Apple 1
Apple
Apple Inc.
Unternehmensform Incorporated
ISIN US0378331005
Gründung 1976 (in Kalifornien)
Unternehmenssitz Cupertino, Vereinigte Staaten
München, Deutschland
Wien, Österreich
Zürich, Schweiz
Cork, Irland (europäische Hauptzentrale)
Unternehmensleitung Steve Jobs (CEO),
Timothy D. Cook (COO)
Mitarbeiter 46.600
(28. Oktober 2010)
Umsatz 65,225 Mrd. US-Dollar (2010)
Branche Hardware- und Softwarehersteller
Produkte Hardware
Software
Smartphone
Tablet-PC
Website [1]
www.apple.com
Apple Inc. [ˈæpəlˌɪŋk] (früher Apple Computer Inc.) ist ein Unternehmen mit Hauptsitz in Cupertino, Kalifornien
(Vereinigte Staaten), das Computer und Unterhaltungselektronik sowie Betriebssysteme und Anwendungssoftware
herstellt. Apple gehörte in den 1970er Jahren zu den ersten Herstellern von Personal Computern und trug zu ihrer
Verbreitung bei. Bei der kommerziellen Einführung der grafischen Benutzeroberfläche und der Maus in den 1980er
Jahren nahm Apple eine Vorreiterrolle ein. Mit dem Erscheinen des iPods 2001, des iPhones 2007 und des iPads
2010 weitete Apple sein Geschäft nach und nach auf andere Produktbereiche aus. Laut der Marktforschungsgruppe
Millward Brown liegt die Marke Apple mit einem Wert von rund 83,15 Milliarden US-Dollar auf Platz drei der
wertvollsten Marken der Welt.[2]
Apple 2
Geschichte
Apple wurde am 1. April 1976 von Steve Jobs, Steve Wozniak und
Ronald Wayne gegründet. Das Startkapital von 1.750 US-Dollar kam
aus dem Verkauf von Jobs' VW-Bus und dem
[3]
Hewlett-Packard-Taschenrechner von Wozniak.
Steve Wozniak entwarf die ersten Rechner in Los Altos im heute noch
bekannten „Silicon Valley“, die Steve Jobs und er in der Garage
zusammenbauten. Dort entstand 1976 auch der Apple I, der für
666,66 US-Dollar bei der Computerkette Byte Shop verkauft wurde.
Der erste Werbespruch lautete Byte into an Apple. Einige hundert Der Apple I, Smithsonian Museum
Exemplare des Apple I wurden verkauft. Anfang 1977 wurde Apple
Computer in eine Gesellschaft umgewandelt und die Partnerschaft der beiden Unternehmensgründer Steve Jobs und
Steve Wozniak mit Ron Wayne aufgelöst.
Nach dem verhältnismäßig geringen Erfolg des Apple I folgte der Apple II, dessen Entwicklung aus den
Verkaufserlösen finanziert wurde. Dieser verkaufte sich bis 1985 knapp zwei Millionen Mal und gilt als einer der
erfolgreichsten Personal-Computer seiner Zeit. Im Gegensatz zur heute bekannten Apple-Benutzeroberfläche waren
der Apple I und II noch kommandozeilenorientiert, und die Portierung auf den Apple IIgs fiel der Marktausrichtung
auf die Macintosh-Produktlinie zum Opfer, obgleich der Apple IIgs noch viele Jahre nach dessen Produktionsende
und Verkauf bis in das Jahr 1993 bezüglich seiner Audiofähigkeiten ein leistungsfähiger PC blieb. Der Apple II war
ein offenes System, in das Fremdhardware eingebaut werden konnte.
Die von Rank Xerox im Xerox PARC entwickelte grafische Benutzeroberfläche (GUI = Graphical User Interface)
inspirierte Apple dazu, diese mit Lisa (1983) und der Sparausgabe des Lisa – dem Macintosh (1984) – auf dem
entstehenden PC-Massenmarkt einzuführen. Das Management von Rank Xerox verpasste diese Chance.
Microsoft-Apple-Deal
1997 musste Apple eine Milliarde US-Dollar abschreiben. Nach den Verlusten, die die vorherigen CEO Michael
Spindler und sein Nachfolger Gil Amelio erreichten, übernahm wieder Steve Jobs die Führungsrolle. Um das
Unternehmen zu retten, vereinbarte er einen Deal mit Microsoft, der auf der Macworld Expo präsentiert wurde.
Dabei investiert Microsoft 150 Mio. Dollar in Apple in Form von stimmrechtslosen Aktien.[4] Das Justizministerium
der Vereinigten Staaten überlegte seinerzeit, Microsoft in „Baby-Bills“ aufzuspalten, ähnlich AT&T, das durch das
„Modification of Final Judgment“-Gerichtsurteil in „Baby Bells“ aufgespaltet wurde. Steve Jobs erklärte auf der
Expo, dass der Internet Explorer der neue Standard-Webbrowser des Macintosh-Betriebssystems werde. Diese
Ankündigung wurde vom Publikum deutlich abgelehnt, woraufhin Jobs erwähnte, dass diese Entscheidung keinen
Zwang für die Nutzer darstellte und die Wahl eines alternativen Browsers weiterhin möglich sei, Apple den Internet
Explorer jedoch für sehr gut befinden würde. Die kostenlose Bereitstellung dieses Browsers formulierte die
Presseagentur dpa damals als „Apple verpflichtet sich im Gegenzug, Microsofts Internet-Technologie anzuwenden“.
Dazu kündigte Jobs auch Zusammenarbeit mit Microsoft in der Java-Entwicklung an. Die Marktanteile von
Microsoft und Apple würden im Desktop-Bereich zusammen 100 Prozent ergeben. Dadurch wären sie in der Lage,
Standards zu beschließen, und das sei, was die Industrie wolle. Für fünf Jahre wurde mit Microsoft ein
Cross-Licensing-Abkommen geschlossen. Außerdem verpflichtete sich Microsoft, fünf Jahre lang ihre
Büroanwendung Office mit denselben Hauptveröffentlichungen wie auf Windows auch auf Macintosh anzubieten.
Ein fehlendes Microsoft-Office auf dem Macintosh wurde damals als große Gefahr für Apple angesehen.
“The threat to cancel Mac Office 97 is certainly the strongest bargaining point we have, as doing so will do a
great deal of harm to Apple immediately. I also believe Apple is taking the threat very seriously.”
Apple 3
„Die Drohung, Mac Office 97 nicht auf den Markt zu bringen, ist sicherlich das stärkste Argument für das
Feilschen. Denn wenn wir dies täten, würden wir Apple einen großen Schaden innerhalb kürzester Zeit
zufügen.“
– Ben Waldmann[5] [6]
Grafische Benutzeroberfläche von Apple
Bill Atkinson, ein ehemaliger Softwareentwickler Apples, motivierte
Steve Jobs auf Drängen Jef Raskins hin, das Xerox Palo Alto Research
Center (PARC) zu besuchen. Dort wurde Jobs vor allem der Prototyp
eines Mesa-Entwicklungssystems gezeigt. Xerox hatte bereits mit dem
ALTO (1973) und dem Star (1981) erste Rechner mit grafischer
Benutzeroberfläche (GUI) entwickelt. Zu diesem Zeitpunkt hatte
Xerox keine Verwendung mehr für diese Technik.[7] Nach einer
Präsentation für seine Entwickler sicherte sich Steve Jobs die Rechte
von PARC an der grundlegenden Idee des GUI, da PARC sich vor Das LISA OS, eines der ersten Fenstersysteme
allem als Forschungszentrum verstand und kein weiteres Interesse an
eigenem Verkauf und Vermarktung hatte. Apple entwickelte aus dieser Idee das erste kommerzielle Betriebssystem
mit GUI.
Die meisten Merkmale und Prinzipien jeder modernen grafischen Benutzeroberfläche für Computer, wie sie heute
gebräuchlich sind, sind Apple-Entwicklungen (Pull-down-Menüs, die Schreibtischmetapher, Drag and Drop,
Doppelklick, der Papierkorb). Die Behauptung, Apple habe seine GUI der von Xerox nachgeahmt, ist ein ständiger
Streitpunkt; es existieren gravierende Unterschiede zwischen einem Alto von Xerox und dem Macintosh. Apple hat
das GUI zum Human Interface für die einfache Bedienung eines Computers entwickelt und für alle Programmierer,
die Anwendungen für Apple-Rechner entwickeln, erstmals die Human Interface Guideline als Vorgabe für die
Gestaltung von Benutzeroberflächen definiert. So wurde sichergestellt, dass alle Anwendungen über ein konsistentes
Aussehen und eine gleichartige Bedienung (Menüstruktur) verfügen (Look & Feel).
Mac-OS-Nachfolger
Mitte der 1990er Jahre steckte Apple in einer tiefen Krise – das Unternehmen stand kurz vor dem Ruin oder einer
feindlichen Übernahme. Ein dringliches Problem war dabei, dass Apples Betriebssystem als veraltet betrachtet
wurde, sodass sich Apple nach Alternativen umzusehen begann. Nach dem Scheitern von Pink[8] und der
Ausgliederung an Taligent scheiterte der zweite Anlauf für ein modernes Betriebssystem mit dem Codenamen
Copland. Auch das 1992 begonnene Projekt Star Trek, die Portierung von Mac OS auf x86-Prozessoren, wurde
eingestellt. Nun sah sich Apple gezwungen, Ausschau nach einem für die eigenen Zwecke verwendungsfähigen
Nachfolger für das eigene Betriebssystem zu halten, denn das Nachfolgeprojekt Gershwin kam nicht über die
Konzeptionsphase hinaus. Apple verhandelte über den Kauf des Unternehmens Be Incorporated, mit der das auf
Macs lauffähige Betriebssystem BeOS zu übernehmen gewesen wäre. Die Übernahme scheiterte im November 1996,
da der frühere Apple-Manager und Chef von Be, Jean-Louis Gassée, im Falle einer Übernahme 300 Mio. US-Dollar
und einen Sitz im Vorstand verlangte. Da Geschäftsführer Gil Amelio versprochen hatte, bis zur MacWorld im
Januar 1997 die zukünftige Strategie in Bezug auf das Mac OS zu verkünden, musste schnell eine Alternative
gefunden werden. Überraschend übernahm Apple noch im Dezember 1996 das Unternehmen NeXT des
Apple-Gründers Steve Jobs und deren Betriebssystem NeXTStep/OPENSTEP für 400 Mio. US-Dollar. Dieses sollte
die Grundlage für die nachfolgende Generation des Apple-Betriebssystems werden.
