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11/26/2011
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German
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1. Übungsformen



I. direkter Abruf von Wissen

1. Kreuzworträtsel1 Vgl. Kreuzworträtsel - Novemberrevolution und Weimarer Reichsverfassung

2. Silbenrätsel Definitionen wie beim Kreuzworträtsel. Die gesuchten Wörter werden aus

vorgegebenen Silben zusammengesetzt.

3. Anagramme Verwürfelte Wörter

Vgl. unten Anagramme – Belastungsfaktoren der Weimarer Republik

4. Wortsuchgitter In einem Gitter mit Buchstaben müssen Wörter zu einem bestimmten

Themengebiet gefunden werden.

Vgl. unten Wortsuchgitter – Präsidialkabinette, Machtergreifung

5. Schüttelsätze Bei Schüttelsätzen sind die Wörter in einem Satz durcheinander geraten.

vgl. unten Schüttelsätze – Versailler Friedensvertrag

Daneben sind eine Fülle von weiteren Textmodifikationen möglich, die

entschlüsselt werden müssen: Schütteltexte (die Zeilen bzw. Absätze werden

vertauscht), Schlangentexte (Leerzeichen werden weggelassen), "kodierte"

Texte (einzelne Buchstaben oder Buchstabengruppen werden durch

Platzhalter ersetzt)…

6. Einzelquiz Z.B. vier Schüler werden ausgelost. Der Lehrer oder ein Schüler liest die

Fragen vor. Derjenige, der als erstes auf eine Klingel (o.ä.) drückt, darf

antworten.

7. Gruppenquiz Gruppen bereiten Fragen mit Antwortvorgaben vor und befragen sich

gegenseitig.

8. Wer wird Ein Spieler versucht möglichst viele Punkte zu erlangen. Er wählt aus vier

Millionär? Antwortvorgaben eine aus. Für jede richtige Antwort steigt er auf der

Punkteskala höher. Der Schwierigkeitsgrad der Fragen steigt an.

Die Schüler können selbst auf kleinen Zetteln im Vorfeld Fragen mit

verschiedenem Schwierigkeitsgrad formulieren.

Möglichkeit zu Jokern (50:50-Joker: nur noch zwei Antwortmöglichkeiten

bleiben übrig, Telefonjoker: der Kandidat kann einen Schüler aus der Klasse

fragen, Publikumsjoker: die Klasse stimmt über die Antworten ab)

9. Spiel des Wissens (Ähnlich wie die Fernsehsendung "Der große Preis"). Auf einer Tafel/einem

Spielplan werden in drei bis fünf Spalten Wissensgebiete aufgelistet (z.B.

Politik, Wirtschaft, Soziales, Kultur), die Zeilen enhalten unterschiedliche

Schwierigkeitsgrade (z.B. von 10 bis 50). In den Tabellenzellen befinden sich

verdeckt die Fragen. Zwei oder mehrere Gruppen treten gegeneinander an.

Jeder Kandidat kann sich Wissensgebiet und Schwierigkeitsgrad aussuchen.

10. Würfelspiele Z.B. "Mensch ärgere dich nicht" durchsetzt mit Fragefeldern (Fragekarte wird

von einem Stapel abgehoben.). Wird eine Frage nicht richtig beantwortet,

muss die Spielfigur wieder auf ihre Ausgangsposition gesetzt (oder nur um

eine bestimmte Anzahl von Feldern zurückgesetzt) werden.

Vgl. unten Spielplanvorlage "Mensch ärgere dich nicht!"





1

Verschiedene Rätsel (Kreuzworträtsel, Anagramme, Wortsuchgitter, verwürfelte Sätze usw.) sowie

Lückentexte lassen sich sehr rasch mit Hilfe von einschlägigen Computer-Programmen (z.B. ZARB)

erstellen.



Üben – 1

11. Hot Potatoes Mit dem Programm Hot Potatoes können die Schüler interaktive Übungen

Übungen2 (Multiple Choice, Schüttelsätze, Kreuzworträtsel, Lückentexte usw.)

erstellen, die am Computer (mit einem Internetbrowser) online oder offline

bearbeitet werden können. Eignet sich sehr gut zur arbeitsteiligen

Gruppenarbeit. Das Gesamtergebnis kann auf der Schulhomepage allen

Interessierten zur Verfügung gestellt werden.

Vgl. Kreuzworträtsel interaktiv mit HotPotatoes

II. indirekter Abruf von Wissen: Dem Gedächtnis wird durch Impulse/Kontext "auf die Sprünge"

geholfen. I.d.R. ist eine Bandbreite von Lösungen vorstellbar.

