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GB_3.0__Technik

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					        Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz § 5                                                                              Blatt 3.0
3.0     Arbeitsplätze im Bereich Technik
        Mit dieser Gefährdungsbeurteilung wird die Situation am Tag der Beurteilung
        dokumentiert. Bei Mängeln werden verbessernde Maßnahmen im Feld
        Bemerkungen dokumentiert.

        Organisationseinheit:                                                  Teilbereich:

        erstellt durch:                                        am:                                  Erstbeurteilung

        letzte Beurteilung am:                                                                      Wiederkehrende Beurteilung nach ca. 5 Jahren

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        Zahl der Mitarbeiter:                                   Raum-Nummern:

        Unterschrift des Leiters der Organisationseinheit:


        Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder         Erfüllt Ent- Bemerkungen
        den Standards des Klinikums der Universität Würzburg                           Ja    Nein fällt
3.0     Allgemeine Gefährdungen im Technischen Bereich
3.0.1   Dem Verantwortlichen steht ein Sicherheitsbeauftragter beratend zur Verfügung.                  Name des/r Sicherheitsbeauftragten:

3.0.2   Eine Unterweisung nach § 12 ArbSchG wird jährlich durchgeführt und dokumentiert.

3.0.3   Die Übertragung von Aufgaben erfolgt nur auf Beschäftigte, die auch dafür befähigt
        sind.
3.0.4   Erforderliche arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen werden beim
        Betriebsarzt regelmäßig veranlasst.




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         Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder           Erfüllt Ent- Bemerkungen
         den Standards des Klinikums der Universität Würzburg                             Ja    Nein fällt
3.0.5    Die besonderen Maßnahmen zum Schutz für Jugendliche (JArbSchG) werden
         eingehalten.
3.0.6    Die besonderen Maßnahmen zum Schutz für werdende und stillende Mütter werden
         eingehalten.
3.0.7    Das Merkblatt "Mutterschutz" des Betriebsarztes wird werdenden Müttern zur
         Kenntnis gegeben
3.0.8    Für gefährliche Arbeiten sind gesonderte Betriebsanweisungen vorhanden.
3.0.9    Für Geräte und ggf. für Sonderräume sind Betriebsanweisungen vorhanden.
3.0.10   Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Schutzbrillen, Schutzkittel, Handschuhe
         etc. wird in ausreichender Menge vorgehalten und auf Funktionsfähigkeit geprüft.

3.0.11   Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wird getragen:
                                 - geschlossenes trittsicheres Schuhwerk
                                 - Schutzbrillen
                                 - Kittel (schwer entflammbar)
                                 - Handschuhe
3.0.12   Erforderliche Gebots- und Verbotskennzeichen sind angebracht.
3.0.13   Für Räume, die nach dem Leitfaden für Umbau- und Instandhaltungsarbeiten als
         Gefahrenbereiche gelten, wird der Zutritt von Fremdpersonal erst nach Freigabe
         ermöglicht.
3.1      Erste Hilfe, Notfälle
3.1.1    Ein Notfallplan liegt aus.
3.1.2    Ein Notruftelefon ist jederzeit erreichbar.
3.1.3    Ersthelfer sind in ausreichender Zahl benannt. (10 % der Versicherten)
3.1.4    Die Ersthelfer besuchen regelmäßig Auffrischungskurse.
3.1.5    Erste Hilfe Kasten ist vorhanden und wird mindestens jährlich auf Vollständigkeit
         und Verbrauchsdatum überprüft.
3.1.6    Ein Verbandbuch über alle, auch leichte Verletzungen, wird geführt und mindestens
         5 Jahre aufbewahrt.
3.1.7    Augenduschen werden monatlich geprüft. Bei Installationsarbeiten im Wassernetz
         ist eine Funktionsprüfung durchzuführen.
3.1.8    Körperduschen werden alle 3 Monate geprüft. Bei Installationsarbeiten im
         Wassernetz ist eine Funktionsprüfung durchzuführen.
3.2      Brandschutz
3.2.1    Brandschutzmaßnahmen sind durch eine Brandschutzordnung geregelt.
3.2.2    Die Brandschutzordnung ist allen Beschäftigten bekannt.
3.2.3    Alarmeinrichtungen sind jederzeit erreichbar. Sie werden regelmäßig auf ihre
         Funktion hin überprüft.
3.2.4    Fluchtwege und Notausgänge sind gekennzeichnet und werden frei gehalten.




