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									                            Frankfurt, den 24. Oktober 2007

                        Arbeitskreis „Jugendberufshilfe“




Dr. Joachim Gerd Ulrich
Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn

      Berufliche Integration
 junger Menschen vor dem Wandel
              Herausforderungen für die
  Gestaltung beruflicher Integrationsprozesse
     Berufliche Integration junger Menschen vor dem Wandel: Herausforderungen

0.    Exkurs: Die aktuelle Vermittlungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit für 2007

1.    Rahmenbedingungen des Übergangs Schule-Berufsausbildung und ihre Entwicklung:
      das qualitative und quantitative Auseinanderdriften zwischen Angebot und Nachfrage
       1.1.   Beschäftigungsentwicklung und Entwicklung des Ausbildungsplatzangebots
       1.2.   Demographische Veränderungen: Entwicklung der Schulabgängerzahlen
       1.3.   Anforderungen in der Arbeitswelt und in den Ausbildungsberufen
       1.4.   Ausbildungsreife, berufsspezifische Eignung der Ausbildungsstellenbewerber

2.    Spezifische Problemgruppen und einige korrelierende Probleme
       2.1. Jugendliche mit schlechten Noten – Barrieren bei der Vorauswahl
       2.2. Hauptschulabsolventen – Einbruch bei den Fertigungsberufen
       2.3. Jugendliche in Ballungsräumen – starke Konkurrenz von außen
       2.4. Jugendliche mit Migrationshintergrund – geringere Einbindung in erfolgsfördernde Netzwerke
       2.5. Altbewerber – längere Erfolglosigkeit als drohender Makel
       2.6. Junge Frauen – bessere Schulleistungen, eingeschränktes Berufsspektrum

3.     Auswirkungen auf die individuellen Übergangsverläufe der Jugendlichen
       3.1. Dauer bis zum Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung
       3.2. Faktoren, welche die Übergangsdauer verkürzen oder verlängern
       3.3. Zwischenstationen auf dem Weg in die Berufsausbildung
       3.4. Nutzen dieser Zwischenstationen
 Die Vermittlungsbilanz 2007 der Bundesagentur für Arbeit und Pressereaktionen


                                                                                              Gemeldete Ausbildungsstellen (2007: + 57.200)

                                                                                               700.000
                                                                                               600.000
                                                                                               500.000
                                                                                               400.000
                                                                                               300.000
                                                                                               200.000
                                                                                               100.000
                                                                                                     0
                                                                                                         1999      2001       2003   2005     2007

                                                                                                                betrieblich    außerbetrieblich


70
                                                                                           „Entspannung auf dem Lehrstellenmarkt“
60
                                                                                           Kölner Stadtanzeiger vom 12.10.2007
                                                             52 % „Alternativverbleiber“
50
                                                                                           „Die Jugendlichen finden seit Jahren keinen
40
                                                             44 % Ausbildungsanfänger      Ausbildungsplatz“ (taz vom 12.10.2007)

30
                                                                                           „... das beste Ergebnis seit Jahren“
20
                                                                                           Pressemitteilung des Ausbildungspaktes vom 11.10.2007

10
                                                                                           „Kein Grund zum Jubeln“
                                                             4 % unvermittelte Bewerber
 0                                                                                         Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft am 11.10.2007
     1992

            1994

                   1996

                          1998

                                 2000

                                        2002

                                               2004

                                                      2006




Quellen: Bundesagentur für Arbeit, diverse Pressemitteilungen und -artikel
  Gemeldete betriebliche Lehrstellen je 100 gemeldete Bewerber 2006 und 2007



         Ende September 2006                                        Ende September 2007


                                                         unter 30
                                                         30 - 39
                                                         40 - 49
                                                         50 - 59

                                                         60 - 69
                                                         70 - 79
                                                         80 - 89

                                                         90 - 99
                                                     100 und mehr




Quellen: Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen
  Gemeldete außerbetriebliche Lehrstellen je 100 gemeldete Bewerber 2006 und 2007



         Ende September 2006                                        Ende September 2007




                                                     0 - unter 1
                                                     1 - unter 2
                                                     2 - unter 5

                                                     5 - unter 10
                                                    10 - unter 20
                                                    20 - unter 30

                                                    30 und mehr




Quellen: Bundesagentur für Arbeit, eigene Berechnungen
     Berufliche Integration junger Menschen vor dem Wandel: Herausforderungen

0.    Exkurs: Die aktuelle Vermittlungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit für 2007

1.    Rahmenbedingungen des Übergangs Schule-Berufsausbildung und ihre Entwicklung:
      das qualitative und quantitative Auseinanderdriften zwischen Angebot und Nachfrage
       1.1.   Beschäftigungsentwicklung und Entwicklung des Ausbildungsplatzangebots
       1.2.   Demographische Veränderungen: Entwicklung der Schulabgängerzahlen
       1.3.   Anforderungen in der Arbeitswelt und in den Ausbildungsberufen
       1.4.   Ausbildungsreife, berufsspezifische Eignung der Ausbildungsstellenbewerber

2.    Spezifische Problemgruppen und einige korrelierende Probleme
       2.1. Jugendliche mit schlechten Noten – Barrieren bei der Vorauswahl
       2.2. Hauptschulabsolventen – Einbruch bei den Fertigungsberufen
       2.3. Jugendliche in Ballungsräumen – starke Konkurrenz von außen
       2.4. Jugendliche mit Migrationshintergrund – geringere Einbindung in erfolgsfördernde Netzwerke
       2.5. Altbewerber – längere Erfolglosigkeit als drohender Makel
       2.6. Junge Frauen – bessere Schulleistungen, eingeschränktes Berufsspektrum

