Konzeption 2010 11 11 Auflage

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Konzeption 2010 11 11 Auflage Powered By Docstoc
					            Organisation und
         pädagogisches Konzept




             Kindergarten „Pusteblume“
           Schulstraße 26 93104 Sünching
Tel. 09480/5225 E-Mail: kiga.pusteblume@realrgb.de
                                    11. Auflage 2010
                  VORWORT ZUR KONZEPTION



IHR KIND SOLL UNSERE EINRICHTUNG BESUCHEN?
Sicher möchten Sie wissen, wie Ihr Sohn/Ihre Tochter in unserer Einrichtung
betreut wird.
In dieser Konzeption haben wir alle für Sie notwendigen Informationen
zusammengefasst. Wir wollen Ihnen unsere pädagogische Arbeit
veranschaulichen und näher bringen.



WER SIND WIR?
Der Kindergarten „Pusteblume“ Sünching ist eine sozialpädagogische,
familienbegleitende Einrichtung für Bildung und Erziehung.
Wir wissen und achten, dass Sie als Eltern die erste Verantwortung für Ihr Kind
tragen, denn wenn es zu uns in den Kindergarten kommt, hat es bereits einige
Jahre Bildung, die es im Elternhaus erlebt hat, genossen. So werden wir Sie und
Ihr Kind mit all seinen Basiskompetenzen in unserer Einrichtung
„WILLKOMMEN“ heißen und auf einem Stückchen Lebensweg begleiten.



WIE ARBEITEN WIR?
Unsere Einrichtung arbeitet nach dem Bildungs- und Erziehungsplan.
Als anerkannter Kindergarten erfüllen wir die Voraussetzung des bayerischen
Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes. Träger der Einrichtung ist die
Gemeinde Sünching, Schulstraße 26, 93104 Sünching.



WAS WOLLEN WIR?
Wichtig ist uns, eine freundliche, warme und gemütliche Atmosphäre zu
schaffen. Denn nur so kann eine fruchtbare Arbeit zwischen Ihrem Kind, Ihnen
und unserem Team stattfinden.
Wir möchten Ihr Kind auf dem Weg ins Leben begleiten, in all seinen
Basiskompetenzen stärken und für die Zukunft vorbereiten.




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                                 INHALT


GESCHICHTE UNSERER EINRICHTUNG            Seite 5

REGELUNGEN
Aufnahme in den Kindergarten                   6
Abmeldung                                      7
Öffnungszeiten                                  7
Beiträge                                        8
Ferienregelung und Schließtage                 8
Ausschluss vom Kindergarten                     8
Satzung                                         8
Mittagessen                                     8
Getränkeauswahl                                 8
Meldepflichtige Krankheiten                    9
Medikamentengabe an Kinder                      9
Aufsichtspflicht                                9
Unfallversicherung                             10
Busbeförderung

MITARBEITENDE
Personal                                       11
Ausbildung des Personals                       11
Reinigungskräfte                               11
Gruppeneinteilung                              12
Gebäude, Außenflächen                          13

PÄDAGOGISCHE KONZEPTION
Hauptziele unserer Arbeit                      14
Die Basiskompetenzen                           14
Bildungs- und Erziehungsziele                  15
Integrationsgruppe                             16
Krabbelgruppe                                  16
Waldgruppe                                     17

WEITERE METHODEN DER PÄD. ARBEIT
Morgenkreis/Begrüßungskreis                    17
Der Tagesablauf                                17
Das Freispiel                                  18
Besuchstag                                     19
Gezielte Beschäftigungen                       19
Projekte                                       19
                                                    3
BEOBACHTUNG UND DOKUMENTATION               21

PARTNERSCHAFTLICHE KOOPERATION MIT ELTERN
Der Elternbeirat                            21
Formen der Elternarbeit                     21

PARTNERSCHAFTLICHE KOOPERATION MIT
ANDEREN EINRICHTUNGEN
Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen    23
Kooperation Kindergarten/Schule             23
Mobile Sonderpädagogische Hilfe             23
Musikalische Früherfahrung                  23
Fachakademien/Kinderpflegeschulen           24

MASSNAHMEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG UND
QUALITÄTSENTWICKLUNG
Fortbildungen                               24
Teambesprechungen                           24
Elternbefragungen                           24
Erster Hilfe Kurs                           24
Umgang mit Kritik von Außenstehenden        24

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Jahresthema/Wochenpläne                     25
Besuchstage/Schnuppertage                   25
Veranstaltungen                             25




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Geschichte unserer Einrichtung
Pfarrer Weber vermachte der Gemeinde Sünching 14.000 DM zur Gründung
eines Schulschwesterninstituts mit Erziehung der Mädchen und einer
Kinderbewahranstalt. Die Armen Schulschwestern aus München folgten
bereitwillig dem Ruf nach Sünching. Die Mitglieder der Schulsprengelgemeinde
Haidenkofen hatten jedoch Bedenken, weil sie keine Kinderbewahranstalt
bräuchten und die Gemeinde dadurch zu sehr belastet werde, wenn sie Kosten
für den herzustellenden Neubau übernehmen müsste. Daraufhin bot sich 1893
Pfarrer Füssl an, die geschätzten Baukosten von 20.000 DM der Schulgemeinde
als zinsloses Darlehen zur Verfügung zu stellen. Die Gemeinden nahmen dieses
Angebot „mit großer Freude“ an und bereits am 27. April 1893 wurden die
Aufträge zum Bau des Gebäudes erteilt. Der Vertrag zwischen der
Schulgemeinde Sünching und dem Ordensgenerala der Armen Schwestern in
München wurde am 1. bzw. 6. Mai 1893 unterzeichnet.
Ihr folgte Sr. Lewina, welche bis 1972 den Kindergarten leitete. Später
übernahmen weltliche Erzieherinnen die Leitung. Ab 1974 wurde der
Kindergarten 2-gruppig, ab 1992 3-gruppig und ab 1999 erstmals 4-gruppig
geführt. Im September 1997 wurde erstmals eine verlängerte Vormittagsgruppe
angeboten und seit September 1999 konnte auch die 4. Vormittagsgruppe
verlängert besucht werden. Seit 1999 wird der Kindergarten auch durch eine
integrative Nachmittagsgruppe bereichert. Nach den völligen Modernisierungen
des Kindergartens im Jahr 1992 entspricht er nun allen zeitgemäßen
Anforderungen. Zu guter Letzt bekam die Einrichtung im Juni 1999 noch einen
Namen: Kindergarten „Pusteblume“ Sünching und im Mai 2004 feierten wir das
110-jährige Jubiläum unseres Kindergartens mit dem Motto „Schritt für Schritt
– viele Füße gingen mit“. Nachdem 1992 modernisiert wurde, steht jetzt ein
neuer Anbau an. Die Räume in unserem Kindergarten und der Gruppenraum der
Raupen wurden zu klein, darum wurde nach vielen Überlegungen und Planungen ein
Anbau im Garten beschlossen. Am 30. Oktober 2005 fand neben dem Tag der
offenen Tür die Einweihungsfeier des Anbaus statt. Im Kindergartenjahr
2008/2009 konnte auch eine Wald- und Krabbelgruppe eingerichtet werden.




