Informationen f�r Paare zur Vorbereitung auf den Traugottesdienst by 6czzqE

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									          Informationen für Brautpaare zur Vorbereitung auf das
                Traugespräch bzw. den Traugottesdienst
Der Trauspruch

Es ist Tradition in der evangelischen Kirche, dass Brautpaare zu ihrer Trauung einen Trauspruch
erhalten. Er dient als Überschrift für die Trauung. Er soll aber auch Zuspruch und Segenswunsch für
den gemeinsamen Lebensweg sein. Die Predigt wird über diesen Trauspruch gehalten. Zur
Erinnerung wird er in den Trauschein eingetragen. Bitte schauen Sie die folgenden Sätze der Bibel
an, ob Sie einen davon als Trauspruch wählen möchten. Es kann auch ein anderer sein, etwa das
Geleitwort zu Ihrer Taufe oder Konfirmation, der Trauspruch Ihrer Eltern oder anderer Verwandter
und Freunde oder ein hier nicht aufgeführtes Bibelwort.

Lassen Sie mich das Ergebnis Ihrer Überlegungen bei unserem Gespräch wissen! Gute Gedanken
und viel Freude beim Aussuchen!

Lieder und Musik
Ihre Trauung wird nicht nur von Worten geprägt, sondern auch von Liedern und Musik. Welche
Wünsche haben Sie? Mögen Sie sich die Lieder selbst aussuchen? Anbei finden Sie auch eine
Auswahl von Liedern aus unserem Evangelischen Gesangbuch (Bayerische Ausgabe) in zwei
Teilen: 1. Klassische Kirchenlieder und 2. Neuere geistliche Lieder, jeweils in der Reihenfolge des
Gesangbuches. Bei einer Trauung werden im Allgemeinen 2 - 4 Lieder gesungen, gelegentlich auch
mehr.

Sollen wir einen Kanon singen? Das macht viel Freude und muss keineswegs perfekt gelingen. In
jedem Fall ist es sinnvoll, dass die Melodien mit der Orgel oder einem anderen Instrument erst
einmal vorgestellt werden. Das heißt, Ihre Lieder müssen nicht allgemein bekannt sein. Wir lernen
sie kennen.

Ökumenische Lieder sind im Gesangbuch mit einem Ö über der Liednummer gekennzeichnet.
Gerade wenn mehrere Gäste z.B. aus der katholischen Kirche am Gottesdienst teilnehmen,
bereichert ein auch diesen Gästen bekanntes Lied den gemeinsamen Gesang.

Wenn Sie die Melodien hier oder im Gesangbuch nur schwer beurteilen können, hilft Ihnen
vielleicht jemand dabei. Auch ich werde Sie gern beraten.

Und: Findet sich in Ihrem Familien- oder Freundeskreis ein Musiker/eine Musikerin, die den
Traugottesdienst musikalisch mitgestalten möchten? Unsere Organisten sind offen für Anfragen.

Ablauf des Gottesdienstes
Eine Ordnung des Gottesdienstes finden Sie auf der vorletzten Seite ( falls Sie ein eigenes
Gottesdienstblatt gestalten wollen, kann dies als Vorlage verwendet werden.

Die Kollekte


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Am Ausgang der Kirche steht der Opferstock für Spenden. In der Regel bleibt das Geld, das bei
einer Trauung gespendet wird, in unserer Gemeinde. Haben Sie einen Wunsch, welchem Zweck es
dienen soll? Ich würde ihn bekannt machen, so dass jede/r TeilnehmerIn an Ihrer Trauung weiß,
wofür die Kollekte bestimmt ist. Sie können die Kollekte nach Rücksprache auch für einen
kirchlichen Zweck außerhalb unserer Gemeinde festlegen.

Wir bitten um Verständnis, dass die Kirchengemeinde Freising eine Gebühr für die Trauung in Höhe
von 50 Euro zur teilweisen Deckung der entstandenen Unkosten erhebt.

