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Die Leiden der Sysadmins

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Die Leiden der Sysadmins Powered By Docstoc
					Die Leiden der Sysadmins, Sysops,
Netzwerkverwalter und anderen
Rechnerknechte
erster Teil
Ich habe mal als Service-Techniker einer großen Computerfirma gearbeitet. Mein zu
betreuendes Gebiet war recht groß. Eines Tages erhielt ich den Auftrag, bei einem Kunden
einen Drucker zu reparieren. Angeblich Totalausfall. Ich also hin. Ca. 2 Std. lange Autofahrt,
um festzustellen,dass die Putzfrau den Netzstecker gezogen hatte.
Manchmal sollte man sich die Wartungsverträge besser bezahlen lassen.



Ich kann berichten, daß ... man in den Bildröhren der Monitore eigentlich ein Mikrophon mit
Sprachanalyse-Software und eine Boxerfaust mit 1 Liter Blei installieren sollte.

Sobald ein erklärender Text auftaucht ('Infomessage("erklärung")' oder 'Warnmessage("du
hast gerade das und das versucht und das geht nicht weil...")' sollte die Software die Faust
zuschlagen lassen, sobald Geräusche wie 'Was soll ich jetzt machen ?' oder 'Wieso nimmt er
mein Konto nicht an ?' ertönen.
Nein, nichts gegen die Anwender an sich - das sind privat alles nette Leute, die es geschafft
haben ihre Kinder zu erziehen und ein Haus zu bauen. Aber was ist der Bau eines Hauses
gegen das Lesen von Erklärungen ?
Eines der schlimmsten Übel ist zum Beispiel der Beleglose Datenträger Austausch (DTA) mit
den Banken.
Unglücklicherweise werden dazu Disketten verwendet und natürlich ist die eine oder andere
Diskette defekt.
Im "Dumb User Mode" gibt die Software folgenden Text aus, wenn der Verify einen Fehler
meldet "Die benutzte Diskette ist defekt und muss ausgetauscht werden. Bitte entfernen Sie
die Diskette aus dem Laufwerk und legen eine andere Diskette ein. Drücken Sie dann die
Eingabetaste um das Beschreiben der neuen Diskette zu wiederholen."
Und was passiert ? Telefon bimmelt "Mein Computer piept. Was soll ich machen ?" "Können
Sie mir die Meldung vorlesen, die auf dem Bildschirm steht ?" "Äh, da habe ich noch garnicht
draufgeschaut.."
Nach meiner Vision käme da erstmal der "Hinweishammer" aus dem Monitor und dann
kommt der Anwender vielleicht selber auf den Trichter, dass sich da die Programmierer nicht
ohne Grund die Mühe einer einfachen und verständlichen Arbeitsanweisung gemacht haben.

Noch viel schlimmer sind Firmenchefs oder Geschäftsführer, die mit ihrem Halbwissen
bezüglich EDV den Breiten machen.
So geschehen in einem aktuellen Fall, wo es eine strikte Arbeitsteilung im Unternehmen gibt:
tagsüber flicken die Buchhalter die Firma zusammen und abends zerschmettert der
Geschäftsführer das ganze mit unglaublichen Innovationen: die DOS-Finanzbuchhaltung
muss plötzlich unter win95 laufen. Was eigentlich kein Problem darstellt, wenn man die
Mucken des desolaten Speichermanagements von win95 kennt - leider kannte der "Grande
Installateur" die Probleme nicht (typisches Opfer des Microsoft-Marketings) und daher
verreckte das Programm mit schöner Regelmässigkeit in eher so unwichtigen Punkten wie
"Buchungsverarbeitung", "OP Reorganisation" und bei "Datenintegritätsprüfung mit
automatischer Reparatur Buchhaltung".
Demherrgottseisgedankt gibt es eine (natürlich von eben diesem Geschäftsführer
eingerichtete) Datensicherung, aus derem Pool sich alle recht freizügig bedienen. Da diese
Datensicherung (von der Sorte 'arj a i:\daten.arj f:\wichtig\daten\*.*' mit vielen
Spezialschaltern, die essentielle Prüfungen unterbinden) kumulativ arbeitet und dank
ausgeknautschten Parametern sich auch nicht an gerade in Bearbeitung befindlichen Dateien
stört (sie werden übersprungen) hatte ich heute eine Datensicherung "mit der dringlichsten
Bitte zur Prüfung & Reparatur" in den Fingern.
Abgesehen davon, dass die wichtigsten Bewegungsdaten fehlten, waren auch die restlichen
Informationen eher vom Typus "zusammengewürfelt" und damit absoluter Schrott.

btw: unser damaliges Angebot, das Netz incl. Datensicherung halbwegs brauchbar in den
Griff zu bringen, wurde wg. zu hoher Kosten (~4000 DM) abgelehnt.
Wenn ich es mir aber so recht überlege: der Kunde kann ruhig so weiterarbeiten, wie er es
gewohnt ist: für die letzten 5 Reparaturen und Support haben wir ein vielfaches der
ursprünglichen (finalen) Lösung in Rechnung gestellt.

Gruss!
 XXXXXXX

PS: Wie man hört, möchte der Kunde auf Grund der schlechten Erfahrung mit Win95 auf NT
umsteigen. In unserer Abteilung haben daraufhin die Korken geknallt - noch mehr
unindentifizierbare Memory-Leaks und mysteriöse Fehler, deren Ursachenforschung noch
mehr (bezahlte) Zeit kostet - ich liebe Windows!



Es kommt einer vorbei, der ganz dringend etwas benötigt. Ich sage ihm, daß das ein ganz
schöner Programmieraufwand sei, ob er das denn könne...? Konnte er natürlicht nicht, aber es
sei wirklich sehr dringend. Ob ich ihm denn nicht bitte helfen könne? Ich nehme mir also
zwei Abende nichts vor und programmiere ihm sein Programm. Auf meine Vollzugsmail kam
keine Antwort. Eine Woche später traf ich ihn auf dem Gang an und fragte, ob er mit dem
Programm zurecht kam. "Ach, das brauchte ich dann doch nicht mehr, hat sich sich gleich
nachdem ich bei Ihnen war erledigt."



Einer, der aus mir nicht bekannten gruenden als Experte gilt, schafft es immer wieder, seinen
PC (wann werden die endlich verboten?) zu verbiegen und sich dann bei uns über unserer
mistige Technik zu beschweren. Neuerdings schwärzt er uns sogar bei anderen an, daß wir
nicht einmal einen kleinen PC wie seinen am laufen halten könnten. Bisher wuede dieser PC
ein halbes Dutzend mal neu installiert.



Sehr häufig kommen Fragen in der Art: "Sie sind doch hier der TeX-Experte? Also, ich habe
da zu Hause meinen Computer, da habe ich das EMM386 und die HIMEM.SYS in der
Konfiguration und krieg da den Fehler, daß der Speicher zum TeXen nicht ausreicht..."
oder: "Sie kenne sich doch gut mit dem WWW aus. Immer, wenn ich Netscape starte, stürzt
bei mir zu Hause der PC ab..."

Es ist mir wirklich rätselhaft, daß es für viele Leute so schwer ist, ein Betriebssystem von
einer Anwendung zu unterscheiden.

"Haben sie jetzt mal eine Viertelstunde Zeit? Ich habe nämlich gar keine Ahnung von
Computern, ich habe nur mal am PC meines Sohnes gespielt. Können Sie mir da schnell mal
Unix erklären, und wie man da programmiert? Ach, wo wir einmal dabei sind, eine kurze
Einführung in TeX können Sie mir da sicher auch geben, ich habe ja gehört, das soll sehr gut
sein. Und das ist nämlich dringend, bis nächste Woche soll ich da meinen Bericht abgegeben
haben, und die Mails kamen immer nicht richtig an, obwohl ich meine Berichte doch mit
Wordperfect geschrieben habe..."



Manchmal verblüfft es mich auch, wieviel uns manche Nutzer zutrauen:

Nutzer am        "Wie geht denn die-und-die-Funktion in der algebraischen Spezialsoftware
Telefon:         XYZ?"
Ich:             "Woher soll ich das wissen, schauen Sie doch ins Handbuch!"
Nutzer:          "Sie müssen sich doch mit den Programmen auskennen, die Sie laufen
                 haben"
Ich:             "Wir haben hier hunderte Programme laufen, davon einige sehr große
                 Spezialpakete, wie auch XYZ"
Nutzer:          "Aber in Düpfelpfingen kannte sich das RZ mit JEDEM Programm aus!"
Ich:             "Auch mit XYZ? Das ist noch nur für Mathematiker."
Nutzer:          "Natürlich! Die konnten bei jedem Problem helfen!"

Das RZ in Düpfelpfingen muss sich m. E. einen ganzen Stab an Mathematikern,
Programmieren und gelangweilten Freaks halten, denn normalerweise schafft es ein einzelner
Mensch nicht, eine einzige Sprache oder komplexe Anwendung vollstaendig zu beherrschen.


Date: Tue, 24 Jun 1997 19:59:37 +0200
From: XXXXX YYYYY <xyz@xxxx.yyyy.uni-kleckersdorf.de>
To: erik@minet.uni-jena.de
Subject: Dau

Hi Erik :)
Hab's gelesen, und es ist jedes Wort wahr. Schade, dass wir hier unsere Lieblingsdaus nicht
mitschneiden koennen, das waere echt wert, auf 'ne CD gepresst zu werden. Hier ein Auszug
aus unserer Passion:

Nutzerin: Ich komme nicht in den Computer.
Admin: Wieso?
Nutzerin: Das Passwort ist wahrscheinlich falsch.
Admin: ???
Es stellt sich heraus, daß Nutzerin lediglich die Aufforderung "Bitte Paßwort SOFORT
ändern!" wörtlich befolgt hat: Mit dem Radiergummi auf dem NutzerInnenausweis.
Nutzerin schreibt ihnem Schatzi in Canada eine Mail mit vielen Umlauten.
Admin weist Nutzerin darauf hin, dass Umlaute in Canada nicht funktionieren könnten.
Nutzerin stolz: "Wieso? Mein Freund ist doch Deutscher!"

Nutzerin ruft an: "Hinter meinem Drucker brummt's!"
Admin: ???
Nutzerin: "Das nervt ganz gewaltig, und das geht schon die ganze Zeit so."
Admin: "Was ist denn das fuer ein Teil?"
...
langes Hin- und Her
...
Nutzerin: "Das ist derselbe Kasten, in den ich immer die Diskette hineinstecke."

Chef bestellt per Katalog zwei Kopfhörer sowie zwei Prozessorkühler.
Geliefert werden drei grosse Kisten. Inhalt: 76 Kopfhörer und 12 Kühler. Nachforschung
ergab: Bei der Bearbeitung der Bestellung wurde die Stückzahl mit der jeweiligen Seitenzahl
des Kataloges verwechselt.

Nutzerin schreibt e-Mail mit Pegasus für Windows. Natürlich probiert sie erst mal ein paar
Fonts aus und entscheidet sich dann nach 10 min für BRUSH.

Nutzerin hat ein Problem: Sie hat zu Hause ein (großes, wichtiges) Dokument unter WORD 7
geschrieben. In unserem Pool gibt's aber zum Glück kein $95. Nutzerin kriegte nun Panik; ihr
Freund konvertierte das File mit seinem MacIntosh ins WIN3.1-Word-Format. Dieses konnte
dann unser Pool-Word nicht lesen, also wurde der Text mit Works für Win3.1 eingelesen, als
Textfile exportiert und dann ins WinWord importiert.

Nutzerin möchte das Uni-Logo von unserer WWW-Startseite auf ihre Hausarbeit drucken.
Dazu ruft sie Netscape auf, druckt die Seite mit dem Logo aus, scannt die Seite ein, speichert
das Logo als *.gif-Datei ab, druckt die entsprechende Seite aus, legt das Blatt nochmals in den
Druckerschacht und druckt das *.gif-Bild darüber...

Admin erzählt Professor von Serverabsturz (NOVELL).
Professor (schuldbewußt): "Das war wohl ich..."
Admin: ???
Professor: "Ich habe indirekt einen Kurzschluss verursacht. Die Kaffeemaschine hat Wasser
in die Steckdose gespuckt."

Sekretärin beklagt sich: "Mein Netscape bringt immer diese komische Meldung."
Admin: "Was für eine Meldung?"
Sekretärin: "Weiß nicht; ich kann kein Englisch. Jedenfalls sind da zwei Knöpfe: Accept
und Do not accept"

Dieselbe Sekretärin, eine Minute später: "Ich will jetzt aber mal richtig ins Internet, und da
kommt immer nur derselbe Text."
Admin: "Das ist unsere Startseite."
Sekretärin: "Ach, und da muß ich dann warten, oder wie...?"

Nutzer will neues Paßwort eingeben.
"Ach, da nehme ich meinen Vornamen, der ist so selten!"
So, und heute gab's gleich noch einen Hammer: Ich (persoenlich) habe einem Mitarbeiter, der
schon seit mindestens 2 Jahren PASCAL programmiert, gezeigt, dass man Text im Editor
VERSCHIEBEN kann. Haettest Du's gewusst? Man muss also nicht den ganzen Abschnitt
neu schreiben und hinterher loeschen, nein, das geht viel eleganter.
Sag's bitte weiter, damit die anderen auch von diesem Wissen profitieren koennen!



Ungefaehr 1994, glaube ich, habe ich mich auf dem ABCDE einloggen wollen, und da hatte
meine Vorgaengerin (bruenett - nicht blond) folgende Visitenkarte auf dem Bildschirm
hinterlassen:

>
>
>account
>schnupsi
>
>help
>hilfe
>netsurf
>goto www
>end
>^C



Also, ich hab' da mal 'ne fachliche Frage: Ich habe auf meinem Windows-PC eXceed
installiert und logge mich auf einem LINUX-Computer ein. Ich kenne mich mit diesem
LINUX aber nicht so gut aus und nehme deshalb SoftWindows, um dann endlich Netscape
aufrufen zu koennen. Nur bringt Netscape jetzt bei RealVideo die Farben nicht richtig. Was
kann ich denn da machen?

Besorgt: Dau



Ich kann berichten, daß ...

> ps: nochmals zur Verdeutlichung: mit geht es nicht um die hinlaenglich
>     bekannten DAU-Stories, die schon Jahre durchs Netz geistern. Mir geht
>     es um wirklich erlebte Begebenheiten.

Wo ist der Unterschied?

Alle folgende Begebenheiten sind wahr und mir selber passiert:

-----schnippel-----cut_here-----reiss------beiskante-----hau_wech-----fetz-----

Letzte Woche war ich nen Bekannten in der FH Aalen besuchen. Der ist da UNIX und VMS
Systemadministrator. Er war 3 Wochen in Urlaub gewesen und hatte seinem Kollegen, der
ebenso wie er fest angestellt ist (nix Hiwi), die Betreuung des Clusters uebergeben.

Als er zurueckkam ausm Urlaub traf ihn der Schlag: Die VAX war im Bootmodus und auf der
Konsole beim Bootprompt war zu lesen:
>>> dir
>>> cls
>>> gwbasic

From:           RZMAIN::XXXXXX
To:             ORAKEL
Subj:           Antivirenprogramme


Liebes Orakel,
bietet das Rechenzentrum (oder sonstwer an der Uni) aktuelle Virenprogramme (MS-DOS)
an? Mein Chef hat mehr Angst vor Computerviren als vor AIDS.

MfG XXXXXXX Angewandte Physiologie

Und zum Schluss meine Lieblings-DAU-Story:

Kommt ein Doc aus der Klinik gegenueber zu mir in die Beratung: User: "Ich moechte gerne
Daten von Diskette auf die VAX ueberspielen." Berater: "Kein Problem, dort im
Terminalraum steht ein PC fuer Datentransfer, daneben liegt eine detailierte Anleitung."

Diese Anleitung hatte ich selber geschrieben und war meiner Meinung absolut DAU-sicher:
ich hatte jeden Schritt aufgeschrieben, inklusive wo RETURN zu tippen ist und sogar
vermerkt, dass mit RETURN die RETURN-Taste und nicht R E T U R N gemeint war (man
kennt doch seine DAUs :-)

Aber bei Medizinern gilt Guertel-und-Hosentraeger-Prinzip; ich stellte mich hinter ihn und
beobachtete was er anstellte:

Er nahm den Zettel, studierte ihn aufmerksam und schaute mich dann an. Ich nickte ihm
aufmunternd zu. Er strahlte zurueck, und begann beim DOS-Prompt zu tippen:

"Um Daten mit dem PC zur VAX..."

DER HELD TIPPTE DIE ANLEITUNG AB, anstelle sie auszufuehren!!

Nachdem ich den ersten Schwindel ueberwunden hatte, versuchte ich ihm den Unterschied
zwischen Abtippen und Ausfuehren einer Anleitung zu erklaeren...
Seine weiteren Fehler, wie das nicht-einlegen der Diskette in die Floppy vor dem Transfer,
waren dann belanglos und eh zu erwarten.



Ich kann berichten, daß ...
ich zu einem persoenlichen Einweihungsbesuch bei einem befreundeten SysAdmin in seinem
neuen Rechnerraum eingeladen war. Schon beim Betreten des Raums fiel mir auf, dass der
"Notaus"-Schalter fuer die koplette Elektrik des Rechnerraums (mit dieversen Servern für ca.
350 User) sehr ungeschickt an der Tuer angebracht war. Beim Hinausgehen geschah, was
geschehen musste: Ich loesste im Vorbeigehen versehentlich die Notaus- Schaltung aus.
Meinem Kollegen fiel die Farbe aus dem Gesicht, die Knie wurden ihm weich - aber - nichts
geschah: Die Elektriker hatten vergessen, das Ding anzuschliessen... (Inzwischen isses
angeschlossen UND aus dem Geh-Bereich versetzt worden.)
(Aus der Sparte: "Schwein gehabt")



Ich kann berichten, daß ... Man selber braucht ja kein Backup. NIE. Ich geh zum Kunden,
installier grad seinen nagelneuen Netware-Server, Wahnsinns-Performance, Burst-SRAM,
Platte ohne Ende, alles auf PCI, selbst die Netzwerkkarte, Doppel-Pentium, aber er braucht
kein Backup. Und natürlich auch keinen Streamer, oder ne CD-Rom Kopie von der
Vollinstallation.
Und 2 Tage später setzt sich die Putzfrau, auf den, zugegebenermaßen einladend, niedrigen
Midi-Tower, der da in genau der richtigen Höhe in der genau richtigen Ecke steht, setzt sich
drauf, verstopft die Lüftungsschlitze (es mußte ja dieses Designgehäuse mit den Schlitzen
obern sein) und frühstückt. Und nachdem beide Netzteile angesprungen sind, die beiden
Pentiumlüfter schon auf Hochtouren laufen und der Zusatzlüfter für die Barracuda grad den
Geist aufgibt, steht sie auf, das Gehäuse ruckelt und bei der auf 120 Grad aufgeheizten Platte
setzt ein Kopf kurz auf. Normalerweise macht das ja nix, wenn man den Kopf mal kurz
aufsetzt, aber bitte nicht bei 120 Grad und ca. 3000 Umdrehungen in der Sekunde. Da platzt
einem schon mal der Kragen, wobei die Reste des Kragens sich dann in die Bad-Sector-List,
dem Boot-Sector und noch an ein paar anderen wichtigen Stellen niederlassen. Und dann
brauchte er halt nun doch ein Backup ...



Die Leiterin einer Filiale wird angerufen, weil die naechtliche Sicherung von
Abverkaufsdaten per DFUE nicht funktioniert hat. Die pflichtbewusste Frau hatte sich am Tag
zuvor Gedanken ueber den Stromverbrauch gemacht und dann abends den Hauptschalter
betaetigt.

