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Criticism

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11/21/2011
language:
German
pages:
3
Criticism (die wichtigsten Approaches)

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AUTORENORIENTIERTE ANSÄTZE





Biographical criticism

*entstanden im 19 Jahrhundert

*Wir schließen von Autorenbiographie auf das Gesamtwerk

Wenn ein Autor als Hauptperson einer Geschichte oft ein Weisenkind verwendet, und man

in seiner Biographie erfährt, dass etwa die Eltern eines Freundes früh um’s Leben kamen,

kann man von der Biographie interpretatorisch auf den Gesamtinhalt schließen. (Den Autor

hat der Tod der Eltern des Freundes sehr mitgenommen, bspw.)

Ähnlich wie biog

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Phenomenal / logical approach

*Wir schließen von Autorenbiographie auf spezifische Personen (u.U. Protagonisten) im

Werk

Jetzt erfahren wir, dass die eigenen Eltern des Autors um’s Leben kamen und dass der

Autor auch gern Vanilleeis mag / mochte. Zufällig trifft genau das auch auf die Hauptperson

in seinem Buch „Vanillous Melancholy“ zu.  Autor sieht sich im Protagonisten.

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Psychoanalytic

*1. Hälfte 20. Jahrhundert.

*Wir analysieren den Autor und die Charaktere nach Sigmund Freuds Ansatz der

Psychoanalyse (Es, Ich, Über-Ich)

 Das Über-Ich [SUPER EGO] (die Kontrollinstanz im Kopf des Charakters) möchte, dass sich

die Hauptperson mit dem Vanille-Eis etwas zügelt (wegen der Kalorien). Das ES [ID]

(Bedürfnisabteilung im Kopf) will aber unbedingt das Eis, und zwar jetzt und möglichst viel!

Das Ich [EGO] bestimmt als Resultat, wie der Charakter macht (hält die Waage).







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Leseorientiert

Esthetics of reception (reader response criticism)

*1960er Jahre

* Es gibt so viele Interpretationen, wie es Leser gibt (Subjektivität).

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History of reception

*1970er Jahre

*Diachrone Rezeption von Werken (wie hat ein Text früher gewirkt im Vergleich zu heute?)

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Kontextorientierte

Feministic theory

*1960er Jahre (Hoch-Zeit des Feminismus)

* „wie stellen männliche Autoren Frauen in ihren Werken dar?“.

Foucault sagt: „Subjects are constructed by the circulations of certain values of systems of

knowledge“  Wenn wir glauben, dass die Frau von den Herd gehört (und die Frau das evtl.

sogar auch selber glaubt), dann ist das Gedankengut, das wir aus einem Wertesystem heraus

geschöpft und entwickelt haben (man hat es uns eingetrichtert.)

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Gender theory

*Wie ist das (hierarchische) Verhältnis zwischen Mann und Frau? (Klasse, Rasse)

*Sexistische Rollenzuweisungen sind Begriffe der KULTUR, nicht der NATUR. Judith Butler

sagt: „Alles ist konstruiert, besonders das Gender!“ (Soziokulturelles Geschlecht).

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New historicism

*Steven Greenblatt fragt: „Gibt es Wechselwirkungen zwischen dem, was in der Geschichte

passiert ist, und dem, was in der Literatur so geschrieben wurde? Wenn ja, welche?“ (Das

nennt man INTERDEPEDENZ).

Greenblatt hat bei sich zu Hause, in Cambridge, ganz viele Flugblätter und (wahrscheinlich

geklaute)Tagebücher. Die benutzt er z.B. für seine Untersuchungen. Er kann dann

abgleichen, ob das, was gegenwärtig so passiert ist, irgendwie Bezug auf die zeitgenössische

Literatur aufweisen könnte.

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Cultural studies

*Man muss sich über den historischen Kontexts des Werks im Klaren sein - sonst versteht

man’s nicht so, wie’s gemeint ist!

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Postcolonialism

*Autoren, die mal in Kolonien am Start waren, schreiben jetzt Bücher („In Rhodesia they all

of a sudden forced us to have tea and sit up straight“.)



Konzepte vom Postcolonialism:

*Mimicry – Identität (identity) wird permanent konstruiert  Fake Identität, um sich in der

Kolonie anzupassen (mal lieber nicht aufallen, in der Kolonie.)

*Abrogation – Selbstbewusste Ablehnung

*Appropriation – „Ich tu so, als ob ich mich den Kolonisten anpasse (sprech z.B. Englisch,

obwohl ich eigentlich Hindi spreche) und erfülle die Erwartungen der Kolonisten.

*Hybridity – Mischung aus zwei (ursprünglich getrennten) Systemen. Z.b. in Bezug auf

Sprache, Kultur etc.

*Diaspora – Beschreibt die Problematik bei der Identitätsfindung (z.B. unter Einfluss von 

Hybridity)



Außerdem wissenswert zu Postcolonialism:



Edward Said sagt: „Stereotypen des Westens dienen dazu, in Kolonien Identität zu schaffen!“.

Himi K. Baba fragt: „Was passiert, wenn Colonizer und Colonist aufeinandertreffen?“, und

beantwortet es so: „Das ‚Colonized Subject‘ nimmt das ihm auferzwungene an, und macht

irgendwie was eigenes draus. (DECOLONIZE THE MIND  Dem Colonizer in’s Gesicht lachen).







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Textorientierte

(Bitte das hier im Reader nachschlagen).

(Rethoric

Philology

Stylistics

Russian Formalism

Myhtical criticism

Archetypal crisicism

Semiotics

New Criticism

Deconstruction)


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