Google Earth - DOC

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Google Earth - DOC Powered By Docstoc
					Google Earth
    Google Earth ist eine geographische 3D-Software, die eine lokale Suche mit
    Satellitenbilder und Karten der ganzen Welt kombiniert. Google Earth Version 4 ist
    komplett in deutscher Sprache verfügbar.
Man kann aus dem Weltraum zu Ihrem gewünschten geografischen Ziel bis auf ca. 900 Meter
heranzoomen und dieses auch mit einer 360°-Ansicht um die Gebäude, Gelände, usw.
betrachten. Zu beachten ist, dass die Aufnahmen im Zeitraum der letzten drei Jahre
entstanden, also nicht wirklich aktuell sein müssen. Zusätzlich werden Gebäude und
Landschaften immer mehr mit wissenswerten Inhalten verknüpft, die mithilfe von Links
abgerufen werden können.
        Die Straßenansicht aus Google Maps wurde in Google Earch integriert.
        Die kostenlose Version bietet bereits alle notwendigen Funktionen, die für eine
        virtuelle Reise notwendig sind. Die Bilder werden in einer Qualität geliefert um sie am
        Bildschirm ansehen zu können. In den kostenpflichtigen Versionen (20 und 400 Dollar
        jährlich) gibt es höhere Auflösungen, Import von GPS-Daten, Zeichentools und
        anderes.
        Google Earth deckt nach eigenen Angaben mit seinen Fotos die gesamte Erde ab. Die
        meisten Bilder erscheinen in mittlerer Auflösung. Höhere Auflösungen und detaillierte
        Strassenkarten gibt es für zahlreiche Städte in den USA, Westeuropa, Kanada und
        Grossbritannien.
        Fotorealistische dreidimensionale Gebäude sind für wichtige Städte in den USA, aber
        auch für Hamburg, München, Zürich und Tokio verfügbar.
        Das Projekt „Streetview“, das einen virtuellen Spaziergang durch die Straßen vieler
        nordamerikanischer Städte ermöglicht, soll nun auch in Europa vorangetrieben
        werden.
        Eine lokale Suche, ähnlich Google Local ist ebenfalls integriert, funktioniert derzeit
        jedoch nur für die USA und Kanada.
Darüber hinaus sind die Unternehmenssuche und -standorte aus Google Maps eingebunden.

URL

   Startseite: http://earth.google.de/
   Empfohlen wird ein System mit

              Betriebssystem: Windows XP
              CPU: Intel® Pentium® P4 2.4GHz+ oder AMD 2400xp+
              System Speicher (RAM): 512MB
              2GB Festplattenspeicher
              3D Grafikkarte: 3D-fähige Videokarte mit 32MB VRAM oder mehr
              Bildschirmauflösung: 1280x1024 Pixel, 32-bit Farbtiefe
              Geschwindigkeit für den Internetzugang: 128 kbps (”Mindestens doppelte
               ISDN-Geschwindigkeit”)

Suchhilfen
      Benutzer-Handbuch: http://earth.google.de/userguide/v4/
      Fragen: http://earth.google.com/support
      Erster Überblick: http://earth.google.com/intl/de/tour.html
Suche
Navigationselemente werden rechts oben im Fenster eingeblendet, aber auch eine
Mausbedienung ist möglich, indem man mit gedrückter linker Maustaste die Karte in die
gewünschte Position schiebt. Die Navigationselemente verschwinden, wenn sie nicht benutzt
werden, erscheinen aber sofort wieder, wenn man mit dem Mauszeigen über diesen Bereich
fährt.
Registerkarten vereinfachen die Navigation weiter. Die Suchzeile auf der Registerkarte
„Anfliegen“ kann mit einem beliebigen Ort oder Land gefüllt werden.
In der untersten Zeile des Bildfensters erscheint Ihre aktuelle Position und Flughöhe. In der
Mitte finden Sie außerdem eine Prozentzahl, die anzeigt, wie viele Daten bis zur Ankunft
bereits vorliegen. Bei 100 Prozent ist das Ziel erreicht.
Auf dem Satellitenbild von Deutschland ist mit Symbolen für Webcams, Informationen zu
Sehenswürdigkeiten, Panorama-Fotos oder Google Earth-Communities gespickt. Eine Liste
der Symbole und ihrer jeweiligen Bedeutung finden Sie links unten in der Seitenleiste. Jedes
dieser Symbole kann durch Klick aus der Karte entfernt werden.