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REGELUNGEN


Aufnahme in den Kindergarten
  Eine Möglichkeit zur Anmeldung (Einschreibetag) wird Ihnen durch ein
  Schreiben der Gemeinde mitgeteilt. Hierzu werden alle Eltern eingeladen,
  deren Kinder bis zum Kindergartenbeginn (September) das zweite Lebensjahr
  erreicht haben. Außerdem können Sie diesen Termin auch der Tagespresse
  entnehmen. Während des Jahres können Sie Ihr Kind bei der Leitung des
  Kindergartens anmelden.

  Die Aufnahme in den Kindergarten erfolgt nach Maßgabe der verfügbaren
  Plätze. Sind nicht genügend Plätze vorhanden, so wird die Auswahl unter
  den in der Gemeinde wohnenden Kindern nach folgenden
  Dringlichkeitsstufen getroffen:
          Kinder, die im nächsten Jahr schulpflichtig werden
          Kinder, deren Väter oder Mütter alleinerziehend und berufstätig
            sind
          Kinder, deren Familien sich in einer besonderen Notlage befinden
          Kinder, die im Interesse einer sozialen Integration der Betreuung in
            einer Kindertageseinrichtung bedürfen
  Zum Nachweis der Dringlichkeit sind auf Anforderung entsprechende
  Belege beizubringen.

  Ab dem Kindergartenjahr 2008/09 sind die Eltern verpflichtet, einen
  Nachweis über die kinderärztliche Untersuchung (ordnungsgemäß
  abgestempeltes und unterschriebenes Kinder-Untersuchungsheft –
  sogenanntes U-Heft oder eine Bestätigung des Kinderarztes über die
  durchgeführte fällige Früherkennungsuntersuchung) vorzulegen.

  Am ersten Kindergartentag muss eine ärztliche Bescheinigung mitgebracht
  werden, die bestätigt, dass Ihr Kind frei von ansteckenden Krankheiten ist
  und den Kindergarten besuchen darf. Das ärztliche Attest darf nicht älter
  als vier Wochen sein. Zusätzlich benötigen wir eine Abbuchungserklärung und
  falls Ihr Kind mit dem Bus zum Kindergarten befördert wird, eine
  Verpflichtungserklärung.

  In allen Gruppen (Ausnahme: Krabbelgruppe) können Sie Ihr Kind ab dem
  Monat im Kindergarten anmelden, in dem es das dritte Lebensjahr erreicht
  hat, d.h. wird Ihr Kind am 10. Oktober drei Jahre, so darf es ab 01. Oktober
  den Kindergarten besuchen.

  Sie als Erziehungsberechtigte sollten bereits bei der Anmeldung davon
  überzeugt sein, dass Sie Ihr Kind auch wirklich in den Kindergarten geben
                                                                              6
   wollen und bereit sind, sich stundenweise von Ihrem Kind zu trennen und
   dieses fähig ist, sich auch von Ihnen zu trennen. Wir stehen Ihnen jederzeit
   für Fragen zur Verfügung.

   Bitte arbeiten Sie mit uns zusammen. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind
   regelmäßig in den Kindergarten kommt. Natürlich können aus
   unterschiedlichen Gründen Tage ausfallen, jedoch ist eine gewisse Kontinuität
   aus pädagogischer Sicht notwendig. Kann Ihr Kind aus irgendwelchen
   Gründen, z.B. Krankheit, Arztbesuch, usw., unsere Einrichtung nicht
   besuchen, so rufen Sie uns bitte an und melden Ihr Kind ab. Am Vormittag
   haben Sie die Möglichkeit eine Nachricht auf den Anrufbeantworter zu
   sprechen.



Abmeldung
Soll ihr Kind während des Kindergartenjahres abgemeldet werden, so hat dies
schriftlich zu erfolgen (Vordrucke sind im Kindergarten erhältlich). Näheres
regelt die Kindergartensatzung der Gemeinde Sünching.



Öffnungszeiten
Unser Kindergarten ist täglich von 7.00 Uhr – 16.45 Uhr geöffnet. Die Eltern
haben die Möglichkeit, sich zwischen zwei Kernbuchungszeiten (8.30 – 12.30 Uhr
und 12.45 – 16.45 Uhr) zu entscheiden. Die Anmeldung in einer dieser
Kernzeiten ist Voraussetzung für den Kindergartenbesuch.
Reichen Ihnen diese Stunden nicht aus, so haben Sie die Möglichkeit, an
einzelnen Tagen, bzw. die ganze Woche, weitere Stunden zusätzlich zu buchen.
Somit können wir Ihnen sehr flexible Zeiten anbieten. Während des
Kindergartenjahres ist eine Änderung der Buchungszeit nur in begründeten
Ausnahmen jeweils zum Monatsanfang unter Einhaltung einer Frist von 2 Wochen
zulässig und bedarf einer neuen schriftlichen Vereinbarung.

Besonders wichtig ist uns, dass Ihr Kind am Vormittag um 8.30 Uhr und am
Nachmittag um 12.45 Uhr im Kindergarten ist, damit wir pünktlich mit
unserer pädagogischen Arbeit beginnen können. Zudem haben Sie bei einer
Kernzeitbuchung die Möglichkeit Ihr Kind 15 Minuten früher zu bringen (also
morgens ab 8.15 Uhr und mittags ab 12.30 Uhr)




                                                                                  7
Beiträge
Folgende Beiträge müssen die Erziehungsberechtigten entrichten:
    Kernzeit 8.15 Uhr - 12.30 Uhr            40,00 €/Monat
    Kernzeit      12.30 Uhr - 16.45 Uhr      40,00 €/Monat
    Zusätzliche Betreuungsstunde             10,00 €/Monat
      (=5 Stunden pro Woche)
    Krabbelgruppe – Kernzeit Vormittag       60,00 €/Monat
      Zusätzliche Betreuungsstunde            15,00 €/Monat
      Ab dem Monat, in dem die Krabbelkinder 3 Jahre alt werden, bezahlen Sie
      den normalen Kindergartenbeitrag.
Hinzu kommt ein Getränkegeld von 2,00 € und ein Spielgeld für die Beschaffung
von Spielmaterial, das verbraucht wird, von monatlich 3,00 €. Die Abbuchung
erfolgt am Monatsanfang.
Der August ist beitragsfrei. Besuchen mehrere Kinder einer Familie gleichzeitig
den Kindergarten, so wird die Gebühr für das 2. und die weiteren Kinder um
monatlich 10,00 € ermäßigt.