"...aber das Telefon geht doch ohne Strom!"

Na gut! Kurz geschluckt, man hat eine Sicherung auf PCMCIA und vorsichtshalber eine
Diskette in jeder Filiale deponiert.

Man greift zur DAU-Fernsteuerung:
Sie druecken mit der rechten Hand die erste Taste neben der Leertaste ... ja der ganz grosse
Balken unten ... was steht jetzt auf dem Bildschirm ... SAMSUNG ??? ... ist die Kollegin nicht
vielleicht doch irgendwo im Laden?

Diesmal scheiterte aber alles schon beim Einlegen der Diskette! Irgendwie kann man es
tatsaechlich schaffen eine 3,5" Diskette UND eine PCMCIA-Karte in EIN 3,5" Laufwerk zu
pressen.

Diskette und Karte waren hin, das Laufwerk auch! Die Daten konnten noch von Platte gerettet
werden. Man musste ja sowieso zwecks Hardware-Reparatur in die Filiale reisen. :-(

Man hatte uebrigens inzwischen versucht das PCMCIA- Laufwerk der Kasse fuer EC-Cash zu
nutzen - man kann so kreativ sein, wenn man will.
In einer Versicherungsfirma fiel mir als Neuankoemmling auf, dass auf einigen Tastaturen der
Sachbearbeiter ein Kleber auf der Space (Leerschlag) -Taste angebracht war mit der
Aufschrift: ANY. Auf meine Erkundigung hin erfuhr ich, dass es mittlerweile weniger
aufwendig war, die Tastaturen so zu verschoenern, als den Sachbearbeitern
Nachhilfeunterricht in Englisch zu geben:
"Press any key to continue..."



Admin: "Welches Betriebssystem hast Du denn?"
User: "Ääh ... Netscape?"



Zum Thema Notknöpfe von Rechneranlagen: ich bin zwar selber kein Sys-Op, aber
Physikerin, das ist mindestens genauso schlimm und spannend. Habe vor langer Zeit mal mit
ein paar weiteren Diplomanden und Werkstudenten in einem Max-Planck-Institut ein neues
Büro bezogen, welches vorher dem Rechenzentrum gehörte. Da befand sich, nicht zu
übersehen, ein großer roter Knopf an zentraler Stelle in einer Wand. Wir fingen an zu witzeln,
"das muss wohl der Notknopf sein, mit dem man das ganze System herunterfährt !" (damals
noch eine IBM-Mainframe, an der der halbe Campus hing). Wer den Knopf dann drückte, ließ
sich nie wieder eindeutig klären... auf jeden Fall tat er das gewünschte, der Leiter des RZ kam
mit hochrotem Kopf angetrabt und drohte, uns allesamt in den Hades zu befördern (so hieß
damals sinnigerweise der Hauptbandspeicher von der Kiste). Am nächsten Tag war der Knopf
verschwunden...

Mittlerweile bin ich Webmasterin an einem anderen Max-Planck-Institut, und auch in dieser
Funktion erlebt man schöne Geschichten.

      Als ich unserem geschäftsführenden Direktor sagte, dass er für das, was ich tue,
       redaktionell verantwortlich sei, und ich ihn deshalb bitten würde, sich die Seiten doch
       mal anzusehen, meinte er "Ist gut, drucken Sie es aus und legen Sie mir es auf den
       Schreibtisch..."
      die Generalverwaltung verschickt ihre Rundschreiben bzgl. Datenschutz im Internet,
       layout von offiziellen Seiten, Richtlinien für persönliche Homepages etc. immer noch
       per Schneckenpost, mit dem Argument, es hätte ja nicht jeder Webmaster e-mail...
       (außerdem hat man dann ja nicht den Spaß des Abtippens).
      neulich beim Inventarisieren. In meinem Zimmer steht ein Pentium unter Linux,
       dessen Hardware ich mir höchstpersönlich zusammengestellt habe. Es kommt also
       jemand von der Verwaltung ins Zimmer und schreibt auf: ein Monitor der Marke
       XYZ, ein Tower der Marke ABC... auf den Hinweis hin, dies sei doch nur der Name
       des Gehäuses, reagiert er nicht: "Das ist doch der Name vom Rechner, sont würde es
       doch nicht drauf stehen. Sie haben den Rechner ja nicht selber gebaut !". Da kann man
       natürlich nicht mehr widersprechen...



Kennst Du diese Telefone, auf denen nicht nur Zahlen stehen, sondern auch (in Dreier-
Bloecken) die Buchstaben des Alphabetes? Ja, einer unserer Kunden hat doch glatt versucht,
unsere Web-Adresse (!!!) auf dieser "Telefon-Tastatur" anzuwaehlen! Spaeter fand er doch
noch die uebliche Telefonnummer und verkuendete dann ziemlich angesaeuert, dass wir (!)
das mit dem Internet doch noch nicht so ganz im Griff haetten. Was soll man da sagen?



Ein umsichtieger root hatte gerade eine neu Version seines OS aufgespielt. Aus
Sicherheitsgründen legte er gleich einen zweiten user mit rootrechten an.

Nachem dem er dann mit allen Konfigurationen zufrieden war dachte er sich: "den zweiten
root brauche ich nicht weiter".

Also flux das systemscript zur Userverwaltung gestarte

 Do you want to remove user root2 y
 Do you want to remove all files of root2             y

Na ja, danach konnte er neu installieren ...



Ein Repeater der Firma 3COM war putt. Also: Reparaturantrag. Etwas später dann Rückruf:
"..., ich muß daher nochmal nachfragen: Es sind an 3 Compaqs die Repeater kaputt???"



Ich kann berichten, daß mal beim Hilfetisch (so nennen wir unser Helpdesk) eine Sekretärin
angerufen hat, die meinte, an ihrem PC sei der Tassenhalter kaputt. TASSENHALTER?!?
Nach diversem Rätseln kamen wir dann endlich drauf, daß es sich um das CD-Laufwerk
handelt. (Zugegebenermaßen ist das Design von einigen "Cupholdern" in Autos recht
ähnlich...) Sie hatte immer ihre Kaffeetasse auf den ausgefahrenen CD-Halter gestellt. Für
solche Lasten ist das Teil natürlich nicht ausgelegt, es muß ja maximal eine CD
gewichtsmäßig aushalten.



DAU: Ich muesste mal an Computer XXX arbeiten...Wie geht denn das? SO: Ich habe Ihnen
doch gestern eine Anleitung gegeben, da steht alles drin.
DAU: Wie soll ich mich denn anmelden, ich habe doch gar kein Passwort?!
SO: Also, Ihr Benutzername ist XXXXXXX. Und das Passwort ist beim ersten Mal gleich
dem Login.
DAU: Also soll ich LOGIN schreiben....
SO: Nein, Ihr Benutzername ist XXXXXX und das Passwort ist beim ersten Mal gleich dem
Benutzernamen......
(Ein Standardproblem. Und Anleitungen werden ja eh nicht gelesen.)



Ich kann berichten, daß ... ...manche Anleitung gar nicht DAU-sicher genug sein kann... Also:
Bei mir (Internet-Provider/Support) ruft ein User ein, der unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung
zur Installation des Zuganges befolgt hat und beim Aufrufen unserer Homepage den
seltsamen Fehler "Unbekanntes Protokoll oder Protokoll nicht installiert" bekam. Naja, dachte
ich, ist halt mal wieder das TCP/IP nicht installiert (Win95). Nachgekuckt - komisch, alles da.
Etliche (!) Minuten später: "Buchstabieren Sie mir doch bitte mal, was Sie in die Adreßzeile
Ihres Browsers eingegeben haben!" Kunde buchstabiert: "unsere Adresse im Internet
(http://www....."). Tja, in der Anleitung steht an dieser Stelle "Bitte geben Sie unsere Adresse
im Internet (http://www.....) ein." - Schluck...



Ich (Supporter bei einem Internet Provider) nehme nichts ahnend das Telefon ab. Leider
konnte ich noch nicht ahnen, daß ich den absoluten DAU am Telelfon hatte. Er sagte, daß
nichts läuft und alles richtig installiert ist. Nach einigen Fragen stellte sich heraus, daß der
Dau dachte, das einzigste was zum installieren nötig ist, ist Netscape zu starten. es war für Ihn
völlig neu, daß er ein Modem oder eine ISDN Karte brauch um sich bei uns einzuwäheln.


ie Leiden der Sysadmins, Sysops,
Netzwerkverwalter und anderen
Rechnerknechte
Zweiter Teil
Ich kann berichten, daß ...bei uns in der Anstalt alle Arbeitsplätze von digital VT 420
Consolen auf PCs umgebaut wurden und mittels Emulation auf Applikationen von VAXen
zugreifen.

Anruf bei SO: Mein Schirm ist schwarz.
SO: Ist der Computer eingeschaltet ?
Super-Dau: JA
SO: Leuchtet am Bildschirm ein Lämpchen ?
S-DAU: Nein, aber am Ein-Schalter.......
SO: Leuchtet an der Tastatur ein Licht ?
S-DAU: Nein
SO: Ist der Stromstecker im PC und in der Dose ?
S-DAU:JA oder glauben Sie ich bin bl...
SO: Ich bin in 10 Minuten bei Ihnen...
Vor Ort:
Beim VT420 wurde das System nur mit dem Schalter am Bildschirm gestartet... So dachte
auch der User... und seine gleichzeitige Frage: "Gibt es nicht schon kleinere
Diskettenlaufwerke als so ein Riesending mit Schlitzen und eigenem Lüfter? Ich habe
sowieso keine Disketten und CDŽs darum habe ich es gar nicht erst eingeschalten."
PS.: Wir haben ca 80 Arbeitsplätze umgerüstet...



Ich bin bei einem Reiseveranstalter sowohl für die Buslogistik als auch die EDV zuständig.
Eine Kollegin aus der Personalabteilung ruft mich völlig verstört an und fragt, ob mit einem
Bus ein Unglück passiert sei. Auf Nachfrage, von wem diese erschütternde Nachricht
gekommen sei, berichtet sie, auf ihrem Bildschirm wäre ein Meldung: Bus-Error. Dieselbe
Kollegin schimpfte einen Tag vorher Zeter und Mordio weil angeblich ein Drucker komplett
"KAPUTT" sei. Sie hatte zusammengetackertes Papier in den Schacht gesteckt ("Das muß
doch gehen !") Von dem Kalliber drei vier am Tag. In meinem nächsten Leben werdŽ ich
Philosoph oder Gärtner...



Wir setzen hier in unserem Pool OS/2 ein und da fragt mich doch gerade eben einer unserer
User, er wolle ein Programm installieren, ob das hier denn alles 32 bit wäre, oder ob wir
schon Pentiums einsetzen würden. (Er wollte ein NT Programm installieren, auch gegen jede
Benutzerordnung.)



Ich kann berichten, daß ... unsere Abteilung war noch nicht vernetzt, d. h. 26
Einzelplatzcomputer, 26 mal keine Ahnung usw. Eines Tages kommt ein Hilferuf: "Ich kann
meine Briefe nicht mehr lesen!" (gemeint waren WORD-Dokumente) Ich hin, ja stimmt:
WINWORD-Exe nicht mehr auffindbar!! Nachgeschaut---> auf dem Rechner war nix mehr
außer ein paar Dokumente. Auf meine Frage, was sie mit ihrem Rechner gemacht hat und
wieso alle Dateien weg sind außer den paar "Briefen", kam die erschütternde Antwort: " Ich
bin ein sehr ordnungsliebender Mensch, und da waren eine ganze Menge Sachen drauf, die
nicht von mir waren, also hab ich die alle gelöscht und nur meine Briefe aufgehoben!" Sie
hatte wirklich ALLES gelöscht! Das einzige, was sie sich beim Computerlehrgang gemerkt
hatte, war das Löschen von Dateien. Also war Neuinstallation aller Programme angesagt.
Zum Glück kam bald das Netzwerk. Jetzt können die User nur noch in ihrem eigenen Kram
Mist bauen. Tschüß, Julius !!



...mal die andere Richtung :-) Ich war als EDV-Berater für eine kleine Firma tätig. Diese hatte
ihre PC's bei einer örtlichen Filliale einer großen Discounter-Kette gekauft, die es heute
eigentlich nicht mehr gibt. Leider hatte ein PC 14 Tage nach Ablauf der Garantie einen
Baustein des Second-Level-Caches abgeschossen. Also, bitte an mich: "Bitte erkundigen Sie
sich doch einmal, was eine Reparatur kosten könnte !" Ich also los in die Filliale. Der
Verkäufer war sehr hilfsbereit und verstand bereits beim ersten Mal, was ich eigentlich wollte.
Seine Preisvorstellung lautete: "Das macht ca. 250 - 300 DM !" Okay, ich will gerade den
Laden verlassen, da kommt der damalige "Geschäftsführer". "Was hier los sei, will er vom
Verläufer wissen !" Der erklärt es ihm (korrekt !) und er antwortet ohne weitere Nachfrage:
"Da rechnen Sie mal mit 400 DM !" Ich daraufhin: "Wenn ich noch ein paar Minuten hier
bleibe, haben wir uns hochgeschaukelt bis auf 600, oder ?"
Daraufhin er:" Wenn Sie wollen können Sie auch mehr bezahlen ! Haben Sie nen
Wartungsvertrag ?"
Ich: "Nein !"
Er: "Wie lange is noch Garantie ?"
Ich: "Seit 14 Tagen abgelaufen..."
Er: "Wenn Sie zu geizig sind einen Wartungsvertrag zu unterschreiben, sind Sie selber schuld
!"
Ich: "Grrrrrrrrrrrrrrrrrr ! (in entsprechender Lautstärke) "

Was hat diese Pappnase für'n Kundenverhalten ? Leider triebt der immer noch sein Unwesen
in einer nordhessischen Großstadt. Schlimm genug !
Ich kann berichten, daß ... es ein Graus ist, mit einer alten Verkabelung und einem bis an den
Rand gefüllten Server noch Netzwerk Notizen und Mailings mit Briefen und Faxen an
mehrere tausend Kunden versenden zu wollen.

Was macht man also? Man geht sicher, das wenigstens die Basics stimmen, beziehungsweise
eingehalten werden.

Daher bat ich jeden Mitarbeiter, sich nachdem er fertig gearbeitet hat, sich aus Novell 3.1
auszu- loggen.

Alles wurde erklärt usw, usf...

Gestern jedoch bemerkte ich, das etwas im Netz nicht stimmt.
(Ihr wisst schon, die Fehler, die im ersten Moment als gottgegeben erscheinen, dann aber
doch eine logische Ursache haben, und man sich am Ende denn doch wuenscht, sie waeren
gottgegeben!)

Also beobachtete ich eine Kollegin nach Ihrer täglichen Schicht:

Word aus, TM5 aus, Windows aus.

Windows beenden? JA!

H:>

Logout

und Ausschalten :)!

Also, lasset uns denn ein Auge auf unsere Kollegen werfen, und auch sicher sein, Ihnen zu
erklären, das man nach jeden DOS Befehl auch die ENTER Taste drücken sollte....

(Das Hauptargument für außerirdische Intelligenz ist, das sie mit UNS noch keinen Kontakt
auf- genommen haben)

CUPID



Wie ist allgemein die Verteilung der Probleme?
Bei uns sind es ca. 30% Anwendungen,
ca. 20% Drucker/Hardware und
ca. 50% RTFM (Read the f...... Manual)



Ich kann berichten, daß ...Sehr witzig war folgende Geschichte; sie hat naemlich zuerst bei
der staedtischen Verwaltung gelernt, die wurden alle auf Windows 3.1 umgeschult, bekamen
neue PC's und - konnten damit nix anfangen, weil aus Kostengruenden (!!!!!!!) keine Maeuse
geliefert wurden!!!



In unserer Schule wollte mal ein Lehrer im Informatikraum an einer der Rechner ein paar
Disketten formatieren. Nun gut, er nimmt die Disketten aus der neuen Packung, legt sie ein,
und tippt : " format a: ENTER"

Nur der Rechner meldet Disk-Error.... Was war geschen ? Der Lehrer hatte die Disk mit der
Plastikhülle (!) in das Laufwerk gestopft... Wissen Sie auch, wie eine 25pol. Sub D-Stecker
aussieht, wenn er auf einen 25pol. Sub D-STECKER gesteckt wird ? (Also nicht die Buchse !)
Es it alles möglich mit einem DAU !



Hallo Erik Deine Sammlung von Berichten aus der Unterwelt gefiel mir so sehr, dass ich es
nicht lassen konnte, eine kleine Geschichte aus der Schweiz zu liefern: Ich arbeite für den
relativ jungen Zivildienst in der Schweiz als EDV-Koordinator. Die ganze Abteilung versucht
so ekologisch und ökonomisch wie nur möglich zu arbeiten. Wir verfügen seit ca. 1 1/2 Jahre
bereits über Exchange und Schedule+. Ich versende immer meine Anweisungen per E-Mail,
manchmal sogar mit Verknüpfungen! Aber nach jedem Versand finde ich bei unseren Netz-
Drucker stapelweise Mails vom Vortag. Manchmal frage ich mich wirklich, ob ich nicht
lieber alle PCs der Abteilung mit Schreibmaschinen umtauschen soll !!! Gruss aus der
Schweiz Alessandro



Neulich auf dem Textterminal:

dir
%Error Unknown command verb: <DIR>.

nc
%Error Unknown command verb: <NC>.

win
%Error Unknown command verb: <WIN>.



Ruft ein Kunde an: Der Bildschirm bei meinem Computer bleibt nach anschalten schwarz der
Computer muß repariert werden. Ich hin. Eingeschaltet... Bildschirm schwarz mit normalem
DOS-Prompt. Frage: Wie kommen Sie auf die Idee der Rechner sei kaputt? Antwort: Vorher
war der Bildschirm blau. Autoexec edittiert, letzte Zeile: NC Aber kein NC zu finden. Sie
haben sich den Norton Commander gelöscht. Frage von Kunden wie sie denn den Computer
jetzt bedienen Sollen (keine Version vom NC vorhanden). DOS-Handbuch gezückt und: Viel
Spaß!



Ich kann berichten, daß mir als Benutzerbetreuer wirklich folgendes passiert ist: Anruf: Mein
Drucker funktioniert nicht Mir war aber bekannt daß dieser User sicher keinen Drucker
angeschlossen hätte. (Hostanwendung, Buchhaltung). Nach kurzer Pause und Erklärung habe
ich feststellen müssen, daß er mit Drucker eigentlich die Tastatur gemeint hat, jenes Gerät
also wo man etwas "hineindrucken" muß.



Ich kann berichten, daß ... lach....lach...ich sehe schon, Ihr macht das alle noch nicht so lange.
Folgende Geschichte: Anruf: "Kommen sie doch bitte gleich vorbei, mein Excel läßt sich
nicht starten". Vorort: "Monitor schwarz und total ausgefallen" oder Anruf: "Könnten sie mir
helfen, ich bekomme den Klammeraffen (@) nicht in mein Dokument" Helpdesk: "Sie
müssen "ALT GR + Q" drücken. 30 Min. später Anruf: "Es geht nicht" Helpdesk: "Genervt -
"Ok - ich schau vorbei" Vorort: "Ich drücke doch die A-, L-, T-, G-, R-Tasten aber ich komme
dann nicht mehr zu der Q-Taste mit der 2. Hand!



