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Elemente-Werkstatt Lösungen

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10/28/2011
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German
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Naturlehre: Aufbau der Stoffe 1

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Elemente-Werkstatt

Die vorliegende Elemente-Werkstatt ist von Dr. Hannes Bösch, Chemielehrer an der

Kantonsschule Alpenquai, Luzern für den LWB-Kurs „Oxidation - Reduktion - Analyse -

Synthese“ im Herbst 1999 erarbeitet worden. Die Kursteilnehmenden hatten

Gelegenheit, an einigen Posten dieser Werkstatt zu arbeiten und den Aufbau der

Werkstatt kennen zu lernen. Der Autor hat diese Werkstatt anschliessend an der 3.

Gymnasialklasse im Chemieunterricht eingesetzt und getestet.



Da der Hauptteil dieses Chemiethemas im Naturlehre-Lehrplan der Orientierungsstufe

bereits für das 7. Schuljahr vorgesehen ist, haben wir (die Projektleitung Naturlehre)

mit dem Einverständnis und der Unterstützung des Autors die Werkstatt vereinfacht

und die Posten in kleinere Aufträge unterteilt. Die Vereinfachung ist nicht nur für die

Lernenden wichtig, sondern auch für die Lehrperson. Sie verfügt nicht über die

gleiche Übersicht und Erfahrung wie ein ausgebildeter Chemiker, der viel eher spürt,

welchem Posten er im richtigen Zeitpunkt seine besondere Aufmerksamkeit schenken

muss.



Damit die Schülerinnen die Lösungen eher finden und der Lehrperson dadurch mehr

Zeit für die Überwachung der Versuche bleibt, haben wir die Werkstatt ergänzt mit

einer Übersicht der Stoffklassen Metalle / Nichtmetalle (Seite 5), mit Steckbriefen zu

den vorkommenden Elementen (Seite 29ff) und mit einem Glossar (Seite 28).



Die Werkstatt setzt gewisse Kenntnisse voraus zu:

- Benennung und korrekte Handhabung der vorkommenden Laborgeräte

- Umgang mit Chemikalien

- Schutzmassnahmen bei Versuchen

- Begriffe wie: Chemische Reaktionen, Oxidation und Reduktion, Analyse und

Synthese



Die Werkstattvorlage bietet die verschiedensten Einsatzmöglichkeiten. Es ist klar, dass

je nach Zeitvorgaben, Klassengrösse, vorhandenes Versuchsmaterial nur einzelne

Posten aus der Werkstatt angeboten werden. Es ist von Vorteil, Versuche, die einen

komplizierteren Aufbau verlangen, vorgängig einzuführen und auf mögliche

Gefahren aufmerksam zu machen oder als Demonstrationsversuche einzusetzen.

Wichtig ist, dass die Schüler eigenständig und sorgfältig nach den Vorgaben an den

Posten arbeiten lernen. Die Werkstatt bietet auch später in einem Chemieblock im 9.

Schuljahr wieder verschiedene Einsatzmöglichkeiten.



An dieser Stelle danken wir Dr. Hannes Bösch herzlich für seine kompetente

Kursleitung und für die fachliche Unterstützung der Projektleitung Naturlehre.



Literaturangaben:

Natur und Technik, Chemie Gesamtband, Cornelsen-Verlag, ISBN 3-464-04242-1, Best. Nr.

42448

Blickpunkt Chemie, Schroedel-Verlag, ISBN 3-507-86-028-7

Umwelt: Chemie, Gesamtband, Klett-Verlag, ISBN 3-12-0796oo-X



Projektleitung Naturlehre

Lisbeth Kurmann, Werner Cattin, Toni Graf

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 2

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Elemente-Werkstatt

1. Um was geht es?

Neben den Elementen Wasserstoff und

Sauerstoff haben wir die Namen neuer

Elemente kennen gelernt. Wir möchten nun

herausfinden, welche typischen

Eigenschaften sie haben und mit welchen

Elementen sie sich gerne verbinden.





2. Wie ist diese Werkstatt aufgebaut?

Im Unterrichtszimmer sind die Posten

aufgestellt. An jedem Posten findest du ein

Arbeitsblatt mit allen notwendigen Angaben

zur Durchführung der Versuche.

Selbstverständlich sind auch alle Geräte und

Chemikalien vorhanden. Du arbeitest in

Zweier- oder Dreiergruppen. Die Reihenfolge der Versuche ist frei.



Gruppenauftrag: Die Gruppe wählt einen Posten. Jedes Gruppenmitglied nimmt sein

persönliches Arbeitsblatt. Ihr führt die Versuche gemeinsam durch und stellt die Ergebnisse

übersichtlich auf dem Postenblatt dar.





Kreuze den

besuchten Posten an

Postenübersicht:



Nummer Inhalt A B C



Posten 1 Aluminium



Posten 2 Magnesium



Posten 3 Kupfer



Posten 4 Silber



Posten 5 Blei



Posten 6 Eisen



Posten 7 Zink



Posten 8 Schwefel



Posten 9 Chlor

Posten 10 Kohlenstoff



Posten 11 Kohlendioxid

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 3

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN







3. Was wird von dir erwartet?



Als Lehrperson erwarte ich von dir

- dass du während der Arbeit

 die gestellten Fragen überlegst und nach Lösungen suchst,

 den jeweiligen Posten aufgeräumt verlässt,

 konzentriert arbeitest,

 deine Gruppenkameraden angemessen unterstützest,

 die Arbeitsblätter sauber ausfüllst

 nichtverstandene Begriffe notierst





- dass du nach der Arbeit in der Lage bist

 die wichtigsten Eigenschaften der von dir untersuchten

Elemente anzugeben,

 eine wichtige Verwendung im Alltag zu beschreiben,

 ein Protokoll eines Versuches zu erstellen

 chemische Reaktionen in Worten aufzuschreiben,

 die Begriffe „Synthese“ und „Analyse“ zu erklären und sie

mit Beispielen zu ergänzen,

 zu erkennen, wann eine Oxidation oder eine Reduktion

vorliegt.



4. Bewertung



a) Beobachtungsbogen während der Arbeit: 50%



gut : 2 Punkte

i.O. : 1 Punkt

mangelhaft : 0 Punkte

b) Prüfung: 50%

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 4

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Beobachtungskarte für die ganze Klasse

- ungenügend

o in Ordnung

+ gut









Schülergruppe Posten Selbst- Sauberkeit, konzentriertes Zusammen- Bemerkungen

ständigkeit Exaktheit Arbeiten arbeit

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 5

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN





Metalle - Übersicht



Es gibt mehr als 80 verschiedene Metalle. Sie bilden eine Stoffklasse mit gemeinsamen

Eigenschaften und Merkmalen, die einerseits auf die Anordnung der Atome zurückzuführen

sind und andererseits auf die Art und Weise wie diese Atome miteinander „verknüpft“ sind.