Die Abkündigung
Im Sonntagsgottesdienst wird an Freud und Leid innerhalb der Gemeinde teilgenommen. Darum
geben wir Ihre Trauung meist am Sonntag vor der Trauung bekannt und beten für Sie im
Fürbittgebet. Nehmen Sie sich bitte die Zeit, zum Gottesdienst zu kommen? Wenn Sie an dem
Sonntag vor der Trauung verhindert sein sollten, können wir diese "Abkündigung" auf einen
anderen Sonntag verschieben.

Ich grüße Sie mit dem Satz

   "Wir haben ein einziges kostbares Leben.
  Das legen wir zusammen mit dem Leben des anderen
   und vertrauen, dass es am Ende reich sein wird."
         (Jörg Zink)

Dieses Vertrauen wünsche ich Ihnen und Gottes Segen für Ihre Liebe und Ehe.

Ihre Pfarrerin
Dorothee Löser




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Sammlung von Trausprüchen und Schriftlesungen für den Ehestand
1.Mose1,27-28a.31a: Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, nach Gottes Bild schuf er ihn,
und schuf sie als Mann und als Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und
mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan. Und Gott sah an alles, was er
gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.

Ruth 1,16-17: Wo du hingehst, da will ich auch hingehen; wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein
Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott. Wo du stirbst, da sterbe ich auch, da will ich auch
begraben werden. Der Herr tue mir dies und das, nur der Tod wird mich und dich scheiden.

Psalm 57,8.11: Mein Herz ist bereit, Gott, mein Herz ist bereit, dass ich singe und lobe. Denn deine
Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen.

Prediger 4,9.10: Zwei sind auf jeden Fall besser als einer allein. Wenn zwei zusammenarbeiten,
bringen sie es eher zu etwas. Wenn zwei unterwegs sind und einer hinfällt, dann hilft der andere ihm
wieder auf die Beine. Aber wer allein geht, ist übel dran, wenn er fällt - weil keiner ihm helfen kann.

Jesaja 41,10: Fürchte dich nicht, ich bin mit dir, spricht der Herr, weiche nicht, denn ich bin dein
Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.

Jeremia 29,13b.14a: Wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch
finden lasse, spricht der Herr.

Matthäus 7,7-8: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch
aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem
wird aufgetan.

Matthäus 19,4-6: Jesus Christus spricht: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als
Mann und Frau und sprach: "Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau
hängen, und die zwei werden eins sein." Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins. Was Gott so
zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.

Johannes 6,35: Jesus Christus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird
nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Johannes 8,12: Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht
wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

Johannes 13:34: Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch
geliebt habe.

Johannes 14,23: Christus spricht: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird
ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

Johannes 15,5: Christus spricht: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich
in ihm, der bringt viel Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun.


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Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe! Das sage ich euch, damit
meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde. Das ist mein Gebot, dass ihr euch
untereinander liebt, wie ich euch liebe. Niemand hat größere Liebe als die, dass er sein Leben lässt
für seine Freunde.

Nach Römer 12,9-13: Christliche Liebe heißt, dass wir uns füreinander einsetzen. Darum setzt euch
nicht rücksichtslos durch, nutzt euch nicht gegenseitig aus, sondern seid auf das bedacht, was für
den anderen gut ist. Wendet euch einander immer wieder in herzlicher Liebe zu und behaltet
Achtung voreinander. Schiebt nicht dauernd vor euch her, was ausgesprochen und getan werden
muss. Habt Vertrauen zu dem Geist, der euch zusammenführt. Dann ist euer Leben vom Glauben an
den Herrn bestimmt. Er ist die Hoffnung aller Hoffnungen. Freut euch darüber und haltet euch daran
bei allem, was euch den Mut nimmt. Überdenkt euren Tag im Gebet! Seid nicht nur im vertrauten
Kreis füreinander da, sondern seid offen für alle, die euch begegnen und euch brauchen.

Römer 15,7: Nehmet einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

1.Korinther 3,11: Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus
Christus.