Eines Tages ruft mich erboßt ein Neuer Anwender (S-Dau) an.
DAU:Die Kiste mit dem Fernseher dran, die sie mir gestern aufgestellt haben funktioniert
nicht.
Ich:Was haben sie denn für ein Problem ?
DAU:Ich treten schon seit einer Stunde auf dem Fußpedal rum und nichts tut sich.
Ich:Fußpedal?? Sind sie sicher, daß sie den Computer und nicht ihr Diktiergerät meinen ?
DAU:Wollen sie mich verar... !! Bewegen sie ihren Hintern hier hin und bringen das in
Ordnung.
Ich:Ein paar beruhigende Worte und dann los. Vor Ort bekam ich das Grausen. Der
Anwender hatte die Maus auf den Fußboden gelegt und trat mit dem Fuß drauf rum.

Diese Geschichte ist wirklich passiert und soll, wie ich von Kollegen gehört habe, kein
Einzellfall sein. Für alle die mir jetzt bösartigkeit unterstellen möchte ich nur anmerken, daß
der Anwender noch im Besitz beider Hände war. Ich hätte sie ihm am liebsten abgeh...



Ich arbeite fuer eine Firma im Bereich Online-Marktforschung. Eines Tages kam der Leiter
eines Marktforschungsinstituts zu Besuch um sich zum Zwecke einer eventuellen
Kooperation zu informieren. Nach 1,5h Gespraech in dem er teilweise leidenschaftlich den
Ansatz der Marktforschung ueber das Internet kritisierte, stellte er die Frage der Fragen: ,,Wer
bezahlt eigentlich das Internet?"



Mal eine Geshcichte zum Schmunzeln: Ich arbeite im RZ einer Uni u. a. in der
Nutzerverwaltung. Bei uns dürfen natürlich nur Leute rechenen, die auch studieren. Neulich
kam da eine junge Frau vorbei, die nicht mehr studierte, aber trotzdem ihren Account bahalten
wollte. Ich sagte ihr, daß das nur mit der schriftlichen Bestätigung eines Profossors geht, sie
zieht von dannen und will sich darum kümmern.
Einige Tage später kommt sie wieder: die oberen Knöpfe der Bluse geöffnet, die Lippen und
Augen geschminkt und mit sehr enger Hose. Dann sagt sie lächelnd: "Leider habe ich keine
Bestätigung bekommen..." - nun beugt sie sich so zu mir, daß ich wohl nicht nur ihre Augen
sehen soll - "...kann ich den Account nicht trotzdem behalten?"

Aber ich bin ja unbestechlich...;-)
Ich kann berichten, daß ... ...es auch unter den Admins Nieten gibt...
Fragt mich doch ein Administrator einer anderen Firma: "Wenn man ein BNC Kabel
abisoliert..... äääh.... braucht man dann das komische Alugeflecht zum anschließen??"
Er meinte den Schirm des RG58-Kabels, der als Minuspol dient...

Kommentar dazu, den mir ein anderer Admin per Email schickte:

Hallo Erik,

leider muß ich Dir mitteilen, daß eine der wahren Geschichten, nämlich die letzte im Block 2,
ziemlich selbstentlarvend ist. :-) Der betreffende Admin beklagt sich über einen dummen
Kollegen, der nach der Wichtigkeit des Metallgeflechts am RG58-Kabel bei Ethernet-
Verkabelung fragt. Jener vermeintlich nicht dumme Kollege meint, es handele sich um den
"Minuspol". Tja, so ist das mit dem Besserwissen: man sollte es wirklich, bevor man sich so
weit aus dem Fenster lehnt. Bei BNC-Verkabelung ist der Schirm natürlich die Masse (per
definitionem 0V), aber nicht der Minuspol; der Innenleiter wechselt vielmehr zwischen 0V
und -9V hin- und her. Wenn also irgendetwas der "Minuspol" ist, dann ganz sicher nicht der
Außenleiter. :-)

Man könnte also sagen, daß der Autor der Zeilen seinen einleitenden Satz, daß "es auch unter
den Admins Nieten gibt", auf eindrucksvolle Weise dokumentiert hat. :-)



Kam ein Anruf von der Buchhalterin und Senior-Chefing einer prominenten Anwaltskanzlei,
die mit einer Individualprogrammierung von uns arbeitet.

Fall 1:

Sie: Mein Computer ist kaputt.
Ich: Aha, und was sagt Ihr Systembetreuer dazu - mit den Computern h$ ich nichts am Hut,
das macht die Firma, die das bei Ihnen installiert hat.

(da sie die betreuende Firma nicht kannte, habe ich mich dann breitschlagen lassen).
Ich: Sind alle Kabel eingesteckt ?
Sie: (barsch) An den Computer kommt niemand ausser mir heran, wer so$ da was
herausgezogen haben ?
Ich: Was macht er denn beim Einschalten ?
Sie: Er piept und der Bildschirm bleibt Dunkel.
Ich: (tippte auf kaputte Videokarte). Halten Sie mal den Hörer an da$ Gerät und schalten es
ein.
Sie: (macht, ich höre anlaufende Platten und einen normalen Bootproz$ eines Dosen-
Rechners).
Ich: Sind Sie sicher, dass der Bildschirm eingeschaltet ist ?
Sie: Ich habe ihnen doch gesagt, dass ausser mir hier keiner an den Rechner geht und ..
Ich: (genervt) Leuchtet an Ihrem Bildschirm die grüne Kontrollampe ?
Sie: Nein (greift zum Schalter). Jetzt geht er wieder, muss die Putz$ gewesen sein.
Ich: ... <ohnmachtfall>
Fall 2:

(Zur Vorgeschichte: der Paketversender UPS setzt bei vielen Kunden eine PC-Software
namens 'Maxiship Domestic' (MSD) ein und dazu gibt es natürlich auch ein Helpdesk für die
Kundenbetreuung).

Ruft eine Dame beim Helpdesk an und sagt, dass der von UPS gelieferte Computer defekt sei.
Das hat erstmal Verwunderung ausgelöst, weil die Leute dort nur in Ausnahmefällen auch die
Hardware liefern. Ein kurzer Blick in die Supportdatenbank bringt auch die Erkenntnis, dass
dort nur das MSD betreut wird. Ausserdem war die Dame irgendwo aus dem Sekretariat und
die haben mit der Versandabwicklung eher weniger am Hut. Dann wurde sie gebeten, das
Gerät zu beschreiben, dass da so piept. Sie: 'So ein kleiner Kasten, der neben dem Computer
steht'. Kopfschütteln bei der Hotline. Auf die Frage, wie sie darauf kommt dass das Gerät was
mit UPS zu tun haben könnte antwortete sie: 'Da steht doch UPS drauf'. Irgendwann ging dem
Helpdesk das Licht auf, dass dort die Notstromversorgung abgefackelt ist und verwies die
Firma an ihren Lieferanten.



Ich kann berichten, daß ... Wir arbeiten mit IBM PC's, die in England gebaut wurden. Diese
Geräte haben einen kleine Schalter auf der Rückseite, mit dem man das Netzteil auch auf 130
Volt umschalten kann. Ein Mitarbeiter glaubte aber, daß dies der Schalter für die
Umdrehungszahl des Lüfters. Da ihm der PC zu laut erschien, stellte er die
"Umdrehungszahl" von 220 auf 130 um. Es gab daraufhin eine kurze und heftige Diskussion
im Netzteil und dies verabschiedete sich dann. Das war der Super DAU (dümmste
anzunehmende User)



Neulich kam folgender Anruf bei mir im Büro an:
Nutzer: Mir stinkts...
Admin: Häää?
Nutzer: Bei meinem PC riechts so komisch...
Admin: Bitte um genauere Beschreibung
Nutzer: Oh... jetzt ist der Bildschirm aus...
Admin: Ok. Bin schon da
(Schließlich handelte es sich um einen Garantiefall...)
Beim Nutzer angekommen:
Admin: Na? Geht er etwa schon wieder?
Nutzer: Nö! Hätte ich doch bloß nicht bei Euch gekauft, ihr Luschen!!!

Es stellte sich heraus, daß der Nutzer - in der Absicht Strom zu sparen - den Schalter am
Netzteil auf "110 V Only" gestellt hat... Naja... jetzt spart er sich wenigstens die gesamten
Kosten, so lange der PC bei der Reparatur ist... :-)



Nutzerin: "Der schreibt so komische Zeichen!"
Aufseher: "Wer?"
Nutzerin: "Der Computer."
Aufseher: ??? - *hingeh*

Es stellt sich heraus, dass Schatzi in seiner E-Mail eine nette ASCII-Grafik geschickt hat, die
einfach durch den Font vermanscht worden war. Nochmal Glueck gehabt...



Ich betreue ein kleines 60user Netz unter Netware, was in der Hauptsache von der
Produktionsabteilung genutzt wird. Die meissten User sind nicht gerade mit Computerwissen
gesegnet, so dass Telefonsupport manchmal etwas schwierig ist.

Die beliebteste Fehlermeldung ist "Er lässt mich nicht 'rein" (was alles mögliche bedeuten
kann) gefolgt von "Er hängt". Manchmal bete ich geradezu um User, die genau beschreiben
können, was kurz vorher passiert ist und welches Programm sie laufen hatten. Hier nur eine
kleine Auswahl von den Anrufen, die ich am Tag bekomme.


"Er lässt mich nicht rein."
"Wer lässt Sie nicht wo rein ?"
"Das Netzwerk."
"Was steht auf Ihrem Monitor ?"
"Was ?"
"Ihr Bildschirm. Was steht dort ?"
".. nichts."
"Ist er eingeschaltet ?"
"Sicherlich - er hat heute Morgen noch funktioniert."

Also wuchte ich mich in das oberste Stockwerk um dort Rauchwölkchen aus dem Monitor
und einen strengen Geruch von kokelnder Hardware zu bemerken.

Ich zog schnell den Stecker und rief jemanden vom Service an. Dann riet ich dem User, beim
nächsten mal gleich zu sagen, dass der Monitor gerade verreckt oder wenigstens den Rauch
und den Gestank anzumerken.

Etwa eine halbe Stunde später ...


"Er lässt mich nicht rein."
"Wer lässt Sie nicht wo rein ?"
"Das Netzwerk."
"Was steht auf Ihrem Monitor ?"
"Irgendwas mit 'Falscher Befehl'.."
"Wie weit ist das Login gekommen ?"
".. Was ?"
"Ich komme vorbei."

Als ich dort eingeschlagen bin, vermisste ich das komplette \NWCLIENT Verzeichnis auf der
Platte. Nach längerer Diskussion (der User stritt natürlich alles ab) kam folgendes heraus:
nach dem arbeitsfreien Wochenende hatte die Gute den Verdacht, dass jemand an ihrem
Rechner war und hat dann alles gelöscht, was sie nicht kannte oder noch nie auf der Platte
gesehen hatte (überflüssig zu sagen, dass die Netware-Clients schon seit Jahren dort installiert
waren - und nun.. sind sie Read-Only).

Noch einen:

"Er hängt."
"Wer ?"
"Mein Computer."
"Was haben Sie gemacht, als er hängen blieb ?"
"Nun, ich habe gerade telefoniert und zwar mit ..."
"Neinneinneinnein.. Welches Programm lief ?"
".. hä ?"
"Was haben Sie im Menue gewählt ?"
"Vier" (Ein Menuepunkt unserer hauseigenen Software)
"Gehen Sie bitte nochmal dorthin - Sehen Sie eine Fehlermeldung ?"
"Nein!"
"Sehen Sie dort einen grossen, roten Kasten in der Mitte des Bildschirms ?"
"Äh, ja !"
"Steht in dem Kasten etwas ?"
"Äh,... ja."
"Das ist die Fehlermeldung. Lesen Sie bitte vor."
"Dort steht irgenwas mit 'Fehler' und so weiter.."
"Bitte lesen Sie es ganz vor."
"Äh.. 'Zeitüberschreibung. Bitte eine beliebige Taste für einen Neuversuch'."
"Drücken Sie die Leertaste"
"Oh, jetzt läuft er wieder - Danke schön."

Und noch einer ...

"Mein Monitor ist abgeraucht ..."

In Erinnerung an die Situation von heute Morgen, rannte ich wieder bis in das oberste
Stockwerk. Als ich ankam, brannte nichts und es roch auch nicht so. Auf dem Monitor stand
nur 'Zugriff verweigert'.

Nach Luft schnappend sagte ich:

"Sie haben Ihr Password falsch eingegeben"
"Kann garnicht sein ! Ich benutze das Password schon immer !"
"Geben Sie es bitte nochmal ein und ich schaue zu."

Sie machte es und konnte sich immer noch nicht anmelden. In dem Moment, wo ich mich
selber einloggte um das Password zu vergeben sagte sie doch glatt "Oh, ich habe das 'S' am
Ende vergessen ..."

(nach: www.networkweek.com/tdw/naivety.htm, übersetzungsfehler by bernd hohmann,
hohmann@ibm.com)
Ich kann berichten, daß ...
...ich diese ganzen Geschichten nicht richtig geglaubt habe. Bis ich selber eine erlebt habe:

Nutzerin(kommt zu mir): Ich möchte gerne besser Tastatur schreiben, du hast doch da irgend
so ein Programm...
Ich(habe ein solches): OK, hier auf der Diskette. Öffne einfach die Datei SETUP.EXE
Nutzerin(geht)

Zwei Tage später:
Nutzerin(Ruft an): Das Programm funktioniert nicht. Der Computer bringt eine Meldung von
Formatieren oder so.
Ich(Kann es nicht glauben): Was? Mach's doch nochmal.
[Langes Warten]
Nutzerin(kläglich): Hier: "Möchten sie alle Formatierungen verlieren?"
Ich(fange an etwas zu ahnen): Ähm, wo hast du denn das Programm geöffnet? Im
Dateimanager?
Nutzerin: Worin? Nein, im Word natürlich...

Jaja, so kann's gehen. Ich habe ihr dann gezeigt, wie das richtig geht, sie hat Freude daran.

Viele Grüsse: Be@



Ferngespraech(!)
Nutzerin: "Meine Unterstreichungstaste wird nicht angezeigt."
Betreuer: "Welches BS?"
Nutzerin: "MS-DOS."
Betreuer: "Die Tastenkombination <SHIFT><links daneben>?"
Nutzerin: "Jaja, genau. Eigentlich kenne ich mich ja mit Computern aus, und bis heute ging es
ja auch."
Betreuer: *raetsel*, *hinterfrag*, *ASCII-Code*, man codepage, ...
...
Nach 10 Minuten stellt sich heraus, dass jemand am Monitor geschraubt haben muss, so dass
die unterste Zeile nicht mehr vollstaendig ins Bild passte, was zu einem "hidden underline"
(C) fuehrte...



Neu Rechner braucht das Land (danke Bill).... Da ist man so nett, und spendiert einem
Anwender einen neuen Computer. Pentium 200 / 64MB RAM usw...was gegenueber dem
vorgaenger 486DX66 ein echter Aufstieg ist und sich wohl jeder darueber freuen wuerde.
Nicht so meine Kollegin! Am naechsten Tag habe ich die Schelte meines Lebens bekommen:
Sie: Mit dem neuen Rechner kann doch kein Mensch arbeiten!! Ich will meinen alten wieder
haben! Ich: Aber wo liegt denn das Problem?
Sie: Wenn ich bei Excel eine Zeile markieren will bin ich direkt am Ziel vorbei. Der ist viel
zu schnell.

Ich will hier besser nicht meine Ausfuehrung ueber Feinmotorik und Koordination
wiederholen, da sich jeder meine Reaktion denken kann (Sie hat Ihren alten Rechner nicht
wieder)
Ich kann berichten, daß ...Ich war Betreuer in einem Computercamp. Einer meiner
Schuetzlinge war der Meinung, dass er der allerbeste sei und eigentlich schon alles weiss.
Eines schoenen Tages entdeckten wir den FORM-Virus auf einem der Computer, er fragt
"darf ich den auch haben? Reichen da zwei Disketten?



Eigentlich zeigen uns diese Geschichten doch nur,

      daß es nur schlechte Computer gibt
      daß es offenbar ein grundsätzliches Kommunikationsproblem zwischen manchen
       Menschen gibt
      manche Netzwerker für ihren Job ungeeignet sind, weil der Job eben nicht nur
       technisches, sondern auch menschliches Einfühlungsvermögen verlangt.



Datensicherung mit Diskettenschloß

Nutzerin: Hilfe, mein Computer spinnt. Das Bild ist streifig und der Drucker rappelt nach dem
Einschalten.
Admin: Schalten Sie den PC nocheinmal aus und wieder ein.
Nutzerin: Er macht es schon wieder.

Ursache: Vor Ort angekommen traten wirklich die beschriebenen Fehler auf. Ich öffnete das
Schloß vom Diskettenlaufwerk, um eine Bootdisk einzulegen. Oh, Schreck.....was kommt mir
da entgegen....
Fr. XXX hatte es tatsächlich vollbracht, am Abend zuvor das Diskettenschloß auf eine sich im
Laufwerk befindliche Diskette zu prökeln.

Sehr Praktisch, so waren über Nacht die Daten auf der Diskette, sowie der Rechner für
Fremde unzugänglich gemacht.


Die Leiden der Sysadmins, Sysops,
Netzwerkverwalter und anderen
Rechnerknechte
Dritter Teil
Ich kann berichten, daß ...
Unsere Firma bietet WWW Service (Hosting, Programmierung etc.) an und so leiten wir halt
auch eingehende Mail an die Sekretariate unserer Kunden weiter. neulich hatten wir einen
sehr seltsamen Anruf:

Sekretärin: Ich würd gern mal ihren Herrn Postmaster-Server sprechen!
Support: Wenn?
Sekretärin: Na den freundlichen Herrn der um 1 Uhr nachts die Mails an mich schickt.......
Support: schlurz



An alle, die sich durch diese Seiten ungerecht behandelt und veräppelt fühlen...

Ich weiß, daß hier unsere lieben Kunden und Mitarbeiter hemmungslos durch den Kakao
gezogen werden. Niemand wirft Euch vor, daß Ihr dumm seid! Wir hätten schließlich keine
Arbeit, wenn sich jeder mit PC`s auskennen würde. Aber wenn man nix von Computern
versteht UND tanzt dann bei jeder Gelegenheit mit Absicht auf der Nase der Computerfritzen
rum, braucht man sich über solche Anwandlungen (diese Seiten) nicht zu wundern...

Ein kleines Statement von einem leidgeprüften SysOp
;-)



Ich kann berichten, daß ein User von einem entfernten (Standleitung) Speditionsbuero anruft
und meckert, dass beim Ausdruck auf "seinen" Drucker nur ein 3tel der Liste ausgedruckt
werde. Die Liste wuerde nach 273 (!!!) Seiten beim Buchstaben "G" abbrechen.

Als derjenige mit dem besten Franzoesisch in der Abteilung versuche ich den unbedarften
Kerl dazu zu bringen, den Drucke auf "Anhalten" zu setzen und den Auftrag noch einmal
loszuschicken, um zu schauen, ob der lpd auch alle Daten bekommt und den Auftrag komplett
in die Queue schiebt.

Der User ist nicht imstande, das Icon der Druckerqueue fuer seinen Arbeitsplatzdrucker zu
finden. Entnervt nehme ich das langsame Remote-Control-Utility zu Hilfe und stelle endlich
fest, dass es auf dieser Maschine keine solche Queue gibt, auf die er zu drucken behauptet,
und dass der lpd keine ankommenden Jobs anzeigt, obwohl ich den Drucker arbeiten hoere!!!

Ich beende das Gespraech und hole die Infos vom Unix-Admin. Die sog. "lokale" Queue
("Dieser Drucker ist bei mir angeschlossen!!") befindet sich halt eben doch auf dem
Printserver und der Drucker haengt an einer LAN-Box. Da kann ich lang leere Queues und
idlende LPDs beobachten.