Die Atomverbände bilden regelmässige Gitter.

Gemeinsame Eigenschaften und Merkmale:

 Typisch metallischer Glanz

 Undurchlässig für Licht

 Fest bei Raumtemperatur, Ausnahme Quecksilber (Hg)

 Leiten die Wärme gut

 Leiten den elektrischen Strom gut

 Gut verformbar

 Grosse Festigkeit



Trotz der gemeinsamen Eigenschaften und Merkmale unterscheiden sich die verschiedenen

Metalle voneinander.

 Jedes Metall hat seine typische Dichte. Deshalb teilt man die Metalle in

Leichtmetalle ( 5 g/cm3)ein.

Beispiele für Leichtmetalle: Magnesium (Mg), Aluminium (Al)

Beispiele für Schwermetalle: Platin (Pt), Gold (Au), Blei (Pb), Silber (Ag)

 Gewisse Metalle laufen nicht so leicht an. Sie oxidieren weniger als andere. Sie rosten

auch nicht. Deshalb werden Metalle unterteilt in:

Edelmetalle: Je edler ein Metall ist, desto geringer ist sein Bestreben, sich mit Sauerstoff zu

verbinden. Edelmetalle sind die einzigen Metalle, die in der Natur rein (gediegen,

elementar) vorkommen. Beispiele: Gold, Silber, Platin.

Halbedelmetalle: Sie bilden eine schützende Oxidschicht, Beispiel: Kupfer (Cu).

Unedle Metalle: Je unedler ein Metall ist, desto intensiver verbindet es sich mit Sauerstoff.

Beispiele: Aluminium, Magnesium, Zink (Zn), Eisen (Fe).

AluminiumMagnesiumZinkEisenKupferSilberGoldPlatin

(unedle Metalle) (Edelmetalle)

 Silber und Kupfer leiten den Strom besonders gut.

 Viele Werkstoffe aus Metall sind nicht rein, sondern Legierungen. Legierungen sind

Metallmischungen aus zwei oder mehreren verschiedenen Metallen. Legierungen weisen

meistens bessere Eigenschaften auf als die reinen Metalle.

Häufige Legierungen:



Bronze: Kupfer und Zinn Messing: Kupfer und Zink

Rotgold: Gold und Kupfer Weissgold: Gold, Silber und Nickel

Stahl: Eisen und Kohlenstoff < 1,7% Edelstahl: Eisen, Chrom, Nickel und andere

Konstantan: Kupfer und Nickel Lötzinn: zum Beispiel Zinn und Blei



Nichtmetalle – Übersicht



Stoffe wie Kohlenstoff (C), Schwefel (S) oder Phosphor (P) zeigen zwar einige, aber nicht alle

Eigenschaften der Metalle. Deshalb werden sie nicht der Stoffklasse der Metalle zugeordnet.

Sie bilden eine eigene Stoffklasse, die Nichtmetalle. Sie umfasst viel weniger Elemente als die

Stoffklasse der Metalle. Nichtmetalle haben im Gegensatz zu den Metallen kaum

gemeinsame Eigenschaften. Die meisten leiten den elektrischen Strom nicht. Einige sind bei

Raumtemperatur fest, andere gasförmig, Brom (Br) ist flüssig. Die Elemente Fluor (F), Chlor (Cl),

Brom und Jod(J) reagieren mit Metallen zu Salzen. Sie heissen deshalb „Salzbildner“

(Halogene).

Kohlenstoff, Schwefel und Phosphor sind feste Nichtmetalle. Jedes von ihnen tritt in

verschiedenen Erscheinungsformen auf. Die verschiedenen Erscheinungsformen

unterscheiden sich nicht in der Art ihrer kleinsten Teilchen, sondern nur wie diese zueinander

angeordnet sind.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 6

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Posten 1A Aluminium Al

Aluminium kommt in der Natur nur in Verbindungen vor. Bauxit ist der wichtigste Ausgangsstoff

für die Herstellung von Aluminium. Aus Bauxit wird zuerst Aluminiumoxid Al 2O3 gewonnen.

Durch Elektrolyse von geschmolzenem Aluminiumoxid erhält man das gesuchte Metall.



Aluminium ist ein Leichtmetall und wird verwendet für

Verschiedene Gebrauchsgegenstände, Verpackung, Flugzeugbau, Fahrräder, Autofelgen,

Fensterrahmen





Demonstrationsmaterial: Bauxit







Versuch: Dichtebestimmung von Aluminium

Material: Kunststoff-Messzylinder 100 ml, Waage, Aluminiumprofile





Durchführung:





a. Wiege ein Stück Aluminium





b. Bestimme das Volumen durch Eintauchen in einen mit Wasser auf

eine bestimmte Höhe gefüllten Messzylinder.





c. Berechne die Dichte in g/cm3









Masse: ____________ Gramm

Volumen: ____________ cm3 oder ml

Dichte: ca. 2,7 g/cm3

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 7

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Posten 1B Aluminium Al



Versuch: Aluminium brennt



Material: Sehr feines Aluminiumpulver, Spatel, Aluminiumblech, Zange, Stricknadel,

Brenner, Schutzbrille





Ausführung: Falte ein Blatt Papier in der Mitte und gib mit dem Spatel ganz wenig

Aluminiumpulver in den Falt. Blase vorsichtig das Aluminiumpulver in die

Flamme des Brenners. Schutzbrille nicht vergessen!



Beobachtung: Das Aluminiumpulver verglüht mit grellweissen Funken









Halte mit der Zange einen Streifen

Aluminiumblech in die heisse Flamme. Das

Aluminium schmilzt, aber es tropft nicht ab. Eine

zähe Oxidschicht hält die Flüssigkeit wie in einem

Säckchen fest. Beim Anstechen mit einer Nadel

tropft das Metall ab.





Anwendung: Die Oxidschicht schützt das Aluminium vor dem Sauerstoff und vor dem

Wasser. Darum kann es für Folien oder für Fassadenverkleidungen eingesetzt

werden.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 8

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Posten 1C Aluminium Al



Versuch: Aluminium im Haushalt





Material: Alufolie, Salzsäure verdünnt (10%), Pinzette, 1 Becherglas 100 ml



Durchführung: Fülle das Becherglas ungefähr 2 cm hoch mit Salzsäure. Lege mit der Pinzette

in Stück dünne Alu-Folie hinein. - Vergleiche mit den Alu-Folien, die schon seit

einem Tag in Waschmittel-Lauge, beziehungsweise in Essig eingelegt sind.









