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Universit�t Wien und der Zayed Universit�t in Abu Dhabi wird ein Letter of Intent

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Universit�t Wien und der Zayed Universit�t in Abu Dhabi wird ein Letter of Intent
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2/9/2012
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REVIEW 2007

BERICHT DER INTERNATIONALEN AKTIVITÄTEN

DER STADT WIEN

VORWORT .......................................................................................................................5

KOOPERATIONEN MIT STÄDTEN UND LÄNDERN .......................................................6

Bratislava/ Slowakei ................................................................................................................. 6

Budapest/ Ungarn..................................................................................................................... 6

Bukarest/ Rumänien ................................................................................................................. 6

CENTROPE – Europa Region Mitte ......................................................................................... 7

Kairo/ Ägypten .......................................................................................................................... 7

Laibach/ Slowenien .................................................................................................................. 8

Moskau/ Russische Föderation................................................................................................. 8

Odessa/ Ukraine ....................................................................................................................... 8

Tschechische Republik ............................................................................................................. 8

SCHWERPUNKTDESTINATIONEN .................................................................................9

New York .................................................................................................................................. 9

Berlin ........................................................................................................................................ 9

Sarajevo ................................................................................................................................. 10

Bukarest ................................................................................................................................. 10

Sofia ....................................................................................................................................... 11

Vereinigte Arabische Emirate ................................................................................................. 11

ORGANISATIONEN UND NETZWERKE .......................................................................12

AdR – Ausschuss der Regionen ............................................................................................. 12

Arbeitsgemeinschaft Donauländer .......................................................................................... 12

CLIP – Europäisches Städtenetzwerk für lokale Integrationspolitik ......................................... 12

ENCORE – Umweltkonferenz der europäischen Regionen .................................................... 13

EUROCITIES ......................................................................................................................... 13

Metropolis International .......................................................................................................... 14

OWHC – Organization of World Heritage Cities ...................................................................... 14

regleg. – Regionen mit Gesetzgebungsbefugnissen ............................................................... 14

RGRE – Rat der Gemeinden und Regionen Europas ............................................................. 15

UCSEEC – Union der zentral- und südosteuropäischen Hauptstädte ..................................... 15

UCUE – Union der Hauptstädte der Europäischen Union ....................................................... 15

VRE – Versammlung der Regionen Europas .......................................................................... 15

AKTIVITÄTEN DER MAGISTRATSDIREKTION, GESCHÄFTSBEREICHE UND

EINRICHTUNGEN ..........................................................................................................17

Magistratsdirektion ................................................................................................................. 17

Strategie und Kommunikation ............................................................................................................... 17

Klimaschutzkoordination ....................................................................................................................... 17

Recht ..................................................................................................................................................... 17

Personal und Revision .......................................................................................................................... 17

Organisation und Sicherheit ................................................................................................................. 18

Bauten und Technik – Stadtbaudirektion .............................................................................................. 19

Auslandsbeziehungen .......................................................................................................................... 19

Bildung, Jugend, Information und Sport .................................................................................. 20

Stadtschulrat .......................................................................................................................... 22

Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und Personal........................................... 23

Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (WASt) ................ 24

Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke .............................................................. 24

Sonderbeauftragter für internationale wirtschaftliche Angelegenheiten ................................... 25

WWFF – Wiener Wirtschaftsförderungsfonds ......................................................................... 26

ZIT – Zentrum für Innovation und Technologie ....................................................................... 26

departure ................................................................................................................................ 26

Wien Holding .......................................................................................................................... 27

Kulturbetriebe........................................................................................................................................ 27

Wiener Hafen ........................................................................................................................................ 27

TINA – Transport Infrastructure Needs Assessment ............................................................... 27

Wiener Stadtwerke ................................................................................................................. 28

Wiener Linien ........................................................................................................................................ 28

Wienstrom ............................................................................................................................................. 29

Fernwärme ............................................................................................................................................ 29

Energiecomfort...................................................................................................................................... 29

Gasnetz ................................................................................................................................................. 30

Bestattung ............................................................................................................................................. 30

waff – Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds ......................................................31

Stadtentwicklung und Verkehr ................................................................................................ 31

Kultur und Wissenschaft ......................................................................................................... 32

Wien Museum ........................................................................................................................ 34

Gesundheit und Soziales ........................................................................................................ 35

Krankenanstaltenverbund ....................................................................................................... 36

Fonds Soziales Wien .............................................................................................................. 36

Sucht- und Drogenkoordination .............................................................................................. 36

Frauengesundheitsbeauftragte ............................................................................................... 37

Seniorenbeauftragter .............................................................................................................. 37

Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwalt ................................................................ 37

Umwelt ................................................................................................................................... 37

Umweltanwaltschaft................................................................................................................ 39

Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung ............................................................................... 39

Kontrollamt ............................................................................................................................. 40

Tierschutzombudsstelle .......................................................................................................... 40

VERTRETUNGEN IM AUSLAND ...................................................................................41

Verbindungsbüro Brüssel/Wien-Haus ..................................................................................... 41

Verbindungsbüro China/Vienna Representative Office Hong Kong ........................................ 41

Verbindungsbüro Japan/Vienna Representative Office Tokyo ................................................ 42

Compress Verbindungsbüros ................................................................................................. 42

EUROPÄISCHE UNION .................................................................................................44

Die Europakommission des Gemeinderates ........................................................................... 44

Für Wien wichtige Entwicklungen ........................................................................................... 44

Richtlinie über Dienstleistungen im Binnenmarkt ................................................................................. 44

Öffentlicher Personennahverkehr ......................................................................................................... 44

Daseinsvorsorge ................................................................................................................................... 44

Die Regierungskonferenz und der „Änderungsvertrag von Lissabon“ ................................................ 45

EU-Förderungen ..................................................................................................................... 45

Interreg IIIA ........................................................................................................................................... 46

Ziel 3 NEU ............................................................................................................................................. 46

Interreg IIIB CADSES ........................................................................................................................... 47

Ziel 3 NEU – Transnationale Kooperation ............................................................................................ 47

Interregionale Programme ...................................................................................................... 48

INTERACT Point – Managing Transition .............................................................................................. 48

DAPHNE ............................................................................................................................................... 48

EQUAL .................................................................................................................................................. 48

NATURA 2000 ...................................................................................................................................... 49

TAQI ...................................................................................................................................................... 49

Wolfgang Amadeus Mozart und Vicente Martín y Soler ....................................................................... 49

INTERNATIONALE GÄSTE IM WIENER RATHAUS .....................................................50

Zusammentreffen des Bürgermeisters mit Internationalen Gästen ......................................... 50

AUSLANDSREISEN DES BÜRGERMEISTERS ............................................................52

Auslandsreisen des Bürgermeisters ...................................... Error! Bookmark not defined.51

INTERNATIONALE ORGANISATIONEN .......................................................................53

EFRA – Europäische Grundrechteagentur ............................................................................. 53

Weltbank ................................................................................................................................ 53

Vereinte Nationen ................................................................................................................... 53

VSO – Vienna Service Office .................................................................................................. 54

AUSLANDSHILFE ..........................................................................................................55

Auslandshilfe ......................................................................... Error! Bookmark not defined.53

Südafrika ............................................................................................................................................... 55

WIENTOURISMUS .........................................................................................................56

WienTourismus ..................................................................... Error! Bookmark not defined.54

Fünfter Tourismus-Rekord in Folge ...................................................................................................... 56

Klassische Werbung in 27 Ländern ...................................................................................................... 56

Highlights der Außenwerbung .............................................................................................................. 56

Wien-Werbefilm gewinnt Grand Prix CIFFT 2007 ................................................................................ 57

SkyEurope’s Speed dating in Anflug auf Wien ..................................................................................... 57

Markt- und MedienmanagerInnen weltweit im Einsatz ......................................................................... 57

Rumänien und Spanien ........................................................................................................................ 57

Wien-Auftritte abseits der Tradition in Dubai und New York ................................................................ 58

Ankick zur Vermarktung der EURO 2008 ............................................................................................. 58

Auftakt zum Haydn-Jahr 2009 .............................................................................................................. 58

Neuerlicher Rekord auch für Kongressmetropole Wien ....................................................................... 59

WIEN PRODUCTS .........................................................................................................60

Wien Products ....................................................................... Error! Bookmark not defined.58

Präsentationen ...................................................................................................................................... 60

Marketing-Aktivitäten ............................................................................................................................ 61

BEZIRKSPARTNERSCHAFTEN UND AKTIVITÄTEN ...................................................62

Bezirkspartnerschaften und Aktivitäten .................................. Error! Bookmark not defined.60

Wien 4-Wieden ..................................................................................................................................... 62

Wien 11-Simmering .............................................................................................................................. 62

Wien 13-Hietzing................................................................................................................................... 62

Wien 14-Penzing................................................................................................................................... 62

Wien 17-Hernals ................................................................................................................................... 62

Wien 21-Floridsdorf............................................................................................................................... 62

Wien 23-Liesing .................................................................................................................................... 63

DER ÖSTERREICHISCHE STÄDTEBUND ....................................................................64

Der Österreichische Städtebund ............................................ Error! Bookmark not defined.62

United Cities and Local Government .................................................................................................... 64

KONTAKT .......................................................................................................................66

IMPRESSUM ..................................................................................................................66

VORWORT

Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2007 zurück! Wien erlebte im Vorjahr einmal mehr einen wahren Boom

bei der Ansiedlung internationaler Unternehmen. Die Zahlen sprechen für sich. Insgesamt 115 Unternehmen –

ein beachtliches Plus von 55 Prozent im Vergleich zu 2006 – haben Wien als neuen Standort gewählt. Rund

1.100 neue Arbeitsplätze sind entstanden, 113 Millionen Euro an Investitionen haben diese Ansiedlungen mit

sich gebracht. Ein deutlicher Beleg für die Anziehungskraft des Standortes Wien für internationale

Unternehmen und Investoren. Genauso erfolgreich war das vergangene Jahr für die Tourismusbranche. Das

fünfte Rekordjahr in Folge brachte 10,4 Millionen Nächtigungen in der Region Greater Vienna. Eine

eindrucksvolle Bestätigung der Position Wiens als eine der europäischen Top-Destinationen.



Derart erfolgreiche Bilanzen bestätigen einmal mehr die Strategie von Politik, Wirtschaft, Tourismus und

Verwaltung, durch konstruktive und zielgerichtete Zusammenarbeit die Grundlagen für Wettbewerbsfähigkeit

und damit Prosperität zu schaffen.



Um den sich ständig ändernden Herausforderungen und vor allem aber um dem Wettbewerb zwischen den

Städten rechtzeitig und erfolgreich begegnen zu können, muss eine erfolgreiche Standortpolitik einer

ständigen Evaluierung unterzogen und deren Instrumente angepasst werden. Wien tut das und der Erfolg

bestätigt diesen Weg.



Aufgrund unserer Aktivitäten gilt Wien international in vielen Bereichen als Vorbild für eine funktionierende und

moderne Stadt. Der vorliegende Bericht dokumentiert die Vielfalt der Segmente des „Außenauftritts“ der Stadt

und die Vielfalt der internationalen Anknüpfungspunkte des vergangenen Jahres.



Unser Dank gilt allen, die durch ihr Engagement dazu beigetragen haben, dass Wien international erfolgreich

punkten konnte, und wir wünschen allen international agierenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin

viel Energie und Erfolg.

KOOPERATIONEN MIT STÄDTEN UND LÄNDERN

Die Stadt Wien und ihre Einrichtungen begrüßen und entsenden Delegationen und FachbesucherInnen. Dazu

gehören auch die nachfolgend genannten Städte und Länder. Die Zuordnung erfolgt meist im jeweiligen

Kapitel (s. Städte-, Regionen und Länderindex).







Bratislava/ Slowakei

Seit 2005 findet der siebente VerkehrsverbundOst-Dialog statt, Leitthema: „ Bratislava – Wien: Twin Cities auf

Schiene“. In Bratislava wird ein neuer Zentralbahnhof geplant. Die ÖBB planen die Fahrzeiten der

Zugverbindungen von 57 auf 45 Minuten zu verringern und verkaufen im 1. Quartal 2007 43 % mehr an

Fahrkarten. Der Twin City Liner hat bereits über 200.000 Personen transportiert, der zweite Katamaran wird

zurzeit in Norwegen gebaut. Der Twin City Liner fährt unter der Flagge der Central Danube Region Marketing

& Development GmbH, ein gemeinsames Unternehmen der Wien Holding und der Raiffeisenlandesbank

Niederösterreich-Wien.



Im Rahmen des Interreg IIIA-Projektes „EdQ – Education Quality“ findet ein Begegnungsprojekt zwischen

SchülerInnen aus Wien und Bratislava statt. Mit dem Twin City Liner werden die Nachbarstädte bereist. Die

Erlebnisse werden in einer zweisprachigen Broschüre veröffentlicht. Die Vorstellung über das Leben in der

jeweils anderen Stadt soll auch verfilmt werden. Die Gesamtkooperation liegt beim Stadtschulrat für Wien.

„Nachbarova“ ist das Motto des Kulturfestivals Wien- Bratislava des Aktionsradius Augarten unter Mitwirkung

des Slowakischen Kulturinstituts.



Bundeskanzler Dr. Alfred Gusenbauer und der slowakische Ministerpräsident JUDr. Róbert Fico eröffnen im

November die 22 km lange Nordostautobahn A 6, die nunmehr durchgehend beide Städte verbindet.



Die Magistratsabteilung Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (MA

50) nimmt bei der Konferenz „Soziale Erneuerung von Wohnhausanlagen“ in Bratislava teil. Der Wiener

ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) präsentiert seine Angebote für WiedereinsteigerInnen und den

territorialen Beschäftigungspakt Wien bei der Konferenz „Gender Mainstreaming and Regional Aspects of the

Labour Market“ in Bratislava. Das INTERREG IIIA-Projekt „m-parking Wien/ Bratislava“ wird mit einem

Abschlussworkshop finalisiert. Die Landessanitätsdirektion organisiert einen Besuch österreichischer

ExpertInnen in die Hochsicherheitsisoliereinheit (HSI) in Bratislava.







Budapest/ Ungarn

Im November weihen Bürgermeister Dr. Michael Häupl und Oberbürgermeister Dr. Gábor Demszky einen

Gedenkstein vor dem Palais Trautson ein. Der Stein erinnert an die Hilfe der Wiener Bevölkerung nach der

Revolution und dem Freiheitskampf Ungarns 1956. Das Palais Trautson beherbergte nach dem

österreichisch- ungarischen Ausgleich 1867 die ungarische Leibgarde, seit 1961 das österreichische

Bundesministerium für Justiz.



Wiederbelebt wird der Erfahrungsaustausch zwischen den Kanalisationsabteilungen. ExpertInnen aus

Budapest kommen zu einem zweitägigen Workshop zu Wien Kanal (MA 30). Themenschwerpunkte sind

neben dem Besuch der Hauptkläranlage Wien die Aufgabenstellung im Kanalbetrieb und die damit

verbundenen Ansätze der Stadt Wien zur Führung eines modernen Dienstleistungsbetriebes.







Bukarest/ Rumänien

Im Mai findet das große Bukarester Kulturfestival „Sampling Bucharest“ mit rund 150 Veranstaltungen,

Theater, Tanz, Musik, Bildende Kunst und alles bei freiem Eintritt in Wien statt. Die rumänische Metropole

präsentiert sich traditionell und dynamisch zugleich. Aus diesem Anlass trifft Oberbürgermeister Adriean

Videanu mit Bürgermeister Dr. Michael Häupl zusammen. Kultur und Wirtschaft sind die beiden tragenden

Säulen der Kooperation.







CENTROPE – Europa Region Mitte

www.centrope.info

Der Europaregion gehören Niederösterreich, das Burgenland, Wien, der Kreis Südmähren ( Jihomoravský

kraj), die Selbstverwaltungsregionen Trnava und Bratislava sowie die Komitate Györ-Moson- Sopron und Vas

an. Dazu kommen St. Pölten, Eisenstadt, Brünn, Trnava, Bratislava, Györ, Sopron und Szombathely. Über

sechs Millionen Menschen leben in diesem grenzüberschreitenden Lebens- und Wirtschaftsraum. Die

Koordination in Wien liegt beim Europaforum – Zentrum für Städtedialog und Europapolitik.



Im September wird im Wiener Rathaus erstmalig der CENTROPE-Preis vergeben, es handelt sich um eine

Initiative der Stadt Wien und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien für herausragende

grenzüberschreitende Leistungen. Die mit € 10.000 dotierte Ehrung erhält der Wolfsthaler Bürgermeister

Gerhard Schödinger für seine intensive Zusammenarbeit mit Bratislava ebenso wie für die Integration der

slowakisch-stämmigen Einwohner. Die Jury setzt sich aus den Botschaftern der Slowakei Prof. JUDr. Jozef

Klimko Dr.Sc., Tschechiens RNDr. Jan Koukal, Ungarns Dr. István Horváth und dem Wiener Planungsdirektor

DI Dr. Kurt Puchinger zusammen.



Seit 2002 bemühen sich die Wirtschafts- und Betriebsansiedelungsagenturen der Region, das sind neben

Partnern in den Nachbarstaaten der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF), die niederösterreichische

Wirtschaftsagentur ecoplus, das Wirtschaftsservice Burgenland AG (WiBAG) und die Austrian Business

Agency-Invest in Austria (ABA) – um die Positionierung als internationaler Top-Standort und attraktives Ziel für

Direktinvestitionen. Zahlreiche Marketing-Aktionen prägen das im Juli abgeschlossene Projekt „Foreign Direct

Investment“, dem auch Südböhmen (Jihočeský kraj) angehört. Ansiedelungen gibt es vorwiegend aus den

Zielmärkten Japan , USA, Italien , Taiwan und Großbritannien.



Eine Reihe von Beschlüssen fassen die Landeshauptleute von Niederösterreich Dr. Erwin Pröll, dem

Burgenland Hans Niessl und Wien Dr. Michael Häupl für die Ostregion zu den Themen Sicherheit,

Infrastruktur, Siedlungspolitik, wirtschaftliche und wissenschaftliche Zusammenarbeit.



Rund vierzig LeserInnen von „wien.at“ können im Juni CENTROPE im wahrsten Sinne des Wortes erfahren,

auf dem Programm einer Serie von Fahrten steht die mährische Metropole Brünn; dort wird das neue

Bahnhofprojekt Europoint von Vizebürgermeisterin RNDr. Barbora Javorová vorgestellt.



Die alljährliche politische Konferenz findet im November in Bratislava statt und steht unter dem Motto „...

ready for take-off ...“, präsentiert wird ein detaillierter Businessplan, ein Fahrplan für konkrete, von

gleichberechtigten Partnern getragene Kooperationsaktivitäten, um die Vision 2015 schrittweise zu

realisieren. Im Memorandum von Bratislava „Langfristig und professionell kooperieren“ verständigen sich die

CENTROPE-Partner darauf, in den Jahren 2008 bis 2011 die Zusammenarbeit durch ein gemeinsam

betriebenes Kooperationsmanagement („Basiskooperation“) und in mehreren thematischen

Umsetzungsprojekten („Allianzkooperationen“) weiter auszubauen, die „Basiskooperation CENTROPE 2008

plus“ – als Rückgrat der künftigen Zusammenarbeit – gemeinsam als Projekt im transnationalen

EU-Programm CENTRAL EUROPE einzureichen und die Implementierung substanzieller Kooperationen

zwischen strategischen Partnerallianzen zu unterstützen.







Kairo/ Ägypten

Am offiziellen Arbeitsbesuch von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Oktober in der Arabischen Republik

Ägypten nimmt auch Gemeinderat DI Omar Al-Rawi teil. Ägypten ist nicht zuletzt aufgrund der immer stärker

werdenden Handelsbeziehungen ein wichtiger Partner Österreichs in der Region. In Kairo findet daher auch

ein Wirtschaftsforum statt. DI Al-Rawi trifft mit dem Gouverneur von Kairo Abdul Azim Mussa Wazir

zusammen. Kairo ist an einer Zusammenarbeit in den Bereichen Verkehr, Stadtentwicklung, Umwelt und

Kultur interessiert.

Laibach/ Slowenien

Im Oktober unterzeichnen Bürgermeister Dr. Michael Häupl und sein Amtskollege Zoran Jankovic eine

Gemeinsame Erklärung über die Zusammenarbeit in achtzehn Fachbereichen, von Stadtentwicklung über

Umwelt bis Sport und Jugend in Laibach . Das Abkommen ist für vier Jahre geschlossen und setzt die enge

und freundschaftliche Beziehung der letzten Jahre fort.







Moskau/ Russische Föderation

Oberbürgermeister Juri M. Luschkow erhält im Februar das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das

Land Wien. Die Kooperation zwischen beiden Städten begann in den frühen 90er Jahren und wurde in den

letzten Jahren zunehmend intensiviert. Einen besonderen Schwerpunkt machen die Moskau - bzw.

Wien-Präsentationen aus. Dasselbige Ehrenzeichen erhält auch der für Wien zuständige Spitzenbeamte im

Moskowiter Rathaus Wadim W. Danilin.







Odessa/ Ukraine

Die Schwarzmeer-Metropole veranstaltet im Mai den Europatag mit Vorträgen und Podiumsdiskussionen, an

denen sich auch die Stadt und die Diplomatische Akademie Wien beteiligen. Im Herbst wird der Odessa-Tag

gefeiert und die prachtvolle Oper, die von Fellner und Helmer erbaut wurde, wiedereröffnet. Odessa ist auch

aktiver Partner der Donauhanse.







Tschechische Republik

Der neue Brünner Oberbürgermeister Roman Onderka besucht im Frühjahr und Herbst Wien. Im Oktober

besuchen vierzig Gäste des Brünner Magistrats Wien, wo sie von Gemeinderat Ernst Woller begrüßt werden.

Das Interesse gilt der U2Verlängerung in der Donaucity. Vier Gymnasien aus Brünn, Nitra , Pécs und Wien

nehmen an dem mit Unterstützung der Kulturabteilung (MA 7) ausgerichteten internationalen

UNESCO–Schulprojekt „Klischees und Stereotype – Hilfe oder Hindernis auf dem Weg in eine globale

Zukunft“ in Brünn teil. Die Sucht- und Drogenkoordination baut Kontakte zum Gesundheitsdienst der Stadt

Brünn auf und wird bei einem Besuch von Vizebürgermeisterin RNDr. Barbora Javorová empfangen.

Bürgermeister Dr. Michael Häupl erhält den Preis für internationale Zusammenarbeit der Stadt Brünn 2007.



Auf Initiative von Botschafter RNDr. Jan Koukal und Bürgermeister Dr. Michael Häupl findet im September ein

freundschaftliches Fußballspiel statt, an dem SportlerInnen, KünstlerInnen und PolitikerInnen aus beiden

Ländern teilnehmen. Eine kulturelle Veranstaltung im tschechischen Oberrealgymnasium Komensky• und ein

Heurigenbesuch runden das Programm ab.



Im November lädt die Stadt Prag VertreterInnen internationaler Abteilungen aus etwa zwanzig Partnerstädten

zu einem Meinungsaustausch und Fragen der weiteren Kooperation in die Moldaumetropole. Die Konferenz

ist die Fortsetzung der Wiener Initiative aus 2004. Auf der Konferenz „Women’s Future on the Labour Market“

in Prag informiert der Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff) zum Thema „Frauen und

Informations- und Kommunikations-Technologie“.



Die Ausstellung „Szenenwechsel“ zeigt die Wienbibliothek (MA 9) gemeinsam mit dem Österreichischen

Kulturforum Prag in Pilsen und Třebič. Im zentraltschechischen Sedlčany präsentiert die Magistratsabteilung

Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (MA 50) die Sanierung

mehrstöckiger Wohngebäude in Wien. Der Rettungs- und Krankenbeförderungsdienst der Stadt Wien (MA 70)

ist bei einem Bewerb internationaler Rettungsorganisationen in Zlatý Hory vertreten.

SCHWERPUNKTDESTINATIONEN

Seit 2007 verfolgt die Stadt Wien im Bereich der Auslandsaktivitäten eine neue Strategie: Durch den

Schulterschluss zwischen Stadt, WienTourismus, Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) und

Wirtschaftskammer (WKW) werden die internationalen Aktivitäten zeitlich, inhaltlich und strategisch

abgestimmt und koordiniert.



Jedes Jahr sind Großauftritte in Zielmärkten geplant. Zusätzlich finden traditionelle Wienbälle, Wien-Galas,

Fachpräsentationen und Ausstellungen statt. Mit kulturellen Highlights will die Stadt das Zielpublikum daher

bei seiner Erwartung abholen und das Interesse wecken, mit Wirtschaftspräsentationen und Städtedialogen

fachlich überzeugen. Durch verdichtete Recherchen über die jeweilige Destination, aber auch durch die

Vorbereitungsreisen vor Ort wird ein zielgruppenorientiertes und themenspezifisches Programm erarbeitet

und präsentiert.



Nachhaltigkeit ist dabei ein wichtiges Schlagwort. Wienauftritte zielen auf mittel- bis langfristige Kooperationen

u. a. in den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Forschung und Tourismus ab. Vor allem durch die

kontinuierliche Nachbearbeitung der Auftritte werden die Beziehungen zwischen Wien und der jeweiligen

Zielstadt gefestigt und intensiviert.







New York

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Anfang März präsentiert sich Wien unter der Leitung von Vizebürgermeisterin und Finanzstadträtin Mag.

Renate Brauner mit einem themenspezifischen Programm in New York : Wirtschaftsstandort und Finanzplatz,

Stadttechnologien, Trends und Perspektiven der Psychotherapie, Weltkulturerbe, Creative Industries,

Kulinarik & Wein, Jüdisches Wien sowie Stadt- und Gebäudebegrünung. Den kulturellen Auftakt bildet ein

Konzert der Wiener Philharmoniker mit UNO-Generalsekretär Ban Kimoon als Ehrengast.

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Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner kündigt beim anschließenden Empfang an, dass das

Opernfilm-Festival, das seit 1991 erfolgreich am Wiener Rathausplatz veranstaltet wird, ab 2008 nach New

York exportiert wird. Im Rahmen des jüdischen Schwerpunkts wird eine Bezirkspartnerschaft zwischen

Brooklyn und Leopoldstadt geschlossen. Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker eröffnet die Ausstellung

„Weltkulturerbe Wien“ und trifft mit Ground-Zero-Eigner Larry Silverstein und dem Star-Architekten Santiago

Calatrava zusammen. Mit New Yorker Stadtplanern findet ein Know-how-Austausch zum Thema „Waterfront“

statt. Dabei geht es darum, unzugängliche Uferzonen an Wohngegenden anzubinden und Erholungsraum zu

schaffen. Der WWFF und die Wiener Börse bewerben vor US-Investoren das große Potenzial Wiens in Mittel-

und Osteuropa. Besonders heben sie den dynamischen Wirtschaftsraum Wien- Bratislava hervor. Eine

ExpertInnenenrunde diskutiert im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums die neuesten

Entwicklungen der Psychotherapie und der Psychoanalyse. Eine gemeinsame Präsentation des

WienTourismus und der Creative-Industries-Agentur „departure“ beenden die Veranstaltung.



Bereits eine Woche nach dem Auftritt werden sechs Projekte initiiert, weitere vier stehen am Beginn der

Verhandlungen. Der Bogen reicht von der Gründung je eines Software-, Datenschutz- und

Immobilienunternehmens über einen Hotelkauf bis zur Niederlassung einer großen Hedgefonds-Firma. Im

Bereich der Stadtplanung ergibt sich ein Kooperationsmodell für den Bereich des Ampel- und

Lichtsignalmanagements. Im Rahmen des jüdischen Schwerpunkts wird eine Einladung an jüdische

VertreterInnen zu einem Wienbesuch ausgesprochen und eingelöst.







Berlin

Eine positive Bilanz auch über diesen Auftritt im April: Auf dem Programm stehen zahlreiche

Wirtschaftsgespräche, ein großer Know-how-Austausch zwischen den Stadtverwaltungen, ein Galaabend mit

Weinpräsentation sowie zwei Veranstaltungen für das jüngere Berliner Publikum.



Der Startschuss fällt mit einer Falco-Party und einem anschließendem Clubbing, u. a. mit der international

anerkannten DJ „Electric Indigo“. Im Rahmen eines Galaabends präsentieren die Wiener Weingüter

„Cobenzl“, „Rotes Haus“ und „Mayer am Pfarrplatz“ ausgewählte Weine. Musikalisch begleitet wird der Abend

vom Wiener Opernballorchester.



Der zweitägige Fachaustausch steht unter dem Motto „Stadtverwaltungen im Dialog“ und wird von der Berliner

Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer und Planungsstadtrat DI Rudi Schicker eröffnet.

Diskutiert werden Stadt- und Verkehrsplanung, Gender Mainstreaming, Infrastruktur, Grünland,

Revitalisierung der Donau, Straßen- und Brückenbau, Frauen-Opferschutz, Medizin, Sicherheit und

Krisenmanagement.



Im Bereich der Medizin wird eine Forschungskooperation zwischen der Berliner Charité und dem Allgemeinen

Krankenhaus Wien initiiert. Schwerpunkt ist die Präventivmedizin. Auch für die Bereiche „Public Health“ und

„Geriatrie und Altenpflege“ ist eine Kooperation geplant.



Nach der Standortpräsentation des WWFF gibt es 15 Unternehmen, die konkretes Interesse an einem

Engagement in Wien zeigen. Die Unternehmen kommen aus den Bereichen Kommunikation und PR, Mode,

Creative Industries, Architektur und Design, Transporttechnik und Logistik, Projekt- und Softwareentwicklung.

Auch ein F&E-Institut, eine Bank, Internationale Consultants, eine Hotel-Holding und ein Foliendruck-Betrieb

wollen die Möglichkeiten, die sie in Wien vorfinden, nützen.







Sarajevo

Im April eröffnen Bürgermeister Dr. Michael Häupl und die Bürgermeisterin von Sarajevo Semiha Borovac die

Wien-Tage. Neben Ausstellungspräsentationen, Konzerten mit Wiener Solisten, Straßentheater und einer

Wien-Gala stehen vor allem auch Workshops zu kommunalen Themen wie Umwelt, Wohnbau und Soziales

auf dem Programm, bei denen ExpertInnen aus beiden Städten Erfahrungen austauschen und vor allem auch

die Expertise Wiens in diesen Bereichen im Mittelpunkt steht.



Überschattet werden die Wien-Tage durch einen verheerenden Brand in einem Kinderheim in Sarajevo, bei

dem fünf Säuglinge den Tod fanden. Die Stadt Wien hilft spontan durch die Übergabe eines Soforthilfeschecks

in Höhe von € 40.000. Die Zweite Präsidentin des Wiener Landtages Prof. Erika Stubenvoll überbringt im

Dezember auch weitere dringend benötigte Wäschepakete und andere, von Sponsoren gestiftete Hilfsgüter,

vor allem Babyartikel.







Bukarest

Die Beziehungen zwischen Wien und Bukarest wurden in den letzten Jahren stark ausgebaut. Seit den

„Wien-Tagen in Bukarest“ im Jahr 2004 gibt es im Bereich der Verwaltung einen ständigen

Knowhow-Austausch. Bukarest – „die größte Baustelle Europas“ – und der größte Lebensmittelproduzent in

Osteuropa ist natürlich auch ein interessanter Markt.



Als Auftakt für den Auftritt Ende September findet die jährliche Feier des Compress-Verbindungsbüros der

Stadt Wien statt, an dem zahlreiche VertreterInnen von Medien, Politik, Wirtschaft und Stadtverwaltung

teilnehmen. Im Rahmen der Wiener Wein-Soiree werden ausgewählte Weine und eine eigens von

österreichischen JungdesignerInnen entworfene Trachtenmodenschau präsentiert. Ein weiteres

Kulturhighlight bildet das Open-Air „Vienna Music Film Festival 2007“. Fünf Tage lang werden bei freiem

Eintritt Produktionen aus der Weltmusik wie u. a. Die Fledermaus, das Neujahrskonzert 2007 und das Konzert

für Europa 2006 präsentiert. Imbiss-Stände, Cafés und Biergärten sorgen für den kulinarischen Genuss.



Im Bereich der Stadtverwaltung findet ein Know-how-Austausch zwischen VertreterInnen beider

Stadtverwaltungen sowie einiger nationaler Stellen Rumäniens zu den Themen Tourismus, EU-Förderungen,

energieeffizienter Wohnbau, Stadtplanung und Lebensmittelkontrolle statt. Die Wiener Wirtschaftsdelegation,

angeführt von Wirtschaftskammerpräsidentin KR Brigitte Jank, konzentriert sich vor allem auf „Marktchancen

in Rumänien“. Zudem werden offizielle Treffen u. a. mit der Wirtschaftskammer Bukarest und der

rumänischen Agentur für ausländische Investitionen sowie individuelle Wirtschaftsgespräche mit den 52

angereisten Wiener Firmen durchgeführt. Abgerundet wird das Programm mit der Netzwerk-Veranstaltung

„Austrian Business Club” in der Österreichischen Außenhandelsstelle Bukarest, an der rund 100 LeiterInnen

von österreichischen Niederlassungen in Rumänien teilnehmen.

