesamten wechselvollen Ablauf ebenso wie in einzelnen, in
sich abgeschlossenen Kapiteln erfahren und erleben lässt.

Dem Gebot der Fasslichkeit ist die dritte Abteilung dieses Programms - Wege zur
Philosophie - in ganz besonderem Maße verpflichtet. Albert von Schirnding und Horst
Günther schlagen in fünf vierteiligen Sendereihen den Bogen von den Eröffnungen
grundlegender Problemstellungen in der griechischen Antike bis zur Wahrheit im Plural,
als   die   sich   das   abendländische   Denken    am      Ausgang    seiner   mehr   als
zweitausend-jährigen Geschichte darstellt. Zwanzig anregende Hör-Essays verbinden eine
wohlüberlegte Auswahl philosophischer Texte mit aufschlussreichen Kommentaren und
erhellenden Beispielen aus literarischen und historischen Quellen. Der Gang durch die
mehr als zweitausendjährige Geschichte des abendländischen Denkens wird ergänzt
durch eine sprachphilosophische Reihe, die das Nachdenken über den Zusammenhang
von Sprache und Welterfahrung vom Humanismus bis zur Gegenwart zusammenfasst.
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                              WEGE ZUR MUSIK


BACHS JOHANNESPASSION – STATIONEN UND STRUKTUREN

In sechs Stationen folgt die Darstellung dem dramatischen Geschehen in Bachs erstem
Passionsoratorium. Dabei werden die Feinheiten der Komposition an charakteristischen
Beispielen   ausgeleuchtet.   Über   150   Detailaufnahmen,   für   diese   Hörfolge   mit
hervor-ragenden Interpreten barocker Musik eingespielt, erleichtern das Verständnis für
Bachs großartige Komposition. Neben längeren Passagen aus dem Werk sind immer
wieder einzelne Stimmen aus dem Chor- und Orchestersatz zu hören, dazu Ausschnitte
aus Passionsoratorien der Bachzeit und vieles andere mehr. Dabei werden Schichten
dieser faszinierenden und ausdrucksstarken Musik freigelegt, die selbst dem geschulten
Ohr kaum wahrnehmbar sind.

Kommentare, Passionstexte und Bachzitate werden von Christian Brückner, Gert
Heidenreich und Eckart Becker gesprochen.



STARKE STÜCKE – MUSIK, DIE FURORE MACHTE

Von Italien bis Finnland, von England bis Ungarn erstreckt sich das musikalische
Einzugs-gebiet dieser Stücke. Echte ”Reißer” sind da zu hören, die von den
unterschiedlichen nationalen Tonsprachen geprägt sind. Und da die Stücke allesamt aus
der Werkstatt großer Meister stammen, lohnen sich Untersuchungen zur Anatomie der
Ohrwürmer. Zahlreiche für diese Folge eingespielte Detailaufnahmen machen sie zum
Hörvergnügen. Dazu Geschichten von Pannen, Krächen, Verboten und Triumphen, sowie
eine Galerie musikalischer Charakterköpfe, über die es Denkwürdiges zu berichten gibt. In
bester Erzähllaune präsentiert von Uwe Friedrichsen.



FIGAROS HOCHZEIT – FIGUREN UND FACETTEN

Sechs Annäherungen an ein unvergleichliches Werk: Jede setzt an einem besonderen
Ausgangspunkt an – der skandalumwitterten Komödie des Beaumarchais zum Beispiel,
Mozarts Lebenssituation im Jahr 1786 oder der kongenialen Textgestaltung durch den
Librettisten Lorenzo da Ponte. Und jeder dieser Ansätze führt zu einem besonderen
As-pekt des Werks: So geht es zunächst um den revolutionären Zündstoff, der auch in der
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Opernfassung erhalten blieb, dann um Mozarts kompositorisches Verfahren, um das
Verhältnis von Sprache und Musik, um die psychologische Charakterisierung der Figuren,
die Vielfalt musikdramatischer Situationen und schließlich die unfassbare Steigerung aller
Kunstmittel in den großen Finali.