1. bildgestützte Karikaturen, Bilder, Photos, Diagramme

Wiederholung

2. Lückentext Evtl. mit Lösungsspeicher

3. Tückentext In einen Text sind Fehler versteckt.

Vgl. unten Tückentext – Krisenjahr 1923

4. Richtig-Falsch- S müssen entscheiden, ob eine Aussage richtig oder falsch ist.

Ausagen

5. Zuordnungen Ereignisse in Reihenfolge bringen, methodische Schritte in eines sinnvolle

Reihenfolge bringen (z.B. archäologische Arbeitsschritte), Bilder einem

Zeitstrahl zuordnen, Zitate einzelnen Personen zuordnen, eine "verschüttelte"

Tabelle wieder in Ordnung bringen...

6. Ausfüllen eines evtl. mit "Lösungsspeicher"

Schemas mit vgl. unten Flussdiagramm – Weltwirtschaftskrise (siehe auch unter "bildhaft

Leerstellen3 strukturieren")

7. Phantasiereise, als wiederholender Einstieg oder Erweiterung von Bekanntem

Erzählen einer

Geschichte

8. Pantomime Ein Schüler muss einen Begriff in einer bestimmten Zeit (z.B. 1 Minute)

pantomimisch darstellen. Gut geeignet für Gruppenwettkampf, sehr lustig.

9. Tabu Ein Schüler muss einen Begriff erklären. Er darf dabei bestimmte Wörter

nicht benutzen. Vgl. unten Beispiel für Tabukarten

10. Begriffs- Z.B. Bingo: Der Lehrer fordert die Schüler auf, in einer bestimmten Zeit (z.B.

assoziationen zwei Minuten) zu einem Themenfeld möglichst viele Begriffe aufzuschreiben.

Er selbst schreibt eine begrenzte Anzahl (z.B. fünf) verdeckt auf. Danach liest

er diese Begriffe laut vor. Der Schüler, der als erstes eine bestimmte Anzahl

(z.B. vier) Begriffe gleich hat, ruft laut "Bingo" und hat gewonnen.

11. Multiple-Choice- siehe auch "Wer wird Millionär"

Fragen

12. Bilder erraten Ein Bild wird stufenweise aufgedeckt.

(Dalli-Klick)





2

Hot Potatoes, ursprünglich gedacht für den Sprachunterricht, ist kostenlos erhältlich unter

http://www.hotpotatoes.de.

3

Strukturierte Diagramme können leicht mit dem kostenlosen Programm DIA (http://live.gnome.org/Dia),

natürlich aber auch mit der Zeichenfunktion eines Textverarbeitungsprogrammes erstellt werden. Gedruckte

Vorlagen können auch von Hand mit Tipp-Ex bearbeitet werden.



Üben – 2

13. Personen- oder S müssen die in einer Geschichte umschriebene Person/das Ereignis nennen.

Ereignisrätsel

14. Jeopardy Auf eine vorgegebene Antwort muss eine passende Frage formuliert werden.

(umgedrehtes Quiz) (Er war ein echter Konservativer und meinte, dass die großen Fragen seiner

Zeit nicht durch Majoritätsbeschlüsse entschieden werden. => "Wer war

Bismarck?")

15. Geschichtsspiele verschiedene weitere Spiele

III. Strukturieren: Wissen wird reduziert, strukturiert, hierarchisiert, klassifiziert, elaboriert bzw.

narrativ verknüpft. Der Zugriff muss sich nicht auf rein "sachlogische" Aspekte beschränken, sondern

kann unterschiedliche Fragestellungen verfolgen.

1. Zusammenfassen Mit einem Gerüst von Stichworten formulieren die Schüler (mündlich oder

nach Stichworten schriftlich) einen eigenen Text.

vgl. unten Zusammenfassen nach Stichworten – Erfolge Mitte der Zwanziger

Jahre

2. Zusammenfassen Schüler fassen das Wichtigste zusammen: (u.U. vorgegebene Anzahl von)

in Stichworten Stichwörtern, Lernsatz, Quintessenz der Unterrichtsstunde, "Spickzettel" für

die nächste Klassenarbeit.

3. inhaltlich unter bestimmten Gesichtspunkten zusammenfassen: Pro-Contra-Listen

strukturieren erstellen und diskutieren, periodisieren, Zeitstrahl…

4. bildhaft Mind-Maps4, Schemata, Schaubilder, Collagen …

strukturieren  Mind-Maps: Vgl. unten Schülerarbeit – Zusammenfassung als Mind-Map

 "Struktur-Lege-Technik" (in Verdindung mit "Netzwerk-Methode"): Die

Schüler erhalten eine Reihe von Begriffen auf Karten (z.B. jeweils ein

Begriff für zwei bis vier Schüler). Eine Gruppe beginnt. Sie fixiert ihre

Karte an der Tafel und erklärt den Begriff. Danach melden sich die

Gruppen, die meinen, einen zu den schon fixierten Karten passenden

Begriff zu haben. Sie befestigen ihre Karte an der Tafel, erklären ihren

Begriff und markieren mit Kreide die Beziehungen zu den

Karten/Begriffen, die schon an der Tafel stehen. So entsteht nach und

nach ein Flussdiagramm. Vgl. unten Schülerarbeit- Strukturlegetechnik

 Epochengemälde: Charakterisierung einer Epoche in einem bildhaft

gestalteten Beziehungsnetz. Es müssen zunächst nach Vorgabe (z.B.