Aufgrund des großen Interesses wird nach dem Fachaustausch in Bukarest eine weitere Vertiefung der

Kooperationen mit Wien beschlossen. Ende Oktober ist eine 30-köpfige Delegation der Bukarester

Stadtverwaltung zum Thema EU-Förderungen in Wien. VertreterInnen der Bukarester

Sanitätsveterinärbehörde besuchen die Lebensmitteluntersuchungsanstalt der Stadt Wien (MA 38). Dabei

werden die Themen Lebensmittelkontrolle, Mikrobiologie, Chemie, Histopathologie und die EDV-Vernetzung

zwischen den Abteilungen diskutiert, mit dem Ziel, ein Qualitätsmanagementsystem in Bukarest einzurichten.







Sofia

Im Dezember findet eine Reihe von Veranstaltungen in Sofia statt; ExpertInnen der Wiener Stadtverwaltung

erläutern ihren KollegInnen die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Verkehr, Energieeffizienz,

Wohnbau, Beleuchtung und EU-Förderungen. Die Illuminierung einer Christbaumgruppe im Zentrum der

bulgarischen Hauptstadt durch Gemeinderat Erich Valentin ruft großes mediales Echo hervor; der

WienTourismus und die Austrian Airlines spenden einen Aufenthalt für zwei Personen in Wien. Auf einem

Abendempfang nehmen 120 Gäste aus Verwaltung, Wirtschaft und Politik teil.







Vereinigte Arabische Emirate

Zum ersten Mal in ihrer über 100-jährigen Geschichte sind die Wiener Symphoniker in den Vereinigten

Arabischen Emiraten zu Gast. Mit Mozart, Strauß und Rota begeistern sie in Dubai und Abu Dhabi mehr als

1.200 BesucherInnen und repräsentieren das kulturelle Wien. Einer der Höhepunkte des Auftritts ist der

Staatsempfang beim Herrscher des Emirats Sharjah , Scheich Dr. Sultan bin Mohammed Al Qasimi III B.Sc.,

Ph.D., Ph.D. Gemeinsam mit Planungsstadtrat DI Rudolf Schicker werden die Ausstellungen

„UNESCO-Weltkulturerbe Wien“ und „Zeitgenössischer Islam in Österreich“ eröffnet. Zudem findet in Dubai

eine Fotoausstellung vom international renommierten Wiener Dokumentarfilmer und Fotografen Georg Riha

statt.



Für die Delegation aus Wien sind die wichtigsten Missionen der Fachaustausch in den Bereichen Umwelt,

Abfallmanagement, Gender Mainstreaming, Stadt- und Verkehrsplanung und Geografisches

Informationssystem. Im Zuge des U-Bahn-Projektes in Dubai herrscht großes Interesse am Modell des Wiener

Nahverkehrs. Auf großes Interesse stößt auch die Müllverbrennungsanlage Spittelau. Energiegewinnung

kann in den Wüstenstädten zwar nicht als Fernwärme, dafür aber als „Fernkühlung“, z. B. für Bürotürme,

genutzt werden. Über einen Technologietransfer zur Sanierung der Abwasserkläranlage in Dubai werden

bereits Gespräche zwischen Generaldirektor-Bürgermeister DI Hussain Nasser Lootah und Stadtbaudirektor

DI Gerhard Weber geführt. Abu Dhabi möchte die aktuellen Datenschutz- und E-Government-Modelle der

Stadt Wien und des Bundes adaptieren.



Bei der „The BIG 5“, der größten Immobilien- und Baumesse in den Vereinigten Arabischen Emiraten, sind 40

Wiener Unternehmen vertreten. Die Wirtschaftskammer Wien reist mit einer Delegation aus 16 Unternehmen

in die Emirate und kann bereits Aufträge lukrieren.



Zwischen dem Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien und der Zayed

Universität in Abu Dhabi wird ein „Letter of Intent“ für zukünftige Forschungskooperationen unterzeichnet. Die

ersten Projekte starten bereits im Frühjahr 2008.

ORGANISATIONEN UND NETZWERKE



AdR – Ausschuss der Regionen

www.cor.europa.eu

Österreich entsendet 12 Abgeordnete in dieses 344 Mitglieder umfassende beratende Organ der

Europäischen Union für die regionalen und lokalen Belange. Jährlich finden fünf Sitzungen statt, die von sechs

Fachkommissionen vorbereitet werden. Die Vorsitzende der Europakommission des Gemeinderates Dr.

Elisabeth Vitouch übernimmt die Koordination der SPE-Fraktion in der Fachkommission für Kultur, Bildung

und Forschung. Wichtige Wiener Beiträge betreffen Energie, die Kohäsionspolitik und Migration. Wien ist

Österreich-Berichterstatter für die Fachkommission für Kohäsionspolitik.



Anlässlich der Feierlichkeiten zum 50. Jahresvertrag der Gründungsverträge der EU findet die 69.

Plenartagung des AdR am 23. März in Rom statt. Höhepunkt der Veranstaltung ist die Erklärung für Europa,

die folgende Kernaussagen enthält: Hervorhebung der Vorteile für die BürgerInnen durch die Integration,

Betonung der Fortschritte und der Verbreitung der Demokratie wie der Entwicklung des Sozialmodells,

Förderung der bekannten europäischen Werte und die Achtung der Grundsätze der Subsidiarität.



Gemeinderätin Dr. Elisabeth Vitouch nimmt an einem vom AdR initiierten Dialog mit EU-Kommissärin für

Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik Dr. Benita Ferrero-Waldner teil. Gesprächsthema

ist die verstärkte Einbindung von Städten und Regionen in die europäische Nachbarschaftspolitik.







Arbeitsgemeinschaft Donauländer

www.argedonau.at

Die ARGE Donauländer möchte durch die Kooperation der Donauanrainer ihren Beitrag zu einer friedlichen

Entwicklung im Donauraum leisten.



Die Mitglieder sind Baden-Württemberg, Bayern, Oberösterreich, Niederösterreich, Wien, das Burgenland,

die Slowakische Republik, die ungarischen Komitate Györ-Moson- Sopron, Komarom-Esztergom, Pest,

Budapest, Féjer, Bács-Kiskun, Tolna, Baranya, Kroatien, Serbien, der Bund der Donaukreise in Rumänien, die

bulgarischen Kreise Lovech, Montana und Russe, die Republik Moldau, die Region Odessa und als

Beobachter die Tschechische Republik. Den Vorsitz führt im Berichtsjahr die kroatische Gemeinschaft

Vukovar-Srijem.



TINA Vienna als Vertretung Wiens führt wieder das DanubeTeensCamp durch, das 100 Jugendliche aus

vielen Regionen des Donauraumes im Nationalpark Lobau zusammenführt.



Für den Ausbau des bestehenden Donauradweges von Passau bis Bratislava stromabwärts sowie die

Herausgabe einer Informationsbroschüre ist eine internationale Projektgruppe unter Vorsitz Wiens zuständig.

In diese Projektgruppe sind auch die Werbegemeinschaft „Die Donau“ und die Deutsche Gesellschaft für

technische Zusammenarbeit eingebunden. Die Ergebnisse sollen sowohl als Druckwerk erhältlich sein als

auch GPS-tauglich im Internet publiziert werden. Im Rahmen der Studie Portino wird das wirtschaftliche

Umfeld der Sekundärhäfen an der Donau erkundet.







CLIP – Europäisches Städtenetzwerk für lokale

Integrationspolitik

Die Magistratsabteilung Integrations- und Diversitätsangelegenheiten (MA 17) vertritt Wien in diesem rund 25

europäische Städte umfassenden Netzwerk und hat einen Sitz im Steering Committee. Eine Tagung in

Budapest widmet sich dem Thema „Wohnen“, eine zweite in Barcelona der „Diversität“. In Den Haag werden

„Good-Practice-Modelle“ diskutiert und Vorschläge für eine europaweite Strategie der Städte entwickelt.

CLIP soll auf operativer Ebene durch Evaluierungen und Erfahrungsaustausch zu einer Verbesserung des

Zusammenlebens unterschiedlicher ethnischer Gruppen und der Mehrheitsgesellschaft beitragen.







ENCORE – Umweltkonferenz der europäischen Regionen

ENCORE ist das politische Forum der regionalen Umweltminister. Ziele sind die Zusammenarbeit mit der

EU-Kommission, die Mitwirkung an einer effektiveren Umsetzung der EU-Umweltpolitik sowie die

Verbesserung des Umweltmanagements und einer nachhaltigen Entwicklung in den Regionen.







Eurocities

www.eurocities.org

EUROCITIES ist das größte und wichtigste Städtenetzwerk, dem über 130 große Städte in 30 europäischen

Staaten angehören. Interventionen und Stellungnahmen zur städtischen Dimension werden auf EU-Ebene

zunehmend respektiert und in den Gesetzeswerken berücksichtigt. Den Vorsitz führt im Berichtsjahr Lyon ,

das Sekretariat befindet sich in Brüssel. Die Arbeit wird in Komitees geleistet. Im Dezember findet in Danzig

die Jahreshauptversammlung statt, wo die Stadtbaudirektion im Rahmen des Workshops „Coping with

Demographic Change: Challenges for Urban Planning“ das Thema „Stadt fair teilen (Fair Shared City)“

vorträgt.



Die Koordination aller Komitees und Arbeitsgruppen liegt in Wien bei den Magistratsabteilungen

Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) und EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung (MA 27). Im

Folgenden ein knapper Auszug mit den wichtigsten Tätigkeiten:



 Executive Commitee – Wien ist erneut in das zentrale Gremium gewählt worden. Einer der Höhepunkte

ist der informelle EU-Ministerrat in Leipzig, auf dem die „Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“

verabschiedet wird. Eine Initiative der Präsidentschaft Lyon betrifft die gemeinsame umweltfreundliche

Beschaffung. Bei der Beschaffung umweltfreundlicher Fahrzeugflotten bietet sich eine gemeinsame

Vorgehensweise der Städte als Großabnehmer an, um so den Markt entsprechend stimulieren und

günstigere Preise erzielen zu können. In seiner Funktion als Schatzkanzler erstellt Wien das

EUROCITIES-Budget 2008.

 Coordination Platform – auf einer Konferenz steht die Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation im

Mittelpunkt. In Wien zeigt sich der intensive Informationsfluss der EUROCITIES-AkteurInnen, daraus

ergibt sich ein hoher Profit. Beleg dafür ist auch eine vom Europaforum herausgegebene Studie über

Wiens internationale Mitgliedschaften.

 Governance – Vorsitz Berlin. Vertrag von Lissabon, Bürgerbeteiligung auf lokaler und regionaler Ebene.

Wien profitiert durch den Erfahrungsaustausch mit anderen Städten vor allem zu Subsidiarität und

Folgenabschätzung.

 European Neighbourhood Policy & Enlargement – Vorsitz Laibach. Kontaktschiene zu Städten in Ost-

und Südosteuropa, Strukturierter Dialog mit der Europäischen Kommission, City-to-City-Cooperation an

der polnisch-ukrainischen Grenze zu Lemberg.

 Economic Development Forum – Vorsitz Budapest. Wien ist in diversen Untergruppen vertreten. Ein

zentrales Thema ist die Reform der Kohäsionspolitik mit dem Nutzen, frühzeitig die Linie von

EUROCITIES in zentralen Fragen beeinflussen zu können. In den Bericht zur Wettbewerbsfähigkeit

fließen die Wiener Aktivitäten zur Erstellung einer Forschungs-, Technologie- und Innovationsstrategie

ein. Auf großes Interesse in der AG Strategic Planning und Economic Migration stößt u.a. die Wiener

Studie zum selbstbestimmten Altern im Grätzl, die bereits als Best Practice gilt. Weitere Arbeitsgruppen

sind „Economic Migration, Responsible Procurement and Consumption“ (Zusammenarbeit mit dem

Projekt „Responsibility in Procurement

 Exchange Forum between the Public and Private Sector“, in dessen Mittelpunkt die sozial verantwortliche

Beschaffung in den Sektoren Baugewerbe und Textilien/Kleidung steht) und „Strategic Planning“. Wien

führt den Vorsitz in „Dienstleistungen von allgemeinem Interesse“, zentrale Themen: Frühzeitiger Erhalt

wichtiger Informationen über die von der Europäischen Kommission geplanten Initiativen im Bereich

Daseinsvorsorge und das gemeinsame Erarbeiten von Positionen. Stadterneuerungskonzepte stehen im

Mittelpunkt der AG Urban Regeneration.

 Environment Forum – Vorsitz Göteborg. Schwerpunkte sind verantwortungsvolle Beschaffung,

innovative Methoden für Umweltpolitik und Energie- und Klimapolitik. Weiters findet ein

Erfahrungsaustausch zu Umwelt und Gesundheit, Umweltzonen und umweltverträgliche wirtschaftliche

Entwicklung statt. Wien führt den Vorsitz in der AG Greening the Local Economy, Ziel ist die Erarbeitung

eines Leitfadens zur Ökologisierung der Wirtschaft. Die AG Air Quality and Climate Change arbeitet an

einer Stellungnahme zum Grünbuch der Europäischen Kommission über die „Anpassung an den

Klimawandel in Europa“. Die Schwerpunkte der AG Abfall liegen im Bereich der Abfallvermeidung,

Recyclinghöfen mit integrierten Second-Hand-Laden sowie regionalen Abfallwirtschaftsgesetzen.

 Knowledge Society Forum – TeleCities – Vorsitz Bologna. Das Forum arbeitet in folgenden Komitees:

Broadband, E-Care, E-Rights, E-Government. Diskutiert werden Umsetzungsstrategien im Bereich

E-Government, die komplexe Interaktion zwischen IKT, Inclusion, Sicherheit und Datenschutz und web

2.0, das mit seinen Herausforderungen und Gefahren im Mittelpunkt einer Konferenz in Den Haag steht.

 Mobility Forum – Vorsitz Kopenhagen. Einer der wichtigsten Schwerpunkte ist die Beschäftigung mit dem

Grünbuch „Hin zu einer neuen Kultur der Mobilität in der Stadt“. Im Bereich Kampagnen stellt die

alljährliche „European Mobility Week“ ein Highlight dar. Die Stadt Wien ist in der Working Group

„International Accessibility“ aktiv, die sich mit der Frage beschäftigt, wie die internationale Erreichbarkeit

von europäischen Großstädten sichergestellt werden kann und wie die Links zwischen den

transeuropäischen Verkehrsnetzen und dem städtischen Verkehr hergestellt werden können.

 Social Affairs – Vorsitz Rotterdam. In der AG Employment werden Stellungnahmen zur

Beschäftigungsstrategie ausgearbeitet, in Health and Wellbeing wird die „EUROCITIES Contribution to

Good Governance Concerning Health and Wellbeing“ diskutiert. „Homelessness“ beschäftigt sich u.a. mit

einer Ergänzung der Bestandsaufnahme sozialer Dienstleistungen zur Vorbeugung und Beendigung von

Wohnungslosigkeit sowie zur nachhaltigen Unterstützung des Wohnens. „Lifelong Learning“, Angebote für

SchulabbrecherInnen und Mitarbeit am Konsultationsprozess der Europäischen Kommission „Schulen für

das 21. Jahrhundert“ stehen im Mittelpunkt der „Inclusion through Education“. Eine weitere AG ist

Migration und Integration, in der u.a. die „EUROCITIES Contribution to Good Governance Concerning the

Integration of Immigrants and the Reception of Asylum Seekers“ anhand der Ergebnisse der Peer

Reviews des INTI-Projekts „Benchmarking Integration Governance in European Cities“ überarbeitet wird.

Im Rahmen von „Urban Security“ wird ein Workshop zur Vorbeugung von Jugendkriminalität organisiert.







Metropolis International

www.international.metropolis.net

Bei Metropolis handelt es sich um ein weltweites Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaft

und Verwaltungsbehörden mit Sekretariaten in Ottawa und Amsterdam. Metropolis wird von einem

International Steering Committee unterstützt. Dieses besteht aus 40 PartnerInnen, die die Agenden vorgeben

und die Arbeit weitgehend bestimmen. Wien ist mit der Magistratsabteilung Einwanderung,

Staatsbürgerschaft, Standesamt (MA 35) seit 2001 in diesem Komitee vertreten. Bekannt sind die jährlichen

Weltkonferenzen, an denen ExpertInnen aus den Bereichen Migration und Diversität teilnehmen. Die 12.

Internationale Konferenz findet im Berichtsjahr in Melbourne statt und steht unter dem Motto „Migration,

Economic Growth and Social Cohesion“.



Der praktische Nutzen für die Stadt Wien kann z. B. durch das erfolgreiche „Servicepaket Willkommen in

Wien“ der MA 35 verdeutlicht werden. Die Idee dazu wurde nach kanadischem Vorbild im Jahr 2000 entwickelt

und bereits 2002 umgesetzt. Mittlerweile dient die Willkommensmappe wiederum als Vorbild ähnlicher

Produkte der Stadtverwaltungen von Berlin und Montreal.







OWHC – Organization of World Heritage Cities

www.ovpm.org

Dieser Organisation gehören über 220 Städte weltweit an, in denen sich Objekte befinden, die in die

UNESCO-Weltkulturerbe-Liste aufgenommen wurden. Das Generalsekretariat befindet sich in Québec City.

Auf der diesjährigen Generalversammlung in Kasan wird Wien gemeinsam mit sechs weiteren Städten in den

Vorstand gewählt. Die Schulung städtischer MitarbeiterInnen und Lobbying gehören zu den Hauptaufgaben

dieser Organisation.







regleg. – Regionen mit Gesetzgebungsbefugnissen

www.regleg.org

Im November findet in Katalonien die 8. Jahreskonferenz europäischer Regionen mit

Gesetzgebungskompetenz statt. Schwerpunkte sind der Vertrag von Lissabon und weitere

EU-Aufgabenfelder wie Weltraum, Sport, Migration, Terrorismus, Subsidiarität und Bürgernähe. In der

Deklaration von Barcelona wird der Reformvertrag bestätigt, aber auch jene Bereiche erwähnt, wo Regionen

noch Handlungsbedarf sehen: Zugang zum EUGH und die Stellung des AdR. Wien ist durch

Landtagsabgeordnete Dr. Elisabeth Vitouch vertreten.







RGRE – Rat der Gemeinden und Regionen Europas

www.ccre.org

Bürgermeister und Landeshauptmann Dr. Michael Häupl wird erneut zum RGRE-Präsidenten gewählt. Die

vorrangigen Ziele des Präsidenten in seiner zweiten Amtsperiode sind die Stärkung der Rolle und die

Mitwirkung der lokalen und regionalen Regierungen auf europäischer Ebene, die Förderung von

Städtepartnerschaften und die Chancengleichheit der lokalen und regionalen Demokratie. Stadtrat Anders

Knape aus dem schwedischen Karlstad wird zum Vize-Präsidenten gewählt.



Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas wurde 1951 von einer Gruppe von BürgermeisterInnen in

Genf gegründet und hat später auch die regionale Ebene einbezogen. Heute ist der RGRE die größte

Interessenvertretung der Städte, Gemeinden und Regionen auf europäischer Ebene. Seine Mitglieder sind

nationale Städte- und Gemeindebünde bzw. Städtetage sowie Gemeinden und Regionen aus mehr als 30

Ländern. Der RGRE hat in den letzten Jahren unter Mitwirkung des Österreichischen Städtebundes ganz

wesentlich dazu beigetragen, dass die kommunale Ebene in Brüssel an Bedeutung gewinnt. EU-Projekte wie

Urban Audit zeigen, dass sich der Fokus der Europäischen Union immer stärker auf die Städte richtet.







UCSEEC – Union der zentral- und südosteuropäischen

Hauptstädte

Im Oktober findet die Jahreskonferenz in Skopje statt. Hauptthemen der Konferenz sind die regionale

Zusammenarbeit, Projektfinanzierungen und EU-Förderungen. Die Vorsitzende der Europakommission des

Gemeinderates Dr. Elisabeth Vitouch vertritt die Stadt Wien und stellt CENTROPE vor. Bürgermeister Trifun

Kostovski, der sehr enge Beziehungen zu Wien hat, zeigt großes Interesse an einer vertieften

Zusammenarbeit.



Die bei der vorjährigen Konferenz in Sarajevo eingebrachte Initiative der UCSEEC, auch den Austausch der

Jugend zu fördern, findet im Sommer dieses Jahres ihre Verwirklichung bei der ersten Jugendkonferenz für

Zentral- und Südosteuropa. In Sarajevo kommt es zu diesem erfolgreichen Treffen von Jugendlichen aus

a

Athen, Laibach, Nikosia, Podgorica, Skopje, Sofia, Tirana, Zagreb und Wien. Gemeinderätin Mag. (FH) Tanja

Wehsely präsentiert die Wiener Jugendpolitik und erntet großes Interesse an den Wiener Jugendzentren.







UCUE – Union der Hauptstädte der Europäischen Union

www.ucue.org

Im September findet in Tallinn die Jahreskonferenz statt, an der für Wien die Zweite Landtagspräsidentin Prof.

Erika Stubenvoll teilnimmt. Unter dem Generalthema „Die Rolle der Hauptstadt im Staat und in der

Hauptstadtregion“ werden die Entwicklung der Hauptstädte im nationalen und internationalen Rahmen, ihre

Stellung als politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Zentren und die Bewältigung der

Aufgaben im Lichte der Daseinsvorsorge diskutiert. In der Deklaration wird die finanzielle Unterstützung

einschließlich der EU-Strukturfonds ebenso gefordert wie die Kooperation mit den Gemeinden des jeweiligen

Großraums.







VRE – Versammlung der Regionen Europas

www.a-e-r.eu

Der VRE gehören rund 250 Mitgliedregionen aus dreißig europäischen Staaten an, darunter alle

österreichischen Bundesländer. Die VRE unterhält Büros in Straßburg , Brüssel und Alba Iulia . Fast zwanzig

Regionen sind im Berichtsjahr der VRE neu beigetreten, darunter auch Hessen.



Wien ist im Vorstand vertreten und beteiligt sich regelmäßig in den Kommissionen Soziales und Gesundheit

(vertreten durch die Bereichsleitung für Koordination und Zusammenarbeit von Einrichtungen des Wiener

Gesundheitswesens mit der Europäischen Union) und Jugend, Kultur und Medien (vertreten durch die

Magistratsabteilung Bildung und außerschulische Jugendbetreuung, MA 13) sowie in vielen übergreifenden

Projekten und ist auf Konferenzen vertreten. Die Gesamtkoordination in Wien liegt bei der

MD-Auslandsbeziehungen.



Erfolgreich wie in jedem Jahr verläuft die Sommerschule, die Ende August in Exeter /Devon stattfindet und

mit über 200 Personen so viele TeilnehmerInnen anzieht wie niemals zuvor. Die Workshops, Vorträge,

Diskussionen und Ausflüge stehen diesmal unter dem Generalthema nachhaltige Entwicklung in den

Regionen. Die Schwerpunkte sind Lokale Agenda 21, Ökotourismus, Ökoerziehung und erneuerbare Energie.

Etwa die Hälfte der TeilnehmerInnen sind Jugendliche aus 23 europäischen Staaten.



Im November findet in Udine die jährliche Hauptversammlung statt. VRE- und Präsident der autonomen

Region Friaul-Julisch-Venetien (-2008) Dr. h.c. Riccardo Illy unterstreicht die Bedeutung der Regionen für die

europäische Identität. Der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso fordert die

Regionen auf, ihr Potenzial mehr zu nutzen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Niederösterreich,

vertreten durch Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, erhält den Innovationspreis vor Valencia und

Oberösterreich.

AKTIVITÄTEN DER MAGISTRATSDIREKTION,

GESCHÄFTSBEREICHE UND EINRICHTUNGEN



Magistratsdirektion



Strategie und Kommunikation

Im Rahmen des Erfahrungsaustausches auf Ebene des Stadtmanagements setzt Magistrats- und

Landesamtsdirektor Dr. Ernst Theimer seine vielen internationalen Kontakte fort. Besonders intensiv sind die

Kontakte zu Partnerstädten aus der Nachbarschaft, so kommt im November DI Pavel Loutocký,

Magistratsdirektor von Brünn, zu einem Arbeitsbesuch nach Wien. Themen der Gespräche sind

Qualitätsmanagement, Europäische Union sowie die interne und externe Kommunikation.



Im Zuge der Vertiefung der Kontakte zwischen ausländischen Vertretungen in Österreich und der

Stadtverwaltung besuchen MitarbeiterInnen der Französischen Botschaft das Wiener Rathaus, wo sie auch

von Magistratsdirektor Dr. Ernst Theimer empfangen werden. Eine ähnliche Veranstaltung wird für die

Botschaft der Vereinigten Staaten organisiert.



Zwischen den Verwaltungen Wiens und Paris findet ein jährlich wechselndes Austauschprogramm statt,

2007 halten sich zwei BeamtInnen aus Paris in Wien auf.



Klimaschutzkoordination

Eine Reihe von Berichten zum Klimaschutzprogramm der Stadt Wien findet u. a. Eingang in

Konferenzunterlagen und den österreichischen Bericht zur nachhaltigen Entwicklung der Europäischen Union.

Zum Grünbuch „Anpassung an den Klimawandel in Europa – Optionen für Maßnahmen der EU“ findet in

London ein Workshop statt, wichtigstes Ergebnis ist die angedachte Aufnahme urbaner Regionen in die Liste

der von negativen Auswirkungen des Klimawandels stark verwundbaren Gebiete.



Recht

Die Gruppe Verfassungsdienst und EU-Angelegenheiten ist vorgesetzte Behörde für alle

Rechtsangelegenheiten im Zusammenhang mit der Europäischen Union, zuständig für das Wien Haus in

Brüssel und Organisationen mit Bezug zu EU und Europarat (s. entsprechende Kapitel).



Im Mai findet ein JuristInnenseminar in Brüssel und Luxemburg statt, Themenschwerpunkte der Woche sind:

Private Public Partnership, Konzessionen, interkommunale Zusammenarbeit und das europäische

Vergaberecht. Diskutiert werden weiters die Dienstleistungsrichtlinie sowie Neuerungen im Bereich der Sozial-

und Gesundheitsdienstleistungen mit VertreterInnen der Generaldirektion Binnenmarkt. Thema in Luxemburg

sind Funktionsweisen und Abläufe des Europäischen Gerichts- und Rechnungshofes. Die Gruppe hat die

Möglichkeit an einer Rechtssache über Patentrecht teilzunehmen.



Die Gruppe Zivil- und Strafrecht ist nach wie vor Mitglied des Arbeitskreises Rechtsfragen und öffentlicher

Personennahverkehr des Deutschen Städtetages und nimmt an Tagungen in Duisburg und Düsseldorf teil.



Personal und Revision

Über 40 Korruptionsbeauftragte aus 27 deutschen Städten treffen in Mainz zum Seminar

„Korruptionsprävention im Rathaus“ zusammen. Die besondere Gefährdung der Gemeinden, die Organisation

der Präventionsarbeit, die Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft im Anlassfall, der Schutz von

AufdeckerInnen und die Rolle der Führungskräfte als Vorbilder stehen im Zentrum der Diskussion. Als

Preisträgerin des 7. Internationalen Speyerer Qualitätswettbewerbs 2005 ist Wien eingeladen, ihr

Antikorruptionsprojekt zu präsentieren.



Im Juni findet in Wien der XXIII. EAPM-Kongress statt. Die European Association for Personnel Management

ist ein in allen EU-Staaten vertretenes Netzwerk von PersonalmanagerInnen. 345 PersonalmanagerInnen

diskutieren den Arbeitsmarkt sowie Verwaltung und Arbeitswelt in Europa. Über den EU-Raum hinaus

nehmen VertreterInnen aus der Ukraine , Russland, Belarus und der Türkei teil. Der Bundesminister für

Soziales und Konsumentenschutz Dr. Erwin Buchinger eröffnet den Kongress. Seitens der Stadt Wien werden

Workshops über Talentemanagement und Korruptionsprävention gehalten.



Neben chinesischen FachbeamtInnen besucht in fast schon traditioneller Weise auch im Jahr 2007 eine

Delegation aus Shanghai unter Leitung der Salzburger Verwaltungsakademie die Gruppe Personalwirtschaft

und Förderungen. Das Hauptinteresse gilt der Personalauswahl und der Personalentwicklung sowie den

internen Weiterbildungsmöglichkeiten.



In Malta findet im Berichtsjahr die Standing Conference of European Public Service Training Agencies unter

dem Motto „Mobility, Diversity and Productive Ageing“ statt. Eine Gruppe von kroatischen

StädteverbandsvertreterInnen besucht die Verwaltungsakademie. Da in Kroatien ein neues System der Aus-

und Weiterbildung auf kommunaler Ebene aufgebaut werden soll, können wertvolle Informationen

weitergegeben werden.



Organisation und Sicherheit

Das zunehmende internationale Interesse an den Verwaltungsstrukturen der Stadt Wien, dokumentiert durch

die Besuche der Magistratsdirektoren aus Brünn, Dublin und Laibach, erlaubt der Gruppe Organisation über

ihre aktuellen Maßnahmen im Bereich der Verwaltungsmodernisierung zu berichten. Die Studienreise der

PraktikantInnen des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses führt 25 HochschulabsolventInnen

aus 18 Nationen ins Rathaus, wo sie Einblick in die Stadtverwaltung erhalten. ExpertInnenwissen im Bereich

Qualitätsmanagement und Controlling wird neuerlich vom European Institute of Public Administration in

rd

Maastricht nachgefragt. Durch die Teilnahme an der 3 Common Assessment Framework Conference in

Portugal wird der internationale Erfahrungsaustausch über das auch in der Stadt Wien etablierte

Qualitätsmanagementsystem gewährleistet.



Die Projektstelle Gender Mainstreaming der Gruppe Organisation ist mit dem Berichtswesen für Wien und

dem Erfahrungsaustausch betreffend die vom Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) für die

Gleichstellung auf lokaler Ebene verabschiedete Charta betraut. Dazu finden Workshops in Rennes und in

Koupio statt. Ein Arbeitstreffen mit Gender-ExpertInnen des finnischen Unterrichtsministeriums, des

finnischen Städtebundes und VertreterInnen der Stadt Hämeenlinna zum Thema Gender Mainstreaming in

der Jugendarbeit und bei der geschlechtssensiblen Gestaltung von Park- und Sportanlagen wird in

Kooperation mit anderen Dienststellen der Stadt Wien abgehalten. Eine Delegation des Frauenministeriums

der Republik Korea und die Vertreterin der Gleichstellungsstelle Zürich besuchen die Projektstelle. Die

Kampagne „Sehen Sie’s einmal anders. Wien ist Gender Mainstreaming“ löst ein enormes internationales

Medienecho u. a. in EU-Staaten, der Schweiz, Moldau, den USA, Kanada, Japan und der Republik Korea

aus und folgt zu zahlreichen Nachfragen nach der Wiener Gender-Mainstreaming-Strategie. Die

Geschäftsstelle des Betrieblichen Vorschlagswesens der Gruppe Organisation nimmt traditionellerweise an

länderübergreifenden Veranstaltungen teil, wobei die Jahrestagung des Deutschen Instituts für

Betriebswirtschaft in Stuttgart im Mai einen besonderen Stellenwert einnimmt.



Die Gruppe Informations- und Kommunikationstechnologie ist Anlaufstelle für BesucherInnen aus Tallinn ,

Baden-Württemberg und Galaţi insbesondere zu den Themen E-Government, virtuelles Amt, geografisches

st

Informationssystem und österreichische Bürgerkarte. Bei der 1 European Identity Conference in München

werden Informationen über ein Identity-Management eingeholt. In Berlin findet ein Treffen zur Präsentation

der E-Government-Lösungen statt, bei dem auch ein Besuch des Rechenzentrums ermöglicht wird. Im Zuge

des Besuchs von Magistrats- und Landesamtsdirektor Dr. Ernst Theimer in Tallinn werden diese Themen

erörtert: Internet-Verbreitung, Breitband-Ausbau,

Bevölkerungsregister-Wählerevidenz-Melderegister-Identitätskarte, Reservierungssystem im

Transportwesen, elektronischer Kartenkauf des öffentlichen Personennahverkehrs, M-Parking, elektronische

Kommunikation Schule-SchülerIn-Eltern, Transparenz bei der Dokumentation der Stadtverwaltung. Mit

VertreterInnen aus Barcelona, Lyon, Mailand, Paris und Oslo werden die IT- und E-Government-Strategie

sowie der Einsatz von Open-Source-Anwendungen besprochen.



