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13. Psychiatrische Notfälle
13.1 Depression
Man unterscheidet zwischen endogenen Depressionen, bei denen die Ursache beim
Patienten selbst liegt und exogenen Depressionen mit einer Entstehung durch ein
Ereignis, das außerhalb des Patienten liegt.
m Stimmungslage längerfristig gedrückt
m fühlt sich leer, depressiv und ohne Hoffnung
m Schuldgefühle
m Gedankenwelt kreist um die Vergangenheit, Bagatellen, Fehler werden
  dramatisiert
m wahnhaftes "Grübeln"
m Antrieb ist meist herabgesetzt oder erloschen
m vegetative Funktionen können massiv gestört sein (Gewichtsabnahme,
  Schmerzen, Menstruationsstörungen, Bradykardie, Transpiration herabgesetzt,
  Stoffwechsel verringert)
m Schlafstörungen (Patienten wachen oft um zwei oder drei Uhr auf und können
  nicht weiterschlafen
m Tag-Nach-Aktivitätskurve ist verschoben
!   Hochgradige Suizidgefahr beim Wiedereisetzen des Antriebes mit Fortbestehen
    der gedrückten Grundstimmung
 Zugang finden
 Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz des Patienten ergreifen
 empathisches Verhalten (einfühlend und verstehend)

13.2 Manie
Eine Manie bricht meistens zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr aus. Sie ist quasi
das Gegenstück zur Depression.
m Antriebssteigerung
m Stimmungssteigerung
m Gedankenflucht
m Ideenflucht
m zunehmende Kritiklosigkeit

13.3 Schizophrenie
Das Wort Schizophrenie stammt von schizo = gespalten und phrenus = Geist. Die
Ursachen von Schizophrenie sind nicht bekannt, es gibt jedoch bei den Patienten
eine auffallende Fülle von nichtspezifischen Belastungsfaktoren (z. B. Trennung,
Beziehungsstörungen)
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m Störungen des Affektes, Denken, Antriebs
m Störugnen des Ich's. Patient lebt in seiner eigenen Welt, wenig Beziehung zur
  Umwelt
m Zerfahrenheit (keine logische Denkstruktur)
m Prozesse und Worte haben eine andere Bedeutung
m evtl. nur aneinandergereihte Begriffe
m Begriffe verlieren ihre scharfe Bedeutung
m Denken bricht an einer STelle ab
m Neulogismus (Wortneuschöpfungen)
m Sprache ist verworren (Redeschwall, kurze, unlogische Sätze, redet für sich)
m evtl. Mutismus (völlig verstimmt)
m verzerrte Wahrnehmung der Umwelt
m massive, schwerste Ängste
m Antriebshemmung (stuporös - zieht sich zurück, kaum Bewegungen, kaum
  reden; kataton - keine Bewegungen mehr)
m Patienten sind sich nicht mehr sicher (Derealisierungserscheinungen, erleben
  sich als anderer, können zum Teil auch andere werden, Körperteile gehören
  nicht zu ihm/ihr).
!   Gefühlsausbrüche, als Folge von Realitätsvelust Suizid
 kein Machtkampf
 Einlassen auf die Patienten
 Symbolische Wunscherfüllung
 Eigenschutz
 Selbstschutz des/der Patienten/in

13.4 Drohender Suizid
Patienten, die sich das Leben nehmen wollen, befindensich in Extremsituationen. Sie
sind daher unberechenbar in ihren Handlungen. Besonnenes Vorgehen ist deshalb
bei diesen Patienten unbedingte Voraussetzung.
Außerdem muß unbedingt auf den Selbstschutz geachtet werden. Gas, Messer,
Schußwaffen und Kontaktgifte stellen eine nicht unerhebliche Gefahr für das
Rettungsdienstpersonal dar.
 höfliches, aber bestimmtes Auftreten
 ruhige Atmosphäre schaffen (Fernseher ausschalten, Angehörige rausschicken)
 keine Wertungen über die Aussagen des Patienten
 Polizei sollte sich im Hintergrund halten, muß aber auf jeden Fall verständigt
  werden
 den Patienten über Handlungen und Absichten aufklären
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14. Hygiene und Desinfektion
14.1 Definitionen

14.2 Krankheitserreger

14.3 Erkennen

14.4 Krankheitslehre

14.5 Gefahren

14.6 Infektionsverhütung

14.7 Spezielle Infektionskrankheiten



14.8 Desinfektion
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15. Anamnese und Notfalluntersuchung
Der elementare Basischeck besteht aus Notfallanamnese und körperlicher
Untersuchung. Vorher jedoch immer überprüfen:
 Atmung frei?
 Atmung vorhanden?
 Puls vorhanden?

15.1 Notfallanamnese
Zur Notfallanamnese gehören drei Bereiche:
1) Hauptbeschwerde
2) akute Krankheitsgeschichte
3) Patientenvorgeschichte
15.1.1 Informationsquellen
 Patient
 Angehörige, Notfallzeugen
 Umfeld (Unfallhergang, Anhaltspunkte aus der Umgebung: Medikamenten-
  behälter, leere Flaschen, etc.)
 Ausweise (Diabetikerausweis, Mutterpaß, Schrittmacherpaß)
15.1.2 Beschwerden
 Lokalisation
 Qualität
 Intensität
 Chronologie (seit wann? wie oft?)
 Entstehung (wo geschehen? was ist passiert? wie ist es passiert? wobei ist es
  passiert?)
 Beeinflussung (was verstärkt die Beschwerden? was lindert die Beschwerden?)
15.1.3 Vorgeschichte
 bereits länger bestehende Erkrankungen
 in ständiger ärztlicher Behandlung?
 Krankenhausaufenthalte in der letzten Zeit?
 regelmäßig eingenommene Medikamente?

15.2 Körperliche Untersuchung
15.2.1 Allgemeines Erscheinungsbild
 Position des Patienten
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 Bewußtseinslage
 allgemeiner Zustand des Notfallpatienten
 offentsichtliche Wunden oder Fehlstellungen
 Hautfarbe, -temperatur, -feuchtigkeit
15.2.2 Glasgow-Coma-Scale (Bewußtsein)
Augen offen?
 spontan                               4
 auf Ansprache                         3
 auf Schmerz                           2
 nicht                                 1
Verbale Äußerungen
 orientiert, prompt                    5
 verwirrt                              4
 einzelne Worte                        3
 unverständliche Laute                 2
 keine                                 1
Bewegungen
 befolgt Anweisungen                   6
 gezielte Schmerzreaktion              5
 ungezielte Schmerzreaktion 4
 Beugemechanismus                      3
 Streckmechanismus                     2
 keine                                 1
15.2.3 Pulskontrolle
 Frequenz (Pulsschlag je Minute)
 Stärke des Pulses
 Regelmäßigkeit
15.2.4 Atmung
 Frequenz
 Rhythmus (Cheynes-Stokes-Atmung, Biot, Kußmaul)
 Atemtiefe (Volumen)
 abnormale Atemgeräusche (Stridor, Gurgeln, Rasseln)
 Geruch in der Ausatemluft (Alkohol, Azeton, Bittermandel)
15.2.5 Hautfarbe
 rot (Fieber, allergische Reaktion, Hitzeeinwirkung, CO-Vergiftung)
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 weiß/blaß (Schock, Kälteeinwirkung)
 bläulich/zyanotisch (Sauerstoffmangel [Hypoxie], Kälteeinwirkung, reduzierte
  Hautdurchblutung)
 gelb (gestörte Leberfunktion)
15.2.6 Hauttemperatur
 heiß und trocken (Hitzschlag, Fieber [Initialphase])
 heiß und feucht (Reaktion auf erhöhte Umgebungs- oder Körpertemperatur)
 kalt und trocken (Kälteinwirkung)
 kalt und feucht (Schock)
15.2.7 Kopf-bis-Fuß-Untersuchung
15.2.7.1 Kopf
 Zyanose
 Hämatome
 Blutung aus Mund/Nase/Ohren
 symmetrische Gesichtszüge
 Fremdkörper im Mund-/Rachenraum
 Fehlstellungen
 Pupillenweite und -reaktion
 Fühlen: Stabilität/Kompressionsschmerz
15.2.7.2 Hals
 Hämatome
 Wunden
 Halsvenenstauung (Rechtsherzinsuffizienz, kardiogener Schock)
 Tracheadeviation (eingedrückt, verängt, z. B. durch Kampfsportarten, Erhängen)
 Hautemphysem
 Fühlen: Fehlstellungen (HWS-Trauma!  Halskrause)
15.2.7.3 Brustkorb
 Hämatome
 Wunden
 Atembewegungen symmetrisch
 Atemgeräusche (auch seitengleich?)
 ggf. Luftaustritt oder Lufteintritt an Wunde
 Stabilität
 Kompressionsschmerz
 Hautemphysem (Luftansammlung unter der Haut)
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15.2.7.4 Abdomen
 Hämatome
 Wunden
 Umfangszunahme
 Darmgeräusche
 Abwehrspannung
15.2.7.5 Becken
 Hämatome
 Wunden
 Stabilität/Kompressionsschmerz
 Femoralispulse tastbar
15.2.7.6 Extremitäten
 Hämatome
 Wunden
 Fehlstellungen
 Einstichstellen
 Ödeme
 Hautturgor
 periphere Pulse tastbar
 Sensibilität
15.2.7.7 Rücken
 Hämatome
 Ödeme
 Wunden
 Fehlstellungen
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16. Medikamentenkunde
16.1 Allgemeines
16.1.1 Rechtliche Grundlagen
 Arzneimittelgesetz
 Apothekengesetz
 Betäubungsmittelgesetz
16.1.2 Beschaffung und Lagerung
 Ist grundsätzlich Apotheken vorbehalten
 Medikamente müssen durch den Arzt verschrieben werden
 Sie müssen vor unberechtigter Anwendung geschützt werden
 Es ist ein Nachweis über den Verbrauch zu führen
 Medikamente sind vor Sonnenlicht, Kälte, Hitze und Feuchtigkeit zu schützen.
 Medikamente sollen nicht mehr benutzt werden, wenn das Verfallsdatum
  überschritten ist oder sie älter als fünf Jahre sind oder wenn die Lösung trübe
  und ausgeflockt ist.
16.1.3 Applikation
16.1.3.1 Parenterale Anwendung
 i. v. durch Injektion oder Infusion
 i. m. durch Injektion (im Rettungsdienst nicht verwendet, da zu langsame
  Wirkungsentfaltung)
 subcutan durch Injektion (im Rettungsdienst nicht verwendet, da zu langsame
  Wirkungsentfaltung)
16.1.3.2 Enterale Anwendung
 Orale Zufuhr
 Rektale Zufuhr (z. B. Diazepam-Rectiole für Kinder)
16.1.3.3 Resorption durch Haut oder Schleimhäute
 sublinguale Zufuhr (Beispiel: Adalat, Nitrospray)
 Zufuhr durch Auftragen auf die Haut (Beispiel: Rotoclean)
 Sonstige Schleimhäute (z. B. Nasentropfen)
16.1.3.4 Zufuhr durch die Lunge (per inhalationem)
Beipspiele dafür wären Aerosole (Berotec, Auxiloson) oder die Verabreichung von
Medikamenten durch den Tubus bei einer Reanimation (Adrenalin).
16.1.4 Darreichungsformen
 Glasflaschen (z. B. Infusionen)
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 Plastikbeutel (z. B. Infusionen)
 Ampullen (die meisten Medikamente zur i. v. Applikation)
 Pumpspray
 Kapsel (z. B. Adalat)
 Aerosol (z. B. Berotec)
 Zäpfchen
 Rectiolen
 Trockensubstanz und Lösungsmittel
 Fertigarzneimittel (z. B. Fertigspritzen mit Adrenalin)
16.1.5 Wirkung von Arzneimitteln
Der Wirkungsbeginn ist abhängig von stofflicher Eigenschaft des Arzneimittels,
Applikationsort und -art, Aufnahme und Resorption sowie der Verteilung.
Das Wirkungsende tritt durch Umverteilung im Körper, Abbau oder Ausscheidung ein.