Ferienregelung und Schließtage
Unsere Schließtage erfahren Sie im September mit dem ersten Elternbrief.
Zusätzlich zu unseren 30 Schließtagen können wir noch während des Jahres 5
Tage für Teamfortbildungen unsere Einrichtung schließen.



Ausschluss vom Kindergarten
Kinder können in besonderen Fällen, nach Maßgaben der Satzung des Trägers,
durch die Gemeinde vom Besuch des Kindergartens ausgeschlossen werden.



Satzung
Eine Satzung der Gemeinde Sünching bezüglich des Kindergartens liegt vor.



Mittagessen
Seit September 2005 bietet der Kindergarten für die Kinder auch Mittagessen
an. Dies erhalten wir vom Caritas Alten- und Pflegeheim in Sünching.
Das Essen muss gebucht und zusätzlich bezahlt werden. Die Abbuchung erfolgt
am Monatsende.
Es ist nur eine regelmäßige Buchung, also z.B. nur Montag oder Dienstag und
Donnerstag oder täglich, möglich. Alle Kinder, die mehr als 6 Stunden in unserer
Einrichtung sind, sollten ein Mittagessen einnehmen. Ganztagskinder müssen


                                                                                   8
Mittagessen. Auch die Kernzeitkinder am Vormittag haben die Möglichkeit daran
teilzunehmen. Der Speiseplan hängt im Wintergarten aus.
Auch in den Schulferien wird meistens ein Mittagessen angeboten. Sie können
Ihr Kind aber in den Ferien abmelden. Bei geringer Nachfrage findet kein
Mittagessen statt. Sie haben aber die Möglichkeit, Ihrem Kind ein Essen
mitzugeben, das wir dann für Ihr Kind warm machen können.
Auch bei längerer Krankheit ist eine Abmeldung möglich. Dies muss der
Kindergartenleitung mitgeteilt werden.
Ein Mittagessen kostet 3,00 € und beinhaltet 3 Gänge: Eine Suppe, ein
Hauptgericht und eine Nachspeise.



Getränkeauswahl
Zur Brotzeit gibt es bei uns Wasser, Apfelschorle, Tee, Milch und Kakao.
Getränke von zu Hause sind nicht erwünscht.



Meldepflichtige Krankheiten
Besonders im ersten Kindergartenjahr sind die Kinder sehr anfällig für
Krankheiten. Hat ein Kind eine ansteckende Krankheit, wie z.B. Windpocken,
Scharlach, Masern, Röteln oder auch Läuse, so müssen Sie uns dies mitteilen.
Damit wir wissen, dass Ihr Kind wieder frei von Ansteckung ist, brauchen
wir ein ärztliches Attest.
Kinder, die an Durchfall erkranken, dürfen unsere Einrichtung nicht besuchen.
Das Personal wird, sofern diese Erkrankung im Kindergarten auftritt, umgehend
die Eltern informieren, damit Sie Ihr Kind wieder abholen.



Medikamentengabe an Kinder
Das Personal des Kindergartens ist nicht befugt Medikamente (auch Salben,
Cremes, etc.) an die Kinder zu verabreichen. Dies ergibt sich aus der GUV
(Gemeinde Unfallversicherung). Eine Verabreichung kann nur durch eine
Bestätigung des Arztes und eine Erlaubnis von Seiten der Eltern erfolgen.



Aufsichtspflicht
      Auf dem Weg zum Kindergarten obliegt den Erziehungsberechtigten die
       Aufsichtspflicht über ihr Kind.

      Die Übernahme der Aufsichtspflicht geht erst an den Kindergarten, wenn
       das Kind von seinen Betreuerinnen in Empfang genommen wurde, z.B. durch
       persönliche Begrüßung zwischen Erzieherin und Ihrem Kind.
       Der Kindergarten hat die Aufsichtspflicht solange, wie das Kind ihm
       anvertraut ist, d.h. grundsätzlich während der Öffnungszeiten des
                                                                             9
       Kindergartens bzw. bis das Kind abgeholt wird.

      Während des Aufenthalts im Kindergarten übernimmt grundsätzlich das
       pädagogische Personal die Aufsichtspflicht (auch bei Ausflügen und
       Festen). Findet jedoch ein Eltern-Kind-Fest statt, so liegt sie bei den
       Erziehungsberechtigten.

      Werden die Kinder abgeholt, so müssen sie sich von ihren jeweiligen
       Gruppenerzieherinnen verabschieden, damit ein Überblick über die noch
       anwesenden Kinder erhalten bleibt.

      Schriftliche oder mündliche Erklärungen der Erziehungsberechtigten
       müssen vorliegen, wenn ein Kind von anderen Personen (Oma, Opa,
       Verwandte, Freunde, ...) abgeholt wird.

      Buskinder werden nur nach schriftlicher oder mündlicher (z.B.
       Anrufbeantworter) Mitteilung der Eltern nicht mit dem Bus nach Hause
       geschickt. Immer wieder meinen Buskinder, sie werden abgeholt. Gemeint
       ist aber oft die Bushaltestelle, nicht der Kindergarten. Bitte machen Sie
       klare Aussagen, z.B. die Oma holt dich von der Bushaltestelle ab.

Die Kindergartenkinder dürfen nur von Erwachsenen oder Jugendlichen ab 16
                         Jahren abgeholt werden.



Unfallversicherung
Bei erfolgter Aufnahme ist jedes Kind unfallversichert
    im Kindergarten
    bei allen Angeboten und Veranstaltungen des Kindergartens
    auf dem direkten Weg zum Kindergarten und nach Hause
Für von zu Hause mitgebrachte Gegenstände (Spielsachen, Schmuck, ...) wird
keine Haftung übernommen. Das Mitbringen von Spielsachen ist zudem nicht
erwünscht.



Busbeförderung
Die Buskinder werden vom Kindergartenpersonal vom Bus abgeholt und wieder
zurück gebracht. Wir brauchen dafür neben der Verpflichtungserklärung auch
eine Bestätigung darüber, von wem das Kind abgeholt werden darf, damit die
Busbegleitung die Kinder übergeben kann. Die Busbeförderung ist kostenlos.
Bitte schätzen Sie dieses Angebot.




