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3984_weibliche_geschlechtsorgane

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					Weibliche Geschlechtsorgane
Bestehend aus:
   - paarigen Ovarien
   - paarigen Tubae uterinae , Eileiter
   - Uterus
   - Vagina
   - Organa genitalia feminina externa, äußere Geschlechtsteile
Sekundäre Gesschlechtsteile:
   - Glandulae mammariae, Brustdrüsen

Zwischen Menarche, erste Regelblutung, & Menopause, letzte Regelblutung, unterliegen alle
Geschlechtsorgane zyklischen Veränderungen, die weitgehend hormonell gesteuert werden
Übergangsphase von Geschlechtsreife zu Postmenopause wird Klimakterium genannt
In Postmenopause erfolgt langsame Involution aller weiblichen Geschlechtsorgane

Ovar
   -   mandelförmiges Organ
   -   liegt an seitlicher Wand des kleinen Beckens
   -   Oberfläche einschichtig plattes-kubisches Epithel mit Mikrovilli (Peritonealepithel)
   -   unter Oberflächenepithel Tunica albuginea, aus straffen, dichtem BG, das
       kontinuierlich in Stroma des Ovars übergeht, durch Tunica albuginea weißliche Farbe
       des Ovars)
   -   Ovar gliedert sich in: Cortex ovarii, Rinde & Medulla ovarii, Mark
   -   beide Zonen aus zellreichem BG
   -   Rinde  Stroma ovarii, dichtes spinozelluläres BG & Follikuli ovarii,
       Ovarialfollikel
   -   Follikuli ovarii enthalten heranreifende Eizellen, Oozyten
   -   BG im Mark ist locker, führt Nerven & Gefäße, die durch Hilum ovarii ins Ovar
       eintreten

Entwicklung
   - aus 2 Anteilen hervorgehend : ortsständiger Anteil & eingewanderter Anteil
   - Ortsständige Anteile : Follikelepithel & Stroma ovarii
   - Follikelepithel vom Oberflächenepithel, Stroma ovarii vom Mesenchym
   - Eingewandwerte Anteile : Geschlechtszellen
   - Oogenese : dient Vorbereitung der Zelle auf mögliche Befruchtung, diploider
       Chromosomensatz auf haploide. Meiose beginnt embryonal, endet nach Besamung
Follikelentwicklung
   - von Oberflächenepithel einwachsen von Epithelsträngen (primäre Keimstränge) in
       darunterliegendes Mesenchym, schließen großen Teil der Gonozyten ein, unterteilung
       in Zellhaufen, schließlich in Anlage der Medulla ovarii Abbau
   - In Fetalperiode erneutes Einwachsen von Epithelsträngen(sekundäre Keimstränge),
       von Epithel umschlossen, vermehrung von Gonozyten in Keimsträngen, werden zu
       Oogonien. Am Ende der Entwicklungsphase im Ovar mehr als 1Mio. Oogonien:
       Gleichzeitig Aufgliederung von Keimsträngen Oogonien zu primären Oozyten =
       Primordialfollikel
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Follikulogenese
Verschiedene Stadien:
   - Primordialfollikel
   - Primärfollikel
   - Sekundärfollikel
   - Tertiärfollikel (Präovulatorische Follikel,reife Follikel)
   - Primordialfollikel: primäre Oozyte, von Schicht flacher Follikelepithelzellen
       umgeben.
   - Primärfollikel: vergrößert , Follikelepithel einschichtig kubisch-hochprismatisch,
       setzt sich etwas von dem Oozyt ab.. Dadurch Spaltbildung , in dem sich amorphe
       Substanz einlagert
   - Sekundärfollikel: größer als Primärfollikel, in verschiedenen stadien vorliegend.
       Vergrößerung der Oozyte, Ausbildung einer Zona pellucida, Vermehrung des
       Flooikelepithels, Enstehung einer Theka folliculli

