Abschied vom Schubladendenken by 8kP90aF2

VIEWS: 10 PAGES: 27

									  Abschied vom
Schubladendenken
   Schulentwicklungsprojekt
  „Selbstgesteuertes Lernen“
          IGS Hamm




     Frühjahrstagung der Gesamtschulleiter / Saarbrücken 26.04.2007
Schulentwicklung lebt
 von der Balance aus
 Müssen, Wollen und
       Können.
Prozess
              Analyse des Ist-Standes
                       2003
   Ausgeprägtes Förderkonzept mit großer Akzeptanz:
    Schwerpunktschule, Ganztagsschule, individuelles Eingehen auf Teilleistungs-
    schwächen, Fördergruppen, Bläserklassen

   2001 und 2003 Preisträger des Wettbewerbs „Qualität schulischer
    Arbeit in Rheinland-Pfalz“

   Qualitätsprogramm: Weiterentwicklung der Förderansätze…



Trotzdem:
   Pädagogische Probleme in den Stufen 7 und 8
   Durchlässigkeit zwischen Kursen überwiegend nach unten
   Leistungsverfall
   Motivationsproblematik in 9
   Unzureichende Prognosegenauigkeit
              Vision

Veränderung des Leistungsbegriffes
       Nein! zur Konsumentenhaltung
          Anstrengung und Arbeit
                 Zieldifferenz
 Kontinuität des Klassenverbandes
          Sichere soziale Bezüge
      Weniger organisatorische Unruhe
        Einfluss des Klassenlehrers
 Alle Lernangebote für alle Schüler
        Keine selektiven Prognosen
            Eigenverantwortung
      Umsetzungsidee
      Aufhebung der äußeren
     Kursleistungsdifferenzierung



Individualisierung des Lernens in der
         heterogenen Gruppe
Völlige Veränderung des Unterrichts

       Problem: IGS-VO
                     Durchführung
                     Einstieg 2004
   Zustimmung aller Gremien zur Teilnahme am Schulversuch
    „Integrierte Leistungsdifferenzierung“ (3Jahre)
             Matheunterricht auf Stufe 7 ohne äußere
             Kursleistungsdifferenzierung
             Weiterführung der Profilklassen Stufe 9


   Zustimmung aller Gremien zur Teilnahme am Schulversuch
    „Selbstverantwortliche Schule“ (6 Jahre)
             Ausweitung der Aufhebung der
             Kursleistungsdifferenzierung auf Deutsch und Englisch
             Einführung eines Faches „Selbstgesteuertes Lernen“
             in den Stufen 5/6
              Durchführung
              Einstieg 2004

Gelingensfaktoren für die Zustimmung

   Orientierung an bestehenden Problemen
   Klares Konzept
   Ausführliche Information
   Kleine Schritte
               Durchführung
            Schuljahr 2005/2006
   Stufenteams 5 und 6 beginnen jeweils mit
    der Erstellung der Materialien und
    Organisationsstrukturen für das Fach SgL.

   Ein freiwilliges Mathematikteam beginnt mit
    der Erprobung der Modularbeit in der
    Klassenstufe 7.
               Durchführung
            Schuljahr 2006/2007
   Die Stufenteams 5 und 6 entwickeln das
    Fach SgL weiter.
   Das freiwilliges Mathematikteam führt die
    Modularbeit in der Klassenstufe 8 weiter.
   Auf der Klassenstufe 7 arbeiten alle Klassen
    in Mathematik modularisiert.
   Auf der Klassenstufe 7 entwickeln je ein
    freiwilliges Deutsch- und Englischteam die
    Modularbeit im Sprachenbereich.
               Durchführung
          ab Schuljahr 2005/2006

Gelingensfaktoren für die Arbeit

   Öffnen von Zeitfenstern
   Intensive Begleitung
   Überschaubare Aufgaben
   Anerkennende Rückmeldung auf der Basis
    mehrperspektivischer Evaluation
   Prinzip der Freiwilligkeit bei besonders arbeitsintensiven
    Aufgaben
   Zunehmende Einbeziehung aller Kollegen
   Vielfältige Informationsangebote
                 Stolpersteine
   Einstieg in SgL mit zwei Klassenstufen gleichzeitig bei
    zuviel Freiraum in der Gestaltung



   Wirkungsgrad von Informationen




   Schaffen von Überzeugungen


   Erweiterung der Kompetenzen von Beteiligten
                               Zeitrahmen



                                                                      2010/2011

                            Feinarbeiten,
                            Weiterentwicklungen           2009/2010      Modularisierung
                                                                         D, M, E - 7-9


