LAP Fragen by 8kP90aF2

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WERKSTOFFKUNDE
1.    Wie können Werkstoffe eingeteilt werden?
      * Stähle
      * Eisen – Gusswerkstoffe
      * Schwermetalle
      * Leichtmetalle
      * Natur – Werkstoffe
      * Kunststoffe
      * Verbundstoffe

2.    Nenne mechanische Eigenschaften!
      Härte, Dichte, Zug- und Druckfestigkeit, Festigkeit, Elastizität, Plastizität

3.    Nenne technologische Eigenschaften!
      Wärmeleitfähigkeit, Gießbarkeit, Umformbarkeit, Zerspanbarkeit

4.    Wie heißen die 4 Aggregatzustände?
      Fest, Flüssig, Gasförmig und Plasmazustand

5.    Was versteht man unter Plasmazustand?
      Die Elektronen lösen sich von den Protonen

6.    Was versteht man unter Festigkeit?
      Die Spannung, bei der ein Werkstoff zu Bruch geht, wird als Festigkeit bezeichnet.

7.    Nenne die Einheit der Festigkeit!
      N/mm²

8.    Was versteht man unter Härte?
      Ist der Wiederstand, den ein Werkstoff gegen das Eindringen des Prüfkörpers
      entgegensetzt.

9.    Welche Härteprüfung wird für den Maschinenbau am häufigsten verwendet?
      Rockwell

10.   Wie kann man Stahl vor Korrosion schützen?
      Mit Korrosionsschutzöl bzw. –fett behandeln.

11.   Welche 2 Gitterarten kann Eisen haben?
      Kubisch raum-, flächenzentriertes Gitter

12.   Wie heißt das kubisch raumzentrierte Gitter?
      Ferrit

13.   Wie heißt das kubisch flächenzentrierte Gitter?
      Austenit




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14.   Welcher Stahl ist nicht magnetisch?
      Austenitischer oder nichtrostender Stahl

15.   Was versteht man unter Legieren?
      Ist das Mischen von Metallen im flüssigen Zustand

16.   Welchen Zweck hat das Legieren?
      Die Eigenschaften werden verbessert.

17.   Aus welchen Elementen besteht Stahl?
      Fe-Eisen
      C-Kohlenstoff

18.   Welche Legierung entsteht zwischen Fe und C?        (bis 2,06%)
      Stahl

19.   Welchen wesentlichen Einfluss hat C auf Stahl?
      * erhöht Festigkeit und Härte
      * vermindert Schmelzpunkt, Dehnung, Schweiß- und Schmiedbarkeit

20.   Wie nennt man Stahl unter 0,25% C?
      Einsatzstahl

21.   Was versteht man unter Einsatzhärten?
      Oberfläche wird gehärtet

22.   Wie nennt man Stahl über 0,25% C?
      Vergütungsstahl

23.   Was versteht man unter Vergüten?
      höhere Festigkeit u. größere Zähigkeit

24.   Warum benötigt man das Anlassen?
      Um Spannungen im Werkstück abzubauen

25.   Welchen Schmelzpunkt hat Wolfram?
      3390°C

26.   An welchem Buchstaben erkennt man hochlegierte Stähle?
      X

27.   Woran erkennt man korrosionsbeständige Stähle?
      An den Legierungselementen.

28.   Ab wann ist ein Stahl säurebeständig?
      Wenn er einen Säurefesten Überzug hat.

29.   Woran erkennt man Automatenstähle?
      Schwefel und Bleihältig



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30.   Wie erkennt man Werkzeugstähle?
      Kohlenstoffanteil von 0,45% bis 1,15%

31.   Was sind Nitrierstähle?
      Sie erkennt man am Legierungselement Aluminium

32.   Wie werden Baustähle gekennzeichnet?
      Nach der Mindeststreckgrenze

33.   Wie kommt Eisen in der Natur vor?
      Als Eisenerz

34.   Nenne einige Eisenerze!
      Magneteisenstein
      Braun-, Rot-, Sparteisenstein

35.   Mit welchem Verfahren erhält man Roheisen?
      Hochofenprozess

36.   Welches Roheisen wird für Stahl weiter verwendet?
      Weißes Roheisen

37.   Mit welchem Verfahren erhält man Eisenschwamm?
      Mit der Direktreduktion

38.   Was geschieht im Hochofen (4 Zonen)?
      * vorwärmen
      * Kohlungszone
      * Reduktionszone
      * Schmelzzone