16.2 Spezielle Medikamente
Die fettgedruckten Medikamente sind relevante Standardmedikamente, die übrigen
sind nur der Vollständigkeit halber abgedruckt.
16.2.1 Atmung
Handels-     Indikation       Dosierung         Wirkung          Nebenwir-       Kontra-        Bemerkun-
name / Wirk-                                                     kungen          Indikation     gen
stoff
Berotec       Asthma          2-3 Hübe, zur     2-              Tachykardie, Tachykardie, Wichtig:
(Fenoterol)   bronchiale,     Wehen-            Stimulation,     Herzklopfen Arrythmie,    Anwendungst
              Krankheits-     hemmung 5         Weitstellung                  frischer     echnik:
              bilder mit      Hübe              der                           Herzinfarkt, Patient muß
              enggestellten                     Bronchien,                    Wehen in     einatmen.
              Atemwe-                           Gefäße,                       Abständen    Max. Wirkung
              gen,Wehenh                        glatter                       von weniger nach etwa 15
              emmung                            Muskulatur                    als zwei     Minuten
                                                                              Minuten
Theophyllin Asthma            initial 5 mg/kg   Erweiterung      Tachykardie,    Tachykardie,   früher unter
            bronchiale,       KG i.v., dann     der Bronchi-     Arrythmie,      Hypotonie,     dem Han-
            Status            0,5 mg/kg KG      en, Anregung     Übelkeit, Er-   Kardiogener    delsnamen
            asthmaticus,      je Stunde         des Atemzen-     brechen, Un-    Schock,        Euphyllin
            akute                               trums, Ernie-    ruhe, Kopf-     Epilepsie      bekannt
            Rechtsherzin                        drigung des      schmerz, Er-
            suffizienz                          periperen Wi-    höhte
                                                derstands,       Krampfnei-
                                                Abnahme des      gung (Kinder)
                                                venösen
                                                Rückstroms,
                                                Förderung
                                                der Nieren-
                                                funktion
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16.2.2 Kreislauf
Handels-       Indikation      Dosierung        Wirkung           Nebenwir-       Kontra-         Bemerkun-
name                                                              kungen          Indikation      gen
(Wirkstoff)
Adalat         Hypertonie, 1-2 Kapsel           Hemmung           Tachykardie, Hypotonie,         Auch Nitro-
(Nifedipin)    koronare      sublingual         des Kazium-       Kopfschmer- Schwanger-          spray senkt
               Herzkrankheit ausdrücken         Einstroms in      zen, Schwin- schaft             Blutdruck -
                                                die Zelle, Er-    del, Übelkeit                   Kombina-
                                                weiterung der                                     tionswir-
                                                Herz-                                             kungen
                                                kranzgefäße,
                                                Verminde-
                                                rung des O2-
                                                Verbrauchs
                                                des Herzens
Akrinor       Hypotonie       0,5-1 ml i.v.     Kreislaufakti-    Tachykardie     echter Volu-    Alternativen
(Theodrenalin durch                             vierung durch     oder Brady-     menmangel,      sind Effortin
und Cafedrin) vegetative                        Erhöhung der      kardie,         Hypertonie,     (Etilefrin)
              Störungen,                        Pumpleistung      Herzklopfen     Glaukom, ko-    oder
              relativer Volu-                   und Engstel-                      ronare Herz-    Novadral
              menmangel                         lung der Ge-                      erkrankung      (Norfenefrin)
                                                fäße
Alupent        Bradykarde 1:4 verdünen,         Beta-Rezep-       Tachykardie, Tachykardie, Wird im Ret-
(Orciprenalin) Rhythmusstör 0,1 mg initial      toren-Stimu-      Extrasystolie tachykarde  tungsdienst
               ungen        i.v. ggf.           lation (Herz-     bis Kammer- Arrythmie     nicht mehr
                            wiederholen         kraft, Erweite-   flimmern,                 verwendet!
                                                rung der          Blutdruckab-
                                                Bronchien,        fall, Herzklop-
                                                Förderung         fen
                                                der Reizbil-
                                                dung
                                                und -weiter-
                                                leitung)
Dobutrex       Kardiogener     100 mg auf       Stimulation       geringe Ta-     Volumen-        Ständig HF
(Dobutamin)    Schock,         500 ml Trä-      von Beta-1-       chykardie,      mangel,         und RR
               Herzinsuffi-    gerlösung,       Rezeptoren,       Extrasysto-     Schilddrüsen-   kontrollieren,
               zienz           60-120 Trop-     Erhöhung          len, Angina-    überfunktion,   Kombination
                               fen je Minute    des Schlag-       Pectoris-       Tachy-          mit Dopamin
                               (nur als Infu-   volumens,         Beschwerden     arrythmie       günstig
                               sionszusatz)     Verminde-
                                                rung der Lun-
                                                genstauung
Dopamin        Kardiogener     100-200 mg       Alpha- und        Tachykardie,    Volumen-        Ständig HF
(Dopamin)      Schock,         Dopamin in       Beta-Rezep-       Herzrhyth-      mangel-         und RR
               Herz-           500 ml Trä-      torenstimula-     musstö-         schock,         überwachen.
               Kreislauf-      gerlösung,       tion, Unter-      rungen,         Tachykardie,    Nicht längere
               Insuffizienz,   60-100 Trop-     stützung von      Verminderun     Schilddrüsen-   Zeit über eine
               drohendes       fen je Minute    Darm und          g der periph.   überfunktion    peripheren
               Nierenversag    (nur als Infu-   Nierentätig-      Durchblutung                    Zugang
               en, evtö. HI    sionszusatz)     keit                                              infundieren
Ebrantil       Hypertone       12,5-50 mg       Verminde-         Schwindel,   Schwanger-         Verstärkung
(Urapidil)     Krise,          langsam i.v.,    rung des          Kopfschmerz, schaft,            durh Adalat,
               Schwere         evtl. nach 2     Sympathiko-       Unruhe,                         Nitro, Lasix
               Hypertonie      min halbe        tonus,            Herzklopfen,                    möglich, Al-
                               Dosis            Blockade der      pektanginöse                    ternative Ein-
                               wiederholen      Alpha-Re-         Beschwer-                       satz von
                                                zeptoren          den, Atemnot                    Catapresan
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang        Seite 13



Catapresan     wie Ebrantil      0,075-015 mg wie oben             wo oben                             Alternative zu
(Clonidin)                       langsam i.v.                                                          Ebrantil
Heparin-Na     Lungenembo- 10000 IE (1            Hemmung          Blutungs-        starke             Im RD selten
               lie, artierielle Amp.)             der Throm-       neigung          Blutung,           angewandt,
               Embolie, ve- langsam i.v.          benbildung                        hämorrhagi-        stattdessen
               nöse Throm-                                                          sche               manchmal
               bose                                                                 Diathese           Actilyse zur
                                                                                                       frühzeitigen
                                                                                                       Lysetherapie
Isoptin        Supraventri-      2,5-5 mg         Kalziumanta-     AV-Block,        manifeste          Keine
(Verapamil)    kuläre Tachy-     (halbe bis 1     gonismus:        Minderung        Herzinsuffi-       Kombination
               kardie, abso-     Amp.)            Antiarryth-      der Herz-        zienz,             mit
               lute Tachy-       langsam i.v.     misch, Ver-      leistung bis     kardiogener        Betablocker.
               arrhythmie                         längerungder     Asystolie,       Schock             EKG-
                                                  AV-Refraktär-    Blutdruck-                          Überwachung
                                                  zeit, Gefäß-     abfall
                                                  erweiterung
Lanitop        Absolute          0,2-0,4 mg       Hemmung          Extrasysto-      AV-Block,          Im RD keine
(Metildigoxin) Tachyarryth-      langsam i.v.     der AV-Kno-      lien und         Volldigitalisie-   Bedeutung
               mie (z. B.        (1-2 Amp.), je   ten, Steige-     Kammer-          rung, bevor-       mehr, da
               Vorhofflattern    nach vorheri-    rung Herz-       flimmern,        stehende           Wirkung zu
               mit schneller     ger Digitali-    kraft, Ab-       Bradykardie      Kardio-            langsam
               Überleitung)      sierung          nahme HF                          version,           einsetzt,
                                                                                    Nierenversa-       alternativ
                                                                                    gen                Novodigal
Lasix          Lungenödem,       5-10-20-40       Erhöhung der     erhöhte          Anurie durch       Vorsicht bei
(Furosemid)    Verminde-         mg i. v., je     Nierendruch-     Elektrolytaus-   nierenschädi       Patienten mit
               rung der          nach             blutung,         scheidung,       gende Sub-         Prostataver-
               Harnaus-          Schweregrad      Hemmung          bei längerer     stanzen, Nie-      größerung,
               scheidung,        und Wirkung      der Natrium-     Gabe Hypo-       renversagen,       Vorsicht bei
               schwere                            rückresorp-      kalämie, Blut-   Kaliumman-         gleichzeitiger
               Überwässe-                         tion in der      druckabfall      gelzustände,       Digitalisgabe
               rung, Süß-                         Niere, Gefäß-                     Schwanger-
               wasserertrin-                      erweiterung,                      schaft
               ken, hyperto-                      durch all die-
               ne Krise, for-                     ses erhöhte
               cierte Diurese                     Wasseraus-
               zur Gift-                          scheidung
               ausscheidung
Nitrolingual- Angina Pec-        1 Kapsel         Verminde-        Blutdruckab-     Volumen-           RR-Kontrolle,
(Nitroglycerin) toris, kardi-    sublingual       rung des ve-     fall, Kopf-      mangel,            Einsatz zur
                ales Lungen-     oder zwei        nösen Rück-      schmerzen,       erhöhter           Differential-
                ödem, hyper-     Hübe,            stroms durch     Übelkeit         Hirndruck          diagnose
                tensiver Not-    Wiederholung     Weitstellung                                         Angina
                fall, Dialyse-   möglich          der venösen                                          Pectoris HI
                patient                           Gefäße, Sen-
                                                  kung von
                                                  Vorlast und
                                                  Nachlast des
                                                  Herzens, Ver-
                                                  minderung
                                                  des O2-
                                                  Verbrauchs
                                                  am Herzen
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Suprarenin     Herz-            initial 0,5-1,0   starke stimu-     Tachykardie,     Tachykardie,     Mittel der
(Adrenalin)    Kreislauf-       mg, verdünnt      lierende Wir-     Gefahr von       tachykarde       Wahl beim
               stillstand       1:9 mit NaCl      kung auf die      Extrasystolen    Rhythmus-        Herz-Kreis-
                                i.v., oder die    -Rezeptoren      bis zum          störungen        laufstillstand.
                                doppelte          (Herzkraft),      Kammer-                           Nicht mit
                                Konzentration     aber eben-        flimmern                          NaBi
                                (2-3:5)           falls auf die                                      zusammen
                                endobronchia      -Rezeptoren                                         geben!
                                l. Jeweils        (Blutdruck)
                                nach 3-5 Mi-
                                nuten
                                wiederholen
Visken         Sinustachy- 0,1-0,4 mg             Beta-             Bradykardie      manifeste        Selten ver-
(Pindolol)     kardie, supra- langsam i.v.        Rezeptoren-       bis Asystolie,   Herzsinsuffi-    wandt, RR
               ventrikuläre                       Blocker,          RR-Abfall,       zienz, Brady-    und HF ge-
               Tachykardie,                       Verminde-         Verstärkung      kardie, Hypo-    nau überwa-
               absolute                           rung der          einer Herzin-    tonie, AV-       chen. Alter-
               Tachy-                             Sympathi-         suffizienz,      Block, Atem-     nativ, aber
               arrythmie,                         kusfunktion       Bronchospas-     wegserkran-      nicht gleich-
               Vorhofflim-                                          mus              kungen mit       zeitig Isoptin
               mern, Hyper-                                                          engen Bron-
               tonie                                                                 chien
Xylocain       ventrikuläre     initial 100 mg    Verlangsam-       RR-Abfall,    AV-Block,           Kurze Wir-
(Lidocain)     Extrasysto-      i.v., evtl. 50    ung des Na-       Bradykardie, Bradykardie          kungsdauer,
               len, Kammer-     mg nach 10        triumein-         AV-Block III,                     auch als örtl.
               tachykardie,     min. weiter       stroms an der     Asystolie,                        Betäubungs-
               Kammerflim-      500 mg auf        Zellmembran,      Schwindel,                        mittel (Zu-
               mern             500 ml Trä-       Verzögerung       Gefühls- und                      gang, Intu-
               und -flattern,   ger, 20-100       von Reizbil-      Bewußseins-                       bation mit
               Digitalisintox   Tropfen/min       dung und -lei-    störungen                         Gel). Endo-
                                                  tung                                                bronchial
                                                                                                      doppelte Do-
                                                                                                      sis möglich

16.2.3 Beeinflussung des ZNS/Schmerzbekämpfung und
       Sedierung
Handels-       Indikation       Dosierung         Wirkung           Nebenwir-        Kontra-          Bemerkun-
name                                                                kungen           Indikation       gen
Wirkstoff
Buscopan       Krampf- und 1 Ampulle (20          Hemmung      Hypotonie,            Glaukom, Hy-     Zur Erleichte-
(N-butyl-      kolikartige  mg in 1 ml)           der Vagus-   Tachykardie           potonie, Ta-     rung der klini-
scopolamini-   Schmerzen, langsam i.v.            wirkung auf                        chyarrythmie,    schen Dia-
umbromid)      z. B.                              die glatte                         Stenosen im      gnostik nicht
               Gallenkolik,                       Muskulatur                         Magen-Darm-      bei unklarem
               Nierenkolik                        des Magen-                         Trakt, Prosta-   Abdomen/Ab-
                                                  Darm-Traktes                       tahyperthro-     dominaltrau-
                                                                                     phie             ma anwen-
                                                                                                      den
Ketanest       Analge-          0,25-0,5          Analgetische      Tachykardie,     Hypertonie,      Strittig, ob HI
(Ketamin)      sierung          mg/kg KG          und Narkoti-      Blutdruckan-     dekompen-        Kontraindika-
                                i.v.(zur          sche Effekte      stieg, Sali-     sierte Herzin-   tion. Keine
                                Narkose           durch Hemm-       vation           suffizienz,      Atemdepres-
                                siehe dort)       wirkung am                         Herzinfarkt,     sion!
                                                  ZNS                                Lungenödem,
                                                                                     SHT ohne
                                                                                     Beatmung
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang      Seite 15



