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Vortrag von Dr. Andreas Stich - CHE

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                                                  Hochschulplanung und Controlling




       Strategien beim Übergangsmanagement von Bachelor zu
              Master unter kapazitativen Gesichtspunkten

Dr. Andreas Stich | Bielefeld, 5. November 2009
                                                                     Dezernat für
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Agenda

1. Politische Strategien des Übergangsmanagements aus
   kapazitativer Sicht bis 2008 – kurz zusammengefasst
2. Politische Strategien des Übergangsmanagements aus
   kapazitativer Sicht 2009 – knapp zitiert
3. Die Funktionsweise der Kapazitätsrechnung – grob skizziert
4. Probleme der neue Studienstrukturen in der
   Kapazitätsrechnung – exemplarisch
5. Hochschulstrategien zum Übergangsmanagement im
   Rahmen der Kapazitätsrechnung – beispielhaft


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Politische Strategien des Übergangsmanagements aus
kapazitativer Sicht bis 2008

 oberste Priorität: Studienanfangsplätze zumindest konstant
  halten  kein systematischer Kapazitätsabbau
 danach: Verbesserung der Betreuungsrelationen
 keine „offizielle“ Masterquote, aber:
     Aufrechterhaltung der Studienanfangsplätze
   + Verbesserung der Betreuungsrelation
   + gleichbleibende Ressourcen
   = wenige Ressourcen für Master
 Regelungen in Zielvereinbarungen zwischen Land und
  Hochschulen zur Studienanfangsplätzen (z.B. NRW)
siehe: Witte, J.; Von Stuckrad, T. (2007) und Herrmann, V. (2008)
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Politische Strategien des Übergangsmanagements aus
kapazitativer Sicht 2009

 Bildungsstreik:
  „die Abkehr vom Bachelor als Regelabschluss“
 KMK (15.10.2009):
  „[…] Dabei hat der Bachelor-Abschluss als erster
  berufsqualifizierender Abschluss eine Schlüsselfunktion
  […]
  „… desto mehr gewinnen nicht-konsekutive und
  weiterbildende Masterstudiengänge an Bedeutung. […]
  Die Länder erwarten von den Hochschulen, dass sie
  verstärkte Anstrengungen für den Ausbau entsprechender
  Studienangebote unternehmen.“

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Politische Strategien des Übergangsmanagements aus
kapazitativer Sicht 2009

 HRK (20.10.2009):
  „Die Länder sollten auf die Leitvorstellung des Bachelors als
  Regelabschluss und des Masters als Ausnahme
  verzichten und ausreichend Kapazitäten sowohl für den
  Bachelor-, als auch für den Masterabschluss bereitstellen.“
 in NRW geplant:
  Vereinbarungen über Masterstudienplätze im Lehramt im
  Rahmen der Zielvereinbarungen
 und:
                    Hochschulpakt I und II

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Die Funktionsweise der Kapazitätsrechnung
 Schritt 1: Bestimmung der Anzahl der Studienplätze




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Die Funktionsweise der Kapazitätsrechnung
 Schritt 2: Verteilung der Studienplätze auf die Studiengänge




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Die Funktionsweise der Kapazitätsrechnung
 Schritt 3: Berücksichtigung des Schwunds




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Probleme der neuen Studienstrukturen in der Kapazitäts-
rechnung

                     Grundlegendes Problem:
       Die Kapazitätsrechnung ist für grundständige, fachlich
               homogene Studiengänge konzipiert.




      Daraus resultieren insbesondere die folgenden Probleme:




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Probleme der neuen Studienstrukturen in der Kapazitätsrechnung
   A. Ungleichzeitigkeit bei der Einführung von Bachelor- und
      Masterstudiengängen




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Probleme der neuen Studienstrukturen in der Kapazitätsrechnung
   B. Die Kapazitätsrechnung verteilt die Studienplätze anhand der
      Bewerbungs- bzw. Einschreibezahlen




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Probleme der neuen Studienstrukturen in der Kapazitätsrechnung
   C. Vorwegabzug der Dienstleistungen




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Hochschulstrategien zum Übergangsmanagement im Rahmen
der Kapazitätsrechnung

Drei mögliche Strategien für Hochschulen:
1. möglichst viele Bachelorstudienplätze
2. möglichst viele Masterstudienplätze
3. ausgeglichenes Verhältnis zwischen Bachelor- und
   Masterstudienplätzen




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Strategien zum Übergangsmanagement
A. Ungleichzeitigkeit bei der Einführung
1. Vorschlag: Anpassung der Anteilsquoten




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Strategien zum Übergangsmanagement
A. Ungleichzeitigkeit bei der Einführung
2. Vorschlag: Anpassung der Schwundquote alternativ:
              abweichende Festsetzung der Zulassungszahlen
              aufgrund der Neuordnung von Studiengängen




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Strategien zum Übergangsmanagement
B. ungleiche Verteilung der Bewerbungs- und Einschreibezahlen
3. Vorschlag: Anpassung der Anteilsquoten




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Strategien zum Übergangsmanagement
B. ungleiche Verteilung der Bewerbungs- und Einschreibezahlen
4. Vorschlag: gemeinsame Bewirtschaftung der Bachelor- und
              Masterplätze




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Strategien zum Übergangsmanagement
B. ungleiche Verteilung der Bewerbungs- und Einschreibezahlen
5. Vorschlag: Betrachtung der Masterstudiengänge als „nicht
              zugeordnet“




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Strategien zum Übergangsmanagement
C. Vorwegabzug der Dienstleistungen
6. Vorschlag: Einführung zugeordneter Studiengänge




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Strategien zum Übergangsmanagement im Rahmen der
Kapazitätsrechnung - Zusammenfassung
1. Festlegung von Anteilsquoten für die Masterstudiengänge
   (Anpassung der Bewerbungs- und Studierendenzahlen zur
   adäquaten Festlegung der Masterstudienplätze – KapVO §12)
2. Berücksichtigung der Schwundquote erst einige Jahre nach
   Etablierung des Bachelorstudiengangs (KapVO §16)
3. abweichende Festsetzung von Zulassungszahlen aufgrund der
   Neuordnung von Studiengängen (KapVO §1, Absatz (2))
4. gemeinsame Bewirtschaftung von Bachelor- und
   Masterstudienplätzen
5. Behandlung der Masterstudiengänge wie nicht zugeordnete
   Studiengänge
6. Etablierung von zugeordneten Studiengängen (z.B.
   Bildungswissenschaften in der Lehramtsausbildung)
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Strategien zum Übergangsmanagement im Rahmen der
Kapazitätsrechnung - Fazit


           Die Hochschulen haben Strategien zum
       Übergangsmanagement entwickelt, problematisch ist
                jedoch noch die Rechtssicherheit



Die Hochschulen benötigen rechtssichere Verfahren, um
   angemessene Kapazitäten für die Masterausbildung
                 bereitstellen zu können


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                       Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!




                                                  Dr. Andreas Stich
                                                  Technische Universität Dortmund
                                                  Dezernat für Hochschulplanung und Controlling
                                                  Wilhelm-Dilthey-Str. 1
                                                  44221 Dortmund
                                                  Tel. +49 (231) 755-5439
                                                  andreas.stich@tu-dortmund.de



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posted:11/22/2011
language:German
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