3.     Auswirkungen auf die individuellen Übergangsverläufe der Jugendlichen
       3.1. Dauer bis zum Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung
       3.2. Faktoren, welche die Übergangsdauer verkürzen oder verlängern
       3.3. Zwischenstationen auf dem Weg in die Berufsausbildung
       3.4. Nutzen dieser Zwischenstationen
    Quantitatives Auseinanderdriften zwischen Angebot und Nachfrage:
    Zusammenhang zwischen Beschäftigungs- und Ausbildungsangebotsentwicklung

                                             730.000
                                                                                                                                                   1992

                                             710.000


                                             690.000
                  Ausbildungsplatzangebote



                                             670.000

                                                                                                           1999    2000                   1993
                                             650.000
                                                                                                            2001
                                                                                                    1998
                                             630.000
                                                                                            1997                                   1994
                                                                                                           1996             1995
                                             610.000
                                                                     2006
                                             590.000
                                                                    2004                           2002

                                             570.000                                2003
                                                            2005

                                             550.000
                                                       26    26,5           27             27,5            28             28,5              29   29,5     30
                                                                                 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Mio.



   Entwicklung September 2000 bis September 2005:
   Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: - 1.700.000
   Neue betriebliche Lehrverträge:                                                         - 59.000


Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, BIBB
    Zusammenhänge zwischen der Arbeitsmarktsituation und der
    Lehrstellenvermittlung der Arbeitsagenturen im Geschäftsjahr 2007


                                                   Allgemeine Beschäftigungssituation vor Ort
                                                              Höhe der Arbeitslosenquote vor Ort
                                                            6,0 % bis   9,0 % bis   12,0 % bis   15,0 % bis   18,0 % und
                                               bis 5,9 %
                                                              8,9 %      11,9 %       14,9 %       17,9 %        mehr
          Rechnerische Zahl ...
       ... der Jugendlichen, die die
Arbeitsagentur bei ihrer Lehrstellensuche         71           76          78          94           99           95
   einschalten (je 100 Schulabgänger )

     ... der gemeldeten betrieblichen
Ausbildungsstellen (je 100 Schulabgänger )
                                                  49           44          47          43           38           28


  ... der gemeldeten außerbetrieblichen
Ausbildungsstellen (je 100 Schulabgänger )
                                                   4            6          8           22           24           29

  ... der am Ende des Jahres noch nicht
        vermittelten Bewerber je 100               2            3          3            3            4            3
               Schulabgänger

   ... der Ausbildungseinmünder je 100
                                                  33           32          32          46           52           55
              Schulabgänger


           Zahl der Regionen:                     47           51          38          18           16            6


  Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Statistisches Bundesamt, BIBB
    Quantitatives Auseinanderdriften zwischen Angebot und Nachfrage:
    Entwicklung der Schulabgängerzahl und der Ausbildungsangebote im dualen System

950.000                                                                                       70.000



900.000                                                                                       65.000                Absolventen aus
                                           Absolventen aus                                                    allgemeinbildenden Schulen
                                     allgemeinbildenden Schulen
850.000
                                                                                              60.000


800.000
                                                                                              55.000

750.000                                                                                                 Ausbildungsangebote
           Ausbildungsangebote
                                                                                              50.000

700.000

                                                                                              45.000
650.000


                                                                                              40.000
600.000
                                                                                                                                  Neue Verträge
                                     Neue Verträge
550.000                                                                                       35.000
                                                                                                              93
                                                                                                                   94
                                                                                                                        95
                                                                                                                             96

                                                                                                                                  97
                                                                                                                                       98
                                                                                                                                            99
                                                                                                                                                 00
                                                                                                                                                      01
                                                                                                                                                           02
                                                                                                                                                                03
                                                                                                                                                                     04
                                                                                                                                                                          05
                                                                                                                                                                               06
                                                                                                       1992




                                                                                                                                                                                    2007
          1992
                 93
                      94
                           95
                                96
                                     97
                                          98
                                               99
                                                    00
                                                         01
                                                              02
                                                                   03
                                                                        04
                                                                             05
                                                                                  06
                                                                                       2007




Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, BIBB
    Qualitatives Auseinanderdriften zwischen Angebot und Nachfrage:
    Ergebnisse des BIBB-Expertenmonitors 2005

                                                                 188 sonstige
                                    482 Experten
                                                                                Arbeits-/Ausbildungs-                    Alle Experten
                                                          87 Berufsbildungs-
                                                         ausschussmitglieder
                                                                                anforderungen deutlich
                                                                                gestiegen:
                               89 Ausbilder    54 Forscher und Entwickler                                                  - +
                                                                                Geschwindigkeit des Wandel in der
                                   64 Lehrer berufsbildender Schulen                                                            98 %
                                                                                Arbeitswelt ist

 Fähigkeiten der Schulabgänger in den                                           Komplexität der Berufswelt ist                  97 %
 letzten 15 Jahren eher gesunken:
                                                                                Anforderungen der Unternehmen an
                                   Ausbilder   Lehrer   Forscher/      Alle     das Leistungsniveau der Bewerber sind     1%    93 %
Leistungen eher gesunken:                               Entwickler   Experten
                                                                                durch die Entwicklung der I.-u. K-
 Rechtschreibung                     89 %       83 %      85 %         87 %     Technologien sind die Anforderungen       1%    93 %
 Schriftliche Ausdrucksfähigkeit     85 %       92 %      72 %         85 %
                                                                                theoretischen Ansprüche der
 Einfaches Kopfrechnen               93 %       94 %      70 %         84 %     Ausbildungsberufe sind                    1%    90 %
 Konzentrationsfähigkeit             85 %       92 %      74 %         80 %
                                                                                durch die Neuordnung bish. Berufe sind
 Prozentrechnung                     88 %       86 %      59 %         77 %     die Anforderungen an die Bewerber         2%    89 %
 Dreisatzrechnung                    81 %       83 %      61 %         76 %     Mindestanforderungen in den
 Geometrie                           81 %       89 %      59 %         76 %     Ausbildungsberufen sind                   2%    83 %