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         Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder            Erfüllt Ent- Bemerkungen
         den Standards des Klinikums der Universität Würzburg                              Ja    Nein fällt
3.2.5    Fluchtwege führen auf kürzestem Weg ins Freie.
3.2.6    Die Türen schlagen im Verlauf des Fluchtweges in Fluchtrichtung auf.
3.2.7    Notausgänge lassen sich von innen ohne fremde Hilfsmittel jederzeit leicht öffnen
         (z.B. Panikschloss).
3.2.8    Alle Aufzugstüren sind mit dem Hinweis versehen: "Aufzug im Brandfall nicht
         benutzen".
3.2.9    Die Standorte der Brandmelder sind allen Beschäftigten bekannt.
3.2.10   Löscheinrichtungen (Feuerlöscher, Steigleitungen, Löschschläuche, CO 2-
         Einrichtungen) werden regelmäßig im Abstand von 2 Jahren überprüft.
3.2.11   Feuerlöscheinrichtungen sind jederzeit schnell und leicht erreichbar.
3.2.12   Brand- und Rauchschutztüren werden stets geschlossen gehalten bzw. es ist
         sichergestellt, dass sie im Gefahrfall selbsttätig schließen.
3.2.13   Einmal jährlich wird die Räumung des Gebäudes in einer Evakuierungsübung
         geübt.
         Gefärdungen durch das Arbeitsumfeld
         Tätigkeiten an stationären Arbeitsplätzen
3.3      Raumausstattung
3.3.1    Die Arbeitsräume haben eine ausreichende Grundfläche. (Empfehlung mindestens
         8 m2 )
3.3.2    Die Raumhöhe ist ausreichend. (Empfehlung 2,50 m)
3.3.3    Für jeden Beschäftigten ist eine ausreichend freie Bewegungsfläche gegeben.
         (Empfehlung mindestens 1,5 m 2 )
3.3.4    Genügend Tageslicht für den Arbeitsplatz ist vorhanden.
3.3.5    Glastüren sind in Augenhöhe kenntlich gemacht (Aufkleber oder ähnliches)
3.3.6    Zu den Arbeitsräumen ist eine sinnvolle Zugangsregelung getroffen.
3.4      Raumklima
3.4.1    Eine ausreichende Lüftung ist sichergestellt.
3.4.2    Eine ausreichende Raumlufttemperatur wird eingehalten.
3.4.3    Zugluft wird vermieden.
3.5      Arbeitsplatzausstattung
3.5.1    Schreibtische, Arbeitstische, Regale, Schränke, Stühle und Stehhilfen sind
         standsicher.
3.5.2    Papierschneidegeräte, Aktenvernichter und andere Geräte entsprechen den
         Sicherheitsanforderungen (z. B. GS-, CE-Zeichen)
3.5.3    Schubladenschränke sind mit einer Aufziehsperre versehen, die das Aufziehen nur
         einer Schublade zulassen.
3.5.4    Für Ablagehöhen von mehr als 1,8 m sind geeignete Aufstieghilfen (z. B.Trittleiter)
         vorhanden.