Das facettenreiche Mosaik der Wort- und Musikbeispiele wird von Bodo Primus als
Erzähler souverän zusammengefügt.



EIN KREIS SCHAURIGER LIEDER – SCHUBERTS WINTERREISE

In vier Etappen folgt diese Werkbetrachtung der Spur des Winterwanderers und erkundet
die irritierende Kühnheit der musikalischen Mittel, mit denen Schubert den Nerv des
Seelendramas        bloßlegt.   Biografische   und   zeitgeschichtliche   Exkurse   stellen
liebgewordene Legenden um Künstler und Werk in Frage. Wesentlichen Anteil am
Gelingen der musikalischen Spurensuche haben die hervorragenden Interpreten:
Christoph Prégardien, Tenor, und Andreas Staier an einem Wiener Hammerflügel der
Schubertzeit. – Durch die Folge der Hörbeispiele und biografischen Dokumente führt
Matthias Ponnier.                                                          Herbst 2001



ELEMENTE DES JAZZ

”If you don’t feel it, you can’t get it”: Louis Armstrong hat es auf den Punkt gebracht. An
Gelegenheiten, sich in das ”gewisse Etwas” des Jazz einzufühlen, lässt es diese Hörfolge
bestimmt nicht fehlen. Nicht nur bei den illustren Größen des Mainstreams ist es zu finden,
sondern auch und gerade bei jenen Quertreibern, die immer wieder frische musikalische
Quellen zum Sprudeln gebracht haben. Und zwischendurch wird vorgeführt, was das
Besondere an der Rhythmik oder dem Sound dieser Musik ausmacht, oder wie die
vielberedete Improvisation funktioniert. Zitate aus einem Jahrhundert Jazz-Geschichte
beleuchten historische und soziale Hintergründe.

Reden über Jazz? Dass sich da kein falscher Zungenschlag einstellt, garantiert als
Sprecher Joe Kienemann, seit Hörergedenken die ”Stimme des Jazz” im Bayerischen
Rundfunk.                                                                  Frühjahr 2002
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In Vorbereitung:

MIT ANDEREN OHREN –
Elemente der Neuen Musik
von Ludwig Striegel und Wieland Schmid

POLTERABEND UND MORGENTRAUM –
Richard Wagners “Meistersinger von Nürnberg”
von Wieland Schmid

MUSIK BEGINNT ...
Die Kunst des Anfangs
von Hans Klaffl

BELIEBTE EINFALT, VERKANNTE GRÖSSE –
Die Volksmusik
von Hans Klaffl

BOING BOOM TSCHAK –
Techno, Tanz und Housemusik
von Bernhard Hofmann

KLEINES HÖRMALEINS –
Was Sie schon immer über Musik wissen wollten
von Hans Klaffl

AN ALLE TONABNEHMER! –
Musikalische Mitteilungen
von Hans Klaffl, Bernd Hofmann und Wieland Schmid

EPITAPH FÜR MILIONEN –
Das 8. Streichquartett von Dmitrij Schostakowitsch
von Wieland Schmid

DIE PRACHT DER TÖNENDEN BRONZE –
Musik auf Bali
von András Varsányj und Erwin Reutzel

AUS DER FREMDE –
Musikalische Aneignungen
von Ludwig Striegel                                  Und viele andere Titel
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                           WEGE ZUR LITERATUR

I) AUF DEM WEG ZUR DEUTSCHEN NATIONALLITERATUR

Der deutsche Adel parlierte Französisch, die Gebildeten dichteten Lateinisch. Um die
”Deutsche Poeterey” überhaupt in Schwung zu bringen, musste man die Literaten und ihr
Publikum erst einmal bei der patriotischen Ehre packen und ihnen das ABC eines
deutschen Sprach- und Formbewusstseins vorbuchstabieren. Beides hat Martin Opitz, der
”Vater der deutschen Dichtkunst”, mustergültig geleistet. Die Hörfolge Von der Eitelkeit
der Welt – Die Epoche des Barock führt an eindrucksvollen Texten des 17. Jahrhunderts
vor, wie sich die deutsche Barockliteratur entfaltete, wie sie zeitgeschichtliche
Erfahrungen, vor allem des Dreißigjährigen Krieges, verarbeitete und um Orientierung in
einer von konfessionellen Streitigkeiten zerrissenen Welt rang.