Beobachtung: Die Alu-Folie löst sich rasch auf; dabei bilden sich Gasblasen. Die Salzsäure

verfärbt sich gräulich. Die im Waschmittel und Essig eingelegten Alu-Folien

haben sich kaum verändert.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 9

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Posten 2A Magnesium Mg

Magnesium ist ein sehr unedles Leichtmetall. Es kommt in der Natur nicht elementar vor. Es

wird durch Elektrolyse eines geschmolzenen Magnesiumsalzes gewonnen.

Eigentlich ist Magnesium ein silberglänzendes Metall. Es reagiert aber langsam mit dem

Luftsauerstoff und wird unansehnlich grau.



Magnesium wird verwendet für

den Flugzeugbau, vielseitiger Werkstoff,









Versuch: Magnesium brennt!



Material: Magnesiumband, Tiegelzange, feuerfeste Unterlage, Brenner, Schutzbrille



Durchführung: Nimm ein ca. 5 cm langes Magnesiumband und halte es mit der Tiegelzange

kurz in die Brennerflamme. Nimm nach der Entzündung das Magnesium aus

der Flamme.



Beobachtung: Das Magnesiumband brennt mit greller weisser Flamme auch ohne weitere

Wärmezufuhr durch die Flamme weiter. Es bleibt weisse "Asche" zurück.









Reaktionsgleichung: Magnesium + Sauerstoff  Magnesiumoxid

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 10

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Posten 2B Magnesium Mg



Versuch: Wasser wird von Magnesium gespalten (Aus Rentzsch: Anorg. Chemie)

(Eventuell Demonstrationsversuch)





Material: Stativ mit Klemme, Brenner, feuerfeste Unterlage, grosses Reagenzglas,

Gummistopfen mit 1 Loch und eingeführter Glasdüse, Spritzflasche, Kerze,

Holzklotz, Sand, Glaswolle, Schmirgelpapier, Magnesiumband, Schutzbrille,

Glasstab



Durchführung:

a. In das Reagenzglas füllt man ca. 3 cm

3 2 1 hoch Sand (1) und befeuchtet ihn mit

dem Wasser aus der Spritzflasche. An den

Sand schiebt man mit einem Glasstab

einen kleinen Bausch Glaswolle (2).



b. Ein ca. 10 cm langes Magnesiumband

wird blank geschmirgelt und doppelt

gefaltet. Das Band (3) schiebt man so in

das Reagenzglas, dass es knapp vor der

Glaswolle flach am Glas aufliegt.



c. Man verschliesst das Reagenzglas mit dem Stopfen samt der Glasdüse und fixiert es

waagrecht am Stativ. Ca. 2 cm vor der Glasdüse steht eine brennende Kerze.



d. Der feuchte Sand wird mit grosser Brennerflamme solange erhitzt bis aus der Glasdüse

Wasserdampf austritt. Nun erhitzt man das Magnesiumband bis es aufglüht. Man geht mit

der Brennerflamme zurück zum Sand und sorgt für Nachschub von Wasserdampf





Reaktionsgleichung:





Magnesium + Wasser  Magnesiumoxid + Wasserstoff



Mg + H2 O  MgO + H2





Es handelt sich bei der obigen Reaktion um eine Redoxreaktion;





Magnesium wird dabei oxidiert

Wasser wird dabei reduziert

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 11

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Posten 3 Kupfer Cu

Kupfer kann elementar vorkommen. Meistens findet man Kupfer in der Natur aber als

Verbindung mit dem Schwefel (Kupfersulfid).



Kupfer besitzt nach Silber die beste Leitfähigkeit für Wärme und elektrischen Strom. Es wird

hauptsächlich mit Zink, Zinn oder Aluminium zusammengeschmolzen, d.h. legiert. Heute

bezeichnet man alle Kupferlegierungen mit mehr als 60% Kupfer als Bronzen. Eine Ausnahme

bilden die Kupfer/Zink-Legierungen, die als Messing bezeichnet werden.



Dichte von Kupfer: 8,92 g/cm3



Schmelztemperatur: 10830 C



Kupfer wird verwendet für: Dachabdeckungen, Regenrinnen, Gas- und Wasserleitungen,

Elektrokabel, Blitzableiter







Demonstrationsmaterial: Kupferblech, Messing, Bronze







Versuch: Kupferoxid wird reduziert (Rentzsch)



Material: Stativ mit Klemme, feuerfeste Unterlage, Reagenzgläser, Spatel, Kupfer-II-oxid

CuO, Eisenpulver, weisses Papier, Zeitungspapier, Hammer



Durchführung: In ein Reagenzglas füllt man 2 Spatel schwarzes Kupferoxid und 1 Spatel

Eisenpulver und vermischt das Ganze durch Schütteln. (Ca. 1 cm Gemisch)

Das Reagenzglas wird schräg im Stativ fixiert und mit der heissen

Brennerflamme einige Minuten erhitzt. Wenn die Reaktion einsetzt, kann man

den Brenner abstellen.



Nach dem Erkalten des Reagenzglases wird der Inhalt auf das weisse Papier

geschüttet. Löst sich der Inhalt nicht vom Glas wird das Ganze in

Zeitungspapier eingeschlagen und mit dem Hammer zerschlagen.



Reaktionsgleichung: Kupferoxid + Eisen  Kupfer + Eisenoxid



Überlege: Gibt es einen Unterschied im Ablauf der Reaktion, wenn man anstelle von

Eisen Zink verwendet?



Die Reaktion läuft schneller ab, weil Zink das grössere Bestreben hat, sich mit

Sauerstoff zu verbinden. Zink ist unedler als Eisen.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 12

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Posten 4A Silber Ag

Silber ist ein weissglänzendes Metall. Silber findet man in der Natur elementar (gediegen) oder

in Verbindungen.



Silber wird verwendet für:

die Herstellung von Filmen und Fotopapier, Schmuck, medizinische Geräte, Elektrotechnik,

Essbesteck, Münzen





Silber zählt zu den Edelmetallen. Was heisst das?

Silber verbindet sich schlecht mit Sauerstoff





Silber ist teuer. Suche in der Tageszeitung den aktuellen Silberpreis pro Kilogramm.

CHF 280.-- (Stand: 04. März 2000)





Versuch: Silberoxid wird in die Elemente zerlegt





Material: Reagenzglas mit Halter, Brenner, Doppelspatel, Silberoxid





Durchführung : Gib eine Spatelspitze schwarzes Silberoxid in das Reagenzglas und erhitze es

vorsichtig. Es entsteht weisses Silbermetall und Sauerstoff.