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         Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder              Erfüllt Ent- Bemerkungen
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3.5.5    Die zulässige Regallast wird eingehalten.
3.5.6    Ecken und Kanten an Einrichtungsgegenständen sind so gestaltet, dass
         Verletzungen vermieden werden.
3.6      Arbeitsplatzanordnung
3.6.1    Die Voraussetzungen für die Einnahme einer ergonomisch günstigen Körperhaltung
         sind gegeben.
3.6.2    Freier Raum für die Unterbringung der Beine und Füße ist gewährleistet.
3.7      Beleuchtung
3.7.1    Die Beleuchtung entspricht den Arbeitsanforderungen.
3.7.2    Beschattungsmöglichkeiten sind, wenn erforderlich, gegeben.
3.8      Bildschirmarbeitsplätze
3.8.1    Bildschirme sind blendfrei aufgestellt.
3.9      Sturz, Absturz, Stolpern
3.9.1    Stolperstellen, z. B. Kabelführungen, Schwellen, defekte Bodenbeläge, werden
         vermieden
3.9.2    Verkehrswege werden jederzeit freigehalten.
3.9.3    Fußböden sind eben und rutschhemmend ausgeführt, Höhenunterschiede z. B.
         Stufen, Türschwellen sind gut zu erkennen.
3.9.4    Leitern und Tritte unterliegen einer jährlichen Sichtprüfung durch eine befähigte
         Person.
3.10     Hygiene
3.10.1   Nach Geschlechtern getrennte Umkleidemöglichkeiten sind vorhanden..
3.10.2   Getrennte Aufbewahrungsmöglichkeiten für Straßenkleidung und Arbeitskleidung
         bzw. persönlicher Schutzausrüstung stehen zur Verfügung.
3.10.3   Die Arbeitskleidung und persönliche Schutzausrüstung wird regelmäßig gewechselt
         und gereinigt.
3.10.4   Es besteht die Möglichkeit sich vor Eintritt in die Pausen und nach Beendigung der
         Tätigkeit die Hände zu waschen.
3.10.5   Essen, Trinken und Rauchen sind im Arbeitsbereich untersagt.
3.10.6   Arbeitsflächen und Fußböden werden gereinigt.
3.11     Elektrizität
3.11.1   Alle Verteiler, Leitungen, Stecker, Steckdosen und elektrische Geräte sind in einem
         einwandfreien Zustand.
3.11.2   Offensichtlich defekte elektrische Geräte mit beschädigter Anschlussleitung werden
         sofort aus dem Verkehr gezogen und der sachgerechten Reparatur durch eine
         Elektrofachkraft zugeführt.
3.11.3   Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel werden regelmäßig geprüft.
         (Technischer Betrieb)




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        Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder           Erfüllt Ent- Bemerkungen
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3.11.4 Arbeiten an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln werden nur von
        Elektrofachkräften ausgeführt.
3.11.5 Elektrostatische Aufladungen werden durch Potentialausgleich verhindert.
3.11.6 Schutz gegen direktes Berühren ist vorhanden (Isolierung, Abdeckung, sicherer
        Abstand)
3.11.7 FI-Schutzschalter in Unterverteilungen werden mit der BGV A3 Prüfung vom
        Technischen Betrieb geprüft.
3.11.8 Mehrfachsteckdosen sind vertikal (an Wänden, Stützen, Brüstungen) befestigt.
3.12    Einwirkung von Hitze und Kälte
3.12.1 Berührungsschutz zu heißen und kalten Medien, Oberflächen und offenen Flammen
        ist vorhanden.
3.12.2 Gefahrenstellen in Hitze- und Kältebereichen sind abgeschirmt oder
        gekennzeichnet.
3.13    Lärm
3.13.1 Der Lärmpegel wird so niedrig gehalten, wie es nach Art des Betriebes und dem
        Stand der Technik möglich ist.
3.13.2 Die Geräte sind gekapselt.
3.13.3 Lärmbereiche sind abgetrennt und gekennzeichnet, dort wird Gehörschutz bereit
        gestellt (Ab 85 dB(A) wird Gehörschutz getragen)
3.14    Psychische Belastungen
3.14.1 Die Kommunikation unter den Beschäftigten sowie zu den Vorgesetzten wird
        ermöglicht (z. B. Arbeitsgruppenbesprechungen).
3.14.2 Regelmäßige Mitarbeitergespräche werden geführt.
3.14.3 Mitarbeiter haben die Möglichkeit vorzuschlagen, wie Arbeitsabläufe in ihrem
        Arbeitsumfeld effektiver und mitarbeiterfreundlicher gestaltet werden könnten.
3.14.4 Mitarbeiter werden bei der Bewältigung ihrer Aufgaben sozial unterstützt.
3.14.5 Mitarbeiter werden durch Fort- und Weiterbildung gefördert.
3.14.6 Die Entwicklungsmöglichkeit der Mitarbeiter wird durch abwechslungsreiche
        (organisatorische, planende, ausführende) Aufgaben gefördert.
3.14.7 Mitarbeiter werden in die ihren Arbeitsplatz betreffenden Entscheidungsprozesse
        eingebunden.
3.14.8 Arbeitsabläufe sind so gestaltet, dass die Gesundheit der Beschäftigten geschützt
        und die Aufgabendurchführung ermöglicht wird.
3.14.9 Mitarbeiter sind entsprechend ihrer Fähigkeiten, Fertigkeiten und Qualifikationen
        eingesetzt.
3.14.10 Hoher Termindruck sowie Unter- und Überforderung werden minimiert.
3.14.11 Verantwortung wird delegiert.
3.14.12 Zuständigkeiten sind transparent und eindeutig geregelt.