39.   Beschreibe das LD – Verfahren!
      Mit einer Lanze wird Sauerstoff in den geschmolzenen Stahl geblasen

40.   Was ist der Vorteil des Elektrostahlverfahrens?
      Herstellung von Stählen mit hohem Schmelzpunkt

41.   Welches Roheisen wird für Gusseisen verwendet?
      graues Roheisen

42.   Zähle einige Gusseisenwerkstoffe auf!
      Grauguss, Temperguss, Stahlfuss, Gusseisen

43.   Wie werden NE – Metalle eingeteilt?
      Schwer- und Leichtmetall

44.   Wonach werden NE – Metalle unterschieden?
      Nach der Dichte

45.   Nenne einige Leichtmetalle!
      Alu, Titan, Magnesium

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46.   Worauf ist bei der spanenden Bearbeitung von Al zu achten?
      * hohe Vc (Schnittgeschwindigkeit m/min)
      * positive Schneidengeometrie

47.   Was bedeutet Eloxal – Verfahren?
      höhere Gleitfähigkeit, Härte und Temperaturfestigkeit

48.   Nenne einige Schwermetalle!
      Kupfer, Zinn, Blei

49.   Wie nennt man eine Cu Zn – Legierung?
      Bronze

50.   Woraus besteht Bronze?
      Cu Zn Pb

51.   Was versteht man unter Pulvermetallurgie?
      Herstellung von Metallpulvern

52.   Zähle die 6 Fertigungsstufen der Pulvermetallurgie auf!
      * Pulverherstellung
      * Pulvermischen
      * Pressen
      * Sintern
      * Kalibrieren
      * Fertigteil

53.   Was versteht man unter Sintern?
      Verschmelzen von Metallpulver

54.   Was versteht man unter Kalibrieren?
      Erhöht Maßgenauigkeit und Oberflächengüte

55.   Vorteile der Pulvermetallurgie!
      * wenig Abfall
      * kostengünstige Herstellung

56.   Was ist das besondere an Gleitlagern aus Sintermetall?
      Verschleißfest

57.   Wie werden Hartmetalle hergestellt?
      Sintern

58.   Wie werden Hartmetalle gekennzeichnet?
      P/M/K

59.   Nenne Eigenschaften von Kunstoffen!
      * geringe Dichte
      * glatte Oberfläche
      * kostengünstige Herstellung


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60.   Nenne die 3 Verfahren der Kunststoffherstellung!
      Polimerisation, Polikondensation, Poliaddition

61.   Welche 3 Kunststoffgruppen gibt es?
      Thermoplaste, Duroplaste und Elastomehre



62.   Zähle einige Kunststoffe auf!
      * Polycarbonate (PC),
      * Polyethylen (PE)
      * Polyvinylchlorid (PVC)

63.   Welche Eigenschaften hat PTFE?
      nicht entflammbar, glatte Oberfläche, biegsam und zäh

64.   Nenne Verarbeitungsmöglichkeiten von Kunststoffen!
      Extudieren, Formgiesen, Formpressen


SPANENDE BEARBEITUNG
65.   Welche Arbeiten können mit dem Bohren durchgeführt werden?
      An-, Auf-, Tiefloch-, Tiefbohren

66.   Wegen welcher Eigenschaften wird der Spiralbohrer am häufigsten verwendet?
      Ø bis 20 mm
      Bohrtiefen bis 5 x Ø

67.   Wie heißen die Schneiden am Spiralbohrer?
      Haupt-, Quer- und Nebenschneide

68.   Welche Flächen besitzt der Sp.-Bohrer?
      Spanfläche, Haupt- und Nebenfreiflächen

69.   Nenne die Winkel am Sp.-Bohrer!
      Drall-, Querschneiden- und Spitzenwinkel

70.   Was bewirkt die Fase am Sp.-Bohrer?
      Führt den Bohrer

71.   Wie heißen die 3 Bohrertypen + Spanwinkel?
      N (118°); H (118°); /W (130°)

72.   Für welche Werkstoffe eignen sich die 3 Bohrertypen?
      N = weicher Stahl
      H = harte Werkstoffe
      W = weiche Werkstoffe