Oozyte
   - Größenzunahme teils eigene Kraft, teils Aufnahme von Substanzen aus Blut durch
       Follikelepithel
   - bläßchenförmiger Zellkern, deutlicher Nucleolus
   - überall kleine Bläßchen & multivesiculäre ‚körper
   - unter Zellmembran Rindenvaculoen
   - an Oberfläche Mikrovilli
Zona Pellucida
   - Spalt zwischen Oozyte & Follikelepithel verbreitert sich
   - enthält Fortsätze, von Follikelepithelzellen ausgehend
Follikelepithel
   - durch Mitosen vermehrt
   - bis zu 5 Schichten
   - Follikelepithelzellen granuliert (Granulosazellen)
   - Synthese von Steroiden (Östrogene, Progesteron) beteiligt
   - Zwischen Granulosazellen vereinzelt Call-Exner-Körperchen (kleine Lakunen mit
       Membran ausgekleidet, gefüllt mit Glycosaminoglycane, Hyaluronsäure)
Theka folliculi
   - Schicht von Stromazellen, zirkulär angeordnet
   - gefäßreiche innere Schicht mit dichten, größeren, epithelartigen Zellen mit
       sekretorischen Eigenschaften
   - äußere stromaartige Schicht
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Tertiärfollikel
   - Schichtenzahl der Follikelepithelzellen hat weiter zugenommen
   - flüssigkeitsgefüllte Räume zwischen Follikelepithelzellen
   - gliedert sich in: Theka follikuli interna & Theka follikuli externa
   - Follikelepithel Schichtenfolge 6-12 Lagen, verbreitete Interzellularspalten
   - Zellen sternförmig, hängen über Fortsätze zusammen
   - Spalten größer werdend, schließlich Höhle, Antrum folliculi
   - Antrum folikuli mit hyaluronsäurereicerh Flüssigkeit gefüllt, Liquor folliculi
   - Follikelepithel wird durch zunahme der FLüssigkeit zu mehrschichtigen randständigen
       Zellage, blidet an einer Stelle kleinen Zellhügel, Cumulus oophorus, der Oozyt enthält
   - Epithelzellen in Nähe von Oozyt hochprismatisch, ansonsten verzweigt & Flach
   - Oozyt  volle Größe erreicht
   - Theka interna  liegt dem Follikel unmittelbar an, zellen spindelförmig
   - Theka externa  spindelförmige Zellen, dichtes Netzwerk von retikulären Fasern,
       Lymphgefäße
Reifer Follikel, Graaf-Follikel
   - wölben Oberfläche des Ovars, erscheinen als durchsichtige Bläßchen
   - Follikelepithelschicht niedriger
   - dichter mehrschichtiger Kranz hochprismatischer Follikelzellen um Oozyt, Corona
       radiata
   - zur Ovulation liegt Oozyt mit Corona radiata frei in Follikelhöhle
   - Entstehung einer kelien & großen Zelle, Sekundärer Oozyt & Polkörperchen
   - beide Zellen innerhalb Zona pellucida
   - befruchtungsfähige Oozyte = Ovum