Fragen: Wie kann man den Sauerstoff nachweisen?

mit einem glimmenden Holzspan





Die Aufspaltung von Silberoxid heisst Reduktion

Braucht es für die Aufspaltung Wärme oder gibt sie Wärme ab?

Es wird Wärme benötigt

Die Aufspaltung ist eine exotherme/endotherme chemische Reaktion.

endotherm

Die Aufspaltung des Silberoxids ist einfach, weil

sie ohne Reduktionsmittel abläuft.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 13

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Posten 4B Silber Ag



Versuch: Der Silberspiegel im Reagenzglas



Der nachstehende Versuch soll zeigen, dass der sauerstoffhungrige Traubenzucker ein Metall

auch vollständig aus seiner chemischen Verbindung zu befreien vermag.





Material: 2 saubere Reagenzgläser (eines davon neu), Halter, Silbernitrat (5 g in 100 ml

destilliertem Wasser gelöst), Brenner

Traubenzucker, Salmiakgeist, Natronlauge, Salpetersäure (konzentriert)





Durchführung:



Wir verwenden hierzu eine Silberverbindung, nämlich Silbernitrat.

Ein noch nicht benütztes, sauberes Reagenzglas wird 2 cm hoch

mit der Silbernitratlösung gefüllt und ein paar Tropfen Natronlauge

zugegeben, bis ein Niederschlag entsteht. Fügen wir nun ein paar

Tropfen Salmiakgeist hinzu, so löst sich dieser Niederschlag wieder

auf.









In ein anderes Reagenzglas geben wir eine kleine Messerspitze

Traubenzucker, giessen etwas destilliertes Wasser nach und

mischen 2 cm hoch davon zur Silberlösung. Erwärmen wir nun diese

langsam und vorsichtig über der Flamme, so bildet sich an der

Wandung des reinen Reagenzglases, soweit sie von der Flüssigkeit

bedeckt ist ein prächtiger Silberspiegel. Das metallische Silber wird

durch den Traubenzucker aus seiner Verbindung befreit. Auf

ähnliche Weise wird das Glas unserer Spiegel versilbert.



 Zeig dein Resultat der Lehrperson!



Der Silberbelag lässt sich mit ein paar Tropfen Salpetersäure, die wir

der Wandung des Reagenzglases entlang fliessen lassen,

entfernen.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 14

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Posten 5 Blei Pb

Blei kommt in der Natur nur in Form von Verbindungen vor, vorwiegend als Oxid oder Sulfid.

Blei ist ein bläulich-graues , weiches Schwermetall. Es reagiert an der Luft mit Sauerstoff. Die

entstehende Oxidschicht schützt das Metall vor weiteren Reaktionen. Blei und

Bleiverbindungen sind ziemlich giftig und führen zu Blutarmut, Gelenkerkrankungen, etc.



Schmelztemperatur: 3270 C



Blei wird verwendet für:

Dachabdeckungen, Ballast an Taucherausrüstungen, Akkumulatoren im Auto, Bleischürzen

als Schutz vor gefährlichen Strahlungen, Lötmetall







Versuch: Blei als Bleistift



Im 14. Jahrhundert wurden mit Bleistiften Zeichnungen angefertigt. Heute sind die

Bleistifte aus Kohlenstoff, d.h. aus Graphit.



Material: Bleistück



Durchführung: Ritze Blei mit dem Fingernagel.

Nimm das Stück Blei und schreibe damit auf die nächste Zeile deinen Namen!



Beobachtung: Blei ist sehr weich, mit dem Fingernagel kann man feine Rillen ziehen









Versuch 2: Dichtebestimmung von Blei



Material: Bleiwürfel, Massstab, Waage



Durchführung: Volumen: _______________cm3 oder ml

Masse: _______________ g

Dichte: 11,34 g/cm3





Versuch 3: Bleigiessen



Material: Blei, Porzellantiegel, Tondreieck, Brenner, Becherglas 400 ml, Tiegelzange



Durchführung: Erhitze eine kleine Menge Blei und giesse das flüssige Metall in das mit Wasser

gefüllte Becherglas. Deute die entstehenden Figuren.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 15

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Posten 6A Eisen Fe

Eisen ist das wichtigste Schwermetall. Es kommt fast ausschliesslich in Form von Oxiden und

Sulfiden vor. Im Hochofen werden die Eisenoxide mit Kohlenstoff reduziert. Gusseisen ist spröd

und sehr hart. Es enthält noch sehr viel Kohlenstoff. Stahl ist hart, aber verformbar. Er enthält

weniger als 1,7% Kohlenstoff.



Eisen wird verwendet für

verschiedene Werkstoffe und Werkzeuge, Maschinenteile, Eisenbahnschienen, Brückenbau,

Armierungsstahl, Fahrzeugbau,









Versuch 1: Eisen ist magnetisch



Material: Flasche mit Eisenpulver, Stabmagnet, verschiedene Metalle



Durchführung: Sortiere die vorliegenden Metallstücke ohne Magnet in eisenhaltige und in

nichteisenhaltige Metalle. Überprüfe deine Einteilung mit Hilfe des Magneten.



Beobachtung: Eisen (und Nickel) werden vom Magneten angezogen







Halte den Magneten an die Glaswand der Flasche mit dem Eisenpulver. Das

Eisenpulver ordnet sich längst der magnetischen Kraftlinien an.







Versuch 2: Verbrennt Eisen?



Material: Eisenpulver, Blatt Papier, Spatel, Brenner

Durchführung: Falte ein Blatt Papier in der Mitte und gib mit dem Spatel ganz wenig

Eisenpulver in den Falt. Blase vorsichtig das Eisenpulver in die Flamme des

Brenners.





Beobachtung: Eisen verbrennt mit leuchtend hellroter Flamme







Anwendung: Eisenteile werden mit dem Schneidbrenner zerteilt. Das Eisen wird dabei

erhitzt unter Zufuhr von Sauerstoff. Dabei verbrennt das Eisen.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 16

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Posten 6B Eisen Fe



Versuch 3: Beeinflusst das Verbrennen von Eisen das Gewicht? (Streiff)



Material: Waage mit Gewichtssatz, frische Taschenlampenbatterie, Drahtstück, Eisenwolle

(ohne Seifenzusatz!).



Durchführung: Befestige die Eisenwolle, die ganz locker sein muss, mit dem Drahtstück an der

Waage. Lege Gewichte auf, damit der Zeiger Null anzeigt. Entzünde die

Eisenwatte mit der Batterie.









Beobachtung:

Die brennende Eisenwolle wird schwerer.





Frage: Ändert sich das Gewicht? Formuliere eine Hypothese.

