2008 04 14 BIV BDP Bethlehem

Document Sample
2008 04 14 BIV BDP Bethlehem Powered By Docstoc
					       Berufsstart & Arbeitsmarktrealität
             Chancen und Tipps
                                      Schwerpunkt:
                                      Wirtschaftspsychologie
Dipl.-Psych. Thordis Bethlehem
freiberufliche Personalentwicklerin
Programmleiterin SeitenWechsel®
Vizepräsidentin BDP

post@thordis-bethlehem.de
                                         14.04.2008
t.bethlehem@bdp-verband.de
    Worum es heute geht:
       Einsatzmöglichkeiten für Wirtschaftspsychologinnen und
        -psychologen

       Ein beispielhafter Lebenslauf einer Wirtschaftspsychologin

       Aufgaben und Herausforderungen im Arbeitsalltag

       Vorbereitung des Berufseinstiegs

       Die Aufgaben des BDP

       Nutzen von einem Engagement im BDP




    Ihre Fragen
2
    Stellenanzeigen im 1. Halbjahr 2006
    Für welche Bereiche wurden Psychologen gesucht?

        Personalwesen        3


        Forschung und
                                     8
         Entwicklung

          Aus- und
                                          13
         Weiterbildung


         Sozialbereich                                 25



    Gesundheitsbereich                                                   44


                         0           10         20          30      40        50

                                 Quelle: Adecco Stellenindex 2007
3
    Stellenanzeigen im Frühjahr 2008
    Auf welche Anzeigen können sich Absolventen bewerben?
       Trainee Personal (m/w) Betriebswirtschaftslehre,
        Wirtschaftsingenieurwesen, Psychologie


       Young Professional HR-Talent Management



       Trainee Personalberatung – Recruiting Consultant


       CAReer – The Talent Program – Schwerpunkt Personalmanagement



       Hochschulabsolvent (w/m)


       Führungsnachwuchskraft Human Resources (w/m)

4   Ergebnisse einer Recherche am 13.04.2008 auf www.jobpilot.de – Stellen für Berufseinsteiger im Personalwesen
    Erwartete Psychologenstellen bis 2009
          60

          50

          40

          30

          20

          10

             0
                        weniger                gleich viel               mehr
     Kliniken             28                       51                     21
     Wirtschaft            9                       57                     34
     Profs                19                       54                     27




                  DGPS Arbeitgeberbefragung 2004, n= 381 Angaben in %,
5
    Was tun Wirtschaftspsychologen? Beispiele:
       Sie konzipieren und führen Trainings durch – angestellt oder freiberuflich.
       Sie arbeiten in Personalabteilungen – in der Personalbetreuung, im
        Personalmarketing oder in der Ausbildungsabteilung.
       Sie sind interne Berater in Organisationen (im Change Management,
        in der Organisationsentwicklung, als Prozessbegleiter etc.).

       Sie arbeiten in Organisationen als Personalentwickler.

       Sie arbeiten als externe Berater: zu den Themen OE und PE, zur
        Strategieentwicklung, Ablaufoptimierung, im Kontext von IT-Projekten.

       Sie sind tätig als Personalberater.
       In Organisationen verantworten sie das Gesundheitsmanagement / die
        Gesundheitsförderung sowie den Arbeitsschutz (Gesundheitspsychologie).

       Man findet sie in der Werbung, in der Unternehmenskommunikation, im
        Marketing (intern, extern).

6
    Informationsquelle
     Die Sektion „Wirtschaftspsychologie“ im BDP

    Kontaktdaten finden sich auf www.bdp-wirtschaftspsychologie.de


       Ansprechpartner über die Sektion / die Geschäftsstelle.

       Herausgeber der Zeitschrift „Wirtschaftspsychologie aktuell“ (4 x im Jahr)

       Es gibt verschiedene Arbeitskreise, z. B.
        - Finanzpsychologie,
        - Psychologie im Arbeitsschutz

       Vor Ort werden Regionalgruppen organisiert.