Morphin        Analgesie-       3-10 mg         Zentrale         Atemdepres-      Spastische       RR und
(Morphinum     rung bei         langsam i. v.   Analgesie am     sion, Bewußt-    Schmerzzu-       Atemfrequ.
Hydrochlori-   schwersten       (1 Amp. mit 9   Großhirn,        seinstrübung,    stände,          ständig
cum)           Schmerz-         ml NaCl         Drucksen-        Übelkeit und     Asthma           überwachen
               zuständen,       verdünnt)       kung in der      Erbrechen        bronchiale
               Lungenödem                       Lungen-
                                                schlagader
Novalgin       Akutes           1-2,5 g sehr    Analgetikum, Schock
(Metamizol-    Abdomen,         langsam i.v.    antipyretisch
Natrium)       starke
               viszerale
               Schmerzen
Psyquil        Angst,           0,1 mg/kg KG Zentral             Blutdruckab-     Epilepsie,       Im RD fast
(Triflupro-    Erregung,        langsam i.v. dämpfend,           fall, allergi-   Alkoholintox     nicht mehr
mazin)         Unruhe,                       beruhigend,         sche Haut-       und Leber-       verwandt.
               Akute                         angstösend,         reatkionen,      erkrankungen     Vorsicht: un-
               Psychosen,                    antipsycho-         epileptische                      terschiedliche
               starkes                       tisch, brech-       Anfälle                           Konzentratio-
               Erbrechen,                    reizmindernd                                          nen im Han-
               anhaltender                                                                         del, alternativ
               Schluckauf                                                                          Atosil
Atosil         wie Psyquil      25-50 mg i.v. wie Psyquil        wie Psyquil      wie Psyquil
(Prome-
thazin)
Valium         Angst-,          a) 5-20 mg      Beruhigung,      Blutdruckab- deutlich ein-        Vitalfunktio-
(Diazepam)     Erregungs-       i.v. zur Se-    Angstlösung,     fall, Atemde- geschränkte         nen
               und              dierung         entspannend,     pression, Be- Atmung              überwachen,
               Unruhezustä      b) bis 60 mg    Minderung        nommenheit                        Beatmung
               nde,             i.v. zur        des Muskel-      und Schwin-                       vorbereiten
               zerebrale        Durchbre-       tonus, herab-    del
               Krampfanfälle    chung eines     gesetzte
               (status          Krampfanfalls   Krampfnei-
               epilepticus),                    gung

16.2.4 Narkoseeinleitung und -durchführung, Intubation
Handels-       Indikation       Dosierung       Wirkung          Nebenwir-        Kontra-          Bemerkun-
name                                                             kungen           Indikation       gen
(Wirkstoff)
Atropin        Vagusdämpfu      Kinder: 0,1-    Dämpfung        Tachykardie       in Notfällen     Zu b) siehe
(Atropinum     ng vor der In-   0,2 mg/kg KG    unerwünsch-                       keine            Antidote! Nur
Sulfuricum)    tubation und     Erwachsene      ter vagaler                                        bei Alkyl-
a) 1-ml-       dem legen        0,5-0,1 mg/kg   Kreislaufrefle-                                    phosphat-
Ampulle mit    einer Magen-     KG              xe und Ver-                                        Vergiftung!
0,5 mg         sonde            i.v.            ringerung der
b) 10-ml-                                       Sekretion im
Ampulle mit                                     Mund-Ra-
100 mg                                          chenraum
Ketanest       Schmerzaus-      0,5-2 mg/kg     Analgetische     Tachykardie,     Hypertonie,      Strittig, ob HI
(Ketamin)      schaltung,       KG i.v., beim   und Narkoti-     Blutdruckan-     dekompen-        Kontraindika-
               Narko-           Status          sche Effekte     stieg, Sali-     sierte Herzin-   tion. Keine
               seeinleitung,    asthmaticus     durch Hemm-      vation, Träu-    suffizienz,      Atemdepres-
               Status           deutlich        wirkung am       me in der        Herzinfarkt,     sion! Aus-
               asthmaticus      weniger         ZNS              Aufwachpau-      Lungenödem,      nahmsweise
                                                                 se bei Mono-     SHT ohne         i.m.-Anwen-
                                                                 narkose          Beatmung         dung möglich
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang       Seite 16



Hypno-         Narkoseein-      0,15-0,3     Hypnotische Zuckungen     Säuglinge,                 Nur mit Intu-
midate         leitung          mg/kg KG     und narkoti- einzelner    Kinder,                    bation und
(Etomidat)                      (max. 80 ml) sche Effekte Muskeln      Alkohol-Intox              Beatmung,
                                                          (Myokloni),                             möglichst
                                                          Venenreizung                            nicht mit an-
                                                                                                  deren Medi-
                                                                                                  kamenten
                                                                                                  kombinieren -
                                                                                                  Ausflockung
Fentanyl       Schmerzzu-       0,05-0,1 mg Zentrale              Atemdepressi    Drohendes
               stände,          i.v. (bei     Schmerz-            on, bei der     Kreislaufver-
               Schmerzaus-      Schmerzzust ausschaltung          höheren         sagen bei Hy-
               schaltung bei    änden)                            Dosierung       povolämie,
               Kombina-         0,2-0,5 mg                        Atemstill-      komatöse Zu-
               tionsnarko-      i.v. (zur                         stand und       stände,
               sen              Schmerzaus-                       Blutdruck-      Leber- und
                                schaltung bei                     abfall          Nieren-
                                Narkose)                                          schäden
Trapanal       Erzeugung        Richtdosis für   Sedative,        Blutdruckab-    Drohendes       Beatmung
(Thiopental-   tiefer Be-       Erwachsene:      hypnotische      fall, Atem-     Kreislaufver-   notwendig.
Natrium)       wußtlosigkeit,   250 mg i.v.      und narkoti-     depression,     sagen bei Hy-   Trapanal
               Narkoseein-      bzw. maximal     sche Effekte     Auslösung       povolämie,      nicht mischen
               leitung, Un-     bis zu 50        durch Hemm-      von Er-         komatöse Zu-    - Ausflockung
               terbrechung      mg/kg KG         wirkung am       brechen         stände, Le-
               schwerster                        ZNS, zere-                       ber- und Nie-
               Krampfanfäl-                      brale Durch-                     renschäden
               le, Hirndruck-                    blutungsmin-
               senkung                           derung
Norcuron       Narkoseein-      a) Intubation:   Blockiert die Atem-              Aspirations-    Bewußtsein
(Vecuronium)   leitung und      1 mg beim        Erregungs-    stillstand         gefahr, keine   wird nicht be-
Pancuronium,   Durchführung     Erwachsenen      übertragung                      Möglichkeit     einflußt -
"Organon"      Muskel-          b) Relaxie-      an der neuro-                    zur Intuba-     deshalb mit
               relaxierung      rung: 0,1        muskulären                       tion, Beat-     Narkosemittel
                                mg/kg KG i.v.    Endplatte                        mung, Ab-       wie Trapanal
                                                 durch Beset-                     saugung         kombinieren
                                                 zung der Re-
                                                 zeptoren
Pantolax       Relaxierung 1-2 mg/kg KG          Blockiert die    Bradykardie,    Atemwegswi-     Darf nur bei
(Succinyl-     (z. B. Muskel- i.v.               Erregungs-       Bradyarryth-    derstand im     künstlicher
bischolin)     erschlaffung                      übertragung      mie, kurzfri-   Kiefer- und     Beatmung
               zur Intuba-                       vom motori-      stige Asysto-   Kehlkopfbe-     angewendet
               tion)                             schen Nerv       lie             reich, schwe-   werden.
                                                 auf die End-                     re Leberfunk-   Bewußtsein
                                                 platte der                       tionsstörung,   bleibt
                                                 Skelettmus-                      Augen-OP,       erhalten!
                                                 kelfasern                        Hyperkalä-
                                                 nach Kon-                        mie, Verbren-
                                                 traktion der                     nung
                                                 quergestreif-
                                                 ten Muskula-
                                                 tur
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang        Seite 17



Alloferin       Relaxierung 1,5 mg/10 kg         Blockierung selten Blut-                        Darf nur bei
                (Ausschal-    KG i.v.            der           druckabfall                       künstlicher
                tung der                         Erregungsüb                                     Beatmung
                Atemmusku-                       ertragung                                       angewendet
                latur zur Be-                    vom                                             werden.
                atmung)                          motorischen
                                                 Nerv auf die
                                                 Endplatte der
                                                 Skelettmusku
                                                 latur

16.2.5 Besondere Notfälle
Handels-        Indikation        Dosierung      Wirkung            Nebenwir-     Kontra-        Bemerkun-
name                                                                kungen        Indikation     gen
(Wirkstoff)
Fenistil     Überempfindli 1 mg/10 kg            Antihistamini- Übelkeit,         in Notfällen   Alternativ
(Dimetinden- chkeitsreatkio KG langsam           cum, Herab- Müdigkeit            keine          Tavegil
maleat)      nen,           i. v.                setzung der
             Allgergische                        Gefäßdurch-
             Reaktionen                          lässigkeit,
                                                 Minderung
                                                 des Juck-
                                                 reizes
Tavegil         wie Fenistil      2 mg/5ml (1    wie Fenistil       Venenreizung in Notfällen    Alternativ
(Meclastin)                       Ampulle)                          bei schneller keine          Fenistil
                                  langsam i.v.                      Injektion
Fortecortin     a) Anaphylak- a) 20-40 mg        Hemmt die          In Notfällen in Notfällen    Alternativ
(Dexametha-     tische Reak- i.v.                Freisetzung        bedeutungs- keine            Solu Decortin
son)            tionen, Status b) 100 mg i.v.    von Entzün-        los: Venen-                  H. Bei
a) 40mg/5ml     asthmaticus                      dungsstoffen,      reizung, etc.                Kindern
b) 100 mg/ 10   b) Prophylaxe                    stabilisiert die                                Rectodelt
ml              des fokalen                      Zellmembran                                     verwenden
                Hirnödems:
                SHT, Apoplex
Rectodelt   wie                   1 Supp. rektal wie                in Notfällen in Notfällen
(Dexametha- Fortecortin,                         Fortecortin        bedeutungs- keine
son)        für Kinder                                              los
Solu          wie                 1 Ampulle      wie                in Notfällen   Magen-Darm- Für Asthma
Decortin H Fortecortin            (250 mg), in   Fortecortin        bedeutungs- Geschwüre bronchial
(Prednisolon) a), auch            Aqua lösen                        los: Venenrei-             besser als
              Reizgasin-                                            zung, Anstieg              Fortecortin
              halation                                              des                        geeignet
                                                                    Blutzuckerspi
                                                                    egels
Glukose         Hypoglykä- 3-8 Ampullen          Anhebung           Venenreizung Nachgewie-      Blutzuckerbe-
40%             mie (BZ < 60) initial parallel   des Blut-                       sene Hyper-     stimmung
(Glucose)                     zu laufenden       zuckers-                        glykämie        nicht ver-
                              Infusion           piegels                                         gessen
Syntocinon      Postpartale       10 IE i.v., 50 Uteruskon-         Gefäßdilation drohende    selten
(Oxytocin)      atonische         IE in 500 ml traktion             Reflextachy- Uterusruptur verwendet
                Nachblutung,      Träger-                           kardie
                inkompletter      lösgung
                Abort mit vital
                gefährdender
                Blutung
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 18