Bei der Verbrennung verbindet sich das Eisen mit Sauerstoff. Es kommt ein zusätzlicher Stoff

dazu.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 17

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Posten 7A Zink Zn

Zink kommt in der Natur als Sulfid vor. Durch Erhitzen an der Luft entsteht aus dem Sulfid ein

Oxid, welches durch Reduktion zum bläulichweissen Metall umgeformt wird.



Schmelzpunkt: 4200 C



Zink wird verwendet für Bauteil in Batterien und Monozellen, Beschichtung von Eisen

(verzinken) als Rostschutz (Abdeckungen, Dachrinnen, Elektromasten)







Reaktionsgleichung: Zinkoxid + Magnesium  Zink + Magnesiumoxid





Versuch: Zinkoxid wird durch Magnesium reduziert. (Rentzsch)



Material: Stativ mit Klemme, feuerfeste Unterlage, Brenner, Reagenzgläser, Spatel,

Magnesiumpulver, Zinkoxid.



Durchführung: Eine Spatelspitze Magnesiumpulver und 2 Spatelspitzen Zinkoxid werden in ein

schwer schmelzbares Reagenzglas gegeben und durch Schütteln gut

vermischt. Das Reagenzglas wird leicht geneigt im Stativ fixiert. Man hält den

Brenner in der Hand und erhitzt das Gemenge mit der Flamme. Dazu bewegt

man den Flammenkegel hin und her.



Beobachtung: Beim Erhitzen färbt sich das Gemenge gelb. Gegen Ende des Erhitzens erfolgt

eine heftige Reaktion.





Frage: Könnte man ausser Magnesium noch andere Metalle einsetzen? Begründe!

Aluminium. Es ist unedler als Magnesium und zeigt ein grösseres Bestreben

sich mit Sauerstoff zu verbinden.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 18

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Posten 7B Zink Zn



Versuch: Zink reagiert gern mit Säuren





Material: Reagenzgläser mit Stopfen und ausgezogenem Glasrohr, Spatel,

Zinkgranulat, Essig, Salzsäure (10%), Zündhölzer



Durchführung: Gib mit dem Spatel wenig Zink in ein Reagenzglas und fülle ca. 2 cm hoch

Essig ein.

Beobachtung: Es bilden sich wenige kleine Gasblasen









Wiederhole nun den Versuch mit Salzsäure anstatt

Essig. Versuche das entstehende Gas vorsichtig zu

entzünden. Welches Gas könnte es sein?

Wasserstoff





Mit der stärkeren Salzsäure HCl kann soviel Wasserstoffgas erzeugt werden, dass an der Spitze

des Glasrohrs der Wasserstoff entzündet werden kann. Als weiteres Produkt entsteht

Zinkchlorid.





Reaktionsgleichung: Zink + Salzsäure  Zinkchlorid + Wasserstoff



2 Zn + 2 HCl  2 ZnCl + H2









Versuch 2: Zink reagiert gern mit Schwefel (Lehrerversuch, eventuell im Freien)





Material: Becherglas 50 ml, Spatel, Waage, Dreibein mit Keramik-Drahtnetz, Zündhölzer,

Eisendraht, Brenner

Durchführung: 8 Gramm Zink und 4 Gramm Schwefel werden im Becherglas abgewogen

und gut vermischt. Die Mischung wird auf eine feuerfeste Unterlage

geschüttet und mit einem glühenden Draht entzündet.



Reaktionsgleichung: Zink + Schwefel  Zinksulfid



Wenn Elemente sich verbinden, heisst die Reaktion Synthese

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 19

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Posten 8A Schwefel S

Schwefel findet man in elementarer Form in Vulkangebieten. Je nach Temperatur kommt der

Schwefel in verschiedenen Formen vor. Schwefel dient zur Herstellung verschiedener

Grundstoffe wie Schwefelsäure, etc. und zum Vulkanisieren von Gummi. Dabei wird der

klebrige Kautschuk in elastischen Gummi umgewandelt. Im Weinbau dient Schwefel als

Schädlingsbekämpfungsmittel.



Suche weitere Anwendungen von Schwefel:

Gegen Hautkrankheiten (zum Beispiel schwefelhaltige Seifen), Schwefelfarbstoffe

(ultramarinblau), wirkt abführend (in Mineralwasser)









Versuch 1: Die Eigenschaften von Schwefel



Material: Schwefelpulver, Reagenzglas, Spritzflasche mit Wasser



Durchführung: Untersuche folgende Eigenschaften:



Geruch: leicht schweflig (wie faule Eier)









Gib eine Spatelspitze Schwefelpulver in ein Reagenzglas, giesse

ungefähr 4 cm Wasser hinzu und schüttle kräftig.

Beobachtung: Schwefel ist nicht wasserlöslich und leichter als

Wasser. (Er schwimmt oben auf)

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 20

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Posten 8B Schwefel S

Versuch 2: Die Erscheinungsformen von Schwefel (Streiff)



Material: Reagenzglas, Spatel, Brenner, Schwefelpulver oder Stangenschwefel,

Becherglas 250 ml



Durchführung: Fülle das Reagenzglas zu einem Drittel mit Schwefelpulver. Erwärme sehr

langsam unter Schütteln. Stelle die Flamme am Anfang sehr klein. Beobachte

die Farb- und Zustandsänderungen. Nimm das Reagenzglas zum Beobachten

aus der Flamme.





Farbe: Zustand:



gelb Pulver



cognacfarbig schmilzt



braun geschmolzen









Wenn aller Schwefel geschmolzen ist, erhitze die dünnflüssige Schmelze sehr

stark. Giesse am Schluss die heisse flüssige Masse schnell in das mit Wasser

gefüllte Becherglas. Fische den Schwefel mit dem Spatel heraus. Beschreibe

den Zustand:





Zuerst zäh, dann langsam erstarrend





Bewahre den Schwefel auf. Beobachte ihn während 15 Minuten. Beschreibe

die Änderungen.





Der zähflüssige, braune Schwefel wird wieder hart und gelb.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 21

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Posten 8C Schwefel S

Versuch 3: Wir stellen Schweflige Säure her





Material: ca. 1/2 Erbsengrösse Stangenschwefel (S), Sauerstoff (O2) ab Flasche, Brenner,

Standglas, Uhrglas, Verbrennungslöffel



Ausführung:



1. Standglas ca. 1 cm hoch mit destilliertem Wasser (H 2O) füllen,

nur einige Körnchen Kaliumpermanganat dazugeben und gut

auflösen lassen, damit sich das Wasser gleichmässig einfärbt.



2. Standglas sorgfältig mit Sauerstoff auffüllen und sofort mit dem

Uhrglas zudecken.