”Die Maxime, jederzeit selbst zu denken, ist die Aufklärung”, schrieb Ende des 18.
Jahrhunderts Immanuel Kant. Man hat sich daran gewöhnt, diese Definition rückblickend
mit der ganzen Epoche gleichzusetzen. Mit gleichem Recht lässt sich aber auch die
Entdeckung der Phantasie, der Empfindsamkeit, der sinnlichen Wahrnehmung als
prägende Erfahrung dieser Zeit betrachten. Eine neue bürgerliche Schicht von
Theater-besuchern, Lesern und Autoren begab sich auf die Suche nach einem kulturellen
Wertesystem, das anders sein sollte als das der höfischen Gesellschaft. Die Hörfolge
Jederzeit selbst denken – Die Epoche der Aufklärung schildert die Erneuerung des
Theaters, die Entstehung einer kritischen Öffentlichkeit und die Entwicklung einer neuen
Literaturform, der eine große Zukunft bevorstand – des Romans.

Gesprochen von Rolf Boysen, Christian Brückner, Thomas Holtzmann, Ernst Jacobi, Peter
Lieck, Corinna Kirchhoff, Rolf Schult u.v.a.



III) TAGTRÄUME UND NACHTGEDANKEN

Die erste Hörfolge, Herrlichkeit und Katzenjammer, versucht, den Schleier wegzureißen,
der heute vor der Epoche der Romantik hängt und den Blick auf ihr mächtiges
literarisch-künstlerisches Schaffen verfälscht. Schrittweise deckt sie die wesentlichen
Elemente einer Lebenserfahrung auf, die von beängstigender Aktualität ist. Dabei rückt sie
vor allem die Bilder, Situationen und Grundfiguren plastisch vor Augen, in denen die
Epoche über sich selbst nachgedacht hat und sich ihrer selbst zu vergewissern versuchte.
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Die Folge Dämmerungen in Deutschland zeichnet die Portraits dreier Dichter, die sich
der gängigen Epocheneinteilung entziehen: Jean Paul, Hölderlin und Kleist. Das Bild der
Dämmerung steht für den historischen Übergang, für die Epoche der Revolutionskriege, in
der die alten Ordnungen zusammenbrechen und das Neue nur undeutlich im Zwielicht aus
Hoffnung und Ängsten erscheint. In den Dichtungen der drei Autoren werden auf
gebrechlichem, von gewalttätigen Konflikten erschüttertem Boden, ohne billiges
Glücksversprechen, die Zeichen und Symbole einer anderen Zeit errichtet.

Die großen poetischen Texte werden gesprochen von Rolf Boysen, Christian Brückner,
Peter Lieck, Ulrich Matthes, Doris Schade u.v.a.


GLÜCK, SCHMERZ, SKANDAL – WIE LIEBE ERZÄHLT WIRD

An einer Fülle von Beispielen führt Reinhard Baumgart die Grundmuster des einen
faszinierenden Themas vor, von dem Literatur so unerschöpflich zu erzählen weiß. Die
sechs Kapitel handeln von stummer Blickliebe; von Geständnissen, die so oft zu
Katastrophen führen; von der Qual falscher Wahl, von der die Liebe wie die
Liebes-erzählung     ins    Unendliche     getrieben      wird;   vom     Verhängnis      der
Dreieckskonstellation; von zynischen Machtspielen; und schließlich vom Ende aller
Liebesgeschichten, die fast nie endgültig zu Ende sind.