Leicht missmutig erwarte ich den Rueckruf des Users, um ihm mal den Unterschied zwischen
"lokal" und "server" zu erlaeutern, als er mir erklaert, dass...

Tja, dass er sich geirrt haette, dass die Liste nach Nummern und nicht nach Alphabet sortiert
sei. Und somit sehr wohl vollständig ausgedruckt worden sei...



Ich kann berichten, daß ...
Anwenderin: Hilfe, ich hänge im Programm fest
Admin: Drücken Sie mal die Esc-Taste
Anw; funktioniert nicht
Admin: haben Sie noch ein Fenster offen?
Anw: (schaut sich um), Ja. moment soll ichs zu machen
Admin: Stopp - Hallo, hallo, wo bist du...



Ich kann berichten, was ohnehin jeder weiß:
Dokus und Richtlinien werden grundsätzlich nicht gelesen...
Nun, bei uns hat es sich auch eingebürgert, daß unsere Anschläge am Schwarzen Brett von
unseren Klienten "beschriftet" werden: Neben Emotionsbeweisen wie "Fuck you" und
"Scheißer" (wir sind eine philosophische Fakultät!) hat jetzt ein vergleichsweise
liebenswürdiger Kunde die Frage aufgeworfen (hingekritzelt), wo denn bei uns der
Hausmeister zu finden sei. (Man kann dort den Schlüssel holen, um sich Zugang zu den
Rechnern zu verschaffen.) Abgesehen davon, daß der Pedell - vielleicht mal abgesehen von
den Sysops - eigentlich die wichtigste (weil haben Plan) Persönlichkeit in einem gepflegten
Hause ist, und man wissen sollte, wo er sitzt (bzw. arbeitet), ist es natürlich überflüssig zu
erwähnen, daß seine/ihre Frage bereits (50cm weiter an derselben Pinwand) beantwortet
wurde. Dort heißt es in etwa: "Achtung - neue Regeln" --- es sollte so wirken, daß jeder das
Gefühl hat, es lesen zu müssen. Hat aber anscheinend nicht viel genützt. Wen wundert es also,
daß unsere Zugangsberechtigungen häufig als "Familienaccounts" mißverstanden werden..?



Ich kann berichten, daß ...

Ein User wollte am Computer in der Dos Shell eine Diskette formatieren. Am Telefon sagte
ich:

ICH: "Geben Sie ein: format a: (DOPPELPUNKT!)"
USER: "Der bringt da eine Fehlermeldung"
ICH: "Wie??? F O R M A T und dann einen Doppelpunkt, wie heißt die Meldung?"
USER: "Unzulässiger Parameter a Doppelpunkt"
ICH: "Nochmal: geben Sie ein F O R M A T und dann einen Doppelpunkt"
USER: "Der bringt immer die gleiche Meldung" ....

Irgendwann hat das dann geklappt. Es stellte sich heraus das der User keinen Doppelpunkt ->
: sondern 2 Punkte -> .. hintereinander gemacht hatte :)



In der Telefonhotline. Der User sagt, er habe ein Problem und sei alleine im Büro, weshalb er
niemand anderen fragen könne. Sein Programm sei offenbar abgestürzt, da sein Bildschirm
ganz schwarz sei.
Sysop: Ist denn der Cursor noch da ?
User: Nein, ich sagte doch, ich bin alleine hier im Buero.



Ich kann berichten, daß ...
Ich Sysop bekomme einen Anruf vom Super-DAU;
User: Ich bekomme immer eine Fehlermeldung im Word
Ich: wie lautet diese Fehlermeldung?
User: Weis nicht, im Moment ist die Meldung nicht da
Ich: Können Sie die Fehlermeldung provozieren? (alter was machst Du mit Word damit es
diese Meldung ausgibt?)
User: Ja.....

20 Minuten Später...

User: Ach wissen Sie, normaler Weise sitze ich ja an einem anderen PC
Ich: ahhhhhhhrg



Ich kann berichten, daß ...
DAUin meldet: Ich kann Word nicht mehr starten. (Unter WIN3.x). Ich begebe mich vor Ort.
Tatsächlich, nach Anklicken des ICONS nur Fehlermeldungen. In die Eigenschaften geguckt:
Verknüpft mit briefxxx.doc. Dieser Brief war auch noch gelöscht.
Benutzerin: Ich wollte doch nur ein anderes Sybol haben, wie wir es in der Schulung gelernt
haben... Die Schulung war für das kommende NT Workstation, und mit Symbol meinte sie
die Verknüpfung auf dem Desktop..



In unserem Schulungszentrum, vernetzt mit Novell: Ein Dozent für DOS-Fortgeschrittene
brach den Unterricht ab, "das Netz funktioniert nicht mehr, der Cursorbalken im Hauptmenue
lässt sich an zwei Rechnern nicht mehr bewegen". Ich erklärte, dass sich Netzwerkfehler
immer an allen Rechnern auswirken und ging nachsehen. Bei beiden PCŽs lag das
Tastaturkabel auf dem Boden...



Anruf von DAU: Das Programm startet nicht.
Ich: was für ein Programm?
DAU: Also das, das immer automatisch startet.
Ich gehe vor Ort. Der DAU hat eine Diskette in das CD-ROM-Laufwerk gepfriemelt und
wurdert sich, dass das Autorun nicht funktioniert.



Ich kann berichten, daß ...
Es war der erste Tag der Woche (MONTAG), als ich morgens gegen 8.00 Uhr in den Betrieb
kam. Kaum angekommen, klingelt das Telefon. Wer kann das wohl sein (Ich bin im
Benutzerservice tätig und manchmal nervt das Telefon echt.)? Ich gehe also ans Telefon, wo
mir eine Frau V. ganz aufgelöst berichtet, daß etwas mit ihrem Monitor nicht stimmen würde.
Als ich sie nach Einzelheiten frage, erzählt sie mir etwas von Auflösung, verschobenen
Symbolen usw., zu Wort kommen läßt sie mich die ganze Zeit nicht. Nachdem ich mir dann
ihre Aufzählung angehört habe, sage ich ihr, daß ich vorbeikommŽ. Ich also los und zu Frau
V., als ich ankomme und mir dann ihren Monitor anschaue, sieht alles ganz normal aus, alle
Symbole sind klar sichtbar auf dem grünen Hintergrund. Kommentar Frau V.: " Also sehen
sie nicht, dieser Hintergrund, furchtbar. Ich bin von Sternzeichen her Fisch und Fische
brauchen einen blauen Hintergrund." Mit verkniffenem Lächeln habe ich ihr dann gezeigt,
wie man die Ansicht ändert und bin gegangen.
Ich kann berichten, daß ... ich feststellen mußte, daß die Deutsche Telekom hochqualifizierte
Techniker angestellt hat:
Es hat sich nämlich folgendes zugetragen:
Neulich bekam ich einen Anruf von einem Anwender, welcher eines morgens nicht mehr ans
Netz gekommen ist. Nach mehrmaligen Versuche, ihm per Telefon den Netzzugang zu
ermöglichen (Paßwort-Prüfung, Groß-Kleinschreibe-Taste, und die ganzen üblichen
Feuerwehr-Spielchen, habe ich dann ganz zufällig erfahren, daß unsere Freunde von der
Telekom im Hause waren und sich an diversen Kabelkanälen und Streckdosen zu schaffen
gemacht hatten.

Das Unglaubliche nicht glaubend, habe ich den Anwender gebeten, das EAD-Ethernet-Patch-
Kabel seines PC's bis zur Wanddose hin zu verfolgen, und siehe da, das EAD-Kabel steckte in
der TAE-Telefondose.....



Ich kann berichten, daß ... es nichts schlimmeres gibt wie halbwissende User.
Ein Anwender, dessen PC von mir völlig neu installiert wurde (WINDOWS95 inkl. diverser
Anwendungen) rief mich, kaum daß ich an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt war, per
Telefon an: ".. es geht nix mehr" Also zurück, und recht hat er, dieselben Fehlermeldungen
wie vorher. Die Kiste also nochmal neu installiert und zum laufen gebracht.

..kaum an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt,.......dasselbe Spiel nochmal, diesmal aber den
kompletten WIN95-Pfad auf der Festplatt leergebügelt und Neuinstallation, mit allen
Anwendungen etc.

..kaum an meinen Arbeitsplatz zurückgekehrt,.......zum drittenmal, jetzt aber Platte formatiert
etc. s.o.

Auf meine Frage, was er denn machen würde, sobald ich aus dem Raum bin, offenbarte der
Anwender ganz stolz: (bitte festhalten:)
"...Also, jedesmal wenn sie an meinem PC waren und neu installiertŽhaben, sind meine ganze
Symbole weg, die Farben stimmen nicht mehr, die Sounds sind weg und alles ist anders. Aber
ich habe mir ja alle INI-Dateien auf eine Diskette kopiert, das habe ich nämlich mal wo
gelesen, und die kopiere ich mir dann wieder ins Windows-Verzeichnis.



Mittlerweile werden ja auch immer mehr Stadtverwaltungen auf EDV umgestellt. Dabei
passiert auch schonmal so etwas:

Ein ordentlicher Drucker muss her. Also werden Erkundigungen eingezogen und die Wahl
fällt auf einen (damals superteuren) Laser. Wenige Tage nach Lieferung hatte sich bei den
Verantwortlichen dann doch die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Laser prinzipiell keine
Durchschläge erstellen kann -> Satz mit 'x', in Ecke stellen, grossen Schwamm drüber,
Nadeldrucker kaufen (auch teuer). Der hatte aber keinen Einzelblatteinzug. Also nochmal
Geld loseisen und den flugs nachrüsten. Der Einzelblatteinzug konnte aber die Formulare mit
ihren drei Durchschlägen nicht verknusen...
Also steht jetzt ein teurer Beamter neben einem teuren Laserdrucker vor einem teuren
Nadeldrucker und schiebt diesem Formular für Formular einzeln ein.



Tjjaaaa.. aber nicht immer sind die User die DAUS...
Unser toller Provider hier in Rosenheim, Hypernet genannt, war wohl stolz, endlich auf linux
umgestiegen (zumindest zum Teil) zu sein, dass man voellig uebersah, evtl auch an einen
Admin zu denken, der zumindest die UN*X-Grundprinzipien verinnerlicht hat... So kommt
man z.b. nach langwierigen versuchen , doch seine mail abzupoppen, endlich auf die idee, mal
nachzusehn, warum das nicht geht, und siehe da, der admin war so begeistert von der
sicherheit in der unix-userverwaltung, dass er alles, was NICHT im jeweiligen $HOME/ steht
einfach root ueberantwortet hat. (alles im /var/spool/mail gehoerte root) und bei telefonischer
nachfrage wundert er sich dann noch selber, dass er selber keine mail kricht...

4 tage spaeter haut kein telnet und kein elm mehr hin... hintertuerchennachfragen ergeben
mode 0700 fuer /etc/passwd. telefonisch erst mal die reaktion "geben sie mir mal ihr passwort,
ich pruef das nach.."

herzlichen dank auch, war lustig im hypernet...
devlog



Ich kann berichten, daß ... ich zwar eigentlich nur 15 jährige Freakin bin, aber den Super
DAU hab ich auch schon erlebt. Mein Onkel hatte angeruffen vongegen ein Programm ohne
Instalations-Programm zu installieren erstellen. Okay, man muß sich sein
Weihnachtsgeschenk verdienen also hab ich ihm geholfen:
Geh in den Explorer!
Äh!
Klicke an Start, dann auf Programme, dann auf Windows Explorer!
Ja.
Jetzt im Datei-Menü Neu Ordner. Tipp Grand-prix ein und bestätige dann mit Return
Was ist Return?
(Was ist Verzweiflung)



Ich kann berichten, daß ...
... es manchmal falsch ist Zettel mit Anweisungen zu schreiben:

Bei uns im Wohnheim steht ein einzelner Rechner, auf den wir gemeinsam zugreifen
koennen, von einzelnen aber auf jeden Fall benoetigt werden (fuer die Verwaltung der
einzelnen Mieter, Kassen, etc.) Eines Tages faehrt der Rechner nicht mehr hoch (zwei Monate
nachdem auf Win95 upgedated wurde): Die FAT war geschossen, die Systemdateien zum
Starten des ganzen waren weg.
Da sich keiner (der nicht gerade wenigen Informatikstudenten, etc.) dafuer verantwortlich
fuehlte das System zu reparieren, habe ich es mir vorgenommen, hatte allerdings an dem Tag
keine Zeit. Um dafuer zu sorgen, dass sonst keiner daran etwas macht, habe ich an dem
Rechner kurzerhand im BIOS das Diskettenlaufwerk deaktiviert und auf einem GROSSEN
Zettel geschrieben, dass man nicht dran rumfingern soll.
Am naechsten Tag betrete ich den Raum und muss folgendes feststellen:

      Der Laserdrucker wurde abgestoepselt.
      Der Rechner wurde geoeffnet und die ISDN-Karte ausgebaut.
      Im BIOS war ein zusaetzliches Diskettenlaufwerk eingetragen, dass in Wirklichkeit
       nicht existiert und dazu fuehrte, dass der Rechner ueberhaupt nicht mehr hochfuhr.

Was war passiert? Es scheint Informatikern als Herausforderung zu gelten, Rechner zu
reparieren, wenn ausdruecklich dort steht, dass man es unterlassen soll. Das der Betreffende
die Diagnose stellte, dass der Diskettencontroller kaputt sei, ueberrascht dann auch nicht mehr
wirklich.


Umzug einer Filiale mit 80 Leuten in ein neues Gebäude. Admin hockt unter dem Tisch,
Server anschließen.
Auftritt Geschäftsführer.

Geschäftsführer (jovial): "Na, das hat doch prima geklappt mit dem Umzug! Alle sind wieder
arbeitsfähig!"

Admin: "Na ja, der Internet-Zugang funktioniert noch nicht. Die Leute beschweren sich
schon, daß sie ihre E-Mail nicht kriegen."

Geschäftsführer: "Internet? Das macht doch nichts, das brauchen die Leute doch eigentlich
gar nicht. Wenn wirklich jemand dringend etwas aus dem Internet brauchen sollte, schicken
Sie ihn zu mir - ich habe einen Metronet-Anschluß."

Admin: (schweigt)



Ich kann berichten, daß eines Tages ein DAU anrief, mein Diskettenlaufwerk ist kaputt.
Gleich hochgesprintet, DISK raus - angeschaut - wieder rein - nix wieder raus - nochmal
angeschaut - Dieser DAU hatte doch tatsächlich den Aufkleber fein säuberlich aufgeklebt -
Unterkante = Diskettenrand und der Rest des Etiketts mitten auf dem Metallschiebeschild !
(Falsche Seite angefangen...)



Ich kann berichten, daß ...
Mitteilung des Systemverwalters:
Es existiert nun ein neuer Rechnerpool Mathematik. Zugangsberechtigt sind alle Studenten
der Mathematik mit Vordiplom. Wer darunter fällt,der schicke eine Mail an root mit
folgenden Angaben : gewünschter loginname, Lehrstuhl,an dem man ist

Alsbald kamen viele Mails, unteranderem auch folgende :

Hi,
Ich studiere Physik,
gewünschter Loginname : xyz
Lehrstuhl: Prof. Z ( Physikprof :)
Da bleibt mir nur eines zu sagen : wer lesen kann ist klar im Vorteil


Wir hatten bei einem Kunden in der Industrie eine Alpha(VMS) mit Software aufgestellt. Lief
alles gut, bis die Alpha ihren Geist aufgab. Da die Kiste noch in einem fuer das firmeninterne
RZ unzugaenglichen Raum stand bin ich extra runtergeflogen um folgendes erleben zu
duerfen:
15h sollte der Service von DEC ankommen. Kam auch, tauschte das Mainboard, kam
allerdings ins schwitzen, als er die Console von ARC auf SRM switchen sollte. Die Maschine
bootete, zeigte ihr ARC-Menue, aber die Cursortasten funktionierten nicht. Also auch kein
Umschalten.
Der RZ-Chef und der DEC-Service Mann ueberlegten heftigst, nachdem sie diverse
Terminals ausprobiert hatten. Dann wussten sie die Loesung:
Terminal an der seriellen _UND_ Tastatur an der PS/2 Buchse der Alpha...hahaha



Hallo, als einfacher Hiwi bei uns im HRZ der Uni Kassel erlebt man auch so einiges. Dass die
meisten Leute den Unterschied zwischen Windows und Winword nicht kennen, ist der
Normalfall. Leider wurde es bei uns so geloest, dass die Studenten ihren Account selbsttaetig
kostenpflichtig verlaengern koennen (per Automat- PC). Ausserdem kann man an einem
weiteren Automat Druckerkarten erwerben. Fatalerweise kostet beides genau 10 Mark. Die
DAUs werfen ihren Semesterbeitrag wie man vielleicht erwarten kann, in den falschen
Automat (trotz massenhaft Schildern) und kommen daraufhin mit der Drucker- karte zu mir
und fragen, was sie denn nun damit anfangen soll.



Ich bin zwar kein SysAdmin oder ähnliches, habe aber in meiner Zeit als Redakteur für
Computer-Zeitschriften oftmals Leute an der Hotline gehabt, die einem auch die Tränen in die
Augen treiben können. Nun darf man an der Hotline nicht ein bißchen die Geduld verlieren.
Es ist aber manchmal verdammt hart:

Zur Anfangszeit der CD-ROMs hatte mein damaliger Verlag als erster eine CD-ROM-
Zeitschrift herausgegeben, das heißt Heft mit Cover-CD. Als Service gabs abends von 17:00
bis 20:00 besagte Hotline, bei der Leser Fragen zu den Heftthemen oder zu PC-Problemen
stellen konnten. An einem Mittwoch im Sommer rief ein Professor XXX aus YYY an und
fing gleich an zu wettern: "So ein Schund...Laufwerk kaputt...Fachleute drei Stunden
gebraucht...brüllzetermordio..." Man ist als Redakteur darauf gedrillt, alle Vorwürfe erst mal
zu verarbeiten und dann niederzuschmettern, aber hier kam ich erst mal nicht zu Wort:
"Rechtsanwalt...Pressegesetz...etc." Nach ca. 10 Minuten (!) konnte ich dann erste Fragen
stellen. Es ergab sich folgendes: "Laufwerk kaputt, Scheibe dran schuld, Fachleute geholt,
drei Stunden gearbeitet, Rechner kaputt, Rechnung an uns." Irgendwie kam mir die Sache
komisch vor, die Master CDs durchliefen seit der Anfangszeit mehrere Prüfungen, bevor sie
an Sono-Press gingen. Lange Rede, kurzer Sinn, nach ca. 24 Minuten kam ich dahinter, daß
der gute Mann die CD in sein 5,25"-LAUFWERK geknebelt hat. Wie - ist mir heute noch ein
Rätsel, er hat den Laufwerkshebel tatsächlich runterbekommen. Nachdem ich mich vom
ersten Schrecken erholt hatte, mußte ich ihm schonend beibringen, was er da verbrochen
hatte. Nur - wieso seine "Fachleute" drei Stunden gebraucht hatten, die CD da wieder
rauszuholen, ist mir ebenfalls ein Rätsel. Kurz und gut: Unter meiner genauen Anleitung
mußte der gute Mann zugeben, daß er a) nicht die Anleitung im Heft gelesen hatte und b)
nicht mal wußte, was eine CD-ROM und ein entsprechendes Laufwerk waren. Eine weitere
halbe Stunde später war er ziemlich geknickt, deshalb gab ich ihm noch die Adresse einer uns
bekannten Firma in seiner Stadt, die innerhalb eines halben Tages seinen Rechner wieder auf
Vordermann brachte. Vier Tage später kam ein Päckchen für mich an. Inhalt: Zwei Flaschen
besten Sherry und ein dickes Entschuldigungsschreiben, sowie ein Abdruck einer
Campuszeitung, in der unsere Hotline lobend erwähnt wurde. That's life... :-)



Interssant sind auch immer die kleinen Notlösungen ...