 Grundrechenarten                    82 %       78 %      52 %         72 %     Anforderungen an die berufspäda-
                                                                                gogische Kompetenz der Betriebe sind      5%    79 %
 Durchhaltevermögen                  72 %       81 %      65 %         70 %

 Sorgfalt                            69 %       72 %      72 %         67 %     Anforderungen der Betriebe an das
                                                                                Sozialverhalten der Bewerber sind         1%    74 %
 Höflichkeit                         65 %       64 %      61 %         67 %


Quelle: BIBB-Expertenmonitor 2005
     Berufliche Integration junger Menschen vor dem Wandel: Herausforderungen

0.    Exkurs: Die aktuelle Vermittlungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit für 2007

1.    Rahmenbedingungen des Übergangs Schule-Berufsausbildung und ihre Entwicklung:
      das qualitative und quantitative Auseinanderdriften zwischen Angebot und Nachfrage
       1.1.   Beschäftigungsentwicklung und Entwicklung des Ausbildungsplatzangebots
       1.2.   Demographische Veränderungen: Entwicklung der Schulabgängerzahlen
       1.3.   Anforderungen in der Arbeitswelt und in den Ausbildungsberufen
       1.4.   Ausbildungsreife, berufsspezifische Eignung der Ausbildungsstellenbewerber

2.    Spezifische Problemgruppen und einige korrelierende Probleme
       2.1. Jugendliche mit schlechten Noten – Barrieren bei der Vorauswahl
       2.2. Hauptschulabsolventen – Einbruch bei den Fertigungsberufen
       2.3. Jugendliche in Ballungsräumen – starke Konkurrenz von außen
       2.4. Jugendliche mit Migrationshintergrund – geringere Einbindung in erfolgsfördende Netzwerke
       2.5. Altbewerber – längere Erfolglosigkeit als drohender Makel
       2.6. Junge Frauen – bessere Schulleistungen, eingeschränktes Berufsspektrum

3.     Auswirkungen auf die individuellen Übergangsverläufe der Jugendlichen
       3.1. Dauer bis zum Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung
       3.2. Faktoren, welche die Übergangsdauer verkürzen oder verlängern
       3.3. Zwischenstationen auf dem Weg in die Berufsausbildung
       3.4. Nutzen dieser Zwischenstationen
Jugendliche mit schlechten Noten – Barrieren bei der Vorauswahl
                                                                                                                                                                                                                                        7. Meinungsverschiedenheiten


   Thesen mit hohem Zustimmungsgrad von allen Expertengruppen
   (Angaben in %)

                                                                             98
                       93                                                                     95                                                                                                                                          95               93               94
                                        92                                                                     92
                                                                                                                                    89                                                             86
    84                                                                                                                                                         83               83
                                                                                                                                                                                                                 78                                                                              78

                                                      64




                                                                                                                                                                                                                                                                                                 Berufsverband, Sonstige
                                                                                                                                    Berufsverband, Sonstige




                                                                                                                                                                                                                 Wirtschaftsvertreter




                                                                                                                                                                                                                                                                            Staatl. Verwaltung
                                                      Wirtschaftsvertreter




                                                                                                                                                                                                                                          Gewerkschaften


                                                                                                                                                                                                                                                           Forschung/Unis
                                                                                                               Staatl. Verwaltung




                                                                                                                                                              Lernort Betrieb

                                                                                                                                                                                Lernort Schule
                                                                             Gewerkschaften


                                                                                              Forschung/Unis
    Lernort Betrieb




                                                                                                                                                                                                   Lernort ÜBS
                       Lernort Schule

                                        Lernort ÜBS




                           „Sogar vorhandene                                                                                                                                                         „Auch jemand
                             Ausbildungsreife                                                                                                                                                    mit schlechten Noten
                        ist heute keine Garantie                                                                                                                                                 kann ausbildungsreif
                      für einen Ausbildungsplatz.“                                                                                                                                                       sein.“
   Jugendliche mit schlechten Noten – Barrieren bei der Vorauswahl



     „Ausbildungsbetriebe sollten nicht nur nach den Noten ihrer
     Ausbildungssuchenden aussuchen, sondern auch die Zeit aufbringen, sich mit den
     Menschen zu beschäftigen, die hinter einer Bewerbung stehen.“
     (20-Jähriger, zur Zeit arbeitslos, Realschulabschluss mit den Noten: Mathematik 5 und Deutsch: 3, ca. 100 Bewerbungen für 15 Berufe versandt)




                                                     „Es gibt zu wenig Ausbildungsplätze. Die Auswahl
                                                     erfolgt zu stark über die Noten.“
                                                     (18-jähriger Berufsschüler mit Hauptschulabschluss mit den Noten: Mathematik: 5 und
                                                     Deutsch: 3)




                                                  „Man sollte nicht immer nach den Schulnoten
                                                  beurteilen. Ich war auch nicht der Beste in der Schule,
                                                  aber dafür wurde ich schon sehr oft gelobt, dass ich ein
                                                  super Arbeiter bin.“
                                                  (17-jähriger Auszubildender zum Tiefbauarbeiter/Fachrichtung Straßenbau,
                                                  Realschulabschluss mit den Noten Mathematik: 3 und Deutsch: 4)