wichtige Personen, Ereignisse, Strukturen…) wichtige Elemente dieser

Epoche identifiziert und gesammelt werden, um sie anschließend in einem

Flussdiagramm in Beziehung zueinander zu setzen. Vgl. unten

Epochenplakat: Das 19. Jahrhundert auf den einen Blick

5. Biography Charakterisieren einer Person nach bestimmten Oberbegriffen (historische

Organizer Umstände, Leistungen, Wirkungen, biographische Besonderheiten…)

6. als Text Als Basis für den Text können auch bspw. zuvor erarbeite Flussdiagramme

zusammenfassen/ verwendet werden.

erörtern







4

Mit dem Programm eMindMaps lassen sich sehr einfach gut lesbare (und einfach korrigierbare) Mind-Maps

erstellen. Das Programm wurde an alle baden-württembergischen Schulen kostenlos verteilt und sollte im

jeweiligen Schulnetz installiert sein.



Üben – 3

IV. Modifizieren: Wissen wird in einer produkt-, rollen- oder adressaten-orientierten

Gestaltung/Simulation in eine andere Form übergeführt. Gefordert wird dabei von den Schülern

neben der Aktivierung von Sachwissen eine in der Regel nicht nur formale Transferleistung,

Methodenkompetenz und Kreativität. Gerade durch die Methoden, die eine Perspektivenübernahme

fordern, spielen Aspekte wie Fremdverstehen, Multiperspektivität und Kontroversität eine große

Rolle.

1. Tabellen in Hier steht die formale Modifikation im Vordergrund.

Diagramme

umsetzen

2. Tabellen/ Die Reichweite kann hier sehr weit gehen, wenn auch die Hintergründe

Diagramme erläutert werden müssen.

verbalisieren vgl. unten Diagramm erläutern – Stimmanteile der Weimarer Koalition

3. Bilder/ vgl. unten Zusammenfassen nach Bildern – Weimarer Republik/Kalter Krieg

Karikaturen

interpretieren

4. "künstlerische" Karikaturen erstellen, Verfassen eines "Geschichtsraps"…

Verarbeitungen Vgl. unten Schülerbeispiel: Geschichtsrap

5. Verfassen einer Hier kann die Produktorientierung, vor allem aber die Rollenorientierung

Flugschrift, einer (Perspektivenübernahme) einen Schwerpunkt darstellen.

Reportage, eines

historischen

Zeitungstextes, eines

Briefes

6. Verfassen (oder Siehe 5.

Simulieren) eines Dieser und der folgende Punkt sind zu unterscheiden von Planspielen, in

Interviews, eines denen simuliert wird, wie Menschen/Institutionen unter bestimmten

Dialogs Bedingungen und in bestimmten Kontexten agieren. Diese sind in der Regel

ein Mittel der Erarbeitung.

7. Rollenspiel/ Siehe 5.

szenische

Darstellung

V. Transfer: Schüler wenden bisher Gelerntes auf neue Sachverhalte, neue Quellen, neue Frage-

stellungen, bei komplexeren Aufgabenstellungen an.

1. formal siehe Modifizierung

2. methodisch Anwendung bestimmter Methoden (z.B. Quelleninterpretation, Analysieren

von Statistiken) 5









5

Ein Übungsplan sollte auch Methodenschwerpunkte und deren stufenweise Einübung (Einführung,

kontrollierte bzw. eng geführte Anwendung, zunehmend komplexer Anwendungszusammenhang) vorsehen.



Üben – 4

3. inhaltlich  "ereignisbezogen": Ereignisse werden miteinander in Beziehung gesetzt.

Vgl. unten Transfer: Kontinuitätskonstrukt – Tag von Potsdam 1933

 "begrifflich-kategorial": Anhand von wiederkehrenden Leitkategorien

(Grundbegriffen/Dimensionen) werden Muster der Erschließung von

Geschichte eingeübt. Bspw. in der verlgeichenden Untersuchung von

Kriegszielen und Kriegslegitimationen.

 weitergehende Fragestellungen: z.B. zum Gegenwartsbezug und zur

Orientierung durch die Geschichte (Schüler sammeln z.B. begleitend zur

Unterrichtseinheit Zeitungsausschnitte mit Bezug zum Thema).

Vgl. auch Transfer: Propagandarede Hitlers

4. kombiniert komplexere Wiederholungs- und Transferaufgaben

Plateauphasen: Beim Lernplateau stagniert der Lernzuwachs und es hat wenig Sinn,

"weiterzulernen". In dieser notwendigen Phase bildet das Gehirn Strukturen aus, die für das

weitere Lernen wichtig sind. Diesen Prozess kann man durch Übungen unterstützen, die nicht oder

nur wenig Neues bringen, bei denen man sich aber mit dem bisher Gelernten nochmals in einem

komplexen Gesamtzusammenhang beschäftigt: vgl. Übungen zum Strukturieren,

Zusammenfassungen, Gelerntes an literarischen Zeugnissen oder Einzelschicksalen nochmals

festmachen, Film, andere sinnliche Zugänge…

Vgl. unten Vertiefung an einem Einzelschicksal - Analyse eines Vernehmungsprotokolls









Üben – 5

2. Umsetzungsbeispiele - Übungsformen



2.1. Kreuzworträtsel - Novemberrevolution und Weimarer

Reichsverfassung









1: Dazu hat der Reichspräsident das Recht nach Art. 25.