Ovulation
  - ruptur des präovulatorischen Follikels. Ovum wird freigesetzt, von Tuba uterina
      aufgefangen
  - Ovulation erfolgt in mitte des Zyklus, um 14. Tag des Intermenstrums
  - Ausgelöst wird Ovulation durch Veränderungen im Gleichgewicht zwischen
      verschiedenen Hormonen von Hypothalamus & Hypophysenvorderlappen (wichtig für
      Regelung der Ovarialtätigkeit)
  - Durch Tätigkeit der Fimbrien am Ende der Tuba uterina, der Flimmerzellen der
      Tubenschleimhaut & Muskelkontraktion gelangt Ei zusammen mit Corona radiata in
      Infundibulum der Tube
  - Stehen hier binnen 24h Spermien zur Verfügung, kann es zur Befruchtung kommen
  - Nach Eindringen eines Spermienkopfes in Eizelle Vollendung 2. Meiotische Teilung,
      Abstoßen eines 2. Polkörperchens
  - durch Vereinigung haploider Zellkerne beider Geschlechtszellen kommt es zur
      Befruchtung
  - Neu entstandene Zelle, Zygote, ist diploid, Teilung, gelangt binnen 4-5 Tagen in
      Cavum uteri
  - Wird Eizelle nicht in 24h befruchtet, geht sie zugrunde
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Corpus luteum, Gelbkörper
   - Nach Ovulation bilden Follikelepithelzellen, die im Ovar bleiben, um Zelle der Theka
      interna herum eine temporäre endokrine Drüse, Corpus luteum
   - Characteristische Strucktur der 2. Zyclushälfte, Lutealphase
   - Liegt in der Rinde des Ovars, sezerniert von dem in Ovar synthetisierten
      Steroidhormonen hauptsächlich Progesteron (auch Östrogene)
   - Große Mengen Progesteron verhindern in 2. Zyclushälfte die Weiterentwicklung der
      Ovariarfolikel, damit erneute Ovulation
   - bei eintretender Schwangerschaft bleibt Corpus luteum ca. 6 Monate erhalten
   - Für Fortbestand ist von der Placenta gebildetes Choriongonadotropin verantwortlich
   - Nach dieser Zeit zerfällt Corpus luteum, ohne vollständig zu verschwinden
   - setzt bis Niederkunft sezernierung von Progesteron fort
   - tritt keine Schwangerschaft ein, bleibt Corpus luteum nur 14 Tage erhalten, also bis
      zur nächsten Regelblutung, wird durch Narbe aus dichtem BG ersetzt
   - Corpus albicans  bleibt unterschiedlich lang erhalten, wird abgebaut

Folikelatresie
   - Rückbildung von Primordial-& Primärfollikel
   - zu bestimmten Zeiten vermehrte Follikelrückbildung (nach eigener Geburt, wenn
       Mütterliche Hormone fehlen), vor Pubertät, während Schwangerschaft, also immer bei
       hormonellen Veränderungen

Interstitielle Zellen
   - Zwischenzellen, die bei Atresie der Follikeln verbleiben, die vom BG-Zellen umgeben
       sind
   - vergrößern sich, werden epitheloid, lagern Lipide ein
   - bliden in ihrer Gesammtheit die interstitielle Drüse des Ovars
   - verschwinden in Menopause
   - bilden Androgene