Jemand versuchte mich zu erreichen, da sein Flachbrettscanner nicht mehr funktioniert.
Nachdem ich dann die Nachricht erhielt, ging ich also am gleich Tag vorbei um
nachzuschauen. In der Zwischenzeit hatte er sich "Snappy" (Grabber-Karte für Parallelport)
gekauft, seine Videokamera angeschlossen, Stativ gebaut, ruminstalliert (das Programm war
gleich 3x drauf), und damit dann "gescannt".

Nach prüfen des Scanners, stellte sich nur ein lockeres Kabel herraus ! (manche haben halt
zuviel Geld und Zeit) :)



Erschreckend finde ich auch das es so viele DAU's gibt, welche es immer wieder schaffen
zufällig die wichtigsten Systemdatein auf der Platte zu löschen. (ist mir jetzt schon 4 mal
passiert das ich dann alles neuinstallieren mußte.



DAU bastelte an den Einstellungen einer Anwendung herrum, und wollte aber dann alles
rückgängig machen ohne gleich neu zu instalieren. Er fragte also einen weiteren, welcher ihm
sagte , er müsse nur die *.INI Datei löschen und neustarten.

DAU ist ja nicht ganz dumm, und läst mit dem Explorer "*.INI" suchen und löschte dann das
gefundene. Nachdem neustart (er machte ein reset *G*), war es ja auch kein Wunder
nachdem er alle 97 *.INI Dateien systemweit löschte, das nichts mehr wie gewohnt lief !



Nach der Umstellung eines Users auf Windows, er hatte wirklich noch einen DOS PC ohne
Maus, rief dieser 2 Tage später an und sagte, dass er mit dem Rechner etwas nicht stimmt. Ich
bat ihn einige Ikons zum Testen anzuklicken, worauf er meinte, dass der Mauscursor so
komisch über den Screen wackelt. Nach einigem hin und her stellte sich heraus, dass er die
Maus in der rechten and hielt und sie auf der Handfläche der linken Hand bewegte ...



Ich arbeite beim ORF in der Helpline und man glaubt ja gar nicht was es alles an Daus gibt.
Folgendes vor kurzem geschehen: Ein Anruf. Blauer Bildschirm meint er. Systemabsturz sage
ich und frage ihn nach der Inventarnummer seines PC's. Stolz erzählt er mir seine Nummer.
Die Nummer ist aber falsch, es ist die des Bildschirms. Also frage ich ihn ob er auf einen
Terminal arbeitet. Verduzt über einen so dumm fragenden Supporter erklärt er mir das er mit
Windows NT arbeitet. Null Problemo. Dann muß ja auch ein PC vorhanden sein. Nach
nochmaliger Frage nach seinem PC ernte ich "erzählen sie mir nichts. ich brauche keinen PC
das geht über unser Netzwerk!!". !? Ich schicke ihm jemanden vorbei ... ;-)



folgende Geschichte ist bestimmt schon klassisch, und ich schaeme mich ein bisschen, sie
zum Besten zu geben, aber sie ist mir wirklich passiert:

Eine Userin ruft an, Ihre Schriften seien vom Bildschirm verschwunden.

Mehrere Nachfragen ergeben keine klarere Aussage.
Ein Blick in ihre win.ini (Win 3.11) auf dem Server ergab nichts Ungewöhnliches, die fonts
waren alle eingetragen. Was konnte das sein? Also die Turnschuhmethode benutzt und vorort
gegangen.

Tja, dumm, wenn man sich weiße Schrift auf weißem Hintergrund einstellt...


Ein besonders nerviger Superdau wollte ein altes DOS-Programm auf der Festplatte in seiner
Netzwerkwindows-Umgebung (Win 3.11) einrichten. Ich erklärte ihm also: Datei,Neu, usw.
Nach kraeftezehrenden Minuten hatte er auch sein Icon. Er behauptete jedoch, wenn er es
doppelklicke, wuerde einfach nichts passieren.

Ich schaute in seine grp-Datei auf dem Server, aber Pfad und Dateiname schienen zu
stimmen.

Vorort dann war dann schnell geklaert, dass der Benutzer die Checkbox "als Symbol
ausfuehren" (weil er ja ein Icon dafuer haben wollte) aktiviert hatte und das DOS-Programm
inzwischen 14 (in Worten: vierzehn!) mal gestartet hatte...


Selber Benutzer holte mich eins zu sich, sein PC wuerde beim Einschalten piepsen. Und nicht
nur seiner, sondern in seiner gesamten Abteilung!

Tatsächlich stellte ich vorort fest, dass im Laufe unser DOS-batch-gestrickten
Anmeldeprozedur der PC in ein schier nichtendenwollendes Piepsen verfiel.

Man muß dazu sagen, auf jedem Abteilungslaufwerk liegt eine kleine Textdatei, die waehrend
der Anmeldung getypet wird und in der jeder Infos für seine Kollegen hinterlassen kann. Jetzt
begab es sich, dass besagter User gerade won einer Windowsschulung zurueckkam und
ploetzlich verstand, was es mit den "Mails" auf sich hatte. Daher hatte er die Textdatei durch
eine umbenannte EXE-Datei ersetzt - ich war zu fertig um herauszufinden, durch welche....



Ich kann berichten, daß ...ein DAU nach seinem Umzug im Büro Besuch von einem unserer
Admins erhielt. Dieser bemerkte ein Druckerkabel am Parallelport, daß nicht verwendet
wurde. Also wurde es kurzerhand abgeschraubt und eingesteckt. Dies rief aber den Protest des
DAU's hervor: 1) Wie solle er sich jetzt mit dem Netzwerkdrucker verbinden? 2) Aber er
bräuchte ja sowieso ein längeres Kabel, da der Netzdrucker jetzt ja schliesslich 3 Zimmer
entfernt stünde.



Ich habe auch Žne Geschichte :

User ruft bei uns an : "Mein Rechner stürzt in unregelmäßigen Abständen ab."

Also wir hin, Rechner untersucht, nichts gefunden. Dann den Rechner gegen ein baugleiches
Modell getauscht, der selbe Fehler trat wieder auf.

Ich muß dazusagen, daß der Fehler während unserer Untersuchungen (natürlich) nie auftrat,
sondern immer nur beim User ...

Einige Wochen später des Rätsels Lösung : Der Rechner steht beim User hochkant unterm
Schreibtisch. Und wenn man halt mit den Füßen an den Reset-Schalter tritt, dann bootet die
Kiste eben neu ...

Nerven braucht man in dem Job ...


Die Leiden der Sysadmins, Sysops,
Netzwerkverwalter und anderen
Rechnerknechte
Vierter Teil


Ich kann berichten, daß ... Das Telefon summt. Frau M.. (nennen wir sie Meyer) ist am
anderen Ende. "Hallo Herr O.., Meyer hier ...". "Ah, guten Morgen Frau Meyer, was kann ich
...".
"Das Programm funktioniert schon wieder nicht!", schrillt es böse aus der Hörmuschel.
"Wie?, das Programm funktioniert nicht, es hatte doch gestern funktioniert. Was haben Sie
denn gemacht?" "Nichts, ich habe den PC eingeschaltet und wollte Kunden eingeben. Aber
das Programm funktioniert nicht!" "Was meint denn der Rechner?"
"Wie, was meint der Rechner. Er funktioniert nicht. Also kommen Sie bitte sofort her!" "Ja,
aber er muß doch eine Meldung von sich geben, was sagt er denn?" "Das versteht sowieso
keiner, also, sehen sie zu, dass das Programm wieder ans laufen kommt, sonst bekomme ich
Ärger mit meinem Chef." "Na gut, ich komme gleich." sage es und stiefele zehn Minuten
später die zwei Stockwerke herunter. Frau Meyer öffnet die Bürotür.
"Das hat aber gedauert. Also wenn das mit den Programmen so weiter geht.... Das lassen wir
uns nicht gefallen, so geht das nicht." "Was haben Sie denn genau gemacht, Frau Meyer?"
"Ja, sehen sie. Ich setze mich hin, schalte den Computer ein..." - sie schaltet den PC ein - "und
sehen sie, ich gebe jetzt KUNDE ein" - sie gibt KUNDE ein - "und jetzt. Schauen Sie sich das
nur an ...". Auf dem Bildschirm steht: "FILE NOT FOUND".
"Frau Meyer, Sie sollten KUNDEN eingeben. Das Programm heisst KUNDEN, das habe ich
Ihnen doch gestern schon gesagt". "Wieso? Was heisst das? KUNDEN, KUNDE, ist doch
wohl egal oder?" "Nein Frau Meyer, ist nicht egal. Also jetzt: KUNDEN"
Frau Meyer gibt KUNDEN ein. Die Kundenverwaltung erscheint erwartungsgemäss auf dem
Bildschirm. "Sehen Sie, Frau Meyer? Es funktioniert doch!"
"Also nein, der nimmt das aber genau. Wie soll ich das denn wissen?"



Ich kann berichten, daß ... ein DAU an der Hotline anrief und von einer Fehlermeldung
berichtete. Nach erfragen wie diese den lauten wuerde,laß er von seinem Monitor die Worte :
" Please enter your loginname"



Ihr kennt doch sicher diese proprietären "e-Mail"-Formate großer Online-Provider, wo man
Schriftattribute wie Größe, Schriftart und Farbe setzen kann. Diese Bastard Service Providers
from Hell erklären ihren Kunden natürlich nicht, daß das mit e-Mail nichts mehr zu tun hat.
Eine unserer Studentinnen hat das wohl mal gesehen, und jetzt wollte sie natürlich mit
Pegasus auch bunte Mails schreiben. Nachdem ich ihr erklärt hatte, daß das nicht möglich sei,
drehte sich ein Admin-Kollege, der zufällig anwesend (aber nicht im Dienst) war, zu ihr um
und sagte: "Du glaubst mir wohl nix ..?!" .... ich habe nicht an ihrem Account herumgespielt -
-- erklärt habe ich es ihr aber auch nicht. Abitur, aber nix im Kopf UND sich nix sagen lassen.
Grrr! (typisch)



Ich kann berichten, daß ... ein teuerer externer Fachmann (immerhin 250 DM die Stunde) sich
beschwerte, daß auf seinem Monitor nichts zu sehen sei. Natürlich sei er angeschlossen,
Strom hat er doch! Also hin und helfen. Vor Ort festgestellt, daß das VGA-Monitor-Kabel
fehlte. Auf die Frage, warum das Kabel nicht mehr dran sei, kam die erstaunte
Reaktion:"Daten-Kabel? Mein Laptop hat so was auch nicht, und da hab ich auch'n Bild."



Ich kann berichten, daß ... ich eigentlich Supporter bei einem WAN-Helpdesk bin. Ihr lieben
Sysops und LAN-Betreuer, wenn ihr wuesstet wie schoeeeeen es im WAN-Bereich ist, denn
so dumme Fragen wie "Hilfe, der Kasten in welchen ich meine Disketten reinstecke summt so
laut ..." lassen sich innert zwei Sekunden loesen: "Fragen Sie gefaelligst Ihren LAN-Betreuer
!!!", dafuer sind aber die echten WAN-Probleme um so happiger, wenn z.B. ploetzlich der
Frame-Relay Backbone aussteigt, die Standleitung in die USA versagt, und's am Ende keiner
gewesen sein will. Item. Gelegentlich verirren sich halt doch ein paar LAN-User auf meine
Hotline und fragen so Dinge wie "Wie installiere ich Windows 95 auf meinen Computer ?".
Tja, und wenn's gerade nix zu tun gibt, ist man halt kulant und hilft trotzdem, obwohl einem
das Problem eigentlich egal sein koennte ...
Tja, und einmal rief halt so ein DAU an:
DAU: "Bitte helfen Sie mir doch, sonst ist keiner da"
WAN: "OK, also gut. CD oder Disketten-Version ?"
DAU: "CD ? Was ist das ?"
WAN: "Eine grosse runde Silberscheibe ..."
DAU: "Ach so ja, die habe ich ..."
WAN: "Also, laeuft ihr Computer bereits ?"
DAU: "Ja ..."
WAN: "Und haben sie Zugriff aufs Laufwerk ?"
DAU: "Ja."
WAN: "Na, dann wechseln sie doch aufs Laufwerk und starten SETUP.EXE ..."
DAU: ".. ich habe irgendwie Probleme das Laufwerk zu schliessen (aeeeechz, krampf, mach
...)
WAN: "Und ?"
DAU: "So, jetzt ist's gegangen, was jetzt ?"
WAN: "geben Sie SETUP.EXE ein ..."
DAU: "Da kommt nix ... kennt er nicht."
WAN: "Wieso, was meldet der Computer denn ?"
DAU: "dass er dieses SETUP-Zeugs nicht kennt ..."
WAN: "Lesen Sie doch bitte vor, was steht denn da ?"
DAU: "Da steht: SYNTAX ERROR"
WAN: "WAAAAAAAAAAS ?????"
DAU: "Aber ja ..."
WAN: "Was fuer einen Computer haben Sie denn ????"
DAU: "Commodore C64 ..."
WAN: ROOOOOOOOFL ROOOFL !!!!!
DAU: "Was denn ?! Was lachen Sie so dumm ??!"
WAN: "Guter Mann, das kann NIEMALS funktionieren !"
DAU: "Wieso denn ?"
WAN: "Keine Ahnung wie und wo sie die CD reingeschoben haben, aber Ihr C64 ist Schrott
und schlicht nicht modern genug ..."
DAU: "Erzaehlen Sie nicht solchen Unsinn !!!!! Mein C64 hat mich damals 3000.-- gekostet,
DAS MUSS GEHEN !!! Sonst frage ich halt woanders."
WAN: "(Lach) Na denn: Viel Glueck und viel Spass ...."

Geruechten zufolge soll er sich dann einen alten Macintosh gekauft haben. Ob es jetzt wohl
mit der Installation von Win95 geklappt hat ??? ;-)



Ich kann berichten, daß ... einmal bei uns im Laden eine Soundkarte von einer Frau reklamiert
wurde. Auf die Frage hin, was mit der Sounkarte nicht stimmen wuerde sagte die Kundin, sie
wuerde keinen laut von sich geben. Weiterhin meinte sie, das kein Netzkabel dabei sei und
das der Lautsprecher auch fehle. Fazit war, das die Kundin nur den Aufdruck: 16 BIT-
DIGITALER SOUND WIE VON CD gelesen hatte, und die Karte kaufte OHNE überhaupt
einen Rechner zu besitzen! Ihr hättet ihr Gesicht mal sehen sollen, als wir ihr klarmachten,
das das ein PC-Zubehörteil war...



Ich kann berichten, daß ... Ein DAU anrief, seine Installdiskette funktioniere nicht. Daraufhin
baten wir ihn, sie zu kopieren und mittels Botendienst auf unsere Rechnunh an uns zu
schicken. Nach einer halben Stunde kam ein Fahrradbote und brachte uns einen A4 Zettel mit
einer kopierten Diskette darauf.
Ich kann berichten, daß ...
Studenten ja sooo dämlich sind. Ich arbeite in einem Rechenzentrum und kümmere mich
dabei auch um die Nutzerverwaltung. Jeden Semesterbeginn fängt auch das große Grausen an:

      ich habe eine kurze Unix-Anleitung geschrieben, die man für 20 Pfennig kaufen kann,
       die aber auch online lesbar ist. Viele Studenten überlegen ein paar Minuten, um dann
       doch nicht diesen gewaltigen Preis auszugeben. Viele drucken dann die Online-
       Version aus, was zur Zeit 70 Pfennig kostet.
      Student steht vor Tür mit dem Schild "Windows NT-Pool befindet sich 10 Meter
       links <------", rüttelt an der Klinke und beschwert sich bei mir, als ich zufällig
       vorbeikomme, daß diese Tür zum NT-Pool verschlossen sei
      "gewünschter Nutzername (Login)" -- hmm, muß ich da mein Paßwort hinschreiben?

Den besten Dialog hatte ich vor ein paar Minuten:
Student: Bin ich hier richtig?
Ich: Ähm? Richtig? Wofür richtig?
Student: Na, muß ich hierhin?
Ich: Hmm, das weiß ich doch nicht.
Student: Na, dann frage ich mal woanders...



Ich kann berichten, daß ...ich einen Kollegen hatte, der sich ein neues Grafikprogramm
gekauft hatte .
Ich : Welche Bildformate unterstützt das Programm denn?
Kollege : Da sind Tierbilder bei und Autos und Leute.....
Ich : Nein ,ich meine welches FORMAT ?
Kollege (nimmt Bleistift und hält ihn an das Bild, schiebt den Stift hin und her) : Ich schätze
so 10 cm x 12 cm



Ich kann berichten, daß es ganz besonders nette Exemplare von Sekretärinnen gibt.

Ich war als SysOp in einer kleinen Firma beschäftigt, die das System Banyan Vines benutzt.
Die Chefsekretärinn sollte einen Internet Anschluß bekommen. Es wurde also eine ISDN
Karte gekauft. Also sollte es an die Installation gehen. Ich ging in Büro, um die Karte
einyubauen. "An meinen Computer lasse ich niemanden, sonst geht der danach nicht!" war
die Antwort die ich bekam. Ich versuchte zu erklären, daß ich den PC öffnen müßte, um die
Karte einzubauen. Nach langem Hin und Her half mir nichts anderes, als den Chef
hinzuzuholen. Die Diskussion endete damit, daß die Sekretärin fluchtartig das Zimmer
verlies. Sie saß 2 Stunden bei einer Kollegin mit einem Weinkrampf, da der böse SysOp sich
an ihrem PC zu schaffen machen wollte.

Unnötig zu erzählen, daß dies mein letzter Arbeitstag in dieser Firma war.



Ich kann berichten, daß ich bei der Installation eines PC nicht schlecht staunte, als der DAU,
der bisher nur ein Terminal zu bedienen hatte, sich plötzlich mit einer Maus
auseinandersetzen mußte. Die Bewegungen nach links und rechts waren problemlos möglich -
nur die Maus schien einen Defekt zu haben, denn die Bewegung nach oben und unten war
nicht möglich. Die Dame hob und senkte die Maus (in der Luft selbstverständlich) um nach
oben bzw. unten zu kommen :-)



Help: Help hier, wie kann ich Ihnen helfen?
DAU: DAU hier, ääähm, ich hätte da mal 'ne Frage, weil Ihr Euch doch mit Computern und
Rechnen so gut auskennt...
Help: Ja, worum geht's denn?
DAU: Also, hmmm, wieviele Millionen gehen in eine Milliarde rein?
Help: ??? - Denkpause - ??? Achso ... wegen Gigabytes, Megabytes, Kilobytes und so, das ist
so daß man da jeweils 1024...
DAU: Also eigentlich nicht - Ich muß da eine Hausarbeit schreiben und da steht in dem Text,
daß die Firma XY einen Umsatz von 1500 Millionen im Jahr hat...
Help: ??? - Denkpause - ??? Achso ... im Englischen ist das so: "one billion" ist im Deutschen
eine Milliarde, und...
DAU: Nein, der Text ist auf Deutsch und ich bin mir einfach nicht sicher, WIEVIELE
Milliarden das sind...
Help: (tonlos) Tausend! Tausend Millionen sind eine Milliarde!!!
DAU: Sind Sie sich da sicher, also sind 1500 Millionen ... (!!! Pause !!!) ...
Help: Eins Komma Fünf! Ja, Eins Komma Fünf Milliarden! Da bin ich mir ganz sicher!
DAU: 1,5 Milliarden! Vielen Dank, da war ich mir nicht sicher! Auf Wiederhören!
Help: Ja, äh, hmm ja - Bitte, gerngeschehen - Ciao....