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73.   Wie werden sehr kleine Bohrer eingespannt?
      Mit einer Spannhülse


74.   Nenne Bohrerwerkstoffe!
      Schnellarbeitsstahl (HSS)
      Beschichtet
      Bohrer mit Wendeschneidplatten
      Vollhartmetallbohrer

75.   Wie wird die Schnittgeschwindigkeit beim Bohren angegeben?
      m/min

76.   Wovon hängt die Schnittgeschwindigkeit beim Bohren ab?
      Werkstoff, Werkzeug, Schmierstoff

77.   Was benötigt man beim Bohren schräger Flächen?
      Zentrierung

78.   Zähle die Hauptteile einer Bohrmaschine auf!
      Fuß, Säule, Bohrtisch, Bohrkopf

79.   Welche Arbeiten können mit dem Senken durchgeführt werden?
      Senker, Entgraten

80.   Zähle einige Senkerarten auf!
      Kegel-, Flach-, Zapfen- und Spiralsenker

81.   Welche Senkerform benötigt man für schräge Flächen?
      Kegelsenker

82.   Welche Merkmale besitzt eine geriebene Bohrung?
      Passgenau, hohe Oberflächengüte

83.   Wie heißt das Werkzeug beim Reiben?
      Reibahle

84.   Warum haben Reibahlen eine gerade Zähnezahl?
      Kann besser gemessen werden

85.   Warum soll die Teilung bei Reibahlen ungleich sein?
      Verhindert Schwingungen, Rattermarken, Rundheitsabweichungen

86.   Welche Reibahle soll bei Nuten verwendet werden?
      Schälreibahle

87.   Warum darf man Reibahlen nicht gegen die Schnittrichtung drehen?
      Schneiden brechen aus




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88.   Welcher Hinweis ist beim Reiben mehrerer Bauteile auf der Zeichnung zu
      vermerken?
      Gemeinsam bohren und reiben

89.   Nenne die 6 Winkel am Drehmeißel!
      Keilwinkel, Span-, Einstell-, Ecken-, Neigungs- und Freiwinkel


90.   Wie soll der Keilwinkel gewählt werden?
      harter Werkstoff = großer Keilwinkel

91.   Welche Wirkung hat der Spanwinkel?
      Großer Spanwinkel = kleine Schnittkräfte

92.   Was bewirkt der Freiwinkel?
      Verringert die Reibung

93.   Was beeinflusst der Neigungswinkel?
      Den Auftreffkontakt des Spanes

94.   Was beeinflusst der Eckenwinkel?
      Die Stabilität

95.   Was beeinflusst der Einstellwinkel?
      Die Durchbiegung des Werkstückes

96.   Welche Spanarten gibt es?
      Fließ-, Scher- und Reißspan

97.   Was ist die beste Spanform?
      Fließspan

98.   Wann kommt es zur Bildung einer Aufbauschneide?
      Zu niedrige Vc (Schnittgeschwindigkeit)
      negative Schneidengeometrie

99.   Wodurch kann eine Aufbauschneide vermieden werden?
      Vc erhöhen
      positive Schneidengeometrie

100. Nenne einige Schneidstoffe für Drehmeißel!
     Hss/HM/Cermet/Keramik

101. Welche Hartmetallbezeichnung wählen Sie für eine Schlichtarbeit an Stahl?
     P01 P10

102. Wie wird die Schnittgeschwindigkeit beim Drehen angegeben?
     m/min

103. Wovon hängt die Schnittgeschwindigkeit beim Drehen ab?
     Werkstoff, Werkzeug, Bearbeitung

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104. Wie wird der Vorschub beim Drehen angegeben?
     mm/U