                                                                                 10
MITARBEITENDE


Personal
In jeder Gruppe arbeiten zwei pädagogische Fachkräfte, je eine Erzieherin und
eine Kinderpflegerin. Außerdem werden öfters Praktikantinnen der
Fachakademie für Sozialpädagogik, Kinderpflegeschule oder Fachoberschule als
Drittkraft eingesetzt und ausgebildet.



Ausbildung des Personals

ERZIEHERIN
    Voraussetzung: mittlere Reife
    2 Jahre SPS (sozialpädagogisches Seminar) in zwei verschiedenen
      Einrichtungen, z.B. Kindergarten und Kinderhort, mit Schulbegleitung
    anschließend praktische und theoretische Prüfung zur Kinderpflegerin
    2 Jahre Fachakademie für Sozialpädagogik mit Blockpraktika in
      sozialpädagogischen Einrichtungen und schriftliche Abschlussprüfung
    1 Jahr Berufspraktikum mit Schulbegleitung, Colloquium, Facharbeit und
      praktische Prüfung
    Abschluss: „staatlich anerkannte Erzieherin“
   
KINDERPFLEGERIN
   Voraussetzung: Hauptschulabschluss
   2 Jahre Kinderpflegeschule mit Praktika im Kindergarten
   Abschluss: „staatlich geprüfte Kinderpflegerin“



Reinigungskräfte
In unserem Kindergarten ist eine Reinigungskraft angestellt.




                                                                            11
           PERSONAL UND GRUPPENEINTEILUNG




                                                   Raupengruppe
         Bienengruppe                                Gerstl Ruth
        (unter 3-Jährige)                         Lehner Annemarie
          Markgraf Rita
          Müller Ursula
Kawalek Tamara (SPS-Praktikantin)




Schmetterlingsgruppe
      Vormittag:
   Bakija Manuela                                     Käfergruppe
   (Kiga-Leitung)                                        Vormittag:
    Christine Lang                                     Zahrer Angelika
                                                       Hartmann Katrin
     Nachmittag:
    Achatz Martha
    Zacherl Andrea                                       Nachmittag:
                                                     (Integrationsgruppe)
                                                        Winbauer Birgitt
                                                        Hartmann Katrin
                                                         Gesine Fritsch
                                                      mit Arbeitsassistent
                                                         Martin Hagyis

Zusätzliche Kräfte zur Unterstützung der Vormittagsgruppen: Heiß Claudia,
Kirmeier Marion

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GEBÄUDE, AUSSENFLÄCHEN

Räumlichkeiten
Wir haben in unserer Einrichtung 4 Gruppenzimmer (Schmetterlinge, Käfer,
Bienen, Raupen) mit verschiedenen Ecken, z.B. Puppenwohnung, Bauecke,
Kaufladen, Werkbank usw. Diese Raumgestaltung obliegt dem Team der
jeweiligen Gruppe.
Durch den Anbau hat das Personal ein großes Besprechungszimmer gewonnen. Im
neuen Anbau befindet sich im Erdgeschoß die Bienengruppe und im 1.OG eine
Küche (Mittagessen), ein Abstellraum und das Büro.
Im Außenbereich haben wir einen großen Garten mit 2.500 m2.. Dieser ist mit
verschiedenen Spielgeräten (Matschanlage, Klettergerüst, Vogelnestschaukel,
Rutsche, Balancierbaum, große Wippe), einer überdachten Halle und einen
Abstellraum für die Spielsachen ausgestattet.




                                                                         13
PÄDAGOGISCHE KONZEPTION


Hauptziele unserer Arbeit
Teil der Qualitäts- und Bildungsoffensive Bayerns ist der Bildungs- und
Erziehungsplan.
Auch wir orientieren uns in unserer pädagogischen Arbeit am Bildungs- und
Erziehungsplan.
Ziel des pädagogischen Handelns ist die Vermittlung von Basiskompetenzen, die
für den Erfolg und die Zufriedenheit in der Schule, Beruf, Familie und
Gesellschaft Voraussetzung sind.



Die Basiskompetenzen

1.1 Personale Kompetenzen
      Selbstwahrnehmung: Selbstwertgefühl, positive Selbstkompetenz
      Motivationale Kompetenzen: Autonomieerleben, Kompetenzerleben,
       Selbstwirksamkeit, Selbstregulation, Neugier und individuelle Interessen
      Kognitive Kompetenzen: Differenzierte Wahrnehmung, Denkfähigkeit,
       Gedächtnis, Problemlösefähigkeit, Phantasie und Kreativität
      Physische Kompetenzen: Übernahme von Verantwortung für Gesundheit
       und körperliches Wohlbefinden, grob- und feinmotorische Kompetenzen,
       Fähigkeit zur Regulierung von körperlicher Anspannung

1.2 Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext
      Soziale Kompetenzen: gute Beziehung zu Erwachsenen und Kindern,
       Empathie und Perspektivenübernahme, Kommunikationsfähigkeit,
       Kooperationsfähigkeit, Konfliktmanagement
      Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenz: Werthaltung,
       moralische Urteilsbildung, Unvoreingenommenheit, Sensibilität für und
       Achtung von Andersartigkeit und Anderssein, Solidarität
      Fähigkeit und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme: Verantwortung
       für das eigene Handeln, Verantwortung anderer Menschen gegenüber,
       Verantwortung für Umwelt und Natur
      Fähigkeit und Bereitschaft zur demokratischen Teilhabe: Akzeptieren von
       Gesprächs- und Abstimmungsregeln, Einbringen und Überdenken des
       eigenen Standpunktes




                                                                              14
1.3 lernmethodische Kompetenzen: Lernen, wie man lernt
      Kompetenzen, die den bewussten Erwerb von Wissen fördern: Methoden
       der Selbststeuerung, Transfer und Anwendung, Nachdenken über das
       eigene Tun,
      Neues Wissen bewusst, selbst gesteuert und reflektiert zu erwerben
      Kompetenter und kritischer Umgang mit Medien
      Eigene Lernprozesse wahrnehmen, steuern und regulieren
      Erworbenes Wissen anwenden und übertragen

1.4 Kompetenter Umgang mit Veränderungen und Belastungen
      Positive, gesunde Entwicklung trotz andauernd hohem Risikostatus
      Beständige Kompetenz auch unter akuten Stressbedingungen
      Positive bzw. schnelle Erholung von traumatischen Erlebnissen



Bildungs- und Erziehungsziele

Unsere pädagogische Arbeit ist vom Prinzip der ganzheitlichen Förderung
geprägt. In den verschiedenen Förderschwerpunkten nehmen wir Bezug auf
die Basiskompetenzen, die Schlüsselqualifikationen für das spätere Leben
sind.

