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MMS

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1
posted:
11/2/2011
language:
German
pages:
15
MMS

Multimedia Messaging Service









Stefan Grosser

00IN

Übersicht

 Was ist der Multimedia Messaging Service ?



 Wie funktioniert der Multimedia Messaging Service ?

 WAP, GPRS, UMTS

 die Beschreibungssprache SMIL

 das MMS-Center

 die Netz-Architektur





 Schwächen



 Ausblick

Was ist MMS ?

 MMS = Multimedia Messaging Service

 ist ein vom WAP-Forum und dem 3GPP (3rd Generation

Partnership Project) standardisierter Mitteilungsdienst

 Möglichkeit, eine aus verschiedenen Bild-, Text- sowie Ton-

Elementen kombinierbare Botschaft von einem mobilen Endgerät

an ein anderes drahtlos versenden zu können

 versendbar an MMS- und normales Handy, eMail-Adresse

 z.B. bei Vodafone-D2 seit dem 18.4.2002 produktiv

Was ist WAP ?

 WAP = Wireless Application Protocoll

 nutzt bestehende Internet-Architekturen

 übernimmt Kommunikation in den Schichten 4 bis 7 (gemäß OSI)

 bietet Schnittstelle für mobilfunkorientierte Anwendungen

 Zugriff auf in WML programmierte Seiten möglich

 Fokus auf problemloser Darstellung verschiedenster Inhalte auf

mobilen Endgeräten

 ist ein Kommunikationsprotokoll und eine Anwendungsumgebung

 kann auf den verschiedensten Betriebssystemen aufsetzen

 unterstützt die Transport- und Anwendungsschichten mit eigenen

Protokollstacks

Was ist GPRS ?

 GPRS = General Packet Radio Service

 Bindeglied zwischen der 2. und der 3. Generation im Mobilfunk

 arbeitet mit Kanalbündelung

 paketvermittelnde Datenübertragung (GSM = leitungsvermittelnd)

 bestehende GSM-Netze müssen mit neuer GPRS-Hardware

aufgerüstet werden

 wird ausschließlich für Datenanwendungen verwendet

 Übertragungsgeschwindigkeit von 14,4 kbit/s (28,8 kbit/s)

Was ist UMTS ?

 UMTS = Universal Mobile Telecommunication System

 offizieller Start für 3. Mobilfunk-Generation im Sommer 2000

 Basis des UMTS ist CDMA (Code Division Multiple Access)

 Europ. Teil der IMT2000 (Sammelwerk zukünftiger Standards)

 Zuordnung der Daten erfolgt über einen eindeutigen Code

 Übertragungsraten von bis zu 2 Mbit/s möglich

 keine flächendeckende Erschließung in Sicht

 zukünftige Endgeräte werden deshalb so wohl GSM,GPRS als

auch UMTS unterstützen

SMIL

 SMIL = Synchronized Multimedia Integration Language

 XML-basierte Beschreibungssprache (aktuell Version 2.0)

 sichert den synchronisierten Ablauf der eingesetzten Multimedia-

Elemente entsprechend Reihenfolge und Dauer

 ermöglicht prinzipiell große Gestaltungsfreiheit

 Elemente einer MMS werden vor dem Versenden in einem SMIL

Container zusammen gefasst

 MMS wird zusätzlich mit einem WAP-File verknüpft (Encapsulation)

 MMS wird via WAP-Portal an ein MMS-Center gesendet

Das MMS-Center (I)

 verwaltet, bearbeitet und leitet die MMS weiter

 stellt für für die Vergebührungszentrale ein Ticket aus

 MMS-C besteht aus

• MMS Server

• MMS Proxy Relay

• MMS Storage





 kann nahezu jeden Inhalt verarbeiten

 arbeitet im Dialog mit seinem Kunden...

 ...über WAP, das Internet oder ein Servicezentrum

Das MMS-Center (II)

 hat im Normalfall Verbindung zu insgesamt 3 Servern:

 zum WAP-Server, der für Konfigurationen und Abfragen verantwortlich ist

 zum Content-Server, um Inhalte zu gewinnen (Nachrichten,Sport,Werbung)

 zum SMS-Center, um SMS an nonMMS-Empfänger zu senden





 individuelle Profilspeicherung und –verwaltung

 Kommunikation über Standard-Internet-Protokolle wie

SMTP (Simple Message Transfer Protocol) und

MIME (Multipurpose Internet Mail Extension)

Die Netzarchitektur

Fallbeispiele



MMS => MMS









MMS => nonMMS









MMS => WEB

Schwächen

 betreiberabhängige Unterschiede bei Übertragungsdauer

(Übertragung von E-Plus nach O2 kann bis zu 21 Minuten dauern!)

 große Anzahl der MMS kommen beim Empfänger nicht an

 manuelle Profil-Konfiguration aufwändig

 hohe MMS-Tarife ( => zögerliche Kundenakzeptanz)

Ausblick

 MMS wird 2004 massiv in den Markt gehen

 unerwartet große Resonanz auf Konferenzeinladung des MMS-

Forums im September 2003 in Berlin

 laufender Standardisierungsprozess “MMS im Festnetz“ unter der

Leitung des European Telecommunications Standards Institute

(ETSI)

 MMS-fähige Festnetztelefone in der Entwicklung

 DeTeWe wird bereits zur CeBIT 2004 eine neue Kommunikations-

gerätegeneration präsentieren

 strategische Ausrichtung auf Marketing, Vertrieb und Technik

 MMS-fähige Endgeräte sollen preisgünstiger werden

Ausblick (II)

Quellenangaben

 http://umtslink.at/



 http://www.dafu.de/



 http://www.comverse.com/



 http://www.gsmsite.de/



 http://w3.siemens.de/



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