16.2.6 Infusionslösungen
Art                       Wirkung                   Indikation                  Beispiel
Wäßrige Lösungen          keine (erwünscht!)        Trägerlösung,             Glucose     5 %,
                                                    Offenhalten           des Fructose 5 %
                                                    Gefäßes
Halbelektrolyt-           Geringer      osmoti-     Trägerlösung,               HL 5
Lösungen                  scher Druck, Flüs-        Offenhalten          des HG 5
                          ssigkeit geht anteilig    Gefäßes,            Flüs-
(Hypotone
                          in Extra- und ge-         sigkeitszufuhr,
Lösungen)
                          samten       Flüssig-     Ausgleich             von
                          keitsraum                 Wasser-               und
                                                    Salzverlusten
Vollelektrolyt-    Wasser            und Trägerlösung, Dehy- Sterofundin
Lösungen           Elektrolytersatz,     dration,   vorüberge- RL
                   bleibt    im   Extra- hend Volumenersatz
(Isotone Lösungen)
                   zellulärraum                                Jonosteril
Lösungen zur Os- Erhöht    den     os- Ödeme im Körper                          Osmofundin
mosetherapie     motischen Druck im                                             Tutofusion S40
                 Blut, Flüssigkeit tritt
(Hypertone
                 aus den Zellen aus                                             Mannit
Lösungen)
Kolloidale   Volu- Bleibt  im               Intra- Hypovolämischer              HAES-steril
menersatzmittel    vasalraum                       Schock                       Plasma-steril,
                                                                                Gelifundol, Expa-
                                                                                fusin, Macrodex,
                                                                                Schiwadex, Hae-
                                                                                maccel
Korrigierende       Lö- Pufferung     (H+- metabolische Azidose Natriumbi-
sungen                  Ionen werden in                         carbonat
                        Wasser und CO2
                        umgewandelt,
                        Säure kann ab-
                        geatmet werden)

16.2.7 Antidote
Substanz, Wirkung                 Indikation                        Dosierung
Atropinsulfat                     Acetylcholinesterase-             1-2 mg/kg KG i. v.
10-ml-Ampulle = 100 mg            Hemmstoff-Vergiftung:
Hemmung der                       Alkylphosphate-
Acetylcholinwrkung am             Pflanzenschutzmittel (z. B.
Parasympathikus                   E 605)
4-DMAP                            bei schwerer Intoxikation         3-4 mg/kg KG i. v.
10-ml-Ampulle = 250 mg            (Bewußtlosigkeit) mit Cyaniden,
Wiederingangsetzung der           z. B. Blausäure,
inneren Atmung                    Schwefelwasserstoff
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 19



Natriumthiosulfat                 Cyanid-Vergifung, z. B.           50-100 mg/kg KG i. v.
10-ml-Ampulle = 1000 mg           Blausäure,
Wiederingangsetzung der           Schwefelwasserstoff. Evtl. erst
inneren Atmung                    nach 4-DMAP
Anticholium                       Atropin-Vergiftung, z. B.         0,03 mg/kg KG i. v.
(Physostigminsalicylat)           Tollkirschen, Andidepressiva,     nicht bei
5-ml-Ampulle = 2 mg               Beruhigungsmittel                 Schlafmittelvergiftungen
Zentraler Antagonist
Narcanti (Naloxon)                Opiat-Vergifung, z. B. Herion,    0,01 mg/kg KG i. v.
1-ml-Ampulle = 0,4 mg             Morphin
Opiat-Antagonist
Roticlean                         Giftentfernung (fettlösliche      Der Magenspülflüssigkeit ca.
100-ml-Flasche                    Stoffe) von haut und              1,5 ml/kg KG zufügen, am Auge
Polyäthylenglykoll                Schleimhaut (z. B. Magen,         unverdünnt anwenden
Giftentfernung                    Auge)
Isogutt                           Augenspülung, z. B. bei Säuren- Ausgiebige Spülung mit
100-ml-Beutel                     Laugen-Verätzung                unverdünnter Lösung
Augenspülflüssigkeit
Glaubersalz                       Auslösung von Durchfällen         0,5 g/kg KG in Wasser gelöst
Natriumsulfat 50-g-Beutel
Orpec-Sirup                       Vergiftungen über Magen-Darm- ca. 1ml/kg KG
30-ml-Flasche                     Trakt, nicht bei Bewußtlosigkeit viel nachtrinken lassen
Auslösung von Erbrechen
Auxiloson-Aerosol                 Reizgasinhalation, Säure-         0,01 mg/kg KG alle 10 min (5
0,25 mg je Hub                    Laugen-Schäden in Mund und        Hübe)
Lokale Entzündungshemmung         Rachen                            evtl. zusätzlich Steroide
Sab-Simplex                       Vergiftung mit schaumbildenden Kinder: 10-20 ml, Erwachsener
30-ml-Flasche                     Substanzen, z. B. Waschmittel  70 ml, nicht bei Bewußtlosigkeit
Entschäumer
Paraffinöl                        Vergiftung mit fettlöslichen      3 ml/kg KG, evtl. über
250-ml-Flasche                    Stoffen, z. B.                    Magenschlauch
Giftbindung im Darm               Kohlenwasserstoffe, Benzin
Kohle-Pulvis                      Vergiftung mit wasserllöslichen   250-500 mg/kg KG in 80-160 ml
10-g-Becher                       Stoffen, z. B. Tabletten          Wasser, evtl. über
Medizinische Kohle                                                  Magenschlauch
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 20




17. Rechtskunde
17.1 Rettungsdienstgesetze
Der Rettungsdienst (wie auch der Katastrophenschutz) ist Ländersache. Er wird
durch Landesgesetze geregelt. Sie bilden die rechtliche Grundlage.

17.2 StGB
17.2.1 Unterlassene Hilfeleistung
Das Strafgesetzbuch (§ 323c StGB) stellt unterlassene Hilfeleistung unter Strafe:
"Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl
dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne
erhbeliche Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird
mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft."
17.2.2 Rechtfertigender Notstand
Nach § 34 StGB ist es zulässig, bei einem "Rechtfergienden Notstand" gesetzliche
Regelungen zu übertreten: "Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren
Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine
Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht
rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der
betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das
geschützte Interesse das beeinträchtige wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur,
sowiet die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden."
Wichtig ist hier die Abwägung: Welche Gefahr droht dem Patienten? Welche Gefahr
für den Patienten schaffe ich durch meine Handlung? Wichtig ist auch, ob es ein
anderes Mittel gibt, die Gefahr abzuwenden.
17.2.3 Schweigepflicht
Nach § 203 StGB unterliegen auch Notarzt und Rettungssanitäter sowie das
Leitstellenpersonal der strafrechtlichen Schweigepflicht. Im Rettungsdienst
unterliegen insbesondere die folgenden Tatsachen und Umstände der
Schweigepflicht:
 Kenntnisse über Krankheiten und Verletzungen
 Name, Alter, Wohnort, Beruf und Krankenversicherung des Patienten
 Die Einsatzumstände, soweit sie sich nicht in der Öffentlichkeit abgespielt haben,
  selbst der Umstand, daß ein Patient abtransportiert worden ist.
 Die gesamte ärztliche Dokumentation
Die Durchbrechung der Schweigepflicht ist nur möglich bei:
 ausdrückliche, konkludente oder mutmaßliche Einwilligung des Patienten
 Pflichtenkollision z. B. bei bevorstehenden Straftaten oder zur Wahrung
  berechtigter Interessen (z. B. Kindesmißhandlung).
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 21


17.2.4 Körperverletzung
Handelt der Rettungsdienstmitarbeiter fahrlässig und kommt dadurch der Patient zu
Schaden, so kommt eine Strafbarkeit wegen fahrlässiger Körperverletzung oder
fahrlässiger Tötung in Betracht.
Jeder ärztliche Heileingriff stellt eine rechtswidrige, schuldhafte Körperverletzung dar.
Deswegen muß jeder Eingriff durch eine ausdrückliche Einwilligung des Patienten
genehmigt werden; der Patient muß bei der Abgabe der Einwilligung willensfähig
sein.
Ist der Patient in einer Notfallsituation nicht willensfähig (Bewußtloser, Person im
Rauschzustand oder im Schock, Kinder unter 14 Jahren, entmündigter oder unter
Vormundschaft stheender Patient), so ist der mutmaßliche Wille des Patienten
anzunehmen (vgl. auch § 677 BGB Geschäftsführung ohne Auftrag).
Wenn ein Eingriff jedoch unter Verletzung der Sorgfaltspflicht z. B. entgegen den
Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt wird, so ist er durch den mutmaßlichen
Willen des Patienten nicht mehr gedeckt. Er ist dann Körperverletzung oder Tötung.
Das Verschulden ist auch bei Unterlassung oder durch ein Übernahmeverschulden
möglich.

17.3 Zivilrechtliche Haftung
Der Rettungssanitäter oder der Rettungsassistent kann bei grob fahrlässigem
Verhalten schadenersatzpflichtig werden. Grundlage ist die Haftung aus
Geschäftsführung ohne Auftrag und unerlaubtem Handeln (§ 823 BGB).

17.3 RettAssG
Das Gesetz über den Beruf der Rettungsassistentin und des Rettungsassistenten
regelt die Voraussetzungen, die notwendig sind, um die Berufsbezeichnung
Rettungsassistent führen zu dürfen.

17.4 Straßenverkehrsordnung

17.5 Medizingeräteverordnung
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 22




18. Fernmeldewesen
18.1 Technische Grundlagen
18.1.1 Band
Die Bezeichnung m-Band (Meter-Band) kommt vom Begriff der Wellenlänge.
Funkwellen sind elektromagnetische Schwingungen, die sich im Raum ausbreiten. Je
kürzer die Welle (Wellenlänge), desto höher ist die Anzahl der Schwingungen der
Frequenz.
Der öffentliche Rettungsdienst sowie Rettungsdienst und Krankentransport, der von
BOS-Organisationen (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben) durch-
geführt wird, arbeitet auf bestimmten Frequenzen im 4-m-Band, für Handfunkgeräte
im 2-m-Band. Private Rettungs- und Krankentransportdienst arbeiten auf
Betriebsfunkkanälen im 70-cm und 2-m-Band.
18.1.2 Ausbreitung von Funkwellen
Funkwellen können sich ausschließlich gradlinig ausbreiten. Das bedeutet, daß
theoretisch nur dann ein Funkkontakt möglich ist, wenn bei klarem Wetter auch ein
Sichtkontakt möglich wäre (keine Hindernisse zwischen Sender und Empfänger).
In der Praxis ist das nicht so, daß Funkwellen genau wie Lichtwellen auch reflektiert
werden können, z. B. an Häuserwänden. Dies ist genau wie beim Licht, auch hier ist
es nicht völlig dunkel, auch wenn der Blick auf die Sonne versperrt ist. Werden die
Funkwellen von einem Hindernis abgeschirmt, aber nicht von einem anderen
reflektiert, so befindet man sich im Funkschatten.
Bei Funkstörungen genügt oft ein Standortwechsel von wenigen Metern, um wieder
einwandfreie Funkverbindungen herzustellen.
18.1.3 Kanäle
Sender und Empfänger müssen auf derselben Frequenz arbeiten, um sich erreichen
zu können. Um die Einstellung zu vereinfachen, hat man bestimmte Frequenzen mit
Nummern versehen, den Kanälen. Kanäle sind also genormte Frequenzen. Nur
diese sind auf Funkgeräten zu finden.

18.2 Betriebsarten
Die hier beschriebenen unterschiedlichen Betriebsarten gelten ausschließlich für die
BOS-Frequenzen. Bei den Betriebsfunk-Frequenzen wird ausschließlich das
Wechselsprechen verwendet.
18.2.1 Wechselsprechen
Bei der Verwendung von Wechselsprechgeräten müssen die Funksprechpartner
abwechselnd sprechen. Die Sprechtaste muß während des Sprechens gedrückt und
nach Beendigung sofort losgelassen werden, da sonst die Antwort der Gegenstelle
nicht gehört wird. Die Verkehrsform Wechselsprechen (Simplex) kann auf einem
Kanal oder auf zwei Kanälen, genauer gesagt auf einem Kanalpaar, durchgeführt
werden.
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 23


18.2.2 Gegensprechen
Bei der Verwendung von Gegensprechgeräten können die Sprechfunkpartner
gleichzeitig sprechen und hören wie im normalen Fernsprechverkehr. Die
Sprechtaste muß während des Sprechens gedrückt werden. Sie muß jedoch nach
Gesprächsende nicht losgelassen werden. Für die Verkehrsform Gegensprechen
(Duplex) wird ein Kanalpaar benötigt.
18.2.3 Bedingtes Gegensprechen
Bedingtes Gegensprechen (Semi-Duplex) ist keine eigentliche Verkehrsform. Der
Ausdruck "Bedingtes Gegensprechen" besagt, daß zur Abwicklung des
Funkbetriebes ein Gegensprechgerät und ein auf zwei Kanälen arbeitendes
Wechselsprechgerät verwendet wird.
18.2.3 Relaisbetrieb
Als Relais bezeichnet man eine Funkstelle, deren Sender aufgenommene
Nachrichten automatisch abstrahlt. Die Abwicklung des Funkverkehrs muß im
Wechselsprechen auf zwei Kanälen erfolgen, da das Relais jeweils nur die Sendung
einer Funkstelle aufnehmen und weitergeben kann.
Beim sogenannten RS1-Betrieb wird der Sender der Relaisfunkstelle durch die
Trägerwelle und beim sogenannten RS3-Betrieb durch die mit einem Tonruf
modulierte Trägerwelle in Betrieb gesetzt. Beim RS2-Betrieb ist durch Verwendung
von zwei Sprechfunkstellen , die über einen Relaisstellenzusatz zu einer "Großen
Relaisstelle" verbunden sind, Gegensprechen möglich. Erforderlich ist jedoch die
Verwendung von zwei Frequenzpaaren.