2: Sie setzte dem Kaiserreich ein Ende.

3: Deutschland war "im Felde unbesiegt". Rechte Kreise versuchten mit dieser Geschichte der

jungen Republik die Schuld am verlorenen Krieg zu geben.

4: Direkt vom Volk gewählt. Manche nannten ihn einen Ersatzkaiser.

5: Regierungschef.

6: Die gab's in der Paulskirchenverfassung, aber nicht in der Bismarck'schen

Reichsverfassung.

7: Linke Gruppierung, die eine Revolution nach russischem Vorbild anstrebte.

8: Paktierte mit Ebert.

9: Gegenentwurf zur parlamentarischen Republik.

10: Wichtiger Schritt in der Frauenemanzipation. In Frankreich z.B. erst nach dem 2.

Weltkrieg eingeführt.

11: Art. 48 gab dazu die Möglichkeit.

12: Reichskanzler und Reichspräsident der ersten Stunde.



Üben – 6

Kreuzworträtsel können in verschiedenen Varianten gestaltet werden:



1 G

2 R

3 O

4 E

5 N

6 E

7 R



Definitionen:…





1 G R U N D R E C H T E

2 S P A R T A K U S

3 D O L C H S T O S S L E G E N D E

4 E B E R T

5 R E I C H S P R Ä S I D E N T

6 R Ä T E R E P U B L I K

7 R E I C H S K A N Z L E R









Üben – 7

2.2. Anagramme – Belastungsfaktoren der Weimarer Republik







1. W E R F L T S I I S T C H K R E S T W A

2. ILPOSINTFLADETIKO

3. NENSYESTMSKOS

4. S R G E I A G T I V S Ä T

5. L E D O S S N E S T D L C H G O E

6. ELSLIVREAR RAGREVT

7. T H I L R E - C T U S H P

8. AETL ITELEN

9. AMSSNITSIMITUE

10. PIRASTESAMSU

11. I T O L F I A N N



1. WELTWIRTSCHAFTSKRISE

2. DEFLATIONSPOLITIK

3. SYSTEMKONSENS

4. AGGRESSIVITÄT

5. DOLCHSTOSSLEGENDE

6. VERSAILLER VERTRAG

7. HITLER-PUTSCH

8. ALTE ELITEN

9. ANTISEMITISMUS

10. SEPARATISMUS

11. INFLATION









Üben – 8

2.3. Wortsuchgitter – Präsidialkabinette, Machtergreifung



G V H Z K U U P P J P R P B V B D N I L L W B X G

L B U A D R G V O F F N Q P C Y E J J B X M K Y G

E O B V M O J D T T F F I L T T D L V O T H B Q N

I R J Q E X J V S E M A T V S H K N A R Z C U B Z

C B R Ü N I N G D Z R R E I E Z S X D D H A I X G

H S V C V V F C A Q B Q N M Y F H P G I C A Y T L

S L L W K S J K M G F U B U V I K Z S M V I D X N

C U P I Z J H F U X M C X Q X T I N V D U L O B B

H V Z A R Y D J M M X E V Q F S C H L E I C H E R

A R B E I T S L O S E N V E R S I C H E R U N G B

L X M R B A Y K F X L E H T W G J W W K P E Y G A

T I P J Q T M A C H T E R G R E I F U N G S E B G

U F Z E R P R Ä S I D I A L K A B I N E T T E X H

N G U T W E L T W I R T S C H A F T S K R I S E K

G E O D H W R M O G A G Y B W C S G P A P E N X B

R E I C H S T A G S B R A N D V E R O R D N U N G



In diesem Suchrätsel sind 11 Wörter versteckt.





Duplikat ohne Füllbuchstaben:

G P N

L O E

E T T

I S S

C B R Ü N I N G D I

H A N

S M U

C M

H M S C H L E I C H E R

A R B E I T S L O S E N V E R S I C H E R U N G

L K

T M A C H T E R G R E I F U N G

U P R Ä S I D I A L K A B I N E T T E

N W E L T W I R T S C H A F T S K R I S E

G P A P E N

R E I C H S T A G S B R A N D V E R O R D N U N G









Üben – 9

2.4. Schüttelsätze – Versailler Friedensvertrag

1. Versailler | Deutschland | war | ein | zwischen | und | Alliierten | den | Vertrag | Der

| Friedensvertrag

2. die | feierliche | 1871 | stattgefunden | hatte | des | Deutschen | Gründung |