Im Rahmen der in den letzten Jahren abgeschlossenen Kooperationsvereinbarungen wird der

Informationsaustausch der Gruppe Krisenmanagement und Sofortmaßnahmen über die jeweils neuesten

Entwicklungen im Krisenmanagement, Feuerwehr-, Polizei und Rettungswesen mit Budapest , Krakau ,

Laibach , Minsk , Moskau , Prag , Tallinn , Tel Aviv-Jaffa , Zagreb sowie der Region Masowien fortgesetzt. Im

Zusammenhang mit der 2008 in Österreich und der Schweiz stattfindenden Fußballeuropameisterschaft

(EURO 2008) ergeben sich mit den Schweizer Verantwortlichen enge Abstimmungskontakte. Besuche in

Berlin , Hamburg und München sind dem Erfahrungsaustausch mit den Verantwortlichen der Fußball-WM

2006 gewidmet. Im Rahmen dieser Reisen erfolgt auch ein Einblick in spezielle Problemsituationen im

Krankenhaus-Bereich. Die engen internationalen Kontakte im Themenfeld Krisenmanagement führen weiters

zu Besuchen in Sarajevo, Budapest, Bern und London .



Bauten und Technik – Stadtbaudirektion

Zu den wesentlichen internationalen Aktivitäten der Stadtbaudirektion gehören die Städtepartnerschaften. In

Freiburg im Breisgau findet ein Workshop zur geschlechtsspezifischen Raumplanung im Rahmen des Projekts

„Gender Alp“ statt. In Braunschweig findet die Halbjahrestagung der Vereinigung für Stadt-, Regional- und

Landesparlamente statt. Wien stellt „Gender Mainstreaming und Qualitätssicherung am Beispiel des

Pilotbezirks Mariahilf“ vor. Dieses Projekt wird auch auf Tagungen in München und Brüssel vorgestellt. Im

Oktober finden die Fachtagungen „Vienna meets Delhi“ und „Vienna meets Hyderabad “ statt. Die Vorträge

werden schwerpunktbezogen zu Urban and Environmental Technologies „River Renewal“ sowie zu den

Themen Stadtentwicklung, Brückenmanagement, Energie, umweltrelevanter Infrastruktur,

Kanalmanagement, Kläranlagen und Abfallwirtschaft gehalten. Präsentiert werden auch die Projekte

„Donauinsel“ und „Yamuna-River- Delhi“. Es werden auch Gespräche über eine zukünftige Kooperation mit

beiden indischen Städten als Grundlage für eine wirtschaftliche Zusammenarbeit geführt. In Zagreb wird das

bestehende Kooperationsabkommen um das Thema Krisenmanagement erweitert.



ArchitektInnen aus Budapest informieren sich in Wien über die Errichtung, Erhaltung und Bewirtschaftung

innerstädtischer Straßenbeläge. Die Verwaltung der technischen Infrastruktur steht im Zentrum der

Gespräche von Delegationen aus Tiflis und Malta. BeamtInnen des zypriotischen Innenministeriums wird die

Organisation der Baubehörde vorgestellt. Im Mittelpunkt der Arbeitsgespräche mit dem Zagreber

Vizebürgermeister Ivo Jelušić stehen die Unterstützung des Individualverkehrs durch den Einsatz eines

Verkehrsrechners und Priorisierung des öffentlichen Verkehrs. Weitere Delegationen kommen aus

Hongkong, Beijing und Chongqing sowie Rumänien und Krakau . BesucherInnen aus Hanoi berichten über

das North of the Red River Area-Projekt, welches ein Wiener Konsortium (VCDC) unter der Schirmherrschaft

der Stadt Wien durchführen soll.



Im Zusammenhang mit den beiden Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes in Wien, der historischen Innenstadt

sowie Schloss und Parkanlage Schönbrunn, finden mehrere Treffen und Verhandlungen mit VertreterInnen

der UNESCO statt. Konkreter Anlass sind die Projekte „Kometgründe in Meidling“ und „Hauptbahnhof Wien“.

Ziel der Gespräche war es, eine Kompatibilität der Projekte mit den Verpflichtungen auf Grund des

Welterbestatus sicherzustellen. Im Rahmen einer europaweiten Tagung in Madrid werden

Best-Practice-Beispiele zur nachhaltigen Beschaffung aus den Städten Barcelona , Bozen , Ferrara und

Pamplona vorgestellt. Wien präsentiert den „ÖkoKauf“. Die RESPIRO-Konferenz findet in Lille statt und

beschäftigt sich mit der sozial verantwortlichen Beschaffung in den Sektoren Baugewerbe und Textilien.





Auslandsbeziehungen

Auch im Berichtsjahr steigen die internationalen Aktivitäten an, zu den Kernaufgaben gehören alle

Angelegenheiten im Zusammenhang mit den in Wien angesiedelten internationalen Organisationen, die

Vertretung der Stadt in internationalen Gremien und die internationalen Hilfsmaßnahmen. Die

MD-Auslandsbeziehungen arbeitet mit dem Bundesministerium für europäische und internationale

Angelegenheiten, den österreichischen Vertretungsbehörden im Ausland, den diplomatischen und

konsularischen Vertretungen in Österreich, der Diplomatischen Akademie Wien, den

Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften und Nicht-Regierungsorganisationen zusammen. Dazu kommt

natürlich der ständige Kontakt mit den Partnerabteilungen in Städten und Regionen. Im Berichtsjahr steigt

deren Zahl deutlich. Es werden auch die Besuche hochrangiger Delegationen organisiert und betreut.



Konferenzen, Seminare, Veranstaltungen und Projekte im In- und Ausland werden inhaltlich sowie

organisatorisch (mit)organisiert bzw. unterstützt, dazu auszugsweise: 140 Moskauer Kriegsveteranen

kommen für einen Tag nach Wien und absolvieren ein umfangreiches Besuchsprogramm. Sie gedenken im

Rahmen von Kranzniederlegungen am Schwarzenbergplatz und am Zentralfriedhof der gefallenen

Angehörigen der Roten Armee anlässlich deren Befreiung Wiens im Jahre 1945. Der Dritte Präsident des

Wiener Landtages Heinz Hufnagl betont in seiner Grußadresse an die betagten Kriegveteranen, dass durch

den heroischen Einsatz der Soldaten die später erlangte Souveränität Österreichs und damit Wiens erst

ermöglicht wurde.



Erstmalig findet das „Wiener Dialogforum“ statt. ExpertInnen aus Krakau , Prag , Belgrad , Sofia , Istanbul

und Sarajevo nehmen die Einladung nach Wien an, um mit ihren Wiener KollegInnen den Stand der Dinge im

Bereich Umwelttechnik und Abfallwirtschaft zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen.



In Vadul lui Voda bei Chisinau findet eine Hilfswerk Austria Sommerschule für StudentInnen internationaler

Beziehungen aus Moldau und Rumänien statt, Kooperationspartner sind die Austrian Development Agency

(ADA), die Erste Foundation, die Österreichisch-Rumänische Gesellschaft, die moldauische Akademie der

Wissenschaften sowie die Diplomatische Akademie und die Auslandsabteilung der Stadt Wien. Keynote

Speaker ist Dr. Erhard Busek. Im Wiener Rathaus findet die Konferenz „Harmonie und Menschenrechte in der

Gesellschaft in China“ statt, die Federation of Unions of Honorary Consuls in Europe hält erstmals seine

Vorstandssitzung in Wien ab. In der Diplomatischen Akademie findet eine internationale Kosovo Konferenz

sowie eine Begegnung internationaler Kulturen statt.



Im Dachverband aller Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften (PaN) sind rund 110 bilaterale

Gesellschaften vertreten, die im Sinne der Völkerfreundschaft und Völkerverständigung tätig sind. Im

September wird in Liesing der Druk-Yul-Park durch Bezirksvorsteher Manfred Wurm im Beisein vieler

VertreterInnen des Diplomatischen Corps eröffnet. Das Anlass ist das 100-jährige Bestehen des Königreich

Bhutan . Im Oktober wird der Vorplatz des VIP-Terminals am Flughafen Wien-Schwechat im Rahmen einer

feierlichen Eröffnung PaN-Platz benannt.







Bildung, Jugend, Information und Sport

Die Wiener Kindergärten (MA 10) fördern in 361 pädagogischen Bildungseinrichtungen Kinder, vom

Kleinkindalter bis zum Ende der Volksschulzeit, mit altersgemäßen Lern- und Spielangeboten. Zusätzlich

sorgt die MA 10 für die Errichtung neuer Kinderbetreuungseinrichtungen und fördert private gemeinnützige

Kindergärten, Kindergruppen und Tagesbetreuungsplätze. In der zur Abteilung gehörigen Bildungsanstalt für

Kindergartenpädagogik mit Maturaabschluss wird für eine qualitativ hoch stehende Ausbildung gesorgt. In den

verschiedenen Einrichtungen werden zehn ausländische Delegationen begrüßt.



Schwerpunkt des Interesses internationaler Delegationen im Amt für Jugend und Familie (MAG ELF) sind

Informationen über die Struktur, Organisation und Angebote der Abteilung sowie über sozialpädagogische

Einrichtungen. Die BesucherInnen kommen von Jugendrehabilitatsionszentren, Kinderrettungszentren,

Kinderkliniken, Fachhochschulen und anderen Einrichtungen, u.a. vom Kem-Hospital Mumbai . Die

Einschulung, der Informationsaustausch und die Vernetzung von Fachkräften in der Krisenarbeit mit

Bettelkindern ausländischer Herkunft ist ein Schwerpunkt der MitarbeiterInnen der Drehscheibe/ KIG des

Dezernates 6. Die MAG ELF ist auf internationalen Fachtagungen vertreten, wie z.B. zu Alkohol und Gewalt in

Familien, Pflegekindwesen und am 10. Europäischen Kongress für Psychologie in Prag.



Die Magistratsabteilung Bildung und außerschulische Jugendbetreuung (MA 13) ist in ihren Bereichen

Jugend/Pädagogik, Musik- und Singschule, Modeschule Hetzendorf, Büchereien, Konservatorium,

Volksbildung und in Kooperation mit vielen Vereinen international besonders aktiv. Dazu zählen verschiedene

Projekte, wie die Betreuung ausländischer Jugendgruppen, etwa aus der Ukraine , Palästina und Rumänien,

und der Empfang von Delegationen, wie einer Gruppe von HörerInnen der französischen Kaderschmiede

Ecole Nationale d´Administration (ENA).



3.000 SchülerInnen aus 370 Gymnasien der Wojwodschaft Kleinpolen ( Malopolska ) haben sich an einem

schulübergreifenden Wettbewerb zum Thema sportliches Wien beteiligt. Ziel des mit dem Wiener

Verbindungsbüro, dem Österreich Institut und dem Krakauer Stadtschulrat durchgeführten Projekts ist die

Vermittlung der österreichischen Variante der deutschen Sprache und der Landeskenntnisse.

Vizebürgermeisterin Grete Laska vergibt die Preise im Österreichischen Generalkonsulat.



Die Modeschule Schloss Hetzendorf setzt ihre Kontakte nach Japan fort, u.a. besucht Direktorin Univ.-Prof.

Dr. Gerda Buxbaum das Bunka College in Tokio, das weltweit eine der renommiertesten und größten

Ausbildungsstätten im Modebereich ist. Die Direktorin des College Prof. Sanae Kosugi hält anschließend in

Hetzendorf einen Vortrag über japanische Mode- und Designtrends. Erklärtes Ziel ist die Anbahnung einer

Kooperation zwischen beiden Schulen und in weiterer Folge die Schaffung eines Austauschprogramms für die

SchülerInnen. Darüber hinaus nehmen MitarbeiterInnen der Modeschule wieder an diversen internationalen

Veranstaltungen mit Modebezug teil, um aus erster Hand Informationen zu aktuellen Trends zu erhalten und

diese in den Unterricht zu integrieren.



Seitens der Musik- und Singschule Wien werden wieder zahlreiche Konzerte gemeinsam mit Gästen aus dem

Ausland abgehalten: die Musikschulen Ottakring und Hernals haben das Istituto Musicale Pareggiato Orazio

Vecchi aus Modena zu Gast, Brigittenau nimmt am Festkonzert der Partnerschule Základná umelecká škola

L. Rajtera zu deren 50-jährigem Bestehen im Redoutensaal der Slowakischen Philharmonie in Bratislava teil.

Die Musikschule Margareten konzertiert in Plovdiv, ein Gegenbesuch der bulgarischen MusikerInnen findet in

Wien statt. Fünf SchülerInnen der Musik- und Singschule Wien qualifizieren sich für die Teilnahme am Central

European Initiative Youth Orchestra und bestreiten zwei Tourneen, die sie von Salsomaggiore und

Montegrotto nach Ingolstadt, Kassel und Berlin sowie nach Laibach , Postojna und Triest führen. Die

Musikschule Alterlaa hat einige Kooperationsprojekte, dazu gehören eine Matinee gemeinsam mit der Prager

Partnermusikschule Základná umelecká škola sowie ein Percussion-Workshop mit Konzert für

SchlagwerkschülerInnen der Budapester Partnermusikschule Hubay-Jenö-Zeneiskola. Letztere gestaltet ein

Adventkonzert im Pensionistenheim Haus am Mühlengrund in Liesing.



Mehrere MitarbeiterInnen der Büchereien Wien nehmen auch heuer wieder an Messen und Tagungen teil. Am

26. September findet der europäische Sprachentag statt, an dem europaweit Veranstaltungen zum

Spracherwerb und der Sprachenvielfalt durchgeführt werden. Erstmals wird dieser Tag auch in den Wiener

Büchereien mit Präsentationen, Schnupperkursen, Führungen und Informationsständen begangen. Eine

Plakatausstellung mit den 25 am meisten in Wien gesprochenen Sprachen wird in der Hauptbücherei gezeigt.

Die Hauptbücherei steht im November im Zeichen der Literatur aus Zentral- und Osteuropa. Auf Initiative der

Typographischen Gesellschaft Austria zeigt die Hauptbücherei ihre erfolgreiche Winterausstellung schöner

Bücher aus Deutschland, der Schweiz, den Niederlanden und Österreich.



Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung in Bonn zeichnet Bildungsprojekte mit einem Innovationspreis

aus. Unter dem Motto „Aus Geschichten lernen“ gehen 2007 etwa siebzig Bewerbungen von

Bildungsreinrichtungen, Betrieben und Organisationen ein. Ein Sonderpreis ergeht an den Verband

Österreichischer Volkshochschulen und das Österreichische Volkshochschularchiv für eine Knowledgebase,

einer online-Plattform der Erwachsenenbildung.



Das Konservatorium Wien Privatuniversität (KWU) beteiligt sich am Erasmus-Projekt „Moving Music“ mit

Uraufführungen zeitgenössischer Musik Europas. Komposition, Einstudierung und Aufführung sind die

zentralen Elemente. Eine Ästhetik-Werkstatt findet mit dem Philosophen Christian Tepe in Deutschland statt.

Im Zentrum eines wissenschaftlichen Symposiums in Wien steht die sinfonische Musik des finnischen

Komponisten Kalevi Aho. Im Rahmen des Algarve International Music Festivals ist das Symphonieorchester in

Portugal auf Tournee. Die 2005 begonnene Partnerschaft mit dem Nationalen Orchestersystem für

Jugendliche und Kinder in Venezuela wird fortgesetzt, der vom ORF gedrehte Dokumentarfilm „The Sound of

Humanity – Ums Leben spielen“ wird im Frühjahr ausgestrahlt.



Die Abteilung Ballett nimmt am International School Choreographic Competition for Young Dancers in

Bytom/Schlesien teil und erreicht den 2. und 3. Platz. Die Abteilungen Pädagogik für Modernen Tanz und

Ballett nehmen am Symposium der Tanzmedizin in Basel teil. Die Abteilung Jazz ist auf dem International

Meeting for Jazz Education in New York und der International Association of Schools of Jazz in Siena

vertreten. Angehörige der Abteilung Schauspiel reisen an die Scuola D´Arte Drammatica Paolo Grassi nach

Mailand, um am Treffen der Mediterranean Theatre Schools teilzunehmen. Neben europäischen Staaten sind

auch Algerien, Ägypten, Israel, der Libanon, Marokko, Palästina und Tunesien vertreten. Die

österreichisch-kolumbianische Gruppe AereLatino-Viena geht mit Workshops, didaktischen Konzerten für

Kinder, großen Konzerten und Uraufführungen auf Tournee nach Kolumbien . Die KWU und Chinas

zweitgrößte Musikinstitution, das Konservatorium Shanghai , gehen eine Kooperation ein. Auf der Hochschule

für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main findet ein „Systeme-Technik-Stil“-Symposium statt.

Der künstlerisch-pädagogische Leiter Ranko Markovic nimmt am Leadership Meeting of Institutes of the Arts

in Hongkong teil und besucht Taiwan.



Das Sportamt (MA 51) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Hockeyverband die

Hallenhockey-Weltmeisterschaft für Damen und Herren. Diese Weltmeisterschaft findet in der Wiener

Stadthalle statt. Es nehmen jeweils 12 Damen- und Herrenmannschaften aus 16 Nationen teil. Im Rahmen der

Veranstaltung kommen SchülerInnen nicht nur in Kontakt mit dem Hockeysport, sondern auch mit vielen

ausländischen BesucherInnen. Insgesamt sehen etwa 20.000 Personen aus dem In- und Ausland spannende

Spiele.



Der Presse- und Informationsdienst (MA 53-PID) hat vielfältige internationale Agenden, dazu zählen natürlich

die regelmäßigen Kontakte zur internationalen Presse, die Herausgabe von Magazinen und Publikationen

sowie die Betreuung von zahlreichen internationalen FachbesucherInnen. Der PID organisiert und koordiniert

die großen Schwerpunktdestinationen New York, Berlin , Bukarest und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die Wien-Bälle, die vom PID organisiert, koordiniert oder unterstützt werden, finden im Berichtsjahr in New

York, Berlin, Bukarest, Maskat, Abu Dhabi, Mailand, München, Noordwijk, Ottawa, Athen, Vilnius, Brüssel,

Sofia, Luxemburg, Johannesburg, Moskau, Kuala Lumpur, Mallorca und Istanbul statt. Der PID ist zudem

Auftraggeber der Wiener Verbindungsbüros Compress PR.



Zu den vom PID mit Compress PR herausgegebenen Medien gehören „Enjoy Vienna“, sechsmal jährlich

erscheinende Städte- und Länderfolder und das Internetauslandsjournal www.wieninternational. at. Um die

Vielfalt der Stadt zu zeigen, entstand die Idee einer „Vienna Collection“ – des neuen Wien Imagefilms,

angelehnt an das Konzept der Cannes-Rolle. Dies ist die Zusammenstellung der kreativsten Werbespots, die

jährlich beim International Advertising Festival in Cannes ausgezeichnet werden. 18 Spots zu verschiedenen

Wienthemen wie etwa: Wiener Sängerknaben, Spanische Hofreitschule und Wiener Lebensqualität sollen

dem internationalen Publikum Lust auf die Stadt machen. Die filmischen Teaser haben den Vorteil, dass sie je

nach Bedarf und Destination unterschiedlich kombinierbar sind. „The Vienna Collection“ wird bislang mit fünf

internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem 1. Preis bei der Internationalen Tourismus Börse 2007 in

Berlin sowie mit dem 2. Preis beim „US International Film and Video Festival 2007“ in Los Angeles. Download

unter www.international.wien.at.



Mehr als 500 ChefredakteurInnen, VerlagsleiterInnen, JournalistInnen und MedienexpertInnen aus ganz

Europa finden sich im März zum „European Newspaper Congress“ im Rathaus ein. Über die Auszeichnung

„Europas beste Tageszeitung“ kann sich „De Morgen“ aus Belgien freuen, die beste Regionalzeitung kommt

aus Norwegen , Lokalzeitung aus Finnland und Wochenzeitung aus Portugal. Einen Sonderpreis für kreative

Gestaltung erhält eine Sportzeitung aus Spanien. Die Preise werden in Anwesenheit von Bundeskanzler Dr.

Alfred Gusenbauer vergeben.







Stadtschulrat

Das Europa-Büro der Präsidialabteilung des Stadtschulrates für Wien betreut und koordiniert internationale

Kontakte, das EU-geförderte Interreg IIIA-Projekt „EdQ – Education Quality“ und das Interreg IIIC-Projekt

„EdGATE – Education Gate“, einer Zusammenarbeit von verschiedenen Bildungsinstitutionen aus 10

europäischen Regionen. Präsentationen des Wiener Schulwesens, die Betreuung von Gästen aus dem

Ausland, Bildungskooperationen mit verschiedenen europäischen Staaten sowie internationale

Veranstaltungen gehören ebenso zu den Aufgaben des Europa-Büros.

a

Die Präsidentin des Stadtschulrates Mag. Dr. Susanne Brandsteidl übernimmt den Vorsitz „Integration durch

Schule“ bei einer Integrationskonferenz im Französischen Kulturinstitut. In fast allen Bezirken gibt es

flächendeckend mehrsprachige oder bilinguale Volksschulen. In 17 Schulen werden die Nachbarsprachen

Slowakisch,

Tschechisch und Ungarisch unterrichtet.

In der Slowakischen Botschaft wird das erste Schulbuch für Slowakisch als Fremdsprache für die Altersgruppe

der 13-18-Jährigen präsentiert. Das Buch ist in beiden Staaten für den Unterricht zugelassen und ist auch als

kostenloses Download www.edq.eu.com erhältlich. Im Oktober findet im Wiener Rathaus die

a

Abschlusskonferenz von EdGATE statt, an dem 130 Gäste teilnehmen. Präsidentin Mag. Dr. Susanne

Brandsteidl stellt das Konzept der europäischen regionalen Schule „European Regional College“ vor. Ziel ist

ein Netzwerk von Schulen für 6-19-Jährige, das den Bedürfnissen der EU-BürgerInnen von morgen Rechnung

trägt. Folgende Regionen sind an dem Projekt beteiligt: Edinburgh, Krakau, Sarajevo, Zagreb, Belgrad,

Calarasi, Kiew, Schwerin / Greifswald und Soest.

Im Museumsquartier findet der Tag der Vielfalt für 13-19-Jährige statt. Ziel ist es, das Bewusstsein für das

Recht auf Gleichbehandlung zu schärfen und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man Vorurteilen begegnen

kann. Diese multikulturelle Veranstaltung mit Beiträgen von Wiener Schulen, NGOs und Vereinen liefert u.a.

Informationen und Aktionen über Rassismus und Diskriminierung, Kinder- und Jugendrechte, Medien, Arbeit

und Bildung. Die Beiträge der Wiener Schulklassen sind sehr vielfältig und reichen von Theaterstücken,

musikalischen Einlagen, Fashionshows, Verkostungen europäischer Spezialitäten bis hin zu

Multimediapräsentationen. Veranstalter sind neben dem Stadtschulrat, die Stadt Wien, die

EU-Grundrechteagentur und der Verein WienXtra.

Integration, Frauenfragen, KonsumentInnenschutz und

Personal

Wie im letzten Jahr entsendet die Magistratsabteilung Personalservice (MA 2) wieder Lehrlinge zu einem

internationalen Sprach- und Ausbildungsaufenthalt nach Dublin. Auch das Lehrlingsaustauschprogramm mit

Helsinki wird fortgeführt. Erstmals bietet die MA 2 für neun Lehrlinge aus München ein umfassendes

Praktikum in verschiedenen Dienststellen der Stadt Wien an; Studierende von Fachhochschulen in

Ludwigsburg und Bayern sind ebenfalls Gäste der MA 2.



Im Mittelpunkt der internationalen Aktivitäten der Magistratsabteilung Integrations- und

Diversitätsangelegenheiten (MA 17) stehen die Themen Diversität/ Diversitätsmanagement, Bildung,

Zusammenleben, Wohnen, „ethnische Ökonomien“, Antirassismusarbeit sowie die Präsentation der

diesbezüglichen Best Practices der Stadt Wien. Die MA 17 tritt der von Nürnberg und der UNESCO initiierten

Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus bei. Zur Rolle der Städte im Kampf gegen Rassismus und

Diskriminierung wird ein Aktionsplan ausgearbeitet.



Die MitarbeiterInnen der MA 17 sind geschätzte Vortragende bei internationalen Tagungen, wie etwa zu

„Diversity Through Equality“ in Kopenhagen , der OSZE-Konferenz „Combating Discrimination and Promoting

Mutual Respect and Understanding“ in Bukarest . Multiethnische Wohnquartiere und ethnische Ökonomien

sind Themen einer Veranstaltung in Hamburg . Die MA 17 nimmt an einer Comenius-Konferenz zur

Interkulturellen Schule in Stuttgart teil, die Wiener Maßnahmen zu Elternarbeit und LehrerInnenfortbildung

stoßen auf großes Interesse. Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft veranstaltet im Juni in Leipzig einen

Fachkongress über „Kinder und Jugendliche in sozialen Brennpunkten – neue Strategien der Kohäsion“, an

dem über 400 Personen teilnehmen. Weitere Veranstaltungen beschäftigen sich mit „Wohnen, Stadtteil,

Konflikt“ in Berlin und „Vielfalt in Ausbildung und Arbeit“ in Hamburg.



Die International Organisation for Migration (IOM) gründete 2006 die Vienna Migration Group, durch die der

Dialog zum Thema Migration zwischen allen in Wien ansässigen internationalen Organisationen unter der

Schirmherrschaft des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten forciert

werden soll. Im Oktober findet im Vienna International Centre dazu eine Veranstaltung statt. In Wien findet die

Tagung „10 Jahre österreichische Gewaltschutzgesetze im internationalen Kontext“ statt und steht im Rahmen

der Kampagne des Europarates gegen häusliche Gewalt an Frauen.



Die Amtsführende Stadträtin Sandra Frauenberger nimmt am Treffen „Transatlantic Task Force on

Immigration and Integration“ im März in Berlin teil.



Die Magistratsabteilung Einwanderung, Staatsbürgerschaft, Standesamt (MA 35), die immer wieder

Anlaufstelle für ausländische Fachdelegationen ist, nimmt ihrerseits an einer Studientour des kanadischen

Einwanderungs- und Integrationssystems teil. Im Rahmen des EU-kofinanzierten INTI-Projekts veranstaltet

das französische Arbeits- und Sozialministerium ein Seminar zu den Themen Staatsbürgerschaft, Nationalität

und nationale Identität. Die Beteiligung an der Hochzeitsmesse in London soll Wien als „Traumhochzeitsort“

positionieren.



Die Leitung der Lebensmitteluntersuchungsanstalt (MA 38) nimmt an den Kooperationsgesprächen „Wien in

Bukarest“ im September teil.



Die Magistratsabteilung Frauenförderung und Koordinierung von Frauenangelegenheiten (MA 57) war 1997

Initiatorin des transnationalen Frauen-Städtenetzwerkes FemCities. Im Dezember findet eine Konferenz über

die künftigen Schwerpunkte in Wien statt. Die MA 57 beteiligt sich aktiv an Fachkonferenzen in Berlin , vor der

Women´s Guild der UNO Wien und in der Philippinischen Botschaft, wo über den Frauennotruf informiert wird.

Die MA 57 ist an EU-Projekten beteiligt und ist Anlaufstelle für Fachdelegationen, u. a.

Parlamentsabgeordnete aus Tschechien , Sozialpädagoginnen aus München, PolitikerInnen aus der

Republik Korea.

Am 8. März findet im Rathaus der internationale Frauentag statt, der daran erinnern soll, was in knapp 100

Jahren seines Bestehens erreicht wurde.



Im Zentrum der Veranstaltung steht die Verbesserung der Arbeitsmarktchancen für Frauen. 50

Beratungseinrichtungen nehmen teil. Wien hat innerhalb Österreichs übrigens die höchste

Frauenerwerbsquote.

Im Rahmen des europäischen Jahres für Chancengleichheit veranstaltet das International Centre for Black

Women Perspectives im September einen EU-weiten Kongress zur Situation schwarzer europäischer Frauen,

120 Delegierte kommen aus 20 Staaten. Stadträtin Sandra Frauenberger bezeichnet diese erstmals

stattfindende Veranstaltung als eine wesentliche integrationspolitische Initiative.



Die Magistratsabteilung Wahlen und verschiedene Rechtsangelegenheiten (MA 62) empfängt eine Delegation

der Gewerbehörde Prag, in Vortrag und Diskussion geht es um Theorie und Praxis des Wiener

Prostitutionsgesetzes.







Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche

Lebensweisen (WASt)

Die WASt ist an EU-Projekten beteiligt und darüber hinaus mit Fachvorträgen auf der Konferenz „Sexual

Diversity – European Community“ in Gent und über „Communal Antidiscrimination Work“ der Gewerkschaft

Internationaler Öffentlicher Dienste in Wien vertreten. Im Rahmen eines Twinning-Projekts des Ludwig

Boltzmann Instituts für Menschenrechte besuchen internationale ProjektteilnehmerInnen einen Workshop

zum Thema „Gays and Lesbians in Vienna“. Die WASt arbeitet auch mit dem Österreichischen

Austauschdienst zusammen und nimmt als Mitglied des Fachbeirates eines EU-Projekts der AIDS-Hilfe Wien

an Treffen in Linz und Salzburg teil. Als Zeichen der Solidarität mit HIV-kranken Personen wird von den

a

Stadträtinnen Sandra Frauenberger und Mag. Sonja Wehsely am 1. Dezember, dem Internationalen

Welt-AIDS-Tag, das Red Ribbon am Rathaus gehisst.







Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke

a

Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner empfängt im Berichtsjahr zahlreiche Delegationen, darunter auch

Vizebürgermeister Lajos Orosz der drittgrößten ungarischen Stadt Miskolc. Im Zentrum der Gespräche stehen

die Organisation und Abwicklung des öffentlichen Verkehrs in Wien.



Im Zeichen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit steht der Auftritt der Vienna IT Enterprises bei der

Fachmesse für Informationstechnologie und Telekommunikation. Dem Netzwerk gehören auch der Cluster

ICT-Burgenland und die Donauuniversität Krems an. In Wien gibt es etwa 7.700 Unternehmen mit 87.000

Beschäftigten, von hier aus wird der zentral- und osteuropäische Raum bearbeitet.



Die 2006 gegründete österreichische Labelvereinigung Austrian Music Ambassador Network nimmt heuer ihre

Arbeit auf. Ziel ist es, die heimische Präsenz österreichischer Plattenfirmen zu verbessern und die

Kleinteiligkeit der Musikbranche zu überwinden. Bund und Land steuern jeweils € 200.000 zur Finanzierung

bei. 2006 konnte der Musikmarkt € 216 Millionen umsetzen, der heimische Tonträgermarkt liegt weltweit an

15. Stelle.



Die internationale Wirtschafts- und Networking Plattform i.convienna findet mit dem Themenschwerpunkt

„Future Investments for Europe“ im TechGate Wien statt. Im Fokus steht der Erfahrungsaustausch der Städte

Bukarest, Moskau, Sofia und Wien und die Förderung grenzüberschreitender Wirtschaftskooperationen.



Die Magistratsabteilung Allgemeine Finanz- und Wirtschaftsangelegenheiten; Abgaben (MA 4) leistet Beiträge

für die Organisation erdölexportierender Staaten (OPEC) und für die Asbestsanierung des Vienna

International Centre. Die MA 4 ist an einem EU-Projekt mit Bratislava beteiligt.



Auch die Magistratsabteilung Finanzwirtschaft, Haushaltswesen und Statistik (MA 5) leistet Beiträge in der

Höhe von 35 % der Unterbringungskosten für die OSZE, das Wassenaar Arrangement, die

EU-Grundrechteagentur, das European Space Policy Institute, die Energiegemeinschaft Südosteuropa, das

Vienna Centre for Financial Reporting Reform und mehrere Vertretungsbehörden von Entwicklungsländern.

Das Referat Statistik und Analyse nimmt am 13. Deutsch-Österreichisch-Schweizerischen

DemografInnentreffen teil.



Die Magistratsabteilung Rechnungsamt (MA 6) nimmt an einigen Konferenzen im Ausland teil, so auf der

„Software & Systems Quality Conference“ mit dem Thema „Automatismen zur Qualitätssicherung und im

Testbetrieb des SAP-Rollouts“ in der Schweiz, zum Thema „Public Sector Budget Management“ in

Baden-Württemberg und mit einem Gastvortrag über die praktischen Erfahrungen der Stadt Wien aus dem

Releasewechsel auf ERP 6.0 auf der Konferenz „Next Generation SAP“ in Düsseldorf.



Alle drei Abteilungen empfangen Delegationen, u. a. FinanzbeamtInnen mehrerer Städte der Republik Korea,

StudentInnen der Ecole Nationale d´Administration (ENA) Paris und FachbesucherInnen aus Perm, Dublin ,

Shanghai und Laibach sowie der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO).



Die internationalen Agenden der Magistratsabteilung EU-Strategie und Wirtschaftsentwicklung (MA 27) sind

sehr breit gefächert und werden in den einzelnen Dezernaten umgesetzt. Einen großen Teil nehmen

naturgemäß die diversen EU-Förderprogramme und die Daseinsvorsorge ein (s. Kapitel Europäische Union).