18.3 Bedienung von Funkgeräten
18.3.1 Grundsätze
 Funkgeräte nie ohne Antenne betreiben
 Antennenkabel nicht quetschen oder knicken
 Geräte nicht mit Magneten in Kontakt bringen
 Beim Wechsel irgendwelcher Anschlüsse Gerät ausschalten
 Akkus nie ganz entladen
 Funkgeräte nie ohne entsprechende Vorschaltgeräte an die Netzspannung
  anschließen. Auch für die Fahrzeugspannung sind oft abgesicherte
  Vorschaltgeräte notwendig!
 Nur dafür vorgesehende Zusatzgeräte (Bedienteil etc.) anschließen! Selbst
  passende Anschlüsse gewährleisten noch keine elektrische Kompatibiltität
18.3.2 Einzelne Funkgeräte
Siehe Bedienungsanleitungen.
18.3.3 FMS-Gerät
Das FMS-Gerät dient bei größeren Leitstellen zur Übermittlung des Einsatzstatus.
Viermal neun verschiedene Zustände sind möglich. Die verschiedenen Zustände
sind zumindest bei neueren Leitstellen gleich und auch die Technik der Übermittlung
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 24


des Status ist identisch. Der Status wird jeweils zusammen mit der Funkkennung des
Fahrzeuges übertragen. Die Funkkennung des Fahrzeuges ist in einem
Kodierstecker gespeichert, der ausgetauscht werden kann, wenn das Fahrzeug mit
einem anderen Funkrufnamen betrieben werden soll.
Für zehn verschiedene Zustände gibt es numerische Tasten von 0 bis 9. Der Druck
auf eine der Tasten löst die Übertragung der Kennung zur Leitstelle aus. Ist sie dort
angekommen, wird sie zur Bestätigung zurückgesandt und erscheint auf einem
Display. Neben den arabischen Ziffern gibt es noch römische Ziffern von I bis IV, hier
muß im Rettungsdienst in der Regel immer nur römisch I eingestellt sein.
Einzelheiten zur Bedienung finden sich in der Gebrauchsanleitung des betreffenden
Gerätes. Die verschiedenen Zustände (jeweils in Kombination mit römisch eins)
bedeuten in der Regel folgendes:
 Notruf (rote Taste): Das Funkgerät überträgt die Kennung und sendet 30
  Sekunden lang.
 Einsatzbereit über Funk
 Einsatzbereit auf Wache
 Einsatzauftrag übernommen
 am Einsatzort eingetroffen
 Sprechwunsch (nicht überall verwendet)
 außer Dienst
 Patient zum Krankenhaus übernommen (nicht überall verwendet)
 Fahrzeug steht am Krankenhaus (nicht überall verwendet)
 Handquittung/Fremdanmeldung (nicht überall verwendet)
Regionale Abweichungen sind (leider) möglich. So ist                 in   bestimmten
Rettungsdiensten eine Kennung z. B. für den Notarztruf reserviert.

18.4 Funkgespräche
18.4.1 Funkrufnamen
Für jedes Fahrzeug wird ein Funkrufname zugeteilt. Auch dafür gibt es eine
einheitliche Regelung, die aber noch nicht überall umgesetzt wurde.
Ein Funkrufname besteht (überall) aus drei Teilen: Dem Funknamen der
Organisation, dem Ort und einer numerischen Kennung.
                                      SAMA KÖLN 03/83/03
18.4.1.1 Organisationsnamen
Im Rettungsdienst sind im 4-Meter-Band folgende Organisationsnamen relevant:
 Arbeiter-Samariter-Bund: SAMA
 Deutsches Rotes Kreuz: ROTKREUZ
 Malteser-Hilfsdienst: JOHANNES
 Johanniter Unfall-Hilfe: AKKON
 Feuerwehr: FLORIAN
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 25


 Technisches Hilfswerk: HEROS
 Katastrophenschutz, der nicht zu einer der vorgenannten Organisationen gehört:
  KATER
Die Polizei, mit der man im Rettungsdienst auch Kontakt haben kann, hat örtlich
unterschiedliche Rufnamen.
18.4.1.2 Ortsbezeichnungen
Die Ortsbezeichnung ist der Standort des Fahrzeuges im Klartext oder leicht
abgekürzt. Meistens wird hier der Kreis oder die kreisfreie Stadt verwandt. Beispiele
sind "Köln", "Hamburg" als Klartext, aber "Oberberg" für den Oberbergischen Kreis.
18.4.1.3 Numerische Kennung
Die Zusammensetzung der numerischen Kennung variiert (noch), im folgenden soll
das System beschrieben werden, daß sich in der Mehrzahl der Rettungsdienste
bereits durchgesetzt hat.
Die numerische Kennung besteht aus drei zweistelligen Teilen, die in geschriebener
Form mit einem Schrägstrich getrennt werden. Die führenden Nullen werden zwar
geschrieben, aber nicht mitgesprochen.
Der erste Teil der Kennung bezeichnet eine bestimmte, meist örtliche Einheit des
Rettungsdienstes, üblicherweise eine Rettungswache oder einen Wachbezirk oder
innerhalb eines größeren Kreises eine Stadt oder Gemeinde.
Der zweite Teil der Kennung bezeichnet den Fahrzeugtyp. Die Fahrzeugetypen des
Rettungdienstes beginnen alle mit "8":
80 Verschieden, in der Regel ein Fahrzeug des Rettungdienstes, daß nicht zum
   Transport von Patienten dient, also z. B. ein Blut- und Organtransporter oder ein
   Fahrzeug der Einsatzleitung
81 Notarztwagen (NAW)
82 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
83 Rettungswagen (RTW)
84 Rettungshubschrauber (RTH, Kennzahl in der Regel nur für die FMS-
   Übertragung verwendet, s.o., als Funkrufnamen sind die Rettungshubschrauber
   in der Bundesrepublik durchnumeriert: Christoph 1, 2, 3 usw.)
85 Krankentransportwagen (KTW)
86 Hilfs-Krankentransportwagen (HKTW)
87 Großraum-Krankentransportwagen (GKTW) oder Rettungsbus
88 Rettungsboot
89 Sonstiges Fahrzeug des Rettungsdienstes
Der dritte Teil der numerischen Kennung wird einfach fortlaufend vergeben, falls es
auf der gleichen Wache oder im gleichen Wachbezirk mehrere Fahrzeuge des
gleichen Typs gibt.
Somit läßt sich nun auch die oben angeführte Beispiel-Funkkennung entschlüsseln:
                                      SAMA KÖLN 03/83/03
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 26


ist also ein RTW (83) des Arbeiter-Samariter-Bundes (SAMA) aus Köln, und zwar der
dritte RTW (../03) im dritten Wachbezirk (03/..).
18.4.2 Funkgespräche
18.4.2.1 Grundsätzliches
Grundsätzlich sollte ein Funkgespräch kurz und präzise sein. Es gelten folgende
allgemeine Regeln:
 Strenge Funkdisziplin halten
 Teilnehmer mit "Sie" anreden
 Höflichkeitsworte wie "bitte" oder "danke" unterlassen
 Deutlich und weder zu laut noch zu schnell sprechen
 Zahlen unverwechselbar aussprechen
 Datenschutz-relevante Informationen nicht bzw. nur verschlüsselt übermitteln.
  Keinesfalls Namen von Patienten am Funk nennen!
 Möglichst auch keine Namen von Mitarbeitern nennen, stattdessen verwendet
  man die Funktionsbezeichnung: "Der Fahrzeugführer vom Florian Köln 02/83/01
  soll sich über Draht melden".
 Eigennamen und schwer verständliche oder mißverständliche Begriffe
  buchstabieren. Das Buchstabieren wird mit den Worten "Ich bustabiere"
  eingeleitet.
 Fragen werden mit dem Wort "Frage" eingeleitet, damit der Empfänger die Frage
  nicht für eine Mitteilung hält.
 Korrektur von Sprech- und Durchgabefehlern ist mit "ich berichtige" einzuleiten
 Bei Unklarheiten sagt man "wiederholen Sie ab" oder "wiederholen sie alles
  von ... bis ..."
 In den meisten Rettungsdiensten gilt die Vorschrift, daß grundsätzlich nur mit der
  Leitstelle gefunkt wird. Soll ein anderes Fahrzeug direkt angesprochen werden,
  so ist zunächst die Leitstelle um Erlaubnis zu bitten. Sie überwacht dann auch,
  ob sich die Fahrzeuge gegenseitig überhaupt hören können, und hilft gegeben-
  enfalls.
18.4.2.2 Abwicklung eines Funkgesprächs
Wünscht man ein Gespräch, so wartet man zunächst, bis andere Funkteilnehmer
ihre Gespräche beendet haben. Dann drückt man die Sprechtaste und ruft den
gewünschten Teilnehmer. Bei Funkverkehrskreisen mit Relaisbetrieb muß sich
jedoch zunächst das Relais einschalten, was am Aufleuchen der roten
Sendertastung erkennbar ist. Es gibt Relais, die manuell mit einer der beiden
Ruftasten eingeschaltet werden müssen.
Zum Rufen der Gegenstelle nennt man zunächst deren Funkrufnamen, dann das
Wort "von" und dann den eigenen Funkrufnamen sowie das Wort "kommen".
Beispiel:
                 FLORIAN AACHEN von SAMA KÖLN 03/83/03 kommen
Die Gegenstelle meldet sich dann mit "Hier" und ihrem Funkrufnamen. Haben
mehrere Teilnehmer gleichzeitig gerufen oder sind aus anderen Gründen
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 27


Mißverständnisse zu befürchten, so kann bei der Antwort auch der Name des Rufers
ergänzt werden.
Anschließend kann das Gespräch abgewickelt werden. Soll die Gegenstelle wieder
sprechen, so wird der Satz mit "kommen" beendet. Nach dem letzten Teil des
Gesprächs wird nicht mehr "kommen", sondern "Ende" gesagt und damit das
Funkgespräch beendet. Meistens liegt diese Aufgabe bei der Leitstelle. Das "Ende"
ist das Signal für andere Teilnehmer, daß sie jetzt funken können. Gibt es eine kurze
Verzögerun, weil sich z. B. noch jemand schreibbereit machen muß, so ersetzt er
"kommen" durch "warten".
18.4.2.3 Anlässe für Funkgerspräche
Anmeldung und Abmeldung
Jedes Fahrzeug hat sich beim Eintritt in einen Funkverkehrskreis aus dem alten
Verkehrskreis ab- und in dem neuen Verkehrskreis anzumelden. Beim Abmelden
wird der alten Leitstelle mitgeteilt, zu welcher Leitstelle gewechselt wird (mit Angabe
des neuen Funkkanals). So weiß die Leitstelle, wie sie das Fahrzeug auch weiterhin
erreichen kann.
Frequenzwechsel
Außer beim Wechsel des Funkverkehrskreises ist der Wechsel auf eine andere
Frequnz nur mit Genehmigung der Leitstelle erlaubt. Ein Frequnzwechsel ist
außerdem erlaubt, wenn die Leitstelle wegen technicher Störungen nicht mehr
erreichbar ist, das Fahrzeug muß sich dann aber auf der neuen Frequenz
unverzüglich bei der (ggf. anderen) Leitstelle melden.
Ausrücken
Beim jedem Ausrücken aus der Wache wird der Leitstelle dieses und das Fahrtziel
mitgeteilt. Das gilt auch, wenn es einen schriftlichen Fahrauftrag gibt (Alarmdrucker)
und auch wenn das FMS-Gerät benutzt wird (Kennung 3).
Ankunft am Einsatzort
Wie beim Ausrücken. Wenn das FMS-Gerät benutzt wird, so verzichten manche
Rettungsdienst darauf, wenn der neue Status (Kennung 4) gedrückt wird.
Rückmeldung
Bei größeren oder unklaren Schadenereignissen oder wenn zusätzliche Kräfte
(Notarzt, Feuerwehr) benötigt werden, gibt das zuerst eintreffende Fahrzeug
möglichst frühzeitig nach dem Eintreffen eine Rückmeldung an die Leitstelle ab.
Dabei können auch überflüssige Fahrzeuge, die mitalarmiert wurden, abbestellt
werden.
Abrücken vom Einsatzort
Auch das Abrücken vom Einsatzort muß der Leitstelle mitgeteilt werden. Dabei wird
zusätzlich das Fahrtziel und die Patienten mitgeteilt. Beispiel: "Ein männlicher Patient
übernommen zur Uni-Neurologie". Ggf. kann bei diesem Funkgespräch auch die
Voranmeldung in der Klinik veranlaßt werden.
Eintreffen am Krankenhaus
Nach dem Eintreffen am Krankenhaus ist ja der Funk nicht mehr besetzt, also muß
dies der Leitstelle mitgeteilt werden. Es kann darauf verzichtet werden, wenn dies
über das FMS-Gerät geschieht (Kennung 8)
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 28