Um die Basis des neuen Systems schneller und günstiger entwickeln zu können, wurde die Entwicklung dieser unter
eine quelloffene Lizenz gestellt, die erst in der späteren Version 2.0 als Lizenz freier Software von der Free Software
Foundation anerkannt wurde. Um eine Veröffentlichung unter einer quelloffenen Lizenz auf legalem Wege zu
Apple 4
ermöglichen, musste das System von allen Original-UNIX-Codezeilen gereinigt werden, da der damalige Besitzer
sämtlicher Rechte an UNIX, AT&T, keine Veröffentlichung des UNIX-Quellcodes mehr gestattete. Da diese
Aufgabe einige Jahre zuvor bei der Distribution BSD vollzogen worden war, bot es sich an, die ursprünglich aus
4.4BSD stammenden Daemons und Server gegen ihre Nachfolger aus 4.4BSDlite (vollkommen von UNIX-Code
bereinigte Neuveröffentlichung von BSD, auf der alle modernen BSD-Derivate basieren) oder dessen mittlerweile
erschienenen Derivaten NetBSD und FreeBSD auszutauschen. Der Kernel wurde gegenüber NeXTStep umfassend
überarbeitet. Während NeXTStep noch auf einem reinen Mach-Microkernel basierte, setzt das neue
Apple-Betriebssystem auf einen Hybridkernel, dabei werden wieder einige Funktionen in den Kernel integriert,
allerdings nicht so viele wie bei einem monolithischen Kernel. Als Basis für den XNU getauften Kernel wurde
weiterhin Mach verwendet und mit Teilen des monolithischen FreeBSD-Kernels ergänzt. Dieses Basis-System trägt
den Projektnamen Darwin und ist nicht zuletzt der Grund für die theoretische Resistenz gegen Hackerangriffe von
außen.
Darüber hinaus wurde die API von OpenStep weiterentwickelt und wird durch Cocoa umgesetzt. Mit Carbon wurde
eine Programmbibliothek integriert, die unter den neuen Systemen und Mac OS 8 und OS 9 die gleichen
Programmierschnittstellen zur Verfügung stellt und es somit ermöglicht, Programme zu schreiben, die in beiden
Versionen lauffähig sind. Das Desktop Environment namens Aqua wurde neu entworfen und gilt mit dem Konzept
von Sheets and Drawers, der Darstellung von Bildschirminhalten durch Quartz und der hardwarebeschleunigten
Darstellung von Bildschirminhalten durch Quartz Extreme nach Apples eigenen Angaben als fortschrittlichste
Benutzeroberfläche der Welt. Mittlerweile haben hier sowohl Linux als auch Windows aufgeholt. Diese unter
proprietären Lizenzen veröffentlichten Systemteile bilden zusammen mit dem als freie Software veröffentlichten
Darwin das neue Mac OS, das als Mac OS X in den Handel kam (das „X“ steht für die römische Zahl „10“).
Mit der Übernahme von NeXT zog bei Apple eine neue Unternehmenskultur ein. Steve Jobs, in den 1980er Jahren
nach zahlreichen Beschwerden und unternehmensinternen Reibereien von dem von ihm mitgegründeten
Unternehmen vergrault, nun Chief Executive Officer (CEO) von NeXT, wurde 1997 wieder Unternehmenschef von
Apple. Avie Tevanian, ein NeXT-Mitarbeiter, übernahm die Entwicklungsabteilung. Jobs beendete die Lizenzierung
des Betriebssystems an andere Hersteller (zum Beispiel Power Computing) und stellte die Produktion des Newton
ein. Mit der Einführung des Einsteigerrechners iMac führte Apple 1998 eine neue Gestaltung seiner Rechner ein: Sie
waren fortan transparent und farbenfroh. Jonathan Ive, der Gestalter des iMac, wurde Chef der Gestaltungsabteilung
bei Apple.
Nachdem vorher die Rechner der Performa-Produktreihe als günstige Einsteiger-PCs vermarktet worden waren, galt
eine neue Produktlinienstrategie: Künftig sollte es zwei Rechnerlinien geben, eine für Heimanwender und eine für
Profis und in jeder Rechnerlinie je ein Gerät für den mobilen und eines für den stationären Einsatz, also insgesamt
vier Rechnertypen. Diese vier Produktlinien sind das MacBook (der Nachfolger des iBook) und der iMac für die
Heimanwender sowie das MacBook Pro (der Nachfolger des PowerBook) und der Mac Pro (früher PowerMac) für
Profis. Um die Differenz zwischen steigenden Anforderungen im Heimbereich und der Nachfrage nach preiswerten
Rechnern für das Bildungssegment auszugleichen, wurde von 2002 bis 2006 der eMac angeboten. Dieser wurde
2006 von einer neuen Variante des iMac abgelöst.
2005 erweiterte Apple die Produktreihe mit dem Mac mini in den unteren Preisbereich. Er zielt unter anderem auf
Nutzer von Intel-kompatiblen Computern, die den Kaufentscheid vor allem anhand des Preises treffen.
Am 6. Juni 2005 gab Steve Jobs bekannt, dass Apple die Macintosh-Produktlinie in den Jahren 2006 und 2007 nach
und nach auf Prozessoren von Intel umstellen wolle. Bislang hatte Apple PowerPC-Prozessoren eingesetzt, die von
IBM und Freescale (vorher Motorola) gefertigt wurden. Im Januar 2006 schließlich führte Apple mit dem MacBook
Pro als Nachfolger des PowerBook ein Profi-Notebook sowie einen neuen iMac mit Intel-Core-Duo-Prozessoren ein.
Kurze Zeit später folgte der Mac mini, in dem neben dem Intel Core Solo Intel-Core-Duo-Prozessoren verbaut
werden. Mitte Mai kam der iBook-Nachfolger MacBook auf den Markt. Mit der Einführung des Mac Pro am 7.
August 2006 wurde der Wechsel zu Intel-Prozessoren abgeschlossen.
Apple 5
Am 9. Januar 2007 verkündete Apple im Rahmen der Macworld San Francisco einen tiefgreifenden Wechsel der
Unternehmenspolitik. Im Zuge der Veröffentlichung des Apple TV und des iPhone im März und Juni 2007 begann
Apple, wesentlich mehr im Bereich der Unterhaltungselektronik zu avancieren. Aus diesem Grund wurde der Name
des Unternehmens von ehemals Apple Computer Inc. auf Apple Inc. umfirmiert. Das iPhone bildet, nach der
vorangegangenen Entwicklung des iTunes-Medienangebotes, eine weitere Basis Apples abseits des Mac-Geschäftes.
Corporate Identity
Entstehung des Namens
Der Name „Apple Computer“ war die Idee von Steve Jobs, als sie das Unternehmen gründeten, doch Steve Wozniak
war mit dem Namen nicht einverstanden. Jedoch hatten sie sich eine Frist von fünf Monaten für die Gründung ihres
Unternehmens gegeben, und da ihnen kein anderer Name einfiel, meldete Jobs das Unternehmen als „Apple
Computer“ an. Von Steve Jobs selbst gibt es dazu folgendes Zitat:
“I was actually a fruitarian at that point in time. I ate only fruit. Now I'm a garbage can like everyone else. And
we were about three months late in filing a fictitious business name so I threatened to call the company ‘Apple
Computer’ unless someone suggested a more interesting name by five o'clock that day. Hoping to stimulate
creativity. And it stuck. And that's why we're called ‘Apple’.”
„Damals war ich tatsächlich noch Frutarier, aß nur Obst. Mittlerweile bin ich, wie jeder andere auch, ein
Abfalleimer. Wir waren damals mit der Anmeldung unseres Unternehmensnamens drei Monate im Verzug,
und ich drohte, das Unternehmen ‚Apple Computer‘ zu nennen, falls bis fünf Uhr niemandem ein
interessanterer Name einfällt. Ich hoffte, so die Kreativität anzuheizen. Aber der Name blieb. Und deshalb
heißen wir heute ‚Apple‘.“
– Steve Jobs[9]
Steve Wozniak liefert in seiner Autobiografie iWoz eine andere Erklärung:
„Ein paar Wochen später fiel uns dann ein Name für die Partnerschaft ein. Wir fuhren gerade über den
Highway 85 vom Flughafen in die Stadt. Steve war von einem Besuch in Oregon zurückgekommen, von
einem Ort, den er ‚apple orchard‘ nannte, also Apfelgarten. Es war eigentlich so eine Art Kommune. Steve
schlug den Namen vor: Apple Computer.“
– Steve Wozniak[10]
Apples Verkauf des iPods und der Betrieb des iTunes Stores sorgte für gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem
Beatles-Label „Apple“. Die beiden Unternehmen hatten eine Vereinbarung unterschrieben, wonach sich Apple
Computer nicht in der Musikindustrie betätigen würde. Durch diese Vereinbarung konnte Apple damals einen
Prozess um den Namen vermeiden. Das Musiklabel sah diese Vereinbarung gebrochen und hatte gegen Apple
Computer geklagt. Das zuständige Gericht entschied zugunsten von Apple Computer, da deren Apfellogo in erster
Linie mit dem Computer-System verbunden werde und nicht mit Musik. „Apple Records“ kündigte bereits an, dass
man gegen dieses Urteil Berufung einlegen wolle. 1999 verlor Apple Computer hingegen einen Prozess gegen das
Plattenunternehmen „Apple Records“ der Beatles und musste 26 Mio. US-Dollar Strafe wegen Bruch eines Vertrages
von 1981 zahlen, in dem festgelegt wurde, dass von Apple Computer keine Musikprodukte auf den Markt kommen
dürfen, die in Zusammenhang mit dem kreativen Aspekt von Musik stehen.[11]
Im Februar 2007 übernahm Apple die Rechte am Namen „Apple“ und den Apfel-Logos von Apple Records, das
diese Warenzeichen zukünftig von Apple lizenziert.[12] [13] Die Apple Inc. ist dem Vergleich zufolge Eigentümerin
aller Markenrechte, die mit dem Namen „Apple“ zu tun haben, und wird bestimmte Rechte an das
Beatles-Unternehmen lizenzieren.[14] Finanzielle Details wurden nicht genannt. Bereits im Zuge der Präsentation
von Apples markenrechtlich ebenfalls umstrittenen iPhone auf der Macworld Conference & Expo 2007 zeichnete
sich ab, dass mit Apple Records zumindest Verhandlungen geführt wurden, da in Verbindung mit dem Mobiltelefon
Apple 6
das Schallplattencover Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band der Beatles dargestellt wurde, deren Musik bislang
nicht über den wettbewerbsrechtlich umstrittenen iTunes Store zu beziehen gewesen war.[15] Spekulationen, dass am
4. Februar 2007 im Rahmen der Super Bowl eine dem legendären Macintosh-Werbefilm von 1984 vergleichbare
Ausstrahlung geplant würde, konnten sich dagegen nicht bestätigen.[16] Dem Präsidenten der Apple Corps Ltd. Neil
Aspinall zufolge sollten alle 13 Alben der Beatles, die 1987 auf CD veröffentlicht wurden, zum gleichen Zeitpunkt
bei allen Internet-Diensten heruntergeladen werden können. Damit ist die Kompilation aus dem Jahr 1969 von Hey
Jude weiterhin nur als Vinyl-Version verfügbar.[17] Seit Ende 2010 ist dieser Service verfügbar.[18]
Apple-Logo
Das erste Logo war eine Zeichnung im Stile eines barocken Kupferstichs, das Isaac Newton unter einem Apfelbaum
sitzend zeigte; eine Anspielung auf die Entdeckung der Schwerkraft mithilfe eines Apfels. Dieser Entwurf stammte
von Ron Wayne. Man stellte jedoch schnell fest, dass sich dieses Logo nur schlecht reproduzieren ließ, da es viel zu
kleinteilig war, und so wurde es wieder verworfen.