Das Dezernat Arbeit, Wirtschaft, Technologie und Forschung betreut Berichte des Ausschusses der Regionen

(AdR) und ist aktiv am Lobbying im Interesse der Städte beteiligt. Im 1. Halbjahr spielt insbesondere die von

der deutschen Präsidentschaft geplante „ Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ eine zentrale

Rolle. Im 2. Halbjahr beginnt das Lobbying für eine stärkere Berücksichtigung der Rolle der Städte bei der

Mid-Term-Review der Europäischen Strukturfonds. Der von der EU koordiniert erhobene „Community

Innovation Survey“ (CIS) wird das vierte Mal auch für den Standort Wien durchgeführt. Zu den wirtschaftlichen

Stärkefeldern Wiens gehört auch die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Die Stadt Wien

vergibt eine Studie zum Thema „IKT – Standort Wien im Vergleich“, die 2007 fertig gestellt wird. Sie beinhaltet

eine detaillierte Darstellung des IKT-Sektors (Unternehmen, Forschung, Förderung) in Wien, der Vienna

Region sowie im internationalen Vergleich. Zur Vorbereitung auf einen zukünftigen grenzüberschreitenden

Arbeitsmarkt wird die Studie „Berufsbilder im grenzüberschreitenden Vergleich: Trendanalyse“ beauftragt.

Wien und Bratislava bewerben sich gemeinsam um den Verwaltungssitz des Europäischen Instituts für

Technologie (EIT).



Im Zuge der ExpertInnentätigkeit arbeitet das Dezernat Energie zum Energiepaket 2007 eine Stellungnahme

aus, die vom AdR auf seiner Plenarsitzung im Oktober angenommen wird. Für die Strukturfondsperiode

2007-2013 werden die energetischen Aspekte berücksichtigt und in Brüssel wird Wiens Städtisches

Energieeffiziensprogramm (SEP) auf europäischer Ebene präsentiert. Die MA 27 beobachtet, filtert und

analysiert darüber hinaus die aktuellen Entwicklungen auf EU-Ebene im Energiebereich. Zu nennen sind

dabei insbesondere die Versorgungssicherheitsrichtlinie, die Elektrizitäts- und Erdgasbinnenmarktrichtlinie,

die Emissionshandelsrichtlinie, die Gebäuderichtlinie, die Energieeffizienzrichtlinie und die

Ecodesign-Richtlinie.



Die Friedhöfe Wien GmbH hat Kontakt zu folgenden Vereinigungen: Verband der Friedhofsverwalter

Deutschlands, European Federation of Funeral Services, Association of Significant Cemeteries in Europe und

der ARGE Friedhof und Denkmal in Kassel und nimmt im Rahmen dieser Kooperationen an Konferenzen und

Kongressen, u.a. in Essen, Marburg, Mailand, Nürnberg, Seddin, Gera und Stavanger teil. In München findet

eine Tagung des Kuratoriums Deutsche Bestattungskultur über Sozialbegräbnisse und neue Entwicklungen

unter dem Titel „verarmt, verscharrt, vergessen“ statt.







Sonderbeauftragter für internationale wirtschaftliche

Angelegenheiten

Auch im Berichtsjahr ist Senator h.c. Professor KR Walter Nettig wieder unermüdlich im Einsatz, um den

Wirtschaftsstandort Wien zu propagieren. Die exzellenten Kontakte und das Know-how kommen Prof. Nettig

aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit als Präsident der Wirtschaftskammer Wien zugute. Zu den zahlreichen

Veranstaltungen und Treffen gehört auch das Networking auf den Wien-Präsentationen in Bukarest, Berlin,

Tokio und Neu Delhi.



Die jährliche Leadership Tagung des Urban Land Institute findet erstmals in Wien statt. Seit 1936 genießt das

Institut weltweite Anerkennung für seine vorausschauende Forschung nach hohen Standards in den

Bereichen Raumordnung, Städtebau und Immobilienwirtschaft. Die von ihren Mitgliedern organisierte und

geleitete Nonprofit-Organisation besteht mittlerweile aus insgesamt 38.000 Mitgliedern in mehr als 50

Ländern.

WWFF – Wiener Wirtschaftsförderungsfonds

www.wwff.gv.at

Wien erlebt im Berichtsjahr einen Boom bei der Ansiedlung internationaler Unternehmen, 1.100 Arbeitsplätze

werden dadurch neu geschaffen, 30 % mehr als 2006. Die Investitionen belaufen sich auf € 113 Millionen, ein

Anstieg um 150 %. Durch die Kooperation des WWFF mit der Austrian Business Agency-Invest in Austria

können 115 Unternehmen angesiedelt werden. Die meisten Ansiedlungen kommen aus Deutschland, dem

zentral- und osteuropäischen Raum, den USA und der Schweiz und stammen aus den Bereichen

Dienstleistungen, Handel, IKT/Neue Medien und Life Sciences. 2007 fördern der WWFF und seine

Tochterunternehmen im Übrigen 685 Unternehmen mit € 36 Millionen und lösen damit Investitionen von € 175

Millionen aus.



Internationale Auftritte und die Präsentation des Wirtschaftsstandortes Wien im Ausland zählen zu den

Kernaufgaben des WWFF. Dazu gehören die Wien-Tage in New York, wo das Internationale

Wirtschaftsservice (IWS) den Finanz- und Immobilienstandort als Ausgangspunkt für Aktivitäten in mittel- und

osteuropäischen Ländern vor rund 100 VertreterInnen namhafter US- und internationaler Firmen aus den

Bereichen Finanz, Immobilien und Consultancy vorstellt. Der Wirtschafts- und High-Tech-Standort steht im

Zentrum der Präsentation in Berlin, Immobilien in Abu Dhabi. Das IWS setzt seine Erfolgsserie der

Mittelstandstage in Deutschland fort. Zweck der Veranstaltung, zu der sich Unternehmen ab einem

Jahresumsatz von € 10 Millionen einfinden, ist in erster Linie der Austausch zwischen Unternehmen und

wirtschaftsnahen DienstleisterInnen. Österreich und Wien stehen dabei als ideale Ausgangspunkte für die

Markterschließung in Zentral- und Osteuropa im Mittelpunkt.



Auch auf internationalen Konferenzen und Messen ist der WWFF vertreten. Dazu gehört die

Intercell-Konferenz in Baden, die internationale ForscherInnen aus dem Life-Science-Bereich,

FinanzexpertInnen der Pharmaindustrie und NGOs zusammenbringt. Auf der BIO 2007 in Boston haben

23.000 BesucherInnen die Gelegenheit, österreichische Life Sciences AkteurInnen kennen zu lernen. Der

WWFF ist auch auf den internationalen Immobilienmessen in Cannes und Wien vertreten. Im Rahmen des

Projekts „b2fair“ begleitet das Europaservice des WWFF zahlreiche Wiener Unternehmen auf

Industriemessen nach Hannover, Brünn und Jönköping.



Der WWFF betreut im Berichtsjahr ausländische Delegationen und organisiert mehrere Seminare für

internationale Zielgruppen. Im Büro in Brüssel wird neben diversen Präsentationen, Empfängen und Vorträgen

das „Austrian Viennese Investment Café“ zur Bewerbung des Wirtschaftsstandortes Wien abgehalten.



Das IT-Netzwerk (VITE) initiiert 2007 erste Ansätze einer grenzüberschreitenden Kooperation regionaler

IKT-Kompetenznetzwerke in CENTROPE, die ab Anfang 2008 umgesetzt werden. Im Rahmen einer

Wettbewerbsförderung erhält VITE für dieses Projekt finanzielle Unterstützung von Seiten der EU.







ZIT – Zentrum für Innovation und Technologie

Das ZIT ist die Technologieagentur der Stadt Wien und ein WWFF-Unternehmen. Es fördert und betreut

forschungs- und innovationsaktive Unternehmen mittels Vergabe monetärer Förderungsmittel und spezifische

Beratungsleistungen. Darüber hinaus entwickelt das ZIT mit privaten PartnerInnen Technologieimmobilien

und setzt Maßnahmen zur Stärkung eines innovationsfreudigen Klimas. Die umfangreichen

Auslandsaktivitäten umfassen im Berichtsjahr auszugsweise: Mitarbeit im multinationalen Netzwerk für

Best-Practice-Ansätze ProAct, Teilnahme am EU-Projekt Innodeal mit zwölf weiteren Regionen, Kooperation

mit der slowenischen Technologieagentur ITA und Mitgliedschaft im Vienna Economic Forum, einer

Kooperationsplattform für Südosteuropa. In Barcelona findet die „World Conference on Science and

Technology Parks“ statt, Innovationsmanagement steht im Mittelpunkt von Gesprächen in Boston. Das ZIT

präsentiert sich auf der BioEurope in Hamburg .







departure

Die departure wirtschaft, kunst und kultur gmbh ist die Creative Industries Impulsgesellschaft der Stadt Wien.

Bislang wurden 94 Unternehmen mit rund € 7,9 Mio. gefördert und mehr als 550 Arbeitsplätze neu geschaffen

oder gesichert. Diese Fördersumme löst ein privates Investvolumen von rund € 31 Mio. aus. Es werden

Projekte aus den Bereichen Mode, Musik, Audiovision, Multimedia, Design, Verlagswesen, Kunstmarkt und

Architektur gefördert. Für den diesjährigen Schwerpunkt „Lifestyle Advertising. Veränderung der

Kommunikation im neuen konvergenten Medienzeitalter“ werden über € 900.000 zur Verfügung gestellt. Diese

Art der Innovationsförderung auf Wettbewerbsbasis gilt mittlerweile international als Best-Practice-Modell und

wird 2007 u.a. in Zürich, Berlin, Toronto, New York, Barcelona sowie in Boston vorgestellt.







Wien Holding

www.wienholding.at



Kulturbetriebe

Mit der Stadthallen Gruppe, den Vereinigten Bühnen (Raimund Theater, Ronacher und Theater an der Wien),

dem Haus der Musik, dem Jüdischen Museum, dem Mozart- und KunstHaus und Wien Ticket ist die Holding

einer der größten Kulturkonzerne Europas, pro Jahr werden etwa 2,5 Millionen BesucherInnen gezählt. Alleine

die Stadthalle und die Vereinigten Bühnen haben pro Jahr eine Wertschöpfung von € 255 Millionen und

sichern 4.700 Arbeitsplätze.



Die Kulturbetriebe der Wien Holding arbeiten auch eng mit dem WienTourismus zusammen, z.B. auf der

größten Tourismus Incomingfachmesse Österreichs in Wien, an der 880 EinkäuferInnen und 200

MedienvertreterInnen teilnehmen. In Madrid findet die Tourismusmesse Fitur für den südeuropäischen und

lateinamerikanischen Raum mit mehr als 8.000 AusstellerInnen und fast 500.000 BesucherInnen statt. Die

größte Tourismusmesse der Welt ist die ITB in Berlin , 8.000 JournalistInnen berichten. Die Kulturbetriebe sind

mit zwei Infocountern vertreten. Die Kulturbetriebe sind weiters auf internationalen Workshops, u.a. in Ungarn

und in Tschechien vertreten.



Erstmals ist die Originalproduktion „Elisabeth“ der Vereinigten Bühnen von Harry Kupfer als Gastspiel in Japan

zu sehen. „Elisabeth“ wird auch in Budapest, Stuttgart und Turku aufgeführt. Das Musical „Mozart“ in

Budapest, „Tanz der Vampire“ in Berlin, Warschau, Tokio und Budapest und „Rudolf“ am Operettenhaus

Budapest ebenso wie am Open-Air-Festival in Szeged. Im September finden unter dem Motto „kulttour07“

Jazz, Klassik und Kinderprogramme aus der Slowakei statt.



Wiener Hafen

Im Logistikzentrum Hafen Wien – es umfasst das gesamte Hafenareal, die Stadt-Wien-Tochter Wiener Hafen

und alle dort ansässigen privaten Firmen – werden jährlich knapp 11 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen.

Etwa 45 % davon entfallen direkt auf den Bereich der in der Wien Holding angesiedelten Wiener Hafen

Gruppe, in der die Wiener Hafen GmbH & Co KG sowie ihre Tochterunternehmen gebündelt sind. Rund 2.000

km vom Schwarzen Meer und 1.500 km von der Nordsee entfernt wird der Hafen derzeit massiv ausgebaut.

Bis 2009 werden von der Stadt Wien, dem Hafen und den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) mehr als €

150 Millionen investiert werden.



Im Containergeschäft hat sich der Wiener Hafen in den letzten Jahren zum zentralen Knoten vor allem im

Überseecontainerverkehr entwickelt. Über 50 Züge pro Woche bringen mittlerweile Container vom

Containerterminal zu den großen europäischen Seehäfen wie Rotterdam, Hamburg, Bremerhaven und

Duisburg . Weitere Züge verbinden den Hafen mit Knotenpunkten in Budapest und Bratislava. 2007 werden

300.000 Containereinheiten umgeschlagen.



Per Schiff werden vor allem Mineralölprodukte sowie Baustoffe wie Zement, Sand oder Stahlprodukte bzw.

landwirtschaftliche Produkte wie Getreide und Kunstdünger transportiert. Für diese Schüttgutprodukte

erweitert der Hafen konsequent seine überdachten Lagerkapazitäten. Im Herbst wird die mittlerweile bereits

dritte neue Rohstofflagerhalle in Betrieb genommen. Insgesamt verfügt der Wiener Hafen derzeit über drei

Schüttguthallen mit einer Gesamtkapazität von nahezu 40.000 Tonnen, das entspricht rund 40

Schiffsladungen.







TINA – Transport Infrastructure Needs Assessment

www.tinavienna.at

TINA Vienna als das europäische Kompetenzzentrum für Verkehrsplanung feiert sein 10-jähriges Bestehen

und ist auch im Berichtsjahr ein wichtiger Vertreter der Stadt, dazu gehören u.a. zahlreiche Veranstaltungen,

die Vertretung Wiens in internationalen Organisationen und die Unterstützung der Wiener Auslandsarbeit im

Allgemeinen.



In Athen, Nürnberg und Budapest finden die Treffen der Pan-Europäischen Korridore VII und X statt, diskutiert

werden u. a.die bayrischen Projekte und der Ausbau der rumänischen Donaustrecke. In Bukarest findet das

Donau Symposium von TINA Vienna, der South East Corporative Initiative und dem Stabilitätspakt für

Südosteuropa statt. Die Donau als Transportachse Europas ist das Thema eines Gemeinschaftsstandes der

transport logistik Messe in München. 2007 ist das fünfte Jahr der gemeinsamen Deklaration der 13 Staaten

des Donaubeckens. Gastgeber der diesjährigen Konferenz ist Belgrad. Das Projekt „Donauhanse“, das für

gleichartige Probleme von Städten entlang der Donau Lösungsansätze bietet, wird um Sremski Karlovci,

Pancevo, Bukarest und Cernavodă erweitert. Die Übergangsphase bis zu einer neuerlichen Einreichung für

EU-Fördermittel wird auf den österreichischen Know-how-Transfer fokussiert. Im Juni unterzeichnen Belgrad

und TINA Vienna einen Vertrag über eine Feasibility-Studie für den Bau eines neuen Frachthafens an der

Donau. TINA erhält den Zuschlag bei der öffentlichen Ausschreibung, der Vertragswert beträgt € 730.000.

Hauptaufgabe der Studie ist die Auswahl und Begründung des neuen Standorts nach technischen,

wirtschaftlichen, raumplanerischen, sozialen und umwelttechnischen Aspekten. Der neue Hafen soll auf mehr

als 400 ha Grund errichtet und damit einer der größten Verkehrsknoten in der Region werden, was auch für

Wien von großer Wichtigkeit ist, da die Bedeutung der Binnenhäfen als Wirtschaftsfaktoren enorm zunimmt.



TINA Vienna erhält auch den Zuschlag zur Erstellung einer Machbarkeitsstudie für den Hochwasserschutz an

der Weichsel in Krakau . Ziel dieser Studie ist die Erstellung eines technischen Konzeptes für einen Kanal zum

Hochwasserschutz, die Bewertung der Auswirkung des Projektes auf Raumplanung und Städtebau und die

Beurteilung der Umsetzungschancen des Projekts aus technischer, rechtlicher, wirtschaftlicher und

organisatorischer Sicht.



TINA unterzeichnet einen Vertrag zur Gründung des Unternehmens TINA United für Infrastrukturplanungen in

den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Schwerpunkt Abu Dhabi. Damit kann sich TINA United an

Ausschreibungen von Verkehrsinfrastrukturprojekten beteiligen, aber es wird auch für Unternehmen aus dem

Wiener Raum einfacher, sich in den Emiraten zu engagieren.



Zentrales Thema einer Konferenz in London ist das Verhalten der Städte im Lichte der Klimadebatte unter

besonderer Berücksichtigung des Verkehrs. Der Wien-Ball in Almaty wird von Geschäftsführer Mag. Otto

Schwetz eröffnet, der außerdem Fachgespräche über eine Verlängerung des Korridors VII nach Kasachstan

und das Wiener Know-how im Bereich Stadttechnologien führt. In Wuhan findet die „Yangtse Shipping“ statt,

600 Personen nehmen an dieser Konferenz teil. TINA stellt das Korridor-Management vor. Die auf der

Konferenz gewonnen Erkenntnisse zur Schaffung neuer Binnenschiffe fließen in die Arbeit der Gruppe Flotte

des Korridor VII ein.



TINA Vienna veranstaltet im Berichtsjahr in Kooperation mit Bohmann-Events wieder internationale

Verkehrssymposien. Zentrale Themen sind die Bewältigung der Verkehrserfordernisse der näheren Zukunft,

die Nutzung der Binnenschifffahrt und bezogen auf Odessa der Ausbau des Flughafens und die Anbindung

des Schwarzmeergebietes an die ukrainischen und russischen Wasserstraßen. Die Konferenzen finden in

Russe, Constanta, Odessa und Istanbul statt. In Istanbul, dem Verkehrsknoten zwischen Europa und Asien,

werden Stadtentwicklung, sanfter- und Wirtschaftsverkehr unter dem Motto intelligente Mobilität diskutiert. An

der Konferenz nimmt auch der Stadtrat für Stadtentwicklung und Verkehr DI Rudolf Schicker teil.



In Orth a.d. Donau und Zagreb vertritt TINA Vienna Wien in Workshops zum Thema Binnenschifffahrt und

Umweltschutz. TINA Vienna ist außerdem Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Donauländer.







Wiener Stadtwerke

www.wienerstadtwerke.at



Wiener Linien

Im Mai findet in Helsinki der Weltkongress des Internationalen Verbandes für öffentliches Verkehrswesen

(UITP) statt, der Österreich Pavillon wird von den Wiener Linien, dem Verkehrsverbund Ostregion (VOR) und

den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) organisiert. Die UITP-Buskomitee-Sitzung findet in Barcelona

statt. Die Security Commission informiert sich über sicherheitsrelevante Einrichtungen und Vorgangsweisen

bei der Wiener U-Bahn. Die TeilnehmerInnen kommen aus Europa, den USA, Kanada, der Republik Korea,

Australien, Hongkong, der Volksrepublik China und Singapur. Die Wiener Linien studieren auf einer

Studientour die Bussysteme in Lateinamerika auf einer Konferenz in Bogotá.



In Mannheim findet ein Seminar zum Thema „Strukturiertes Störungsmanagement“ statt, in Berlin in

Vorbereitung auf die EM 2008 eines zu „Dokumentation einer Leitstelle“. Die Wiener Linien sind mit einem

Stand auf einem Bahntechniksymposium in Köln vertreten.



Gemeinsam mit der Technischen Universität Clausthal in Niedersachsen führen die Wiener Linien

Telemetriemessungen an Radsatzwellen von U-Bahn- und Straßenbahnfahrzeugen durch. Diese dienen der

Ermittlung der tatsächlich im Betrieb auftretenden Belastungen und erfolgen im Rahmen des übergeordneten

Projekts „Sichere und wirtschaftliche Auslegung von Eisenbahnfahrwerken“, welches von der Technischen

Universität Clausthal mit Unterstützung des Verbands deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) geleitet wird.

Ziel des Projekts – an dem sich auch viele namhafte deutsche Verkehrsunternehmen beteiligen – ist es, für die

Zukunft aus einer möglichst großen Anzahl von Messdaten von vorhandenen Radsatzwellentypen und

unterschiedlichsten Betriebszuständen neue Erkenntnisse für eine sichere, aber trotzdem kostenminimierte

Auslegung der Bauteile zu finden.



Wienstrom

Wienstrom pflegt einen Informationsaustausch über die Veränderungen und Erfahrungen im liberalisierten

Markt. Die meisten der BesucherInnen wollen Informationen über die richtigen Schritte im liberalisierten Markt.

Wienstrom gilt hier als äußerst positives Beispiel, wie ein städtisches Unternehmen die wirtschaftlichen

Herausforderungen der Liberalisierung erfolgreich gestaltet. Die neue Biomasseanlage in Simmering erhält

internationale Aufmerksamkeit. 40 Delegationen mit 775 Personen aus aller Welt informieren sich über dieses

Vorzeigeprojekt.



Wienstrom intensiviert die im letzten Jahr mit Kontaktpflege begonnenen Aktivitäten im Bereich der

regenerativen Energie, sodass erste konkrete Projekte bereits umgesetzt werden. Das Windkraftwerk Level in

Westungarn mit 24 MW befindet sich in Bau. Die Entwicklung von Windstandorten in Polen ist stark

angelaufen, konkrete Projekte in Iwonicz und Sepopol stehen unmittelbar vor der Umsetzung. Zur Errichtung

von Kleinwasserkraftwerken bis zu 12 MW wurde eine 49 % Beteiligung der Energy Eastern Europe (EEE) mit

einer Option auf 74,9 % angekauft. Konzessionen für 12 MW sind schon vorhanden und für weitere 43 MW in

Verhandlung. Die ersten konkreten Projekte werden bereits 2008 zu errichten begonnen. Gemeinsam mit der

Porr AG und der Elektroprivreda Sarajevo werden im Rahmen der APET-Gruppe bereits sehr konkrete

Gespräche zur gemeinsamen Errichtung von Wasserkraftwerken in Bosnien-Herzegowina geführt. Darüber

hinaus gibt es intensive Bemühungen, Windkraftwerke in der Slowakei zu errichten.



Fernwärme

Über 60 Delegationen mit 900 Personen, darunter aus Griechenland, Thailand, Mexiko und Kuba, informieren

sich vorwiegend über die technischen Details der Anlage in der Spittelau und verschaffen sich vor Ort einen

Eindruck von einer der modernsten thermischen Abfallbehandlungsanlagen weltweit. Der Umweltminister aus

Ghana Kwadwo Adjei-Darko interessiert sich für das Werk Simmeringer Haide. Sein Hauptinteresse gilt der

Klärschlammbehandlung vom Verbrennungsprozess über die Rauchgasreinigung bis zur

Abwasserbehandlung. Auch die Fernwärmeverteilanlagen sind bevorzugte Anlaufstellen für BesucherInnen.



Die Fernwärme nimmt am EU-Projekt „Summerheat“ teil. Es werden die Möglichkeiten und Auswirkungen der

Nutzung von Abwärmepotenzialen (KWK, Müllverbrennung) für Kühlung und Klimatisierung untersucht und

dargestellt. Im Rahmen der Task Force District Cooling von Euroheat & Power ist die Hauptaufgabe die

th

Erstellung eines Grundlagenpapiers zu District Cooling. Auf dem „12 International Congress for Battery

Recycling“ ist das Werk Simmeringer Haide mit einem eigenen Messestand vertreten.



Die Fernwärme ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fernwärme Deutschland, außerdem im europäischen

Verband Euroheat and Power sowie im Ausschuss „greenhouse gases“ des europäischen

Abfallwirtschaftsverbandes vertreten.



Energiecomfort

Energiecomfort ist derzeit in der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Deutschland aktiv. Die

Geschäftsentwicklung über die Grenzen Österreichs hinaus gehört zu den strategischen Schwerpunkten und

wird im Geschäftsjahr 2006/07 weiter forciert. So hält das Unternehmen 49 % am slowakischen

Fernwärmeversorger Bytkomfort s.r.o mit Hauptsitz Nové Zámky. Die Tätigkeit wird im Berichtsjahr auf Šalá,

Hurbanovo und Nitra ausgedehnt. In Prešov wird am lokalen Fernwärmebetrieb, an dem Energiecomfort 55 %

hält, ein modernes Kundenzentrum errichtet. Im rumänischen Tîrgu Mureş wird ein neues Stadtviertel mit

umweltfreundlicher Fernwärme versorgt werden. Auch Südosteuropa ist ein Hoffnungsmarkt und 2007 werden

mit dem Ziel, Energieeffizienzprojekte zu entwickeln, Partnerschaften mit den Städten Novi Sad und Ćaćak in

Serbien aufgebaut. Einen guten Ruf hat Energiecomfort als Errichter und Betreiber von Ortswärmenetzen auf

Biomasse-Basis in Tirol und das Interesse der zwei süddeutschen Gemeinden Oberstaufen und Steibis

geweckt.



Gasnetz

Im Juni läuft in Kirgisistan eine Messkampagne zur Untersuchung von Verteilerstationen auf Dichtheit. Die

Abteilung Mess-, Regel- und Korrosionsschutztechnik erhält den Auftrag, eine Expertise hinsichtlich

erforderlicher Instandsetzungsmaßnahmen und deren Kosten abzugeben. MitarbeiterInnen besuchen Firmen

in Italien und referieren über Polyethylen-Gasrohrsysteme in Wiesbaden, risikoorientierte Instandhaltung von

Gasdruckregelanlagen in München und über Instandhaltung von Gasdruckregelanlagen mit Einsatz mobiler

AssetManagement-Unterstützung in Köln. Die staatlich akkreditierte Prüf- und Versuchsanstalt für Gas- und

Feuerungstechnik führt Gas-Geräteprüfungen in Deutschland, Frankreich und Italien durch.



Bestattung

Im Rahmen ihrer Tätigkeit in der internationalen Bestattervereinigung (EFFS) mit Sitz Wien werden zwei

internationale Tagungen in Budapest und Odense organisiert. Ziel der 26 Staaten umfassenden EFFS ist es,

ihre Interessen auf europäischer Ebene zu vertreten. Zur Umsetzung dieser Aufgabenstellung sind

verschiedene Arbeitsausschüsse eingerichtet. Durch gezieltes Lobbying können die Ergebnisse der

Arbeitsausschüsse in EU-Richtlinien einfließen. An neuen Regelungen wird die Ausbildungsmöglichkeit zum

MBA für Funeral Services eingeführt; dazu kommen Richtwerte für Emissionsgrenzen betreffend Krematorien

und Vorschläge für EU-weite Regelungen hinsichtlich grenzüberschreitender Überführungen.

WAFF – WIENER ARBEITNEHMERINNEN

FÖRDERUNGSFONDS

Die internationalen Aktivitäten des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds im Berichtsjahr beinhalten

sowohl die Betreuung von ausländischen Delegationen als auch Präsentationen und Teilnahmen bei

internationalen Konferenzen und Fachtagungen. Darüber hinaus werden auch Präsentationen für

Equal-Partnerschaften durchgeführt. Sieben Delegationen u.a. aus Polen, Deutschland, Rumänien und

Albanien werden im Rahmen von Equal-Partnerschaften betreut, wobei die Arbeitsmarktpolitik der Stadt Wien

auf besonderes Interesse stößt. In Vilnius findet ein transnationales Treffen von Equal statt, der waff

präsentiert Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in Wien.



Im Rahmen der Konferenz „Employability and Entrepreneurship – Gender Stereotypes“ der Präsidentschaft

des Rats der Europäischen Union stellt der waff sein Beratungsprojekt für Mädchen und junge Frauen

„Amandas Matz“ in Lissabon vor.







Stadtentwicklung und Verkehr

Im März findet in Cannes die MIPIM – die größte Immobilienmesse der Welt – unter Beteiligung der Vienna

Region statt. In Zukunft könnte sich die zentral- und osteuropäische Immobilienszene nach Wien verlagern.

Stadtrat DI Rudolf Schicker trifft in Cannes mit dem Oberbürgermeister von Brünn Roman Onderka

zusammen, wo über eine weitere enge Kooperation im Bereich der Bahnnetze diskutiert wird.



Im Juni findet in Wien die internationale Waterfront Development Konferenz mit den Themenschwerpunkten

„Investment & Management“ und „Image & Marketing“ statt. Hauptaugenmerk der Waterfront-Konferenzen

liegt auf dem Verhältnis der Städte zum Wasser, wie Hafengebiete und Brachflächen zu definieren und neue

Stadtteile zu entwickeln.



Im Dezember trifft Stadtrat DI Rudolf Schicker mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission José

Manuel Barroso in Brüssel zusammen, erörtert wird die mögliche Ansiedlung des European Institute of

Technology in Wien.



Die Aktivitäten der Magistratsabteilung Automationsunterstützte Datenverarbeitung, Informations- und

Kommunikationstechnologie (MA 14) stoßen bei ausländischen BesucherInnen auf großes Interesse.

Russische FachbeamtInnen informieren sich im Rahmen des EU-TACIS-Programms über „ViennaGIS“, gleich

drei Delegationen aus Tallinn sowie aus Oslo und diversen Städten Tschechiens u.a. über

Dokumentenmanagement der Stadt Wien, E-Government, Open Source und die strategische Ausrichtung bei

elektronischen Bürgerdiensten. Die MA 14 ist mit dem Geografischen Informationssystem auf der

Schwerpunktdestination Vereinigte Arabische Emirate vertreten.



Von der Magistratsabteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) werden die beiden Ausstellungen

„Wien, Architektur, Stadterhaltung/ Stadterneuerung – Der Stand der Dinge IV“ in der Mimar-Sinan-Universität

in Istanbul gezeigt. Auch die Architekturtage im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach stehen heuer

unter dem Motto „Zwischen Wien und Istanbul“. Die Ausstellungen sind später auch im Famagusta Gate

Cultural Center in Nikosia zu sehen. Begleitend dazu finden jeweils Fachseminare zu den Themen

„Architektur“ und „Stadtentwicklung/Stadterneuerung“ statt. Die Ausstellung „Weltkulturerbe Wien“ wird in der

Grant Gallery New York, dem Kunstpavillon Juraj Matia Sporer in Opatija , dem Congress Innsbruck und in

Abu Dhabi und Sharjah gezeigt. Die Beiträge zu „YO.V.A. – Young Viennese Architects“ werden, nach

verschiedenen Architekturstätten in Österreich, in München ausgestellt.



Das Projekt sALTo der MA 18 und der Bereichsleitung für Strukturentwicklung der Geschäftsgruppe

Gesundheit und Soziales beschäftigt sich in zwei Bezirksteilen mit der Möglichkeit, Menschen möglichst lange

in ihrer gewohnten Umgebung bleiben zu lassen, und welche Angebote es braucht, um die Lebensqualität für

ältere Menschen hoch zu halten. Dieses Projekt wird mit dem EPSA-Diplom ausgezeichnet. Der „European

Public Sector Award“ hat zum Ziel, beispielhafte Projekte für Verwaltungen sichtbar zu machen. Das Projekt

wird im Rahmen der World Health Organisation (WHO)-Netzwerke „Healthy Ageing“ und „Healthy Urban

Planning“ in Rijeka präsentiert.

Die MA 18 ist an nachstehenden internationalen Programmen beteiligt: „Best Practices“, „CENTRAL“, und „

CENTROPE“ und empfängt über 1.000 FachbesucherInnen, darunter auch den Innenminister von

Schleswig-Holstein Ralf Stegner.



Im Mai nimmt Stadtrat DI Rudolf Schicker gemeinsam mit der Staatssekretärin im Bundeskanzleramt Heidrun

Silhavy im Rahmen der deutschen EU-Ratspräsidentschaft am Ministertreffen zu „Stadtentwicklung und

territorialer Zusammenhalt“ in Leipzig teil. Es wird eine „Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“

verabschiedet.



Die Magistratsabteilung Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) wird zu Vorträgen, Diskussionen und

Ausstellungen eingeladen: u.a. über das Weltkulturerbe nach Opatija, über den Öffentlichen Raum nach

Zypern, über Qualitätssicherung in der Architektur nach München sowie nach Berlin und in die Volksrepublik

China. Die MA 19 ist auf der Schwerpunktdestination Vereinigte Arabische Emirate vertreten.



Im September findet in Yangzhou die World Canal Cities Expo statt, bei der Wien durch die

Magistratsabteilung Stadtteilplanung und Flächennutzung Innen-West (MA 21A) vertreten ist. Die MA 21A

berichtet über die Vienna Waterfront Development. In einem Festakt wird eine Deklaration für eine nachhaltige

Entwicklung der Städte mit Wasserstraßen unterzeichnet.