Es sprechen Christian Brückner, Michael König, Ulrich Mühe, Bodo Primus, Siemen
Rühaak, Otto Sander, Peter Simonischek u.v.a.                               Herbst 2001


ES WAR EINMAL – MÄRCHEN DER BRÜDER GRIMM

Kaum bekannte Kostbarkeiten aus der Sammlung der Brüder Grimm sind hier zu
entdecken. Die Hörbildfassungen dieser Kassette bringen Könige und Riesen,
Zauberinnen und Tiere zum Sprechen, ohne den Geist der Märchen zu verfälschen.
Musikalische Miniaturen – von Peter Kiesewetter für diese Auswahl komponiert – lassen
mit behutsamen Mitteln innere Bilder entstehen: Die Kutsche der verzauberten Prinzessin,
Feuer und Frost, oder den Flug der sechs Schwäne.

Unter der Regie von Erwin Reutzel sprechen Anne-Marie Bubke, Claus Eberth, Thomas
Holtzmann, Corinna Kirchhoff, Michael König, Miroslav Nemec, Udo Wachtveitel, Rudolf
Wessely u.v.a. Der Märchenerzähler ist Rolf Illig.
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EPOCHEN DEUTSCHER LITERATUR
Eine Literaturgeschichte in Hörbildern
Editionsplan


I) AUF DEM WEG ZUR DEUTSCHEN NATIONALLITERATUR

VON DER EITELKEIT DER WELT –
Die Epoche des Barock
Von Wilhelm Kühlmann                                         Liegt vor
JEDERZEIT SELBST DENKEN –
Die Epoche der Aufklärung
Von Dietrich Harth

II) REBELLION UND VERSÖHNUNG

VON DER SCHWIERIGKEIT, ERWACHSEN ZU WERDEN –
Die Epoche des Sturm und Drang
Von Gerda Marko
WELTKULTUR AUS DER PROVINZ –
Die Epoche der Weimarer Klassik
Von Dieter Borchmeyer

III) TAGTRÄUME UND NACHTGEDANKEN

HERRLICHKEIT UND KATZENJAMMER –
Die Epoche der Romantik
Von Peter von Matt
DÄMMERUNGEN IN DEUTSCHLAND –
Drei Dichter im Übergang
Von Dietrich Harth                                           Liegt vor

IV) REVOLUTION UND RESTAURATION
EIN NEUES LIED, EIN BESSERES LIED –
Junges Deutschland und Vormärz
Von Wolfgang Hädecke

DER GEIST DER ZEIT IST NUR EIN TRAUM –
Zwielicht des Biedermeier
Von Dieter Borchmeyer

DIE WAHRHEIT IM KLEIDE DER WIRKLICHKEIT –
Die Epoche des Realismus
Von Eva-Suzanne Bayer
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V) DER BEGINN DER MODERNE

BERLINER LITERATURREVOLUTION –
Die Zeit des Naturalismus
Von Helmuth Kiesel
MODERNITÄTSKRISEN -
Literatur der Jahrhundertwende
Von Helmuth Kiesel und Sandra Kluwe


VI) VISIONEN UND KÄMPFE

KATASTROPHE UND AUFBRUCH –
Vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit
Von Helmuth Kiesel
ZWISCHEN DEN FRONTEN –
Literatur in der Weimarer Republik
Von Helmuth Kiesel


VII) IN FINSTEREN ZEITEN

JAHRE DES UNHEILS –
Literatur unter dem Hakenkreuz
Von Erwin Rotermund
LEIDEN AN DEUTSCHLAND -
Die Epoche des Exils nach 1933
Von Erwin Rotermund

VIII) SPALTUNG UND WIEDERVEREINIGUNG

NACHKRIEG UND UNFRIEDEN –
Literatur im geteilten Deutschland
Von Helmuth Kiesel

WENDEZEITEN
Am Ende der Moderne
Von Helmuth Kiesel


Und viele andere Titel
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                        WEGE ZUR PHILOSOPHIE