Erstes Mehrfarbiges Apple-II-Logo Apple-Schriftzug mit Blaues Apple-Logo
Apple-Logo Apple-Logo Logo aus den 1990er mit
Jahren Oberflächenstrukturen
Das heutige Logo einer Apfelsilhouette mit Biss wurde von Regis McKenna 1976 entworfen.[19] Zusätzlich zu der
ironischen Konnotation (natürlicher Apfel und künstliche Computer) bot das Design ein subtiles Wortspiel: Beißen
heißt im Englischen to bite, was wiederum klingt wie Byte. Die farbigen Streifen waren zudem grafisch eine
Anspielung auf das IBM-Logo von Paul Rand.
Eine andere Erklärung lautet, dass der angebissene Apfel eine Anspielung auf den Selbstmord des Mathematikers
Alan Turing sei, an dessen Totenbett sich ein angebissener, von ihm selbst vergifteter Apfel befunden hatte. Turing,
zu dessen Lieblingsfilmen Walt Disneys Schneewittchen zählte, gilt als einer der Väter des Computers.
Mit der Einführung des Apple II und dessen Fähigkeit, Farben darzustellen, wurde das vorher schwarze Logo bunt in
Querstreifen eingefärbt. Bei der Wortmarke kam die Schrift Motter Tektura von Othmar Motter zum Einsatz,
erschienen bei Letraset Ltd. in Großbritannien.[20] Bei den ersten Macintosh-Modellen kam lediglich der farbige
Apfel als Bildlogo zum Einsatz. Mit dem Betriebssystem 7 wurde das Logo in Form einer Wortmarke in einer
Garamond-Schriftart dargestellt, die die neue TrueType-Fähigkeit besser nach außen kommunizieren konnte.
Mit Einführung des ersten blaugrünen (bondi-blue) iMac im Jahr 1998 und den blau-transluzenten Power Macintosh
G3 1999 (den ersten Produkten, die der zurückgekehrte Steve Jobs wieder verantwortete) wird das Logo wieder
einfarbig dargestellt, jedoch in wechselnden Farben und teilweise mit Oberflächenstrukturen, je nach umgebendem
Design. Die Erscheinung der auf den heutigen Produkten befindlichen Logos ist meist farblos. Sie heben sich nur
durch ihre Form und Materialbearbeitung vom Untergrund ab.
Apple 7
Slogan
Der ehemalige Slogan von Apple, Think Different, ist eine Anspielung auf die Kampagne von IBM mit dem Slogan
Think. Diesen greift Apple derzeit (nach längerer Zeit ohne Slogan) wieder auf.
Unternehmen
Besitzverhältnisse
Knapp drei Viertel der Anteile liegen bei institutionellen Anlegern und Fonds. Steve Jobs hält zurzeit etwas über
5,5 Millionen Aktien an Apple (ca. 0,64 Prozent) mit einem Wert von über einer Milliarde US-Dollar (Oktober
2007).[21] Ein weiterer Großaktionär ist Apple-Vizepräsident Ronald B. Johnson mit ca. 1,48 Millionen Aktien
(0,17 Prozent). Der Rest ist im Streubesitz. Der Mitwettbewerber Microsoft besitzt – entgegen hartnäckigen
Gerüchten – keine größeren Anteile mehr an Apple, jedoch immer noch einige Aktien. Schätzungen, die auf der
Jahresbilanz von Microsoft basieren, gehen von mindestens 6 bis 12 Millionen Aktien mit einem Wert von rund zwei
Milliarden US-Dollar aus.[22]
Mitarbeiter
Im zur Zeit sechsköpfigen Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft Apple sind neben CEO Steve Jobs noch Bill Campbell
(Vorsitzender und ehemaliger CEO Intuit Corp.), Millard Drexler (Vorsitzender und ehemaliger CEO J. Crew), Al
Gore (ehemaliger Vizepräsident der USA), Arthur Levinson (Vorsitzender CEO Genentech) und Andrea Jung,
Vorsitzende und CEO von Avon Products, vertreten.[23]
Eric Schmidt, CEO von Google Inc., verließ am 3. August 2009 den Aufsichtsrat.[24] Als neues Mitglied kam
Andrea Jung hinzu.
Das ehemals siebte Mitglied des Aufsichtsrates, Jerry York, ehemaliger Finanzchef von IBM sowie ehemaliger
Präsident und CEO von Harwinton Capital, verstarb am 18. März 2010.[25] Seine Stelle im Aufsichtsrat von Apple
ist zur Zeit nicht besetzt. Es ist nicht geklärt, ob die Stelle neu besetzt wird oder der Aufsichtsrat fortan nur noch aus
sechs Mitgliedern besteht.
Wichtige Mitarbeiter von Apple im Zusammenhang mit der Entwicklung von Lisa und Macintosh waren Jef Raskin
(Usability-Spezialist), Andy Hertzfeld, Bill Atkinson und Susan Kare (entwarf unter anderem zahlreiche Icons für
das Macintosh-System).
Bekannte Mitarbeiter in der Führungsriege von Apple sind Tim Cook, Jon Rubinstein, Avie Tevanian, Jonathan Ive
und Ron Johnson. Timothy E. Wasko war früher bereits Mitarbeiter von NeXT und entwickelte für Apple die
Fotoblendenfreischaltung für die CD- und DVD-Brennfunktion und die Benutzeroberfläche des iPod. Der derzeitige
CEO ist Steve Jobs. Senior Vice President of Worldwide Product Marketing ist Phil Schiller. Am 14. Januar 2009
erklärte Jobs in einer Rundmail an die Mitarbeiter Apples, dass er aus gesundheitlichen Gründen bis Ende Juni 2009
eine Auszeit nähme. Seine Aufgaben übernähme in dieser Zeit Apples COO Tim Cook.[26]
Apple beschäftigte Ende September 2008 rund 32.000 Mitarbeiter (gezählt in Vollzeit-Äquivalenten) sowie 3.100 als
vorübergehende Beschäftigte und Subunternehmer. Etwa 15.900 Angestellte sind im Retail-Sektor angesiedelt.[27]
Apple 8
Marktanteile und Umsatzentwicklung
• Computermarkt weltweit im 2. Quartal 2008 nach Stückzahl:
3,3 Prozent[28] – Apple liegt damit auf Rang sechs.
• Computermarkt USA im 2. Quartal 2008 nach Stückzahl:
8,5 Prozent[29] – Apple liegt damit auf Rang drei.