Funktionell
   - zyklische Veränderungen beruhen auf Zusammenwirkung mehrerer endokriner
      Zentren & deren Hormone mit dem Ovar
   - Alle Mechanismen sind darauf eigerichtet, in regelmäßigen Abständen
      Voraussetzungen für eine Schwangerschaft zu schaffen
   - Daran sind beteiligt: Hypothalamus durch Bildung von Gonadoliberin, das die
      Freisetzung von Lutropin & Folliotropin aus Adenohypophyse induziert
   - Adenohypophyse durch Bildung von Lutropin & Follitropin (Wachstum & Reifung
      der Ovarfollikel, Ovulation & Ausbildung eines Corpus luteum)
   - Ovar : durch Bildung von Östradiol & Progesteron
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Tuba Uterina, Eileiter
   -   bewegliches, schlauchförmiges, muskuläres Hohlorgan
   -   liegt am oberen Rand des Ligg. lantum uteri, einer Bauchfellduplikatur zwischen
       Uterus & seitlicher Beckenwand
   - in Nähe des Ovars Kommunikation des Lumens mit Peritonealhöhle (Ostium
       abdominale)
   - auf anderen Seite durchbricht Eileiter die Wand des Uterus , öffnet sich in Cavum
       uteri (Ostium uterinum tubae)
   - Im Eileiter erfolgen Transport, Reifung & Ernährung von Eizelle, Zygote & Spermien
       & ggf. Befruchtung
   - Tuba uterina gliedert sich in folgende Abschnitte :
   Infundibulum tubae uterinae (das der Peritonealhöhle bzw. dem Ovar zugewandten
   trichterförmige Tubenende, Characteristisch hier sind fransenartige Fortsätze, Fimbriae
   tubae), Ampulla tubae uterinae (längster Tubulusabschnitt), Isthmus tubae uterinae
   (kurzer verengter Teil am Uterus) & Pars uterina (in Uteruswand eingepflanzter
   Tubenabschnitt)
Wandbau
Tunica mucosa
   - in Ampulle zahlreiche verzweigte longitudinale Falten, die Lumen zu schmalen
       spalten einengen (Querschnitt Labyrinth)
   - Anzahl / Höhe der Falten nehmen uteruswärts hin ab
   - in Pars uterina nur noch niedrige Ausbuchtungen der Tubenwan vorhanden,
       Tubenlumen hier mehr/ weniger glatt
       Epithel
   - einschichtig iso-Hochprismatisch
   - in Ampulle am höchsten, zum Uterus hin niedriger
   - 2 Zelltypen unterscheidbar: Flimmerzellen & sezernierende Zellen
   - Im 2. Teil des Intermenstruums treten vermehrt Stiftchenzellen auf
   - Flimmerzellen: Kinozilien, Flimmerschlag uteruswärts (manche auch in richtung Ovar
       für Spermien)
   - Sezernierende Zellen: zwischen Flimmerzellen, schlanker basaler, erweiterter apikaler
       Teil. Merokrin, produzieren neutralen, schwach sauren Schleim, Schleim hat für
       Ernährung, Eizell & Spermienreifung bedeutung
       Lamina Propria muscularis
   - lockeres BG mit freien & mobilen BG-Zellen
Tunica muscularis
   - innere tubeneigene Muskulatur & subperitonealer sowie peri-bzw. intervasculärer
       Muskulatur
   - glatte Muskulatur
   - Infundibulum muskelarm, Muskulatur nimmt zum Isthmus hin zu
       (Scherengitteranordnung)
   - Alle Muskelsysteme sind durch Faseraustausch miteinander verbunden
Tela subserosa, Tunica serosa
   - an freier Oberfläche Peritonealepithel mit untergelagertem subserösem BG
   - auf Seite der peritonealen Befestigung verlaufen ernährende Gefäße, die Arkaden
       bilden & vegetative Nerven
   - Residualstruckturen in Form epithelausgekleideter Zysten, Epoophoron &
       Paraophoron
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Funktionell
   - zentrale Bedeutung für Reproduktion
   - hier mögliche Befruchtung, nachdem Eizelle mit Corona radiata bei Ovulation vom
      Infundibulum aufgefangen wurde & in Ampulla tubae gelangt ist (& Spermien zur
      Verfügung stehen)
   - Anschließend Transport der Zygote Bzw. Morula ins Uteruslumen binnen 3-4 Tagen
   - Voraussetzungen für Befruchtung & Transport der Zygote durch koordinierende
      Tätigkeit von Schleimhaut & Muskulatur der Tubenwand & Schaffung eines
      geeigneten Millieus im Tubenlumen (Ernährung & Transport von Ei&Samenzelle &
      deren Reifung)
   - Zur Vorbereitung unterliegt Eileiter zyklischen, hormonell gesteuerten Veränderungen