(wer sagt da schon gerne "Auf Wiederhören"???)




Help: (nimmt ab) Help hier, wie kann ich Ihnen helfen?
DAU: Professor XYZ, Institut ABC. Guten Tag, mein Internetanschluß funktioniert seit heute
nicht mehr...
Help: Pingen sie mal einen anderen Rechner an... Was haben Sie denn für ein Betriebssystem.
DAU: Windows 95!
Help: Gut. Klicken Sie den Start-Button an, Programme, MS-DOS-Eingabeaufforderung...
DAU: Start Taste?
Help: Ja. Meistens unten links, ein Button mit "Start" drauf, ...
DAU: Da ist kein Button.
Help: Was haben Sie denn für ein Betriebssystem?
DAU: (lauter) Windows 95! Wie oft soll ich es noch sagen?
Help: Entschuldigung, ähm, ja. Also fahren Sie den Rechner mal herunter und wieder rauf...
DAU: Mach ich.

... Pause ...

DAU: Computer ist wieder da!
Help: Und jetzt, Probieren sie mal wieder das Internet aus...
DAU: Netscape findet nichts.
Help: Tippen Sie mal direkt "http://194.96.4.91"
DAU: Moment... Es klappt!!! Die Startseite der Uni-Saarbrücken!!
Help: Schön. Ihre "Domain Name Server"-Einstellungen sind nicht korrekt.
DAU: Was mache ich jetzt?
Help: Na, die Systemeinstellungen ändern, klicken Sie auf den "START"-Button,
"Einstellungen"...
DAU: (lauter) Da ist kein "Start"-Button, wie oft soll...
Help: Ja, aber wie stellen Sie denn sonst irgendetwas ein?
DAU: Das ist doch ganz einfach, haben Sie denn gar keine Ahnung? (Langsam, wie zu einem
seiner Langzeitstudenten sprechend)

Ich klicke natürlich auf den ANGEBISSENEN APFEL oben links...

Help: (tonlos) Entschuldigung, ich kann Ihnen im Moment nicht weiterhelfen.
DAU: (überrascht) Warum?
Help: (leise) Sie haben einen APPLE-MacIntosh... was hat der für ein Betriebssystem?
DAU: (aufbrausend) Natürlich Windows 95!
Help: Nein. Dann könnte ich Ihnen weiterhelfen. Ein MacIntosh hat niemals WINDOWS 95
aufgespielt.
DAU: Aber das hat doch jeder?
Help: Nur eben keine Macs...
DAU: (leiser, verunsichert) Ohhh.. Ach so...
Help: Ja. - und von Macs habe ich keine Ahnung. Ich habe noch nie mit einem gearbeitet, die
haben wir nicht.
DAU: (peinlich berührt) Soso, ja. .. Vielen Dank, also, ja... Auf wiederhören.
Help: Keine Ursache, Wiederhöörn...



Help: Help hier, wie kann ich Ihnen helfen?
DAU: DAU hier, Wieso dauert es so lange, bis meine Bewerbung bei einer Firma per Email
von zuhause aus gesendet wird ? Ich will es noch an 20 andere Firmen schicken, aber das
dauert ja ewig... Was ist mit dem Netz denn los? Ich benutze doch ISDN...
Help: Moment... ...das Netz ist ausnahmsweise mal wieder OK. Wielange dauert es denn?
DAU: Naja, so um die 50 Minuten hat es gedauert.
Help: Was ist es denn für eine Bewerbung?
DAU: Nur ein Word Dokument, Bewerbung, Lebenslauf und so.
Help: Wie groß ist es denn?
DAU: Nur 2 Seiten, nicht groß, als Attachment beigelegt.
Help: Gut, aber wie groß ist es, wieviel Speicherplatz belegt das Dokument?
DAU: Das weiss ich doch nicht, aber es sind doch nur 2 Seiten...
Help: Was steht denn auf diesen Seiten?
DAU: Na, meine Bewerbung, mein Lebenslauf, mein Berwerbungsphoto... was halt so drin
ist, in Bewerbungen..
Help: Halt, Bewerbungsphoto, wie sieht das denn aus?
DAU: Naja, das ist ein ganz gewöhnliches Bitmap, von meinem Bewerbungsphoto.
Help: ...und wie groß ist das?
DAU: Was spielt das für eine Rolle?
Help: Eine große! (seufzt)
DAU: (genervt) Das ist ein ganz normales Bewerbungsphoto, habe ich auf meinem Scanner
eingescannt und ins Dokument eingefügt. Das macht man doch so...
Help: Äh, ja.
DAU: Und damit es schön aussieht, habe ich es natürlich mit 600 DPI gescannt, wissen Sie,
das wird sonst so unscharf...
Help: Interessant.(seufzt erneut)
DAU: Also, warum dauert es so lange?
Help: Moment (rechnet) - weil sie ca. 23,8 MB versendet haben...
DAU: Na und, ich hab doch ISDN!
Help: Klasse, schön für Sie - und weiter? Mehr als 65kBits/s können Sie damit auch nicht
verschicken. Außerdem wird sich die Firma, bei der Sie sich beworben haben, bei Ihnen
bedanken...
DAU: Warum denn?
Help: Bandbreite und Speicher sind im Netz knapp bemessen...
DAU: Ach ja? Na und?
Help: Das ist etwa so, als wuerden sie Ihr Bewerbungsphoto auf mehrere LKW verteilt in die
Firma liefern...
DAU: Tatsächlich?
Help:(lauter) JA-A.
DAU: Und wie krieg ich meine Mail jetzt wieder?
Help: Gar nicht.
DAU: Warum nicht?
Help:Weil Sie sie 50 Minuten lang gesendet haben... Sie dürfen ja auch nicht Briefkästen
aufbrechen, in die Sie irrtümlich Briefe geworfen haben...
DAU: Da ist was dran...
Help: Ja.
DAU: Vielen Dank erstmal!
Help: Keine Ursache!
DAU (Legt auf) Help:
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH -
Neeeeeeeiiiinnnn!



help's aktuelle DAU-AWARD-top-5: http://www.uni-mainz.de/~hessr000/dau.html



Ich mache u. a. Nutzerberatung in einem der Studentenpools hier. Ein Student
(wahrscheinlich Spowi oder Fliesenleger-Ingenieur -- kurz geschorene und gegelte Haare,
Sonnenbrille darin, Rippshirt, fetter Ohrring) kommt aufgeregt zu mir: "Aus dem Drucker
kommt nur so Schrott raus, schieß mal den Job ab, das ganze Papier wird versaut...".
Ich gehe zum Drucker, alles sieht ganz normal aus, ein Geistewissenschaftler hatte sein
vielleicht 15-seitiges Referat ausgedruckt. Ich schau den Studenten fragend an. Der nimmt das
Referat und wedelt damit rum: "nur so'n Scheiß hat der gedruckt, die ganze Zeit, man kommt
gar nicht mehr an den Drucker... (Anmerkung: wir haben fünf Drucker, nicht nur den einen.
Alle anderen waren gerade frei.)



Mein Ex-Chef hat vor kurzem das Internet entdeckt und auch schon eifrig Mails geschrieben.
Neulich fragte er mich um Rat: Er wolte einem Bekannten ein Programm schicken. Er also
Mailprogramm (irgend ein M$-Schrott) auf, Adresse eingeben, Programm mit der Maus auf
das Fenster ziehen und "SEND". Nun das Problem: Programm läuft beim Bekannten nicht.
Was ist los???
Ich habe ihm zuerst erklärt, daß man kein Programm einfach so herumschicken und dann
ausführen kann, wegen *.ini, dlls, Registry usw. Schlußendlich bin ich aber draufgekommen,
daß er einen Win95 Link verschickt hat! AAAARGHHH!



.. 20 min vor Dienstschluß zum Wochenende... eine schier endlose Schlange von Usern wartet
auf "Help"...

Help: Nächster, ... Hallo! Wie kann ich Dir helfen?
DAU: Hotmail is' kaputt, ich kann meine Mails nicht lesen...
Help: Zeig' mal... hmmm ja - hotmail.com is wirklich unten... das klingt logisch....
DAU: Kannst Du mir helfen?
Help: Leider nein.
DAU: Warum nicht? Du bist doch hier vom Computersupport,... (fordernd) TUE WAS,
HILF' MIR!
Help: Kann ich wirklich nicht. Schau, Hotmail gehört Micro$oft, und der Rechner von dem
Du Deine Mails abrufst ist - aehm - mindestens 5000 km entfernt....
DAU: Ja, (einschmeichelnd) aber DU kannst da doch sicher was machen.. sieh' mal, das sind
sehr wichtige Mails für mich...
Help: Wirklich, ich kann da GARNICHTS machen.
DAU: (verzweifelt) Aber warum sitzt Du denn dann hier, kannst du die mails nicht irgendwie
sichtbar machen? Auf "Lunix" oder so.
Help: Nein, das geht nur bei den Mails auf UNSEREN Computern! Der Hotmailrechner steht
in Redmond, USA, da ist nix zu machen.
DAU: (flehend) Kannst du nicht mal nach dem Rechner schauen?
Help: (aufgebend, resigniert) Da muß ich mal auf der Brücke nachfragen, ob sie gerade ein
Außenteam nach Redmond gebeamt haben, die sich dann darum kümmern können...
DAU: Haä??? Aber Danke, vielen Dank!!!
Help: Seufz, keine Ursache, nächster... Wie kann ich Dir helfen?....

... 10 Minuten später ...


DAU: (glücklich) Es klappt wieder - Hotmail geht wieder!!! Vielen Dank!
Help: ...Keinerlei Ursache, gerngeschehen ...



...nach ca. 2 1/2 h Erklärung, wie man <Strg> <Alt> + <Entf> gleichzeitig drückt für den NT-
Login, was ein Benutzername (=|= NAME!!!) und ein Passwort ist...


Help: ...Also, hier sind die Computerpool-Schlüssel, wenn Du sie nicht mehr brauchst, wirfst
Du Sie in meinen Briefkasten, ok?
DAU: Briefkasten?
Help: Weiße, große Kästen im Erdgeschoß, stehen Namen drauf, auf einem auch meiner, da
den Schlüssel einschmeissen.
DAU: Ok, ich weiß, was ein Briefkasten ist. Ich hab ja den Schlüssel, aber wie kriegst Du den
Schlüssel dann wieder raus?
Help: Also, ich werde dazu meinen Briefkastenschlüssel verwenden, aufschliessen, die
Schlüssel rausholen...
DAU: ... Aber, hast Du denn mehrere Briefkastenschlüssel?
Help: Nein, einer reicht mir ja, um den Schlüssel rauszuholen.
DAU: Also habe ich keinen Briefkastenschlüssel?
Help: Selbstverständlich nicht!
DAU: Wie kriege ich dann den Poolschlüssel in den Briefkasten?
Help: ???
DAU: Ich meine, wie kann ich denn ohne Briefkastenschlüssel den Poolschlüssel in den
Briefkasten reinkriegen?
Help: Ähhh. Vielleicht durch den Breifschlitz?
DAU: Briefschlitz?
Help: Eine kleine Klappe an der Vorderseite des Briefkastens, da kann man Sachen OHNE
Schlüssel ins Innere des Briefkastens werfen!
DAU: Ahhh! Ach so! Klasse! Danke! Ich hab mich immer gefragt, wie Briefträger da die Post
reinkriegen, also, ob die'n Generalschlüssel haben, oder so....
Help: Grfz. Halg - Phhhhz!
DAU: (gehend) Danke! Ich werf dann den Schlüssel durch die Klappe in deinen Briefkasten
heute abend, danke!!!
Help: Arrrgh. Phhhhlllll. Bzzz!

Astrid aus Österreich, die aus Angst vor .at-ler-Witzen lieber anonym bleiben möchten,
meinte dazu dies:
so dumm war der dau gar nicht, vermute ich mal. in .at ist es naemlich so, dass der
Brieftraeger / Postbote einen Generalschluessel hat mit dem er alle Postkaesten einer Reihe
auf einmal aufsperren kann. er oeffnet so zb 20 postfaecher und legt die post rein, schlitze wie
in .de gibt es nicht, also kann man nichts von aussen einwerfen. mich hat das deutsche
konzept am anfang auch verbluefft, weil ja jeder was einwerfen kann das oesterr. system hat
aber auch seine tuecken: der brieftraeger kann sachen rein ins fach die ich nicht rauskriege,
weil wenn ich mit dem schluessel aufsperre ich ja nur mein eigenes postfach aufsperre und da
noch ein stueck rahmen drum rum ist...
letztes jahr hat amazon bei einer lieferung ein weihnachtgeschenk mitgeschickt, das konnte
der brieftraeger zwar rein (wenn er aufmacht ist der rahmen ja nicht da) ich konnte es aber
nicht rauskriegen. also hab ich mich bemueht und rumgezerrt, mit dem ergebnis, dass die
amazon lieferung dann im fach war, ohne verpackung, aber immer noch nicht rausging. na,
dacht ich mir, der brieftraeger wird jetzt wohl zur tuer kommen am naechsten tag und es
abgeben, wenn er sieht was das problem ist - hat er aber nicht. er hat es mitgenommen, weil
er dachte, es waere ein weihnachtsgeschenk fuer ihn ... (in .at ist es ueblich zu weihnachten
fuer den brieftraeger geld ins fach zu legen)

ist zwar keine dau geschichte aber trotzdem ... :-)



Ich kann berichten, daß ...Ich im Outsourcing für eine grössere Chemische Firma tätig bin.
Diese Frima hat so ca. 800 angestellte, und als HW-Techniker ist man ja nun mal so in der
Front und erlebt ein paar DAU's. Es war am Mittwoch vor Grün Donnerstag. Ich sollte einen
Netzwerkdrucker an unser TR anhängen. In diesem dreier Büro war nur noch einer anwesend,
der Rest hatte die 2 1/2 Tage frei genommen. Zu erwähnen ist noch, dass das Netzwerk an
genau diesem halben Arbeitstag ausgefallen war. Dies bedeutet, dass man sich bei NT
Workstation neu anmelden muss wenn man alle Laufwerke wieder haben möchte. Ich nun
Vorort dabei den Drucker aufzubauen, Da fragt mich dieser Büro Hengst ob man denn wieder
im PC einsteigen kann. Ich antortete mit einem "Ja, das Netz ist wieder funktionstüchtig." Er:
"Gleich mal sehen." bewegt die Maus damit der Screensaver verschwindet und öffnet den
Explorer Er: "Nein! Es geht immer noch nicht. Sie haben gesagt, dass es jetzt geht wieso geht
es noch nicht!" Ich: " Sie müssen sich nochmal anmelden damit Ihre Laufwerke verknüpft
werden, Herr XXYY." Er: "Ach so." und tut wie ich sagte. Als ich mit dem HP LJ400 endlich
fertig war und eine Konfigseite ausgedruckt hatte, machte ich den liiiiiieeeeeben Herrn darauf
aufmerksam, dass der Drucker nicht abgeschaltet werden darf, damit der Drucker am Server
konfiguriert werden kann. Er: "Was???!! Ich soll den Drucker über die ganzen Festtage laufen
lassen?? Sicherlich nicht!!" Ich: "Es spielt keine Rolle wenn der Drucker die paar Tage an
bleibt. Er ist dafür ausgelegt, dass er überhaupt nicht abgeschaltet werden kann. Und wenn Sie
den Drucker ausschalten, dann kann der Drucker nicht konfiguriert werden. Der Server
braucht in der Regel einen halben Tag bis er den Drucker ans Netz angesteuert
hat.(Vorgeschriebener Standard Satz von unserem Netzwerkadmin der die Berechtigungen
verteilt und den Drucker im Server definiert) Er: "So und der Server ist der dann da über die
Feiertage. Muss er hier an meinen PC ran?? Ich versuche den krampfhaften Drang gegen die
Wand zu laufen und meinen Kopf dagegen zu schlagen. Nach einer Nervenaureibenden
Erklährung verstand er endlich oder auch nicht, das kann man nie wissen. Er hatte auch noch
eine panische Angst von Toner Kasetten, er dachte Sie würden, denn ich die Kasette gedreht
habe, hatte angefangen zu fluchen und zu reklamieren, dass ich das draussen machen sollte
aber nicht in seinem Büro. Naja, was solls. Ich kam, sah und schüttelte den Kopf.



Manche Firmen haben echt ein Rad ab.

Ein Kunde von uns hat Novell 3.12 als Netzwerksoftware eingesetzt. Naja, für das
Einsatzgebiet als File/Printserver hätte es auch Laplink getan. Irgendwann wurde noch ein
Faxdienst aufgesetzt, das war es dann aber.

Kaum lief die Installation paar Wochen rund, wurde die Installation abgerissen und Novell 4
installiert. Es dauerte Wochen, bis alles wieder so war, wie vorher.

Weil der dortige Admin so seine Probleme mit den Busmastertreibern vom SCSI-Controller
hatte, wurde auf NT umgestellt.

Da Microsoft eine recht eigenwillige Vorstellung von der Implementation der Fileservices
hat, lief die Clientsoftware nicht mehr so richtig. Also musste die gesamte Software mit viel
Mühe angepasst werden.

Ergebnis: nachdem viel Blut, Schweiss und Tränen (und ordentlich Geld) geflossen sind,
konnte das neue Netzwerk genau das, was die erste Installation auch schon konnte: Files
schaufeln, Drucken und Faxen.




Strange Days...
SysOp: Hi Help!Wie läufts denn heute?
Help: Ich könnte Stunden lang klagen - heute wieder zuviele DAUs gehabt...
SysOp: Jaja, die User... Aber was ist denn heut mit dem verdammten Rechner los?
Help: Keine Ahnung - was tut er denn nicht?
SysOp: Sieh mal - ich hab' heute versucht mich auf dem *~%$§-Rechner einzuloggen und
das Mistding reagiert nicht...
Help: Zeig mal...
SysOp: Ok! (tippt: "telnet thebigbuanacomputer@domain.de")
Help:
AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAUUUUUUUUUUUAAAAAAAAAAA...
SysOp: Was haste denn?
Help: Was tippst Du DA?
SysOp: Ohhh Gott!!! Ich merks grad, is' wohl Montag...
Help: (jammernd) ja!
SysOp: Das bleibt aber unter uns... Ich will das nicht auf Deiner DAU-Page sehen.
Help: Klar, das bleibt unter uns!
:-)


Anruf einer Userin(U) bei der Systembetreuung(S): U: Ich kann nicht mehr drucken. S:
Drucken Sie direkt von ihrem PC oder über einen Printserver? U: ??? S: Gehen Sie mal zum
Drucker und gucken Sie nach, wohin das Kabel führt. U: Moment ... Ja, und jetzt? S: Geht das
Kabel zu ihrem PC oder in einen kleinen Kasten? U: In einen Kasten. S: Aha, Sie haben also
einen Printserver. Leuchten die Lämpchen daran? U: Moment ... Da sind keine Lämpchen
dran. S: ??? U: Ich weiß jetzt nicht, ob Ihnen das weiterhilft, aber an dem Kasten hängt auch
die Kaffeemaschine. Tja, eine Mehrfachsteckdose hat allerdings wirklich keine Lämpchen!



in unserem netz gibt es einen adsm backuproboter... irrtuemlich geloeschte dateien kann man
damit wieder herstellen und wir sind sehr stolz auf unser system :-) es ist direkt ins laufwerk
der user gemounted heute schrieb ein dau an unseren support (original mail folgt !!!!): Hi, ich
habe (wie wahrscheinlich jeder user) auf dem X:-Laufwerk einen .buckup-Ordner. Ich
brauche ihn nicht, er frißt mir tierisch Speicherplatz weg, löschen kann ich ihn jedoch nicht:
Meldung kommt: Datei kann nicht gelöscht werden Systemfehler; einzelne Dateien sind
scheinbar schreibgeschützt (obwohl das in den Eigenschaften nicht ersichtlich wird). Wie
kann ich diesen Ordner loswerden? Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe buck - up !!!