• MP3-Player-Markt USA: 72 Prozent durch verschiedene
iPod-Modelle[30]
• Internet-Musikdownloads USA: 85 Prozent durch den
iTunes-Store[30]
Der Unternehmenssitz in Cupertino, Kalifornien
Umsatz (Mio. USD) Gewinn (Mio. USD) Umsatzwachstum Umsatzrendite
ZeitraumGJ
GJ 1981 (Okt. 1980 – Sep. 1981) 335 unbek. --- ---
GJ 1982 (Okt. 1981 – Sep. 1982) 583 61 74 % 10 %
GJ 1983 (Okt. 1982 – Sep. 1983) 983 77 69 % 8%
GJ 1984 (Okt. 1983 – Sep. 1984) 1.516 64 54 % 4%
GJ 1985 (Okt. 1984 – Sep. 1985) 1.918 61 27 % 3%
GJ 1986 (Okt. 1985 – Sep. 1986) 1.902 154 −1 % 8%
GJ 1987 (Okt. 1986 – Sep. 1987) 2.661 218 40 % 8%
GJ 1988 (Okt. 1987 – Sep. 1988) 4.071 400 53 % 10 %
GJ 1989 (Okt. 1988 – Sep. 1989) 5.284 454 30 % 9%
GJ 1990 (Okt. 1989 – Sep. 1990) 5.558 475 5% 9%
GJ 1991 (Okt. 1990 – Sep. 1991) 7.977 310 44 % 4%
GJ 1992 (Okt. 1991 – Sep. 1992) 7.087 530 −11 % 7%
GJ 1993 (Okt. 1992 – Sep. 1993) 6.309 87 −11 % 1%
GJ 1994 (Okt. 1993 – Sep. 1994) 9.189 310 46 % 3%
GJ 1995 (Okt. 1994 – Sep. 1995) 11.602 424 20 % 4%
GJ 1996 (Okt. 1995 – Sep. 1996) 9.833 −816 −11 % −8 %
GJ 1997 (Okt. 1996 – Sep. 1997) 7.081 −1.045 −28 % −15 %
GJ 1998 (Okt. 1997 – Sep. 1998) 5.941 309 −16 % 5%
GJ 1999 (Okt. 1998 – Sep. 1999) 6.134 601 3% 10 %
GJ 2000 (Okt. 1999 – Sep. 2000) 7.983 786 30 % 10 %
GJ 2001 (Okt. 2000 – Sep. 2001) 5.363 −25 −33 % −0 %
GJ 2002 (Okt. 2001 – Sep. 2002) 5.247 65 −2 % 1%
GJ 2003 (Okt. 2002 – Sep. 2003) 6.207 57 18 % 1%
GJ 2004 (Okt. 2003 – Sep. 2004) 8.279 266 33 % 3%
GJ 2005 (Okt. 2004 – Sep. 2005) 13.931 1.328 68 % 10 %
GJ 2006 (Okt. 2005 – Sep. 2006) 19.315 1.989 39 % 10 %
GJ 2007 (Okt. 2006 – Sep. 2007) 24.578 3.495 27 % 14 %
Apple 9
GJ 2008 (Okt. 2007 – Sep. 2008) 37.491 6.119 53 % 16 %
GJ 2009 (Okt. 2008 – Sep. 2009) 42.905 8.235 14 % 19 %
GJ 2010 (Okt. 2009 – Sep. 2010) 65.225 14.013 52 % 21 %
Q1 2011 (Okt. 2010 – Dez. 2010) 26.741 6.004 71 % 22 %
GJ
= Geschäftsjahre von Apple gelten vom 1. Oktober bis zum 30. September des darauffolgenden Jahres, sodass
beispielsweise das erste Quartal des Apple-Geschäftsjahres dem vierten Quartal des Kalendervorjahres entspricht
(Q1/2009 Apple = Q4/2008 Kalender).
Apple Stores
Bislang betreibt Apple weltweit 300 Apple Retail Stores. Diese
befinden sich überwiegend in den USA, in Kanada, Großbritannien,
Italien, Schweiz, China, Japan, Deutschland, Spanien, Frankreich und
Australien. Daraus erwirtschaftete Apple im Geschäftsjahr 2008 im
Verkaufssektor einen Gewinn von insgesamt 1,3 Milliarden Dollar
(920 Mio. Euro).
In Deutschland gibt es neben dem ersten Geschäft in München[31] drei
weitere in Hamburg, in Frankfurt am Main[32] und in Oberhausen im
24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr
CentrO (am 25. September 2010 eröffnet).
geöffnet: Der Apple-Store in New York
Ein weiterer Store soll im Frühjahr 2011[33] in Dresden eröffnet
werden. In der Schweiz existieren drei Apple Retail Stores (zwei in Zürich[34] und einer in Genf). Der weltweit
größte Store befindet sich im Londoner Stadtteil Covent Garden.
Die Apple Retail Mini Stores[35] wurden von dem multidisziplinären Design-Studio Eight Inc. in San Francisco
entworfen.[36]
Produkte
Apple entwirft sowohl Software als auch Hardware, und lässt diese von Vertragspartnern wie zum Beispiel von Asus
fertigen. Die Produkte werden oft als innovativ angesehen und besitzen meist ein durchdachtes, funktionales Design.
Die klare und schnörkellose Linienführung sind durch die Produkte des deutschen Herstellers Braun inspiriert, die
durch den Designer Dieter Rams entworfen wurden.[37] Ein Hauptaugenmerk wird außerdem auf einfache
Benutzbarkeit gelegt.
Industriestandards und Techniken von Apple
• OpenCL (8. Dezember 2008) plattformunabhängige offene Programmierplattform für CPUs, GPUs und DSPs
• WebKit (2002) Marktführende offene Browserengine im mobilen Bereich
• FireWire (1998) Schnelle und robuste Kommunikationsarchitektur für Endgeräte (Videokameras, Festplatten,
etc). Später wurde es zum Industriestandard, bekannt unter dem Namen IEEE 1394 oder auch iLink (Markenname
von Sony, da Apple erst ab Mai 2002 die Verwendung des Begriffs FireWire freigegeben hatte)
• TrueType (1991) Schriftdarstellungsstandard für Bildschirm und Druck
• Unicode (1991) Kodierungsformat für weltweite Schriftzeichen. Erste Version Ende der 1980er Jahre gemeinsam
mit Xerox entwickelt[38] Spätere offizielle Versionen über ein Konsortium mit anderen Herstellern verabschiedet
• QuickTime (25. Juni 1990) Speicherformat für Bild-, Ton- und Videodaten, gängiges Format in Digitalkameras,
um audiovisuelle Sequenzen aufzuzeichnen
Apple 10
Onlinedienste von Apple
• iTunes Store (in iTunes integrierter Online-Musikstore, in dem auch Spielfilme, Fernsehserien und Spiele für iOS
und iPods mit Click Wheel gekauft werden können)
• MobileMe (kostenpflichtiger Dienst, der Mac OS X um Online-Funktionalität (Mail-Account, iDisk
[Online-Speicher], Backup, Synchronisation mit iOS unter anderem) erweitert; wurde bis 10. Juli 2008 als .Mac
vermarktet)
• Apple Movie Trailers (weltweit größte Sammlung von Film-Trailern)
• AppleLink (wurde 1985 als Support-Plattform für die Kunden und für Vertragshändler gestartet)
• eWorld (als Apples Antwort auf AOL geplant, war aber nur von 1994 bis 1996 online)
• App Store (Plattform zum Anbieten und Laden von Programmen für iPhone, iPod touch und iPad)
• iWork.com (Dienst zum Veröffentlichen von iWork-Dokumenten im Internet, befindet sich derzeit noch in der
Beta-Phase)
• Apple Developer Connection (Plattform für Entwickler von Programmen für Mac OS X und das iPhone; bietet
Downloads, Dokumente, Spezifikationen unter anderem)
Software
Betriebssysteme
Apples erste Betriebssysteme waren befehlszeilenorientiert, wie damals (Ende der 1970er und Anfang der 1980er
Jahre) üblich. 1983 stellt Apple mit dem Lisa OS eines der ersten kommerziell erhältlichen Betriebssysteme vor, das
vollständig über eine grafische Oberfläche bedient wurde. 1984 wurde mit dem Betriebssystem des Macintosh
(später „Mac OS“ genannt) das erste grafische Betriebssystem auf den Markt gebracht, das sich in großem Umfang
verkaufte.
• Apple DOS
• Apple SOS
• Apple ProDOS
• Lisa OS
• GS/OS
• A/UX
• Mac OS
• Newton OS
• Mac OS X (von der Public Beta bis Snow Leopard)
• Mac OS X Server (aktuelle Version: siehe Mac OS X)
• iOS (früher: iPhone OS)
• iPod OS
Software von Apple
Apple bietet eine Vielzahl verschiedenster Programme an. Dazu zählen die kostenlosen Standardanwendungen wie
die Desktopsuchmaschine Spotlight, die Multimedia-Architektur QuickTime (kostenpflichtige Pro Version
verfügbar), das Medienverwaltungsprogramm iTunes, der Webbrowser Safari, das Mailprogramm Mail, der Instant
Messenger iChat (mit Audio- und Videokonferenzen), der Kalender iCal und Boot Camp (ermöglicht es, Microsoft
Windows auf einem Intel Mac parallel zu Mac OS X zu installieren). Ein großer Teil ist beim Kauf eines neuen
Macs bereits vorinstalliert, andere können bei Bedarf von der Homepage von Apple heruntergeladen und installiert
werden.
Im iLife-Paket, dass jedem neu gekauftem Mac beiliegt, sind unter anderem das Fotoverwaltungsprogramm iPhoto,
das Videoschnittprogramm iMovie und das Musikprogramm GarageBand sowie im iWork-Paket das
Textverarbeitungsprogramm Pages, das Präsentationsprogramm Keynote und seit August 2007 das
Apple 11
Tabellenkalkulationsprogramm Numbers enthalten. 2009 wurde iWork ’09 ausgeliefert mit neuen Versionen von
Pages, Numbers und Keynote. Dazu wurde eine Beta-Version von iWork.com ins Netz gestellt, um Dateien anderen
Benutzern zur Verfügung zu stellen. Das Medienverwaltungsprogramm iTunes ist ein Bestandteil von Mac OS X.
Für die professionelle Fotobearbeitung und den Videoschnitt bietet Apple Inc. Aperture und das Programmpaket
Final Cut Studio an. Für ambitionierte Amateure, denen Final Cut Studio zu teuer ist, gibt es Final Cut Express. Die
Anwendung Shake zur Postproduktion ist noch erhältlich, wird aber von Apple nicht mehr weiterentwickelt.
Für die professionelle und semiprofessionelle Audiobearbeitung und das Sequencing hat Apple 2002 die
Hauptbestandteile und Entwickler des deutschen Unternehmens Emagic gekauft und vertreibt diese als Logic und
Logic Pro unter dem Logo von Apple. Seit Kauf sind mehrere neue Updates und Erweiterungen erschienen. Die
Grundstruktur von Logic arbeitet auch unter der Oberfläche von Garage Band, welches Teil des iLife-Pakets ist.
Softwarestandards
Apple benutzt sowohl offene als auch proprietäre Standards in seinem Betriebssystem. Offene Standards werden vor
allem im Betriebssystemkern Darwin eingesetzt, der unter einer Open-Source-Lizenz steht.
• OpenCL, eine Spezifikation um GPGPUs zu nutzen
• Grand Central Dispatch, Multikern und -prozessorunterstüzung
• POSIX, Standard für Betriebssysteme
In den darüberliegenden Schichten des Betriebssystems und der Anwendungssoftware kommen dagegen einige
proprietäre Standards zum Einsatz:
• Quartz als Grafikbibliothek, basierend auf PDF
• Apples eigenes Aqua als GUI-Bibliothek
• QuickTime als Multimedia-Technik, auf der iTunes basiert
Interoperabilität dieser proprietären Standards mit anderen Betriebssystemen stellt Apple selbst mit der folgenden
Software her:
• Quicktime for Windows, um Multimediainhalte auf PCs mit dem Betriebssystem Windows abspielen zu können.