                  Neustruktur Stufe 9        2008/2009 Modularisierung M 9
                                                          Modularisierung D / E9 (je 3 Klassen)
                                                          Modularisierung D, M, E (alle 7/8)
      Überlegungen
      Neustruktur Stufe 9        2007/2008         Modularisierung M9 (3 Klassen)
                                                   Modularisierung D8, E8 (je 3 Klassen)
                                                   Modularisierung D7, M7, E7

SGL Ausweitung       2006/2007 Modularisierung M 8 (3 Klassen)
                                    Modularisierung D 7 u E 7 (je 3 Klassen)
                                    Modularisierung M 7 (alle Klassen)
SGL 5+6   2005/2006 Modularisierung M 7 (3 Klassen)
Praxis
                   Individualisiertes Lernen und E-Learning

             So sieht Lehren in herkömmlichen Lehrgruppen aus:



Leistungsstärkere Schüler
                                              unterrichtlicher Lehrkorridor
                       Unterforderung

                                                            oder so …

                                                            … oder ganz anders




                                                     Überforderung


                                                     Leistungsschwächere Schüler
Individualisiertes Lernen und E-Learning

 Die Lüge von der Inneren Differenzierung




                   oder …

 … der ständig überforderte Strippenzieher,

                  oder …

… die latente Ausbeutung unserer Besten.
       Individualisiertes Lernen und E-Learning

             So sieht individualisiertes Lernen aus:


Lernfortschritt                        Z

                                            i
                                                 e

                                                        l




                                                 Zeit

       Die Konsequenz: Kompetenzorientiertes Lernen
                              Individualisiertes Lernen und E-Learning
                                              Kompetenzorientierung

Fritz            Kompetenz-     Kompetenz-stufe     Kompetenz-      Kompetenz-   Kompetenz-    Kompetenz-
                  stufe A1           A2              stufe B1        stufe B2     stufe C1      stufe C2


Kompetenz
Mathematik
Arbeitsziele
Kompetenz
Deutsch

Arbeitsziele

Kompetenz
Englisch

Arbeitsziele

Kompetenz
Nawi
Arbeitsziele

personale
Kompetenz
Arbeitsziele



               persönliches Kompetenzprofil             Kompetenzdefizit         erwartete Kompetenzen
  Selbstgesteuertes Lernen

selbstbestimmt

        
                           fremdbestimmt

            Auswahl von Inhalten
           Zeiteinteilung
           Methoden
           Sozialformen
         Modularisierte
       Selbstlerneinheiten
Unterrichtsinhalt   Prozentrechnung


Grundmodul          Grundniveau
Erweiterungsmodul   Erhöhte Anforderungen


                    Erklärungen,
Material
                    Beispiele,
                    unterschiedliche
                    Aufgabenstellungen
          Modularisierte
        Selbstlerneinheiten
         Auswahl von Inhalten

   Individueller Übungsumfang
   Freie Wahl von sinnvollen
    Hausaufgaben
   Arbeit auf dem erhöhten Niveau
    offen für jeden Schüler, der die
    Grundanforderungen erfüllt hat
          Modularisierte
        Selbstlerneinheiten
              Zeiteinteilung

   Arbeit an den einzelnen Zielen in
    individuellem Tempo
   Hausaufgabenzeit pro Woche
    vorgegeben
   Anmeldung zu Überprüfungen, wenn
    die Inhalte beherrscht werden
        Modularisierte
      Selbstlerneinheiten
             Methoden

   Innerhalb von Aufgabenstellungen
    öfter unterschiedliche
    Methodenangebote zur Bearbeitung
              z.B. Vokabellernen, offene
          Hausaufgaben, Textproduktion
         Modularisierte
       Selbstlerneinheiten
             Sozialformen

   Selbstständige Wahl von Lernpartnern
   Aufgabenstellungen, die
    unterschiedliche Sozialformen
    ermöglichen
     Modularisierte Selbstlerneinheiten
                  Rollen
Schüler                   Lehrer                Eltern
erarbeiten sich Inhalte   gestalten             interessieren sich für
selbstständig             Lernangebote          die Arbeit ihrer
                                                Kinder
arbeiten im               unterstützen die
individuellen Tempo an    Schüler inhaltlich    verfolgen den
individuellen Inhalten                          Lernfortschritt
                          beraten die Schüler
weisen Leistungen         organisatorisch       kümmern sich um die
nach, wenn sie Inhalte                          zeitliche Einhaltung
beherrschen                                     der Hausaufgaben

    Lernprozess               Coaching           häusliche Arbeit


                    Verantwortung
     Vorbereitung auf den
       Modulunterricht
              SgL
   In den Stufen 5 und 6
   6stündiges Fach
   Wiederholungsinhalte aus D, M, E, GL
    in Arbeitsplänen
   Projekte zu neuen Inhalten aus GL
   ITG mit Einweisung in die Lernpage

								
To top