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        Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder         Erfüllt Ent- Bemerkungen
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3.14.13 Unklare Zielvorgaben und widersprüchliche Arbeitsanweisungen werden vermieden.

3.14.14 Die Mitarbeiter können die Einbindung ihrer Tätigkeit in das Arbeitsergebnis
        nachvollziehen.
          Tätigkeiten an mobilen Arbeitsplätzen
3.15      Schutzziele und Maßnahmen
3.15.1    Für die spezifischen Arbeitsabläufe an mobilen Einsatzorten sind Regeln erstellt.
3.15.2    Eine Notrufmöglichkeit ist gewährleistet.
3.15.3    Bei alleine arbeitenden Personen ist eine Überwachung gewährleistet.
3.15.4    Es werden besondere Vorkehrungen für Arbeitsplätze mit Absturzgefahr getroffen.
3.15.5    Es werden besondere Vorkehrungen getroffen, um bei Gefahr ggf. die Arbeitsplätze
          sicher verlassen zu können (Fluchtmöglichkeiten).
3.15.6    Es werden Vorkehrungen zum vorbeugenden Brand- und Explosionsschutz
          getroffen.
3.15.7    Es ist sichergestellt, dass bei Arbeiten in Sicherheitsbereichen (Umgang mit
          Biologischen Arbeitsstoffen, radioaktiven Stoffen …) vorab das Einverständnis des
          zuständigen Projektleiters bzw. des zuständigen Strahlenschutzbeauftragten
          eingeholt wird.
3.15.8    Es ist sichergestellt, dass bei Arbeiten in Sicherheitsbereichen (Umgang mit
          Biologischen Arbeitsstoffen, radioaktiven Stoffen …) vor Arbeitsaufnahme vor Ort
          Unterweisungen durchgeführt werden.
3.15.9    Erforderliche medizinische Vorsorgeuntersuchungen werden regelmäßig
          veranlasst.
3.15.10   Bei Allergiegefährdung werden medizinische Untersuchungen veranlasst.
3.15.11   Es werden Maßnahmen zum Schutz der Haut und der Atemorgane getroffen.
3.15.12   Es werden persönliche Schutzausrüstungen (PSA) wie Schutzhelm,
          Sicherheitsschuhe ggf. Atemschutz getragen.
3.15.13   Es sind geeignete Schutzmmittel gegen Witterungseinflüsse vorhanden und diese
          werden auch benutzt.
3.15.14   Handgeführte Maschinen werden nur mit Überlastsicherungen und
          Rutschkupplungen verwendet.
3.15.15   Es werden isolierte Werkzeuge benutzt.
3.15.16   Es wird darauf geachtet, dass beim Mitführen von Schneidwerkzeugen die
          Schneiden immer abgedeckt sind.
3.15.17   Auf öffentlichen Straßen wird der Reparaturbereich mit Warneinrichtungen
          abgesperrt oder durch Posten gesichert.