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle unsere themenbezogenen
Förderschwerpunkte mit praktischen Beispielen veranschaulichen:
    Ethische und religiöse Erziehung und Bildung
     z.B. Kinder erleben religiöse Feste und dazugehörige Geschichten und
     Legenden, Herr Pfarrer Gietl besucht die Kinder z.B. zum Blasiussegen
    Sprachliche Bildung und Erziehung
     z.B. Förderung der Fähigkeit zur sprachlichen Gestaltung (Sprachprojekt:
      Hören, Lauschen, Lernen)
    Mathematische Bildung und Erziehung
     z.B. Kinder erfahren geometrische Formen durch Spielmaterial (Projekt:
      Entdeckungen im Zahlenland)
    Naturwissenschaftliche und technische Bildung und Erziehung
     z.B. Durchführung von Experimenten und Versuchsreihen
    Umweltbildung- und -erziehung
     z.B. Möglichkeit zur Naturbegegnung schaffen (Waldwoche)
    Medienbildung und –Erziehung, elementare informationstechnische
      Bildung
     z.B. Kindern frühzeitig einen kompetenten Umgang mit Medien vermitteln.
    Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
     Kinder sollen unterschiedlichste Materialien und Werkzeuge zur
     gestalterischen Formgebung kennen lernen
                                                                            15
    Musikalische Bildung und Erziehung
     z.B. Kinder sollen Lieder, Texte und kleine Theaterstücke szenisch, vokal
     und instrumental gestalten
    Bewegungserziehung und –förderung, Sport
     z.B. den Kindern ausreichend Raum zur Bewegung anbieten (Turnen,
      Rollbrett fahren, Bewegungsbausteine benutzen)
    Gesundheitliche Bildung und Erziehung
     z.B. Kinder lernen Bezeichnungen und Funktionen der Gliedmaßen und
     Sinnesorgane kennen (Zahnarztbesuch, Gesunde Brotzeit 1x im Monat)



Integrationsgruppe
Seit September 1999 gibt es in unserer Einrichtung eine Integrationsgruppe.
Hier spielen und lernen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam. Bis zu 5
Kinder, mit erhöhtem Betreuungsbedarf, können in die Gruppe aufgenommen
werden. Die Zahl der Kinder ohne Behinderung ist reduziert. Betreut werden sie
von zwei Erzieherinnen und einer Kinderpflegerin mit Körperbehinderung und
ihrem Arbeitsassistenten.
Durch den unterschiedlichen Entwicklungsstand lernen die Kinder aufeinander
Rücksicht zu nehmen, andere Verhaltensweisen in einem gewissen Rahmen zu
akzeptieren und anderen Kindern zu helfen. Sie werden sich ihrer
Vorbildfunktion bewusst. Über Nachahmung lernen Kinder mit Behinderung oft
am schnellsten. Dies ist in einer gemischten Gruppenzusammensetzung sehr gut
möglich. Grundsätzlich wird jedes Kind seinem Entwicklungsstand entsprechend
gefördert und gefordert. Dies beinhaltet auch, dass diese Gruppe manche
Aktionen anders gestalten als die anderen Gruppen.
Das Personal arbeitet mit den Frühförderstellen zusammen, deren Mitarbeiter
auch die Gruppe besuchen.

                Chancengleichheit besteht nicht darin,
                 dass jeder einen Apfel pflücken darf,
                        sondern dass der Zwerg
                          eine Leiter bekommt.
                                                    (Reinhard Turre)



Krabbelgruppe
Im Kindergartenjahr 2008/09 konnten erstmals Kinder unter 3 Jahren
aufgenommen werden. Je nach Alter und Verfügbarkeit der Plätze können in
dieser Gruppe ca. 13 Kinder gemeinsam spielen. Nicht alle Punkte dieser
Konzeption treffen auf diese Gruppe zu. Auch der Tagesablauf ist anders
strukturiert (z.B. täglich zweimal eine gemeinsame Brotzeit).




                                                                             16
Waldgruppe
Seit September 2008 haben wir auch eine Waldgruppe. In dieser Gruppe können
maximal 20 Kinder im Alter von 3-6 Jahren aufgenommen werden. Sie verfügt
über eine eigene Konzeption. Die Kernzeit ist von 8.15-12.30 Uhr. Aber auch in
dieser Gruppe ist eine Kernzeitverlängerung möglich, da die Kinder davor und
danach im Regelkindergarten mitbetreut werden können. Verlängert gemeldete
Kinder haben die Möglichkeit am Mittagessen teilzunehmen.



WEITERE METHODEN DER PÄDAGOGISCHEN ARBEIT


Morgenkreis/Begrüßungskreis
Seit dem Kindergartenjahr 2006/07 beginnen wir den Tag mit einem
Morgenkreis bzw. am Nachmittag mit einem Begrüßungskreis. Alle Kinder
versammeln sich am Teppich. Gemeinsam beginnen wir mit unserem
Begrüßungslied (von Gruppe zu Gruppe unterschiedlich), besprechen den Tag, das
Datum, das Wetter, zählen wie viele Kinder anwesend sind und vieles mehr.
Ebenso lernen wir Lieder, Gedichte und Fingerspiele. Anschließend kann ein Teil
der Kinder Brotzeit machen, oder sich mit anderen Kindern etwas zum spielen
suchen.
Im Morgenkreis wollen wir nicht gestört werden. Schaffen Sie es also einmal
nicht pünktlich zu kommen, so sollten Sie nicht in der Zeit des Morgenkreises
läuten, sondern Ihr Kind erst um ca. 9.15 Uhr bringen.

Der Tagesablauf
Der Tagesablauf ist nicht starr festgelegt und richtet sich nach den Situationen
und Bedürfnissen der Kinder. Dabei können sich Unterschiede in den einzelnen
Gruppen ergeben. Um Ihnen den Ablauf eines Kindergartentages zu
veranschaulichen, haben wir eine Kurzfassung für Sie vorbereitet.

      Die Buskinder werden vom Kindergartenpersonal abgeholt und ziehen sich
       als erstes in der Garderobe aus.
      Anschließend gehen sie in die Gruppe und begrüßen die Erzieherinnen mit
       Handschlag und einem „guten Morgen“ oder „Hallo“.
      Alle Kinder setzen sich im Kreis auf den Teppich.
      Wir erzählen vom Wochenende, lernen Lieder, Gedichte, machen ein
       Experiment, spielen ein Kreisspiel oder besprechen wichtige Dinge die in
       der Woche vorkommen.