3. Schwefel auf den Verbrennungslöffel geben, in der

Brennerflamme entzünden, sofort ins Standglas halten und

dieses soweit möglich zudecken, damit das beissende Gas

nicht in die Atmungsluft gelangt! Warten bis der Schwefel restlos

verbrannt ist.



4. Nach ca. 1 Min. den Löffel herausnehmen, in Wasser legen und

das Standglas sofort wieder verschliessen. Bewege nun das

Wasser im Standglas leicht und beobachte was passiert.



5. Lass das restliche Gas ausserhalb des Schulzimmers ins Freie entweichen.



6. Prüfe nun das Wasser auf den pH-Wert. Was stellst du fest?



2. Auswertung



Beschreibe, wie der Schwefel verbrennt (von Anfang an!)

Brennt mit bläulicher Flamme. Der Schwefel schmilzt und erscheint glasklar.





Beschreibe, das Verbrennungsprodukt Schwefeldioxid:



Stechend riechendes Gas



Welche Wirkung hat das Schwefeldioxidgas auf das angefärbte Wasser?

Das Wasser wird entfärbt.

pH-Wert des Wassers: ca. 3 - 4

Feststellung:

leicht sauer (Schweflige Säure: H2SO3)

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 22

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Posten 9 Chlor Cl

Chlor kommt in der Natur nie in elementarer Form vor. Chlor ist ein gelbgrünes, giftiges Gas

von stechendem Geruch. Es ist sehr reaktionsfähig und verbindet sich gern mit Metallen.

(eventuell Lehrerversuch)



Er wird verwendet für

Desinfektionsmittel für Wasser (Trinkwasser, Hallenbäder), Bleichmittel für Stoffe und

Papier, chemische Industrie (PVC, Salzsäure), Kampfgas (1915)





Versuch 1: Wir stellen Chlorgas her durch Elektrolyse



Material: U-Rohr, 2 Graphitstäbe mit Stopfen, Kabel, Batterie 4,5 Volt, Salzsäurelösung

(HCl-Lösung, 10%)



Durchführung: Man füllt die verdünnte Salzsäure in das U-Rohr, steckt die Elektroden in die

Flüssigkeit und verbindet die Elektroden mit der Taschenlampen-

+ - batterie. Die Salzsäure wird aufgespalten in ihre Elemente, nämlich

H und Cl.

Rieche an den Öffnungen. An welchem Pol entsteht Chlor?

Cl am Plus-Pol / am Minus-Pol entsteht H2





Chlor Wasserstoff



Wie nennt man die Aufspaltung einer Verbindung in die

verschiedenen Elemente?

Synthese





Als Cl / H2 Gemisch explosiv! (Chlorknallgas)

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 23

Elemente-Werkstatt LÖSUNGEN









Posten 10A Kohlenstoff C

Kohlenstoff tritt in der Natur in elementarer Form als Graphit und als Diamant auf. Russ ist fein

verteilter Graphit.



Eigenschaften und Verwendung von:

Graphit: Grauschwarz, sehr weich, Kohle-Elektroden, Bleistiftminen, Schmiermittel,

Moderator in Atomreaktoren

Diamant: farblos, sehr hart, Nichtleiter, Metallbearbeitungswerkzeuge, Diamantlager,

Schmuckgegenstände



Kohlenstoff ist ein reaktionsträges Element. Bei höherer Temperatur reagiert es mit Sauerstoff

und bildet Kohlendioxid CO2. Erdöl enthält Verbindungen von Kohlenstoff mit Wasserstoff. Sie

werden deshalb Kohlenwasserstoffe genannt.









Versuch: Fein verteilter Kohlenstoff kann Farbstoffe aufnehmen (=Aktivkohle)



Material: 2 Erlenmeyer 250 ml, 1 Trichter mit Faltenfilter, Farblösung (z.B. Malachitgrün,

Methylenblau, Coca, Randensaft, etc), Aktivkohle , Spatel



Ausführung: In den einen Erlenmeyer gibt man zur Hälfte Wasser und färbt mit sehr wenig

Farbstoff leicht an. Nun gibt man einige Spatel Aktivkohle zu und schüttelt, bis

die Farbe verschwunden ist. Anschliessend wird in den zweiten Erlenmeyer

filtriert.



Beobachtung: Die Flüssigkeit entfärbt sich nach einigen Minuten und wird von der Kohle

schwärzlich. Nach dem Filtrieren ist das Wasser wieder klar.





Merke:



Aktivkohle wird aus verkohlten Pflanzen- oder Tierkörpern gewonnen. Sie besteht aus

Körnern mit zahlreichen feinen Rillen und Kanälchen. Die winzigen Aktivkohlestäubchen

sind also schwammige Gebilde mit vielen Hohlräumen. Sie haben eine besonders grosse

Oberfläche, an der viele Stoffe zäh haften bleiben. Das Haften eines Stoffes an der

Oberfläche eines Feststoffes nennt man Adsorption.



Übrigens: 1 g hochwertige Aktivkohle besitzt eine Oberfläche von ca. 1'000 m 2. Das

entsprich der Grundfläche von 10 Schulzimmern!

Mit Aktivkohle lässt sich nicht nur Wasser reinigen. Man verwendet Aktivkohle auch in Filtern

von Dampfabzügen, Gasmasken und ... Schuheinlagen!

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 24

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Posten 10B Kohlenstoff C



Versuch : Welche Stoffe enthalten Kohlenstoff?





Material: Porzellanschalen, Reagenzgläser, Reagenzglashalter, Zündhölzer, Brenner,

Kerzen, Zucker, Heizöl, Fett, Kunststoff, Kreide



Durchführung: Versuche mit jeweils ungefähr 1 cm3 der obenstehenden Stoffe durch Erhitzen

oder durch Anzünden herauszufinden, ob der betreffende Stoff Kohlenstoff in

seiner schwarzen Form enthält. Kreuze in der Tabelle die entsprechende Spalte

an. (eventuell Demo-Versuche)



Beachte: Achte auf gute Lüftung. Einige Stoffe bilden Rückstände, die du fast nicht mehr

entfernen kannst. Erhitze also nicht mehr als nötig und reinige den Arbeitsplatz

wieder.









Stoff enthält Kohlenstoff enthält keinen Kohlenstoff



Kerzenwachs X



Zucker X



Heizöl X



Fett X



Kunststoff (Zeigetasche) oder X



Kunststoff (alter Kugelschreiber) X



Kunststoff (Acrylglasresten) X



Kreide X

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 25

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Posten 11A Kohlendioxid C02



Kohlendioxid ist ein farbloses und geruchloses Gas. Unter erhöhtem Druck kann es verflüssigt

und in schwarzen Stahlflaschen transportiert werden. Lässt man flüssiges Kohlendioxid

austreten, so entsteht Trockeneis, das als Kühlmittel verwendet wird. Getränke enthalten

ebenfalls Kohlendioxid, welches das Getränk angenehm säuerlich und haltbar macht.