Die Magistratsabteilung Stadtteilplanung und Flächennutzung Süd-Nordost (MA 21B) ist zum Thema

„Hauptbahnhof Wien“ zu Gast bei der Stiftung Urban Future Forum in Frankfurt am Main und bei der

International Federation of Housing and Planning in Lissabon . Eine städtebauliche Arbeitsgruppe begibt sich

nach Serbien. Die MA 21B ist am Interreg IVc-Treffen Climateproof Cities in Scheveningen vertreten.



Eine Delegation aus Budapest informiert sich in der Magistratsabteilung Straßenverwaltung und Straßenbau

(MA 28) über die Ausfugung der innerstädtischen Straßenbeläge, vor allem der „ornamentalen Zierbeläge“ in

den Fußgängerzonen, verwendete Belagsarten und Plattenformate, Straßenreinigung, Parkordnung in der

Innenstadt, Warenanlieferung und Müllabfuhr in den Fußgängerzonen. Die MA 28 ist später zu Besuch in

Budapest. Istanbul interessiert sich für das Pavement Management System und Frankfurt am Main u.a. für

Verkehrspolitik, den Masterplan Verkehr 2003, Barrierefreiheit und die Radwegeplanung. Die MA 28 ist auf

den Schwerpunktdestinationen Berlin und Sofia vertreten.



Die Magistratsabteilung Stadtvermessung (MA 41) ist mit dem Vortrag „Einsatz von 3D-Stadtmodellen in

Österreich“ in Lindau im Rahmen eines internationalen Kongresses vertreten und nimmt am

ISO-TC211-Meeting in Rom mit dem Arbeitsgebiet Geoinformation und Führung und am Geodäsie-und

Geoinformations-Kongress INTERGEO 2007 in Leipzig teil. Bulgarische KatasterexpertInnen werden

empfangen.



Die Magistratsabteilung Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten (MA 46) empfängt

eine Reihe von Delegationen aus Bukarest, Belgrad und Prag, die sich für Parkraumbewirtschaftung,

Verkehrsmanagement im Zusammenhang mit Ampelschaltungen, Verkehrssicherheit, Garagenkonzept und

Radfahranlagen interessieren. Die MA 46 ist mit den Themenbereichen Tempolimits auf Freilandstraßen,

Videoüberwachung und Section Control sowie Road Safety Audit und Road Safety Inspection auf einer

internationalen Konferenz in Zürich vertreten.







Kultur und Wissenschaft

Besonderes Augenmerk legt die Kulturabteilung (MA 7) auf die Förderung, Betreuung und Finanzierung von

Wiener Projekten im Ausland. Viele Wiener KünstlerInnen werden bei Tourneen und bei der Teilnahme an

internationalen Festivals unterstützt.



Auf erhebliches Publikumsinteresse stößt die Präsentation der jüngeren Wiener Videokunst in St. Petersburg

im Kulturzentrum Pushkinskaja und in Perm in der VideoTochka. Diese themenzentrierte DVD-Kompilation

„Wiener Videos“ stammt zur Gänze aus der Sammlung des neu errichteten Museums auf Abruf (MUSA). Sie

entstand im Rahmen einer Kooperation mit dem Bétonsalon in Paris und wurde für die Stationen in Russland

bedeutend erweitert. Die Internationale Tagung „Kulturelles Erbe und Neue Technologien“ im Wiener Rathaus

in Zusammenarbeit mit den Kulturinstituten von Rumänien und Bulgarien beschäftigt sich mit kulturellem Erbe

sowie dessen Erhaltung und Finanzierung für die neuen EU-Mitgliedsländer.



Für das Verständnis österreichischer Literatur ist der Zugang zu zeitgenössischen Werken ein wichtiger

Faktor. Das Literaturreferat trägt wesentlich dazu bei, indem es ausländischen Bibliotheken ausgewählte

Werke zur Verfügung stellt. Diese Kooperation kann heuer mit Institutionen von Kuala Lumpur, Pretoria,

Zagreb und Nizhnij Novgorod etabliert werden.



Ins Ausland reisen vor allem auch MusikerInnen. Chöre, Ensembles und Orchester geben Konzerte in ganz

Europa, Israel, Nordamerika, Australien, Japan, der Republik Korea und der Volksrepublik China. Bei dem in

Zusammenarbeit mit dem Music Information Centre Austria im April in New York veranstalteten Festival

„Moving Patterns“ präsentieren sich österreichische MusikerInnen dem amerikanischen Publikum.



Für die Theater Wiens stellvertretend sei das Wiener Schauspielhaus genannt, mit dem Gastspiel „Die

Troerinnen“, Montclair State University/USA und Seoul Arts Center und mit Produktionen beim Edinburgh

Festival und beim Festival Internacional de Buenos Aires.



Das ganze Jahr über finden in Wien diverse Kulturveranstaltungen statt, aus dem Bereich Musik etwa die

Französischen Tanzwochen, die mit einem Mode-Schwerpunkt abschließen. Musik, Tanz und Poesie

präsentiert das Festival Salam.Orient 2007 an verschiedenen Schauplätzen. Die KünstlerInnen kommen u.a.

aus dem Senegal, Marokko, Algerien, der Türkei, Indien, Usbekistan, Tansania und dem Sudan. Einer der

Schwerpunkte ist der Sufismus.



Bisher haben über 1.000 Wiener Vorlesungen der bedeutendsten WissenschafterInnen der Gegenwart

stattgefunden. An den Veranstaltungen nimmt immer ein sehr großes Publikum – oft über 1.000 ZuhörerInnen

– teil.



Das Projekt der Wiener Vorlesungen „Städte im Dialog“ exportiert die Diskussion und Auseinandersetzung zu

wichtigen Fragen in andere Städte. Im Berichtsjahr finden zwei Veranstaltungen in Brüssel statt.



Im Juli nehmen die Wiener Vorlesungen zu einem der aktuellen wissenschaftlichen Diskussionsthemen im

Spannungsfeld von Biologie, Evolutionstheorie und Philosophie – das Universum und die Lebenswelten:

Schöpfung oder Evolution – Stellung. Es diskutieren der Präsident der Österreichischen Akademie der

Wissenschaften, Univ.-Prof. Dr. Peter Schuster, und der Dekan der Fakultät für Philosophie und

Bildungswissenschaft, Univ.-Prof. Dr. Peter Kampits, unter der Leitung des Historikers und Koordinators der

Wiener Vorlesungen, Univ.-Prof. Dr. Hubert Christian Ehalt, zum Thema „Einfaches und höheres Leben.

Evolution oder Design?“.



Zwei amerikanische Kulturhistoriker haben entscheidend dazu beigetragen, die künstlerischphilosophisch

intellektuelle Kultur der Wiener Moderne zu analysieren und in eindrucksvollen Werken der Weltöffentlichkeit

zu vermitteln: Carl E. Schorske und William M. Johnston. Bei seiner Vorlesung im Wien-Haus Brüssel referiert

er über „Die Globalisierung der Kultur und die Vermarktung der Gedächtnisorte in Europa. Betrachtungen über

Stefan Zweig“.



Das Wiener Stadt- und Landesarchiv (MA 8) ist auf dem 77. Deutschen Archivtag in Mannheim mit dem

Rahmenthema „Lebendige Erinnerungskultur für die Zukunft“ und auf der Konferenz „Internationale Standards

im Archivwesen“ im Deutschen Bundesarchiv vertreten. An der Archivschule in Marburg findet ein Seminar

über Qualitätsmanagement und Personalentwicklung statt. Vorträge werden über Atlasarbeiten in Münster

und Laibach und über die Bedeutung der Wiener Türkenbelagerungen für die kollektive Identität Wiens bei

einer Tagung der Universität Lecce / Apulien gehalten.



Folgende Archivalien werden bei Ausstellungen gezeigt: Das Gräberbuch des Wiener Minoritenklosters aus

dem 14. Jahrhundert bei der Ausstellung über Margarethe Maultasch auf Schloss Tirol bei Meran, Meldezettel

von Joseph Roth im Literaturhaus München und in Meran sowie ein Akt eines jüdischen

Wohltätigkeitsvereins im Jüdischen Museum Frankfurt am Main. Gemeinsam mit der Österreichischen

Botschaft in Ottawa sind die Vorbereitungsarbeiten für eine Ausstellung über Wiener Kaffeehäuser in Kanada

angelaufen. Zahlreiche Archivdelegationen besuchen die MA 8, darunter das Stadtarchiv St. Petersburg und

ein thailändischer TV-Sender, um den Eintrag von König Bhumibol Adulyadej ins Goldene Buch der Stadt

Wien zu filmen.



Die MA 8 ist auf der Internationalen Ausstellung der Archive im Mai in Bogotá vertreten. Anlass ist die

Ernennung der kolumbianischen Hauptstadt zur UNESCO-Welthauptstadt des Buches und

lateinamerikanischen Kulturhauptstadt. Im September findet die von der Historischen Kommission für die

böhmischen Länder und dem Institut für österreichische Geschichtsforschung veranstaltete internationale

Tagung „Schulstiftungen und Studienfinanzierung“ statt, WissenschafterInnen aus sechs Staaten nehmen

daran teil.

Die Wienbibliothek (MA 9) ist mit Architekturplakaten gemeinsam mit dem Österreichischen Kulturforum

Moskau auf den Tagen der österreichischen Architektur in Jekatarinenburg vertreten und beteiligt sich an

folgenden Ausstellungen durch Leihgaben:



„Death Fugue“ in der Fundació Caixa Catalunya in Barcelona, „Spiel mit Technik“ im Deutschen

Technikmuseum Berlin, „Kabarett Fledermaus 1907-1913“ im Museum Villa Stuck in München, „Die Beste

aller Frauen“ im Jüdisches Museum Frankfurt am Main und „Helmut Qualtinger“ im Österreichischen

Kulturforum in Warschau.



Die MA 9 ist auf wichtigen Kongressen vertreten, dazu gehören der „Kongress für Information und Bibliothek“

in Leipzig und die Tagung „Die Kulturgesellschaft und die Zukunft der Bibliotheken“ in Reutlingen mit dem

Referat „Veranstaltungen der Büchereien Wiens. In Konkurrenz zu internationalen Kulturhäusern“. In Marbach

findet die Tagung des Deutschen Literaturarchivs statt, außerdem die „Allegro-HANS-Anwendertagung“ in

Bonn, die „Marlene Dietrich Collection“ in Berlin und das „26. Poeten-fest“ in Erlangen.







Wien Museum

Erstmals findet die alle drei Jahre stattfindende Generalkonferenz des International Council of Museums

(ICOM) in Wien statt. 2.300 ExpertInnen aus 90 Staaten diskutieren in 70 Tagungen die Gegenwart und

Zukunft der Museen unter dem Thema „Museen und universelles Erbe“. Exkursionen zu Museen im In- wie

benachbarten Ausland runden die Tagung ab. An der Konferenz nehmen die Bundesministerin für Unterricht,

Kunst und Kultur Dr. Claudia Schmied und Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny teil. ICOM hat 24.000

MitgliederInnen in 150 Staaten.



Auch 2007 ist die Neukonzeption der Dauerausstellung ein wichtiger Teil der Auslandsarbeit des Wien

Museums. Drei erst kürzlich realisierte ständige Präsentationen, die wertvolle Anregungen für die eigene

Museumsarbeit liefern, sind im Deutschen Historischen Museum in Berlin, dem Stadt- und Hygienemuseum in

Dresden zu sehen. Im Rahmen der Vorbereitungen zur Aufstellung der archäologischen Sammlung ist das

Wien Museum in diversen Museen in London zu Gast.



Gespräche mit Projektverantwortlichen einer Neugestaltung eines großen Römermuseums im

archäologischen Park Xanten am Niederrhein und die Besichtigung des Rheinischen Landesmuseums liefern

weitere wertvolle Anregungen für die praktische Arbeit am Römermuseum. Dazu kommen Begegnungen in

der Messe Exponatec in Köln und dem Sammlungszentrum des Schweizerischen Landesmuseums bei

Zürich. Die Abteilung Restaurierung nimmt an der internationalen Konferenz „Museum Microclimates“ in

Kopenhagen teil.



Direktor Dr. Wolfgang Kos stellt in Vilnius das Wien Museum vor. Die Kunst-Großereignisse Documenta in

Kassel und der Skulptur-Projekte in Münster werden vom Wien Museum besucht. Auf einem

Donauhanse-Workshop in Serbien werden den beteiligten Kulturinstitutionen aus Sremski Karlovci und

Petrovaradin Erfahrungen in Bezug auf Vermarktung und Museumsmanagement, die in der praktischen

Museumsarbeit gewonnen wurden, vermittelt.



Das Wien Museum nimmt an der Fachexkursion Museumspädagogik in Bozen teil. Die Vermittlungsabteilung

ist auf der „International Conference on Art, Museums and Visual Impairment“ in London vertreten. Eines der

Themen ist der Zugang für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zu Museen.



Die Konzeption und Durchführung von Sonderausstellungen schließt meist die Zusammenarbeit mit

ausländischen Institutionen und vielfältige Kontakte mit LeihgeberInnen aus dem Ausland ein. 2007

beispielsweise stellt der Circus Roncalli bedeutende Leihgaben für die im Wien Museum Karlsplatz gezeigte

Ausstellung „Im Wirtshaus“ zur Verfügung.



Leihgaben gehen im Berichtsjahr an folgende Museen: Max Klinger und die Folgen/Museum der Bildenden

Künste Leipzig und Hamburger Kunsthalle, Van Gogh and Expressionism/Neue Galerie New York, Kempelen

– Randfigur der Geschichte/ Kunsthalle Budapest, Schiele/Munch Museum Oslo, Biedermeier / Deutsches

Historisches Museum Berlin und Louvre Paris, Viva Mozart/Sejong Center Seoul , Der Wiener

Kinetismus/Neues Museum Weimar, The Grand Atelier: Pathways of Art in Europe/Palais des Beaux Arts

Brüssel, Kabarett Fledermaus/Museum Villa Stuck München, Gustav Klimt/Neue Galerie New York,

Eichendorff wiederfinden/Goethehaus und Beste aller Frauen im Jüdischen Museum/ Frankfurt am Main.

Gesundheit und Soziales

Die EU-Gesundheitsrichtlinie ist das brennendste Thema für die Bereichsleitung für Koordination und

Kooperation von Einrichtungen des Wiener Gesundheitswesens mit der Europäischen Kommission. Die

Vorhaben der Europäischen Kommission in diesem Bereich dürfen nicht unterschätzt werden: Wichtig ist,

dass das Subsidiaritätsprinzip im Gesundheitsbereich erhalten bleibt und nicht durch Binnenmarktregeln

ausgehöhlt wird und dass für alle geplanten Behandlungen im Ausland die vorherige Autorisierung durch den

Mitgliedsstaat erfolgt. Es darf nicht sein, dass in Europa zukünftig nur mehr PatientInnen, die es sich leisten

können, Zugang zu medizinischen Behandlungen höchster Qualität haben – damit wäre auch dem

Universalitätsgedanken widersprochen. Die Bereichsleitung engagiert sich massiv in dieser Richtung:

Beginnend mit der Mitwirkung an der Stellungnahme des Landes Wien zur Öffentlichen Konsultation der

Europäischen Kommission über grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung im Jänner 2007 wie auch im

Rahmen des europäischen sektoralen sozialen Dialogs als Mitglied von HOSPEEM, der

Arbeitgeberorganisation für den Krankenhaussektor in Europa.



Die „European Hospital and Healthcare Employers’ Association“ (HOSPEEM) auf Arbeitgeberseite und die

„European Public Services Union“ (EPSU) auf Arbeitnehmerseite ist von der Europäischen Kommission als

Sozialpartner für den sektoralen sozialen Dialog im Krankenhaus- und Gesundheitssektor der EU anerkannt.

Auf österreichischer Seite ist die Austrian Hospital and Health Services Platform im Verband der Öffentlichen

Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs (VÖWG) organisiert und Mitglied von HOSPEEM. Gleichzeitig ist

die VÖWG die österreichische Sektion des EU-Arbeitgeberverbandes CEEP (European Centre of Enterprises

with Public Participation and of Enterprises of General Economic Interest). Die Bereichsleitung ist in der

Kommission Sozialpolitik und Öffentliches Gesundheitswesen der Versammlung der Regionen Europas

(VRE) vertreten. Die Bereichsleitung für Strukturentwicklung ist auf der E-Health-Woche in Berlin und dem

Symposium „Best – Hospital mit dem Schwerpunkt auf der Verschränkung betriebswirtschaftlicher Ansprüche

mit der medizinischen Praxis“ zum Thema „IT-Standards für den gesamten Wiener Krankenanstaltenverbund“

in Hamburg vertreten. In Zürich findet ein Meinungsaustausch mit Schweizer KollegInnen statt. Im Rahmen

des Projekts „Gesunde Städte“ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nimmt die Bereichsleitung mit der

Magistratsabteilung Stadtentwicklung und Stadtplanung (MA 18) am „Healthy Ageing Subnetwork Meeting“ in

Rijeka teil. In Rennes findet das jährliche WHO-Business-Treffen statt, diskutiert werden u.a.

gesundheitsförderliche Stadtplanung und Gesundheit von MigrantInnen. In Wien findet die internationale

Konferenz Gesundheitsfördernder Krankenhäuser statt, 500 TeilnehmerInnen aus 33 Staaten diskutieren

unter dem Motto „Contributions of Health Promoting Hospitals to the Improvement of Quality of Care, Quality of

Life and Quality of Health Systems”. Die Konferenz „Cross-border E-Health in the Baltic Sea Region“ in

Stockholm führt zu folgenden Erkenntnissen: E-Health-Applikationen verändern den Workflow in der

Servicekette, die Rolle der Berufsgruppen ändert sich, es kommt zu einer anderen Verteilung von

Kompetenzen und es entstehen neue Business-Modelle. Der internationale Informationsaustausch im Bereich

der Gesundheitsberichterstattung läuft über Gespräche mit ausländischen Delegationen, ExpertInnen und auf

Konferenzen, wie der „European Conference on Health Indicators in the European Regions“ in Prag.



Die Magistratsabteilung Gesundheitsdienst der Stadt Wien (MA 15) nimmt an einer Studienreise nach

Baden-Württemberg teil, um das Hausgemeinschaftsmodell kennen zu lernen. Das Ambulatorium zur

Diagnose und Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten beteiligt sich an einer Studie über die

epidemiologische Erfassung von Infektionen und hält dazu einen Vortrag in Košice. Eine Reihe von

Delegationen, darunter StudentInnen der Cornell Universität und GastärztInnen aus Polen und Tadschikistan ,

besuchen das Ambulatorium.



Die Magistratsabteilung Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40) lädt zu einer Fachtagung der

SozialarbeiterInnen großer Städte Deutschlands.



Die Auslandsaktivitäten des Rettungs- und Krankenbeförderungsdienstes (MA 70) stehen im Zeichen der

Vorbereitung der Fußball Europameisterschaft 2008. Gemeinsam mit weiteren Einrichtungen der Stadt Wien

werden in Berlin, Hamburg und München Gespräche zu Sicherheitseinrichtungen, Ambulanzräumen,

Feuerwachen usw. geführt. Die MA 70 ist auch auf der EU Leitmesse für Rettung und Mobilität in Fulda und

Symposien in Italien, Estland und Tschechien vertreten.



Die Landessanitätsdirektion betreut eine Reihe von Delegationen und beschäftigt sich seit den ersten

Anthrax-Einsätzen im Jahr 2001 mit Maßnahmen bei chemischen, biologischen und radionuklearen

(CBRN) Gefahren. Im Rahmen eines EU-Projektes mit dem Ziel, einheitliches Trainingsmaterial zu

CBRN-Gefahren für Gesundheitspersonal in der EU zu entwickeln, findet ein erster Pilotkurs in Athen statt.

Ein/e Mitarbeiter/in wird nach entsprechendem Assessment in ein zweijähriges EU-Trainingsprogramm in

Interventionsepidemiologie (EPIET) in Paris aufgenommen.

In Wien finden im Berichtsjahr wieder Megakongresse aus dem Bereich der Medizin statt, dazu gehört der

Kardiologenkongress im Sommer mit rund 30.000 TeilnehmerInnen und der Augenheilkunde-Kongress mit

etwa 4.000 MedizinerInnen.







Krankenanstaltenverbund

Seit Jahren nimmt der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) am HOPE (Ständiger Ausschuss der

Krankenhäuser der Europäischen Union)Austauschprogramm teil. Es ermöglicht den TeilnehmerInnen

Einblicke in das Gesundheits- und Krankenhaussystem anderer Staaten. Das Motto im Berichtsjahr ist

„Ungleichmäßigkeiten in der Gesundheit“.



Der KAV ist ein äußerst beliebter Anlaufpunkt für ausländische Delegationen, seien es sozialmedizinische

Zentren, Krankenhäuser oder die Generaldirektion. Die BesucherInnen kommen aus der Volksrepublik China,

Tschechien, Italien, Japan, Jordanien, Moldau, Russland und der Republik Korea. Die Einrichtungen des KAV

nehmen umgekehrt auch an Veranstaltungen und Tagungen im Ausland teil, dazu gehören auszugsweise der

30. Deutsche Krankenhaustag in Düsseldorf, das Netzwerktreffen Demenz in Stockholm, die Expertise

Wachkoma in Essen, die European Nurse Directors Association in Reykjavik, die Ärztetage in Grado und der

Congress of European Association of Hospital Pharmacists in Bordeaux .







Fonds Soziales Wien

Der Fonds Soziales Wien (FSW) nimmt an sechs Projekten des EU-Programms Equal teil und bewirbt sich

erfolgreich bei der Europäischen Kommission



für weitere Programme der nächsten Förderperiode 2007-2013. Der FSW ist in mehreren Arbeitsgruppen von

EUROCITIES sehr aktiv und wird eingeladen gemeinsam mit Berlin , München, Dublin, Nantes, Malmö,

Sofia, Riga, Warschau, Manchester, Belfast und Madrid am Netzwerk OpenCities teilzunehmen. Im Fokus des

Projekts steht die Beziehung zwischen europäischen Stadtverwaltungen und der zunehmend vielfältigen

städtischen Bevölkerung. Es soll untersucht werden, wie Bevölkerungsgruppen mit Migrationshintergrund zur

Internationalisierung der Städte beitragen können. Der FSW ist auch im Netzwerk europäischer

Sozialdatenbanken www.socialinfo.eu vertreten, das multilinguale Angebot wird auf 15 Sprachen erweitert.

Bratislava, Brünn und Krakau melden ihr Interesse an einer Mitwirkung an.



28 internationale Delegationen, darunter auch die Organisation for Economic Co-operation and Development

(OECD), besuchen den Fonds. Der FSW nimmt an internationalen Konferenzen teil, wie der

Übersetzungskonferenz zur deutschen Fassung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit

Behinderungen und der 9. Fachmesse für den Sozialmarkt Deutschland ConSozial in Nürnberg.

Studienreisen führen nach Newcastle und Dänemark.







Sucht- und Drogenkoordination

Als Vertreter der Sucht- und DrogenkoordinatorInnen der österreichischen Bundesländer nimmt

Drogenkoordinator Michael Dressel monatlich an den Sitzungen der ressortübergreifenden

EU-Ratsarbeitsgruppe „Horizontale Gruppe Drogen“ in Brüssel teil. Die Leitung des Institutes für

Suchtdiagnostik ist auf dem Kongress „Forschungsergebnisse in der Suchtmedizin und ihrer therapeutischen

Konsequenzen“ der Deutschen Gesellschaft für Suchtmedizin in Berlin vertreten. Fast 350 TeilnehmerInnen

aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befassen sich mit den neuesten Erkenntnissen zum Verhältnis

von suchtmedizinischer Praxis zu suchtmedizinischer Forschung. In zahlreichen Workshops, Arbeitsgruppen

und Symposien werden Themenbereiche wie Substitution, Sucht und Alter, Besonderheiten der Behandlung

von suchtkranken PatientInnen beleuchtet und internationale Erfahrungen ausgetauscht.

Frauengesundheitsbeauftragte

Die Frauengesundheitsbeauftragte Univ.-Prof. Dr. Beate Wimmer-Puchinger wird als Expertin und Referentin

zu internationalen Tagungen und Kongressen geladen. Dazu gehören der International Congress of

International Society of Psychosomatic Obstetrics and Gynecology in Kyoto, der internationale AIDS Kongress

in Frankfurt am Main und die European Conference on Public Health in Helsinki . Als Keynote Speaker ist sie

mit dem Thema „Chancengleichheit in der Gesundheit“ auf der grenzüberschreitenden Veranstaltungsreihe

Gender Medizin in Vaduz und zu „Essstörungen“ auf dem Body Image and Eating Disorders Forum in

Adelaide vertreten. Dazu kommen nach Veranstaltungen in Deutschland und diverse Kongresse in Wien.







Seniorenbeauftragter

Kontakte ergeben sich mit SeniorInnenvertretungen in Fürth, Hamburg, Köln und München und via des

Informationsdienstes des Seniorenbüros mit Belgien, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden und

den USA. Seniorenbeauftragter Friedrich Grundei betreut Delegationen aus der Republik Korea, von denen

eine auch verschiedene Geriatrie- und Beratungszentren besucht. Referate und Diskussionen gibt es auch mit

BesucherInnen aus den Niederlanden und Finnland.







Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwalt

Die Anwaltschaft nimmt an einer Studienreise nach Baden-Württemberg teil, in deren Mittelpunkt das

Kennenlernen des Hausgemeinschaftsmodells steht, um Einblicke in die organisatorischen und pflegerischen

Abläufe zu gewinnen. Eine internationale Roundtable Konferenz in Sopron widmet sich der öffentlichen

Stiftung der PatientInnenrechte, Rechte betreuter Personen und der Kinderrechte. Erfahrungen, Tendenzen

und Zukunftsperspektiven zum Schutz der Rechte der PatientInnen in europäischen Ländern werden

ebenfalls diskutiert.







Umwelt

a

Stadträtin Mag. Ulli Sima lädt im März zum internationalen Luftkongress „Gute Luft kenne keine Grenzen“ ins

Wiener Rathaus. Hauptthema ist der Kampf gegen den Feinstaub. Wien arbeitet seit langem mit den

Nachbarstaaten, etwa im EU-Projekt „Transnational Air Quality Improvement“, zusammen.



Die Magistratsabteilung Umweltschutz (MA 22) ist in einer Reihe von Organisationen und Netzwerken aktiv

und an vielen EU-Projekten beteiligt. Die MA 22 stellt darüber hinaus den gemeinsamen Ländervertreter der

Berner Konvention „Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wildlebenden Pflanzen und Tiere

und ihrer Lebensräume“. Vorrangiges Ziel ist die Berücksichtigung des Schutzes von wildlebenden Tieren und

Pflanzen und deren Lebensräumen in allen von den Regierungen gesetzten Zielen und ausgearbeiteten

Programmen. Die irische Umweltbehörde möchte das Wiener Modell des ÖkoBusinessPlan in Irland

einführen. Zielgruppe sind dabei vor allem kleine und mittlere Unternehmen. Die MA 22 ist Projektpartner.



Im November unterzeichnet Bürgermeister Dr. Michael Häupl das Kooperationsprojekt

„ÖkoBusinessPartnership Indien “, ein Joint Venture zwischen der United Nations Industrial Development

Organization (UNIDO), dem indischen Umweltministerium und der Stadt Wien. Ziel des Projektes ist es, in

sechs indischen Städten eine Umweltpolitik aufzubauen, wobei das Programm „ÖkoBusinessPlan Wien“ als

Vorbild dienen soll. Die MA 22 ist auf internationalen Konferenzen in Wageningen und Sheffield vertreten und

empfängt zahlreiche internationale Delegationen.



Die internationalen Aktivitäten der Magistratsabteilung Wien Kanal (MA 30) konzentrieren sich im Berichtsjahr

auf die Präsentation von Umweltleistungen, die in den letzten Jahren in Wien realisiert wurden. Projekte zum

Thema Abwassermanagement und Gewässerschutz werden einem internationalen Publikum vorgestellt. Im

Dezember nimmt die MA 30 auf Einladung des Shenyang Environmental Protection Bureau an

Erstgesprächen zu einer möglichen Zusammenarbeit teil. Die Stadtverwaltung der Hauptstadt der Provinz

Liaoning zeigt großes Interesse an Wiener Lösungen zum Gewässerschutz, an der Erfassung und

Überwachung industrieller Abwässer und der Prozesstechnologie für Kläranlagen. Die MA 30 nimmt auch an

Präsentationen in Neu Delhi und den Vereinigten Arabischen Emiraten teil. Die MA 30 empfängt darüber

hinaus Delegationen und ist an EU-Projekten beteiligt.



Die Auslandsaktivitäten der Wasserwerke (MA 31) stehen im Zeichen der Vorbereitung des Internationalen

Weltwasserkongresses 2008. Im Vorfeld werden gemeinsam mit der bei der MA 31 beheimateten

Internationalen Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke im Donaueinzugsgebiet Kongresse veranstaltet:

„Groundwater Management in the Danube River Basis and Other Large River Basins“ in Belgrad und „Water

Loss“ in Bukarest . Weitere internationale Begegnungen gibt es in Budapest , Siofok und Maria Enzersdorf .



Ein äußerst beliebter Anlaufpunkt für internationale Delegationen ist das Stadtgartenamt (MA 42). Die MA 42

ist auch im Ausland präsent, wie den Wien-Tagen in New York und Berlin sowie bei der alljährlichen

Präsentation in Cervia und auf der internationalen Gartenausstellung in Olmütz. Studienreisen und

Begehungen führen nach Paris und nach Gera in Thüringen. Im September findet in Dublin die „International

Federation of Park and Recreation Administration“ statt. Auf besonderes Interesse stößt ein Vortrag in

Bratislava . Im November wird eine Österreichecke im Park Gűell in Barcelona eröffnet.



In Wien wird in Memoriam des Bürgermeisters von Hiroshima Ichho Ito im Donaupark eine Baumpflanzung

vorgenommen. Organisator der diesjährigen Geburtstagsfeier für Simón Bolívar im Donaupark ist Kolumbien,

an der Zeremonie nehmen überdies die Botschaften Perus, Boliviens, Ecuadors, der Bolivarischen Republik

Venezuela und Panamas teil. In Liesing wird der bhutanische Druk-Yul-Park eröffnet.



Die StadtgärtnerInnen leisten am Europatag, dem 9. Mai, ihren symbolischen Beitrag mit einem Beet für

Europa, das auf einer Fläche von 30x25 m die Karte Europas mit bunten Sonnenblumen und Sternen darstellt.

Dazu werden die EU-Mitgliedstaaten in unterschiedlichen Farben je nach Beitrittsjahr dargestellt. An der

a

Eröffnung in Hirschstetten nehmen Stadträtin Mag. Ulli Sima, der deutsche Botschafter Dr. Gerd

Westdickenberg für den deutschen Ratsvorsitz, Bezirksvorsteher Norbert Scheed und der Leiter der

EU-Vertretung DI Karl Georg Doutlik teil. Die Blumengärten Hirschstetten stehen im Advent ganz im Zeichen

der nordeuropäischen Staaten Dänemark, Finnland , Schweden , Norwegen , Estland , Lettland und

Litauen . Neben stimmungsvollen Winterlandschaften werden nordische Bräuche und Traditionen präsentiert.

Der Wiener Christkindlmarkt wartet im Rathauspark mit philippinischen Laternen auf.



Die internationalen Aktivitäten der Magistratsabteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA

48) haben bereits eine lange Tradition. Sie finden auch im Jahre 2007 ihre Fortsetzung. Neben der Betreuung

ausländischer Delegationen zählen vor allem die Teilnahmen an internationalen Fachtagungen und

Konferenzen, an Treffen von Großstädten sowie die erfolgreiche Durchführung des 8. Internationalen

Abfallwirtschaftskongresses im Wiener Kongresszentrum dazu.



Im Berichtsjahr besuchen 33 ausländische Delegationen die MA 48. Zum Tagesprogramm gehören die

Besichtigungen der Wiener Abfallbehandlungsanlagen sowie Fachvorträge über die Wiener Abfallwirtschaft.

Die Delegationen kommen aus EU-Staaten, der Schweiz , Russland, Armenien , Aserbaidschan , Nordafrika

sowie Asien und Südamerika. Die MA 48 nimmt an den Wien-Tagen in den Vereinigten Arabischen Emiraten

und dem Dialogforum in Wien teil und organisiert einen Informationstag in Krakau . Darüber hinaus besuchen

MitarbeiterInnen der MA 48 mehrere internationale Kongresse und Fachtagungen sowie Seminare,

Ausstellungen und Messen in Luzern , Münster, Frankfurt am Main, Köln und München.



13 Großstädtetreffen zu Themen wie Abfallwirt-schaft und -logistik, Straßenreinigung und

Gesundheitsförderung finden in München, Hamburg, Zürich, Köln, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main,

Hannover und Basel statt. Im Rahmen der Zusammenarbeit des Österreichischen mit dem Deutschen

Städtebund werden VertreterInnen zu drei Arbeitskreissitzungen entsandt.