Ich kann berichten, daß ich kürzlich mit so einem Lehrer zu tun hatte:

Schickt eine Mail mit Subject "BelWue so lahm!" mit 5 MB Attachment in dem sich eine
PCX-Grafik eines Windows-Download-Anzeigers befindet ("12%, noch 7h 32m Ladezeit"),
latuernich ohne Information, Was von Wo nach Wo mit welchem Programm oder Protokoll
uebertragen werden sollte. Das ganze ging auch nicht an postmaster oder hostmaster, sondern
an eine Mailingliste mit ueber 1000 Teilnehmern.
Hinterher hat er sich dann noch bei mir ueber die unfreundlichen Reaktionen auf seine Mail
beschwert: "Ich kriege laufend Beschwerden! Das ist ja UNERTRAEGLICH! Stellen Sie das
sofort ab!"
Und so was darf Kinder unterrichten. Gute Nacht, Deutschland.
Und dann war da noch die Benutzerin die ganz begeistert angerufen hat um uns mitzuzeilen
das man auch ohne Modem aufs Internet zugreiffen kann... Denn bei der installation kann
man schliesslich auswählen ob man mit Modem installieren möchte oder nicht...



Ich kann berichten, daß ... Wir letztens ein Telefon gekriegt haben von einer Sekretärin die
(scheinbar) neu einen Kombuter gekriegt hat... denn sie wollte bei uns eine grössere
Mausmatte bestellen ...weil sie mit ihrer nicht bis an den Rand des Bildschirmes kommt...und
daher auch nicht alle Icons anklicken kann.... :-)



Ich kann berichten, daß ... bei uns in einem universitaeren Institut mit leichten
gesiteswissenschaftlichen Ansaetzen eine wissenschaftliche Mitarbeiterin die EDV-
Administration aufsuchte, um das Nichtfunktionieren ihres Druckers zu vermelden. Weder sie
noch ihre maennlichen Hilsfkraefte hatten es geschaftt, nach dem Wechsel der Toner-
Kartusche bei einem Laserjet einen Ausdruch zu Papier zu bringen. Also, vor Ort
nachgeschaut, die Kartusche noch einmal herausgenommen, ein Handgriff und das Drucken
ging... Die DAU-Brigade hatte nicht registrtiert, dass vor dem Einsetzten des Toners der
Plastik-Schutzstreifen zu entfernen ist...



Ich kann berichten, daß in einer Verordnung der Bundesregierung folgendes zu lesen ist:
"Ohne den Frequenzbereichszuweisungsplan ist eine geordnete und ressourcenschonende
Nutzung von Frequenzen einerseits sowie eine effiziente und störungsfreie Nutzung v on
Frequenzen andererseits nicht möglich, weil der rechtliche Maßstab in Form des auf der
Grundlage des Frequenzbereichszuweisungsplans erstellten Frequenznutzungsplans für die
Entscheidung über Anträge auf Zuteilung einer Frequenz im Sinne der Frequenzzu
teilungsverordnung fehlen würde."



Ich kann berichten, daß ... Einer Nutzerin wird der Netscape Navigator installiert.. Adim: So
das ist der Netscape Navigator, mit diesem Programm Nutzerin fällt ins Wort: Navigator? Hat
das was mit Navigation zu tun? Admin: naja, im weitesten Sinne, Sie können damit im
Internet navigieren, aber... Nutzerin fällt wieder ins Wort: Oh gut, dann brauchen Sie mir gar
nichts mehr zu erklären, mein Sohn ist bei der Bundeswehr Lotse und hat gerde eine
Fortbildung zum Thema Navigation hinter sich, der kann mir das in Ruhe erklären... Admin:
?!?!



Ich kann berichten ueber zwei Geschichten, die zwar kaum als "Leidensgeschichten" zu
bezeichnen sind, eher als Kurzgeschichten ueber DAUs. Das erste passierte als ich noch ein
Student in Prag war. Ich sitzte in dem Rechnerpool und hatte eine lange weile - die
Kompilation dauerte ewig. Da beobachtete ich einen Chemie-Dozenten der zu seinem
Informatik-Kollegen, kam und fragte: "Du, ich habe ein Fortran Program geschrieben und
muss ich es aendern, mit welchem Befehl uebersetze ich die *.o Files zurueck in *.f Files?"
Es hat sich gezeigt, dass der DAU seine Fortran-Quelltexte nach der Kompilation geloescht
hat! Die zweite Story ist passierte waehrend meines Aufenthalts in Deutschland. Unsere
Forschungsgruppe hat Rechenzeit an einer der groessten Cray Maschienen beantragt. In dem
Antragsformular haben wie auch die e-mail Adresse ausgefuellt: jiri@kirk.chemie.eine-
uni.de. (Wir haben unsere Rechner nach Enterprise Crew benannt.) Nach einiger Zeit kam die
Antwort (als Brief). In dem Briefkopf stand u.a. "Ihr Bearbeiter: Herr Kirk". Wir haben uns
fast kaputtgelacht.



Ich kann berichten, daß ... Vor Jahren hatte ich eine Stelle bei US Herr in Intelligence
(Counter-intelligence). In diesem Bereicht gab es, natuerlich, fiele Bericht--die meist Mist
sind, Ein Chef aus USA kam eines Tages auf besuch und hat's bemerkt "Na ja, dass wissen
wir doch und wir haben eine Losung dazu gefunden: Wir bauen eine grosse Datienbank mit
jeden Bericht. Wann es fertig wird, werden wir 'Fischen' um zu finden wen und was mit
der/dem (KGB,mfS...) beshaeftig ist. Drei Jahre spaeter bin ich auf Besuch im Fort Meade
(damals Hauptquartier des Nachtrichtendienst) gewesn und hab' mal danoch gefragt 'wie steht
es mit dem Project?' Ah, wir sind schoen auf 10MB Datien! Na und was fuer eine System
nuetzen Sie? System?? Na, es ist Text; wir warten auf einem Vertrag mit IBM oder Wang zu
importieren. (!) OK, und was nuetzen Sie als Field Seperators? Field Seperators?? Ja, Field
Seperators, so der Programmier das schieden kann, was fuer Namen, Daten, Orten uzw sind.
Das haben wir eigentlich nich, was bedeutet das? Das bedeutet Sie haben drei Jahren verloren.
(Kuerz Spaeter habe ich eine neue Stelle bei Johns Hopkins Uni angenommen) Jeder kann
was komisch; nur Regierungen koennen was wirklich shaedlich ist. cschroeb@umaryland.edu



Ich kann berichten, daß ... ich einem DAU gezeigt habe, wie man unter NT 4.0 WS (mit dem
Affengriff ...) für Kaffeepause etc. die "Arbeitsstation sperrt" (nötig wg. öffentlich
zugänglichem Großraumbüro). Kurze Zeit später der Hilferuf "Er läßt mich nicht mehr rein!"
Übliche Fragen nach Passwort-Groß-/Kleinschreibung, Kontrolle NumLock, ..., nix hilft.
Dann die Erleuchtung: Viele DAUs kommen mit den diversen Passwörtern (NT-Anmeldung,
passwortgeschützte Software, e-mail-Account, ...) durcheinander, daher gefragt, welches
Passwort er denn zum "Arbeitsstation entsperren" genommen habe: "Na das, was ich mir
gerade extra dafür ausgedacht habe!" <rofl> Ich: "Probier mal dein NT-Passwort!" >> tut
natürlich. DAU: "Das muss einem aber auch gesagt werden!
<rofl_verkneifend_schnell_weggehend>



Anruf bei der Hotline: Mein CD-ROM funktioniert nicht !! Ich sage: Ich schau vorbei, sind ja
nur nur ein paar Meter Im Raum angekommen kommt mir der User entgegen und sagt daß ich
an den PC rankönne um mir das Problem anzuschauen. Ich öffne den Explorer und klicke aufs
CD-ROM und der PC meldet einen Fehler. Vielleicht mal nachschauen ob eine andere CD
funktioniert. Also Schublade raus und andere CD einlegen. Aber beim rausfahren der CD
wurde ich komischerweise auf einmal sehr geblendet.... Dieser DAU hatte die CD echt mit
der beschriebenen Seite nach oben eingelegt ..........(Die andere Seite war bunt bedruckt !!!)
Ich hab Sie umgedreht und bin gegangen
Ich kann berichten, daß ... Okay, ich arbeite seit 20 Jahren in einem RZ im Helpdesk. Man
könnte Romane über die lieben DAU's schreiben. Hier ist meine Lieblingsgeschichte: DAU:
Mein Schirm geht nicht mehr. HELP: Was genau geht nicht mehr? DAU: Nur ein schwarzer
Schirm und unten ein grüner Strich. HELP: Und der Cursor, an welcher Position steht der?
DAU: Cursor ? Haben wir damals keinen mitbestellt.



Ich kann berichten, daß ... mittlerweile auch DAUs als Admins eingestellt werden.

Weil gewisse Angestellte einer Firma wärend ihrer Arbeitszeit mehr mit Surfen als mit
produktiven Tätigkeit beschäftigt waren, wurde ein kleines Tool installiert, was bei gewissen
Seiten (vornehmlich Porno, das Verbot von "Bild-Online" hätte einen mittleren Aufstand
gegeben) eine kleine Notiz ablegte. Damit es auch der letzte Trottel kapiert, wurde der
Browser über ein kleines Script gestartet, das erst einen Warnhinweis ("Ab jetzt wird
protokolliert") ablieferte.

Da kaum einer wusste, dass ausgerechnet ich das Tool verbrochen hatte, kam einer der
Netzadmins freudestrahlend auf mich zu und hat mir im Flüsterton verraten, dass er das ganze
ausgetrickst hat, indem er den Browser über die Kommandozeile startet.

Da kam zwar nicht mehr der Hinweis, protokolliert wurde aber trotzdem alles (auf dem
Gateway natürlich, oder wer will sich schon den Traffic des Intranets antun.

Autsch ..



Ich kann berichten, daß ...ich vor kurzem bei einem Kunden war um einen neuen Compaq
Presario zu installieren. Wie das so ist ist da halt alles drin und dran, was dem besagten
Kunden den umstieg von seinem 386 nicht unbedingt erleichterte. Nun soweit so gut... als ich
ging funktionierte noch alles. Ein paar Tage später klingelte dann mein Telephon und ratet
mal wer dran war ... genau... Er habe es sich etwas gedanken gemacht und dann sei er zum
entschluss gekommen das er auch internet auf seinem Pc haben möchte. Aber irgendwie
funktioniere das nicht so wie er wolle... nun ja... ich habe ihn die üblichen sachen
gefragt...vonwegen provider und so weiter...schien alles i.o. Dann habe ich ihn extra gefragt
ob er alle original Kabel verwende... er bejahte das und meinte ob ich wohl vorbeikommen
könnte... kein problem...dazu sind wir ja hier ...also nichts wie los...ca 45min weg bis ich da
war... und mal kurz einen Blick auf seine installation geworfen... dann habe ich sein kabel
(das er doch separat gekauft hat) aus der Netzwerkkarte ausgesteckt und das originlkabel mit
dem onboard modem connector verbunden ... danach noch schnell den internet zugang
konfiguriert und siehe da...es funktionierte tadellos...



Schon eine Weile her...: Anruf: "Ich habe Ihr Programm gekauft, aber das läuft nicht. Ich
bekomme immer die Meldung 'Falscher Befehl oder Dateiname'!" "Greifen Sie denn auf das
richtige Diskettenlaufwerk zu?" "DISKETTENLAUFWERK??? Wieso, ich habe mir jetzt
eine Festplatte gekauft, und mein Händler hat dazu gesagt, nun müßte ich nie wieder mit
Disketten hantieren...!" (die Frage, ob er denn glaube, daß das Programm durch Meditation
auf die Festplatte komme, verkniff ich mir...) http://www.wdr.org
WER AN DEM WAHRHEITSGEHALT solcher anekdoten zweifelt, hat noch nie in einer
supportstelle gearbeitet. grade bei computern ist es besonders schlimm, dass die meisten
benutzer keinerlei grundkenntnisse haben, und mangelndes wissen durch selbstbewusstsein
und sturschalten ausgleichen. und wer sich beklagt, dass wir hierzulande nicht mehr in der
lage sind, vernuenftig zu schreiben, sollte der dudenreaktion besser mal mitteilen, sich wieder
an der wirklichkeit zu beteiligen, anstatt worte wie "sitt" (fuer nicht mehr durstig, da
getrunken) mit einem getraenkehersteller zu erfinden! * das hirn ist naemlich der kostbarste
und wertvollste besitz des menschen, weshalb man es nur _sehr_ selten und aeusserst sparsam
gebrauchen sollte! * - gez. help



Ich kann berichten, von folgender Story..: habe neuen PC vor Ort beim Kunden aufgebaut.
User (S-DAU) startet den Rechner. Kurze Zeit später kam dieser DAU ins nachbar Büro, wo
ich bereits den nächsten PC installierte, und berichtet, das der Computer defekt wäre. Ich
direkt hin, und prüfte was los sein könnte. Alles OK????, fragte IHN (DAU) "Was für ein
Problem er habe?" User (S-DAU) nahme die Maus, und hob diese hoch. DIE ANWORT (S-
DAU) sehen Sie, es passiert überhaupt nichts!!! Nee, nee Sie müssen die Maus schon auf den
Tisch legen. Gruß Jarikast



Ich kann berichten, daß ...In der Computerabteiung wollte ein Kunde eine Reinigungsdiskette
haben. Schön und gut. Ich hole ihm also eine Reinigungsdiskette 3,5" aus weißem Fließ mit
Cleaner-Flüssigkeit im Set für nur 5,99. Der Kunde bezahlt, bedankt sich und geht nach
Hause. Am nächsten Tag kommt er verärgert wieder und reklamiert die frisch gekaufte
Reinigungsdiskette: Kunde:"Die hat einen Fehler" Ich: "Wieso?" Kunde: "Ich kann das
Reinigungs-Programm nicht starten"



Ich kann berichten, daß einer unserer DAU's seinem Laserdrucker neuen Toner gönnen wollte
(Drucker ist Mannesmann Tally MT 908, wo Tonerkartusche separat installiert wird und dann
der Papierstreifen herauszuziehen ist, damit der Toner in den Behälter fällt). Was hat er
gemacht? ZUERST Papierstreifen ab, dann ratlos: Wie kriege ich das Dings jetzt drauf?
Lösung: Mit gekonntem Schwung - schwupps - versucht umzudrehen und gleichzeitig
passgenau draufzusetzen ... Ergebnis: Riesengroße Schweinerei, sowas könnt ihr euch nicht
vorstellen ...



Ich kann berichten, daß ...zu der Zeit, als die PCŽs noch nicht vernetzt waren und der
Datentransport per Floppy durchgeführt wurde, am Freitagabend eine Mitarbeiterin bei mir
anrief und sagte, sie müsse noch heute abend eine Worddatei witergeben. Sie habe das bisher
noch nie gemacht, habe sich aber bereits eine Schachterl mit 5 1/4" Floppys geholt. Ich:
Öffnen Sie die Schachtel Sie: Wo? Ich: An dem kleinen Plastikstreifen zum Aufreißen! Sie:
Da ist keier dran! Ich: dann entfernen Sie die Plastikverpackung mit der Schere! Sie: OK Ich:
Nehmen Sie eine Floppy raus und stecken Sie die mit dem länglichen Schlitz nach vorn in den
Floppyschacht. Sie (nach einer Weile): Ich kriege die Floppy da nicht reingeschoben, das
Ding wackelt immer so hin und her! Ich: Halt, tun Sie nichts weiter, ich bin gleich bei Ihnen.
Mein Verdacht war richtig, sie hatte mit der Schere die Floppyhülle aufgeschnitten und
versucht ...



Ich kann berichten, daß ...sich ein hochrangiger Manager bei der Hotline meldet und sich
beschwert, dass er die CD-ROM, die er eben in seinen PC geschoben hat, nicht lesen kann.
Übrigens sei ihm dass schon öfter passiert!! Der Hotlinemitarbeiter überlegt nur kurz, da im
Unternehmen gar keine Desktops mit CD-ROM-Laufwerk installiert sind, sichert aber Hilfe
zu und schickt flugs den technischen Supportmitarbeiter zur Überprüfung (hochrangige
Manager warten nicht gern!). Der findet tatsächlich am Gerät einen kleinen Spalt zwischen
den Laufwerksabdeckkappen und nach der Öffnung des Geräts auf dem daruterliegenden FD-
Laufwerk ca. 5 CD-ROMS, die alle durch ebendiesen Spalt geschoben worden waren.



Ich kann berichten, daß ... wir vorletztes Jahr mit mehreren Leuten aus unserer Firma an
einem Projekt teilnahmen, bei dem es um die Migration des Mailsystems einer bekannten
Pharmafirma nach Exchange ging. Nun war für die Systempflege der ca. 4500 Rechner
eigentlich eine andere Firma zuständig. Egal. Es wunderte uns zwar, dass WIR den Auftrag
bekamen, aber was soll's.
Nach einigen Wochen konnte ich mir erklären, warum das so war: Die "Spezialisten" besagter
Firma hatten z.B. die Angewohnheit, eine komplette Spiegelung der C:\-Platte auf die D:\-
Partition der Rechner zu legen, damit "man sie schneller wieder zum laufen bekommt, wenn
was kaputt ist."
Bei einer Kundin, die mich fragte ob ich eine Idee haette, warum ihr Rechner alle paar Tage
neu eingerichtet werden müsse, fand ich einen durch diese Methode "wohlgepflegten"
Neurobasher-Virus, der alle 2-3 Tage, nachdem er die Dateistruktur zerschossen hatte, von
unseren "Kollegen" frisch aufgespielt wurde ...



Ich kann berichten, daß ein älterer Herr nennen wir ihn Herr X in den Compu-Handel kommt
in dem ich gerade als Praktikant anfing, und ein neues Cd-LW wollte. Aber es müsse "so
Ausschaftungen an den Seiten" haben. Ich, leicht verwirrt: "Ausschaftungen? Was für
Ausschaftungen und wofür?" Herr X: "naja, um die Cd's rauszunehmen. Die bekomme ich bei
meinem so schlecht raus." Ich öffne das nächstbeste Cd-LW und zeige ihm, verständnissvoll
wie ich nun mal bin, dass man ruhig seinen Finger in das Loch in der Mitte der CD stecken
kann um sie auf diesem Wege dem LW zu entnehmen. Daraufhin verließ er, leicht peinlich
berührt den Laden...



Ich kann berichten, daß ... Ungeduld zu ganz besonderen Problemen führen kann. Bei der
Beratung des Uni-Rechenzentrums rief neulich ein Professor mit irgendwelchen
Computerproblemen an. Er bekam den Rat, den Computer neu zu booten. Kurze Pause: "Jetzt
will er ein Paßwort". "Nur ein Paßwort, nicht den Benutzernamen?" "Nur ein Paßwort." Für
einen Rechner, der unter Windows NT läuft, ist das eher ungewöhnlich. Da der Professor
nicht in der Lage war, zur Aufklärung beizutragen, wurde der Azubi vorbeigeschickt.
Ergebnis: Der Prof hatte beim Booten ungeduldig auf der Tastatur herumgehämmert und war
im paßwortgeschützten Setup des Rechners gelandet...