• iTunes für Windows, um iPods und im iTunes gekaufte Musik auf PCs mit Windows nutzen zu können.
• Softwareprodukte von anderen Anbietern (zum Beispiel VLC Media Player) schließen die Kompatibilität mit
QuickTime- und iTunes-Formaten ein.
• Der Webbrowser Safari ist auch als Download für Windows verfügbar.
Open Source
Apple bietet Teile von Mac OS X, den Developer Tools (XCode etc.) und des iPhone OS (größtenteils unixoide
Programme und Bibliotheken) als Open Source unter verschiedenen Lizenzen (hauptsächlich Apache-Lizenz, AGPL,
BSD, GPL, MIT) an.[39]
Darunter sind z. B. fast alle I/O-Treiber (für die Kommunikation mit Speichergeräten zuständig), Teile von Grand
Central Dispatch, mit dem die Prozessorlast besser auf die Prozessorkerne verteilt wird, oder die GNU Compiler
Collection (GCC).
Apple 12
Hardware
Personal Computers
• Apple I / II / III-Modelle im Überblick (8- und 16-Bit Datenbus)
• Apple Macintosh-Modelle im Überblick (16-, 32- und 64-Bit Datenbus)
Apple II (1977) Apple Lisa (1983) Apple Macintosh Power Mac 6100 (1994)
(1984)
iMac G3 (1998) Power Mac G4 iMac G4 (2002) Mac mini (2005)
Quicksilver (2002)
Notebooks
Macintosh Portable (1989) PowerBook (1991) iBook (1999)
MacBook (2006) MacBook Pro (2006) MacBook Air (2008)
Apple 13
Von Apple eingesetzte Prozessoren
• MOS 6502
• 65816
• Motorola 68000er-Familie
• PowerPC-Prozessorfamilie: MPC601, MPC603 und MPC603e
sowie G3, G4 und G5
• Intel Core Solo: seit 28. Februar 2006 in Mac mini 1,5 Ghz bis zum
6. September 2006. Ab diesen Zeitpunkt wurde die Mac-mini-Serie
Die Hauptplatine des Apple I
auf Core Duo umgestellt.
• Intel Core Duo: seit 10. Januar 2006 in MacBook Pro und (bis September 2006) im iMac sowie seit 28. Februar
2006 im Mac mini 1,66 Ghz, seit Mai 2006 auch im MacBook
• Intel Core 2 Duo: seit dem 6. September 2006 im iMac, außerdem seit Oktober 2006 im MacBook und MacBook
Pro, seit Mitte 2007 auch im Mac mini[40]
• Intel Xeon: seit 7. August 2006 im Mac Pro
• Intel Xeon 550 Serie „Nehalem“: seit 2009 im Xserve
• Intel Core i3/Intel Core i5/Core i7: seit Oktober 2009 im iMac
• Intel Core i5/Core i7: seit März 2010 in MacBook Pro (15"–17")
• Apple A4: seit 2010 im iPad, iPhone 4 sowie dem Apple TV verbaut
• Apple A5: seit 2011 im iPad 2
Weitere Hardware-Produkte von Apple
Apple TV (2006) Apple Apple Magic Trackpad (2010)
Remote
(2006)
Apple iPad (2010) Verschiedene iPod-Modelle (von links): iPhone 4 (2010)
iPod shuffle (4. Gen.)
iPod nano (6. Gen.)
iPod classic (6. Gen.)
iPod touch (4. Gen.)
Apple 14
Mediaplayer
• iPod
• iPod mini (bis zur 2. Generation)
• iPod shuffle (aktuell 4. Generation)
• iPod nano (aktuell 6. Generation)
• iPod classic (aktuell 6. Generation)
• iPod touch (aktuell 4. Generation)
Mobiltelefone
• iPhone
Webcams
• iSight
Funknetzwerkbasisstationen
• Airport Extreme
• Airport Express
• Time Capsule
Flachbildschirme
• Apple Cinema Display
Mäuse
• Apple Mighty Mouse
• Magic Mouse
Tastaturen
• Apple Keyboard
• Wireless Keyboard
Apple Magic Mouse (2009)
Apple 15
Ältere Hardware-Produkte von Apple
• 20th Anniversary Macintosh
• Apple Pippin
• Apple Set-Top-Box
• Apple Silentype Thermodrucker
• Apple Studio Display
• AppleVision – ColorSync
• ImageWriter grafikfähiger Nadeldrucker
• ImageWriter LQ hochauflösender Nadeldrucker mit letter quality
• iPod Hi-Fi
• LaserWriter
• Multiple Scan
Silentype Thermodrucker
• Newton
• OneScanner
• PowerBop
• PowerCD
• Power Mac G4 Cube
• QuickTake 100/150/200
• QuickTime Conferencing Video Camera
• StyleWriter
• Wireless Mighty Mouse
Kritik
Arbeitsbedingungen
Die Elektronik- und PC-Industrie steht allgemein im Ruf, bei der Auftragsfertigung die arbeitsrechtlichen und
gesundheitlichen Belange der Belegschaft sowie Belange des Umweltschutzes nicht hinreichend zu
berücksichtigen.[41]
Apple lässt seine Produkte vorwiegend in Asien fertigen. Die Auftragsfertigung hat Apple der taiwanesischen
Aktiengesellschaft Foxconn übertragen, die in der chinesischen Sonderwirtschaftszone in Shenzhen nahe Hongkong
produzieren lässt. Shenzhen wird mit der größten Elektronikfabrik der Welt als iPod-City bezeichnet. Foxconn ist im
Jahr 2006 in den Medien aufgrund unmenschlicher Arbeitsbedingungen kritisiert worden.[42] Die Mitarbeiter bei
Foxconn hätten den Medienberichten zufolge monatlich jeweils rund 80 Überstunden geleistet und teilweise mit
knapp 50 Euro pro Monat weniger als im Mindestlohn-Gesetz vorgeschrieben verdient.[43] Die von Greenpeace
unterstützten Public Eye Awards nominierten Foxconn 2011 für einen Negativpreis, da die „Dumpinglöhne“ und
„unethischen bis illegalen“ Arbeitsbedingungen zu mindestens 18 Selbstmorden von jungen chinesischen
Wanderarbeitern führten.[44] Foxconn hatte zunächst wegen der Vorwürfe Schadenersatzforderungen gegen zwei
Journalisten in China geltend gemacht, diese letztlich aber wieder zurückgezogen.[45]
Der Auftraggeber Apple hat zwischenzeitlich Defizite eingeräumt und zugleich auf den herstellereigenen Apple
Supplier Code of Conduct verwiesen.[46] [47] Nach Apples eigenen Untersuchungen seien keine Verstöße gegen den
Verhaltenskodex festgestellt worden, jedoch fanden sich bei Foxconn Verletzungen gegen den Supplier Code of
Conduct.[48] Apple hat nach eigenem Bekunden Verité verpflichtet, für die Einhaltung sicherer, fairer und legaler
Arbeitsplatzbedingungen Sorge zu tragen.[49] Außerdem hat sich Apple der Electronic Industry Code of Conduct
(EICC) Implementation Group angeschlossen, die bereits Standards für die Industrie erarbeitet hat und Quellen zur
Evaluierung der Auftragsfertiger anbietet.[50]
Apple 16
Umweltschutz und Produktlebensdauer
Der US-Börsenaufsicht bestätigte Apple, dass 2003 mehrere Gemeinschaftsklagen gegen das Unternehmen
eingereicht wurden. Die Kläger sahen in der kurzen Akkulebenszeit und dem mangelnden Austauschservice für die
Akkus des iPods einen Garantiebruch sowie unfairen Wettbewerb.[51] In einer Reportage wird der iPod-Akku gar als
Beispiel für geplante Obsoleszenz genannt.[52]
Im Bereich des Umweltschutzes sieht sich Apple Vorwürfen zum Beispiel von Greenpeace und der Silicon Valley
Toxics Coalition (SVTC) ausgesetzt.[53] [54] Nicht alle diese Vorwürfe scheinen gerechtfertigt zu sein. Insoweit sie
substantiiert sind, betreffen sie mehr die gesamte Industrie als das Unternehmen Apple allein. Kritiker weisen zudem
auf methodische Mängel des vergleichenden Rankings von Greenpeace[55] hin, bei dem zum Beispiel die
durchschnittliche Nutzungsdauer der Produkte nicht berücksichtigt wird.[56] Steve Jobs hat als Reaktion auf die
Vorwürfe von Greenpeace im Mai 2007 angekündigt, Apple führend im Bereich des Umweltschutzes machen zu
wollen.[57] In seinem Text A Greener Apple[58] führt Jobs bereits erreichte Erfolge auf und kündigt weitere
Maßnahmen für den Umweltschutz an.
Apple begann 2008 sein Versprechen in die Tat umzusetzen. Das im Januar 2008 vorgestellte MacBook Air war das
erste Produkt von Apple, das konsequent die Verwendung von giftigen Materialien drastisch reduzierte. Weitere
Apple-Produkte folgten im Laufe des Jahres diesem Beispiel. 2009 erschien zur MacWorld Expo in San Francisco
das 17 Zoll MacBook Pro mit einer längeren Batterielaufzeit. Die gesamte MacBook-Familie erfüllt die Energy Star
4.0-Umweltauflagen, wobei keine bromhaltigen Flammschutzmittel enthalten sind und nur PVC-freie Kabel und
Komponenten verwendet werden. Der Akku des MacBook Pro 17 Zoll liefert wegen seines verlängerten
Lebenszyklus einen zusätzlichen Beitrag zur Umweltverträglichkeit, wodurch weniger verbrauchte Akkus und damit
weniger Abfall resultieren. Ein verbrauchter Akku kann für 179 Euro ausgetauscht werden. Dies beinhaltet die
Installation sowie die Entsorgung des alten Teils.
