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Eclipse Eclipse – Entwicklungsumgebung Basis für die Werkzeugintegration Was ist Eclipse

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Eclipse Eclipse – Entwicklungsumgebung Basis für die Werkzeugintegration Was ist Eclipse Powered By Docstoc
					Eclipse – Entwicklungsumgebung + Basis für die
Werkzeugintegration
Was ist Eclipse? (Entwicklungsumgebung + Basis für Werkzeugintegration)
Welche IDEs kennt ihr noch? (JBuilder, JCreator, Forte, NetBeans)
Wann und warum setzt man IDEs anstatt einfachem Editor ein?


Ziel:
    Offene (Quellcode frei)
    betriebssystemübergreifende Plattform (Windows, Linux, Solaris, Mac OSX...)
    als Basis für die Werkzeugintegration

    heute Software benötigt, die gesamten Softwarelebenszyklus unterstützt (Installation,
     Datenaustausch, Einarbeitung sonst schwer) -> UML, Java, JSP, PHP, Datenbankzugriff,
     Testumgebung, Grafik, Versionsverwaltung


Ursprünge:
    als kommerzielle Version von IBM geplant
    Version 1.0 6/2001 an Opensource-Gemeinde übergeben – aktuell 2.1
    Kommunikationsplattform: http://www.eclipse.org
    Von Eclipse Konsortium wird Projekt gesteuert und vorangetrieben (IBM, Borland,
     Rational Software, Red Hat, Suse, TogetherSoft, SAP, OMG)


Architektur:
    Starker Kontrast zu üblichen IDE-Architektur
     (monolithisch, neue Module leicht zu integrieren, Erweiterungen nur in dem Mass wie
     Designer des Werkzeugs vorgesehen, Erweiterungen vom Nutzer oft als fremd
     empfunden)

anders Eclipse:
  Bestandteile: Plugins (kleine Bausteine – in Java) + Platform Runtime (Kern)
  Plugins nutzen andere Plugins und werden von anderen Plugin genutzt (über Extension
    Points)
  Endanwender installieren und deinstallieren Plugins und richten sich eigene Umgebung
    ein – Erweiterung ist Teil der Philosophie


Platform Runtime:
    Kern, der kein Plugin ist
    Entdeckt beim Start verfügbare Plugins und schreibt sie in Registrierung
           o Probleme dabei entdeckt und geloggt
           o Nach Start keine Plugins zufügbar


Eclipse Platform:
Kernkomponenten , d.h. domänenspezifische Basisfunktionalitäten zur Verfügung stellen ->
gute Grundlage für Entwickler

Workspace:
    Projekte in einem Verzeichnis
    Alle Werkzeuge arbeiten mit Ressourcen aus Workspace des Nutzers

Workbench:
  Implementiert BNO
  Konzept : Zusammenspiel von Editoren, Sichten, Perspektiven
  Editor: (Java, XML...)
  Sicht: stellen Informationen über andere Objekte zur Verfügung (Task-View, Outline-
   View)
  Perspektiven: fassen Editoren + Views zu thematisch bezogener Einheit zusammen
   (Java, CVS) – schnell anpassbar + wechselbar für Nutzer

JFace
    Framework zur Gestaltung grafischer Oberflächen - plattformübergreifend
    Trennung von Modell und Darstellung (ähnlich MVC bei Swing)
    SWT in Eclipse-Framework einzubetten

SWT (Standard Widget Toolkit)
  Stellt GUI-Komponenten (Widgets) zur Verfügung: Button, Bäume, Tabellen (ähnlich
   Swing und AWT, schneller und mächtiger als AWT, aber Swing mächtiger und
   langsamer als SWT)
  Implementierung ist plattformspezifisch, d.h. nutzt plattformeigene Widgets
          o Aussehen und Verhalten der Oberfläche wie spezielle Anwendungen dieser
             Plattform
          o für jede Plattform eigene SWT-Implementierung -> umstritten
  Auch für eigene Anwendungen einsetzbar, noch kein visueller Builder vorhanden
Help

Team
  Basis für Versions- und Konfigurationsmanagement und gleichzeitige Nutzung von
   Ressourcen innerhalb des Teams
  Konkrete Implementierung: CVS

Debug
Darauf basiert Java-Debugger-Implementierung

JDT:
    JDT-Core: nicht grafischer Teil des JDT (Java-Compieler)
    JDT-UI: Java-Editor + GUIs
    JDT Debug/Debug-UI
    JDT Launching: Start von Anwendungen
    JUnit: TestFramework

Java-Perspektive:
  Package Explorer: (Packages)
  Navigator: Dateien im Workspace des Nutzers
  Outline View: Methoden und Felder einer Klasse
  Browser: Sub- und Supertyp-Hierarchie
  Javaeditor
          o Hovering: Maus über Methodennamen: Javadoc gezeigt
          o Methoden ergänzen (strg+space und .)
          o Javakode auf syntaktische Richtigkeit testen
          o Kodeschablonen
          o Refactoring
          o Debugging

PDE:
  Da Plugin-Entwicklung: hoher Entwicklungsaufwand -> PDE
  IDE für Plugin-Entwicklung -> Eclipse Basisplattform für Entwicklung eigener
   Werkzeuge
  Basiert auf Eclipse Platform + JDT
  kann eigene Eclipse-Instanz starten, zum Testen und Debuggen der Plugins

Zusammenfassung
  Leistungsfähige Plattform -> schnelle effiziente Werkzeugimplementierung
  Mächtig, flexibel, kostenlos (offener Entwicklungsprozeß), erweiterbar,
   wiederverwendbare Komponenten (Komponentenarchitektur neuster Stand der Technik)
   -> nahtlose Integration
  > 290 Plugins

 Quellen:
 Eclipse Homepage: www.eclipse.org
 Eclipse Plattform Technical Overview. Object Technology International, Inc., 02/2003
 Markus Weyerhäuser: Die Programmierumgebung Eclipse. JAVASpektrum, 02/2003 oder
 http://www.sigs.de/publications/js/2003/02/weyerhaeuser_JS_Cebit_03.pdf

				
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posted:11/19/2011
language:German
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