Durch Werksbesichtigungen können wichtige Erfahrungen im Rahmen der Anlagenplanung gesammelt

werden. Zu den besichtigten Anlagen zählen Schlackenaufbereitungsanlagen in Deutschland, der Schweiz

und den Niederlanden, abfallwirtschaftliche Anlagen in New York, mobile Schneeschmelzanlagen für den

Winterdienst in Toronto und Halifax, eine pneumatische Müllsammelanlage in Barcelona und Kompostwerke

in München.



Im November findet in Wien der 8. Internationale Wiener Abfallwirtschaftskongress „Rote Karte für den Mist –

Liberalisierung – Erfolgskonzepte – Eigenverantwortung“ statt. An diesem Kongress nehmen 400 Personen

aus 25 Ländern teil, neben europäischen Staaten auch aus Ägypten, Nepal und Israel.

a

Im Februar treffen Stadträtin Mag. Ulli Sima und die MA 48 mit dem amerikanischen Zukunftsforscher Dennis

Meadows zum fachlichen Erfahrungsaustausch zusammen. Prof. Meadows wurde bereits Anfang der 70er

Jahre als Autor des Buches „Die Grenzen des Wachstums“ bekannt. Anhand seiner computergestützten

Simulationen zeigte er bereits damals auf, dass dem Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum z.B. durch

Rohstoffknappheit und Umweltverschmutzung Grenzen gesetzt sind.



Die Magistratsabteilung 49 besteht aus dem Forstamt und dem Landwirtschaftsbetrieb. Das Forstamt führt im

Berichtsjahr acht Exkursionen für Gruppen aus Uganda , der Republik Korea, Rumänien, Japan , der

Volksrepublik China, Deutschland und Kroatien durch. Die PolitikerInnen, ÖkologInnen und Forstleute

informieren sich über das weite Aufgabenfeld der MA 49 sowie das Management der Wiener Wälder und

Felder.



Im April findet das Kirschenhainfest auf der Donauinsel statt. Die Veranstaltung, die von der

Bezirksvorstehung Floridsdorf, dem Forstamt sowie der Japanischen Botschaft organisiert wird, steht im

Zeichen der österreichisch- japanischen Freundschaft. Neben tänzerischen und gesanglichen Darbietungen

österreichischer und japanischer SchülerInnen stehen japanisches Bogenschießen, Vorführungen der

japanischen Schwertkunst sowie die Kunst der japanischen Kalligraphie und Papierfalttechnik auf dem

Programm.



Im Bereich Landwirtschaftsbetrieb wird das Weingut Cobenzl und seine Weine auf Messen und

Veranstaltungen in New York, Berlin, Düsseldorf, Stockholm, Moskau und Bukarest präsentiert. Bei einem

Vortrag im Verbindungsbüro der Stadt Wien in Brüssel wird das Thema „Landwirtschaft in der Großstadt Wien“

vorgestellt.







Umweltanwaltschaft

In ihrer Eigenschaft als Atomschutzbeauftragte der Stadt Wien nimmt die Umweltanwaltschaft an den

bilateralen Nuklearexpertentreffen mit der Slowakei, Ungarn, Deutschland, der Schweiz und Tschechien teil.

Im Rahmen der NuklearexpertInnen-Treffen kommuniziert die Wiener Umweltanwaltschaft die

Anti-Atompolitik der Stadt Wien und nimmt darüber hinaus die Möglichkeit wahr, sich über aktuelle

Entwicklungen zu informieren. Die in den letzten Jahren wesentlich verbesserte Zusammenarbeit Österreichs

mit seinen Nachbarstaaten auf dem Gebiet des Strahlenfrühwarnsystems wird ebenfalls thematisiert. In

Zusammenarbeit mit den Atomschutzbeauftragten der Länder Burgenland, Niederösterreich und

Oberösterreich wird eine gemeinsame Stellungnahme zu den Fertigstellungsplänen für die KKW-Blöcke

Mochovce 3 und 4 in der Slowakei erstellt. Rumänien beabsichtigt am Standort Cernavodă zwei weitere

Reaktorblöcke zu errichten. Die Umweltanwaltschaft bringt ihre Bedenken gegenüber diesem Neubau zum

Ausdruck und fordert ein Konsultationstreffen zu dem geplanten Projekt. Die Umweltanwaltschaft überzeugt

sich im Rahmen einer Exkursion vom konsensgemäßen Zustand des Blocks V1 am KKW-Standort Bohunice /

Slowakei. In Wien findet eine von Global 2000 veranstaltete Konferenz zu Entwicklungen und Perspektiven im

Bereich Kernkraftwerke der Generation 4 und Kernfusion „Science or Fiction. Is there a Future for Nuclear“

statt.







Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung

Bereits im ersten Jahr als Amtsführender Stadtrat spielen die Neuknüpfung und Festigung bestehender

internationaler Kontakte für Dr. Michael Ludwig eine wichtige Rolle. Im März stellt der Stadtrat in Zagreb die

Wien Holding und ihre Verschränkungen mit dem Wohnbau vor. Einen Überblick über kroatische Architektur

gibt die Ausstellung „Avantgarde und Kontinuität“. Auf Einladung des Urban Future Forum stellt Dr. Michael

Ludwig das Projekt Hauptbahnhof Wien in Frankfurt am Main vor.



Die Reise des Wohnbauausschusses führt im September nach Paris und Lyon. Ziel ist es im Lichte der

Herausforderungen, die alle europäischen Metropolen betreffen, verschiedene Stadtentwicklungs- und

Stadterneuerungsprojekte kennen zu lernen und sich mit den politischen EntscheidungsträgerInnen

auszutauschen. Stadtrat Dr. Michael Ludwig trifft mit den Pariser Kollegen Jean Pierre Caffet für

Stadtentwicklung und Architektur und Jean-Yves Mano für Wohnbau zusammen. Inhalt der Gespräche ist die

Pariser Initiative trotz begrenzten Wohnraums soziale Ausgewogenheit bei der Schaffung neuen Wohnraums

zu berücksichtigen. Wien stellt die Gebietsbetreuungen und den Weg zur sanften Stadterneuerung vor.

Um den kulturellen Austausch zu fördern, stellt die Stadt Wien der Volksrepublik China ein Grundstück in der

Donaustadt für die Errichtung eines Kulturzentrums zur Verfügung. Auf den ehemaligen Aspanggründen in

Wien 3 wird Europas größte Passivhaussiedlung entstehen, die mit 20 ha auch das größte innerstädtische

Entwicklungsgebiet ist.



Wie in den Vorjahren ist die Gebietsbetreuung Anlaufstelle für internationales Interesse, die MitarbeiterInnen

der Magistratsabteilung Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (MA 25) begrüßen Gäste aus der

Republik Korea und Deutschland. In Leipzig findet eine Konferenz über lokale Partnerschaften in der

Stadtentwicklung statt, dabei wird das Projekt der integrierten und partizipativen Stadtentwicklung anhand des

Brunnenviertels präsentiert.



Die Magistratsabteilung Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien (MA 39) ist seit vielen

Jahren international anerkannt. Im Rahmen der zahlreichen Kooperationen werden Delegationen aus der

Volksrepublik China und Malta über das Qualitätsmanagement informiert. Im Rahmen von

Überwachungsverträgen sind MitarbeiterInnen der MA 39 vorwiegend in europäischen Staaten tätig.



Die Magistratsabteilung Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (MA

50) betreut eine Vielzahl internationaler BesucherInnen, politische VertreterInnen und ExpertInnengruppen.

Dazu kommen Beantwortungen schriftlicher Anfragen zu Wohnbau und Stadterneuerung. Die MA 50 ist auf

Konferenzen vertreten, wie der Wohnbaukonferenz während der portugiesischen EU-Ratspräsidentschaft in

Lissabon , dem Europäischen Kongress der internationalen Mietervereinigung in Berlin und in Tirana . Dort

findet ein Workshop zu „Social Housing“ statt, der von der United Nations Economic Commission for Europe

(UNECE), dem Stabilitätspakt Südosteuropa und UN-Habitat organisiert wird. Die MA 50 vertritt Österreich in

UNECE, ist Mitglied des Europäischen Netzwerkes für Wohnbauforschung und nimmt an EU-Projekten teil.



Der wohnfonds_wien, Fonds für Wohnbau und Stadterneuerung, präsentiert erfolgreiche

Sanierungsmaßnahmen mit Fokus thermisch-energetischer Wohnhaussanierung Thewosan in Bukarest .







Kontrollamt

Das Kontrollamt ist bemüht, den Erfahrungsaustausch nicht nur auf nationaler, sondern auch auf

internationaler Ebene zu fördern. Mit Paris werden die Kontakte dahingehend intensiviert, eine Prüferin hält

sich sechs Monate lang in Paris auf. Ein weiterer Aspekt ist die Unterstützung beim Aufbau von

Kontrolleinrichtungen in Ländern und Städten, die erst jüngst gegründet wurden. Gegenseitige Besuche finden

mit Zagreb statt, im Mittelpunkt der Wiener Gespräche mit Direktor Dr. Erich Hechtner stehen Fragen zur

Prüfung städtischer Unternehmen. Die Delegation kann auch einer Sitzung des Wiener Kontrollausschusses

a

beiwohnen, die von Vorsitzender Gemeinderätin Mag. Waltraut Antonov geleitet wird.







Tierschutzombudsstelle

EU-weit gibt es nur in Österreich ein Totalverbot der Haltung und Mitwirkung von Wildtieren in Zirkussen.

Diese Errungenschaft soll nach dem Wunsch von TierschützerInnen auch in anderen Ländern Standard

werden. Daher stellt die Tierschutzombudsstelle das österreichische Vorzeigemodell bei der

Tierschutz-Arbeitsgruppe des Europäischen Parlaments in Straßburg vor.

VERTRETUNGEN IM AUSLAND



Verbindungsbüro Brüssel/Wien-Haus

Das Verbindungsbüro der Stadt Wien zur EU in Brüssel arbeitet als Informationsquelle, als erster Lobbyist und

als Frühwarnsystem für die Landes- und Stadtpolitik. Ein wesentlicher Vorteil ist die Möglichkeit aktiver und

nachhaltiger Einflussnahme im Interesse der Stadt auf geplante Vorhaben und Politiken der Europäischen

Institutionen.



Hauptansprechpartnerin unter den Institutionen ist die Europäische Kommission. Als Initiatorin für

europäische Gesetzesvorschläge kann sie seitens der Stadt noch während der Entstehung der legislativen

Vorschläge beeinflusst werden. Etwaige anstehende Vertragsverletzungsverfahren, die Wien möglicherweise

betreffen, können ebenso frühzeitig abgeklärt werden. Neben der Europäischen Kommission kommt dem

Europäischen Parlament, insbesondere mit dem neuen Vertrag von Lissabon , eine wachsende Bedeutung

zu. Angesichts der Möglichkeit des Europäischen Parlaments, im Rahmen des Mitentscheidungsverfahren

nach Artikel 251 EG-Vertrag zu den von der Europäischen Kommission vorgelegten Gesetzesvorschlägen

bindende Stellungnahmen abgeben zu können, kann Wien Änderungsanträge einbringen und die Vorschläge

beeinflussen, insbesondere durch ständige Kontaktpflege mit den Mitgliedern des Europäischen Parlaments.



Von wesentlicher Bedeutung ist nicht nur die Kooperation mit europäischen Entscheidungsträgern, sondern

auch mit den anderen nationalen und insbesondere regionalen und lokalen, aber auch

sozialpartnerschaftlichen Interessenvertretungen in Brüssel. Durch Synergien können gemeinsame

Interessen gegenüber den EU-Institutionen vertreten und durchgesetzt werden: Wien arbeitet in lokalen und

regionalen Organisationen sowie in verschiedenen informellen Netzwerken, wie z. B. Capital Cities and

Regions Network oder Cities for Cohesion.



Durch die Verfassung und Evaluierung von Hintergrundinformationen und deren umgehende Weiterleitung

können sensible Themen für das Land vorab definiert werden; durch die Entwicklung von Strategien können

politische Vorgaben und Ziele erfolgreich auf europäischer Ebene durchgesetzt werden. Ein ständiger und

direkter Austausch und Kontakt sowie schnelle und kurze Informationskanäle zwischen der Wiener

Verwaltung, der Politik und dem Verbindungsbüro bilden die Basis des Erfolgs auf europäischer Ebene.



Unter den Besuchergruppen, die alljährlich das Wien-Haus aufsuchen, befinden sich eine

SchülerInnengruppe der bilingualen deutsch-tschechisch/ slowakischen Komenský-Schule,

SeminarteilnehmerInnen zu EU-Programmen bzw. EU-relevanten Themen und StadtpolitikerInnen. Zahlreich

erscheint das Brüsseler Publikum zu einem „Tag der offenen Tür“. Nahezu allmonatlich finden

Abendveranstaltungen statt, darunter sind zwei „Wiener Vorlesungen“, Buchpräsentationen bzw.

AutorenInnenlesungen, Vorträge zur Wiener Landwirtschaft, Zukunft der Luftfahrt und Musik. Das Wien-Haus

beherbergt PraktikantInnen aus Paris.







Verbindungsbüro China/Vienna Representative Office Hong

Kong

Das Verbindungsbüro ist die offizielle Vertretung der Stadt und der Wirtschaftskammer Wien (WKW) in der

Volksrepublik China und den beiden Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao . Das Wien-Büro

vertritt auch den WienTourismus und Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF). Es besteht seit 1995, dass in den

letzten Jahren weitere ähnliche Vertretungen errichtet wurden, unterstreicht die Bedeutung der Region.



Zu den Aktivitäten im Betreuungsbereich gehört die Weiterführung des Kooperationsabkommens zwischen

den Tourismusschulen MODUL der WKW und der Beijing Business School. Diese Schule ist bislang die

einzige Ausbildungsstätte in China, die Tourismusmanagement nach einem westlichen und von den

ProfessorInnen im MODUL entwickelten Lehrplan unterrichtet. Das Wien-Büro bemüht sich um

StudentInnenrekrutierung an der neugegründeten „MODUL-University Vienna“ und nimmt in vermehrtem

Ausmaß an entsprechenden Fachmessen teil. Der Zweck dieser Aktivitäten in China, Vietnam und den

Philippinen ist die Stadt Wien als Ausbildungs- und Forschungsstätte besser bekannt zu machen und die

vielen wissenschaftlichen Errungenschaften einer breiteren Bevölkerung näher zu bringen. Ergänzend dazu

ist das Wien-Büro auf entsprechenden Fachmessen im High-Tech-Bereich in verschiedenen Städten Chinas

beteiligt.



Das Verbindungsbüro ist auch die Anlaufstelle für FachbesucherInnengruppen in Wien, wobei die

umweltfreundliche Stadt besonders vermarktet wird. Ein besonders erfreuliches Erfolgsbeispiel ist der Ankauf

von mehreren Luftmessanlagen für die künftige Olympiastadt Beijing , die vom dortigen Umweltschutzamt bei

heimischen Firmen geordert und in der Zwischenzeit in der chinesischen Hauptstadt installiert sind.

Folgeaufträge anderer chinesischer Stadtverwaltungen sind zu erwarten.



Im November findet in Beijing eine internationale Wirtschafts- und Investmentkonferenz statt, bei der Wien als

„Best City For Chinese Overseas Investments“ ausgezeichnet wird. Im Berichtsjahr organisiert das Wien-Büro

zehn Veranstaltungen in China zur Wiener Standortwerbung bzw. tritt als Teilnehmer auf. Ein wichtiger Teil

der Aufgaben ist die Medienarbeit. Es erscheinen kostenlose Artikel und Berichte über die Stadt und die

Wirtschaft im Gesamtwert von € 1,63 Millionen. Diese Daten fußen auf einer Erhebung und Bewertung durch

eine professionelle Agentur ausschließlich für Hongkong. Für die Volksrepublik insgesamt können keine

Angaben gemacht werden. Der Werbewert ist jedoch mit Sicherheit wesentliche höher – im Detail in China

aber weder erfass- noch berechenbar.







Verbindungsbüro Japan/Vienna Representative Office Tokyo

Das Verbindungsbüro ist die offizielle Vertretung der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer Wien (WKW) und

ist vorwiegend in den Bereichen Tourismus, Wirtschaft und Kultur tätig.



Das Büro nimmt als Aussteller am 19. Super Workshop der Österreich Werbung in Tokio , Nagoya und Osaka

teil. Vor dem Workshop wird ein 4-farbiges Advertorial in der größten Fachzeitschrift des Landes unter dem

Titel „Imperiales Wien – Lebenslust und Kunstgenuss“ geschaltet. Die Japan-Tournee des Musicals

„Elisabeth“ der Vereinigten Bühnen Wien ist eine gute Plattform zur Bewerbung, durch Prospekte wird das

Interesse für 100.000 BesucherInnen an einer Reise geweckt. 80 Reiseveranstalter werden zu den

Aufführungen eingeladen. Anlässlich des „Rosenkavalier“ im New National Theatre Tokyo wird die

Fotoausstellung „Wien 1912-2007“ im Foyer gestaltet, 11.000 OpernliebhaberInnen besuchen die

Ausstellung, 30 VIPs und GeschäftspartnerInnen werden zusätzlich eingeladen.



Gemeinsam mit der Österreich Werbung beteiligt sich das Verbindungsbüro am „JATA World Tourism

Congress & Travel Fair“ in Tokio . Diese jährliche Veranstaltung umfasst 948 Aussteller aus 134 Staaten und

Regionen. 107.000 Interessierte besuchen den Österreich Stand. Die WienTourismus-Austrian

Airlines-Gemeinschaftswerbekampagne „Very Vienna – Lifestyle & Imperiales Wien“ startet im Sommer in den

führenden Zeitungen Asahi und Nikkei, kombiniert wird sie mit einem Gewinnspiel. Die Medien-Aktivitäten

werden durch Herbstkampagnen in Asahi Shimbun und Mainichi Shimbun abgerundet. Mit achtseitigen und

vierfarbigen Beilagen wird Wien unter Beteiligung der wichtigsten Reiseveranstalter und der Münze Österreich

optimal beworben. Zu weiteren touristischen Aktivitäten gehören Online-Kampagnen und die Teilnahme an

der Designmesse „Blickfang“, die mit dem Sujet Museumsquartier 85.000 BesucherInnen anzieht. Das

japanische Pop-Duo Quruli in Yokohama wird vom Ambassade Orchester Wien begleitet, dabei werden

10.000 junge Fans über Wien informiert und 35 JournalistInnen und Reiseveranstalter geladen. In Tokio stellt

sich die MODUL-Universität Wien vor.



Im März findet wieder der größte Tanzwettbewerb „Super Japan Cup Dance“ statt, an dem 1.400 Paare

teilnehmen und der Pokal des Wiener Bürgermeisters vor 16.000 ZuschauerInnen an das Siegerpaar der

Klasse Professional Standard überreicht. Der Joseph-Schumpeter-Preis 2007 wird im Juni an Prof. Dr.

Tatsuro Matsumae, Präsident der Tokai University für die Vielfalt seiner Tätigkeiten in den Bereichen

Wissenschaft, Politik und Kultur verliehen. Der Preis wird von Senator h.c. Prof. KR Walter Nettig, dem

Sonderbeauftragten für internationale wirtschaftliche Angelegenheiten der Stadt Wien, in der Österreichischen

Botschaft übergeben.







Compress Verbindungsbüros

www.compresspr.at

Die Kommunikationsagentur Compress PR betreibt im Auftrag des Presse- und Informationsdienstes der

Stadt Wien (MA 53-PID) Verbindungsbüros in Belgrad, Bratislava, Budapest, Bukarest, Laibach, Krakau,

Moskau, Prag, Sarajevo, Sofia und Zagreb. Zu den Kernkompetenzen zählt in erster Linie die Medienarbeit in

den Zielstädten. Über mittlerweile 5.659 positive Wien-Meldungen in den elf Destinationen im Jahr 2007 wird

Wien hervorragend positioniert. Beispielsweise durch Kulturthemen, die über 2.000 Veröffentlichungen

erreichen. Das Thema Wirtschaft erfährt eine Steigerung von 164,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Um die

positive Präsenz der Stadt kontinuierlich zu gewährleisten, werden von den MitarbeiterInnen in den

Verbindungsbüros 2007 ca. 35.000 Kontakte geknüpft und gepflegt sowie zahlreiche JournalistInnen in Wien

betreut.

Über die Geschehnisse in den Zielstädten informieren die Compress-Verbindungsbüros mittels täglicher City

News. Anlassbezogene Berichte wie kommunale Wahlprognosen oder politische Situationsberichte werden

ebenfalls von ausschließlich lokalen MitarbeiterInnen vor Ort recherchiert und nach Wien berichtet. 2007

werden u.a. auf Anforderung des Auftraggebers für das Kontrollamt, den Fonds Soziales Wien, den

Bürgerdienst (MA 55) und dem Auftragnehmerkataster Österreich (ANKÖ) Recherchen übermittelt. Im

Berichtsjahr werden 82 Wiener Delegationsbesuche in den Zielstädten betreut. Die Verbindungsbüros sind in

die Abwicklung der Schwerpunktdestinationen Sarajevo, Bukarest und Sofia an vorderster Front

eingebunden.



Erstmalig werden Compress-Events veranstaltet, um der Position der Verbindungsbüros noch mehr Gewicht

zu verleihen. In allen Destinationen finden Veranstaltungen in kleinerem, ausgewähltem Rahmen statt, zu

denen die EntscheidungsträgerInnen und MultiplikatorInnen in den Zielstädten geladen sind.



Die Lobbying-Aktivitäten werden deutlich intensiviert. Hervorzuheben sind die Unterstützung im Bereich

Verkehrstechnik in den Städten Zagreb, Sofia und Miskolc. Das Know-how des Compress-Netzwerkes war

auch für TINA Vienna bei der Erstellung von Prefeasibility-Studien in Belgrad und Krakau hilfreich. Bezüglich

des Wissenstransfers von Wiener Niederflur-Straßenbahnen nach Moskau ist Compress eingebunden.

Entsprechend profitiert auch die heimische Wirtschaft vom Compress-Service: relevante Ausschreibungen

aus den Zielstädten sind auf der Website der Compress PR – www. compresspr.at – abrufbar. 2007 werden

ca. 1.500 Ausschreibungen veröffentlicht.



Die beiden Compress Medien „Enjoy Vienna“ und das Online-Magazin www.wieninternational.at haben sich

als Drehscheiben-Medien in den letzten beiden Jahren bestens positioniert. Jeden Donnerstag wird das

Online-Magazin in Deutsch und Englisch mit politischen Einschätzungen vor Neuwahlen oder mit

Hintergrundberichten der aktuellen Entwicklung aus elf mittel- und südosteuropäischen Staaten auf den

neuesten Stand gebracht. KorrespondentInnen bringen Aktuelles über Politik, Wirtschaft, Kultur, Medien und

Wissenschaft ebenso wie Vorort-Geschichten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Beziehungen Wiens zu

seinen Nachbarstädten und -Staaten. Der Menüpunkt „Städtenetzwerk“ bietet wichtige Daten zu elf Staaten

und das Modul „Daten und Fakten“ bietet in 13 Sprachen einen Gesamtüberblick über Wiens kommunale

Themen. Dazu kommen Veranstaltungskalender, Städteporträts und Reisetipps. Im Jahr 2007 hatte

www.wieninternational.at 10.388.353 Zugriffe – eine Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahr. Das

Incoming-Magazin „Enjoy Vienna“ mit seinem exklusiven Vertrieb am Wiener Flughafen – jedes Monat werden

70.000 Exemplare ankommenden Fluggästen persönlich überreicht – wird auch per Direktversand an 10.000

ausgesuchte VIP-Adressen aus Politik, Wirtschaft und Kultur im In- und Ausland mit Schwerpunkt Mittel- und

Südosteuropa übermittelt. Weiters liegt Enjoy Vienna in Hotels der gehobenen Klasse und in diversen

touristischen Institutionen, wie Museen, Info-Stellen etc. auf. Das Magazin hat eine Auflage von monatlich

115.000 Stück und erscheint ebenfalls auf Deutsch und Englisch.

EUROPÄISCHE UNION



Die Europakommission des Gemeinderates

Die Europakommission ist eine von mehreren Kommissionen des Wiener Gemeinderates und hat 14

Mitglieder. Sie transportiert die Positionen Wiens nach innen und außen, begleitet und kommentiert

Beschlüsse der diversen EU-Gremien, betreibt Lobbying, fördert und initiiert den Diskurs über Europa und hält

Kontakt zu Verwaltung und Auslandsbüros. Im Berichtsjahr tritt sie viermal zusammen und behandelt u. a. die

neuen außenpolitischen Leitlinien der Stadt, die AdR-Plenartagungen, die Europäischen Strukturfonds und

EU-Regionalförderungen für Wien.



Im Jänner wird Gemeinde- und Landtagsrätin Dr. Elisabth Vitouch zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihre

Anliegen sind insbesondere Daseinsvorsorge und allgemein kommunale Dienstleistungen, öffentliche

Sicherheit, kulturelle Vielfalt, BürgerInnenbeteiligung und Verbraucherrechte.



Zu den zahlreichen Aufgaben der Vorsitzenden der Europakommission gehören Auftritte bei diversen

Wien-Bällen und Wien-Tagen, AdR-Veranstaltungen, internationalen Netzwerken und Organisationen. Dazu

kommen Konferenzen und Tagungen, etwa von österreichisch-ausländischen Gesellschaften und der

Friedrich-Ebert-Stiftung. In Budapest nimmt Dr. Elisabeth Vitouch am „Dunalog“ teil, einer Konferenz der

Donauanrainerstädte. Ehrengast ist der renommierte Schriftsteller György Konrád. In Laibach informiert sie

über Wiens Erfahrungen während der letzten österreichischen EU-Präsidentschaft. Im Rahmen des

Strukturierten Dialogs mit der Europäischen Kommission trifft sie mit Kommissärin für Außenbeziehungen und

europäische Nachbarschaftspolitik Dr. Benita Ferrero-Waldner zusammen.







Für Wien wichtige Entwicklungen



Richtlinie über Dienstleistungen im Binnenmarkt



Die Dienstleistungsrichtlinie ist seit 1. Jänner 2007 in Kraft. Hinsichtlich der in Art. 6 vorgesehenen Einrichtung

von „einheitlichen AnsprechpartnerInnen“ haben sich die österreichischen Landesamtsdirektoren auf die

Einrichtung dieser „Ansprechstellen“ bei den Ämtern der Landesregierungen geeinigt. Die Umsetzung der

Richtlinie und somit auch die Einrichtung der einheitlichen AnsprechpartnerInnen hat bis spätestens 28.

Dezember 2009 zu erfolgen.





Öffentlicher Personennahverkehr



Die am 10. Mai 2007 nach fast 10-jährigen Verhandlungen vom Rat beschlossene Neuregelung des

öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) beinhaltet Änderungen, die bisher jahrelang umstritten waren, und

vor allem für größere Städte von Bedeutung sind, unter anderem: In-House-Geschäfte, Direktvergaben und

Ausschreibungen sind mögliche Vergabe-Varianten; Städte und Regionen können beschließen, selbst

öffentliche Personenverkehrsdienste zu erbringen oder öffentliche Dienstleistungsaufträge direkt an rechtlich

getrennte Einheiten zu vergeben, über die sie „eine Kontrolle ausüben, die der Kontrolle über ihre eigenen

Dienststellen entspricht“. Werden die Dienste Dritter, die keine internen BetreiberInnen sind, in Anspruch

genommen, so müssen die öffentlichen Dienstleistungsaufträge durch ein wettbewerbliches

Vergabeverfahren vergeben werden. Um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten, dürfen interne

BetreiberInnen nicht aus geschützten Märkten heraus auf anderen Märkten agieren und dort an

wettbewerblichen Vergabeverfahren für die Erbringung von öffentlichen Personenverkehrsdiensten

teilnehmen.





Daseinsvorsorge



Im Rahmen des Pakets „Bürgernahe Agenda“ verabschiedet die Europäische Kommission eine Reihe von

Initiativen: „Ein Binnenmarkt für das Europa des 21. Jahrhunderts“, „Dienstleistungen von allgemeinem

Interesse unter Einschluss von Sozialdienstleistungen: Europas neues Engagement“ und „Chancen,

Zugangsmöglichkeiten und Solidarität: eine neue gesellschaftliche Vision für das Europa des 21.

Jahrhundert“. Der Binnenmarkt wird von der Europäische Kommission als „einer der größten konkreten

Erfolge der EU“ gewertet. Es ist somit evident, dass die Europäische Kommission den sektoralen Ansatz

konsequent weiterverfolgen und sektorspezifische Maßnahmen vorschlagen wird. Wien stellt sich dieser

uneingeschränkt positiven Haltung der Europäische Kommission gegenüber, um der Marktöffnungen

entgegenzutreten und der wirtschaftlichen Wahlfreiheit der Gebietskörperschaften Nachdruck zu verleihen.



Die Dienstleistungen der Stadt Wien, insbesondere jene der Gesundheits- und Sozialdienstleistungen, sind

von den Liberalisierungsbestrebungen der Europäische Kommission massiv betroffen.



Im Hinblick auf die bis zum 28. Dezember 2009 vorzunehmende Umsetzung der Richtlinie über

Dienstleistungen im Binnenmarkt 2006/123/EG in das innerstaatliche Recht veröffentlicht die Europäische

Kommission ein so genanntes Vademecum mit Leitlinien zur Umsetzung und zur Interpretation der Richtlinie.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit erstellt mit dem Bundeskanzleramt einen Gesetzesentwurf,

mit dem die horizontalen Bestimmungen dieser Richtlinie umgesetzt werden. Wien leitet inzwischen ein

magistratsinternes „Negativscreening“ ein, um festzustellen, welche Landesgesetze von der Richtlinie nicht

betroffen sind. An der Einrichtung eines Ansprechpartners für Wien wird gearbeitet.





Wien ist Mitglied des Netzwerkes europäischer gewählter VertreterInnen im Bereich Daseinsvorsorge

(NEELS). Im Europäischen Parlament Brüssel findet eine Konferenz zum Thema „PPP und Konzessionen“

statt. Auf einem weiterem Meeting in Uppsala werden die aktuellen Entwicklungen diskutiert und eine

Deklaration u. a. zum kommunalen Selbstbestimmungsrecht verabschiedet.





Die Regierungskonferenz und der „Änderungsvertrag von Lissabon“



Der Änderungsvertrag wird am 13. Dezember 2007 in Brüssel unterzeichnet. Die Ratifikationsprozesse in den

Mitgliedstaaten werden erwartungsgemäß bis Ende 2008 andauern.



Für die regionale Ebene sind folgende Änderungen von Bedeutung: Das Europäische Parlament wird

aufgewertet; Österreich wird zukünftig 19 von 750 Abgeordneten stellen. Verbesserte Einbeziehung der

nationalen Parlamente: In den Protokollen 1 und 2 sind vermehrte Mitwirkungsrechte im Rahmen der

Subsidiaritätskontrolle vorgesehen („Gelbe Karte“); die Frist für Stellungnahmen wird auf acht Wochen erhöht.

Sozialpolitik: Eine neue horizontale Sozialklausel verstärkt die Verpflichtung der EU zum Schutz der

Beschäftigung und sozialen Sicherheit. Das Protokoll Nr. 9 über die Dienstleistungen im allgemeinen Interesse

betont deren Wichtigkeit für das Europäische Sozialmodell sowie die Bedeutung der regionalen Rolle bei der

Organisation und Erbringung dieser Dienstleistungen. Für die Daseinsvorsorge wird die Kompetenz der Union

zur Erlassung von Rahmenregelugen festgelegt. Die Rolle der Regionen wird als Teil des politischen,

wirtschaftlichen und sozialen Gefüges der EU bestätigt.



Wien tritt dem NEREUS (Network of European Regions Using Space Technologies)-Netzwerk bei: Das

Netzwerk wurde auf Anregung der österreichischen Ratspräsidentschaft gemeinsam mit 32 anderen

Regionen gegründet. NEREUS soll die regionale und überregionale Wirtschaftsentwicklung mit

Weltraumtechnologien und den Einsatz dieser Technologien unterstützen und fördern. Anwendungen sind vor

allem in den Bereichen der überregionalen Erhebung und dem Einsatz von Daten im Bereich

Umweltbelastung, Umweltschutz, Katastrophenprävention, Verkehrssteuerung, Raumplanung und

Datenübertragung gegeben.