105. Wovon hängt der Vorschub beim Drehen ab?
     Werkstoff, Oberflächengüte

106. Welche 2 Grundregeln sind beim Spannen von Drehmeißeln zu beachten?
     fest und kurz
     Höhe einstellen

107. Nenne einige Spannmittel für Werkstücke beim Drehen!
     zwischen Spitzen, Spannzange, Backenfutter


108. Wann benötigt man eine Planscheibe?
     bei großen Durchmessern
     außermittige Spannung

109. Wann muss „Zwischen Spitzen“ gespannt werden?
     beim Überdrehen der ganzen Länge

110. Welche Arbeit muss vor dem „Zwischen Spitzen“ – Drehen durchgeführt werden?
     anzentrieren

111. Womit wird die Drehbewegung beim „Zwischen Spitzen“ – Drehen übertragen?
     über einen Mitnehmer

112. Was benötigt man beim Drehen langer Werkstücke?
     Rollkörner, Setzstock

113. Wo wird die feststehende Lünette befestigt?
     am Maschinenbett

114. Wo wird die mitlaufende Lünette befestigt?
     am Schlitten

115. Was ist beim Rändeln u. Kordeln zu beachten?
     Zentrieren und mit Reitstock abstützen
     Viel schmieren

116. Wann darf die Schlossmutter beim Zurückfahren nicht geöffnet werden?
     Beim Gewindedrehen

117. Zähle Möglichkeiten zur Kegelherstellung auf!
     Oberschlitten schwenken, Reitstock verschieben, Leitlineal

118. Welche Kegel werden durch Schwenken des Oberschlittens hergestellt?
     Alle

119. Welche Kegel werden durch Verstellen des Reitstocks hergestellt?
     lange und schlanke

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120. Was wird mit dem Fräsen hergestellt?
     ebene Flächen und Konturen

121. Beschreibe das Wälzfräsen!
     Ist fräsen am Umfang des Fräsers

122. Beschreibe das Stirnfräsen!
     Stirnseitiges fräsen

123. Vor- u. Nachteile des Gegenlauf – Fräsens!
     schlechtere Oberflächengüte, längere Standzeit

124. Vorteile des Gleichlauf – Fräsens!
     höhere Oberflächengüte

125. Für welche Maschinen eignet sich das Gleichlauffräsen?
     spielfreie Maschinen (CNC)

126. Welche Werkstücke dürfen nicht durch das Gleichlauffräsen bearbeitet werden?
     dünnwandige Werkstücke

127. Welche Winkel unterscheidet man am Fräser?



128. Wie heißen die 3 Fräsertypen?
     Schaft-, Aufsteckfräser und Fräser mit Wendeschneidplatten

129. Wie können Fräser hergestellt werden?
     Sintern, Schleifen, Fräsen

130. Zähle einige Fräser auf!
     BNF, Kugel-, Kopier-, Scheiben-, Stirnfräser

131. Wie müssen schräggezahnte Fräser eingespannt werden?
     Das die schräge den Fräser zur Maschine drückt.

132. Was darf beim Gleichlauffräsen nicht an der Spindel auftreten?
     Spindelspiel

133. Wann benötigt man eine Teilvorrichtung?
     bei Lochkreisen

134. Welche 3 Teilverfahren gibt es?
     direktes, indirektes, Ausgleichsteilen

135. Was benötigt man beim indirekten Teilen?
     Teilapparat

136. Was benötigt man beim Differentialteilen?
     Teilkopf

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137. Welche Schneidstoffe werden für Fräser verwendet?
     Hartmetall, Hss, PKD (Diamant)

138. Nenne einige Teile einer Waagrechtfräsmaschine!



139. Was versteht man unter Schleifen?
     Spanabhebende Bearbeitung mit geometrisch undefinierten Schneiden

140. Welche 5 Bezeichnungen kennzeichnen den Aufbau einer Schleifscheibe?
     Schleifmittel, Bindung, Körnung; Gefüge und Bindung

141. Nenne einige Schleifmittel?
     Silitiumcabid, Edel- u. Halbedelcorund

142. Welches Schleifmittel benötigt man für Alu?
     Silitiumcabid

143. Welche Bindungsarten haben Schleifscheiben?
     Keramische, Gummi, Metallische, Kunstharz

144. Wie nennt man eine elastische Bindung?
     Gummi

145. Welcher Grundsatz gilt beim Schleifen für weiche bzw. harte Werkstoffe?
     harte Werkstoffe = weiche Scheibe
     weiche Werkstoffe = harte Scheibe

146. Wie wird die Schnittgeschwindigkeit beim Schleifen angegeben?
     m/s

147. Wie groß ist die Schnittgeschwindigkeit beim Schleifen?
     20 – 120 m/s

148. Wie prüft man Schleifkörper vor dem Aufspannen?
     Klangprobe

149. Was wird mit dem Räumen hergestellt?
     Außen- und Innenkonturen

150. Wie heißt das Werkzeug beim Räumen?
     Räumnadel

151. Beschreibe das Honen!
     Schleifen mit geringer Vc (hohe Oberflächengüte)

152. Wie sieht die Oberfläche beim Honen aus?
     Kreuzschliff



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153. Beschreibe das Läppen!
     Spanabhebende Bearbeitung mit geometrisch unbestimmten Schneiden
     (hohe Oberflächengüte, Genauigkeit)