Uterus, Gebärmutter
   -   unpaarig, dorsoventral abgeflacht, birnenförmig
   -   liegt in Bauchfellduplikatur, Ligg. latum uteri
   -   gliedert sich in: Corpus uteri (oberer Abschnitt Fundus uteri), Isthmus uteri & Cervix
       uteri (Zylindrischer Halsteil) Ein Teil der Cervix uteri ragt in Vagina vor, bildet Portio
       vaginalis
   -   Lumen des Corpus uteri, Cavitas uteri, ist spaltförmig
   -   nach unten setzt sich Cavitas uteri in Canalis cervicis uteri fort, der sich mit dem
       Ostium uteri, äußerer Muttermund, in Vagina öffnet
   -   Uterus ist Fruchthalter
   -   Schleimhaut ist in der Lage, den Keim aufzunehmen & unter Ausbildung eines
       Versorgungsorgans, Placenta, bis Geburt zu beherbergen
   -   Cervix uteri bleibt während Schwangerschaft geschlossen, öffnet sich unter Geburt
       durch wehentätigkeit
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Wandschichten
  - Tunica serosa, Perimentrium,
  - BG- Schichten: Tela subserosa, Parametrium, Tunica adventitia
  - Tunica muscularis, Myometrium
  - Tunia mucosa, Endometrium
  - Tunica serosa, Tela subserosa, Tunica adventitia, Parametrium: Tunica serosa
     besteht aus Peritonealepithel. Tela subserosa dünne BG-Sschicht unter der serosa mit
     etwas glatter muskulatur, Tunica adventitia BG, das Myometrium unmittelbar aufliegt
     & mit myometrialem BG zusammenhängt: Parametrium ist der Teil, der Verbindung
     zur seitlichen Beckenwand herstellt, besteht aus Faserbündeln mit gerichtetem
     Verlauf, Ligamenta, enthält glatte Muskelzelln & elastische Fasern, leitet dem Uterus
     Nerven & Gefäße zu
  - Myometrium: dickste Schicht der Uteruswand, Gefüge aus glatten Muskelzellen, BG
     & Gefäßen, Muskulatur nimmt 1/3 der Schicht aus, BG besteht auch aus kontraktilen
     Zellen, die faserbildend (1.Zyklushälfte) & als Muskelzellen (2.Zyklushälfte) tätig
     sind.
     3 Schichten unterscheidbar, durch Bg voneinander getrennt. Im Bereich Corpus uteri
     Muskelbündel der inneren & äußeren Schicht hauptsächlich längsverlaufend, mittlere
     Schicht zirkulär angeordnet: Stärkste mittlere Schicht ist Stratum vasculosum,
     besonders Gefäßreich.
     Zur Kontraktion der Uterusmuskulatur kommt es bei sexueller Erregung & bei
     Menstruation. BG aus kollagenen Fasern, teilweise die glatten Muskelfasern
     umringend
  - Endometrium : Epithel , Stratum functionale endometrii, Stratum basale
     endometrii
     Epithel: eischichtig hochprismatisch, Zellen mit Kinozilien (Flimmerzellen) &
     sezernierende Zellen mit Mikrovilli
     Stratum funktionale: Schicht des Endometriums, die während geschlechtsreifen Zeit
     der Frau zyklischen Veränderungen unterliegt & während Menstruation abgestoßen
     wird. Zellreiches, faserarmes BG Stroma endometrii, enthält Drüsen, Gefäße,
     vereinzelt Nervenfasern. BG bildet Lamina propria mucosae. Mesenchymartig. BG-
     Zellen sternförmig verzweigt, ovale Kerne.
     Stratum basale: wird nicht abgestoßen, von hier aus wiederaufbau des Stratum
     funktionale. BG-reich, versorgende Basalarterien. BG geht kontinuierlich in
     myometrales BG über