Quelle: BA/BIBB-Bewerberbefragung 2004, BA/BIBB-Bewerberbefragung, 2006
   Jugendliche mit schlechten Noten – Barrieren bei der Vorauswahl



   Einmündungsquoten gemeldeter Ausbildungsstellenbewerber
   bei unterschiedlichen Schulnoten in Mathematik



     (sehr) gut




 befriedigend




   höchstens



                  0%    5%    10%        15%   20%   25%   30%    35%    40%      45%   50%    55%   60%     65%

          BBiG betrieblich        BBiG außerbetrieblich          BBiG schulisch         Schulberuf/Studium



Quelle: BA/BIBB-Bewerberbefragung 2006
 Jugendliche mit schlechten Noten – Barrieren bei der Vorauswahl



                                                                           Hat gelernt, sich
                                                                               selbst zu
        Ist mathematisch                                                    organisieren
            kompetent

                                                    Schulzeugnis

 Beherrscht die                                       Mathematik   1
Verkehrssprache                                       Deutsch      2            Kann sich
                                                      Englisch     2          konzentrieren
                                                      ...
                                                      Religion     2

             Besitzt
        fremdsprachliche
           Kompetenz
                                                                          Ist bereit, sich
                                               Kann sich anpassen,     anzustrengen und zu
                                                  besitzt soziale              lernen
                                                   Kompetenz



Schulzeugnisse als „Eingangsfilter“ bei der Bewerberbeurteilung
   Hauptschulabsolventen – Einbruch bei den Fertigungsberufen



   Einmündungsquoten gemeldeter Ausbildungsstellenbewerber
   bei unterschiedlichen Schulabschlüssen



   Studienberechtigung




     mittlerer Abschluss




        maximal
  Hauptschulabschluss


                             0%   5% 10% 15% 20% 25% 30% 35% 40% 45% 50% 55% 60% 65% 70% 75% 80%

          BBiG betrieblich        BBiG außerbetrieblich   BBiG schulisch   Schulberuf/Studium



Quelle: BA/BIBB-Bewerberbefragung 2006
   Hauptschulabsolventen – Einbruch bei den Fertigungsberufen


  Strukturelle Veränderung des Ausbildungsplatzangebots seit 1994
                                                                                                           1994 = 100
                                    Dienstleistungsberufe
                                                                      130      Organisations-, Verwaltungs- & Büroberufe
  340.000
                                                                      120
                                                           315.800                                                          109
  320.000                                                             110

                                                                      100
  300.000                                                                                        Metall- & Elektroberufe
                                                                      90                                                      85

  280.000
                                                                      80

  260.000                                                             70
                                    Fertigungsberufe                                      Bau- und Baunebenberufe
                                                            237.300   60
  240.000                                                                                                                    49
                                                                      50

  220.000                                                             40
                                                                            1994

                                                                                   1996

                                                                                          1998

                                                                                                    2000

                                                                                                           2002

                                                                                                                  2004

                                                                                                                           2006
               1994

                      1996

                             1998

                                      2000

                                             2002

                                                    2004

                                                             2006




Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, BIBB
   Jugendliche in Ballungsräumen – starke Konkurrenz von außen


 Umfang und Struktur der Ausbildungsplatzangebote

                                                    Einwohnerdichte in der Region                                                   Korrelation:

                                                    bis unter 100 bis 150 bis 200 bis 300 bis 500 bis            1.000    Alle   Spearman's
                                                       100    unter 150 unter 200 unter 300 unter 500 u. 1.000 und mehr Regionen    rho

 Relativer Umfang der Ausbildungsangebote

  > Rechnerisches Verhältnis: Angebote je 100        59,5      61,9      57,2      59,6     62,0      65,2      67,2       61,3        0,05
    Abgänger aus allgemeinbildenden Schulen
  > (2006)
    Rechnerisches Verhältnis: Angebote je 100        79,0      79,6      74,6      78,6     84,7      93,7      98,5       82,5        0,20
     nichtstudienberechtigte Schulabgänger (2006)
  > Den Arbeitsagenturen gemeldete Stellen je        67,9      66,6      65,9      72,1     70,3      81,0      80,2       70,9        0,19
    100 gemeldete Bewerber (2007)

 Berufsstruktur der Angebote (2006)

  > Land-, Tier-, Forstwirtschaft, Gartenberufe         4%        4%        3%        3%       3%        2%        2%          3%      -0,51
  > Berufe für Bergleute, Mineralgewinner               0%        0%        0%        0%       0%        0%        0%          0%      -0,05
  > Fertigungsberufe                                   43%       44%       44%       41%      41%       36%       33%         41%      -0,54
  > technische Berufe                                   1%        2%        1%        2%       2%        2%        1%          2%       0,15
  > Dienstleistungsberufe                              48%       48%       49%       52%      53%       58%       63%         52%       0,64
  > Berufe für Behinderte, nicht zuordenbar             4%        2%        2%        2%       2%        2%        1%          2%      -0,26
 Angebote insgesamt                                   100%     100%      100%      100%      100%      100%      100%       100%

 Zahl der Regionen                                    16        41        31        32       19        20        17        176

 Wiedergegeben werden die durchschnittlichen Anteile in den Regionsklassen und die Rangkorrelationen der Anteile mit der Einwohnerdichte.



Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bundesagentur für Arbeit, eigene
Berechnungen
   Jugendliche in Ballungsräumen – starke Konkurrenz von außen



   Einmündungsquoten gemeldeter Ausbildungsstellenbewerber
   in Regionen mit unterschiedlicher Einwohnerdichte


  1.000 und mehr

     500 - u. 1.000

       300 - u. 500

       200 - u. 300

       150 - u. 200

       100 - u. 150

     bis unter 100

                      0%   5%    10%     15%   20%   25%   30%   35%   40%   45%   50%   55%   60%   65%   70%

          BBiG betrieblich        BBiG außerbetrieblich          BBiG schulisch      Schulberuf/Studium



Quelle: BA/BIBB-Bewerberbefragung 2006
 Jugendliche in Ballungsräumen – starke Konkurrenz von außen


Struktur und regionale Mobilität der gemeldeten Ausbildungsstellenbewerber

                                                  Einwohnerdichte in der Region                                                      Korrelation:

                                                  bis unter 100 bis 150 bis 200 bis 300 bis 500 bis            1.000    Alle   Spearman's
                                                     100    unter 150 unter 200 unter 300 unter 500 u. 1.000 und mehr Regionen    rho

Alter

 > Bewerber unter 18 Jahren                        41%       50%       44%       36%       35%      33%       25%        38%            -0,16
 > Bewerber im Alter von mindestens 20 Jahren      27%       20%       25%       31%       31%      33%       41%        29%            0,14
Altbewerber
 > bereits für einen früheren Ausbildungsbeginn      36%       34%       39%       41%       41%       42%      46%            40%       0,08
   beworben

Migrationshintergrund
 > insgesamt                                         11%       15%       21%       25%       25%       34%      37%            24%       0,20
 > mit türkischer oder arabischer Herkunft            1%        2%        3%        3%        6%        8%       9%             5%       0,14
 > Aussiedler                                         6%        7%       10%       16%        8%       12%      10%            10%       0,06
 > sonstige externe Herkunft                           5%        6%       7%        6%       11%       14%      18%            10%       0,15
Regionale Mobilität
 > Bewerber, die sich auf Angebote mehr als 100      48%       32%       30%       22%       24%       21%      19%            27%       0,16
   km vom Heimatort entfernt bewarben

Zahl der Regionen                                   16        41        31        32        19        20       17        176

Wiedergegeben werden die durchschnittlichen Anteile in den Regionsklassen und die Rangkorrelationen mit der Einwohnerdichte.




 Quelle: BA/BIBB-Bewerberbefragung 2006
Jugendliche in Ballungsräumen – starke Konkurrenz von außen


        Auspendler aus der Lausitz                                    Einpendler nach Hamburg

                                                                   Hamburg




                                                  Cottbus

                                                     Bautzen

                                                        1 bis 4
                                                        5 bis 9
                                                       10 bis 19
                                                       20 bis 99
                                                       100 plus




   Mindestens 2.285 Lausitzer begannen eine                         Mindestens 1.875 der 12.470 Lehranfänger in
               Lehre außerhalb                                           Hamburg kommen von außerhalb

Quellen: Bundesagentur für Arbeit, BIBB; Ergebnisse für 2004
  Jugendliche mit Migrationshintergrund –
  geringere Einbindung in erfolgsförderliche Netzwerke


 Einmündungswahrscheinlichkeit in eine betriebliche Lehre


 Ohne Migrationshintergrund:                     Mit Migrationshintergrund:




Quelle: BA/BIBB-Bewerberbefragung 2004
   Jugendliche mit Migrationshintergrund –
   geringere Einbindung in erfolgsförderliche Netzwerke

                                                                       Migrationshintergrund
                                                                           nein              ja
    Beide Elternteile verfügen über einen Schul- und                       63 %             34 %
    Berufsabschluss
    Vater geht qualifizierter Erwerbstätigkeit nach.                       64 %             38 %

    Eltern haben sehr darauf geachtet, dass sich der                       57 %             55 %
    Jugendliche in der Schule anstrengt.
    Schulische Probleme wurden stets sehr offen                            58 %             46 %
    besprochen.
    Jugendlicher war während der Schulzeit im Sport-,                      71 %             62 %
    Gesangs-, Musikverein o.ä. aktiv
    Jugendlicher war während der Schulzeit bei der                         21 %             6%
    Feuerwehr, dem THW o.ä. aktiv
  Stichprobe: Nichtstudienberechtigte Abgänger aus allgemeinbildenden Schulen, die bei Schulende einen
  betrieblichen Ausbildungsplatz suchten (n = 2.646). Gewichtete Berechnung

Quelle: BIBB-Übergangsstudie 2006
   Altbewerber – längere Erfolglosigkeit als drohender Makel


                                       = West                     = Ost                                               56%
56,0

54,0

52,0                                                                                                                51%

50,0

48,0                 * Definition “Altbewerber”:
               Bewerber, die die Schule bereits vor dem
46,0              aktuellen Berichtsjahr verließen
44,0

42,0
         1992 bis 1996 liegen nur für
40,0     Westdeutschland Daten vor

38,0

36,0

34,0
        1992   1993   1994   1995   1996   1997   1998     1999    2000   2001   2002   2003   2004   2005   2006    2007

    Entwicklung des „Altbewerber“-Anteils* in West- und Ostdeutschland in %

Quellen: Bundesagentur für Arbeit, Berechnungen des BIBB
    Altbewerber – längere Erfolglosigkeit als drohender Makel


Einmündungswahrscheinlichkeit                                     Hauptschulabschluss            Mittl. Abschluss bis FHR Studienberechtigung
in eine Berufsausbildung*                                            Mathematiknote:                Mathematiknote:                Mathematiknote:

                                                                       >4, 4      3       2, 1        >4, 4      3       2, 1       >4, 4       3      2, 1

    1.                                   kein Altbewerber               40       51       59           53       64       70          75        82      86
    In eine voll qualifizierende
    Berufsausbildung generell            Altbewerber                    27       36       43           38       49       56          60        70      76
    (sei es betrieblich, außerbetrieb-    > aus dem Vorjahr             29       39        46          41       52        59          64       73       79
    lich, schulisch, fachhochschulisch
    oder universitär)                     > aus dem Vorvorjahr          27       36        44          38       49        57          62       71       77