Einsatzbereitschaft
Die Einsatzbereitschaft wird unter Angabe des Ortes der Einsatzbereitschaft sofort
gemeldet.
Ankunft auf der Wache
Auch die Rückkehr zur Wache muß der Leitstelle mitgeteilt werden. Die
Fahrzeugbesatzung ist dann ja nicht mehr über Funk, sondern über Draht, per
Durchsage oder persönlich erreichbar.
18.4.2.4 Buchstabiertafel und Zahlentafel
A Anton                   H Heinrich               P Paula                W Wilhelm
Ä Ärger                   I Ida                    Q Quelle               X Xanthippe
B Berta                   J Julius                 R Richard              Y Ypsilon
C Cäsar                   K Kaufmann               S Samuel/Siegfried Z Zacharias
Ch Charlotte              L Ludwig                 Sch Schule
D Dora                    M Martha                 T Theodor
E Emil                    N Nordpol                U Ulrich
F Friedrich               O Otto                   Ü Übermut
G Gustav                  Ö Ökonom                 V Viktor


1 einss             3 drrei              5 fünnäff            7 siebänn       9 noihn
2 zwoh              4 fieärr             6 sechs              8 acht          0 null
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 29




19. Organisation und Fahrzeuge
19.1 Organisation des Rettungsdienstes
19.2 Fahrzeuge des Rettungsdienstes
19.2.1 Rettungswagen (RTW)
In der Norm DIN 75080 ist der Rettungswagen als ein Fahrzeug festgelegt, das von
der Kabinengröße und von der medizinisch-apparativen Seite alle Voraussetzungen
bietet, die im präklinischen Bereich anwendbaren Maßnahmen "zum Herstellen und
Aufrechterhalten der Transportfähigkeit von Notfallpatienten vor und während des
Transports" durchzuführen.
19.2.2 Notarztwagen (NAW)
Jeder der zuvor beschriebenen Rettungswagen wird durch das Hinzusteigen eines
Notarztes zum NAW. Die Ausstattung der regelmäßig als Notarztwagen eingesetzten
Fahrzeuge geht meist über die in der Norm DIN 75080 festgelegten Minima hinaus.
Dies gilt insbesondere für EKG-Monitor, Defibrillator, Narkose- und Beatmungsgeräte
und für die medikamentöse Bestückung.
19.2.3 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
Das Notarzteinsatzfahrzeug ist ein Spezialfahrzeug für den Rettungsdienst, das sich
zum Antransport des Notarztes an den Notfallort eignet und die medizinisch-
technischen Möglichkeiten einer Primärversorgung von Notfallpatienten bietet. Die
Mindestanforderungen an die medizinische Ausstattung sind in der DIN 75079
festgelegt.
19.2.4 Krankentransportwagen (KTW)
Krankentransportwagen sind hinsichtlich ihrer Kabinengröße und ihrer medizinischen
Ausstattung "grundsätzlich für den Transport von Nicht-Notfallpatienten bestimmt"
(DIN 75080). Sie stellen aber in einem gewissen Umfang bei besonderen Notlagen
wie dem Massenanfall Verletzter oder Erkrankter eine Fahrzeugreserve dar, die dann
für den Transport bereits am Notfallort stabilisierter Patienten genutzt werden kann.
Außerdem besteht prinzipiell bei jedem Krankentransport die Gefahr, daß daraus ein
Notfalltransport wird.
19.2.5 Rettungshubschrauber (RTH)
In der DIN 13230 sind die Einsatzanforderungen, Raumminima und die
medizinische-technische Ausstattung der im organisierten REttungsdienst
eingestzten Hubschrauber festgelegt. Während das Raumangebot der
Versorgungskabine letztlich aus ökonmischen Gründen das der NAW unterschreitet,
entspricht die medizinische Ausstattung der der NEF und NAW.
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 30




Stichwortverzeichnis
                                   Apothekengesetz, 125            Atropin, 44; 105; 130
4
                                   Appendicitis, 99                Atropinsulfat, 133
4-DMAP, 133
                                   Applikation von Medikamenten,   Atropinum Sulfuricum, 130
A                                   125                            Atropinvergiftung, 105
Ablauf der kardiopulmonalen        Armvorfal, 88                   Aufbau der Herzwand, 23
 Reanimation, 41                   Arsenverbindungen, 110          Aufbau des Herzens, 23
Abmeldung, 143                     Arteria Hepatica, 96            Aufgaben des Blutes, 27
Abnabelung, 87                     arteria pulmonalis, 25          Augapfel, 72
Abort, 89                          Arterien, 24                    Augen, 71
Abrücken vom Einsatzort, 143       Arterienverschluß, 40           Augenerkrankungen, 71
Abwehr, 27                         Arteriolen, 24                  Augenverletzungen, 71
Abwehrspannung, 98                 Arzneimittelgesetz, 125         Ausbreitung von Funkwellen,
Abwehrstadium bei der              Aspiration, 19                   138
 Unterkühlung, 61                  Asthma bronchiale, 19           Austreibungsphase, 87
Adalat, 127                        Asystolie, 44                   Auswurfleistung des Herzens,
Adam-Stokes-Anfall, 34             Atembewegungen, 15               28
Adrenalin, 43; 129                 Atemfrequenz, 15                Auxiloson, 134
Aerosole, 125; 126                 Atemfrequenzänderungen, 17      AV-Block, 34; 35
Akrinor, 127                       Atemfrequenzen, 14              AV-Block 1. Grades, 35
Akuter Erregungszustand, 6         Atemgase, Atemstörungen, 16     AV-Block 3. Grades, 34
Akuter peripherer                  Atemgeräusch, 16                AV-Knoten, 24
 Arterienverschluß, 40                                             Azidose, 59
                                   Atemgrößen, 13
Akuter peripherer                                                  Azidose beim Schock, 31
                                   Atemhilfsmuskulatur, 12; 13
 Venenverschluß, 41
                                   Atemkontrolle, 121              Ä
Albumine, 26
                                   Atemmechanik, 12                Äußere Atmung, 14
Alloferin, 132
                                   Atemminutenvolumen, 13
Alupent, 127
                                   Atemmuskeln, 12                 B
Alveolen, 12
                                   Atemmuskulatur, 12              Band, 138
Alveolenwand, 14
                                   Atemnebengeräusche, 18          Bandscheibe, 7
Ammoniak, 110
                                   Atemnot, 12; 17                 Bandscheiben, 47
Ampullen, 126
                                   Atemregulation, 10              Bandscheibenvorfall, 7
Anamnese, 120
                                   Atemrhythmus, 15                Barotrauma, 73
Anamnese bei Kindern, 77
                                   Atemstillstand, 18; 19          Basischeck, 120
Anaphylaktischer Schock, 39
                                   Atemstoß, 15                    Bauchorgane, 96
Angina Pectoris, 33
                                   Atemtypänderungen, 17           Bauchspeichel, 97
Ankunft am Einsatzort, 143
                                   Atemwegserkrankungen, 10        Bauchspeicheldrüse, 8; 97
Ankunft auf der Wache, 144
                                   Atemzentrum, 10                 Bauchtrauma, 55
Anmeldung, 143
                                   Atemzentrum, Atemstörungen,     Beatmung, 22; 42
Anstieg der
                                    16                             Beckenendlage des
 Körperkerntemperatur, 63
                                   Atemzugvolumen, 13               Neugeborenen, 88
Antenne, 139
                                   Atmung, 10; 15                  Beckengürtel, 47
Anticholium, 134
                                   Atmung, Pathophysiologie, 15    Bedingtes Gegensprechen, 139
Aorta, 24
                                   Atmung, Physiologie, 12         Befruchtung, 86
Aortenklappe, 23
                                   ATP, 2                          Beine, 47
APGAR-Schema, 87
                                   Atrioventriukularknoten, 24     Belladonna, 105
Apoplex, 5
                                   Atrium, 23                      Bergungstod, 61
Apotheken, 125
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 31


Berotec, 126                       Brustwirbel, 46; 47             Edelgase, 12
Beruhigungsmittel, 105             Buchstabiertafel, 144           Ei, 86
Beschaffung und Lagerung von       Buscopan, 129                   Eileiter, 85
 Medikamenten, 125                                                 Ein-Helfer-Methode, 43
Beschleungte Atmung, 15            C
                                                                   Einrenkung, 49
Betäubungsmittelgesetz, 125        Cafedrin, 127
                                                                   Einsatzbereitschaft, 143
Betriebsarten, 138                 Catapresan, 128
                                                                   Einsatzstatus, 139
Betriebsfunkkanäle, 138            Cervix uteri, 85
                                                                   Eintreffen am Krankenhaus,
Beurteilung des Neugeborenen,      Cheynes-Stokes-Atmung, 15         143
 87                                Chlorwasserstoff, 110           Eintrübung der Hornhaut, 72
Beutelbeatmung, 42                 Clonidin, 128                   Eizelle, 85
Bewegungsfähigkeit der             CO2-Druck, 10                   Ejakulation, 86
 Extremitäten, 49                  Colon, 96                       EKG, 28; 44
Bewußlosigkeit, 4                  Coma diabeticum, 8              elektrische Ladung, 2
Bewußtlosigkeit, unklare, 4        Coma hepaticum, 8               Elektroden-Gel, 44
Bewußtsein, 3; 4; 121              Coma uraemicum, 9               Elektrolyte, 26; 57
Bindehautfremdkörper, 71           Commotio cerebri, 53            Elektrolytlösungen, 57
Biotische Atmung, 15               Contusio cerebri, 53            Elektrolytstörungen, 34
Bittermandeln, 111                 Corpus, 85                      Elle, 47
Blausäure, 111
Blitzschlag, 67
                                   D                               Embolie, 40
                                   Dammschutz, 87                  Embolus, 30
Blut, 26; 27
                                   Darmbein, 47                    Embryo, 86
Blutdruck, 28; 30; 31
                                   Darreichungsformen, 125         Empfänger, 138
Blutgefäße, 24
                                   Dauer der Schwangerschaft, 86   Endhirn, 3
Blutgerinnung, 27
                                   Defibrillation, 44              endogenen Depressionen, 114
Bluthockdruck, 28
                                   Dehydration, 58                 Endokard, 23
Blutkörperchen, 26
                                   Dens axis, 50                   endokrine Funktion der
Blutmenge, 26                                                        Pankreas, 97
Blutniedrigdruck, 28               Depression, 114
                                                                   Endoplasmatisches Reticulum,
Blutung in den Herzbeutel, 52      Desinfektion, 118                 1
Blutungen aus dem/den              Dexamethason, 132               Endotracheale Intubation, 22
 Ohr(en), 75                       diastolischer Blutdruck, 28     Enterale Anwendung von
Blutungen in das Schädelinnere,    Dickdarm, 96                      Medikamenten, 125
 7                                 Diffusion, 1; 14                Entwässerung, 58
Blutverlust, 39                    Dimetindenmaleat, 132           Enzyme, 26
Blutverlust bei Frakturen, 48      Distorsion, 49                  EPH-Gestose, 90
Blutvolumen, 30                    Dobutamin, 127                  epidurales Hämatom, 53
Blutzucker, 8                      Dobutrex, 127                   Epiduralraum, 46
Blutzuckerspiegel, 97              Dopamin, 127                    Epiglottis, 11
Blutzusammensetzung, 26            Dornfortsatz, 47                Epiglottitis, 78
BOS-Frequenzen, 138                Dreieckstücher, 48              Epikard, 23
BOS-Organisationen, 138            Druckerhöhung im Auge, 73       Epileptischer Anfall, 5
Bradykardie, 34                    Druckveränderungen, 16          Erfrierung, 60; 62
Bradypnoe, 15                      Dünndarm, 96                    Eröffnungsphase der Geburt,
Bronchialbaum, 12                  Dura mater, 46                    86
Bronchien, 12                      Dyspnoesche                     Erregungsleitung, 44
Bronchiolen, 12                      Erstickungsphase beim         Erregungsrückbildung, 29
Brustbein, 12; 47                    Ertrinken, 70                 Erregungswelle, 28
Brustkorb, 47                      E                               Erregungszustand, akuter, 6
Brustschmerz, 33                   Ebrantil, 127
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 32