Die Pflanzen brauchen Kohlendioxid zur Produktion von Traubenzucker. (Photosynthese)



Der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ist in den letzten Jahren stark gestiegen, wegen der

Verbrennung von Erdölprodukten. Dadurch vermindert sich die Abstrahlung von Wärme ins

Weltall. Die Durchschnittstemperatur auf unserer Erde steigt (Treibhauseffekt). Dies kann unser

Klima durcheinander bringen und der Landwirtschaft schaden.









Versuch: Nachweis von Kohlendioxid in der Atemluft









Material: Reagenzglas, Glasrohr, Kalkwasser Ca(OH)2



Durchführung: Fülle das Reagenzglas zu einem Drittel mit Kalkwasser. Blase behutsam und

anhaltend durch das Glasrohr mit dem Kalkwasser.



Beobachtung:

Das Wasser wird weisslich trüb









Erklärung: Unsere Nahrung enthält Kohlenstoff, welcher in unserem Körper zu

Kohlendioxid verbrannt und durch die Atmung ausgeschieden wird.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 26

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Posten 11B Kohlendioxid C02



Versuch : Reaktion von Salzsäure und Kalk (Raaf)









Material: Tropftrichter, Erlenmeyerkolben, Auffanggläser, Salzsäure halbkonzentriert,

Kalksteine oder Marmor, Schneckenhäuschen, Kreide, Glimmstab,

Zündhölzer, Glasröhrchen, Kunststoffschlauch, Unterlage



Durchführung: In den Erlenmeyerkolben gibt man kleine Stücke Kalkstein. Aus dem

Tropftrichter lässt man langsam die Salzsäure herunter tropfen.

Führe nach ungefähr 5 Minuten eine brennende Kerze in das Auffangglas

(siehe Bild).



Beachte: Salzsäure ist gefährlich

Schutzbrille tragen

Vorsichtig arbeiten

Kleine Mengen Säure verwenden



Beobachtung:

Die Kalksteine lösen sich unter "Sprudeln" auf. Eine brennende Kerze erlischt. Im

Auffangglas ist Kohlendioxid entstanden, das sich im Standglas sammelt (schwerer als Luft).

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 27

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Posten 11C Kohlendioxid C02



Versuch 1A: Eigenschaften von Kohlendioxid



Material: Becherglas, Zündhölzer, Kerze mit Drahthalter, Kohlendioxid



Durchführung: Fülle in ein hohes Becherglas etwas Kohlendioxyd aus der Stahlflasche. Führe

nun die brennende Kerze in das Becherglas. Du kannst so den Pegel des

Kohlendioxidgases bestimmen.



Aufgabe: Zähle zwei Eigenschaften von Kohlendioxid auf.



oder







Versuch 2B: Eigenschaften von Kohlendioxid





Material: Becherglas, Zündhölzer, Kerze, Kohlendioxid



Durchführung: Stelle eine brennende Kerze in ein Becherglas. Giesse aus einem zweiten

Becherglas Kohlendioxid hinzu.









CO2





Beobachtung:





Die Flamme erlischt. Das schwere Kohlendioxid verdrängt den Sauerstoff der Luft.

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 28

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Glossar zur Elemente – Werkstatt



Adsorption, adsorbieren Stoffe haften an der Oberfläche eines anderen Stoffes

Analyse Zerlegung einer Verbindung in die Elemente

Bauxit wichtigstes Aluminiumerz, benannt nach dem ersten Fundort Les

Baux in Frankreich

chemische Reaktion eine Umwandlung von Stoffen, bei der aus den Ausgangsstoffen

neue Stoffe gebildet werden. Chem. Reaktionen sind stets von

einer Energieumwandlung begleitet

Dichte eine charakteristische Eigenschaft der Stoffe: Quotient aus

Masse (g) und Volumen (cm3), bei Gasen g/l (dm3)

Edelgase Sie sind besonders reaktionsträge: Helium (He), Neon (Ne),

Argon (Ar),... Sie bilden im Periodensystem die VIII Hauptgruppe

Edelmetalle Metalle, die sich nicht oder nur schlecht mit Sauerstoff

verbinden: Platin (Pt). Gold (Au), Silber (Ag)

Elektroden Übergangsstellen in elektrischen Stromkreisen von meist

metallischen Leitern in Flüssigkeiten oder Gasen.

Elektrolyse Zerlegung einer chem. Verbindung mit Hilfe elektrischer Energie

elementar als reines Element in der Natur vorkommend

endotherm bei einer chem. Reaktion wird Wärme aus der Umgebung

aufgenommen

exotherm bei einer chem. Reaktion wird Wärme frei

gediegen wie elementar, als reines Element in der Natur vorkommend

H2 Wasserstoffmolekül

H 2O Wassermolekül

Halogene eine Elementgruppe (VII Hauptgruppe im Periodensystem), die

mit Metallen Salze bilden: Fluor (F), Chlor (Cl), Brom (Br), Iod (J)

HCl Salzsäure (Chlorwasserstoff-Gas in Wasser gelöst)

Kautschuk Milchsaft des Kautschukbaumes, Rohstoff für die

Gummiherstellung

Kohlenwasserstoffe Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff, Erdöl und Erdgas

sind Kohlenstoff-Wasserstoff-Verbindungen

Korrosion, korrodieren chemische Veränderung an der Oberfläche fester Stoffe,

angreifen, zerstören

Legierung Gemisch aus zwei oder mehreren Metallen, das in der Schmelze

hergestellt wird

Natriumchlorid Kochsalz (NaCl)

O2 Sauerstoffmolekül

Oxid Verbindung eines Elementes mit Sauerstoff z.B Magnesiumoxid,

Eisenoxid, ...)

Oxidation, oxidieren Reaktion, bei der (sich) ein Stoff mit Sauerstoff reagiert

(verbindet)

pH-Wert Mass für die Stärke von Säuren und Laugen (Mass für den Gehalt

einer Lösung an H+ - oder OH- Ionen)

Reduktion, reduzieren Reaktion, bei der einem Stoff Sauerstoff entzogen wird

(Umkehrung einer Oxidation)

Sulfid Metalle reagieren mit Schwefel und bilden die entsprechenden

Sulfide (Zinksulfid, Eisensulfid...)