                                                                              17
      Anschließend haben die Kinder im Freispiel die Möglichkeit, das Spiel, den
       Spielpartner, den Spielort und die Spieldauer frei zu wählen.
      Manche Kinder spielen mit uns am Tisch, bauen eine Musterplatte oder ein
       Puzzle. Andere Kinder gehen in die Bauecke, Puppenwohnung, zum Maltisch
       oder wollen zu zweit am Gang spielen.
      Mit dem eigenverantwortlichen, unbeaufsichtigten Spiel in den
       verschiedenen Räumlichkeiten (Gang, Turnhalle, Garten) wollen wir die
       soziale Kompetenz fördern.
      Meist dauert es nicht lange, dann haben die ersten Kinder Hunger.
       Ein Vorschulkind, das für den Brotzeitdienst eingeteilt ist, bereitet um ca.
       9.15 Uhr den Brotzeittisch vor, d.h. es deckt Teller und Tassen auf, stellt
       die Getränke auf den Tisch und lässt das Spülwasser ein.
       Der Tisch ist ca. 1 ½ Std. gedeckt. In dieser Zeit sollten alle Kinder
       gegessen und getrunken haben.
      Neben dem Freispiel und der Brotzeit laufen noch verschiedene Angebote
       in der Kleingruppe wie z.B. Bilderbuchbetrachtung, Bastelarbeiten,
       Turnstunde, etc.
      Angebote, die für die ganze Gruppe bestimmt sind, wie z.B. das Singen
       eines Liedes, das Begleiten einer Klanggeschichte mit Instrumenten oder
       das Lernen eines Fingerspiels, finden im Morgenkreis bzw.
       Begrüßungskreis statt.
      Kurz vor Schluss gehen wir mit den Kindern in die Garderobe zum
       Anziehen
      Je nach Wetterlage gehen wir noch in den Garten oder die Kinder werden
       vom Bus oder ihren Eltern abgeholt.
      Kinder die länger gemeldet sind, haben die Möglichkeit einen
       Mittagsschlaf zu machen oder sich bei ruhiger Musik auszuruhen.
      In den verlängerten Gruppen findet nach diesem Tagesablauf nochmals
       eine Freispielzeit statt. Nun können Kinder wiederholt Brotzeit machen.
       In diesem Zeitraum werden auch immer wieder Kinder abgeholt.

Freispiel
Das Kind lernt in dieser Zeit selbständig und selbstbewusst zu handeln. Durch
das eigenständige Lösen von Konflikten und kreative Spielen werden viele
Bereiche gefördert.
Doch was tun die „Fräuleins“ in dieser Zeit? Die Aufgabe der Erzieherin liegt
darin, das Verhalten des Kindes zu beobachten und eventuelle
Entwicklungsauffälligkeiten (z.B. Sprachentwicklung, Motorik) zu erkennen und
im Beobachtungsbogen festzuhalten und darauf pädagogisch zu handeln. Falls es
erforderlich ist, greift die Erzieherin ein, z.B. bei Konflikten.
Auch in das kindliche Spiel lassen sich die Erzieherinnen einbeziehen und steuern
so die Gruppendynamik. Beobachtungen nehmen wir auch ins Portfolio auf (siehe
Seite 20).


                                                                                18
Besuchstag
Jeden Freitag haben alle Kinder die Möglichkeit, andere Gruppen von 9.15 Uhr
bis 11 Uhr bzw. am Nachmittag von 13.30 Uhr – 15.15 Uhr zu besuchen. Sie
können Freunde treffen oder anderes Spielmaterial ausprobieren. Bei den
Kindern ist dieser Tag sehr beliebt.

Gezielte Beschäftigungen
Bei diesen werden Wissen vermittelt und Kenntnisse vertieft. Das Kind erfährt
Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit. Meist wird diesem Bereich der
Kindergartenarbeit in den Augen der Öffentlichkeit mehr Wichtigkeit
zugesprochen.
Wir trennen die gezielte Beschäftigung in:
    Teilgruppenangebot
Darunter versteht man geplante Angebote, z.B. Turnen, bei dem nur ein Teil der
Gruppe dabei ist.
    Großgruppenangebot
Ein Angebot mit der Gesamtgruppe findet meist am Anfang des Tages in Form
des Morgenkreises/Begrüßungskreises statt, z.B. Singen von Liedern.

Außerdem können auch Spaziergänge, Besuche von Einrichtungen (z.B. Schule,
Bäckerei) stattfinden. Je nach Wetterlage und Bedürfnisse der Kinder, können
auch Änderungen im Tagesablauf vorgenommen werden.

Projekte

Gesunde Brotzeit
Einmal im Monat wird in jeder Gruppe ein gesundes Frühstück angeboten. Die
Kinder sollen dafür Essen von zu Hause mitbringen. Durch einen Handzettel gibt
jede Gruppe bekannt, wann die gesunde Brotzeit stattfindet und was jedes Kind
mitbringen soll. Teilweise wird auch etwas Gesundes gekocht, z.B. eine
Kartoffel- oder Kürbissuppe.

Hören, Lauschen, Lernen
Seit dem Kindergartenjahr 2001/02 führen wir mit den Vorschulkindern dieses
Sprachprojekt durch. Es soll bereits im Kindergarten in spielerischer Weise an
die wichtigsten Vorläuferfertigkeiten fürs Lesen und Schreiben heranführen. Zu
diesem Programm zählen Spiele, wie Flüsterpost, Geräusche lauschen, Namen
klatschen, Sätze bilden, Reimspiele und vieles mehr.




                                                                               19
Entdeckungen im Zahlenland
Das Projekt „Entdeckungen im Zahlenland“ von Prof. Gerhard Preiß ist ein
Konzept für die frühe mathematische Bildung im Gruppenunterricht. Wir wollen
gemeinsam mit unseren Vorschulkindern eine frühe mathematische Bildung
sinnvoll, erfolgreich und mit viel Spaß umsetzen.
Im Kern der Entdeckungen im Zahlenland steht der Aufbau des Zahlenbegriffs
mit allen seinen Aspekten anhand der drei Erfahrungs- und Handlungsfelder
„Zahlenhaus“, „Zahlenweg“ und „Zahlenländer“. Wir beginnen dieses Projekt
bereits im Oktober, damit es nicht zeitgleich mit dem Projekt „Hören, Lauschen,
Lernen“ stattfindet.