       Alle zwei Jahre findet der Kongress für Wirtschaftspsychologie statt
        (www.wp-kongress.de)  28.-30. April in Fellbach.



7
    Persönlicher Werdegang 1
       Abitur
       Einjährige Handelsschule und Ausbildung zur Industriekauffrau

       Studium der Psychologie und Pädagogik an der Universität Bielefeld
       Studienschwerpunkte: ABO- und Pädagogische Psychologie,
        Berufliche Bildung

       Veränderung der Schwerpunkte  Studium nebenberuflich
       Tätigkeiten: im Relocation Service und als Personalreferentin (PE,
        Recruiting, Personalbetreuung)

       diverse Praktika (PE-/FK-Entwicklung, Personalberatung)

       Berufseinstieg 1999: Trainerin und Beraterin in kleiner Unternehmens-
        beratung (insg. 5 Trainer/Berater);
        Aufgabengebiet: Aufbau Produktpalette Personalentwicklung, Akquise,
        Trainings, Beratungsprojekte


8
    Persönlicher Werdegang 2
       Weiterbildung „Systemische PE/OE“ am Institut für Systemische
        Beratung Dr. Bernd Schmid, Wiesloch
        (www.systemische-professionalitaet.de)

       Seit 2002: tätig als freiberufliche Personalentwicklerin – Aufgaben:
        Konfliktmoderation, FK-Feedback, FK-Entwicklung (SeitenWechsel), Kick-
        off-WS, Teamentwicklung, Beratung PE (KMU, int. Konzerne);
        Beratung Serviceorientierung; Beratung Karriereplanung, Selbstmanage-
        ment;
        Arbeitsvermittlerin in Arbeitsprojekt;
        Lehrbeauftragte an der Hochschule Esslingen, Fakultät Soziale Arbeit,
        Gesundheit und Pflege, Veranstaltung: Kommunikation und Beratung
       Weiterbildung zur Ausbilderin (AEVO)
       Seit 2003: berufspolitisches Engagement




9
     Weiterbildung
     Weiterbildung „Systemische PE/OE“ am
            Institut für Systemische Beratung Dr. Bernd Schmid, Wiesloch
                         (www.systemische-professionalitaet.de)

        Beratungsausbildung
        Der systemische Beratungsansatz ist nach B. Schmid gekennzeichnet
         durch
         - die systemische Perspektive (Mobile-Gedanke),
         - die wirklichkeitskonstruktive Perspektive,
         - Systemlösungen.

        Inhalte des Curriculums:
         - Systemische Professionalität
         - Rollen- und Auftragsklärung
         - Vorgehensweisen in der systemischen Beratung
         - Die Persönlichkeit des Professionellen
         - verknüpft mit Feedback, Selbstreflexion, kollegialer Beratung


10
     Aufgaben + Herausforderungen
     im Arbeitsalltag
        Erstgespräche führen

        Konzepte ausarbeiten

        Projekte planen und leiten

        Teams und Einzelpersonen beraten

        Mit unterschiedlichen Gesprächspartnern kommunizieren

        Auftraggebern und potenziellen Kunden ein „Sparringspartner“ sein

        Akquirieren
        Sich weiterbilden, neue Aufgaben suchen, Angebote weiterentwickeln

        Das eigene (Arbeits-)Leben organisieren

11
Soft Skills des 21. Jahrhunderts
– Was Unternehmen erwarten

   Kommunikationskompetenz                      79 %
   Engagement                                    78 %
   Analytisches Denken                           77 %
   Belastbarkeit                                 75 %
   Teamfähigkeit                                 74 %
   Zielorientierung                              70 %
   Konfliktfähigkeit                             54 %
   Begeisterungsfähigkeit                        52 %
   Kreativität                                   43 %
   Verlässlichkeit                               42 %