                                          > aus früheren Jahren         23       31        38          33       43        51          56       66       73

                                         Einmündungswahrscheinlichkeit in eine voll qualifizierende Berufsausbildung (betrieblich, außerbetrieblich,
                                         schulisch, Studium), abgeleitet aus einer logistischen Regressionsgleichung


                                                                  Hauptschulabschluss            Mittl. Abschluss bis FHR Studienberechtigung
                                                                     Mathematiknote:                Mathematiknote:                Mathematiknote:
     2.                                                                >4, 4      3       2, 1        >4, 4      3       2, 1       >4, 4      3       2, 1
     In eine betriebliche
     Berufsausbildung                    kein Altbewerber               23       32       42          36        46       57          38       48       59
                                         Altbewerber                    16       22       30          25        35       44          26       36       45
 * abgeleitet aus einer logistischen
                                          > aus dem Vorjahr             18       25       34           29       38        49          30       40      50
 Regression. Berechnungsbasis:
 n = 4.114 Bewerber, die angegeben        > aus dem Vorvorjahr          15       21       29           24       33        43          26       35      45
 hatten, in den letzten 15 Monaten
                                          > aus früheren Jahren         13       18       25           21       29        38          22       30      40
 auf Ausbildungsstellensuche
 gewesen zu sein                         Einmündungswahrscheinlichkeit in eine betriebliche Berufsausbildung, abgeleitet aus einer logistischen
                                         Regressionsgleichung



Quelle: BA/BIBB-Bewerberbefragung 2004
   Junge Frauen – bessere Schulleistungen, eingeschränktes Berufsspektrum


                                                                          Note in Deutsch
               Schulabschluss
                                                             0%   10%     20%         30%     40%     50%    60%
    60%
                                                   1 bis 2
                         50%
    50%          47%                                    3
                               43%
                                                   max. 4
    40%
           32%                                                     weiblich                       männlich
    30%

                                                                         Note in Mathematik
    20%                                17%

                                             10%             0%    10%          20%         30%      40%     50%
    10%
                                                   1 bis 2

     0%                                                  3
             Haupt-        mittl.      studien-
             schule      Abschluss    berechtigt   max. 4
              weiblich               männlich
                                                                    weiblich                      männlich

Quelle: BA/BIBB-Bewerberbefragung 2006
   Junge Frauen – bessere Schulleistungen, eingeschränktes Berufsspektrum


  Einmündungsquoten gemeldeter Ausbildungsstellenbewerber nach Geschlecht


               männlich



                weiblich

                            0%    5%       10%     15%         20%     25%    30%       35%    40%    45%     50%      55%     60%


                        BBiG betrieblich         BBiG außerbetrieblich              BBiG schulisch     Schulberuf/Studium



   Erster Vermittlungswunsch gemeldeter Ausbildungsstellenbewerber nach Geschlecht

                männlich



                 weiblich


                            0%     10%       20%         30%         40%     50%      60%      70%     80%     90%      100%

                             Fertigungsberuf                    Dienstleistungsberuf                 sonstiger Beruf


Quelle: BA/BIBB-Bewerberbefragung 2006, BA-Bilanz 2006
 Junge Frauen – bessere Schulleistungen, eingeschränktes Berufsspektrum


                                Vermutungen von jungen Frauen, wie
                                andere Menschen Berufsinhaber einschätzen:
Jugendliche bevorzugen
Berufe,                                   Gesundheits- und Krankenpflegerin




                                                                                                        dig
- von denen sie vermuten,




                                                                                                      n
                                                                                                     fit




                                                                                                    eu
                                                                                                  he
                                                                     t




                                                                                                                                                    t
                                                                                                   h
                                                                   en




                                                                                                                                                 ck
                                                                                                 tfr
                                               et




                                                                                              zig
                                                                                               lic
                                                                                s
dass deren Tätigkeiten




                                                                                              se
                                             ld




                                                                                             ak




                                                                                                                                               hi
                                                                             tlo
                                                                lig




                                                                                             ig
                                                                                            er


                                                                                           ei


                                                                                         ge




                                                                                                                                            sc
                                           bi




                                                                                          nt


                                                                                          iß
                                                     h




                                                                            s


                                                                                        rp
                                                                 l
und Erträge ihren




                                                                                        rg
                                                                         lb
                                                              te
                                                     ic
                                          ge




                                                                                                                                          ge
                                                                                      ko


                                                                                      fle
                                                                                      an
                                                                                     kö


                                                                                     eh
                                                                        se
                                                    re


                                                            in
Vorstellungen entsprechen      80

- die ihnen vertraut
erscheinen
- von denen sie sich
einen guten Eindruck            0
bei anderen versprechen

                                                    IT-System-Elektronikerin
Quelle: BIBB-FP 2.3.103
„Berufsbezeichnungen und ihr   -80
Einfluss auf die Berufswahl“
                                                                                     ff




                                                                                                                        et
                                                m




                                                                                                                                              t
                                                                                                                              ul
                                                                                                   s
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     Berufliche Integration junger Menschen vor dem Wandel: Herausforderungen

0.    Exkurs: Die aktuelle Vermittlungsbilanz der Bundesagentur für Arbeit für 2007

1.    Rahmenbedingungen des Übergangs Schule-Berufsausbildung und ihre Entwicklung:
      das qualitative und quantitative Auseinanderdriften zwischen Angebot und Nachfrage
       1.1.   Beschäftigungsentwicklung und Entwicklung des Ausbildungsplatzangebots
       1.2.   Demographische Veränderungen: Entwicklung der Schulabgängerzahlen
       1.3.   Anforderungen in der Arbeitswelt und in den Ausbildungsberufen
       1.4.   Ausbildungsreife, berufsspezifische Eignung der Ausbildungsstellenbewerber