EU-Förderungen

Die EU-Förderungen der Stadt Wien ressortieren in der Magistratsabteilung EU-Strategie und

Wirtschaftsentwicklung (MA 27). In der Funktion einer Verwaltungsbehörde werden drei nationale (Ziel 2, Ziel

2 NEU 2007-2013, URBAN II) und drei internationale (INTERREG IIIC East, CENTRAL EUROPE 2007-2013,

Österreich- Slowakei 2007-2013) EU-Förderprogramme betreut. Weiters werden drei bilaterale Programme

der Förderperiode 2000-2006 in der Funktion einer Koordinierenden Landesförderstelle (INTERREG IIIA),

zwei Projekte im Rahmen des INTERACT-Programms (INTERACT Point Managing Transition und INTERACT

Point IIIC Coordination) sowie mehrere EU-geförderte Projekte im Programm INTERREG IIIB CADSES

abgewickelt.



Interreg IIIA

Wien ist an den Programmen mit der Slowakei , Tschechien und Ungarn beteiligt. Die meisten Projekte

werden in den Bereichen grenzüberschreitende Wirtschaftskooperation, Verbesserung der Erreichbarkeit,

Aufbau von grenzüberschreitenden Organisationsstrukturen und Netzwerken, Humanressourcen sowie

nachhaltige Raum- und Umweltentwicklung gefördert.



Anzahl der Wiener 2007 bereits

Projekte Ende 2007 abgeschlossen

AT-SK 58 17

AT-CZ 35 10

AT-HU 33 9

Gesamt 126 36



Zu den Projekten gehören u.a.:



 Adequad: Wien Kanal (MA 30) und die slowakische Wasserwirtschaft beobachten und bewerten

Auswirkungen des Gewässerschutzes im Unterlauf der Donau. Das Messprogramm wird 2007

abgeschlossen.

 CENTRAL – Schieneninfrastruktur Wien- Brünn-Bratislava- Györ, Planungen für den künftigen Wiener

Hauptbahnhof, Schienenanbindung des Wiener Flughafens und des Donauhafens Freudenau.

 LAMO & LAMO II – Beobachtung des Arbeitsmarktes in den Grenzregionen, exaktere Abschätzung

künftiger Migrations- und Pendlerströme.

 EdQ – Education Quality – innovative Lernmethoden sowie interkulturelle und fremdsprachliche

Qualifikationen. EdQ-Akademie mit grenzüberschreitendem Fort- und Ausbildungsprogramm.

 Donauauen – Sensibilisierung des Ökosystems Donau, Naturpädagogik, Schulungen.

 ÖkoBusinessPartnership Wien- Györ: Das Projekt, mit dem der ÖkoBusinessPlan nach Wiener Vorbild

in Betrieben der Stadt Györ eingeführt wird, wird im Berichtsjahr abgeschlossen.

 VIPNet – Vienna Project for an Environmental Education Network: Dieses von der Umweltanwaltschaft mit

Bratislava durchgeführte Projekt wird im Berichtsjahr abgeschlossen. Schulklassen aus beiden Städten

können erneuerbare Energie und eine effiziente Energienutzung kennen lernen. Dies auch durch eine

Internetplattform, die auch nach Projektende aktualisiert wird. Rund 70 SchülerInnen präsentieren ihre

Arbeitsergebnisse im Wiener Rathaus.



Ziel 3 NEU

Am 1. Jänner beginnt die neue Strukturfondsperiode 2007-2013 mit dem aufgewerteten Zielprogramm,

welches die „Europäische Territoriale Zusammenarbeit“ auf gleicher Ebene wie die Ziele „Konvergenz“ und

„Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung“ enthält. Wien wird sich weiterhin mit der Slowakei,

Tschechien und Ungarn an grenzüberschreitenden Programmen beteiligen. Die Fördermittel des

Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden auf € 41,9 Millionen aufgestockt, die

national-öffentlichen Mittel aber verringert, sodass in Zukunft bis zu 85 % aus EFRE kofinanziert werden.

Burgenland, Niederösterreich und Wien übernehmen als Verwaltungsbehörden die Federführung bei der

Leitung und Moderation des Programmierungsprozesses.



Programm Ziel 3 2007-2013



Programmvolumen Wiener Anteil



EFRE gesamt EFRE Gesamt



AT-SK 59.906.355 73.438.143 18.906.355 23.176.967



AT-CZ 107.435.393 126.394.580 9.891.513 11.637.074



AT-HU 82.280.309 100.864.432 13.147.762 15.119.926



Gesamt 249.622.057 300.697.155 41.945.630 49.933.967

EFRE-Quote 85:15



In der nachstehenden Tabelle sind die Zuständigkeiten der Programmverwaltung und die teilnehmenden

Regionen für die drei grenzüberschreitenden Programme angeführt:



Grenzüberschreitendes Verwaltungsbehörde (Institution) Regionen (Länder, Kreise,

Programm Komitate)



Slowakei-Österreich Amt der Wiener Landesregierung, Wien, Niederösterreich,

(AT-SK) Magistratsabteilung 27 – EU-Strategie Burgenland, Bratislava, Trnava

und Wirtschaftsentwicklung



Österreich-Tschechien Amt der Niederösterreichischen Wien, Niederösterreich,

(AT-CZ) Landesregierung, Abteilung Oberösterreich, Südböhmen,

Raumordnung und Regionalpolitik Vysočina, Südmähren



Österreich-Ungarn Regionalmanagement Burgenland GmbH Wien, Niederösterreich,

(AT-HU) Burgenland, Györ-Moson-Sopron,

Vas, Zala



Die bilateralen nationalen und regionalen Arbeitsgruppen für die Programmierung erarbeiten Dokumente und

Vereinbarungen betreffend die operationellen Programme, die grenzübergreifenden, einheitlichen

Programmförderfähigkeitsregeln, die Definition der ProjektträgerInnen und Zielgruppen, die Gestaltung

einheitlicher Formulare für ProjektträgerInnen (Antragsformular) und die Definition der Inhalte und Kriterien für

das programmeinheitliche Monitoringsystem.



EU-Programm INTERREG IIIA – Dr. Sabine Mitterer, Projektleiterin des ÖkoBusinessPlan Wien, Jozsef

Balogh, damaliger Bürgermeister von Györ, Bela Toth, Projektleiter des ÖkoStrategiaiForum Györ (MA 22)



Interreg IIIB CADSES

Diese Förderschiene läuft im Berichtsjahr mit Schlusskonferenzen und Endberichten aus. 18 Staaten aus dem

zentraleuropäischen, adriatischen, Donau- und südosteuropäischen Raum werden gefördert. Ziel des

CADSES-Programms war die räumliche Integration und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Regionen

sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts. Zu den Projekten gehören u. a. Urban Technology

Network und Donauhanse.



Ziel 3 NEU – Transnationale Kooperation

CADSES wird in der neuen Förderperiode geteilt, und zwar in den nördlichen Kooperationsraum Zentraleuropa mit Polen,

Tschechien, Slowakei, Süd- und Ostdeutschland, Norditalien, Slowenien, Ungarn und Österreich sowie in den Südteil

Südosteuropa mit der Osthälfte Italiens, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, den Nicht-Mitgliedstaaten des westlichen

Balkans und Moldau sowie mit Slowenien, Österreich, Slowakei und Ungarn. Österreich ist damit überlappend in beiden

Räumen vertreten. Insgesamt € 24 Millionen EU-Fördermittel stehen für österreichische Projektbeteiligungen an diesen

beiden Programmen mit den Schwerpunkten „Nachhaltige Stadtentwicklung“, „Innovation & Forschung“ und „Umwelt und

Erreichbarkeit“ zur Verfügung.



Wien hat sich erfolgreich in einem Städtewettbewerb mit Warschau , Pilsen und Dresden für die Funktion einer

Verwaltungsbehörde des Raumes Zentraleuropa mit einem Gesamtprogrammbudget von € 300 Millionen durchgesetzt. Im

Juli findet im Wiener Rathaus eine zweitägige Kick-Off-Veranstaltung statt, die von über 600 TeilnehmerInnen besucht

wird.

Interregionale Programme

Aus dem Bereich der INTERREG III East Programm können folgende Projekte besonders hervorgehoben

werden:



 POSEIDON – Lead Partner Magistratsabteilung Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für

wohnrechtliche Angelegenheiten (MA 50). Ziel der Kooperation Wiens mit Genua , Amsterdam ,

Stockholm , Kent und London ist die Verbesserung der sozio-ökonomischen Entwicklung in Stadtteilen

sowie der Einsatz innovativer Methoden im Stadtteilmanagement. Der Endbericht erscheint in Form eines

Buches.

 EdGATE – Lead Partner Stadtschulrat: Im Rahmen eines Pilotprojektes wird ein neues

Ausbildungskonzept „European Regional College“ entwickelt, das den neuen Anforderungen der

gesteigerten Mobilität im EU-Raum gerecht werden soll.

 IONAS – Ionian and Adriatic Cities and Ports Joint Cooperation: Zielsetzung ist die Vertiefung der

Zusammenarbeit zwischen den Städten im Raum des adriatischen und ionischen Meeres sowie ein

Know-how-Transfer im Bereich der Implementierung von Umweltmanagementsystemen in Betrieben. 24

Stadt- und Hafenverwaltungen in Italien , Slowenien , Kroatien, Montenegro , Albanien und Griechenland

sind involviert. Wien ist mit der Umweltschutzabteilung (MA 22) vertreten, das Projekt wird 2007

abgeschlossen.

 TRATOKI – Projektpartner WWFF: Im Netzwerk mit acht weiteren Wirtschaftsförderagenturen werden

innovative Förder-, Beratungs- und Finanzierungsmethoden für so genannte „Micro-Enterprises“

entwickelt.



INTERACT Point – Managing Transition

INTERACT ist eine Förderschiene, um die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch innerhalb der

„INTERREG-Gemeinde“ zu verbessern. Ziel ist es, Ideen, Resultate und Erfahrungen aus sämtlichen Teilen

Europas und allen Programmschienen zu sammeln, zusammenzuführen und allen Beteiligten zur Verfügung

zu stellen. Um die prioritären Schwerpunkte von INTERACT optimal umsetzen zu können, werden europaweit

fünf „INTERACT Points“ in Östersund, Rostock , Valencia , Viborg und Wien eingerichtet.



Der Aufgabenschwerpunkt des Wiener INTERACT-Points liegt bei der Anregung und Vertiefung der

Kooperation entlang der bisherigen und neuen EU-Außengrenzen von Lappland bis Zypern . In diesem Raum

existieren im Berichtsjahr 36 INTERREG-Programme.



DAPHNE

Die Magistratsabteilung Frauenförderung und Koordinierung von Frauenangelegenheiten (MA 57) nimmt am

Projekt „Aktiv gegen Zwangsheirat“ gemeinsam mit Hamburg , London , Den Haag , Istanbul und Stockholm

teil. Es zielt darauf ab, durch Sensibilisierung von EntscheidungsträgerInnen aus Politik und Verwaltung dem

Verbot der Zwangsheirat verstärkte Geltung zu verschaffen.



Die Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen (WASt) kooperiert beim Projekt

„Arbeit mit lesbischen Täterinnen häuslicher Gewalt“ mit Verbänden in Deutschland , Belgien und

Großbritannien. Ziel des Projekts ist es, spezifische Dynamiken in Fällen von häuslicher Gewalt in lesbischen

Beziehungen zu erforschen und zu beschreiben. Im Rahmen des Projekts „Schoolmates“ besteht eine

Partnerschaft mit Organisationen in Bologna , Madrid und Warschau . Das Projekt beschäftigt sich mit

homophob motiviertem Bullying an Schulen und richtet sich an 13-19-Jährige sowie LehrerInnen.



EQUAL

Im Juni läuft Equal aus, das sich in zwölf Partnerschaften an benachteiligte Gruppen am Arbeitsmarkt wendet.



Der Fonds Soziales Wien (FSW) ist strategischer Partner in sechs Entwicklungspartnerschaften (EP). Die

Gesamtstrategie zielt darauf ab, die Arbeitsfähigkeit von im Gesundheits- und Sozialbereich tätigen Personen

bis zum gesetzlichen Pensionsalter zu erhalten sowie den Gesundheits- und Sozialbereich für gehörlose und

schwerhörige Personen zu öffnen, die bisher in diesem Bereich keinen Zugang zu einer qualifizierten Tätigkeit

hatten. Die Umsetzung erfolgt in drei Modulen: Potenzial Sozialkapital, Zeichen gehören gesetzt und

Horizonte 40 +. Die transnationalen Kooperationspartner sind Ostrava und Essen. Diversity@ Care hat zum

Ziel, das Arbeitsfeld mobile Pflege und Betreuung als professionelle Perspektive für Menschen mit

Migrationshintergrund zu erschließen, ihre Partizipation und Chancengleichheit zu unterstützen und die

kulturelle Vielfalt in diesem Bereich besser zu nützen, Kopenhagen und Berlin beteiligen sich an dem Projekt.



Vor dem Hintergrund der angebotsneutralen und wettbewerbsfördernden Strategien der Vergaberichtlinie der

EU und des daran orientierten österreichischen Bundesvergabegesetzes widmet sich die

Entwicklungspartnerschaft „Donau–Quality in Inclusion“ der Erarbeitung von messbaren, zertifizierbaren und

rechtlich absicherbaren Qualitätskriterien sozialer Arbeit. Die internationalen Partner kommen aus Sachsen,

der Slowakei, Tschechien und Italien. Die Entwicklungspartnerschaft „First Aid in Integration“ arbeitet daran,

Standards zur erfolgreichen Integration von AsylwerberInnen in den Arbeitsmarkt zu entwickeln und

öffentliches Bewusstsein für die Beschäftigungssituation von Migrantlnnen zu schaffen. Ungarische und

schwedische Organisationen sind beteiligt.



Die Initiative THARA-Haus, eine Kooperation von Roma und Nicht-Roma Organisationen, bietet Roma- und

Sinti-Jugendlichen, die in Wien leben, Bildungsprogramme im Hinblick auf ihren zukünftigen Eintritt in den

Arbeitsmarkt an. Die Vermittlung der Bildungsinhalte erfolgt in Kombination mit Empowerment-Elementen und

einer bewussten Einbeziehung der Erfahrungen der Jugendlichen und ihrer Familien. Insgesamt nehmen 325

Jugendliche an den Programmen teil. Die internationalen Partner kommen aus Oulu, Košice und Pécs.



NATURA 2000

Mit NATURA 2000 sollen Flora, Fauna und schützenswerte Lebensräume erhalten werden. Diesem

Programm liegen die Naturschutzrichtlinien, Fauna Flora-Habitat-Richtlinie, Richtlinie 92/43/EWG und die

Vogelschutzrichtlinie, Richtlinie 79/409/EWG zugrunde. Mit dem Beitritt zur Europäischen Union hat sich

Österreich verpflichtet, die beiden Richtlinien umzusetzen und ein Netz an Schutzgebieten auszuweisen.

Naturschutz fällt in Österreich in den selbstständigen Wirkungsbereich der Bundesländer. Für die Stadt Wien

ist für die Umsetzung federführend die MA 22 verantwortlich.



TAQI

Ziel des Transnational Air Quality Improvement: Ziel dieses Projektes ist die Verbesserung der Luftqualität in

Mitteleuropa. Schwerpunkte sind die Zusammenführung der Immissionsmessungen auf einer mehrsprachigen

transnationalen Internet-Plattform mit tagesaktuellen und stündlich aktualisierten Immissions- und

Umweltdaten vom gesamten Projektgebiet sowie das Erstellen einer homogenen, transnationalen

Emissionsdatenbank als Grundlage für langfristige Planungen der Region. Wien, Niederösterreich, das

Burgenland, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, und das italienische Forli sind an diesem Projekt beteiligt.

Wien wird durch die MA 22 vertreten. TAQI wird von einer Fachjury zum besten EU-Projekt in seiner Kategorie

gekürt und erhält den „European Regional Championship Award 2007 for Energy & Environment“.



Wolfgang Amadeus Mozart und Vicente Martín y Soler

Gemeinsam mit dem Instituto Historico Austriaco in Madrid und der Universidad Rey Juan Carlos erarbeitet

die Wienbibliothek (MA 9) ein von der EU gefördertes Projekt, das die wichtigsten Lebensstationen von

Wolfgang Amadeus Mozart und seinem spanischen Zeitgenossen Vicente Martín y Soler veranschaulichen

soll. Durch das Zusammenspiel von musikwissenschaftlicher Recherche und innovativer Technik werden die

Wirkungsstätten der beiden Komponisten, die sich über zahlreiche Länder Europas erstrecken, als virtuelle

Räume erlebbar. Eine informative DVD, die auch zum Einsatz in Schulen geeignet ist, begleitet diese

neuartige Form der Präsentation.

INTERNATIONALE GÄSTE IM WIENER RATHAUS



Zusammentreffen des Bürgermeisters mit Internationalen

Gästen

1. Februar 2007 Jurij M. Luschkow

Oberbürgermeister Moskau

12. Februar 2007 Mor Dionysios Isa Gürbüz

Diözesanbischof syrisch-orthodoxe Kirche

14. Februar 2007 Roman Onderka

Oberbürgermeister Brünn

15. Februar 2007 Bojko Borrisov

Bürgermeister Sofia

27. Februar 2007 Rafael Simancas

Kandidat PSOE Madrid

20. März 2007 RGRE – 50 Jahre Römische Verträge

11. April 2007 Yuzen Chiji

Übergabe eines Kimonos

11. April 2007 Matthias Platzeck

Ministerpräsident Brandenburg

2. Mai 2007 Tadatoshi Akiba

Bürgermeister Hiroshima

2. Mai 2007 Matthias Kollatz-Ahnen

Vizepräsident Europäische Investitionsbank

7. Mai 2007 Stipe Mesic

Staatspräsident Kroatien

8. Mai 2007 Róbert Fico

Premierminister Slowakei

15. Mai 2007 Adriean Videanu

Bürgermeister Bukarest

23. Mai 2007 Wladimir W. Putin

Staatspräsident Russische Föderation

24. Mai 2007 Harald Ringstorff

Präsident Deutscher

Bundesrat, Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommern

25. Mai 2007 Thomas Hammarberg

Menschenrechtskommissar Europarat

15. Juni 2007 China Disabled People’s

Performing Art Group

21. Juni 2007 Aleksander Kwásniewski

Staatspräsident a.D. Polen

5. Juli 2007 Milan Bandic

Bürgermeister Zagreb

12. Juli 2007 Róbert Fico

Ministerpräsident Slowakei

12. Juli 2007 Jiři Paroubek

Vorsitzender Tschechische Sozialdemokratische Partei

6. September 2007 Scheich Sultan bin Mohammed Al Qasimi Sharjah,

Vereinigte Arabische Emirate

7.-9. September 2007 S.H. Papst Benedikt XVI.

11. September 2007 Edgar Savisaar

Bürgermeister Tallinn

11. September 2007 Kofi Annan

Generalsekretär a.D. UNO

24. September 2007 Sir Roger Moore

UNICEF-Botschafter

1. Oktober 2007 Michel Platini

Präsident UEFA

9. Oktober 2007 Peter Vennemeyer

Bürgermeister Greven, Deutschland

15. November 2007 Gábor Demszky

Oberbürgermeister Budapest

16. November 2007 Wim Deetmann

Vizepräsident RGRE, Bürgermeister Den Haag

19. November 2007 Nick Hornby

„Eine Stadt. Ein Buch“

20. November 2007 König Carl Gustaf

von Schweden und

Königin Silvia

7. Dezember 2007 Urs Studer

Stadtpräsident Luzern

7. Dezember 2007 Fürst Hans Adam II

von und zu Liechtenstein

17. Dezember 2007 Roman Onderka

Oberbürgermeister Brünn





Der Erste Präsident des Wiener Landtages Johann Hatzl lädt im März zur 6. Konferenz der

Parlamentspräsidenten der gesetzgebenden Hauptstadtregionen nach Wien ein.



Im Juni empfängt er die palästinensische Ministerin für Tourismus und Altertümer Dr. Khouloud Daibes Abu

Dayyeh.



Der Präsident verleiht das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien an 13 Mitglieder des Dachverbandes

Österreichisch-Ausländischer Gesellschaften (PaN). Bei den Geehrten handelt es sich um hochrangige

Repräsentanten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben, die sich auch um die Reputation Wiens als Stätte der

Begegnung verdient gemacht haben.



Der Erste Präsident des Wiener Landtages Johann Hatzl lädt im März zur 6. Konferenz der

Parlamentspräsidenten der gesetzgebenden Hauptstadtregionen nach Wien ein.



Im Juni empfängt er die palästinensische Ministerin für Tourismus und Altertümer Dr. Khouloud Daibes Abu

Dayyeh.



Der Präsident verleiht das Goldene Verdienstzeichen des Landes Wien an 13 Mitglieder des Dachverbandes

Österreichisch-Ausländischer Gesellschaften (PaN). Bei den Geehrten handelt es sich um hochrangige

Repräsentanten aus Wirtschaft und öffentlichem Leben, die sich auch um die Reputation Wiens als Stätte der

Begegnung verdient gemacht haben.

AUSLANDSREISEN DES BÜRGERMEISTERS

20. – 21. März 2007 Sevilla

th

5 European Conference on Sustainable Cities and Towns

25. April 2007 Sarajevo

Eröffnung der Wien-Tage

10. – 13. Mai 2007 Rhodos

RGRE-Konferenz „Twinning for tomorrow’s world“

4. Juni 2007 Krakau

750-jähriges Jubiläum der Verleihung des Stadtrechts – auf Einladung von

Stadtpräsident Jacek Majchrowski

8. – 9. Juni 2007 Moskau

Wien-Ball auf Einladung von Oberbürgermeister Jurij M. Luschkow

16. – 19. September 2007 London

WWTF Studienreise

8. Oktober 2007 Laibach

Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens mit Bürgermeister Zoran Jankovic

und Vortrag „Herausforderungen für die moderne europäische Stadt“ beim FORUM

21 auf Einladung von Staatspräsidenten a.D. Milan Kucan

26. November 2007 Bratislava

politische Konferenz CENTROPE

1. – 2. Dezember 2007 Luzern

EM Auslosung

4. – 5. Dezember 2007 Stuttgart

RGRE-Hauptausschuss

INTERNATIONALE ORGANISATIONEN



EFRA – Europäische Grundrechteagentur

http://fra.europa.eu

Im Rahmen eines Festaktes wird am 1. März im Palais Niederösterreich die Europäische Grundrechteagentur

(European Fundamental Rights Agency) als Nachfolgerin der Europäischen Stelle zur Beobachtung von

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aus der Taufe gehoben. Diese EU-Behörde ist seit 1998 in Wien

ansässig. Die Aufgabe der Agentur ist vor allem, den europäischen Institutionen und den Mitgliedstaaten

Fachkenntnisse in Bezug auf die Grundrechte zur Verfügung zu stellen. Es werden Informationen gesammelt

und analysiert sowie Methoden entwickelt, um Daten besser vergleichen zu können. Die EFRA wird mit dem

Europarat und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zusammenarbeiten. Dr. Beate Winkler

führt die Arbeit als Direktorin zunächst weiter, 2008 wird Morten Kjaerum vom Verwaltungsrat zum neuen

Direktor bestellt.







Weltbank

www.worldbank.org

Die Weltbank wählt Wien als neuen Standort für den Bereich Financial Reporting Reform in Europe and

Central Asia. Das Büro ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Internationalisierung Wiens; Österreich ist mit

Platz 9 im Globalisierungsindex 2006 eines der internationalisiertesten Länder weltweit.



Die Weltbank, ursprünglich 1944 mit dem Ziel gegründet, den verwüsteten Staaten beim Wiederaufbau zu

helfen, unterstützt nunmehr derartige Bemühungen nach Konflikten sowie die Entwicklung von

Gesellschaften. Ihr gehören über 170 Staaten weltweit an. Die Hauptverwaltung befindet sich in Washington

D.C.







Vereinte Nationen

www.unvienna.org

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) wird 50. Unter dem Motto „Atome für den Frieden – Das erste

halbe Jahrhundert“ wird im September zur Jubiläumsveranstaltung in das Wiener Konzerthaus als Schauplatz

der ersten Generalkonferenz im Oktober 1957 geladen. Die IAEO ist mit ca. 2.300 MitarbeiterInnen als größte

der in Wien ansässigen internationalen Organisationen ein tragendes Element der internationalen

Sicherheitsarchitektur und trägt entscheidend dazu bei, die österreichische Hauptstadt als internationales

Kompetenzzentrum für Sicherheitsthemen zu positionieren.



Mehr als 2.000 Delegierte, einschließlich Staatsoberhäupter, RegierungschefInnen, MinisterInnen,

Parlamentsabgeordnete, BürgermeisterInnen, Regierungsbeauftragte, ExpertInnen sowie VertreterInnen

internationaler Organisationen, der Zivilgesellschaft und nichtstaatlicher Organisationen treffen im Juni in

Wien zum 7. Globalen Forum zusammen. Die von den Vereinten Nationen veranstaltete viertägige Konferenz

untersucht die besten Praktiken und alternativen Strategien zum Thema „Vertrauen in Regierungen

aufbauen“. Seit 1999 behandelt das alle zwei Jahre stattfindende Globale Forum den Verbesserungsbedarf in

Regierung und öffentlicher Verwaltung.



Seit beinahe 30 Jahren beherbergt Wien als einzige Stadt innerhalb der EU eines der vier Hauptquartiere der

Vereinten Nationen. Das Vienna International Centre (VIC), in Wien UNO-City genannt, ist aus dem Stadtbild

nicht mehr wegzudenken und zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden. Um dies zu dokumentieren, widmet

die Stadt Wien dem VIC eine Fotoausstellung, die im September während der 62. Generalversammlung der

Vereinten Nationen am UN Headquarter New York gezeigt wird und in Zukunft auch an den anderen

UN-Amtssitzen sowie im interessierten Ausland präsentiert werden soll.



Die bestehende gute Tradition der Zusammenarbeit mit dem Informationsservice der Vereinten Nationen

(UNIS) in Wien wird wieder mit Veranstaltungen für TeilnehmerInnen aus den von UNIS betreuten

Nachbarländern gepflogen. Das Studentenforum wird diesmal für Studierende der Universität Laibach

ausgerichtet, das LehrerInnenforum anlässlich der „Tage der Politischen Erziehung“ für Lehrende aus

Österreich. Erstmals wird unter dem Titel „Networking for Peace“ ein internationales Zusammentreffen für

aktive und ehemalige Peacekeepers veranstaltet. Zudem werden auch in diesem Jahr die Deutschkurse

„Learning Your Way“, Stadtrundfahrten, Führungen usw. im Rahmen des Vienna City Welcome für neue

MitarbeiterInnen der UNO angeboten.







VSO – Vienna Service Office

www.vso.wien.at

Das Servicebüro der Stadt Wien in der UNO City wurde am 1. Juli 1987 eröffnet und feiert im Jahr 2007 somit

sein 20-jähriges Bestehen. Es hat in den Jahren seines Bestehens vielen Tausenden Menschen aus der

ganzen Welt ihren Aufenthalt in Wien erleichtert und so nachhaltig dazu beigetragen, ein positives Bild Wiens

in die Welt zu tragen.



Das Jubiläum wird zum Anlass genommen, das VSO vermehrt zu bewerben. So werden während des ganzen

Jahres rund um das Thema „Leben in Wien“ Vorträge, Ausflüge und Informationstage organisiert, die reges

Interesse finden. Außerdem wird eine Homepage gestaltet, auf der neben Informationen und Terminen eine

Fotogalerie eingerichtet wird. So können die TeilnehmerInnen an den Veranstaltungen die dort

aufgenommenen Fotos ansehen. Zum Abschluss des Jubiläumsjahres übergibt die Zweite

Landtagspräsidentin Prof. Erika Stubenvoll einen Christbaum an die MitarbeiterInnen der Vereinten Nationen.

Der Baum wird vom Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb (MA 49) zur Verfügung gestellt und vom

Stadtgartenamt (MA 42) traditionell bäuerlich geschmückt.

AUSLANDSHILFE

Im Berichtsjahr setzt die Stadt Wien im Rahmen der Auslandshilfe ihre Schwerpunkte auf die Aus- und

Weiterbildung von Mädchen und Frauen. Geografisch wurde der Schwerpunkt wieder auf Osteuropa und

Afrika gelegt.



Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramme für Mädchen und Frauen werden in Albanien, Äthiopien,

Bosnien-Herzegowina, Moldau, der Türkei und der Ukraine gestartet. In Armenien, dem Libanon und der

Ukraine werden Gesundheitsprojekte gefördert. In Bhutan wird der Neubau von Schuleinrichtungen

unterstützt. In Albanien wird weiters ein Projekt zur Bekämpfung des Frauenhandels initiiert und die

Wasserversorgung in Shkodra sichergestellt. Eine Studie zur Wiederaufforstung von im Israel-Libanon-Krieg

zerstörten Wäldern soll ein weiterer Schritt zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebenssituation im

Libanon darstellen. In Serbien werden für Flüchtlinge der Roma-Volksgruppe Häuser errichtet und in Indien

Frauen aus der Dalit-Kaste in politischer Führung unterrichtet.



Transporte mit Hilfsgütern erfolgen nach Burkina Faso, Irak, Mosambik, Mongolei, Nepal und Nigeria . Ein

Bergelöschfahrzeug der Wiener Berufsfeuerwehr geht nach Bulgarien . Zahlreiche medizinischtechnische

Geräte werden vom Wiener Krankenanstaltenverbund an international tätige NGOs für Entwicklungsprojekte

abgegeben.



Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien aus Bosnien-Herzegowina, Palästina und der Ukraine

werden zu je zweiwöchigen Erholungsaufenthalten in Wien eingeladen.



Aber auch in Wien wird über entwicklungspolitische Themen berichtet. Im Rahmen der Veranstaltung „Die

Wiener Auslandshilfe“ im Wiener Rathaus werden Verantwortliche der von der Stadt Wien geförderten

Projekte eingeladen, über ihre Erfahrungen zu berichten. Die Wiener Ärztin Dr. Eva-Maria Hobiger fesselt das

Auditorium mit ihrem Erfahrungsbericht im Kinderspital von Basra.



Zur Bewerbung von Fairtrade-Produkten wird wieder eine Fiesta in Anwesenheit von zahlreichen

Entscheidungs- und MeinungsmacherInnen unterstützt. Auch das von der Stadt Wien mitfinanzierte

Südwind-Straßenfest zur Bekanntmachung von diversen EZA-Projekten im Wiener Alten AKH findet großen

Zulauf.







Südafrika

Das Masibambane College liegt in einem Vorort von Johannesburg , im so genannten Township Orange

Farm, in dem 70-90 % der beinahe ausschließlich schwarzen BewohnerInnen ohne Arbeit sind. Mit den

Geldern aus Wien wird der weitere Ausbau des Colleges möglich. So werden eine Großküche samt

Nebenräumen und Speisesälen sowie neue Klassenzimmer errichtet. Die Zahl der SchülerInnen ist auf

mittlerweile über 700 gewachsen. Vom Kindergartenalter bis zur sechsten Schulstufe dauert die qualitativ

hoch stehende Grundschulausbildung. Die Schule bietet zahlreichen Menschen aus der Umgebung Arbeit als

Lehrpersonal, in der Verwaltung und Instandhaltung. Masibambane ist mittlerweile zu einer wichtigen sozialen

Einrichtung geworden und ist ein Zeichen der Hoffnung für die Bevölkerung. Da sehr viele Aidswaisen das

College besuchen, unterstützt auch der Verein Aids Life seit heuer das College.



Die Stadt Wien unterstützt das Sozialprojekt „Phumula “ von Pater Karl Kuppelwieser in der Provinz Gauteng

in der Nähe von Johannesburg mit einem Ko-Finanzierungsbeitrag für Wassertanks. Phumula ist ein

Altersheim für weiße und schwarze Menschen, die sich ein staatliches oder privates Heim nicht leisten

können. Weiters werden in Phumula aidskranke ArbeiterInnen zu FarmarbeiterInnen und GärtnerInnen

ausgebildet. Pater Kuppelwieser ist seit über 40 Jahren als Missionar in Südafrika tätig und hat zahlreiche

soziale Projekte aufgebaut.

WienTourismus

www.wien.info







Fünfter Tourismus-Rekord in Folge

Wien verzeichnet 2007 sein fünftes Rekordjahr in Folge. Die Nächtigungen steigen gegenüber 2006 um 3,4%

auf 9,7 Millionen, der Netto-Nächtigungsumsatz der Beherbergungsbetriebe erhöht sich auf € 446 Millionen –

eine Steigerung um 12,4 % – und überschreitet damit erstmals die € 400-Millionen-Grenze.