Rückdatierte Aktienoptionen
Apple steht im Verdacht, Aktienoptionen im Wert von 20 Millionen US-Dollar an Apple-Chef Steve Jobs im
Geschäftsjahr 2001 rückdatiert zu haben.[59] Bereits im August hatte Apple Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung
von Aktienoptionen bekannt gegeben, die alle seit dem 29. September 2002 veröffentlichten Finanzberichte betreffen
könnten.[60] Apple stellte fest, dass Jobs von der Rückdatierung von Aktienoptionen zwar gewusst, aber geglaubt
habe, nicht selbst von dieser Praxis der Datierung zu profitieren. Dem Manager seien die Folgen für die Bilanzen
nicht klar gewesen.[61] Fraglich ist jedoch, ob CEO Steve Jobs tatsächlich von der Rückdatierung und deren Folgen
keine Kenntnis hatte. Zwischenzeitlich ist bekannt geworden, dass Apple im Juni 2006 weitere Optionen im Wert
von nunmehr insgesamt 84 Mio. US-Dollar rückdatierte, worauf die Bilanzen für die Geschäftsjahre 2005 und 2006
erneut geändert werden mussten.[62]
Vorgehen gegen nichtautorisierte Berichterstattung
Apple ist in den letzten Jahren wiederholt gegen nichtautorisierte Berichterstattungen über deren Produkte
gerichtlich vorgegangen.[63] Betroffen waren hiervon in der Vergangenheit insbesondere Blogger von Apple Insider,
PowerPage und Think Secret, die im Internet über geplante Produkteinführungen, über technische Neuerungen sowie
Funktionsweisen von Appleprodukten berichteten.[64] Apple vermutete hinter den Berichterstattern zum Teil eigene
Angestellte, die Unternehmensinterna preisgäben.[65] Zuletzt mahnte Apple Blogger ab, die über das markenrechtlich
umstrittene iPhone von Apple berichteten und Abbildungen des Mobiltelefons veröffentlichten sowie Hinweise auf
Programme gaben, die erlaubten, Wallpaper und Icons auf andere Mobiltelefone als das iPhone von Apple
aufzuspielen.[66] [67] Apple hat unter anderem Paul O’Brien, den Gründer der Mobilfunk-Website MoDaCo,
abgemahnt, da dieser neben Abbildungen von Apples iPhone ein Programm verlinkt hatte, das es ermöglichte, das
Betriebssystem PalmOS der Treolinie mit Icons von Apples iPhone zu ergänzen.[68] [69] Unter anderem hatte
SimToGo ein solches Programm unter dem Namen iPhony 0.1 bzw. 0.2 angeboten.[70] In den bisherigen
Apple 17
gerichtlichen Verfahren gegen die Autoren der Berichte hatte Apple teilweise keinen Erfolg.[71] Erst im Jahr 2006
hatte ein kalifornisches Gericht festgestellt, dass Blogger und Online-Journalisten denselben verfassungsgemäßen
Schutz der Pressefreiheit genießen wie Vertreter der traditionellen Presse.[72] Außerdem musste Apple die Electronic
Frontier Foundation mit einer Zahlung von 700.000 US-Dollar für die Übernahme der Verteidigung- und
Gerichtskosten entschädigen.[73]
Spiegel Online kritisiert weiterhin die „extreme Geheimhaltung“ und schreibt wörtlich, Apple sei ein „paranoider
Konzern, für den Geheimnisse nicht nur Schutz vor der Konkurrenz sind, sondern auch ein Marketingwerkzeug.“ So
sei kostenlose Werbung durch den Hype und die Gerüchteküche vor der Einführung eines neuen Produkts
gewährleistet.[74] Geheimnisverrat werde nach Aussagen eines Augenzeugen mit geheimdienstähnlichen Methoden
verfolgt, ohne Rücksicht auf die Privatsphäre der Mitarbeiter. Es herrsche „eine Kultur der Angst“.[74]
Verbreitungsmethode der Windows-Version von Safari
Am 18. März 2008 verließ die Windows-Version des Webbrowsers Safari das Beta-Entwicklungs-Stadium und
wurde der breiten Öffentlichkeit zum Herunterladen auf der Apple-Website angeboten. Während eines Monates bis
zum 18. April 2008 wurde Safari durch den Apple-eigenen automatischen Aktualisierungsdienst Apple Software
Update installiert. Trotz des anders lautenden Namens (Update bedeutet Aktualisierung) wurde dabei Safari ohne
bereits vorhandene ältere Version per Standardeinstellung zusammen mit sicherheitskritischen Aktualisierungen
anderer Apple-Software auf dem betroffenen System eingerichtet. Wenn die Safari-Installation nicht gewünscht war,
musste der Benutzer diese Option zuvor deaktivieren.
Siehe auch → Kritik zu Safari
Apples Einstellung zu Softwareverbreitung
Bei Apples Smartphone iPhone und dem Tablet-PC iPad können nur von Apple genehmigte Anwendungen benutzt
werden. Man ist demnach nicht frei in der Entscheidung, welche Software benutzt werden kann. Apple begründet
diese Entscheidung mit Sicherheits- und Stabilitätsbedenken.
Darüber hinaus hat Apple untersagt, bestimmte Entwicklungswerkzeuge für die Entwicklung von iPhone- und
iPad-Anwendungen zu verwenden. Ebenso ist in den Anwendungen Werbung verboten, die Nutzungsdaten an einen
Werbeprovider übermittelt, der einer Firma angehört, die mit Apple im Mobiltelefonbereich konkurriert. Die Federal
Trade Commission hat diesbezüglich im Juni 2010 eine Untersuchung eingeleitet.[75]
Datenschutz bei kundenbezogenen Nutzerdaten
Auch der Umgang mit personenbezogenen Daten steht in der Kritik. Die deutsche Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger fordert mehr Transparenz und wird im Spiegel mit den Worten zitiert: „Den Nutzern
von iPhones und anderen GPS-fähigen Geräten muss klar sein, welche Informationen über sie gesammelt werden.“
Der Hinweis, dass sie der Nutzung der Daten widersprechen können, fehlt in Apples Datenschutzerklärung.[76]
Kontrolle des Zeitschriftenverkaufs
Apple verlangt von belgischen und niederländischen Medien ab 1. April 2011, dass sie ihre Zeitschriften nicht mehr
in Form von Apps mittels eigener Zahlungssysteme verkaufen oder verschenken dürfen. Stattdessen sollen sie die
Inhalte für Apples Zeitschriftenplattform anbieten, bei der Apple mit 30 Prozent des Verkaufspreises mitverdient.[77]
[78]
Damit kann Apple das iPad subventionieren und so die tatsächlichen Kosten verschleiern sowie kontrollieren,
welche Inhalte veröffentlicht werden dürfen.
Apple 18
Literatur
• Owen W. Linzmayer: Apple streng vertraulich. Die Tops und Flops der Macintosh-Geschichte. Midas, Zürich
2000, ISBN 3-907100-12-3
• Paul Kunkel: AppleDesign. The work of the Apple Industrial Design Group. Graphis, New York 1997, ISBN
1-888001-25-9
• Owen W. Linzmayer: Apple Confidential 2.0. The definitive history of the world’s most colorful company. No
Starch Press, San Francisco 2004, ISBN 1-59327-010-0 (engl.)
• Dr. Joachim Gartz: Die Apple-Story ISBN 3-908497-14-0
• Steve Wozniak, Gina Smith: iWoz. Wie ich den Personal Computer erfand und Apple mitgründete. Carl Hanser
Verlag, 2006 ISBN 3-446-40406-6
Weblinks
• Apple Deutschland [79] | Apple Österreich [80] | Apple Schweiz [81] | Apple USA [82]
• macnews.de [83] – Online-Magazin für Macuser
• MACup [84] – Online-Auftritt der ersten europäischen Mac-Zeitschrift mit Informationen rund um Apple, Mac
und Co
• mac-developer [85] – Entwicklermagazin für iPhone, iPad und iPod touch
• macprime.ch – Apple History – Geschichte [86]
• The Apple Museum [87] – Seite zur Geschichte von Apple (englisch)
• apple-history.com [88] – Auflistung fast aller Apple-Geräte nach Datum, Familie oder Prozessor (englisch)
• ApfelWiki [89] – Deutsches Apple-Wiki
• iPhone developer conference [90] Die Entwickler- und Businesskonferenz für iPhone, iPad und iPod touch
• Ein Leben für Apple − Steve Jobs [91] bei n-tv.de
Einzelnachweise
[1] http:/ / www. apple. com/ de
[2] http:/ / www. millwardbrown. com/ Libraries/ Optimor_BrandZ_Files/ 2010_BrandZ_Top100_Report. sflb. ashx
[3] Owen W. Linzmayer: Apple Confidential 2.0. The definitive history of the world's most colorful company; No Starch Press, San Francisco;
2004; Seite 5 ISBN 1-59327-010-0
[4] 1997: Apple wird von Microsoft gerettet (http:/ / archiv. rhein-zeitung. de/ old/ 97/ 08/ 08/ topnews/ applewettaus. html)
[5] Apple and Compaq were threatened, insists Tevanian (http:/ / www. theregister. co. uk/ 1998/ 11/ 10/ apple_and_compaq_were_threatened/ )
[6] Cancel Mac Office 97 will immediately harm Apple (http:/ / techrights. org/ wiki/ index. php/
Cancel_Mac_Office_97_will_immediately_harm_Apple)
[7] Jeffrey S. Young, William L. Simon: Steve Jobs und die Geschichte eines außergewöhnlichen Unternehmens
[8] The Apple Museum (http:/ / www. theapplemuseum. com/ index. php?id=44#pink)
[9] fire in the valley by freiberger and swaine (http:/ / www. fireinthevalley. com/ fitv_voices. html)
[10] Steve Wozniak: iWoz – Wie ich den Personal Computer erfand und Apple mitgründete; Hanser Verlag, München; 2007; Seite 175; ISBN
3-446-40406-6
[11] Macwelt Der Kampf um den Apfel (12. Mai 2006) (http:/ / www. macwelt. de/ news/ ipod/ 337828/ index. html)
[12] Apple Inc. and The Beatles’ Apple Corps Ltd. Enter into New Agreement. (http:/ / www. apple. com/ pr/ library/ 2007/ 02/ 05apple. html)
Apple Inc. vom 5. Februar 2007
[13] Streit über Markenrechte Apple schließt Frieden mit Apple. (http:/ / www. sueddeutsche. de/ ,tt1m3/ wirtschaft/ artikel/ 899/ 100799/ ) In.