1.Korinther 4: Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.

1.Korinther 13: Wenn ich mit Menschen- und mit Engelszungen redete und hätte die Liebe nicht, so
wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle. Und wenn ich prophetisch reden könnte und
wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so dass ich Berge versetzen
könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts. Und wenn ich alle meine Habe den Armen
gäbe und ließe meinen Leib verbrennen und hätte die Liebe nicht, so wäre mir´s nichts nütze. Die
Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht
sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern,
sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der
Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.

1.Korinther 13,4-8.13: Die Liebe ist langmütig und freundlich. Sie kennt keinen Neid, keine
Selbstsucht. Sie prahlt nicht und ist nicht überheblich. Liebe ist weder verletzend noch auf sich
selbst bedacht, weder reizbar noch nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich
an der Wahrheit. Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles und hält allem stand. Die Liebe hört
niemals auf. Nun bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei, aber die Liebe ist die Größte unter
ihnen.

nach Galater 5,25-6,2: Wir alle sind auf den Geist der Liebe angewiesen, deshalb wollen wir unser
Leben von diesem Geist bestimmen lassen. Wir müssen nicht auf Bewunderung aus sein, die doch
nur herausfordernd wirkt und Neid erregt. Wenn ihr beim anderen einen Fehler entdeckt, dann
versucht, zu verstehen, und gebt dem anderen immer wieder Gelegenheit, für sich den richtigen Weg
zu finden. Das heißt christlich leben. Bedenkt, wie leicht ihr selbst versagt! Tragt gegenseitig, was
euch das Leben schwermacht, dann richtet ihr euch an Christus aus.

Galater 6,2: Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.

Epheser 1,3: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem
geistlichen Segen im Himmel durch Christus.
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Epheser 4,2b-3.32: Ertraget einer den andern in Liebe und seid darauf bedacht, zu wahren die
Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens. Seid untereinander freundlich und herzlich und
vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

Epheser 4,32-5,2: Seid untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem anderen, wie
auch Gott euch vergeben hat in Christus. So folgt nun Gottes Beispiel als die von ihm geliebten
Kinder und lebt in der Liebe, wie auch Christus uns geliebt hat.

Philipper 4,4-7: Freut euch immerzu, weil ihr mit dem Herrn verbunden seid, und noch einmal sage
ich: Freut euch! Eure Güte soll allen Menschen bekannt werden. Der Herr ist nah. Sorgt euch nicht,
sondern wendet euch in jeder Lage an Gott und bringt eure Bitten vor ihn! Tut es mit Dank für das
Gute, das er euch schon erwiesen hat! Der Frieden Gottes, der alles menschliche Begreifen weit
übersteigt, möge euer Denken und Wollen bewahren, dass ihr mit Jesus Christus verbunden bleibt.

Kolosser 3,17: Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn
Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.

1.Petrus 3,8-9: Seid allesamt gleichgesinnt, mitleidig, brüderlich, barmherzig, demütig. Vergeltet
nicht Böses mit Bösem und Scheltwort mit Scheltwort, sondern segnet vielmehr, weil ihr dazu
berufen seid, dass ihr den Segen ererbt.

1.Johannes 4,16: Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.




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                 Lieder für den kirchlichen Traugottesdienst
                    im Evangelischen Gesangbuch (EG):
Klassische Kirchenlieder:

EG 65: Von guten Mächten treu und still umgeben (Alte Melodie, neue unter EG 637)
EG 179: Allein Gott in der Höh sei Ehr
EG 188: Vater unser, Vater im Himmel
EG 238: Herr, vor dein Antlitz treten zwei
EG 240: Du hast uns, Herr, in dir verbunden
EG 243: Lob Gott getrost mit Singen
EG 274: Der Herr ist mein getreuer Hirt
EG 288: Nun jauchzet dem Herrn, alle Welt
EG 289: Nun lob, mein Seel, den Herrn
EG 295: Wohl denen, die da wandeln
EG 296: Ich heb mein Augen sehnlich auf
EG 302: Du meine Seele singe
EG 304: Lobet den Herren, denn er ist sehr freundlich
EG 317: Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren
EG 320: Nun laßt uns Gott dem Herrn Dank sagen
EG 321: Nun danket alle Gott mit Herzen, Mund und Händen
EG 322: Nun danket all und bringet Ehr
EG 324: Ich singe dir mit Herz und Mund
EG 329: Bis hierher hat mich Gott gebracht
EG 331: Großer Gott, wir loben dich
EG 346: Such wer da will ein ander Ziel
EG 347: Ach bleib mit deiner Gnade (Text)
EG 352: Alles ist an Gottes Segen
EG 368: In allen meinen Tagen (Strophe 1 - 4)
EG 369: Wer nur den lieben Gott läßt walten
EG 380: Ja, ich will euch tragen
EG 391: Jesu, geh voran
EG 395: Vertraut den neuen Wegen
EG 398: In dir ist Freude
EG 440: All Morgen ist ganz frisch und neu
EG 441: Du höchstes Licht, ewiger Schein
EG 443: Aus meines Herzens Grunde
EG 496: Laß dich, Herr Jesu Christ, durch mein Gebet bewegen
EG 503: Geh aus, mein Herz, und suche Freud (Sommerlied)




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Neuere Geistliche Lieder:

EG 168: Du hast uns, Herr, gerufen
EG 170: Komm, Herr, segne uns
EG 171: Bewahre uns Gott, behüte uns Gott
EG 209: Ich möcht, dass einer mit mir geht (von Pfr. Hans Köbler, Freising)
EG 268: Strahlen brechen viele aus einem Licht
EG 334: Danke für diesen guten Morgen
EG 417: Lass die Wurzel unseres Handelns Liebe sein
EG 419: Hilf Herr meines Lebens
EG 425: Gib uns Frieden jeden Tag
EG 427: Solang es Menschen gibt auf Erden
EG 432: Gott gab uns Atem, damit wir leben
EG 434: Der Friede des Herrn geleite euch
EG 436: Herr, gib uns deinen Frieden
EG 515: Laudato si, o mi Signore
EG 568: Wo zwei oder drei
EG 572: Herr, wir bitten komm und segne uns
EG 615: Ich lobe meinen Gott, der aus der Tiefe mich holt
EG 637: Von guten Mächten treu und still umgeben (Neuere Melodie)
EG 638: Herr, Deine Liebe ist wie Gras und Ufer
EG 640: Komm bau ein Haus
EG 644: Selig seid ihr
EG 645: Ins Wasser fällt ein Stein
EG 646: Herr, gib mir Mut zum Brücken bauen
EG 650: Liebe ist nicht nur ein Wort




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Traubekenntnis:

Für das Traubekenntnis gibt es

Form A: Fragen
Mit diesen Worten bezeugt die Heilige Schrift, dass die Ehe eine gute Gabe Gottes ist. Auch eure
Ehe will Gott schützen und segnen. So frage ich euch vor Gott und dieser Gemeinde:

(zum Bräutigam)

N.N., willst du N.N., die Gott dir anvertraut, als deine Ehefrau lieben und ehren und die Ehe mit ihr
nach Gottes Gebot und Verheißung führen in guten und in bösen Tagen, bis der Tod euch scheidet,
so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe.

Bräutigam: Ja, mit Gottes Hilfe.

(zur Braut)

Ebenso frage ich dich, N.N., willst du N.N:, den Gott dir anvertraut, als deinen Ehemann lieben und
ehren und die Ehe mit ihm nach Gottes Gebot und Verheißung führen in guten und in bösen Tagen,
bis der Tod euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe.

Braut: Ja, mit Gottes Hilfe.