Waldwoche
Einmal im Kindergartenjahr, meistens im Mai oder Juni, dürfen alle
Kindergartenkinder mit ihren Erzieherinnen eine Woche im Wald verbringen.
Ausgerüstet mit Matschhose, Gummistiefeln, einer Schaufel und einer Lupe
machen wir uns auf die Suche nach den Schätzen des Waldes. Im Munitionsdepot
hat jede Gruppe ihr eingegrenztes Gebiet. Hier wird ein Waldsofa aus Ästen
errichtet, Tiere mit Lupen beobachtet, aus Zapfen und Blättern werden
Mandalas gelegt oder wir machen einen interessanten Waldspaziergang. Nach
einer ausgiebigen Brotzeit auf unserem Waldsofa lernen wir Lieder, Gedichte
oder machen eine Entdeckungsreise durch den Wald. Bei Sturm oder Gewitter
können einzelne Tage ausfallen. Ansonsten findet sie bei jedem Wetter statt.

Bücherei
Am Vormittag besuchen wir abwechselnd die Schulbücherei (ab April). Wir haben
die Möglichkeit zu schmökern und Bücher und Kassetten auszuleihen.

Vorschule
Im Bereich der Vorschulerziehung hat sich in den letzten Jahren einiges
geändert. Zum einen hat sich der Termin für die Einschulung verschoben.
Demnach sind im Schuljahr 2010/11 alle Kinder regulär schulpflichtig, die bis
30.09.2011 das 6. Lebensjahr erreicht haben. Zum anderen hat sich die
Vorbereitung auf die Schule zunehmend ausgeweitet. Die Vorschule beschränkt
sich somit nicht nur auf Arbeitsblätter sondern beinhaltet auch viele praktische
Übungen.
Hier einige Beispiele:
   1. Experimente mit Elektrizität oder wie ein gekochtes Ei durch einen
       Flaschenhals passt, faszinieren alle Vorschulkinder ganz besonders und
       bleiben ihnen auch sehr lange im Gedächtnis erhalten.
   2. Eine sehr große Verantwortung tragen die Vorschulkinder bei ihren
       Diensten. Jedes Vorschulkind erhält für einen festgesetzten Zeitraum


                                                                              20
      einen Dienst, z.B. Zimmer kehren, Schuhe ins Regal stellen, Spiele
      aufräumen.
   3. Zur Vorschulerziehung zählen wir auch das Auftreten bei besonderen
      Anlässen, so üben sie z.B. für den Bambini – Gottesdienst Gedichte oder
      Lieder ein.
   4. Auch Exkursionen, wie Polizeibesuch oder der Besuch der Zahnärztin
      gehören zu den Projekten für die Vorschulkinder.

  Bereits ab dem ersten Kindergartentag beginnt die Vorschulerziehung bei
    einem Kind. Wir bereiten die Kinder jedoch nicht nur auf die Schule,
                    sondern vielmehr auf das Leben vor.



BEOBACHTUNG UND DOKUMENTATION

Eine Grundlage für die ganzheitliche Förderung in Bezug auf die
Basiskompetenzen ist die Beobachtung und Dokumentation der Entwicklung des
Lernens und des Verhaltens von Kindern.
Wir haben uns für das „Portfolio“ (=Entwicklungsverlaufbuch) als
Beobachtungsinstrument entschieden. Dies soll die Entwicklung der Kinder
positiv und wertschätzend festhalten und veranschaulichen. Es soll Stolz und
Zuversicht für Geschaffenes entstehen. Es dient auch als Grundlage für
Entwicklungsgespräche. Auch die Beobachtungsbögen „Perik“ und „Seldak“ sind
dabei hilfreich.



PARTNERSCHAFTLICHE KOOPERATION MIT ELTERN

Der Elternbeirat
Die Elternschaft wählt zu Beginn des Kindergartenjahres den Elternbeirat.
Dieser ist ein beratendes Gremium im Kindergarten und soll die Zusammenarbeit
von Eltern, Trägern und Kindergarten zum Wohle der Kinder fördern.
Aktivitäten des Elternbeirats können z.B. Fotonachbestellaktion, Mitorganisation
des Kindergartenfestes usw. sein. Zudem findet ein regelmäßiger Austausch
zwischen Kindergartenleitung und dem Elternbeiratsvorsitzenden statt.

Formen der Elternarbeit
Der Bereich der Elternarbeit ist im Kindergarten sehr wichtig, da nur durch eine
gute Zusammenarbeit mit den Eltern eine fruchtbare Arbeit am Kind
gewährleistet werden kann.

Elterngespräche

                                                                                21
Eine Art des Elterngespräches, ist das Tür- und Angelgespräche. Dieses ist kurz,
aber informativ und wichtig.

Entwicklungsgespräche
Jede Gruppe hat einmal im Monat einen Sprechtag. In diesem
Entwicklungsgespräch erhalten Sie genauere Informationen über Ihr Kind (z.B.
wie verhält sich mein Kind in der Gruppe, hat es Freunde, wie geschickt ist es
beim Basteln und Malen). Auch für uns Erzieherinnen ist dieses Gespräch sehr
wichtig, da auch wir einen Einblick in die häusliche Situation des Kindes
bekommen.
Für berufstätige Eltern nehmen wir uns auch gerne außerhalb der vorgegebenen
Termine Zeit.
Telefonate
Sollten Sie irgendwelche Fragen haben, oder Ihr Kind entschuldigen wollen,
können Sie uns auch telefonisch unter der Telefonnummer 09480/5225
erreichen. Von 7.00 – 12.00 Uhr ist der Anrufbeantworter eingeschaltet. Bei
dringenden Notfällen können Sie bei der Gemeinde anrufen, Tel. 09480/9380-0,
wir werden dann umgehend informiert.
Elternabende
Wir bieten themenbezogene Abende, z.B. „Schulreife“ mit Referenten, aber
auch Bastelabende (z.B. Schultütenbasteln) an.
Elternbrief
Im Abstand von ca. 4 Wochen erhalten Sie einen Elternbrief, in dem wichtige
Informationen und Termine an sie weiter gegeben werden. Bitte lesen Sie den
Elternbrief sorgfältig durch, damit Sie immer auf dem neuesten Stand sind.
Handzettel
Für Informationen zwischendurch erhalten Sie Handzettel. Schauen Sie deshalb
in die Tasche Ihres Kindes. Diese enthalten wichtige Informationen für Sie!
Aushänge im Wintergarten
Im Wintergarten können die Eltern ablesen, welche aktuellen Krankheiten in den
Gruppen sind. Wir sind bemüht den Buskindern bei einer ansteckenden Krankheit
einen Handzettel mitzugeben. Auch Plakate für Veranstaltungen oder „Infos“ für
Eltern sind dort zu finden.
Private Aushänge im Wintergarten müssen mit dem Kindergartenpersonal
abgesprochen werden.
Feste und Feiern
Einige Feste feiern wir auch zusammen mit den Eltern. Wir würden uns freuen,
wenn viele Eltern zum Gelingen der Feste durch ihre Mithilfe beitragen.
E-Mail
Eine weitere Möglichkeit der Kommunikation ist per E-Mail möglich:
www.kiga.pusteblume@realrgb.de