Reiches | In | Versailles

3. Vertrag | arbeiteten | Alliierten | Beteiligung | aus | ohne | den | Die | Deutschlands

| die

4. und | Der | Deutschlands | eine | Gebietsabtretungen | sah | einseitige | vor |

Abrüstung | Vertrag

5. Unter | nun | französisch | anderem | Elsass-Lothringen | wurde

6. trennte | vom | nun | Korridor | genannte | Deutschland | restlichen | polnische | so

| Der | Ostpreußen

7. Ersten | Artikel | die | wurde | des | 231 | Im | Ausbruch | Deutschen | den | am |

Alleinschuld zugewiesen | Weltkrieges

8. für | sein | Reparationszahlungen | Alleinschuld | die | sollte | Diese | Grundlage

9. Vertrages | Proteststurm | Die | des | aus | Bedingungen | lösten | Deutschland | in

| einen

10. Die | Rechte | politische | versuchte | , | als | damit | schaden | Republik |

hinzustellen | und | für | dieses | "Schanddiktat" | Parteien | der | die |

Verantwortliche | zu | republikanischen









1. Der Versailler Vertrag war ein Friedensvertrag zwischen Deutschland und den

Alliierten.

2. In Versailles hatte 1871 die feierliche Gründung des Deutschen Reiches

stattgefunden.

3. Die Alliierten arbeiteten den Vertrag ohne die Beteiligung Deutschlands aus.

4. Der Vertrag sah Gebietsabtretungen Deutschlands und eine einseitige Abrüstung

vor.

5. Unter anderem wurde nun Elsass-Lothringen französisch.

6. Der so genannte polnische Korridor trennte nun Ostpreußen vom restlichen

Deutschland.

7. Im Artikel 231 wurde den Deutschen die Alleinschuld am Ausbruch des 1.

Weltkrieges zugewiesen.

8. Diese Alleinschuld sollte die Grundlage für Reparationszahlungen sein.

9. Die Bedingungen des Vertrages lösten in Deutschland einen Proteststurm aus.

10. Die politische Rechte versuchte, die republikanischen Parteien als

Verantwortliche für dieses "Schanddiktat" hinzustellen und damit der Republik zu

schaden.









Üben – 10

2.5. Spielplanvorlage "Mensch ärgere dich nicht!"









sind in dieser Vorlage als Fragefelder gedacht. Der Spielplan (eine einfache Word-

Tabelle) kann beliebig verändert (andere Farben, zusätzliche Felder, Kommentare),

ausgedruckt, auf A3 vergrößert und foliert werden.









Üben – 11

2.6. Tückentext – Krisenjahr 1923



Achtung Tücke – Findet und korrigiert die Fehler!



Das Jahr 1921 wurde zum Krisenjahr. Die junge Republik stand vor dem

Abgrund.

Die Reichsregierung musste vor allem im Norden gegen Kräfte kämpfen, die

sie bedrohten.

Schon zuvor gab es Probleme wie den Streit um die Novemberrevolution und

die Gründung der Weimarer Republik. Die politische Rechte unter

maßgeblicher Beteiligung des früheren Reichskanzlers Hindenburg setzte die

Dolchstoßlegende in die Welt. Sie behauptete, Deutschland sei von den

Alliierten hinterrücks erdolcht worden. Auch gab es politische Morde, z.B. an

Erzberger und Rathenau. Auch die Bedingungen des Versailler Vertrages

wurden von der Rechten den Befürwortern der jungen Republik angelastet.

Schließlich gab es 1920 den so genannten Kapp-Lüttwitz-Putsch, in dem die

Kommunisten versuchten, die Regierung abzusetzen. Ein Erfolg des Putsches

konnte durch einen Generalstreik verhindert werden.

Die Gefährdungen der jungen Republik spitzten sich im Jahr 1923 zu. Es gab

Aufstände der KPD, separatistische Bestrebungen im Rheinland und den

Hitler-Putsch in Stuttgart. Außerdem besetzten in diesem Jahr französische

und belgische Truppen das Ruhrgebiet, um mit einer Politik der "produktiven

Pfänder" gewaltsam die Lieferung deutscher Reparationen zu sichern. Auf

deutscher Seite reagierte man mit passivem Widerstand. Dadurch, dass nun

mehr produziert wurde als vorher, verschärfte sich das Problem der

Geldentwertung, das es schon seit dem Ersten Weltkrieg gab, extrem. Das

Geld hatte praktisch nur noch ein Viertel des Wertes, den es zwei Jahre zuvor

hatte.

Konnten die Probleme gelöst werden? Die Aufstände wurden von der

Reichsregierung niedergeschlagen. Die französischen Truppen vertrieb man

gewaltsam aus dem Ruhrgebiet. Die Währung konnte durch die Einführung

der Rentenmark stabilisiert werden. Die Putschisten, allen voran Adolf Hitler,

bestrafte man schwer. Die Republik hatte endgültig gesiegt.