Erschöpfungsstadium bei der        Frequenz, 27                 Globuline, 26
 Unterkühlung, 61                  Frequenzen, 138              Glucose, 133
Ertrinken, 69                      Frequenzwechsel, 143         Glucoselösungen, 57
Erythrozyten, 14; 26; 27           Fruchtblase, 86              Glukose, 132
essentielle Hypteronie, 41         Fruchtwassers, 86            Goldgewinnung, 111
Etomidat, 131                      Fructose, 133                Golgi-Apparat, 1
Euphyllin, 126                     Frühgeburt, 89               Graduierung von Frakuren, 49
exogenen Depressionen, 114         Funkgeräte, 139              Graduierung von
exokrine Funktion der Pankreas,    Funkgeräte, Bedienung, 139    Verbrennungen, 66
 97                                                             graues Stadium, 63
                                   Funkgespräche, 140; 142
Expafusin, 133                                                  Griff, 12
                                   Funkrufnamen, 140
Expiration, 12; 13                                              Großhirn, 3
                                   Funkschatten, 138
Expiratorisches                                                 Großmolekulare Lösungen, 57
                                   Funkwellen, 138
 Reservevolumen, 13
                                   Furosemid, 128               Gynäkologie, 85
Exsikkose bei Kindern, 79
                                                                Gyri, 3
Exsikose, 58                       G
extracranielles Hämatom, 53        Gallenblase, 96              H
Extrasystolen, 36                  Gasaustasch, 12              Haemaccel, 133
Extrauterine Gravidität, 89        Gasaustausch, 14             HAES-steril, 133
                                   Gasaustausch im Gewebe, 14   Haften, 45
F                                                               Halbseitenlähmung, 5
                                   Gasgehalt der Luft, 12
Fahrzeuge, 145
                                   Gebärmutter, 85              Halluzinogene, 106
Fahrzeuge des
                                   Gebärmutterschleimhaut, 86   Halskrause, 48
  Rettungsdienstes, 145
                                   Geburt, 86                   Halsvenen, 37
Fahrzeugtyp im Funkrufnamen,
  141                              Gedächtnis, 3                Halswirbel, 46
Fehlgelenksentwicklungen, 48       Gefäßerkrankung, 41          Hämatome beim SHT, 53
Fenistil, 132                      Gefäßmuskulatur, 31          Hämatopneumothorax, 52
Fenoterol, 126                     Gefäßsystem, 24              Hämatothorax, 20
Fentanyl, 131                      Gefäßverkalkung, 41          Hämoglobin, 26
Fernmeldewesen, 138                Gefühlsströme, 4             Hand, 47
Fertigarzneimittel, 126            Gegengifte, 104              Harnabgang, 50
Fertigspritzen, 126                Gegensprechen, 139           Harnbestandteile, 92
Fettembolie, 48                    Gehirn, 3                    Harnblase, 93
feuchtes Ertrinken, 69             Gehirnerschütterung, 53      Harngewinnung, 92
Fibrinogen, 26                     Gehirnverletzungen, 53       Harnleiter, 93
Flächenausdehnung von              Gelbkörper, 85               Harnröhre, 93
  Brandverletzungen, 66            Gelenkbänder, 49             Harnsäure, 92
Flüssigkeitsbilanz, 57             Gelenke, 45                  Harnverhalt, akuter, 93
FMS-Gerät, 139                     Gelenkfortsätze, 47          Harte Hirnhaut, 46
Follikel, 85                       Gelenkkapsel, 45; 49         Hauptbronchius, rechter, 12
Fortecortin, 132                   Gelifundol, 133              Haut, Farbe, 15
Fötus, 86                          Gerinnungsstoffe, 26         Hautfarbe, 121
Frakturen, 47                      Gesichtsschädel, 11          Hauttemperatur, 122
Frakturen des Schädels, 52         Giftentfernung, 104          Hautturgor, 58
Frank-Starling-Mechanismus,        Giftgasen, 16                Helferwechsel bei der
  28                                                             Reanimation, 42
                                   Glasflaschen, 125
Fremdkörper im HNO-Bereich,                                     Heparin, 128
                                   Glasgow-Coma-Scale, 121
  74                                                            Herz, 23; 28
                                   Glaubersalz, 134
Fremdkörperaspiration bei                                       Herz-Kreislaufstillstand, 37
  Kindern, 79                      Glaukom, 73
                                                                Herzaußenhaut, 23
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 33


Herzbeutel, 23                     Hypnomidate, 131                  Kapillaren, 24
Herzbeuteltamponade, 52            Hypoglykämie, 8                   Kapillarsystem, 24
Herzdruckmassage, 42; 43           hypoglykämischer "Schock", 8      Kapsel, 126
Herzfrequenz, 28                   Hypophyse, 4                      Kardiales Lungenödem, 37
Herzgefäße, 33                     hypoton, 2                        kardiales Lungenödem, 21
Herzinfarkt, 21; 33; 34            Hypotone Lösungen, 58             Kardiogener Schock, 37
Herzinnenhaut, 23                  Hypotonie, 28                     kardiogener Schock, 32
Herzinsuffizienz, 29               Hypoventilation, 15               kardiologische Notfälle, 33
Herzklappen, 23                    hypovolämischer Schock, 32        kardiopulmonale Reanimation,
Herzkraft, 29                      Hypoxietoleranz von Kindern,       41
Herzkranzgefäß, 33                  77                               Kardiopulmonale Reanimation
                                                                      bei Kindern, 81
Herzmuskel, 23                     I                                 Kardiozirkulatorische Notfälle,
Herzrhythmus, 30                   Infusion, 125                      32
Herzrhythmusstörungen, 34          Infusionen, Wirkung, 57           Kehldeckel, 11
Herzscheidewand, 24                Injektion, 125                    Kehlkopf, 11
Herztamponade, 37                  Innere Atmung, 14                 Kehlkopf, Atemstörungen, 16
Herzwand, 23                       Innere Atmung, Atemstörungen,     Kehlkopfskelett, 11
HG 5, 133                            17                              Keilbeinhöhle, 11
Hinterhirn, 3                      Insektengifte, 110                Kerntemperatur, 60
Hirnanhangdrüse, 4                 Insektenstich, 79                 Ketamin, 129; 130
Hirnschädel, 46                    Inspiration, 12                   Ketanest, 129; 130
Hirnstamm, 3                       Inspiratorisches                  Kieferhöhle, 11
Hirnverletzungen, 54                 Reservevolumen, 13
                                                                     Kinder, 76; 77
Hirnwindungen, 3                   Instabilität des Brustkorbs, 17
                                                                     Kinder-Paddels, 82
His'sches Bündel, 24               Insulin, 8
                                                                     Kindesmißhandlung, 83
Hitzeerschöpfung, 63               Intelligenz, 3
                                                                     Kindstod, plötzlicher, 82
Hitzekrämpfe, 63                   Interstitium, 57
                                                                     Kleinhirn, 3
Hitzeohnmacht, 62                  intracerebrales Hämatom, 53
                                                                     Klinischer Tod, 37
Hitzeschäden, 62                   intracranielles Hämatom, 53
                                                                     Knochen, 45
Hitzschlag, 63                     Intravasalraum, 57
                                                                     Knochenarten, 45
HL 5, 133                          Inverse Atmung, 15
                                                                     Knochenaufbau, 45
HLW, 42                            Ionenpumpe, 2
                                                                     Knocheneiterungen, 48
HNO-Notfälle, 74                   Isogutt, 134
                                                                     Knochenformen, 45
Hodentorsion, 93                   Isoptin, 128
                                                                     Knochengerüst, 45
Höhlen, 109                        isoton, 2
                                                                     Knochenmark, 26
Hohlvene, 24                       Isotone Lösungen, 57
                                                                     Knochenreiben, 47
Hormone, 26
                                   J                                 Kohle-Pulvis, 134
Hornhautfremdkörper, 72
                                   Jauchegruben, 109                 Kohlendioxid, 12; 14; 26
Hüftbein, 47
                                   Jonosteril, 133                   Kohlendioxiderstickung, 109
Hüftbeine, 47
                                                                     Kohlenmonoxid, 16; 109
Hygiene, 118                       K
                                                                     Kohlensäure, 14
Hyperglykämie, 8                   Kaliumionen, 2
                                                                     Kohlenwasserstoff, 111
Hyperhydration, 58                 Kälteschäden, 60
                                                                     Koma, 4
hyperton, 2                        Kaltwasseranwendung, 66
                                                                     Kondensator, 44
Hypertone Krise, 41                Kammereigenrhythmen, 36
                                                                     Kontraktilität, 28
Hypertone Lösungen, 58             Kammerflattern, 36; 37
                                                                     Kontusion, 53
Hypertonie, 28; 41                 Kammerflimmern, 36; 44
                                                                     Köperwärme, 3
Hyperventilation, 18               Kammertachykardie, 36
                                                                     Kopf-bis-Fuß-Untersuchung,
Hyperventilationstetanie, 18       Kanäle, 138                        122
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 34


Kopfschwarte, 54                   Lungenödem, 14; 21; 37; 110    N
Kopfschwartenhämatom, 53           Lungenvene, 25                 N-butyl-scopolaminiumbromid,
Körper, 12                         Lungenwurzel, 12                129
Körperkern, 60                     Luxationen, 49                 Nabelschnur, 87
Körperkerntemperatur, 63           Lymphe, 26                     Nabelschnur, Abklemmung
Körperkreislauf, 25                Lymphgefäße, 26                 durch Steißlage, 88
Körperliche Untersuchung, 120                                     Nabelschnurvorfal, 88
                                   M                              Nabenschnur, 86
Körperschale, 60
                                   Macrodex, 133
Krampfanfall bei Kindern, 80                                      Nachgeburt, 87
                                   Magen, 96
Krämpfe, 5                                                        Nachgeburtsphase, 87
                                   Manie, 114
Krankentransportwagen, 145                                        Nachwehe, 87
                                   Mannit, 133
Kreislauf, 23; 25                                                 Nahrungsmittelaufnahme, 3
                                   Maske, 42
Kreislaufgrößen, 27                                               Naloxon, 134
                                   Maskenbeatmung, 42
Kreislaufstillstand, 37                                           Narcanti, 134
                                   Meclastin, 132
Kreuzbein, 46; 47                                                 Narkose, 22
                                   Mediastinum, 23
Kreuzschmerzen, 7                                                 Nase, 11
                                   Medikamente, 125; 126
KTW, 145                                                          Nasenbeinfraktur, 74
                                   Medikamentenkunde, 125
kurze Knochen, 45                                                 Nasenbluten, 74
                                   Medizingeräteverordnung, 136
Kußmaulsche Atmung, 15                                            Nasenmuscheln, 11
                                   Medulla oblongata, 10
                                                                  Nasennebenhöhlen, 11
L                                  Membran, 1
                                                                  Nasenscheidewand, 11
Langerhans'schen Inseln, 8         Meningitis, 6
                                                                  Natrium-Kalium-Pumpe, 2
Langhans'sche Inseln, 97           Meningokokken, 6
                                                                  Natriumbicarbonat, 44; 133
Lanitop, 128                       Menstruation, 85
                                                                  Natriumionen, 2
Larygnospasmus, 69                 Menstruationszyklus, 85
                                                                  Natriumthiosulfat, 133
Larynx, 11                         Mesenterium, 97
                                                                  NAW, 145
Lasix, 128                         mespiratorische Alkalose, 59
                                                                  NEF, 145
Laugenverätzungen der Augen,       metabolische Akalose, 59
                                                                  negatie Ladung, 2
  72                               metabolische Alkalose, 59
                                                                  Nervensystem, 3
Leber, 8; 96                       metabolische Azidose, 59
                                                                  Netzhautablösung, 73
Leberausfall, 8                    Metamizol-Natrium, 130
                                                                  Neugeborene, 87
Lebernkoma, 8                      Meter-Band, 138
                                                                  Neugeborenenreanimation, 82
Lendenwirbel, 46                   Metildigoxin, 128
                                                                  Neunerregel, 66
Lenkrad, 20                        Milz, 97
                                                                  Neurologie, 3
Leukozyten, 26; 27                 Mitochondrien, 1
                                                                  Niederspannungsunfall, 68
Lidocain, 44; 129                  Mitralklappe, 23
                                                                  Nieren, 9; 92
Limbisches System, 4               Mittelhirn, 3; 4
                                                                  Nierenbecken, 92
Linksherzinsuffizienz, 29          Morphin, 130
                                                                  Nierenerkrankung, 41
Lösungsmittel, 126                 Morphinum Hydrochloricum,
                                                                  Nierenkapsel, 92
LSD, 106                            130
                                                                  Nierenkelche, 92
Luft, 11                           Motorik, 4
                                                                  Nierenkörperchen, 92
Luftröhre, 11; 12                  Mund-zu-Mund-Beatmung, 43
                                                                  Nierenmark, 92
Luftröhre, Atemstörungen, 16       Mund-zu-Nase-Beatmung, 43
                                                                  Nierenrinde, 92
Lunge, 12                          Muskelfunktion, 46
                                                                  Nierensteine, 93
Lunge, Atemstörungen, 16           Muskelreaktionen bei
                                    Stromunfällen, 68             Nierenversagen, 9
Lungenarterie, 23; 25
                                   Muskelzellen, 46               Nifedipin, 127
Lungenbläschen, 12
                                   Mutterkuchen, 86               Nitroglycerin, 128
Lungenembolie, 20
                                   Myokard, 23                    Nitrolingual, 128
Lungenfell, 12
                                                                  Nitrosegase, 110
Lungenkreislauf, 25
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 35