FÜGEN und TRENNEN
154. Was entsteht durch das Schweißen?
     unlösbare Verbindung

155. Nenne Vorteile des Schweißens!
     vielfältige Formgebung
     Dichte und unlösbare Verbindung

156. Welche Nachteile ergeben sich beim Schweißen u. wie kann man sie beseitigen?
     nicht alle Metalle sind schweißbar
     Verzug (vorspannen des Werkstücks)

157. Woraus besteht eine Gasschweißanlage?
     Gasflaschen, Druckminderer, Sauerstoff Brenngasventile, Griffstück

158. Wie sind Gasflaschen u. Schläuche gekennzeichnet?
     farblich

159. Welche Flammenarten gibt es u. wofür sind sie geeignet?
     Sauerstoffüberschuss = zum Schweißen
     Gasüberschuss = zum Löten

160. Zähle Sicherheitsvorschriften für Gasflaschen auf!
     Öl- und Fettfrei halten, gegen Umfallen sichern, vor Erwärmung u. Frost schützen

161. Wie groß sind normalerweise die Arbeitsdrücke?
     Sauerstoff = 2,5 – 5 bar
     Gas = 0,25 – 0,5 bar

162. Beschreibe Nachlinksschweißen!
     Flamme zeigt in Schweißrichtung
     (feine Nähte möglich)

163. Beschriebe Nachrechtsschweißen!
     Flamme zeigt gegen die Schweißrichtung
     (Schweißnaht kühlt langsam ab)

164. Welche Schutzmaßnahmen gibt es beim Schweißen?
     Schutzbrille mit dunklen Gläsern, Handschuhe, Schürze, Rauchabsaugung

165. Nenne Vorteile des Lichtbogenschweißens!
     Gussschweißen möglich




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166. Welche Aufgaben hat die Elektrode?
     Kerndraht ergibt die Schweißnaht
     Ummantelung = Schlacke

167. Wie heißt das Inner einer Elektrode?
     Kerndraht

168. Welche Vor- u. Nachteile hat das Gleichstromschweißen?
     Vorteile: flüssiges Schmelzbad
               Abrinnen in die Fuge

     Nachteile: sehr hohe Wärme

169. Welches Schweißverfahren benötigt man für rostfreie Stähle?
     Laserstrahlschweißen

170. Beschreibe das WIG – Schweißen!
     Wolframnadel erzeugt Lichtbogen
     Zusatz wird mit Hand zugefügt

171. Beschreibe das MIG – Schweißen!
     Schweißen mit Inaktiven Schutzgas
     Der Zusatz erzeugt den Lichtbogen

172. Beschreibe das MAG – Schweißen!
     Schweißen mit aktiven Schutzgas

173. Beschreibe das UP – Schweißen!
     Plasmastrahl dient als Wärmequelle

174. Zähle einige Trennverfahren auf!
     Brennschneiden, Wasserstrahlschneiden, Plasmaschneiden, Laserstrahlschneiden

175. Wie erfolgt das autogene Brennschneiden?
     Werkstück wird auf Entzündungstemperatur gebracht und mit einem Sauerstoffstrahl
     durchtrennt

176. Beschreibe das Plasma – Schmelzschneiden!
     der Werkstoff wird durch einen Plasmastrahl getrennt

177. Nenne Bauteile einer Funkenerosionsanlage!
     Kühlung, Pumpe, Werkzeugelektrode, Dielektrikum, Steuerung, Generator

178. Was versteht man unter Dielektrikum?
     ist ein Mineralöl oder Kohlenwasserstoff

179. Was bewirkt das Dielektrikum?
     Zusetzungsprodukte u. entstehende Wärme werden abgeleitet

180. Was stellt die Werkzeugelektrode dar?
     ist das Negativ zum fertigen Werkstück

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181. Was bewirken höhere Stromstärke u. längere Impulse?
     höhere Abtragungsmenge des Werkstoffs
     Oberflächengüte u. Formgenauigkeit sind geringer




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