2.7. Beispiel für Tabukarten

Es empfiehlt sich, dass die Tabukarten vor dem eigentlichen Spiel von den Schülerinnen und

Schülern selbst erstellt werden.



Klasse 6 Klasse 7 Klasse 8

Orakel Volksherrschaft Karolinger Gottesgnadentum Dampfmaschine

Delphi Athen Pippin Salbung Industrie

Apollonheiligtum Volksversammlung Hausmeier Gott Revolution

Weissagungen Gesetzgebung Gottesgnadentum Papst Antrieb

Priester[in] Sklaven König Energie



(Dank an Petra Manker, Karlsruhe, und deren Schülerinnen und Schüler für dieses Beispiel.)







Üben – 12

2.8. Flussdiagramm – Weltwirtschaftskrise

USA Deutschland





Produktionssteigerung









Börsencrash









Wirtschaftskrise









sinkende Investionen,

sinkender Absatz,

Konkurse









Vervollständige das Wirkungsschema mit den folgenden

Begriffen:



 Deflationspolitik

 Protektionismus, Konkurse

 Rückzug der Kredite aus Europa

 sinkende Kaufkraft, sinkende Nachfrage

 sinkende Produktion, Lohnkürzung, Entlassungen

 Spekulationsblase an der Börse

 Überproduktion/Preisverfall







Üben – 13

USA Deutschland



Überproduktion

Produktionssteigerung

Preisverfall







Spekulationsblase

Börsencrash

an der Börse









Wirtschaftskrise Deflationspolitik









Rückzug der Kredite sinkende Investionen,

aus Europa sinkender Absatz,

Konkurse







Protektionismus









sinkende Produktion,

Lohnkürzung, sinkende Kaufkraft/

Entlassungen sinkende Nachfrage









Üben – 14

2.9. Schülerarbeit – Zusammenfassung als Mind-Map

Herrschaft der kommunistischen Partei

(KPdSU): Kein Pluralismus

"Diktatur des Proletariats":

Ausschaltung von politischen Gegnern

Einparteienherrschaft



Keine Meinungsfreiheit





Kein polit. Mitspracherecht des Volkes

Keine Gew altenteilung

Keine Individualität,sondern neuer idealer Keine Demokratie und kein

Mensch (vgl. Statue: Arbeiter und Keine freien Wahlen

Rechtsstaat

Kolchosbäuerin) Einsatz staatl. Gew alt ohne rechtsstaatl.

Indoktrination der kommunistischen Ideologie Sicherung

(z.B. in der Schule und über die Medien) Keine Menschenrechte

Verbot unabhängiger Medien: Monopol der

Massenkommunikationsmittel (u.a. Gleichschaltung der

Parteizeitung "Praw da": die Wahrheit) Gesellschaft

Kein Rechtsstaat

Politisierung der Privatsphäre (s.a. keine

Selbstorganisatione der Gesellschaft) Keine Menschenrechte

Einschränkung der Versammlungsfreiheit Terror Zw angsarbeit

Keine Selbstorganisation der Zw angsarbeitslager

Kampf gegen die Kirche

Gesellschaft

Keine "unpolitischen" Vereine Schauprozesse

Keine unabhängigen Gew erkschaften Ständige Überw achung durch Geheimdienste

(Geheimdienst "Tscheka" als "bew affneter

Arm der Diktatur des Proletariats")

Totalitarismus unter Stalin

(von XXXXXXXXX)

Politisches System, das die

Verfügungsgew alt über sämtliche Zw angskollektivierung der

Lebensbereiche seiner Bürger beansprucht Staatlicher Besitz von Landw irtschaft

Angew andt für kommunistische, faschistische Produktionsmitteln (Kolchosen=Genossenschaften

(Italien unter Mussolini, Spanien unter Franco) und Sow chosen=Staatsbetriebe)

Regime und Nationalsozialismus (D Staatliche Industriebetriebe

1933-1945)

Staatliche Lenkung von

Kritik: T. ist ein politischer Kampfbegriff, mit

Produktion und Verteilung Förderung von Stahle, Kohl,

dem die politische Rechte versucht, die

Zentralverwaltungswirtschaft (staatliche Pläne, die erfüllt Militär

politische Linke (d.h. den Kommunismus)

w erden müssen)

durch Gleichsetzung mit dem Vernachlässigung von

Nationalsozialismus zu diskreditieren Begriff des Totalitarismus Konsumgüterindustrie

Liberalismus

Rücksichtslose Ausbeutung

(Begriff betont die Freiheit,

der menschlichen Arbeitskraft

politisch w ie w irtschaftlich) (siehe andere

(Stachanow -Prinzip:

Mind-Map)

Pluralismus Belohnung von "Helden der

(Begriff betont die Vielfältigkeit Gegenbegriffe Arbeit")

der politischen Meinungen und Kräfte)

Neuerdings: "Zviligesellschaft"

(Begriff betont Üben – 15

die Selbtsorganisation der Gesellschaft in

einem staatsfreien Raum)

2.10. Struktur-Lege-Technik: Zusammenbruch der DDR









2.11. Schülerarbeit: Moderne Lebenswelt 1900









Üben – 16

2.12. Epochenplakat: Das 19. Jahrhundert auf den einen Blick

Arbeitsauftrag:

Fertigt mit Hilfe des Materials im Moderationskoffer ein Flussdiagramm (flowchart) an, das die

geschichtliche Entwicklung von 1789 bis 1914 deutlich macht!