Synthese Aufbau einer Verbindung aus Elementen

vulkanisieren Kautschuk in Gummi umwandeln, Gummiteile miteinander

verbinden

ZnCl Zinkchlorid: Chem. Verbindung aus Zink und Salzsäure, dabei

wird Wasserstoff frei

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 29

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Steckbrief zu den Metallen der Elementen-Werkstatt



Name und Aussehen Verwendung Eigenschaften Vorkommen Dichte () /

Symbol Schmelztemp.



Aluminium Al weiss, glänzend im Flugzeugbau, weich, in der Natur nur in Form von 2,70 g/cm3

für Fahrräder und Leichtmetall, Aluminiumerzen: Tonerde und 660°C

Gebrauchsgegenstände widerstandsfähig Bauxit,

gegenüber grosse Vorräte im Erdboden,

Witterungseinflüssen und aufwendige und kostspielige

vielen Chemikalien, Gewinnung,

die Oxidschicht wirkt wie ein Al wurde erst vor 200 Jahren

gute Schutzhülle entdeckt

Blei Pb bläulich-weiss, Taucher befestigen an ihren sehr weich, in der Natur nur in Form von 11,34 g/cm3

glänzend Kleidern Blei zur gut verformbar, Verbindungen 327°C

Verminderung des Auftriebs, beständig an der Luft,

zur Einfassung von Schwermetall,

Glasteilen bei Glasfenstern, bildet schnell eine

Bleiakku im Auto, Oxidschicht

Bleischürzen schützen vor Achtung: Bleiverbindungen

Röntgenstrahlen, und –dämpfe sind giftig

Legierung mit Zinn dient

zum Löten von Metallen

Eisen Fe grau-weiss, meistens in der Legierung Roheisen ist hart und in der Natur ganz selten rein 7,78 g/cm3

glänzend von Stahl, spröde, (Eisenmeteorite), 1535°C

vielseitiger Werkstoff: lässt sich gut giessen, meistens als Erz (Magnetit,

Werkzeuge, Nägel, Wasser und Luft zerstört Pyrit)

Maschinenteile, Schiffsbau, Eisen: Rost (Eisenoxid) vierthäufigstes Element der

Eisenbahnschienen, Erdkruste

Armierungsstahl,

Brückenbau

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 30

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Kupfer Cu braun-rot, für Dachabdeckungen und weich, in der Natur selten rein, 8,92 g/cm3

glänzend Dachrinnen, durch die Witterung bildet meistens als Kupfererze 1083°C

Gas- und Wasserleitungen, das Kupfer eine grüne

Baustoff in der Oxidschicht,

Elektrotechnik (Kabel), zweitbester elektrischer

für Legierungen von Bronze Leiter,

und Messing leitet die Wärme sehr gut

ältestes Gebrauchsmetall,

seit ca. 10'000 Jahren

Magnesium Mg grau, matt Flugzeug – und Motorenbau weich Mg ist am Aufbau der Erdrinde 1,74 g/cm3

Magnesiumoxid, Leichtmetall beteiligt 650°C

(Magnesia) wird beim reagiert mit Sauerstoff zu

Geräteturnen verwendet Magnesiumoxid,

verbrennt mit leuchtender

Flamme

Mg ist am Aufbau des

Chlorophylls beteiligt

Silber Ag hell-grau, Elektrotechnik, Herstellung weich selten rein in der Natur 10,5 g/cm3

glänzend von Filmen und Fotopapier, bester elektrischer Leiter häufiger sind die Silbererze, 961°C

für Schmuck, med. Geräte, Sliberverbindungen sind vermischt mit Blei

Münzen, Bestecke, lichtempfindlich

silberhaltige Salben helfen

bei Hautkrankheiten

Ag schon bei den Ägyptern

vor 6000 Jahren bekannt

Zink Zn grau-weiss, Bauteil in den Batterien, weich, dehnbar, in der Natur nur als 7,14 g/cm3

glänzend für Abdeckungen und Schwermetall, Verbindung: Zinksulfid 420°C

Dachrinnen, beständig gegen (Zinkblende)

Beschichtung von Eisen als Witterungseinflüsse,

Rostschutz,

für Gehäuse von Kameras,

Autoteile,

für Legierungen mit Kupfer

Naturlehre: Aufbau der Stoffe 31

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Steckbrief zu den Nichtmetallen der Elementen-Werkstatt

Name und Aussehen Verwendung Eigenschaften Vorkommen Dichte () /

Symbol Schmelztemp.



Chlor Cl gelbgrünes Gas Desinfektion von stechender Geruch kommt nur in 2,95 g/l (dm3)

Trinkwasser und giftig, Verbindungen vor, bei 20°C

Schwimmbadwasser schwerer als Luft, Cl wird aus Kochsalz -101° C

Herstellung von Farben, reagiert mit Metallen zu (Natriumchlorid)

Arzneimitteln, Salzen, Chlor gehört zu den gewonnen,

Lösungsmitteln und „Salzbildnern“ (Halogene) Wasserstoff und Chlor in

Kunststoffen (PVC) Wasser gelöst ergibt

Salzsäure

Kohlenstoff C Zwei Diamant: geschliffen als Diamant: härtester Stoff, Diamant: elementar in der Diamant:

Erscheinungsformen: Schmuckstein, (Brilliant) leitet den el. Strom nicht, Natur, selten 3,51 g/cm3

Diamant: durchsichtig,Rohdiamanten in widerstandsfähig Bei Temperaturen zwischen

stark lichtbrechend Bohrköpfen für hartes gegenüber Chemikalien 1200°-1500° C wandelt sich

Gestein, Trennscheiben Diamant in Graphit um. Der

für Beton Vorgang lässt sich unter

Graphit: Bleistiftminen, Graphit: weich, fühlt sich hohem Druck bei 3000° C Graphit:

Graphit: grau, Schmiermittel, fettig an, umkehren. (künstliche 2,25 g/cm3

undurchsichtig Schleifkontakte für leitet den el. Strom, Diamanten).

Elektromotoren, widerstandsfähig Industriediamanten sind

Elektroden in Batterien gegenüber Chemikalien häufig künstlich

Schwefel S gelb, blassgelb, je Grundstoff in der chem. fest, häufig elementar in der 2 g/cm3

nach Erscheinungsform Industrie, verschieden je nach Natur 119° C

Sprengstoff, Erscheinungsform

Medizin, Zündhölzer

Kohlenstoff CO2 farb-, geruch- und beigemischt in schwerer als Luft, erstickt 0,03 % in der frischen Luft 1,98 g/l (dm3)

geschmackloses Gas Mineralwassern, ergibt das Feuer und 4% in der bei 20°C

einen erfrischenden löslich im Wasser, Ausatmungsluft, Entsteht -79°C

Geschmack Treibhausgas bei der Verbrennung von

In Feuerlöschern, Kohlenstoff

festes Kohlendioxid als

Trockeneis



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