                                                                             22
PARTNERSCHAFTLICHE KOOPERATION MIT ANDEREN
EINRICHTUNGEN

Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen
Um unsere pädagogische Arbeit zu vervollständigen und jedes Kind in seiner
Individualität zu fördern, kooperieren wir mit verschiedenen Einrichtungen.
Im Wesentlichen sind das:
    Beratungsstellen
    Frühförderstelle
    Ergotherapie
    Gesundheitsamt
    Kreisjugendamt

Kooperation Kindergarten/Schule
Seit dem Kindergartenjahr 2004/05 findet eine intensive Zusammenarbeit
zwischen der Volksschule Sünching und dem Kindergarten statt. Eine Lehrkraft
der Schule und eine Erzieherin überlegen gemeinsame Aktivitäten, z.B.
Besichtigung des Schulgebäudes. Diese Aktionen sollen den Übergang in die
Grundschule erleichtern. Auch die Montessori-Schule wird besucht.

Mobile sonderpädagogische Hilfe
Seit 2002 besucht Fr. Kraus von der Frühförderstelle Regensburg als mobile,
sonderpädagogische Hilfe unsere Einrichtung.
Auf unseren Vorschlag hin sichtet sie die Kinder mit Auffälligkeiten und bietet
diesen Kindern, kostenlos und selbstverständlich mit der Einwilligung der Eltern,
wöchentlich Einzelförderung oder Förderung in Kleingruppen an. Um die Sache
abzurunden, findet natürlich ein Gespräch mit den Eltern und der Erzieherin
statt. Zudem besucht sie 14-tägig die Integrationsgruppe und macht dort
gezielte Förderung mit den Integrationskindern.

Musikalische Früherfahrung
Tipps und Tricks können wir uns auch von David Mages holen.
Seit 2002 bietet er im Kindergarten musikalische Früherfahrung an.
Hr. Mages ist staatl. geprüfter Leiter im Laienmusizieren und hat seine
Ausbildung in der Berufsfachschule für Musik in Sulzbach-Rosenberg absolviert
und unterrichtet seitdem als freischaffender Musiker Kinder und Erwachsene in
Gitarre, Querflöte, Saxophon und Keyboard. Durch viele Reisen wurde seine


                                                                               23
Arbeitsweise ganz individuell geprägt und David versucht seine Musik mit Herz
den Kindern zu vermitteln.
Die musikalische Früherfahrung findet zweimal im Kindergartenjahr statt, falls
genügend Kinder angemeldet werden. Ein Block von 10 Stunden kosten derzeit
60,00 €. Das Angebot findet von 12.30 – 13.20 Uhr statt. Vorweg erhalten Sie
einen Handzettel für eine Schnupperstunde und können sich dann für den Kurs
bei David anmelden.

Fachakademien/Kinderpflegeschulen
Praktikantinnen bzw. Praktikanten sind bei uns immer willkommen. Damit aber die
Anforderungen und die schriftlichen Aufgaben richtig und gut erfüllt werden,
ist eine Zusammenarbeit mit diesen Schulen sehr wichtig.



MASSNAHMEN ZUR QUALITÄTSSICHERUNG UND
QUALITÄTSENTWICKLUNG

Fortbildungen
Um, wie Hochleistungssportler, nicht an Qualität zu verlieren, bedarf es einem
ständigen Training, d.h. wir nehmen regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen
teil.

Teambesprechungen
Das gesamte Team trifft sich alle 2 Wochen für 2 Stunden um anfallende
Themen (Feste, Projekte, usw.) zu besprechen.

Elternbefragungen
Wir führen jedes Jahr eine Elternbefragung durch.

1. Hilfe Kurs
Um im Notfall helfen zu können, nimmt alle zwei Jahre aus jeder Gruppe jemand
am 1. Hilfe Kurs teil.

Umgang mit Kritik von Außenstehenden
Kritik ist nicht immer etwas Negatives. Soweit es möglich ist, sind wir gerne
dazu bereit, verschiedene Situationen zu verändern. Vor allem von Seiten des
Elternbeirates sehen wir es positiv, wenn gemeinsam Konflikte aus dem Weg
geräumt werden können. Falls Probleme auftreten, so wenden Sie sich bitte an
die Elternbeiratsmitglieder oder direkt an die Kindergartenleitung.




                                                                                 24
ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Um wichtige Informationen, die unsere Einrichtung betreffen, publik zu machen,
stehen uns folgende Möglichkeiten zur Verfügung:
    Elternbriefe/Handzettel
    Die Konzeption
    Tagespresse
    Eingangsbereich des Kindergartens (Info-Tafel)
    Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Sünching

Jahresthema/Wochenpläne
Wir stellen unseren Jahresplan unter ein Motto bzw. Thema, z.B. „Berufe“,
„Märchen“, „der Jahreskreis“. Dieses Thema begleitet uns das gesamte
Kindergartenjahr hindurch. Ab dem Kindergartenjahr 2009/2010 wird jede
Gruppe eigenständig zu diesem Jahresthema Angebote durchführen (malen,
basteln, Bilderbücher, Geschichten, Projekte), somit ist auch eine
situationsorientierte Arbeit in den einzelnen Gruppen möglich.
Vor jeder Gruppe hängt ein Wochenplan aus. Dieser zeigt rückblickend auf,
welche Basiskompetenzen wir bei Ihrem Kind mit welchem Angebot gefördert
haben.

Schulkinderbetreuung
In den Ferien wollen uns öfters Schulkinder im Kindergarten besuchen.
Schulkinder können in den Schulferien betreut werden, wenn die Eltern
berufstätig sind und keine andere Unterbringung der Kinder möglich ist. Dafür
müssen pro Tag 10,00 € bezahlt werden.

Veranstaltungen
Natürlich feiern wir auch einige Feste im Kindergarten. Alle zwei Jahre finden
ein Herbstmarkt, ein Sommerfest und ein Waldfest (Waldgruppe) statt.




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