I) ERÖFFNUNGEN – STATIONEN DER GRIECHISCHEN PHILOSOPHIE

Noch immer lohnt es sich, auf die griechischen Denker zu hören. Fast alle grundlegenden
philosophischen Fragestellungen wurden von ihnen in einleuchtender Klarheit “eröffnet”.
Die vierteilige Hörfolge orientiert über die zentralen Themen der griechischen Philosophie
und regt zum Mitdenken und Weiterfragen an. Eine Vielzahl griechischer Denker und
Autoren kommt in jedem Hörkapitel zu Wort. Ihre Lust am Fragen, Unterscheiden und
Argumentieren wird von einer nicht minder großen Zahl vorzüglicher Darsteller und
Sprecher vergegenwärtigt: Edgar M. Böhlke, Charles Brauer, Jürgen Hentsch, Hans Korte
Dieter Mann, Peter Striebeck u.v.a.



V) WAHRHEIT IM PLURAL – POSITIONEN DER GEGENWARTSPHILOSOPHIE

 Über zwei Jahrtausende haben die Philosophen nach der einen unteilbaren Wahrheit
gesucht. Ihre Antworten fielen sehr verschieden aus; doch alle hielten an dem Anspruch
fest, die Welt aus einem einzigen Prinzip zu verstehen, das dann seinerseits nicht von
dieser Welt sein konnte. Mit seinem ”Gott ist tot” hat Nietzsche das Scheitern dieses aufs
Ganze gehenden Denkens verkündet. Die Philosophie der Gegenwart ist also Philosophie
im nachmetaphysischen Zeitalter: Wahrheit gibt es nur noch im Plural. In vier Kapiteln
bringt Albert von Schirnding diese Vielfalt der Gedankengänge zum Sprechen – von
Heideggers radikaler Besinnung auf die Wahrheit unseres Daseins bis zur kritischen
Reflexion über ein mögliches Ende unserer Welt.

Gesprochen von Martin Benrath, Charles Brauer, Peter Fricke, Uwe Friedrichsen, Kurt
Hübner, Uwe Koschel, Wolfgang Unterzaucher u.v.a.

Herbst 2001



ZEICHEN ODER WORT – VOM SPRACHVERTRAUEN ZUR SPRACHKRISE

Was ist die Sprache? Ein Instrument, mit dem wir die Welt beschreiben? Oder ist es
umgekehrt, dass wir die Welt nur so erleben können, wie es uns die Sprache eingibt, die
wir in der Kindheit gelernt haben? ”Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen
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meiner Welt”, sagt Ludwig Wittgenstein. - In vier Kapiteln zeichnet dieser Hör-Essay die
vielstimmige Diskussion über ein Thema nach, das vom Humanismus bis zur Gegenwart,
von Luther bis Handke nicht aufgehört hat, die Geister zu beschäftigen.

Gesprochen von Hans-Peter Bögel, Christian Brückner, Peter Fricke, Gert Heidenreich,
Michael König, Uwe Koschel, Ulrich Matthes, Rolf Schult u.v.a.




Editionsplan:

ERÖFFNUNGEN –
I) Stationen der griechischen Philosophie:
von Albert von Schirnding                                                         Liegt vor

II) DER GLAUBE SUCHT DIE VERNUNFT –
Philosophie des Mittelalters
von Horst Günther                                                             Herbst 2002

III) ICH DENKE, ALSO BIN ICH –
Philosophie der Neuzeit
von Horst Günther                                                             Herbst 2003
IV) WAS KANN ICH WISSEN? WAS SOLL ICH TUN? WAS DARF ICH HOFFEN? –
Kant, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche
von Albert von Schirnding                                                   Frühjahr 2002

V) WAHRHEIT IM PLURAL –
Positionen der Gegenwartsphilosophie
von Albert von Schirnding                                                     Herbst 2001



ZEICHEN ODER WORT –
Vom Sprachvertrauen zur Sprachkrise
von Andreas Gardt und Peter Pfaff                                                 Liegt vor

								
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