Form B: Gegenseitige Erklärung
PfarrerIn:
Mit diesen Worten bezeugt die Heilige Schrift, dass die Ehe eine gute Gabe Gottes ist. Gott vertraut
euch einander an. Er will eure Ehe schützen und segnen. So bekennt euch nun dazu vor Gott und
dieser Gemeinde.

(Die Brautleute können sich einander zuwenden und sich zu den folgenden Worten die Hand
reichen: )

Bräutigam:

.............., ich nehme dich als meine Ehefrau aus Gottes Hand.
Ich will dich lieben und achten, dir vertrauen und treu sein.
Ich will dir helfen und für dich sorgen, will dir vergeben, wie Gott uns vergibt.
Ich will zusammen mit dir Gott und den Menschen dienen.
Solange wir leben.
Dazu helfe mir Gott. Amen.


Braut:


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............., ich nehme dich als meinen Ehemann aus Gottes Hand.
Ich will dich lieben und achten, dir vertrauen und treu sein.
Ich will dir helfen und für dich sorgen, will dir vergeben, wie Gott uns vergibt.
Ich will zusammen mit dir Gott und den Menschen dienen.
Solange wir leben.
Dazu helfe mir Gott. Amen.



Form C: Gemeinsame Erklärung:

Gott vertraut Euch einander an. Aus den Worten der Heiligen Schrift habt ihr gehört,
wie Gott Euch in Eurer Ehe leiten und segnen will. Bekennt Euch nun dazu vor Gott
und dieser Gemeinde.

Brautpaar gemeinsam oder abwechselnd:

Wir wollen in unserer Ehe nach Gottes Willen leben und auf seine Güte
vertrauen.

Wir wollen in Freud und Leid zusammenhalten unser Leben lang.

Wir wollen gemeinsam für andere da sein und tun, was dem Frieden dient.

Dazu helfe uns Gott.

Amen




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Ordnung eines Traugottesdienstes in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Freising

( Sie kann als Vorlage für Ihr Gottesdienstprogramm verwendet werden. )

   Glocken

   Einzug ( mit Orgel )

   Begrüßung:

   Lied zum Eingang:

   Gebet:

   ( Lied )

   Ansprache über den Trauspruch:

   Musik / Lied

   Schriftworte zur Ehe

   Traubekenntnis

   Ringwechsel

   Vaterunser

   Trausegen

   Lied / Musik

   ( Abendmahl, wenn gewünscht )

   Fürbitten:

   ( Lied )

   Segen für die Gemeinde

   Auszug aus der Kirche (mit Orgelmusik)




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Die Feier der Trauung in einem evangelischen Gottesdienst
(in gegliederter Form zum besseren Verständnis des Ablaufes)
1. Eröffnung und Anrufung      1.1. Empfang des Brautpaares am Kirchenportal
                               1.2. Einzug des Brautpaares mit Pfarrer und Trauzeugen
                               1.3. Begrüßung der Hochzeitsgemeinde durch den Pfarrer
                               1.4. Gebet
                               1.5. Lied / Musik
2. Verkündigung                2.1. Lesung
                               2.2. Predigt
                               2.4. Lied / Musik
3. Trauung                     3.1. Lesung der Schriftworte zur Ehe ( durch Angehörige ? )
                               3.2. Trauungserklärung/Jawort (siehe eigenes Blatt)
                               3.3. Ringwechsel
                               3.4. Vaterunser
                               3.5. Segnung des Paares
                               3.6. Lied / Musik
4. ( Abendmahl, wenn           4.1. Präfation (Vorbereitung) und Sanctus (Heilig, heilig heilig …)
gewünscht )                    4.2. Abendmahlsgebet mit Einsetzungsworten
                               4.3. Friedensgruß
                               4.4. Austeilung
                               4.5. ( Lied / Musik )
5. Sendung und Segen           5.1. Fürbitten ( wenn gewünscht mit Angehörigen )
                               5.2. Gesang
                               5.4. (Sendungswort)
                               5.5. Segen für die Gemeinde
                               5.6. Auszug
                               5.7. Dankopfer / Kollekte am Ausgang




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