Das Diagramm soll durch verschiedene Arten von Farben, Formen, Pfeilen und Linien deutlich

machen, wie

 Politische Ideen

 Personen oder Gruppen

 Ereignisse

 gesellschaftliche oder polit. Zustände (= Strukturen)

im 19. Jahrhundert voneinander abhingen und sich gegenseitig beeinflussten.



Schülerbeispiel:









(Dank an Cajus Wypior, Heilbronn, und dessen Schülerinnen und Schülern für dieses Beispiel)









Üben – 17

2.13. Zusammenfassen nach Stichworten – Erfolge Mitte der Zwanziger Jahre

Fasse unter Verwendung der Stichwörter die wesentlichen Inhalte der letzten Stunde

zusammen.





 Weimarer Koalition, Stimmanteile, Tiefpunkt, Krisenjahr 1923

 Ansteigen Stimmanteile, Mitte der Zwanziger Jahre

 Phase Konsolidierung, Goldene Zwanziger, Erfolge

 Außenpolitik, Rapallo Russland, Locarno Frankreich, status quo,

Aussöhnung, Völkerbund

 Sozialpolitik, Arbeitslosenversicherung, Mieterschutz

 Wirtschaft, USA

 Kultur, Großstadt, Frauenbild









2.14. Diagramm erläutern – Stimmanteile der Weimarer Koalition



S t imme n a n t e ile d e r W e ima r e r K o a lit io n b e i R T W





90%







80%







70%







60%







50%







40%







30%







20%







10%







0%

1919 1920 1924 1928 1930 1932a 1932b 1933









Analysiere die Grafik und erkläre mit deinem Wissen über die Weimarer Republik den Verlauf der

Stimmenanteile der Weimarer Koalition bei Reichstagswahlen.







Üben – 18

2.15. Zusammenfassen nach Bildern – Weimarer Republik/Kalter Krieg







Lendzian, H.-J./Mattes, W. (Hg.): Zeiten und Menschen 4, Braunschweig u.a. (Schöningh) 2006, S. 58f., S. 158f.









Üben – 19

2.16. Schülerbeispiel: Geschichtsrap

800 Jahre nach Christi Geburt

wurde der Karl zum Kaiser gekürt.

Die Patrizier hatten alle Macht

um 1300 zeigten sie ihre Pracht.

1517 machte Luther viel –

danach kamen die Reformatoren ins Spiel.

1525 war ein trauriges Jahr,

weil der Bauernkrieg verloren war.

Ludwig X dann I dann V

lebte um 1700 – genau!

In Versailles der Absolutismus entstand

und verbreitete sich schnell im ganzen Land.



gedichtet von der Klasse 7a des THG Pforzheim in der letzten Geschichtsstunde des

Schuljahres 2007/08.



(Dank an Petra Manker, Karlsruhe, und deren Schülerinnen und Schüler für dieses Beispiel.)





2.17. Transfer: Kontinuitätskonstrukt – Tag von Potsdam 1933









http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-

5 S38324,_Tag_von_Potsdam,_Adolf_Hitler,_Paul_v._Hindenburg.jpg [13.11.2009]





Üben – 20

Üben – 21

2.18. Transfer: Propagandarede Hitlers

Hitler antwortet am 28.3.1939 auf ein Telegramm des US-Präsidenten Roosevelt, in dem

dieser vor einem Krieg gewarnt hat:



Ich übernahm einst einen Staat, der dank seines Vertrauens auf die Zusicherungen einer anderen Welt sowie

durch das schlechte Regime einiger demokratischer Staatsführungen vor dem Ruin stand. In diesem Staat leben

nicht wie in Amerika 15, sondern rund 140 Menschen auf dem Quadratkilometer. Die Fruchtbarkeit unseres

Landes ist nicht zu vergleichen mit der Fruchtbarkeit des Ihren. Zahllose Bodenschätze, die Ihnen in

5 unbegrenzten Mengen die Natur zur Verfügung stellt, fehlen uns.

Die Milliarden deutscher Ersparnisse aus langen Friedensjahren in Gold und Devisen wurden uns abgepreßt und

weggenommen. Unsere Kolonien haben wir verloren. Im Jahre 1933 hatte ich in meinem Lande 7 Millionen

Erwerbslose, einige Millionen Kurzarbeiter, Millionen verlendende Bauern, ein vernichtendes [sic!] Gewerbe,

einen runinierten Handel, kurz: ein allgemeines Chaos. […]

10 Ich habe daher in diesen nunmehr zurückliegenden 6 ½ Jahren Tag und Nacht stets nur dem einen Gedanken

gelebt, die eigenen Kräfte meines Volkes angesichts des Verlassenseins von der ganzen anderen Welt zu

erwecken, auf das äußerste zu steigern und sie für die Rettung unserer Gemeinschaft einzusetzen.