       Isthmus: Zwischenabschnitt an Grenze Corpus uteri – Cervix uteri. Endometrium
       gleicht dem Stratum basale, verliert während Menstruation nur Epithel
       Cervix uteri: Schleimhaut unterscheidet sich , wird nicht abgestoßen, zyklischen
       Veränderungen gering. Schleimhaut beginnt aprupt, an Oberfläche Falten, Plicae
       palmatae, stark verzweigte Schleimdrüsen, die zähflüssigen, alkalischen Schleim
       produzieren, der den Canalis cervicis uteri mit Schleimpfropfen verschließt.
       Schleimviskosität unterliegt zykliaschen Veränderungen, nimmt Einfliß auf
       Durchgängigkeit des Zervikalkanales für Spermien, Bakterien.
       Portio vaginalis: Äußerer Muttermund, der sich in Vagina vorwölbt, mehrschichtig
       unverhorntes Plattenepithel. Grenze zu einschichtig hochprismatisch deutlich
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Vagina
  -   dünnwandig, von zahlreichen elastischen Fasern umgebenes Rohr
  -   Oberes Scheidenende Portio uteri mit äußerem Muttermund
  -   Oberhalb blinde Fornix vaginae
  -   Wandgliederung: Tunica mucosa (Epithel,Lamina propria), Tunica muscularis, Tunica
      adventitia
  -   Vaginalepithel: mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel, setzt sich auf Portio
      vaginalis cervivis fort:
      Zellen: Basalzellen, Parabasalzellen, Tiefe intermediärzellen, oberflächliche
      Intermediärzellen & Superficialzellen
      umwandlung & Reifung des Epithels unterliegt dem Einfluß der Sexualhormonen
      Unter Eifluß von Östrogen wird im Vaginalepithel Glycogen synthetisiert &
      gespeichert, gelangt mit abgeschilferten Zellen in Lumen der Scheide, wird hier von
      Bakterien metabolisiert & zu Milchsäure umgesetzt (niedriger PH)
  -   Lamina propria : mit Epithel durch unterschiedlich hohen Papillen verzapft, lockeres
      BG mit elastischen Fasern, Lymphozyten & neutrophile Leukozyten, Gefäßreich,
      keine Drüsen in Vaginalschleimhaut, Befeuchtung durch Uterussekrete, keine
      sensorische nervenfasern, wenige Schmerzfasern
  -   Tunica muscularis: schwach entwickelt, nur einige zirkuläre Bündel unter Mucosa,
      sonst longitudinale glatte Muskelfaserbündel vor allem in der Vorderwand
  -   Adventitia : dichter Mantel aus BG mit elastischen Fasern für Elastizität der Vagina,
      verbindet Vagina mit Umgebung. Vagina fest mit Urethra verknüpft, mit anderen
      Organen nur locker. In Adventitia liegen ausgedehnte nervöse Plexus,
      Nervenfaserbündel & Nervenzellgruppen vor
Äußere Geschlechtsorgane
  -   bestehen aus: Labia majora pudendi, große Schamlippen & Labia minora pudendi,
      kleine Schamlippen sowie der Clitoris
  -   kleine Schamlippen umschließen das Vestibulum vaginae, in das sich die Urethra,
      Ostium vaginae, Glandulae vestibularis minores & Glandulae vestibularis major
      öffnen
  -   Große Schamlippen : Hautfalten, enthalten Fettgewebe & geflecht von glatten
      Muskelzellen. Äußere Oberfläche von Oberhaut mit dicken gekräuselten Haaren, von
      Talg-schweiß- & Duftdrüsen bedeckt, Innenseite haarlose Haut mit freien Talgdrüsen
  -   Kleine Schamlippen: fettgewebefreie Hautfalte mit kollagenem BG & elastischen
      Fasern. Bedeckt von unverhorntem mehrschichtigem Plattenepithel, das Melaninzellen
      & dünne Schicht keratinisierter Zellen aufweist. Große Talgdrüsen ohne Haarbälge.
      An Wurzel der Schamlippen liegen in Subcutis Venengeflecht, das dem Schwellkörper
      entspricht
  -   Klitoris : Klitoris & Penis homologe gebilde gleichen embryonalen Ursprungs &
      vergleichbarer histologischer Strucktur
      Klitoris enthält 2 erektile Corpora cavernosa clitoridis , die in rudimentären Glans
      clitoridis & Präputium enden. Verdeckt von unverhorntem Plattenepithel
  -   Glandulae vestibulares minores et majores : tuboalveoläre, mucöse Drüsen.
      Majores legen sich an Bulbus vestibuli hinten an & münden über Ausführungsgang in
      Vestibulum vaginae zwischen kleinen Schamlippen . Minores in Vielzahl
      vorkommend, vor allem um klitoris & Öffnung der Urethra
  -   Nerven : Sensorische Tastkörperchen (Meißner & Paccini-Körperchen), auslösung
      sexueller Erregungen

				
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