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         Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder    Erfüllt Ent- Bemerkungen
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3.16     Gefährdungen durch Gefahrstoffe




                  Krebsgefahr   Entzündbar   Gesundheitsgefahr   Ätzend   Akut giftig   Umweltgefährdend

3.16.1   Betriebsanweisungen für den Umgang mit Gefahrstoffen sind vorhanden und die
         Beschäftigten werden anhand dieser mindestens jährlich unterwiesen.
         (Dokumentation im Unterweisungsbuch)
3.16.2   Ein Verzeichnis aller Gefahrstoffe mit Namen, Gefahrenbezeichnung, Menge und
         Verwendungsort wird geführt und dieses jährlich überprüft.
3.16.3   Alle Abfälle werden über die zentrale Sammelstelle für Sonderabfall entsorgt.
3.16.4   Gefahrstoffe werden korrekt (abgesaugt, in Auffangwannen, mit H- und P-Sätzen
         gekennzeichnet, unter Verschluss) gelagert.
3.16.5   Eine lüftungstechnische Anlage ist vorhanden und wird regelmäßig überprüft.
3.17     Hoch- und leichtenzündliche Stoffe und Zubereitungen
3.17.1   Brennbare Flüssigkeiten für den Handgebrauch werden nur in Behältern von
         höchstens 1 Liter Nennvolumen und größere Mengen werden in abgesaugten
         Sicherheitsschränken aufbewahrt.
3.17.2   Geräte, Regale und Gefäße sind geerdet. (Potentialausgleich)
3.17.3   Brandfördernde Stoffe werden getrennt von brennbaren Stoffen gelagert.
3.17.4   Zündquellen (offene Flammen, heiße Oberflächen, Funkenbildung) werden
         vermieden.
3.17.5   Es ist sichergestellt, dass Feuer-, Heiß- und Reparaturarbeiten nur nach
         schriftlicher Erlaubnis durchgeführt werden.
3.18     Umgang mit Chemikalien, Säuren und Laugen
3.18.1   Beim Umgang mit ätzenden und reizenden Stoffen werden persönliche
         Schutzausrüstungen (Schutzbrille mit Seitenschutz und oberer
         Augenraumabdeckung) und ggf. Schutzhandschuhe getragen)
3.18.2   Alle Arbeiten werden im Abzug durchgeführt, bei denen mit sehr giftigen und
         giftigen Stoffen gearbeitet wird oder bei denen gefährliche Dämpfe oder
         Schwebstoffe freigesetzt werden.
3.18.3   Gefahrstoffe, die gefährliche Dämpfe abgeben, werden dauerabgesaugt
         aufbewahrt.
3.19     Umgang mit Farben, Lacken Harzen, Verdünnungen
3.19.1   Bei Lackierarbeiten wird eine Partikelmaske getragen.




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         Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder          Erfüllt Ent- Bemerkungen
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3.19.2   Gefährliche Dämpfe (Aerosole, Nebel usw.) werden wirksam abgesaugt.
3.19.3   Farbreste und verunreinigte Betriebsmittel werden als Sondermüll entsorgt.
3.19.4   Entzündliche Verdünnungen werden dauerabgesaugt aufbewahrt.
         Lösemittelgetränkte Putzlappen werden nur in gut verschlossenen Metallbehältern
3.19.5   gesammelt.
3.20     Umgang mit Desinfektions- und Reinigungsmittel
3.20.1   Beim Umgang mit Konzentraten (ätzend oder reizend) wird eine Schutzbrille mit
         Seitenschutz und oberer Augenraumabdeckung getragen.
3.20.2   Beim Einsatz größerer Mengen (Flächendesinfektion, Grundreinigung,
         Versiegelung) wird auf ausreichende Lüftung geachtet.
3.20.3   Es werdenSchutzhandschuhe getragen, falls beim Umgang mit Konzentraten
         Hautkontakt nicht ausgeschlosssen werden kann.
3.20.4   Substitutionsmöglichkeiten werden geprüft.
3.21     Verwendung von Kühlschmierstoffen
3.21.1   Es ist sichergestellt, dass Kühlschmierstoffe nicht verkeimt sind (durch
         regelmäßiges Erneuern oder Zugabe geeigneter Zusätze).
3.21.2   Beim Ansetzen von wasserlöslichen Kühlschmierstoffen mit Aminkomponenten wird
         nur nitrat- und nitritfreies Wasser verwendet.
         Mechanische und physikalische Gefährdungen
3.22     Umgang mit rotierenden Teilen
3.22.1   Es werden geschlossene Systeme verwendet. (Abdeckung, Zwangsverriegelungen)