       Beim Start der Software sieht man den ganzen Globus. Man kann die Navigation der
       Bedienungskonsole benutzen, oder die Google Earth Suchfunktion um an einen
       gewünschten Platz zu zoomen.
       Die Suchfunktion besteht aus drei Teilen, die über Buttons oben links auf der
       Startseite erreichbar sind: "Fly To", "Local Search" und "Directions".
       Fly to: es können eine Adresse, ein Ortsname, eine Straßenkreuzung, sowie Längen-
       und Breitengrade angegeben werden.
       Die Software zoomed an den eingegebenen Ort und bleibt ca. 3000 Fuß über dem
       Boden stehen. Jetzt kann man mit der Bedienungskonsole die Neigung variieren und
       darum herum routieren. Auswahlfelder neben der Bedienungskonsole erlauben
       Wohnungen, Straßen, Gebiete, geographische Grenzen und 3D-Gebäude über das
       Satellitenbild zu legen. Noch mehr Überlagerungen sind mit den "Layern" möglich.
       Diese erlauben Datenpunkte von geographischem Interesse über die Bilder zu legen,
       z.B. Einkaufszentren, Tankstellen, Stadien, Schulen, Kirchen, Kriminalstatistiken oder
       Vulkane.
       Local Search funktioniert wie die bekannte Lokale Suche und erlaubt die Suche nach
       Geschäftstypen und -adressen, funktioniert allerdings nur für die USA, Kanada und
       Großbritannien.
       Die Suchergebnisse werden mit Icons auf dem Satellitenbild wiedergegeben und
       gleichzeitig als eine Liste von Textergebnissen unter der Eingabezeile links auf dem
       Bildschirm. Klickt man auf einen Treffer öffnet sich ein Pop-up-Fenster mit
       Informationen über das Geschäft, einschließlich der Option mehr lokale
       Suchergebnisse zu bekommen oder eine Routenplanung (Directions) vom Geschäft zu
       einem eingegebenen Ort oder umgekehrt innerhalb der USA, Kanada und Westeuropa.
       Eine detaillierte Routenbeschreibung und eine Karte der Route wird unter der
       Eingabezeile ausgegeben. Man kann virtuell die Route entlang "fliegen" indem man
       den Play-Button drückt. Die Geschwindigkeit des Fluges und Pausen an jedem Punkt
       der Routenplanung können selber über die Bedienungskonsole gesteuert werden
       (Options > Control menu). Eine Routenplanung kann auch direkt ausgewählt werden,
       wo dann Start- und Zielort eingegeben werden können.
       Ein weiterer Link bietet eine Druckversion der Suchergebnisse von Google Maps.
       Einfache "placemarks" ermöglichen es für Orte Kurzbeschreibungen oder
       Anmerkungen zu verfassen, erweiterte "placemarks erlauben es Icons und
       Beschriftungen zu verändern. Um "placemarks" anzulegen, zoomed man an einen Ort
       und klickt auf das Stecknadel-Icon halbrechts auf der Bedienungskonsole oder nutzt
       den Shortcut ctrl-N. Aus einem Menü kann dann ein Placemark-Icon ausgewählt
       werden. Klinkt man das gewünschte Icon an, wird es auf dem betrachteten Bild
       sichtbar und kann durch drag&drog plaziert werden. Ein Eingabefeld auf der linken
       Seite des Bildschirms ermöglicht es den "Placemark" zu benennen und eine
       Beschreibung hinzu zu fügen.
       Durchgeführte Suchen, "placemarks" und Routenplanungen können als "my places",
       ähnlich wie Bookmarks, abgespeichert werden. Innerhalb von "my places" können
       Ordner angelegt werden, um alle gewünschten Informationen z.B. für eine Stadt
       zusammen zu speichern. Suchergebnisse können hier ergänzt werden, indem einfach
       das Icon für den Suchergebnis-Ordner in den gewünschten Ordner von "my places"
       geschoben wird. Neben jeder gespeicherten "placemark" befindet sich eine
       Auswahlbox. Hakt man mehrere Auswahlboxen an und klickt dann auf das Play-Icon
       rechts in "my places", läuft ein Flug von einem ausgewählten Ort zum anderen ab.
       Alle gespeicherten Informationen können als E-Mail versandt werden oder in dem
       XML-Format KML mit anderen geteilt werden, indem sie in die Google Earth
       Community hochgeladen werden. Die gespeicherten Informationen anderer User
       können dort eingesehen und heruntergeladen werden. Viele dieser Files wurden von
       Reisenden erstellt und mit bevorzugten Orten oder individuellen Beschreibungen
       angereichert, aber auch zahlreiche andere Informationen sind hier zu finden, z.B. über
       Natur und Geschichte von Orten, aber auch ganze Zusammenstellungen, wie z.B. die
       Reisen berühmter Entdecker oder die Ausdehnung des römischen Reiches. Auch ein
       Filetransfer auf einen anderen gewünschten Server ist möglich, wo sie von allen dort
       autorisierten Personen genutzt werden können.
       Die kostenpflichtige Abo-Version "Google Earth Plus" hat einige zusätzliche Features
       für eine Gebühr von z.Z. $20 im Jahr, wie z.B. höher auflösende Bilder, die sich
       besser drucken lassen. Hinzu kommen anspruchsvolle Annotationsmöglichkeiten, wie
       selber Objekte auf die Erdoberfläche zu zeichnen, Gebiete hervorzuheben u.a.
       Im Menü der freien Version gibt es die "upgrade" Option um die kostenpflichtige
       Version zu abonnieren.