                                 Quelle: www.sq21.de;
        befragt wurden 5.456 Studenten, 157 Hochschulen und 129 Unternehmen
     Auf der Suche nach Praktikumsplätzen oder
     Einstiegsmöglichkeiten - was tun? Z. B.
        suchen, was zur eigenen Person „passt“ (Branche, Arbeitsform etc.),

        sich auf die Suche nach eigenen Stärken begeben,

        die ganze Bandbreite der Wirtschaftspsychologie betrachten,
        „Experten“ ansprechen,
        Messen und Kongresse besuchen,

        Fachzeitschriften lesen,
        Stellenanzeigen sichten,
        Kontaktmöglichkeiten nutzen,

        sich interessante Gesprächspartner merken,
        im Fachgebiet umschauen: Was ist „Mainstream“, wer sind Querdenker,
         welche Trends zeichnen sich ab?
13
     Was tun Teil 2?

        MS-Office beherrschen,
        dafür sorgen, dass eine Sprache sehr gut, eine weitere mindestens solide
         beherrscht wird,
        „Lebenserfahrung“ im Ausland sammeln,

        Gesprächskompetenzen trainieren,
        Rhetorikkurse besuchen,

        Projekte planen und leiten,
        fachlich links und rechts schauen,
        Trainings und „Beratung“ üben,
        Feedback einholen.



14
     Der BDP
        gegründet 1946, www.bdp-verband.de

        rund 12.000 Mitglieder (20 % aller Psychologinnen und Psychologen in
         Deutschland)

        Es ist der einzige Psychologenverband, der sich für die Gesamtheit der
         Psychologenschaft einsetzt.
        Die Mitglieder engagieren sich in
         - 11 Sektionen (u. a. Wirtschaftspsychologie)
         - 15 bzw. 14 Landesgruppen
         - der Bundesvereinigung der Psychologiestudierenden im BDP.
         www.bv-studenten-bdp.de

        Geschäftsstellen in Bonn und Berlin
        Der Verband hat drei Wirtschaftsbetriebe:
         - Deutscher Psychologenverlag
         - Deutsche Psychologenakadamie (DPA)
         - Wirtschaftsdienst
15
     Was tut der Berufsverband für die
     Profession?

        Politische Stellungnahmen und Expertisen

        berufliche Absicherung durch kontinuierliche Interessenvertretung /
         Lobbyarbeit in Europa, Bund und Ländern, zur Förderung der
         Arbeitsbedingungen von Psycholog/inn/en

        Musterprozesse zu Steuerfragen, zum Schutz des Titels ...

        Medien- und PR-Arbeit zur Förderung und Anerkennung
         psychologischer Leistungen in der Öffentlichkeit

        Servicematerialien zur Berufsausübung, maßgeschneiderte
         Versicherungs- und Beratungsangebote ....



16
     Wer in den BDP eintritt, hat Vorteile durch ...

     •   Tipps von Profis und Hilfen für den beruflichen Alltag
     •   fachkundigen Rat bei berufsspezifischen Rechtsproblemen
         oder bei der Anerkennung im Ausland
     •   Beratung und Unterstützung beim Berufseinstieg,
         Existenzgründung, Job- und Praktikumsuche
     •   Austausch von Berufserfahrungen mit Kollegen vor Ort
     •   qualifizierte & anerkannte Fort- und Weiterbildung
     •   verbilligte Zeitschriften, Fortbildungen, Kongressgebühren,
         Berufshaftpflicht ...



17
     BDP aktuell

     • Am 22.04. werden in Berlin die jährlichen Empfehlungen
      „Psychologie, Gesellschaft, Politik“ vorgestellt – in 2008
      zum Thema „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“

     • Im Juli wird in Berlin der „XXIX. International Congress
       of Psychology“ stattfinden.

     • In diesem Jahr wird die Berliner Akademie für Psycho-
      therapie, ein Zweig der Deutschen Psychologen Akademie
      (DPA), in Berlin eine „Hochschule für Psychologie“
      gründen.

18
         Vielen Dank für Ihr
             Interesse!

     Weiterhin viel Spaß mit der
       Psychologie wünscht




19

				
DOCUMENT INFO
Shared By:
Categories:
Tags:
Stats:
views:5
posted:2/29/2012
language:
pages:19