Klassische Werbung in 27 Ländern

In der klassischen Werbung werden bei Insertionskampagnen 217 Millionen Zeitungs exemplare in 27

Ländern mit Inseraten bzw. Beilagen belegt. Dies inkludiert sowohl die allgemeine Werbung als auch die

Spezialkampagnen Weinstadt (Kampagne „wien & wein“) und Einkaufsmetropole (Kampagne „shop & win“)

sowie die Publikumskampagne für die Fußball-EM 2008. Plakatwerbung auf verschiedensten Trägern erfolgt

in 32 Städten in 10 Ländern. Online werden 60 Werbekampagnen mit den Schwerpunkten Kunst und kreative

Szene, Open-Air Events, Wien & Wein, Advent, Weihnachten und Silvester in 23 Ländern (17 europäische

sowie USA, Australien, Saudi Arabien, China, Vereinigte Arabische Emirate und Indien) geführt. Vom

Wien-Journal erscheint im Oktober 2007 die 40-seitige Ausgabe für das Jahr 2008 in den Sprachversionen

Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Japanisch (Auflage 500.000 Stück). Sie wird

weltweit bei Eigenveranstaltungen sowie über die Zweigstellen der Österreich Werbung verbreitet.







Highlights der Außenwerbung

Mit einem breiten Spektrum an Außenwerbemaßnahmen ist der WienTourismus in ausgewählten

Quellmärkten unterwegs. Zwei Airport-Busse tragen in Kooperation mit der AUA im Mai und Juni Wiens

Werbebotschaft durch Athen. In Nizza ist ein Wien-Sujet im Mai an der Heckscheibe eines

Doppeldeckerbusses zu sehen. Bei einer Kooperation mit der Fluggesellschaft Flyniki sind im März/April 250

Taxis in Paris mit Wien-Aufschriften im Einsatz, womit rund 5,6 Millionen Blickkontakte erzielt werden. Im April

werben einen Monat lang drei Straßenbahnen in den Stadtzentren von Mailand und Rom für Wien, in Rom

zusätzlich auch zwei Autobusse.



Gegenüber dem Amsterdamer Hauptbahnhof hängt im März/April ein Riesentransparent mit einer Einladung

zum Kaffeetrinken in Wien. Im gleichen Zeitraum wirbt der WienTourismus in Zusammenarbeit mit der AUA in

neun Village Cinemas in Griechenland sowie im Mediterranean Cosmos, der größten Shopping Mall

Thessalonikis, auf Plasmabildschirmen, Videowalls und eigens angefertigten Postern, mit Streuprospekten,

Newsletter-Mailings und Gewinnspielen.



Weihnachten in Wien ist ein weiterer Schwerpunkt. Gemeinsam mit der AUA lädt man in Düsseldorf und

Frankfurt am Main auf 205 Großflächenplakaten und 150 Citylights an Ein- und Ausfahrtsstraßen zum „Fest

der Liebe“ nach Wien ein. Weiters werden in U-Bahn-Stationen auf 29 Infocreens Wien-Spots (200 pro Stelle

am Tag) ausgestrahlt; in Frankfurt kommen zusätzlich Werbeflächen auf acht Autobussen zum Einsatz.

Ebenfalls zum Thema Advent wirbt man in Basel und Zürich mittels 200 Citylights und 14 e-Plakaten. Ein

Megaboard (6,8 x 7,4 Meter) ist an einer Einfahrtsstraße im Dezember in Paris zu sehen. In zehn

niederländischen Städten sind knapp 70 Citylights im Oktober/November mit Adventsujets belegt. In

Tschechien locken 60 Citylights in Prager U-Bahn-Stationen den ganzen November zur Vorweihnachtszeit

nach Wien. Dass man sich auf Weihnachten am schönsten in Wien einstimmen kann, verkündet den

Londonern eine Flotte von 150 Stockautobussen.

Wien-Werbefilm gewinnt Grand Prix CIFFT 2007

Als weltbester Tourismusfilm 2007 wird beim Grand Prix des „Comité International des Festivals du Film

Touristique“ (CIFFT) die Filmsammlung „The Vienna Collection“ mit dem 1. Preis prämiert. Der Film, der die

österreichische Bundeshauptstadt als attraktive Destination für Reisende aus aller Welt, als erstklassigen

Standort für internationale Unternehmen und als Paradebeispiel einer lebenswerten Großstadt präsentiert,

erhält damit eine der wichtigsten Film-Auszeichnungen in der Tourismus-Branche. Der 2007 produzierte Film

in der Regie von Curt Faudon ist ein Gemeinschaftsprojekt des WienTourismus, des Wiener

Wirtschaftsförderungsfonds (WWFF) und des Presse- und Informationsdienstes (MA 53-PID). Er besteht aus

18 Modulen, die flexibel kombinierbar und daher für den jeweils gewünschten Zweck der drei Auftraggeber

ideal einsetzbar sind. Die Themen reichen von den Wiener Sängerknaben und dem Lifeball über

Kongressmetropole und Universitätsstadt bis zur Stadt für Kinder und zum High-Tech-Wirtschaftsstandort. Die

zwischen 36 Sekunden und 1 Minute 43 Sekunden langen Spots sind völlig unterschiedlich gestaltet: Manche

erzählen eine Geschichte, andere reihen rasche Impressionen aneinander oder lassen langsame Bildfolgen

wirken.







SkyEurope’s Speed dating in Anflug auf Wien

Der WienTourismus, die Fluggesellschaft SkyEurope und die Agentur Panneels & Partners veranstalten Ende

Juni das weltweit erste Skydating. Es führt für einen Tag und eine Nacht nach Wien. 54 Singles aus Belgien

nehmen daran teil. In Wien organisiert der WienTourismus eine romantische Stadtführung inklusive

anschließendem Abendprogramm. Nach dem Erfolg im Juni landen im November fünf weitere

SkyEurope-Maschinen aus Brüssel, Barcelona, Lissabon und Amsterdam.







Markt- und MedienmanagerInnen weltweit im Einsatz

Um eine möglichst umfangreiche Berichterstattung der internationalen Medien über Wien zu bewirken,

empfangen die MedienmanagerInnen des WienTourismus 1.118 MedienvertreterInnen aus 47 Ländern. Dazu

gehören 529 JournalistInnen von Printmedien einzeln, die anderen in 49 Gruppen; die elektronischen Medien

sind mit 50 TV- und 17 Radio-Teams vertreten: Wie zum Beispiel das Filmteam von China Central Television,

das anlässlich des chinesischen Neujahrskonzerts anreist. Zu diesem Anlass lässt der WienTourismus einen

eigenen rund 20-minütigen Begleitfilm produzieren, der am 4. Februar in China vor insgesamt 100 Millionen

ZuschauerInnen ausgestrahlt wird.



Für Wiens Präsenz in den Angeboten der internationalen Reiseindustrie sorgt das Marktmanagement durch

systematische Arbeit in den einzelnen Märkten. Es repräsentiert Wien dabei auf 57 Fach- bzw.

Publikumsmessen, bei 75 Workshops für Reisebüros sowie 54 Sonderpräsentationen und organisiert die

Teilnahme der Wiener Tourismusbranche an den jeweiligen Veranstaltungen in 43 Ländern. Zusätzlich führt

es Produktplatzierungen in der Konsumgüterindustrie und dem Dienstleistungssektor und 57 Veranstaltungen

für EndkundInnen durch. In Wien betreut es 3.132 ReisebürorepräsentantInnen, die in 139 Studiengruppen

aus 46 Ländern anreisen.







Rumänien und Spanien

20 RepräsentantInnen der rumänischen Reiseindustrie und 17 Wiener AnbieterInnen treffen sich im Juli auf

Einladung des WienTourismus in Kooperation mit der Österreich Werbung und der AUA zu „Romania meets

Vienna“ in Wien.



Der WienTourismus setzt in seinem Marketing-Mix verstärkt auf Produktplatzierungen, ein Beispiel dafür ist

die Zusammenar-beit mit der zu Danone gehörenden Firma LU in Spanien. Von Jänner bis März sind 1,5

Millionen Kekspackungen in fast allen Supermärkten des Landes auf der Außenseite mit Wien-Werbung

bestückt. Dazu gehört auch ein Gewinnspiel; ab dem Kauf von drei Packungen kann der Kunde an einer

Verlosung von vier Reisen für je zwei Personen nach Wien teilnehmen. 2.000 Hinweisschilder (Stopper) in den

Supermärkten und Internetwerbung weisen zusätzlich auf die Wien-Aktion hin, die in Kooperation mit Austrian

Airlines stattfindet.







Wien-Auftritte abseits der Tradition in Dubai und New York

Die aktuellen Facetten von Wiener Design, Shopping und Lifestyle im historischen Kontext samt Geschichten

in Verbindung mit arabischer Kultur präsentiert Tourismusdirektor Norbert Kettner in Dubai und Abu Dhabi.

Der WienTourismus lädt weiters in Zusammenarbeit mit der Österreich Werbung in New York JournalistInnen

und EntscheidungsträgerInnen aus der Tourismusbranche zu einem Weinsalon. Neben dem Thema Wein

stehen auch hier Wiens neueste Entwicklungen im Design- und Architekturbereich im Mittelpunkt. Der

Weinsalon in New York findet im Rahmen der Ausstellung „WeinArchitektur – Vom Keller zum Kult“ statt.

Diese vom Architekturzentrum Wien konzipierte Präsentation zeigt neben einer differenzierten

Bestandsaufnahme der kulturellen und wirtschaftlichen Situation in Österreich seit den 1980er Jahren 43

Architekturprojekte, die Auskunft über die Entwicklung vom Schlossweingut zur High-Tech-Weinfactory

geben.







Ankick zur Vermarktung der EURO 2008

Für die EURO 2008 startet der WienTourismus bereits frühzeitig Marketingaktivitäten. Er entwickelt eine

Spezialkampagne, die sich sowohl an Fußballfans als auch an Leute richtet, denen es mehr um „Action“ in der

Stadt rund um das Event geht, und beginnt bereits 2007 mit der Umsetzung. € 500.000 setzt er dafür ein. Die

Hauptzielmärkte sind Deutschland, die Schweiz und Italien sowie weitere Nationen auf Basis der

Gruppenauslosung.



Bereits im Jänner ist auf www.wien.info die EM-Site des WienTourismus auf Deutsch und Englisch online, im

August gibt es die Inhalte auch auf Italienisch, Französisch, Spanisch, Tschechisch, Polnisch und Ungarisch.

Eine gemeinsame Broschüre aller Austragungsstädte ist in sieben Sprachen erhältlich, ebenfalls in diesem

Monat liegt die exklusiv der EM in Wien gewidmete Publikation „Lebenslust & Sportgenuss“ in Deutsch und

Englisch auf, im Herbst folgen vier weitere Sprachen.



Speziell für JournalistInnen konzipiert der WienTourismus eine ab Mai aktive EM-Artikel- und Bilddatenbank

auf www.b2b.wien.info , für TV-Stationen steht ab Herbst TV-Footage-Material mit generellen Impressionen,

aber auch eigens aufgenommenen Luftbildern vom Ernst-Happel-Stadion zur Verfügung. Auch bei Messen

wird für das Fußball-Highlight geworben, wie unter anderem auf der actb (Austrian Central European Travel

Business in Wien), der ITB (Internationale Tourismus-Börse in Berlin) und dem STM (Swiss Travel Mart in

Basel).



Als einzige Gastgeberstadt verfügt Wien über einen eigenen TV-Spot. Der Spot wird im Oktober/November in

Deutsch, Englisch und Französisch insgesamt 50-mal auf Eurosport in 111 Millionen Haushalte ausgestrahlt.

Eine Kinoversion kommt in deutschen, französischen und italienischen Kinos zum Einsatz.



Im Oktober startet weiters eine Inseratenkampagne in Deutschland, der Schweiz und Italien.







Auftakt zum Haydn-Jahr 2009

Im Hinblick auf Joseph Haydns 200. Todestag 2009 formieren sich die Landestourismusorganisationen

Burgenland, Niederösterreich und Wien mit der Österreich Werbung zur ArGe Haydn 2009. Gemeinsam will

man das Gedenkjahr vor allem in Deutschland, der Schweiz und Großbritannien vermarkten. Ende März geht

die Website www.haydn2009.net online, im November erfolgen Messeauftritte bei den Leitmessen WTM

(World Travel Market) in London und TTW (Travel Trade Workshop) in Montreux. Ein eigener

Haydn-Werbefilm wird von der ArGe Haydn produziert; er ist auf den Websites www.wien.info und

www.haydn2009.net zu sehen.

Neuerlicher Rekord auch für Kongressmetropole Wien

Das Vienna Convention Bureau (WTV-Kongressbüro) – weltweit in der Akquisition von Kongressen und

Firmenveranstaltungen (Tagungen und Incentives) tätig – vertritt die Kongressdestination Wien 2007 auf 30

Fachmessen bzw. -kongressen und koordiniert auch die Teilnahme von Wiener AnbieterInnen. In Wien

betreut es Inspektionsreisen von 480 Kongress- und Incentive-EntscheidungsträgerInnen aus 14 Ländern: 19

Studiengruppen mit insgesamt 390 Personen, alle anderen in Einzelbetreuung.



2007 verzeichnet die Wiener Tagungsindustrie das fünfte Rekordjahr in Folge und wartet dabei gleich mit

zweistelligen Zuwachsraten gegenüber 2006 auf: 2.764 nationale und internationale Kongresse,

Firmentagungen und Incentives bedeuten einen Anstieg von 19 %. Die daraus resultierenden 1.419.044

Gästenächtigungen repräsentieren ein Plus von 23 % und eine noch stärkere Steigerung weist die von den

Veranstaltungen bewirkte landesweite Wertschöpfung aus: Der Wiener Kongresstourismus führt dem

österreichschen Bruttoinlandsprodukt € 760 Millionen zu, 30 % mehr als 2006. Außerdem sichert er über

15.000 Ganzjahresarbeitsplätze. Wiens Kongresse, Firmentagungen und Incentives bewirken 2007 in

Österreich insgesamt ein Steueraufkommen von € 209,8 Millionen, davon kommen dem Bund € 136,3

Millionen und Wien € 25,5 Millionen zugute, der Rest den Ländern und Gemeinden. Höhepunkt des

Kongressjahres ist der Europäische Kardiologen-Kongress vom 1. bis 5. September auf der Reed Messe

Wien. Er zieht insgesamt 33.065 Gäste an, davon 22.617 Delegierte, 5.631 AusstellerInnen, 562

JournalistInnen und 4.255 Begleitpersonen.



Die Mega-Veranstaltung verursacht 152.875 Nächtigungen. Wien kann nur 139.794 davon aufnehmen (91 %),

wodurch auch die Hotellerie im Umland (5 %) und sogar im angrenzenden Ausland (4 %) profitiert. Bereits zum

vierten Mal darf Wien diesen Kongress beherbergen. Das letzte Mal war er 2003 in der Stadt, und seine

Wiederkehr in so kurzer Zeit ist als Zeichen hoher Zufriedenheit mit der Destination zu werten.



Die Zahlen der Union of International Associations (UIA) und der International Congress and Convention

Associaton (ICCA) unterstreichen die Bedeutung Wiens als internationale Kongressstadt. Die 2007

veröffentlichten Statistiken dieser beiden maßgeblichen Organisationen, die Veranstaltungen weltweit

erfassen, zeigen Österreichs Hauptstadt an Spitzenpositionen. In der ICCA-Statistik verteidigt Wien mit 147

Veranstaltungen Platz 1, gefolgt von Paris und Singapur; in der UIA-Reihung liegt es erneut nur hinter Paris,

vor Singapur, Brüssel und Genf.

WIEN PRODUCTS

www.wienproducts.at







Präsentationen

WIEN PRODUCTS ist eine Exportinitiative der Wirtschaftskammer Wien für Wiener Betriebe und

Kulturinstitutionen. Wie schon 2006 werden 2007 die Projektschwerpunkte in Aktivitäten im Ausland gesetzt.

Bei den Präsentationen handelt es sich sowohl um Business-to-Business- als auch um

Business-to-Customer-Veranstaltungen. Das WIEN PRODUCTS Service Center unterstützt die Unternehmen

bei Planung, Organisation und Umsetzung der Veranstaltungen.



Im Mai finden bei Galeria Kaufhof in Deutschland „Österreich Wochen“ unter dem Motto „Lebenslust

Österreich“ in allen 26 Feinkostfilialen statt. Partner sind hauptsächlich Firmen aus dem „Taste of

Vienna“-Cluster: Wien Wein, Heindl, Sacher, Wiesbauer, Manner, Julius Meinl am Graben, Staud und die

Tourismusschule Modul. Themenschwerpunkte bei der Aktion sind Wien und die Steiermark.



Auf der International Contemporary Furniture Fair in New York präsentieren die WIEN PRODUCTS-Firmen

Augarten, Lobmeyr, Bösendorfer, R. Horns Wien, Wiener Silberschmiede Werkstätte und Woka Lamps ihre

Designprodukte den interessierten amerikanischen BesucherInnen. Zusätzlich zur Präsentation im Rahmen

des WKÖ-Gruppenstandes gibt es auch eine Kooperation mit Pure Austrian Design.



Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des berühmten Berliner „Kaufhaus Des Westens“ – dem KaDeWe –

werden vom 13.-25. August „Österreich Wochen“ abgehalten. Unter dem Motto „Lebenslust und Kunstgenuss“

gibt es Produktpräsentationen der WIEN PRODUCTS-Unternehmen Staud, Wien Wein Winzer, Wiesbauer,

Manner, Julius Meinl am Graben und Hotel Sacher. In Kooperation mit der Agrarmarkt Austria und dem

WienTourismus werden Werbeplatzierungen dieser Unternehmen in der Berliner Morgenpost und im Berliner

Tagesspiegel gesetzt.



Im Zuge der Zusammenarbeit mit dem Wien-Büro Tokio wird im Herbst eine japanische Studiengruppe

betreut. Die Gäste besuchen die WIEN PRODUCTS-Unternehmen k. u. k. Hofzuckerbäcker Demel, Hotel

Sacher, Haas & Haas, Staud, Wien Wein Winzer (Christ, Edlmoser, Zahel und Wieninger), R. Horns Wien,

Augarten, Julius Meinl am Graben. Die japanische Gruppe besteht aus EinkäuferInnen von Großkaufhäusern

und JournalistInnen. Die Eindrücke und Erfahrungen finden sich in mehreren japanischen Magazinen wieder.



Zum zweiten Mal wird die WIEN PRODUCTS Collection in Wien gezeigt. Anlässlich der Collection

präsentieren die WIEN PRODUCTS-Unternehmen Produkte, die in Kooperation mit externen DesignerInnen

gestaltet werden. Als Veranstaltungsort wird das Hofmobiliendepot gewählt, wo 10 Tage lang auch ausgestellt

wird. Folgende WIEN PRODUCTS-Firmen zeigen neue Designprodukte: Mühlbauer, Schau Schau, Wiener

Silberschmiede Werkstätte, Augarten, Lobmeyr, Köchert, Backhausen, R. Horns Wien, Frey Wille.



Als eigene Veranstaltung bei der Tokyo Designers Week präsentieren sich die Firmen Augarten, Backhausen,

Friedrich Otto Schmidt, Lobmeyr und die Wiener Silberschmiede Werkstätte im Ozone Design Center vor über

3.000 BesucherInnen. Die Präsentation „Lebensräume“ zeigt Wiener Inneneinrichtung in einem japanischen

Lebensraum. Dieses Ausstellungskonzept wird in Japan sehr gut aufgenommen.



Auf der „LUXURY, please“-Präsentation in der Wiener Hofburg zeigen die WIEN PRODUCTS-Firmen

Augarten, Backhausen, Lobmeyr, Schau Schau, Skrein. Die Schmuckwerkstatt, Wiener Silberschmiede,

Heldwein, Kieback, Köchert, Woka Lamps und Zur Schwäbischen Jungfrau im „Wiener Salon“ (Hofburg

Galerie) ihre Produkthighlights 21.334 BesucherInnen.



Auf der Cercle Deluxe, dieser erstmals veranstalteten Luxusausstellung im Grand Hotel, werden den

geladenen internationalen Gästen in Hotel Suiten Luxus-Produkte vorgestellt. Neben den Wiener

Symphonikern und den Wiener Sängerknaben, welche Teil der feierlichen Eröffnung sind, können sich die

WIEN PRODUCTS-Firmen Augarten, Lobmeyr, Köchert, Bösendorfer, Woka Lamps und Zur Schwäbischen

Jungfrau präsentieren.

Marketing-Aktivitäten

Im Berichtsjahr liegt ein Schwerpunkt im Bereich internationaler Print-Medien. Der Medienmix kann optimiert

werden. Schaltungen erfolgen u. a. in folgenden Medien: Austrian Travel Magazin & Hotel Guide, Ball Total,

Enjoy Vienna, Salute to Vienna, Cercle Diplomatique, Dancer Magazine, Kaleej Times, Skylines Magazin,

Festspiele Magazin, Ganz Europa, GUS Bulletin, First Class Hotel & City Guide, Österreich- Russland Busi-

ness Guide, Time Out Vienna, Shopping Wining & Dining, Travelguide China, Vienna Magazin, Wirtschafts-

blatt Deluxe.



Die WIEN PRODUCTS-Präsenz im Gutscheinheft „Wiener Adventzauber“ sowie die Online-Kooperation mit

der Website des Wiener Adventzaubers wird fortgesetzt. Das Gutscheinheft wird wieder an zahlreiche

internationale JournalistInnen verteilt.



Die Kooperation mit der Tourist-Info am Albertinaplatz (WIEN PRODUCTS-Auslagen und -Vitrinen sowie

Touchscreen-Terminal) entwickelt sich – analog zur steigenden BesucherInnenfrequenz – auch im 8. Jahr der

Nutzung sehr positiv.

BEZIRKSPARTNERSCHAFTEN UND AKTIVITÄTEN



Wien 4-Wieden

Im März finden die Wiedner Europa-Gespräche statt; eine Veranstaltungsreihe, die gemeinsam mit der

Europäischen Akademie durchgeführt wird. Großer Beliebtheit erfreuen sich die Europa-Tage im September,

die von Bezirksvorsteherin Susanne Reichard initiiert werden. Auf dem Programm stehen Straßenfeste,

Musikabende, Ausstellungen und Kulturprojekte.



Im Oktober findet im Rahmen der Zusammenarbeit mit Jerewan ein Konzert unter dem Titel

europäisch-armenische Impressionen statt. Mit der begleitenden Delegation wird eine verstärkte Kooperation

in den Bereichen Gesundheit und Bildung geplant. Die Johann Sebastian Bach Musikschule Wien sowie das

Babits-Mihály-Gymnasium und die Erkel-Gyula-Musikschule aus Újpest/ Budapest geben ein gemeinsames

Adventkonzert in der Paulanerkirche, das unter dem Ehrenschutz des ungarischen Botschafters Dr. István

Horváth steht.







Wien 11-Simmering

Zahlreiche Schulen vertiefen ihre bereits bestehenden Projekte mit Schulen in der Türkei, Deutschland,

Tschechien, der Slowakei, Polen, Italien, Schweden, Dänemark und Estland .







Wien 13-Hietzing

Im Rahmen einer seit 1993 existierenden Partnerschaft kommt eine Delegation aus Tanba , Präfektur Hyogo

auf der japanischen Insel Honschu , nach Hietzing und den Lainzer Tiergarten, um die Waldkultur am Beispiel

des Wienerwaldes zu studieren. Die Delegation wird auch von Bezirksvorsteher DI Heinz Gerstbach

empfangen. Eine zweite Partnerschaft besteht seit 1995 mit der japanischen Stadt Habikino in der Präfektur

Osaka , in deren Rahmen StudentInnen an Projekten im Gymanasium der Dominikanerinnen mitarbeiten.







Wien 14-Penzing

Im November besucht eine Delegation mit Bezirksvorsteherin Andrea Kalchbrenner an der Spitze den

2

sechsten Prager Bezirk; 100.000 Einwohner leben hier auf einer Fläche von 40 km . Neben den

Arbeitsgesprächen mit Bürgermeister Mgr. Tomáš Chalupa findet eine Begegnung mit der österreichischen

Botschafterin Dr. Edith Klestil-Löffler statt.







Wien 17-Hernals

Mit der japanischen Partnergemeinde Fuchu findet ein reger BesucherInnenaustausch statt: neben dem

traditionellen Jugendaustausch interessieren sich im Herbst GemeinderätInnen für die Müllbeseitigung in

Wien. Direktion und LehrerInnen der Volksschule Halirschgasse unterzeichnen in Fuchu einen

Freundschaftsvertrag mit einer Grundschule.







Wien 21-Floridsdorf

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Freundschaftsvertrages zwischen Floridsdorf und Katsushika in

Tokio kommt im April eine Delegation unter Leitung von Bezirksvorsteher Ing. Heinz Lehner nach Japan . Die

TeilnehmerInnen absolvieren verschiedene Kulturprogramme, 1.300 BewohnerInnen von Katsushika erleben

ein Jubiläumskonzert und die 440.000 Einwohner werden durch die Bezirkszeitung über Floridsdorf und Wien

informiert. Der Gegenbesuch findet im Oktober statt. Fünf Jugendliche verbringen zwei Wochen bei

Gastfamilien in Tokio.







Wien 23-Liesing

Im Rahmen der Partnerschaft mit dem 15. Bezirk Budapests findet eine fruchtbare Kooperation von

Musikschulen statt, darunter ein Perkussions-Workshop in Liesing. Auf sportlicher Ebene treffen sich

Fußballvereine jeweils in beiden Bezirken. Im Beisein zahlreicher Honoratioren wird in Zusammenarbeit mit

der Österreichisch-Bhutanischen Gesellschaft der Druk-Yul-Park neu gestaltet.

Erfolgreich entwickelt hat sich die Zusammenarbeit mit der Stadt Ulcinj in Montenegro . Sie umfasst nicht nur

die Kooperation auf politischer Ebene, sondern auch Partnerschaften des Gymnasiums und der Musikschule

Ulcinj mit jener im Wohnpark Alt-Erlaa. Ein Austausch von SchülerInnen und LehrerInnen findet erneut im

Berichtsjahr statt. Im Dezember wird eine Ausstellung über diese Partnerstadt von Bezirksvorsteher Manfred

Wurm und Botschafter Mag. Vesko Garcevic eröffnet.

DER ÖSTERREICHISCHE STÄDTEBUND

www.staedtebund.at



Bereits ab 1887 wurden regelmäßig Städtetage abgehalten, die der Beratung gemeinsamer Anliegen, vor

allem auf finanziellem Gebiet, dienten. Am 24. September 1915 wurde der Österreichische Städtebund als

Einrichtung mit einem ständigen Büro gegründet.



Die Mitgliedschaft im Österreichischen Städtebund ist freiwillig. Es gibt keine Beschränkungen hinsichtlich der

Größe der Gemeinde. Für die Mitgliedschaft ist es nicht Voraussetzung, Stadt zu sein. Die Aufnahme erfolgt

durch Beschluss des Hauptausschusses. Der Mitgliedsbeitrag errechnet sich auf der Basis der

Einwohnerzahl. Der Städtebund hat 247 Mitglieder.



In den Mitgliedsgemeinden wohnen etwa 54 Prozent der österreichischen Bevölkerung. Mitglieder sind neben

Wien und den Landeshauptstädten praktisch alle Gemeinden mit über 10.000 EinwohnerInnen. Die kleinste

Mitgliedsgemeinde zählt knapp 1.000 EinwohnerInnen. Er ist – neben dem Österreichischen Gemeindebund,

der die kleineren Gemeinden vertritt, – Gesprächspartner für die Regierung auf Bundes- und Landesebene

und ist in der österreichischen Bundesverfassung ausdrücklich erwähnt. Art. 115 Abs. 3 des

Bundes-Verfassungsgesetzes lautet: „Der Österreichische Gemeindebund und der Österreichische

Städtebund sind berufen, die Interessen der Gemeinden zu vertreten.“ Präsident ist Bürgermeister Dr. Michael

Häupl, Stellvertreter die Bürgermeister DI Markus Linhart/ Bregenz , Mag. Siegfried Nagl/ Graz , Dr. Franz

Dobusch/ Linz und Dr. Heinz Schaden/ Salzburg.



Dem Städtebund sind auch die internationale Zusammenarbeit und die Europäische Union wichtige Anliegen.

Eine der wichtigsten Begegnungen im Berichtsjahr ist die Weltkonferenz der globalen Dachorganisation der

Gemeinden United Cities and Local Government (UCLG) auf Jeju in der Republik Korea. Mehr als 2.000

KommunalpolitikerInnen aus 130 Staaten, darunter eine Delegation des Österreichischen Städtebundes und

des Österreichischen Gemeindebundes, nehmen an den Sitzungen teil. Themen sind der Klimawandel, die

Verantwortung der Gemeinden für den Frieden und die Kooperationen mit nationalen und internationalen

Organisationen. UCLG ist bestrebt, einen Beraterstatus bei den Vereinten Nationen zu erhalten, 2007 leben

erstmals mehr als 50 % der Weltbevölkerung in Städten, 70 % der großen globalen Probleme beschäftigen

vorrangig die Städte, während nur 1 % der weltweit zur Verfügung stehenden Finanzmittel über die

Kommunen laufen bzw. für ihre Aufgaben zur Verfügung stehen. Bürgermeister Bertrand Delanoë wird erneut

zum UCLG Präsidenten gewählt.



Der Österreichische Städtebund ist Gastgeber eines Treffens der Arbeitsgemeinschaft von Gemeinde- und

Regionalverbänden in den Ländern Südosteuropas (NALAS – Network of Associations of Local Authorities of

South-East Europe). Ziele von NALAS sind die Förderung der Dezentralisierung, die Sicherung von Stabilität

und die Unterstützung des Prozesses der europäischen Integration in diesen Ländern.







United Cities and Local Government

www.cities-localgovernments.org



 auf Empfehlung der UNO 2004 in Paris gegründet

 Exekutivbüro: 115 Sitze, 22 für Europa, 1 für Österreich

 Präsidium: Paris, Quito, Istanbul, Johannesburg, Guangzhou

 Weltrat: 341 Sitze, 64 für Europa, 2 für Österreich



Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas des Europarates (RGRE) und das United Nations

Development Programme (UNDP) präsentieren mit dem „Toolkit Towards a Modern Local Government

Association“ Werkzeuge zur Evaluierung von Gemeindeverwaltungen.



Seit 1991/92 ist das Know-how-Transfer-Center beim Österreichischen Städtebund tätig. Mit finanziellen

Mitteln aus der Österreichischen Ostzusammenarbeit, die von der Austrian Development Agency (ADA)

bereitgestellt werden, können 2007 wiederum eine Reihe von Projekten in den Ländern Südosteuropas,

Osteuropas sowie in Zentralasien und dem Südkaukasus realisiert werden. Neben zahlreichen Projekten, die

von externen Partnern eingebracht werden, gibt es auch eigene Aktivitäten des Städtebunds mit

Städteverbänden in einzelnen Zielländern. Dazu gehören Delegationsbesuche des Verbands internationaler

Partnerstädte in Russland zu Fragen politischer und administrativer Strukturen und kommunaler Wirtschaft.



Die Höhepunkte der Lobbying-Arbeit 2007 des Städtebund-Büros in Brüssel konzentrieren sich vor allem auf

den EU-Rechtsetzungsprozess wie die Revision der Abfallrahmenrichtlinie, das Grünbuch zur Städtischen

Mobilität, die Mitteilung zu den institutionalisierten öffentlich-privaten Partnerschaften und Konzessionen

sowie die Binnenmarktrevision und -vision. Die Debatte über die Daseinsvorsorge in den EU-Institutionen wird

aufmerksam verfolgt. Die Bürgermeister Dr. Heinz Schaden und DI Markus Linhart vertreten den Städtebund

im Ausschuss der Regionen (AdR), die Betreuung liegt beim Brüssel-Büro.



Der 57. Österreichische Städtetag findet im Linzer Design Center statt. Über 700 Delegierte und Gäste aus

Österreich und ausländischer Städteverbände nehmen teil. Das Generalthema lautet „Städte machen’s

möglich“ und in den Arbeitskreisen werden die Themen „Pflegevorsorge im demografischen Wandel“,

„Integration und Migration“ und „Verfassungsreform – Aufgabenreform – Finanzen“ behandelt.

KONTAKT

Magistratsdirektion der Stadt Wien

Geschäftsbereich Auslandsbeziehungen

Bereichsdirektor für Internationale Beziehungen

Dr. Oskar Wawra

Friedrich-Schmidt-Platz 3

A-1082 Wien Österreich

Tel.: +43-1-4000-82 561

Fax: +43-1-4000-7200

E-Mail: post@md-ab.wien.gv.at

www.wien.gv.at/international







IMPRESSUM

Eigentümer und Herausgeber: Stadt Wien,

Magistratsdirektion-Auslandsbeziehungen (MD-AB).



Redaktionsschluss: 1. Februar 2008.



Redaktion und Koordination: Mag. Thomas J. Resch.



Lektorat: Sigma Tau Stummvoll KEG, 1090 Wien.



Layout: Headquarter Strnat & Strnat GmbH, 1030 Wien.



Druck: AV+Astoria Druckkzentrum, 1030 Wien.



Gedruckt auf ökologischem Papier

aus der Mustermappe „ÖkoKauf Wien“.


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