Ich habe das Chaos in Deutschland überwunden, die Ordnung wiederhergestellt, die Produktion auf allen

Gebieten unserer nationalen Wirtschaft ungeheuer gehoben, durch äußerste Anstrengungen für die zahlreichen

15 uns fehlenden Stoffe Ersatz geschaffen, neuen Erfindungen die Wege geebnet, das Verkehrsleben entwickelt,

gewaltige Straßen in Bau gegeben. Ich habe Kanäle graben lassen, riesenhafte neue Fabriken ins Leben gerufen

und mich dabei bemüht, auch den Zwecken der sozialen Gemeinschaftsentwicklung, der Bildung und der Kultur

meines Volkes zu dienen.

Es ist mir gelungen, die uns alle so zu Herzen gehenden 7 Millionen Erwerbslosen restlos wieder in nützliche

20 Produktionen einzubauen, den deutschen Bauern trotz aller Schwierigkeiten auf seiner Scholle zu halten und

diese selbst ihm zu retten, den deutschen Handel wieder zur Blüte zu bringen und den Verkehr auf das

Gewaltigste zu fördern.

Um den Bedrohungen durch eine andere Welt vorzubeugen, habe ich das deutsche Volk nicht nur politisch

geeint, sondern auch militärisch aufgerüstet, und ich habe weiter versucht, jenen Vertrag Blatt um Blatt zu

25 beseitigen, der in seinen 448 Artikeln die gemeinste Vergewaltigung enthält, die jemals Völkern und Menschen

zugemutet worden ist. Ich habe die uns 1919 geraubten Provinzen dem Reich wieder zurückgegeben, ich habe

Millionen von uns weggerissener, tiefunglücklicher Deutscher wieder in die Heimat geführt, ich habe die

tausendjährige historische Einheit des deutschen Lebensraums wieder hergestellt, und ich habe, Herr Präsident,

mich bemüht, dieses alles zu tun, ohne Blut zu vergießen und ohne mein Volk oder anderen daher das Leid des

30 Krieges zuzufügen.

Ich habe dies, Herr Präsident, als ein noch vor 21 Jahren unbekannter Arbeiter und Soldat meines Volkes, aus

meiner eigenen Kraft geschaffen und kann daher vor der Geschichte es in Anspruch nehmen, zu jenen Menschen

gerechnet zu werden, die das Höchste leisteten, was von einem einzelnen billiger- und gerechterweise verlangt

werden kann.

35 Sie, Herr Präsident, haben es demgegenüber unendlich leichter. Sie sind, als ich 1933 Reichskanzler wurde,

Präsident der amerikanischen Union geworden. Sie sind damit im ersten Augenblick an die Spitze eines der

größten und reichsten Staaten der Welt getreten. […] Obwohl die Zahl der Einwohner Ihres Landes kaum ein

Drittel größer ist als die Zahl der Bewohner Großdeutschlands, steht Ihnen mehr als 15mal so viel Lebensfläche

zur Verfügung. […]

40 Meine Welt, Herr Präsident Roosevelt, ist die, in die mich die Vorsehung gesetzt hat, und für die ich verpflichtet

bin. Sie ist räumlich viel enger. Sie umfasst nur mein Volk. Allein ich glaube, dadurch noch am ehesten dem zu

nützen, was uns allen am Herzen liegt: der Gerechtigkeit, der Wohlfahrt, dem Fortschritt und dem Frieden der

ganzen menschlichen Gesellschaft!



Nach: Kneile-Klenk: Pauken oder Lernen?, Schwalbach/Ts. 2008, S. 162f.



mögliche Arbeitsaufträge::

 Überprüfung und Kommentierung der Aussagen über Weimarer Republik und NS-Zeit.

 Dekonstruktion des Propagandatextes.

 Alternativ oder ergänzend: Schreiben eines Zeitungskommentars einer ausländischen

Zeitung, Spielen einer Pressekonferenz der deutschen Regierung mit ausländischen

Journalisten.







Üben – 22

2.19. Vertiefung an einem Einzelschicksal - Analyse eines

Vernehmungsprotokolls der Landespolizei für Württemberg-

Hohenzollern über einen im Nachkriegsdeutschland Gestrandeten









Üben – 23

mögliche Arbeitsaufträge:

 Nachzeichnen der Odyssee des Verhafteten ab 1944 auf einer Karte

 Herausarbeiten der Aspekte der "großen" Politik, die sich in dem Ausschnitt des Lebenslaufes

widerspiegeln

 Charakterisieren der Befindlichkeit des Verhafteten

 Beurteilung der Repräsentativität des Schicksals





(Dank an Harald Schneider, Reutlingen, für dieses Material.)

Üben – 24


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