Süddeutsche Zeitung vom 6. Februar 2007
[14] Markenrechte – Der Apfel gehört jetzt Apple. (http:/ / www. faz. net/ s/ RubC8BA5576CDEE4A05AF8DFEC92E288D64/
Doc~E829A0B62453D42319C18139E3F6510CD~ATpl~Ecommon~Scontent. html) Apple Inc. vom 5. Februar 2007
[15] Apple, Beatles come together Pact resolves trademark dispute with record label, but Fab Four still not on iTunes – yet. (http:/ / www.
sfgate. com/ cgi-bin/ article. cgi?f=/ c/ a/ 2007/ 02/ 06/ BUGNPNV8A820. DTL& hw=apple& sn=007& sc=622) In: San Francisco Chronicle
vom 6. Februar 2007
[16] Super Bowl XLI Apple Ad? (Update – No). (http:/ / www. macrumors. com/ 2007/ 02/ 03/ super-bowl-xli-apple-ad/ ) MacRumors.com am 3.
Februar 2007
[17] Beatles Ready for Legal Downloading Soon. (http:/ / www. foxnews. com/ story/ 0,2933,251410,00. html) Fox News am 12. Februar 2007
Apple 19
[18] Beatles im iTunes Store (http:/ / www. macwelt. de/ artikel/ _News/ 374225/ beatles_im_itunes_store/ 1) In: MacWelt vom 16. November
2010
[19] Claudia Leu: Index Logo, MITP, ISBN 3-8266-1507-7, S. 89
[20] Letraset Handbuch, 1985, Herausgeber: Letraset Deutschland GmbH, Gestaltung; HSAG London, Druck: Boom-Ruybrok b.v.m,
Niederlande, S. 139
[21] World of Apple (http:/ / news. worldofapple. com/ archives/ 2007/ 08/ 16/ jobs-swallows-up-120000-apple-shares/ )
[22] FinancialTimes 4/2004
[23] Apple Inc. Board of Directors (http:/ / www. apple. com/ pr/ bios/ bod. html)
[24] Apple Inc. Dr. Eric Schmidt Resigns from Apple’s Board of Directors (http:/ / www. apple. com/ pr/ library/ 2009/ 08/ 03bod. html)
[25] Apple Inc. Director Jerome B. York Passes Away (http:/ / www. apple. com/ pr/ library/ 2010/ 03/ 18york. html)
[26] Apple-Chef Steve Jobs zieht sich wegen Krankheit zurück. (http:/ / www. derNewsticker. de/ news. php?id=77071) In: derNewsticker.de vom
15. Januar 2009. Abgerufen am 15. Januar 2009
[27] Quelle Mitarbeiterzahlen: Apple Annual Report / SEC-Filing (http:/ / idea. sec. gov/ Archives/ edgar/ data/ 320193/ 000119312508224958/
d10k. htm) vom 5. November 2008
[28] palluxo Apple Ranks 3rd in the US, 6th Worldwide: Peliminary Results (http:/ / www. palluxo. com/ 2008/ 07/ 17/
apple-ranks-3rd-in-the-us-6th-worldwide-peliminary-results/ )
[29] Gartner Worldwide PC Market Grew 16 Percent in Second Quarter of 2008 (http:/ / www. gartner. com/ it/ page. jsp?id=724111)
[30] Ars Technica Apple's record quarter: inside the numbers (18. Januar 2007) (http:/ / arstechnica. com/ news. ars/ post/ 20070118-8656. html)
[31] Heise online: Apple wagt sich mit deutschem Flagship Store auf heißes Pflaster (http:/ / www. heise. de/ resale/
Apple-wagt-sich-mit-deutschem-Flagship-Store-auf-heisses-Pflaster--/ news/ meldung/ 119889)
[32] Apple: Apple Store – Große Bockenheimer Straße (http:/ / www. apple. com/ de/ retail/ grossebockenheimerstrasse/ )
[33] SZ-Online: Dresden: Apple-Store öffnet in der Altmarkt-Galerie (http:/ / www. sz-online. de/ nachrichten/ artikel. asp?id=2543986&
newsfeed=rss)
[34] macnews.de: Neuer Apple Store öffnet in Zürich die Türen (http:/ / www. macnews. de/ news/ 116201. html)
[35] chi-athenaeum: Good Design Winners (http:/ / www. chi-athenaeum. org/ gdesign/ winners05. htm)
[36] archi-europe: Archi-Europe Group (http:/ / www. archi-europe. com/ project2. php?id=711522)
[37] Dieter Rams im Interview (http:/ / www. manager-magazin. de/ lifestyle/ technik/ 0,2828,511925,00. html) berichtet davon, dass ihm Apples
Chef-Designer Jonathan Ive für die Inspiration dankte. Gallerie zum Produkt-Vergleich auf Gizmodo (http:/ / gizmodo. com/ 343641/
1960s-braun-products-hold-the-secrets-to-apples-future).
[38] Unicode.org of Unicode Version 1.0 (http:/ / unicode. org/ history/ ''Chronology)
[39] Apple Open Source Download Center (engl.) (http:/ / www. apple. com/ opensource/ )
[40] Apple Developer Connection Introduction to iMac Developer Note (http:/ / developer. apple. com/ documentation/ HardwareDrivers/
Conceptual/ iMac_0609_SuperDrive/ index. html)
[41] Sarah Bormann: 1.500 Liter Wasser für einen PC (http:/ / gipfelthemen. de/ weltweitetrends/ wissen_besitz/ sbormann_pcglobal060728.
shtml), 10. August 2006
[42] AppleInsider: Photos: inside Foxconns‚ iPod City‘ (14. Juni 2006) (http:/ / www. appleinsider. com/ article. php?id=1815)
[43] Technology Review: Wenn Apple in China bleibt, sollte es auf Einhaltung von Arbeitsstandards drängen (http:/ / www. heise. de/ tr/ artikel/
77681), 4. September 2006
[44] Foxconn (http:/ / www. publiceye. ch/ de/ vote/ foxconn/ ). Greenpeace Schweiz, abgerufen am 26. Februar 2011.
[45] tecChannel.de: iPod-Produzent Foxconn zieht hohe Schadenersatzforderung in China zurück (http:/ / www. tecchannel. de/ news/ themen/
business/ 446742/ ), 31. August 2006
[46] Apple Inc: Report on iPod Manufacturing (http:/ / www. apple. com/ hotnews/ ipodreport/ ), 17. August 2006
[47] MacNN: Apple: Foxconn violated code of conduct (http:/ / www. macnn. com/ articles/ 06/ 08/ 17/ apple. finds. labor. abuses/ ), 17. August
2006
[48] Daniel Ploettner: Apple schließt Foxconn Untersuchung ab (http:/ / www. scheinwerfer-blog. de/ index. php/ archives/ 2006/ 08/ 18/
apple-schliesst-foxconn-untersuchung-ab/ ), 18. August 2006
[49] Verité: Some of the Companies Working With Verité (http:/ / www. verite. org/ aboutus/ portfolio. html), 2002
[50] EICC: Member Firms (http:/ / www. eicc. info/ EICC_SPONSOR. html), 2002
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systems or development environments other than Apple«.“
[76] Leutheusser-Schnarrenbergen kritisiert Apples Datenschutzregeln. (http:/ / www. heise. de/ newsticker/ meldung/
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A "Modified Version" of the Document means any work containing the Document or a portion of it, either copied verbatim, or with modifications and/or translated into another language.
A "Secondary Section" is a named appendix or a front-matter section of the Document that deals exclusively with the relationship of the publishers or authors of the Document to the Document's overall subject (or to related matters)
and contains nothing that could fall directly within that overall subject. (Thus, if the Document is in part a textbook of mathematics, a Secondary Section may not explain any mathematics.) The relationship could be a matter of
historical connection with the subject or with related matters, or of legal, commercial, philosophical, ethical or political position regarding them.
The "Invariant Sections" are certain Secondary Sections whose titles are designated, as being those of Invariant Sections, in the notice that says that the Document is released under this License. If a section does not fit the above
definition of Secondary then it is not allowed to be designated as Invariant. The Document may contain zero Invariant Sections. If the Document does not identify any Invariant Sections then there are none.
The "Cover Texts" are certain short passages of text that are listed, as Front-Cover Texts or Back-Cover Texts, in the notice that says that the Document is released under this License. A Front-Cover Text may be at most 5 words, and a
Back-Cover Text may be at most 25 words.
A "Transparent" copy of the Document means a machine-readable copy, represented in a format whose specification is available to the general public, that is suitable for revising the document straightforwardly with generic text editors
or (for images composed of pixels) generic paint programs or (for drawings) some widely available drawing editor, and that is suitable for input to text formatters or for automatic translation to a variety of formats suitable for input to
text formatters. A copy made in an otherwise Transparent file format whose markup, or absence of markup, has been arranged to thwart or discourage subsequent modification by readers is not Transparent. An image format is not
Transparent if used for any substantial amount of text. A copy that is not "Transparent" is called "Opaque".
Examples of suitable formats for Transparent copies include plain ASCII without markup, Texinfo input format, LaTeX input format, SGML or XML using a publicly available DTD, and standard-conforming simple HTML,
PostScript or PDF designed for human modification. Examples of transparent image formats include PNG, XCF and JPG. Opaque formats include proprietary formats that can be read and edited only by proprietary word processors,
SGML or XML for which the DTD and/or processing tools are not generally available, and the machine-generated HTML, PostScript or PDF produced by some word processors for output purposes only.
The "Title Page" means, for a printed book, the title page itself, plus such following pages as are needed to hold, legibly, the material this License requires to appear in the title page. For works in formats which do not have any title
page as such, "Title Page" means the text near the most prominent appearance of the work's title, preceding the beginning of the body of the text.
A section "Entitled XYZ" means a named subunit of the Document whose title either is precisely XYZ or contains XYZ in parentheses following text that translates XYZ in another language. (Here XYZ stands for a specific section
name mentioned below, such as "Acknowledgements", "Dedications", "Endorsements", or "History".) To "Preserve the Title" of such a section when you modify the Document means that it remains a section "Entitled XYZ" according
to this definition.