Layer
Im Bereich Layer gibt es eine Checkbox “Featured Content”. Ist dieser Layer aktiviert, erhält
man Multimedia-Informationen von vielen gut bekannten Quellen wie das National
Geographic Magazine, Discovery Networks, UNEP und anderen. Außerdem gibt es Live-
Webcams in den Afrikanischen Dschungel, Filme und Bilder, zusätzliche Artikel und mehr.
Informationslayer zu den Themen „United Nations Environmental Program“ (Darstellung
starker Veränderungen an der Umwelt, die von Menschen verursacht werden) und „Discovery
Networks World Tour“ (Besuch weltweit attraktiver, touristischer Ziele)
Außerdem sind Layer „Tracks4Africa“, „Spotlight on Africa“ sowie „European Space
Agency“ hinzugekommen.
Google hat neue Layer hinzugefügt, darunter die David Rumsey Historical Maps Collection,
eine der weltweit größten historischen Kartensammlungen der USA. Zur Benutzung muss
unter Tools/Options/General/LaguageSettings auf Englisch umgestellt werden.
Ein Layer aus der Buchsuche markiert Orte, in Büchern, die über die Buchsuche verfügbar
sind, genannt sind.
Ein Verkehrs-Layer liefert aktuelle Verkehrsdaten großer US-Städte.
Es besteht an einigen Stellen auch die Möglichkeit einen Blick auf ein früheres
Erscheinungsbild einer Gegend zu werden, wenn historische Fotos hinterlegt sind.
Es gibt inzwischen ebenfalls YouTube Layer, die es ermöglichen Videos zu bestimmten
Regionen zu sehen.

Points of Interest
Die Bedienoberfläche der Layer beinhalten eine Vielzahl von geographisch interessanten
Punkten, die Sie auswählen können, damit sie in der aktuellen Ansicht angezeigt werden.
Diese beinhaltet interessante Punkte sowohl als Karte, Straße, Gebiet oder Gebäude. Mit dem
Layer „Data feature“ können Points of Interests in Google Earth angezeigt werden.
Folgen Sie diesen Schritten um einen einzelnen interessanten Punkt in der Gegend, die Sie
anschauen, zu finden.
1. Stelle den Sichtbaren Bereich auf das Gebiet ein, das Du untersuchen willst. Wenn Du
daran interessiert bist alle Schulen in einer bestimmten Stadt zu finden, dann stelle den
Sichtbaren Bereich so ein, dass Du die die ganze Stadt sehen kannst. Das kannst Du durch
Verkleinern des Kartenausschnitts oder Vergrößern des Sichtbaren Bereichs (nutze die
Kontrolle „Maximiere das Fenster“ oder ziehe die Größe des Fensters mit der Maus).
2. Wenn der Layer-Bereich nicht sichtbar ist, wähle „Tools“ und dann „Sidebar“ um diesen
Bereich auszuklappen. Du kannst auch bestimmte Layer ausklappen, um bestimmte Unter-
Kategorien von Points of Interest zu sehen.
3. Wähle einen oder mehrere Points of Interest in der Liste aus.
Wenn da ein Point of Interest oder ein Geschäft vom ausgewählten Typ im Sichtbaren
Bereich ist, erscheint das entsprechende Icon. Einige geographische Punkte wie z.B. einen
See produzieren kein Icon, sondern ein Label neben dem entsprechenden Bereich.
Um mehr über das Anzeigen und Verstecken von Points of Intereste, zu lernen, besuchen Sie
bitte die folgende Seite:
http://earth.google.com/userguide/v4/ug_findplaces.html#pointofinterest

Ergänzende Websites
      Verschiedene Websites nutzen bereits die Daten von Google Earth und bieten
      ergänzende Informationen und Downloads an, wie z.B. Google Earth Hacks. Im
      Downloadbereich kann man sich einen Überblick über das Angebot verschaffen.
      Weitere Websites sind:
      Google Globe
      Google Earth Sightseeing

Google Sky
http://sky.google.com
Google Sky erlaubt einen Blick auf ferne Planeten, Galaxien und Sternkonstellationen.
Zu den Bildern gibt es Audiodateien, Historische Karten und anderes Zusatzmaterial.

Google Earth 4.2 bietet auch einen Blick auf den Nachthimmel und das Universum von
zuhause aus. Die Bedienung erfolgt analog zu Earth. Die Bilder stammen unter anderem vom
Hubble Teleskop, und werden mit zahlreichen Daten angereichert, wie Konstellationen von
Mond und Planeten, einem Führer durch die Galaxien und Information über das Leben von
Sternen.

				
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posted:2/19/2012
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