2.    Spezifische Problemgruppen und einige korrelierende Probleme
       2.1. Jugendliche mit schlechten Noten – Barrieren bei der Vorauswahl
       2.2. Hauptschulabsolventen – Einbruch bei den Fertigungsberufen
       2.3. Jugendliche in Ballungsräumen – starke Konkurrenz von außen
       2.4. Jugendliche mit Migrationshintergrund – geringere Einbindung in erfolgsfördernde Netzwerke
       2.5. Altbewerber – längere Erfolglosigkeit als drohender Makel
       2.6. Junge Frauen – bessere Schulleistungen, eingeschränktes Berufsspektrum

3.     Auswirkungen auf die individuellen Übergangsverläufe der Jugendlichen
       3.1. Dauer bis zum Übergang in eine betriebliche Berufsausbildung
       3.2. Faktoren, welche die Übergangsdauer verkürzen oder verlängern
       3.3. Zwischenstationen auf dem Weg in die Berufsausbildung
       3.4. Nutzen dieser Zwischenstationen
     Auswirkungen auf die individuellen Übergangsverläufe der Jugendlichen



                       Determinanten                                                                         Übergangsdauer
                                                                                                            1 Jahr     2 Jahre    3 Jahre     4 Jahre
                                                                                    100%
                                                                      β
Faktoren, die die Übergangsdauer verkürzen oder verlängern           e          p                  mittlerer Schulabschluss                     91 %
Individuelle Qualifikation                                                          90%                                            86 %
 höherer Schulabschluss (hier: mittlerer Abschluss)              1,138      ,008                                       81 %
 schlechtere Durchschnittsnote im Zeugnis                         ,814      ,000   80%                                                           77 %
                                                                                                           73 %
Familiärer Hintergrund
 Eltern verfügen über Schul- und Berufsabschluss                 1,167      ,002   70%                                              75 %
 Vater geht qualifizierter Arbeit nach                           1,088      ,059              61 %
                                                                                                                         69 %
 Schulische Probleme wurden mit den Eltern stets sehr            1,129      ,007   60%
  offen besprochen                                                                                             62 %
Soziale Einbindung des Jugendlichen                                                 50%                              maximal Hauptschulabschluss
 Mitarbeit während der Schulzeit bei der Feuerwehr, dem          1,144      ,013
  THW, einem Rettungsdienst oder ähnlichem
                                                                                    40%            41 %
Ausbildungsangebotsrelevante Merkmale
 Schulabschluss nach 2002                                         ,830      ,000
                                                                                    30%
 Wohnregion (in Ostdeutschland)                                   ,794      ,000

Soziodemografische Merkmale                                                         20%
 Migrationshintergrund (ja)                                       ,760      ,000
 Geschlecht (weiblich)                                            ,683      ,000
                   2
                                                                                    10%
Gesamtmodell: chi = 189,468 df = 10 p = ,000
Berechnung auf Basis ungewichtete Fälle: n = 2.608 (zensierte Beobachtungen: 824)
                                                                                     0%
                                                                                           0   3    6   9 12 15 18 21 24 27 30 33 36 39 42 45 48 51 54 57 60
  Stichprobe: Nichtstudienberechtigte Schulabgänger, die bei Beendigung der                                Monate nach Schulabschluss
  allgemeinbildenden Schule eine betriebliche Ausbildungsstelle suchten


Quelle: BIBB-Übergangsstudie 2006
      Auswirkungen auf die individuellen Übergangsverläufe der Jugendlichen


      Rechn. Einmündungsquoten:                                                                                               Auszubildendenalter:
                                                                    Übergangs- und
      Duales System                                                 Schulberufssystem                                                 Ausbildungsanfänger
 78                                                            80                                                                55

                                                                             Duales System                                              53 %
                                                                                                                                                        nicht volljährige
 76                                                                                                                                                   Ausbildungsanfänger
                                                               70
                                                                                                                                 50
                    Ausbildungsanfänger
 74
                       im dualen System
                    je 100 Schulabgänger                       60
 72                                                                                                                              45


                                                               50
 70
                                                                                                                                 40

 68                                                            40

                                                                           Übergangssystem                                       35                                                  34 %
 66
                                                               30          (BVJ, BV-Maßnahme,
                                                                           EQJ, BGJ, BFS-BG, FOS)                                                                                   33 %
 64
                                                                                                                                 30
                                                               20          Schulberufssystem
 62

                                                               10                                                                25
 60
                                                                                                                                        20 %
                                                                     Arbeitslosenquote < 20 Jahre                                                          20 Jahre und älter
 58                                                            0
                                                                                                                                 20
                                                                    1992


                                                                             1994


                                                                                    1996

                                                                                           1998


                                                                                                  2000


                                                                                                         2002


                                                                                                                2004

                                                                                                                       2006
      1992

             1994

                     1996

                            1998

                                   2000

                                          2002

                                                 2004

                                                        2006




                                                                                                                                      1993


                                                                                                                                               1995


                                                                                                                                                        1997


                                                                                                                                                               1999


                                                                                                                                                                      2001


                                                                                                                                                                             2003


                                                                                                                                                                                     2005
Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, BIBB
     Auswirkungen auf die individuellen Übergangsverläufe der Jugendlichen