3.22.2   Ein Berührungsschutz ist soweit als möglich eingebaut (Kabinen, Hauben)
3.22.3   Ein leicht erreichbarer Notausschalter ist vorhanden.
3.22.4   Gefahrenbereiche sind gekennzeichnet oder abgesperrt.
3.22.5   Zu öffnende Teile sind gegen unbeabsichtigtes Zufallen gesichert.
3.22.6   Abschirmungen gegen wegfliegende Teile sind angebracht.
3.23     Einsatz von Druckbehältern
3.23.1   Druckgasflaschen werden
                  - nach Beendigung einer Versuchsreihe ins Gasflaschenlager gebracht
                  - in dauerbelüfteten Schränken aufgestellt
                  - hinter feuerhemmender Abschirmung aufgestellt
3.23.2   Druckgasflaschen sind gegen Umstürzen gesichert
3.23.3   Es werden dauerhaft wirksame Absaugungen bei sehr giftigen, giftigen,
         leichtentzündlichen, hochentzündlichen und krebserzeugenden Stoffen verwendet.

3.23.4   Für besonders gefährliche Gase werden kleine Druckgasflaschen verwendet.
3.23.5   Betriebsanweisungen sind vorhanden und ausgehängt.




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         Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder    Erfüllt Ent- Bemerkungen
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3.23.6   Es werden regelmäßige Prüfungen gemäß Betriebssicherheitsverordnung durch
         eine befähigte Person durchgeführt.

                  Mindestintervall:   - 10 Jahre (Druckprüfungen)
                                       - 5 Jahre (innere Prüfung)
                                       - 2 Jahre (äußere Prüfung)
3.23.7   Berührungsschutz zu heißen und kalten Medien, Oberflächen und offenen Flammen
         ist vorhanden.
3.23.8   Gefahrenstellen in Hitze- und Kältebereichen sind abgeschirmt oder
         gekennzeichnet.
         Spezielle Arbeitsplätze in Werkstätten
3.24     Schlosserarbeiten
          - Werkzeugmaschinen
3.24.1   Notausschalter sind vorhanden
3.24.2   Variable Punktabsaugung ist vorhanden
3.24.3   Kühlschmierstoffe werden regelmäßig erneuert
3.24.4   Späne- und Spritzschutz ist vorhanden
          - Handgeführte Werkzeuge und Maschinen
3.24.5   Dämpfe und Stäube werden an der Entstehungsstelle abgesaugt.
3.24.6   Es werden Maschinen mit Überlastsicherungen und Rutschkupplungen eingesetzt.
3.24.7   Bei Funkenbildung wird eine feuerhemmende Abschirmung verwendet.
3.24.8   Entzündliche Stoffe werden aus dem Arbeitsbereich entfernt.
3.24.9   Werkzeuge werden vor Verwendung einer Sichtkontrolle unterzogen.
3.25      - Schweißen und Löten
3.25.1   Eine Punktabsaugung ist vorhanden, welche Gase und Partikel sicher abführt.
3.25.2   Augen und Haut werden vor den Einwirkungen der Lichtbogen und offenen
         Flammen geschützt.
3.25.3   Es sind Einrichtungen vorhanden, welche Funken und Schweißperlen sicher
         abhalten.
3.25.4   Löschmittel werden bereit gehalten.
3.25.5   In den Gasschweißanlagen sind Flammenrückschlagsicherungen eingebaut.
3.26     Elektro- und Elektronikarbeiten
3.26.1   Bei Arbeiten an spannungsführenden Teilen werden folgende 5 Sicherheitsregeln
         beachtet:
                - Freischalten
                - Gegen Wiedereinschalten sichern
                - Spannungsfreiheit feststellen
                - Erden und Kurzschließen




                                                                              9
3.26.1



         Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder       Erfüllt Ent- Bemerkungen
         den Standards des Klinikums der Universität Würzburg                         Ja    Nein fällt
                - Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken u. abschranken.
3.26.2   Wenn ausnahmsweise unter Spannung gearbeitet werden muss:
         Vor Beginn der Arbeiten werden technische, organisatorische und personelle
         Sicherheitsmaßnahmen getroffen.