Norcuron, 131                      Perforierende                    Rasselgeräusch im Rachen, 16
Notarzteinsatzfahrzeug, 145          Augenverletzungen, 72          Reanimation, 41
Notarztwagen, 145                  Perikard, 23                     Reanimation Neugeborener, 82
Notfallanamnese, 120               Periphere Zyanose, 17            Reanimationsmedikamente, 43
Notfallanamnese,                   peripherer Arterienverschluß,    Rechtliche Grundlagen der
 Informationsquellen, 120            40                               Anwendung von
Notfalluntersuchung, 120           peripherer Venenverschluß, 41      Medikamenten, 125
Notruf, 140                        peripheres Nervensystem, 3       Rechtsherzinsuffizienz, 30
Novalgin, 130                      ph-Wert, 10                      Rechtskunde, 135
Numerischer Teil von               Pharynx, 11                      Rectiolen, 126
 Funkrufnamen, 141                 Physiologie des Kreislaufs, 27   Rectodelt, 132
                                   Placenta prävia, 89              Regelblutung, 85
O
                                   Plasma-steril, 133               Regeltemperatur, 60
O2-Druck, 10
                                   Plastikbeutel, 125               Reizbildung, 34
obere Extremitäten, 47
                                   platte Knochen, 45               Reizgas, 110
Oberschenkel, 47
                                   Pleuraspalt, 12                  Reizgase, 110
Ohnmacht, 39
                                   Plötzlicher Kindstod, 82         Reizleitung des Herzens, 23
Orciprenalin, 127
                                   Pneumothorax, 20; 51             Reizung der Hirnhäute, 64
Organisation, 145
                                   Pneuschienen, 48                 Reizweiterleitung, 34
Organisation des
 Rettungsdienstes, 145             Polytrauma, 55                   Relaisbetrieb, 139
Organisationsnamen im Funk,        Portio, 85                       Residualvolumen, 13
 140                               positive Ladung, 2               Resorption, 125
Orpec-Sirup, 134                   PQ-Strecke, 28                   respiratorische Alkalose, 59
Ortsbezeichnungen bei              Prellung des Augapfels, 72       respiratorische Alkalose., 14
 Funkrufnamen, 141                 Primäres Ertrinken, 69           respiratorische Azidose, 14; 58;
Osmofundin, 133                    Primäres Versinken, 69             59
Osmose, 1                          Primärurin, 92                   Respiratorische Notfälle, 17
Osmotischer Druck, 2               Progesteron, 85; 86              Rettungshubschrauber, 145
Ovar, 85                           Proteinurie, 90                  Rettungswagen, 145
Ovaroberfläche, 85                 Pseudokrupp, 78                  Rhythmusstörungen, 34
Oxigenierung, 25                   Psychiatrische Notfälle, 114     Ribosomen, 1
Oxytocin, 132                      Psyquil, 130                     Ringer-Laktat, 133
                                   Pulmonalklappe, 23; 25           Rippen, 12; 47
Ö                                                                   Rippenfell, 12
                                   Puls, 27
Östrogen, 86
                                   Pulsfrequenz, 27                 Rippenmuskulatur, 13
P                                  Pulskontrolle, 121               Rippenserienfrakturen, 51
P-Welle, 28                        Pumpspray, 126                   Röhrenknochen, 45
Pacenta, 86                        Purkinje-Fasern, 24              Rote Blutkörperchen, 26
Pädiatrie, 76                                                       rotes Stadium, 63
                                   Q                                Roticlean, 134
pädiatrische Notfälle, sonstige,
 80                                QRS-Komplex, 29                  RTH, 145
Pankreas, 97                       Querfortsätze, 47                RTW, 145
Paradoxe Atmung, 15                Querschitt, 50                   Rückenmark, 3; 10; 47
Paraffinöl, 134                    R                                Rückmeldung, 143
Parasympathikus, 11                Rachen, 11                       S
Parenterale Anwendung von          Rachenraum, Atemstörungen,
 Medikamenten, 125                                                  Sab-Simplex, 134
                                    16
pathologische Fraktur, 47                                           Salze, 26; 57
                                   Rachenrückwand, 11
per inhalationem, 125                                               Salzverlust, 63
                                   Rachenschleimhaut, 11
Perforation, 98                                                     Salzwasserertrinken, 70
                                   Rasselgeräusch, 16
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 36


Sauerstoff, 12; 26; 43             Schweiß, 31                     Stickstoff, 12
Sauerstoffanteil, 16               Schwertfortsatz, 12             Stimmritze, 11
Sauerstoffgehalt des Blutes, 17    Schwienbein, 47                 Stirnbeinhöhle, 11
Sauerstoffreservoir, 42            Schwingungen, 138               Stoffwechselprodukte, 10
Säure-Basen-Haushalt, 14; 58       Segelklappe, 23                 Stridor, 16; 18
Säurenverätzungen der Augen,       Sehverlust nach Unfällen, 71    Strommarken, 68
 72                                Sehvermögen, 3                  Stromunfälle, 67
Schädel, 46                        sekundäres Ertrinkens, 70       Strömungsgeräusch, 16
Schädel-Hirn-Trauma, 52; 54        Semipermeable Membran, 1        Stuhlabgang, 50
Schädelknochen, 46                 Sender, 138                     subdurales Hämatom, 53
Schambein, 47                      Sensibilität, 50                Subduralraum, 46
Scheide, 85                        septisch-toxischer Schock, 32   Suizid, 115
Scheintod, Unterkühlung, 61        Septum, 23; 24                  Sulki, 3
Schienen, 48                       SHT, 7; 52; 53; 54              Suprarenin, 129
Schiwadex, 133                     Siebbeinzellen, 11              Supraventrikuläre Tachykardie,
Schizophrenie, 114                 Silbergewinnung, 111             35
Schlaganfall, 5                    Silo, 109                       Süßwasserertrinken, 70
Schlagvolumen des Herzens,         Sinusbradykardie, 34            Sympathikus, 31
 28                                                                Synkope, 39
                                   Sinusknoten, 23
Schlangengifte, 110                                                Syntocinon, 132
                                   Sinusrhythmus, 29
schleichende Fraktur, 47                                           systolischer Blutdruck, 28
                                   Sinustachykardie, 35
Schleimhäute, Farbe, 15
                                   Sitzbein, 47                    T
Schluckakt, 11
                                   Skalpierung, 54                 T-Welle, 29
Schlüsselbeine, 47
                                   Skelett, 46                     Tachypnoe, 15
Schmerzbekämpfung, 129
                                   Skelettmuskulatur, 46           Taschenklappe, 23
Schmerzempfinden, 3
                                   Somatisches Nervensystem, 4     Tastempfinden, 3
Schmerztypen, 98
                                   Somnolenz, 4                    Taucherkrankheit, 73
Schnappatmung, 15; 18
                                   Sonnenstich, 64                 Taucherunfall, 73
Schnarchen, 18
                                   Sopor, 4                        Tavegil, 132
Schneeblindheit, 71
                                   Spannungspneumothorax, 20;      Tawara-Schenkel, 24
Schock, 30; 39                      51
Schock, Gefahren, 32                                               Teilnahmslosigkeit, 4
                                   Spannungstrichter, 67
Schockarten, 31                                                    Temperatur, 60
                                   Spastik, 18
Schockformen, 30                                                   Temperaturempfinden, 3
                                   Spastisches Atemgeräusch, 16
Schockindex, 39                                                    Temperaturregulation, 27
                                   Speiche, 47
Schocklage, 32                                                     Temperturregulierung, 60
                                   Speiseröhre, 11
Schocklunge, 32                                                    Theodrenalin, 127
                                   Spermien, 86
Schockniere, 9; 32                                                 Theophyllin, 126
                                   spinaler Schock, 32; 50
Schocksymptomatik, 30                                              Thermoregulation, 60
                                   Spinngewebshaut, 46
Schockursachen, 31                                                 Thermorezeptoren, 60
                                   ST-Strecke, 29
Schockverlauf, 31                                                  Thiopental-Natrium, 131
                                   Starkstrom, 67
Schrittmacher, 35                                                  Thorax, 12
                                   Status asthmaticus, 19
Schrittmacher-Fehlfunktion, 35                                     Thoraxdrainage, 51
                                   Status epilepticus, 6
Schrittmacher-Impuls, 35                                           Thoraxtrauma, 20; 50
                                   Steißbein, 46
Schulterblätter, 47                                                Thoraxwand, Atemstörungen,
                                   Steißlage des Neugeborenen,      17
Schultergürtel, 47                  88
                                                                   Thrombose, 21; 40
Schußverletzungen, 56              Sternum, 12; 47
                                                                   Thrombozyten, 27
Schwachstrom, 67                   Sterofundin, 133
                                                                   Thrombus, 30; 41
Schwangerschaft, 86                Stichwortverzeichnis, 146
                                                                   Thyreotoxische Krise, 75
Stoffsammlung Rettungssanitäter-Abschlußlehrgang   Seite 37


Tiefenausdehnung von               vena pulmonalis, 25              Wirbelloch, 47
  Brandverletzungen, 66            Venen, 24                        Wirbelsäule, 12; 46
Tobsucht, 6                        Venenverschluß, 41               Wirbelsäulentrauma, 49
Tollkirschen, 105                  Venolen, 24                      Wirbelsäulenverletzung, 50
Trachea, 11; 12                    Ventrikel, 23                    Wirkung von Arzneimitteln, 126
Trachea, Atemstörungen, 16         Ventrikuläre Extrasystolen, 36
Tragenfederung, 43                                                  X
                                   Verapamil, 128
Tränengas, 110                                                      Xylocain, 44; 129
                                   Verätzungen der Augen, 72
Trapanal, 131                      Verbrennung und Verbrühung       Z
Traumatologie, 45                   bei Kindern, 80                 Zahlentafel, 144
Triebe, 4                          Verbrennungen, 64                Zäpfchen, 126
Triflupromazin, 130                Verbrennungen bei                Zeckenbiße, 6
Trikuspidalklappe, 23; 25           Stromunfällen, 68
                                                                    Zellflüssigkeit, 1
trockenes Ertrinken, 69            Verbrennungen der Augen, 72
                                                                    Zellsystem, 1
Trockensubstanz, 126               Verbrennungskrankheit, 65
                                                                    Zelluloid, 110
Tuba uterina, 85                   Verfallsdatum, 125
                                                                    Zellwand, 1
Tuben, 85                          Vergiftungen, 104
                                                                    Zentrale Zyanose, 17
Tutofusion S40, 133                verlängertes Rückenmark, 10
                                                                    zentrales Nervensystem, 3
                                   Verlangsamte Atmung, 15
U                                                                   Zentralisation, 31
                                   Verstauchung, 49
Umgebungstemperatur, 60                                             Zentralnervensystem, 3
                                   Verteilung des Wassers, 57
Unklare Bewußtlosigkeit, 4                                          zirkulatorische Notfälle, 39
                                   Vitalkapazität, 13
unregelmäßige Knochen, 45                                           ZNS, 3; 111
                                   Vitamine, 26
Unterdruck, 13                                                      Zuckungen, 5
                                   Volumenmangel, 32
untere Extremitäten, 47                                             Zusammensetzung des Blutes,
                                   Volumenmangelschock, 39            26
Unterkühlung, 60                   Vorhoffflattern, 35              Zwei-Helfer-Methode, 43
Unterkühlung bei Kindern, 81       Vorhofflimmern, 35               Zwerchfell, 12
Untersuchung, körperliche, 120
                                   W                                Zwerchfell, Atemstörungen, 17
Urapidil, 127
                                   Wadenbein, 47                    Zwischenhirn, 3
Ureter, 93
                                   Wämeabgabe, 62                   Zwischenrippenmuskulatur, 13
Uretra, 93
                                   Wärmehaushalt, 60                Zyanose, 17
Urin, 92
Urologie, 92                       Wärmeproduktion, 62
Uterus, 85                         Wärmeregulation und
                                    Stoffwechsel im kindlichen
Uterusruptur, 90
                                    Organismus, 77
Ü                                  Wasser, 57
Überdrehung, 49                    Wasser-Elektrolyt-Haushalt, 57
Überstreckung, 49                  Wasserhaushalt, 3; 58
Übertragung, 89                    Wechselsprechen, 138
Überwässerung, 58                  Weicher Kehlkopf, 11
                                   Weichteilverletzungen beim
V                                   SHT, 54
Vagina, 85                         Weinkeller, 109
Vagus, 11                          Weiße Blutkörperchen, 26
Vakuummatratze, 48                 Wellenlänge, 138
Vakuumschienen, 48                 Wille, 3
vasovagale Synkope, 39             Wirbel, 47
Vegetatives Nervensystem, 4        Wirbelbogen, 47
vena cava, 24                      Wirbelkörper, 47
Vena Portae, 96

								
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