                                              Stichprobe: Nichtstudienberechtigte Schulabgänger,
                                              die bei Beendigung der allgemeinbildenden Schule eine
             Freude/Spaß                      betriebliche Ausbildungsstelle suchten und jeweils eine    Subjektiver Nutzen für weiteren
                                              der folgenden Zwischenstationen erlebten
           an der Teilnahme:                                                                                beruflichen Werdegang:

             nicht gefragt                    Fachoberschule (FOS), Fachgymnasium

                                             Berufsfachschule, sonstige berufl. Schule

                                                   Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)

                                                Berufsvorbereitung (BGJ, Maßnahme)

                                              Praktikum, Einstiegsqualifizierung (BGJ)

                                             Arbeit von mindestens 20 Wochenstunden

                                             Jobben/Arbeiten unter 20 Wochenstunden


                                                      Wehr-, Zivildienst, FSJ, FÖJ


              nicht gefragt                    Suchen/Warten nach/auf Arbeit/Bildung

0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100                                                              0%   10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% 100
                                        %                                                                                                         %
      ++         +           -      --                                                                         ++       +       o      -      --


Quelle: BIBB-Übergangsstudie 2006
    Auswirkungen auf die individuellen Übergangsverläufe der Jugendlichen


                                                                                100%
    Zeitunabhängige Größen                               eβ      p                            m ittlerer Schulabschluss
                                                                                 90%
    Individuelle Qualifikation                                                   80%
        höherer Schulabschluss (hier: m ittl.                                    70%
    >                                                   1,146   0,006
        Abschluss)                                                               60%
    >   schlechtere Durchschnittsnote im Zeugnis        0,799   0,000            50%
    Familiärer Hintergrund                                                       40%
                                                                                              m ax. Hauptschulabschluss
                                                                                 30%
        Eltern verfügen über Schul- und
    >                                                   1,169   0,002
        Berufsabschluss                                                          20%
    >   Vater geht qualifizierter Arbeit nach           1,086   0,063            10%

    >   Schulische Probleme w urden m it den Eltern                                 0%
                                                        1,115   0,013                    0      12     24    36     48    60
        stets sehr offen besprochen
                                                                                             Monate nach Schulabschluss
    Soziale Einbindung des Jugendlichen
    >   Mitarbeit w ährend der Schulzeit bei der
        Feuerwehr, dem THW, einem Rettungsdienst        1,144   0,013
        oder ähnlichem                                                  Zeitabhängige Größen                                    eβ      p
    Ausbildungsangebotsrelevante Merkmale
                                                                        Erfolgreicher Abschluss
    >   Schulabschluss nach 2002                        0,820   0,000
                                                                        >   Berufsgrundbildungsjahr                            3,824   0,000
    >   Wohnregion (in Ostdeutschland)                  0,807   0,000
                                                                        >   Berufsfachschule, sonstige berufliche Schule       2,987   0,000
    Soziodemographische Merkmale                                        >   Berufsvorbereitung                                 2,940   0,000
    >   Migrationshintergrund (ja)                      0,745   0,000   >   Fachoberschule                                     3,926   0,000
    >   Geschlecht (weiblich)                           0,684   0,000   >   Praktikum unter 6 Monate                           2,343   0,000

                                                                        >   Längeres Praktikum, Einstiegsqualifizierung        2,051   0,001
    Gesamtmodell: chi 2 = 326,21 df = 17, p = ,000
                                                                        Abschluss
        Berechnung auf Basis der ungew ichteten Fälle
                                                                        >   Wehrdienst                                         1,629   0,031
        n = 2.608 (zensierte Beobachtungen: 824)




Quelle: BIBB-Übergangsstudie 2006
        Ganz herzlichen Dank
              für Ihre
          Aufmerksamkeit!
Falls Sie Nachfragen oder sonstige Wünsche haben:

Dr. Joachim Gerd Ulrich
Bundesinstitut für Berufsbildung
Arbeitsbereich 2.1: Qualifizierungsbedarf, Bildungsangebot und -nachfrage
Robert-Schuman-Platz 3
53175 Bonn
Tel.: 0228/107-1122
Fax: 0228/107-2955
E-Mail: ulrich@bibb.de
   Exkurs:
   Zukünftige
demographische
  Entwicklung
  Entwicklung der nichtstudienberechtigten Absolventen
      aus allgemeinbildenden Schulen von 2000 bis 2020

                               2007                                                                                   2007
560.000                                                                                180.000
                                         West
                                                                                       170.000
540.000
                                                                                       160.000
520.000
                                                                                       150.000

500.000                                                                                140.000

                                                                                       130.000
480.000
                                                                                       120.000
                                                                                                                              Ost
460.000                                                                                110.000

                                                                                       100.000
440.000
                                                                                        90.000
420.000
                                                                                        80.000

400.000                                                                                 70.000
          2000

                 2002

                        2004

                               2006

                                      2008

                                             2010

                                                    2012

                                                           2014

                                                                  2016

                                                                         2018

                                                                                2020




                                                                                                 2000

                                                                                                        2002

                                                                                                               2004

                                                                                                                      2006

                                                                                                                             2008

                                                                                                                                    2010

                                                                                                                                           2012

                                                                                                                                                  2014

                                                                                                                                                         2016

                                                                                                                                                                2018

                                                                                                                                                                       2020
Quellen: Statistisches Bundesamt, KMK, Berechnungen des BIBB
 Veränderung der Zahl nichtstudienberechtigter Absolventen aus allgemeinbildenden
     Schulen in den nächsten beiden Jahren (im Vergleich zu 2007)



                   2008 zu 2007                                    2009 zu 2007




                                                   max. bis - 3%
                                                    -3% bis -5%
                                                   -5% bis -10%
                                                   -10% bis -20%
                                                   -20% bis -30%
                                                  -30% und mehr



Quellen: Statistisches Bundesamt, KMK, Berechnungen des BIBB

								
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