         Notausschalter sind an leicht erreichbaren Stellen montiert (Ausgänge,
         Einzelplätze).
3.27     Schreinerarbeiten
3.27.1   Es sind wirksame Späne-, Staub- und Splitterabsaugungen vorhanden.
3.27.2   Es sind Sägeblattabdeckungen und passende Spaltkeile vorhanden.
3.27.3   Die Werkzeugverkleidung ist mit dem Antrieb verriegelt.
3.27.4   Es sind geeignete Schiebestöcke vorhanden.
3.27.5   Schneidewerkzeuge werden bis auf die Schneidestelle und die Auswurföffnung für
         Späne abgedeckt.
3.27.6   Notausschalter sind an leicht erreichbarer Stelle angebracht.
3.27.7   Alle Fräswerkzeuge besitzen das BG-Prüfzeichen.
         Weitere spezifische Arbeitsplätze Technik
         Pforten- und Botendienst                                                                                   Blatt 3.1
         Kraftfahrer                                                                                                Blatt 3.2
         Betrieb und Wartung von Kraftfahrzeugen                                                                    Blatt 3.3
         Hausmeisterarbeiten                                                                                        Blatt 3.4
         Gartenarbeiten                                                                                             Blatt 3.5
         Abfallentsorgung                                                                                           Blatt 3.6
                                                                                                                                Stand: 03.2011
         Literatur

         Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
         Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
         Arbeitsschutzgesetz
         Jugendarbeitschutzgesetz

         GUV-VA 1 UVV Grundsätze der Prävention
         GUV-VA 3 UVV Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
         GUV-VA 8 UVV Sicherheit und Gesundheitsschutzkennzeichnung am Arbeitsplatz
         GUV-VD 36 UVV Leitern und Tritte

         GUV-R 133 Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern
         GUV-R 192 Benutzung von Augen- und Gesichtsschutz




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Vorgaben aus dem geltenden Arbeitsschutzrecht, dem Stand der Technik oder         Erfüllt   Ent- Bemerkungen
den Standards des Klinikums der Universität Würzburg                           Ja     Nein fällt
GUV-R 500-2.11 Betreiben von Maschinen der chem. Verfahrenstechnik
GUV-R 500-2.23 Betreiben von Maschinen für Holzbe- und Verarbeitung für den Hoch- und Tiefbau
GUV-R 500-2.26 Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren

GUV-I 521 Leitern sicher benutzen
GUV-I 650 Bildschirmarbeitsplätze
GUV-I 694 Handlungsanleitung für den Umgang mit Leitern und Tritten
GUV-I 8524 Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel
GUV-I 8625 Umgang mit Gefahrstoffen in Werkstätten
GUV-I 8717 Gefährdungs-/Belastungs-Katalog: Holzbe- und -verarbeitung
GUV-I 8766 Psychische Belastungen - Checklisten für den Einstieg


Rückfragen und Beratung:

Stabsstelle Arbeitssicherheit, Tier- und Umweltschutz

Sachgebiet: Strahlenschutz, Umgang mit radioaktiven Stoffen
Herr Dr. Behl, Leiter der Stabsstelle
Strahlenschutzbevollmächtigter der Universität Tel. 31-82080, -82081
e-mail: rudolf.behl@uni-wuerzburg.de

Sachgebiet: Arbeitssicherheit und Unfallverhütung
Fachkräfte für Arbeitssicherheit der Universität, Tel. 31-82685, -82686, - 88780
e-mail: spiegel@uni-wuerzburg.de

Sachgebiet: Umgang mit Gefahrstoffen, Entsorgung, Recycling
Herr Dr. Türk, Gefahrstoffbeauftragter der Universität, Tel. 31-82082
e-mail: michael.tuerk@uni-wuerzburg.de

Sachgebiet: Biologische Sicherheit / Gentechnik
Herr Dr. Geise, Bevollmächtigter für Biologische Sicherheit der Universität,
Tel. 31-82543, -82541
e-mail: wolfgang.geise@uni-wuerzburg.de

Internet: http://www.stabsstelle.zv.uni-wuerzburg.de




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