The Document may include Warranty Disclaimers next to the notice which states that this License applies to the Document. These Warranty Disclaimers are considered to be included by reference in this License, but only as regards
disclaiming warranties: any other implication that these Warranty Disclaimers may have is void and has no effect on the meaning of this License.
2. VERBATIM COPYING
You may copy and distribute the Document in any medium, either commercially or noncommercially, provided that this License, the copyright notices, and the license notice saying this License applies to the Document are reproduced
in all copies, and that you add no other conditions whatsoever to those of this License. You may not use technical measures to obstruct or control the reading or further copying of the copies you make or distribute. However, you may
accept compensation in exchange for copies. If you distribute a large enough number of copies you must also follow the conditions in section 3.
You may also lend copies, under the same conditions stated above, and you may publicly display copies.
3. COPYING IN QUANTITY
If you publish printed copies (or copies in media that commonly have printed covers) of the Document, numbering more than 100, and the Document's license notice requires Cover Texts, you must enclose the copies in covers that
carry, clearly and legibly, all these Cover Texts: Front-Cover Texts on the front cover, and Back-Cover Texts on the back cover. Both covers must also clearly and legibly identify you as the publisher of these copies. The front cover
must present the full title with all words of the title equally prominent and visible. You may add other material on the covers in addition. Copying with changes limited to the covers, as long as they preserve the title of the Document
and satisfy these conditions, can be treated as verbatim copying in other respects.
If the required texts for either cover are too voluminous to fit legibly, you should put the first ones listed (as many as fit reasonably) on the actual cover, and continue the rest onto adjacent pages.
If you publish or distribute Opaque copies of the Document numbering more than 100, you must either include a machine-readable Transparent copy along with each Opaque copy, or state in or with each Opaque copy a
computer-network location from which the general network-using public has access to download using public-standard network protocols a complete Transparent copy of the Document, free of added material. If you use the latter
option, you must take reasonably prudent steps, when you begin distribution of Opaque copies in quantity, to ensure that this Transparent copy will remain thus accessible at the stated location until at least one year after the last time
you distribute an Opaque copy (directly or through your agents or retailers) of that edition to the public.
It is requested, but not required, that you contact the authors of the Document well before redistributing any large number of copies, to give them a chance to provide you with an updated version of the Document.
4. MODIFICATIONS
You may copy and distribute a Modified Version of the Document under the conditions of sections 2 and 3 above, provided that you release the Modified Version under precisely this License, with the Modified Version filling the role
of the Document, thus licensing distribution and modification of the Modified Version to whoever possesses a copy of it. In addition, you must do these things in the Modified Version:
Lizenz 23
• A. Use in the Title Page (and on the covers, if any) a title distinct from that of the Document, and from those of previous versions (which should, if there were any, be listed in the History section of the Document). You may use
the same title as a previous version if the original publisher of that version gives permission.
• B. List on the Title Page, as authors, one or more persons or entities responsible for authorship of the modifications in the Modified Version, together with at least five of the principal authors of the Document (all of its principal
authors, if it has fewer than five), unless they release you from this requirement.
• C. State on the Title page the name of the publisher of the Modified Version, as the publisher.
• D. Preserve all the copyright notices of the Document.
• E. Add an appropriate copyright notice for your modifications adjacent to the other copyright notices.
• F. Include, immediately after the copyright notices, a license notice giving the public permission to use the Modified Version under the terms of this License, in the form shown in the Addendum below.
• G. Preserve in that license notice the full lists of Invariant Sections and required Cover Texts given in the Document's license notice.
• H. Include an unaltered copy of this License.
• I. Preserve the section Entitled "History", Preserve its Title, and add to it an item stating at least the title, year, new authors, and publisher of the Modified Version as given on the Title Page. If there is no section Entitled
"History" in the Document, create one stating the title, year, authors, and publisher of the Document as given on its Title Page, then add an item describing the Modified Version as stated in the previous sentence.
• J. Preserve the network location, if any, given in the Document for public access to a Transparent copy of the Document, and likewise the network locations given in the Document for previous versions it was based on. These
may be placed in the "History" section. You may omit a network location for a work that was published at least four years before the Document itself, or if the original publisher of the version it refers to gives permission.
• K. For any section Entitled "Acknowledgements" or "Dedications", Preserve the Title of the section, and preserve in the section all the substance and tone of each of the contributor acknowledgements and/or dedications given
therein.
• L. Preserve all the Invariant Sections of the Document, unaltered in their text and in their titles. Section numbers or the equivalent are not considered part of the section titles.
• M. Delete any section Entitled "Endorsements". Such a section may not be included in the Modified Version.
• N. Do not retitle any existing section to be Entitled "Endorsements" or to conflict in title with any Invariant Section.
• O. Preserve any Warranty Disclaimers.
If the Modified Version includes new front-matter sections or appendices that qualify as Secondary Sections and contain no material copied from the Document, you may at your option designate some or all of these sections as
invariant. To do this, add their titles to the list of Invariant Sections in the Modified Version's license notice. These titles must be distinct from any other section titles.
You may add a section Entitled "Endorsements", provided it contains nothing but endorsements of your Modified Version by various parties--for example, statements of peer review or that the text has been approved by an organization
as the authoritative definition of a standard.
You may add a passage of up to five words as a Front-Cover Text, and a passage of up to 25 words as a Back-Cover Text, to the end of the list of Cover Texts in the Modified Version. Only one passage of Front-Cover Text and one of
Back-Cover Text may be added by (or through arrangements made by) any one entity. If the Document already includes a cover text for the same cover, previously added by you or by arrangement made by the same entity you are
acting on behalf of, you may not add another; but you may replace the old one, on explicit permission from the previous publisher that added the old one.
The author(s) and publisher(s) of the Document do not by this License give permission to use their names for publicity for or to assert or imply endorsement of any Modified Version.
5. COMBINING DOCUMENTS
You may combine the Document with other documents released under this License, under the terms defined in section 4 above for modified versions, provided that you include in the combination all of the Invariant Sections of all of
the original documents, unmodified, and list them all as Invariant Sections of your combined work in its license notice, and that you preserve all their Warranty Disclaimers.
The combined work need only contain one copy of this License, and multiple identical Invariant Sections may be replaced with a single copy. If there are multiple Invariant Sections with the same name but different contents, make the
title of each such section unique by adding at the end of it, in parentheses, the name of the original author or publisher of that section if known, or else a unique number. Make the same adjustment to the section titles in the list of
Invariant Sections in the license notice of the combined work.
In the combination, you must combine any sections Entitled "History" in the various original documents, forming one section Entitled "History"; likewise combine any sections Entitled "Acknowledgements", and any sections Entitled
"Dedications". You must delete all sections Entitled "Endorsements".
6. COLLECTIONS OF DOCUMENTS
You may make a collection consisting of the Document and other documents released under this License, and replace the individual copies of this License in the various documents with a single copy that is included in the collection,
provided that you follow the rules of this License for verbatim copying of each of the documents in all other respects.
You may extract a single document from such a collection, and distribute it individually under this License, provided you insert a copy of this License into the extracted document, and follow this License in all other respects regarding
verbatim copying of that document.
7. AGGREGATION WITH INDEPENDENT WORKS
A compilation of the Document or its derivatives with other separate and independent documents or works, in or on a volume of a storage or distribution medium, is called an "aggregate" if the copyright resulting from the compilation
is not used to limit the legal rights of the compilation's users beyond what the individual works permit. When the Document is included in an aggregate, this License does not apply to the other works in the aggregate which are not
themselves derivative works of the Document.
If the Cover Text requirement of section 3 is applicable to these copies of the Document, then if the Document is less than one half of the entire aggregate, the Document's Cover Texts may be placed on covers that bracket the
Document within the aggregate, or the electronic equivalent of covers if the Document is in electronic form. Otherwise they must appear on printed covers that bracket the whole aggregate.
8. TRANSLATION
Translation is considered a kind of modification, so you may distribute translations of the Document under the terms of section 4. Replacing Invariant Sections with translations requires special permission from their copyright holders,
but you may include translations of some or all Invariant Sections in addition to the original versions of these Invariant Sections. You may include a translation of this License, and all the license notices in the Document, and any
Warranty Disclaimers, provided that you also include the original English version of this License and the original versions of those notices and disclaimers. In case of a disagreement between the translation and the original version of
this License or a notice or disclaimer, the original version will prevail.
If a section in the Document is Entitled "Acknowledgements", "Dedications", or "History", the requirement (section 4) to Preserve its Title (section 1) will typically require changing the actual title.
9. TERMINATION
You may not copy, modify, sublicense, or distribute the Document except as expressly provided for under this License. Any other attempt to copy, modify, sublicense or distribute the Document is void, and will automatically terminate
your rights under this License. However, parties who have received copies, or rights, from you under this License will not have their licenses terminated so long as such parties remain in full compliance.
10. FUTURE REVISIONS OF THIS LICENSE
The Free Software Foundation may publish new, revised versions of the GNU Free Documentation License from time to time. Such new versions will be similar in spirit to the present version, but may differ in detail to address new
problems or concerns. See http:/ / www. gnu. org/ copyleft/ .
Each version of the License is given a distinguishing version number. If the Document specifies that a particular numbered version of this License "or any later version" applies to it, you have the option of following the terms and
conditions either of that specified version or of any later version that has been published (not as a draft) by the Free Software Foundation. If the Document does not specify a version number of this License, you may choose any version
ever published (not as a draft) by the Free Software Foundation.
ADDENDUM: How to use this License for your documents
To use this License in a document you have written, include a copy of the License in the document and put the following copyright and license notices just after the title page:
Copyright (c) YEAR YOUR NAME.
Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document
under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2
or any later version published by the Free Software Foundation;
with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts.
A copy of the license is included in the section entitled
"GNU Free Documentation License".
If you have Invariant Sections, Front-Cover Texts and Back-Cover Texts, replace the "with...Texts." line with this:
with the Invariant Sections being LIST THEIR TITLES, with the
Front-Cover Texts being LIST, and with the Back-Cover Texts being LIST.
If you have Invariant Sections without Cover Texts, or some other combination of the three, merge those two alternatives to suit the situation.
If your document contains nontrivial examples of program code, we recommend releasing these examples in parallel under your choice of free software license, such as the GNU General Public License, to permit their use in free
software.