Ich kann berichten, daß ... nicht nur User bisweilen witzige Kommentare von sich geben. So
erlebt im Support einer Firma für kaufmännische Software: Support: Drücken Sie bitte F1!...
Nein! An der Tastatur... Sie haben doch eine Tastatur, oder?! Oder die Anwenderin: ich kann
meinen Report nicht ausdrucken, da ist kein Druck-Icon. Support: Benutzen Sie das Druck-
Icon in der Leiste des Hauptfensters, ganz oben! Anwenderin: Oh, ja: jetzt kommt mir alles.



dis ist eins der häufigsten Missverständnisse von Internetusern -von einem leidgeplagten
Hotliner: aufgeregter Anruf eines Users in der Hotline. User: ich hab da von euch eine
Nummer bekommen die hatte ich noch nie. Hotline: Ich versteh Sie nicht, was für eine
Nummer hatten Sie noch nie. User: na die Telefonnumer die da auf dem Zettel steht. Ich hab
noch nie so eine Telefonnummer gehabt. Hotline: Sie meinen also die Einwahlnummer ins
Internet. User: Ja, aber das ist nicht meine Nummer (Sehr augeregt) Hotline: Sie wollen doch
ins Internet oder nicht? User: Ja (ganz verwirrt) Hotline: dann dürfen Sie sich nicht selber
anrufen, sondern Ihr Modem muß unseren Server anrufen. User: (noch etwas verblüfft, aber
langsam am kapieren) Äh, Sie mainen mein Modem unterhällt sich da mit einem, wie nennen
sie daß, einem Server? Hotliner: richtig, Sie müssen die angegebene Nummer im DFÜ
Netzwerk eintragen und dann geht das. User: (hat endlich verstanden) dan versuch ich das
doch mal. Danke Hotliner: gern geschehen. tschüß an alle



Ich kann berichten, daß ...ich vor vielen Jahren bei einem Computerladen "Um die Ecke" tätig
war. Kommt ein DAU rein und will einen "Computer". Wählt eine Kiste mit einem 5,25"
Floppy und 1xCD LW. Nach gründlicher Beratung nimmt das Teil mit. In zwei Stunden ruft
er an und bemängelt , dass CD-Rom nicht funzt.Nach ein paar Versuchen mit dem Ergebniss:
Nicht bereit beim ...bla..bla,schlage ich vor ,die Maschiene vorbeizubringen. Ihr könnt schon
denken,der hat seine Bertelsmann-CD in 5,25" Floppy reingesteckt und verriegelt!



Nadeldruckerbenutzer: "Er bedruckt nur noch die Durchschläge" (no comment)



Ich kann berichten, daß ...



Ich kann berichten, daß ... ich ein automatisch ablaufendes Script an mehrere hundert Rechner
verteilt habe, daß eine Aktualisierung am SAP Frontend vornimmt. Es erscheint dann eine
Meldung, daß etwa 10 Minuten lang im Hintergrund Daten kopiert werden, und man bitte
warten möge. Ich bekomme daraufhin einen Anruf: -"Hallo, ich habe da von Ihnen so ein
Programm bekommen, da passiert gar nichts" -"Was steht denn auf dem Bildschirm?" -"Bitte
warten Sie 10 Minuten" -"Dann tun Sie das doch bitte auch" -"Ach, genauso, wie es da auf
dem Bildschirm steht?"



Ich kann berichten, daß ... ich einen Anruf bekam, als ich noch bei einer Computerkette (E....)
aushalf: Kunde:"Hallo, ich habe heute einen PC gekauft, und die ganze Software installiert"
Ich:"Sehr schön!" Kunde:"Da sind jetzt aber noch so eingeschweißte CDs dabei, müssen die
auch installiert werden?" Ich:"Verpackt sind die? In einer durchsichtigen Hülle?"
Kunde:"Nein, schwarz ist die..." Ich:"Schwarz verpackt...?" Zu diesem Zeitpunkt lag mein
Kollege schon lachend unter dem Tisch - die Kundin hatte wirklich und wahrhaftig vorgehabt,
die Floppydisketten aufzuschneiden und den Inhalt ins CD-Laufwerk zu legen...



Ich kann berichten, daß ... ich einen Anruf bekam, am PC würden nur Fehlermeldungen
erscheinen. Auf meine Frage, welche das denn seien, bekam ich zur Antwort "keine Ahnung,
die habe ich weggeklickt" Also den DAU den Rechner neu starten lassen, und die
Fehlermeldung durchgeben lassen "Die Netzwerkkarte ist fehlerhaft" Ich:"Bitte überprüfen
Sie das Netzwerkkabel" Dau:"Wieso, da hab ich nichts dran gemacht" Ich:"Mit an Sicherheit
grenzender Wahrscheinlichkeit ist das Kabel nicht richtig mit der Dose verbunden, bitte
prüfen Sie es" Ich höre den DAU aufstehen und durchs Zimmer laufen. Dau:"Das Kabel
steckt, ich habe nachgesehen. Kommen Sie bitte vorbei!" Anmerkung: Er sitzt nicht im selben
Gebäude, sondern 20 Kilometer entfernt. Ich:"Bitte. Ziehen die die Kabel noch einmal heraus,
und stecken sie neu hinein." Auf einmal lief wieder alles. Daraufhin stellte sich heraus, daß
sein Kollege seinen Schreibtisch umgestellt hatte und dabei das Netzwerkkabel knapp unter
dem Balun im 90-Grad Winkel abgeknickt hatte...



Ich kann berichten, daß ... ich die modernen Monitore mit OSD hasse. Ständig werde ich zu
PCs gerufen, die "komische Fehlermeldungen" haben. Es stellt sich dann häufig genug heraus,
daß der PC ausgeschaltet ist, und der Bildschirm "check signal cable" anzeigt...



Ich kann berichten, daß ... ich ein rundmail an alle user geschickt habe, in dem ich für den
nächsten tag ein update ankündige. unter anderem schrieb ich "sollten dabei probleme
auftreten, melden sie sich bitte bei mir" - keine zwei minuten später klingelt mein telefon "Ja
hallo, ich habe von ihnen ein mail bekommen, ich soll sie anrufen..."



Ich kann berichten, daß ... Hier gibt's nur Windows-2000-PCs mit X-Client und reine
Linux/Unix- usw-Kisten. Neulich ein entfernter Bekannter von mir, der erzählte, daß er selber
Informatiker sei: Findet im Win-Pool natürlich keinen freien Platz und kommt zu mir in den
Unix-Pool, wo es ja soooo schön leer ist. Versucht sich einzuloggen, falsche Maschine, auf
der er als 08/15-User keinen Zugang hat. Dies erklärte ich ihm. Ungefähr ein Dutzend mal,
bis er das gerafft hatte. Dann war er zu doof, sich einzuloggen, obwohl das hier (leider) genau
so geht, wie unter Windoof. Naja, die Tab-taste, um von login- zu Passwordeingabe im login-
Fenster zu springen, ist halt keine so gute Idee. Erklärung meinerseits. Mindestens so ca 10
mal. Hurra endlich war er drin. Gibt 'dir/p' ein und wundert sich, dass nix passiert. So ca 20
mal. fängt an rumzupöbeln, was das doch für ein Scheiss wäre und überhaupt. Ich leg ihm ein
Ali auf 'dir/p'='ls ...'. Er sucht noch ne halbe Stunde nach Word, Internet Explorer usw.
Erklärungen meinerseits, daß das keine Windoofkiste ist und er die Sachen da vergeblich
sucht: ungefähr so ca. dutzendfach. Pöbelt nochn bißchen rum und haut entnervt ab, ist
natürlich zu blöd, sich auszuloggen. Na wenn DAS nicht hartleibig ist ;) Da ich mich selber
zu der DAU-Fraktion zähle, hab ichs mir gerade noch verkniffen, trotz Prügelandrohung
seinerseits, dem ein alias 'dir/p=rm -rf ~' zu verpassen, da ich nicht weiss wieviel Humor die
hiesigen Admins haben. ;-)



Ich kann berichten, daß ... die Technikglaeubigkeit mancher Leute keine Grenzen kennt. Frei
nach Gibson und Sterling koennen Computer ohne den Ansatz einer Verbindung ins Internet
("Wozu brauch ich ein Modem, ich hab doch schon einen Computer!"), koennen
Kaffeemaschinen und Toaster hacken (Kein Witz. Ich wurde nicht erst einmal beschuldigt am
Ausfall von elektrischen Schreibmaschinen, Radios und Ventilatoren (!!!) schuld zu sein.
Aber das Feinste ist unsere Buchhalterin, die steif und fest ueberzeugt ist, ich sei an ihrer
enormen Handyrechnung schuld weil sie mal gelesen hat, man kann mit einem Computer
SMS verschicken...), und SysOps haben in ihrem Kaemmerchen 100 Monitore an denen sie
genau ueberwachen, was jeder Benutzer tut, nicht nur am Arbeitsplatz sondern auch zuhause.



Ich kann berichten, daß ... eine Kundin anrief, und mir entsetzt berichtete, daß Ihr Computer
ihre Disketten fressen würde. Sie hätte nunmehr 2 Schachteln (damals noch 5 1/4 Zoll)
Disketten in den Rechner eingegeben, aber dieser würde mit einer Fehlermeldunge immer
mehr verlangen.
Letztendlich stellte sich raus, das die Kundin 20 Disketten nacheinander zwischen
Diskettenlaufwerk und Bandsicherungsgerät in den schmalen Gehäuseschlitz gepresst hatte ....


Die Leiden der Sysadmins, Sysops,
Netzwerkverwalter und anderen
Rechnerknechte
Fünfter Teil
Man glaubt gar nicht, was manche Leute alles tun wollen: gerade beschwerte sich ein Student
bei mir, daß er nur ganz kurze Texte schreiben könne, die würden dann einfach abgeschnitten
werden. Der gute Junge kannte nicht den Unterschied zwischen Dateinamen und Dateiinhalt,
und so hatte er dann lauter Dateien mit Namen wie
Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit bewerbe ich mich bei Ihnen um die
ausge.doc

"...und den Rest schneidet er einfach ab!"
neulich in der edv:
das telefon klingelt und die dame vom warenlager war dran.
sie: das backup geht nicht. erklären sie es bite noch einmal.
edv: schieben sie die diskette ein
sie: was ist das
edv: die plastikdinger in den bunten boxen, die ich ihnen gebracht habe.
sie: wo steck ich die rein ?
edv: sie sehen an ihrem rechner einen schmalen, ca 7cm breiten schlitz ?
sie: ja
edv: ok, da reinschieben.
sie: die passt nicht.
edv: was heist die paßt nicht ?
sie: die geht nicht richtig rein. soll ich drücken ?
edv: nein !!!! ist das kleine silberne blechteil vorn ?
sie: nein
edv: drehen sie die diskette bitte so, daß das silberne blechteil vorn ist. geht es ?
sie: nein
edv: drehen sie die disk einfach um
sie: jetzt geht's
edv: gut, klicken sie nun doppelt auf das panzerschranksymbol, unter dem steht Backup
starten. (ich höre durch das telefon den doppelklick klick und sehr viel später dann klick)
edv: das ging ja wohl nicht, sie waren zu langsam
sie: nein
edv: doch, versuchen sie es noch einmal usw......... (nach sehr vielen versuchen höre ich die
richtige klickgeschwindigkeit heraus)
edv: jetzt müsste es gehen.
sie: nein
edv: haben sie das icon angeklickt ?
sie: welches Icon ?
edv: den panzerschrank
sie: ja
edv: ok, klicken sie einmal auf den panzerschrank.
sie: ok
edv: ist er jetzt farbig hinterlegt ?
sie: nein
edv: sind sie mit dem mauspfeil auf dem panzerschrank ?
sie: nein, muß ich das ?
edv: ja
sie: ok, der panzerschrank ist jetzt blau
edv: ok drücken sie die return-taste
sie: welche taste ?
edv: die große taste auf der tastatur
sie: es geht
edv: dann ist ja gut ! (echte gesprächsdauer ca. 20 min.)



Ich war als Supporter bei einer kleinen EDV-Bude, als da eines Tages einer unserer Kunden
(glücklicher Mac-User) einen Laptop bekam, der unter Windows98 lief. Es dauerte keine
Woche, als er anrief und meinte "Das Gerät ist defekt" - "Was macht er nicht ?" - "Er startet
nicht mehr". Soweit - so gut, wir holen das Gerät und entdecken mit Staunen, dass der
komplette (sichtbare) Inhalt von C: verschwunden ist ... Auf die Frage was das soll, meint der
Kunde: "Ach die vielen Dateien und Ordner sahen so unhübsch aus, da hab ich sie einfach in
einen Ordner verschoben"



Ich arbeite als pädagogische Kraft in einem Internet-Cafe. Nach kurzer Zeit kommt ein
Jugendlicher zu mir, der sich beschwert, daß er seine email nicht abschicken kann und immer
die Meldung bekommt "Unrecognized Address". Er behauptet aber, daß er die richtige email-
Adresse eingegeben hat. Ich gehe zu "seinem" PC und schaue nach. In der Adresszeile steht
"Hermann Muster, xyz Straße 7, ABCDE Musterhausen".
und dann war da noch mein kleiner Sohn, der mir beim surfen über die Schulter sah (war grad
auf einer Info-Seite über Linux gelandet) und plötzlich ausrief "Mammi, ich möchte das Spiel
mit dem Pinguin spielen." ;-)



Als Pool-HiWi an einer Uni komme ich mit vielen -äh- *ungeübten* Nutzern in Kontakt. Dies
ist eine meiner Lieblingsstories zum Thema "MS-Word":

Ich gehe fünf Minuten vor Feierabend in den Pool, um besagten Feierabend anzukündigen.
Eine Studentin, die vorher mit sechs Anschlägen pro Minute getippt hatte, bekam hektische
Flecken und beschleuningte auf sieben Anschläge.
Fünf Minuten später komme ich herein, sie ist die letzte (das letzte?) im Pool. Ich habe ihr
einen Moment lang über die Schulter gesehen, und dabei festgestellt, dass sie irgendwie
*beidseitigen* Flattersatz hinbekommen hatte. Und tatsächlich: sie tippte etwa(!) 30
Leerzeichen, etwa 50 Zeichen Text, 2 Returns, etwa(!) 30 Leerzeichen, usw.
Ich habe sie dann gefragt, was sie da macht. Die Antwort: "Wir sollen eine acht Seiten lange
Hausarbeit schreiben!" und dabei zeigt sie mir vier handgeschriebene Seiten (jeder weiß, dass
handschriftlicher Text beim Abtippen schrumpft). Dann, mit Augenaufschlag (wirkt nicht, bin
selber weiblich): "Kann ich ein bisschen länger bleiben? Ich muss das noch schnell fertig
tippen!" Und das bei einer Anschlaggeschwindigkeit von sieben Anschlägen /Minute...
Ich habe ihr dann erklärt, dass das nicht ginge, und dass sie wohl morgen weitermachen
müsse. Daraufhin sieht sie mich an, als hätte ich *komplett* den Verstand verloren und sagt
"Dann muss ich ja morgen von vorne anfangen!" Daraufhin habe ich ihr das mit dem
Abspeichern erklärt...

Ein ähnlicher Fall war der mit dem Studenten, der mit einer sieben Seiten langen Hausarbeit
ankam und fragte, ob "man das irgendwie einscannen könnte?". Er hätte das geschrieben,
ausgedruckt und dann nicht abgespeichert, und jetzt wolle sein blöder Prof eine korrigierte
Version... Ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, es ihn tatsächlich abtippen zu lassen...



Ich kann berichten, daß ...
ich als Techniker in einer großen deutschen Computereinzelhandelskette einem Kunden einen
Drucker verkaufte. Einen Tag später stand er wieder im Laden, wollte den Drucker
reklamieren, er ließe sich nicht installieren.
Techniker:"Wieso?"
Kunde:"Er nimmt die Diskette 2 nicht an."
Techniker überlegt: sicherlich Spur 0 auf der Diskette kaputt oder sowas, probieren wir
mal... Diskette war aber zu lesen!"
Techniker:"Probiern wir's mal"
Drucker angeschlossen und a:setup.exe ausgeführt. Computer intalliert und fragt irgendwann
nach der 2. Diskette:"Bitte legen Sie jetzt Diskette 2 in Laufwerk a:"
Techniker nimmt die Diskette 1 aus dem Laufwerk und legt die Diskette 2 ein.
Kunde:"HÄÄÄÄÄ???"
Techniker:(verwundert)'???'
Kunde:"Was machen Sie da?"
Techniker:"Ich wechsle die Diskette"
Kunde:"Der Rechner sagte mir, ich soll Diskette 2 einlegen und das ging nicht."
Techniker:"Sie müssen natürlich erst die Diskette 1 herausnehmen."
Kunde:"Woher soll ich das wissen..."
Zum Glück kam er nicht noch mal, denn es gab noch eine Diskette 3. Offensichtlich hat er das
Prinzip verstanden.




Ich kann berichten, daß ... ich mal im Computerhandel gearbeitet habe. Eines Tages rief eine
Frau an, und erklärte, dass ihr Rechner nicht mehr funktionierte. Auf die Frage nach der
Fehlemeldung, die der Computer bring, antwortete sie: "Die Fahrbahn ist nicht fertig".
Nachdem ich ihr erklärt habe, das das keine Fehlermeldung des Computers sei und wir ca. 20
min. diskutiert haben, liess ich mir den Fehler nochmal Buchstabe für Buchstabe vorlesen.
Ergebnis: Drive not ready.
Wechselplatte wieder abgeschlossen und schon ging es wieder.

Nächster Kunde: Anruf: PC nicht bedienbar, die Tastatur ist locker. Er hat sie schon wieder
rausgezogen und wieder reingesteckt: gleiches Ergebnis. OK, er sollte vorbei kommen und
die Tastatur umtauschen. 2 h später der gleiche Anruf. Tut uns leid, aber dann müssen sie uns
mal den rechner vorbei bringen. Anschalten - Piepsen - Fehlermeldung: keyboard is locked.
englisch sollte man schon können, wenn man versucht Fehlermeldungen zu deuten...



Ich kann berichten, daß ... (es ist schon so 2-3 Jahre her), ich bei einem Kunden saß, der eine
Niederlassung in Mainz hatte. Neue Büros bezogen, Server angeklemmt, alles angeschaltet.
Dann der Anruf : "Unser Kommunikationnserver läuft nicht." An sich einfach - zum
entsprechenden System gehen, Programm starten, fertig. Nun saß leider am anderen Ende der
Leitung ein Qualitäts-DAU. Also fordern wir ihn auf, zum richtigen Rechner zu gehen.
Klappt ! Jetzt nur nichts technisch zu schwieriges fordern. "Sehen Sie irgendwo auf dem
Bildschirm einen Ordner "XYZ" ?" Antwort: "Wissen Sie, wir sind gerade umgezogen, alle
Akten sind noch verpackt. Soll ich mal die Kisten öffnen und Sie anrufen, wenn ich ihn
gefunden habe ?"



Ich kann berichten, daß ... es mal nen user gab der wollte einen Kanarienvogel verschenken.
Das kann man über eine mail ja prima machen. Um seine Chancen zu erhöhen hatte er
beschlossen allen Mitarbeitern der Firma (ca. 8-9000 !!) eine mail zu schicken. Dumm nur
dass er seine mail NICHT über die normalen Gruppen usw. schickte sondern jeden
Mitarbeiter einzeln adressierte (reife Leistung). Ende vom Lied: 9 Mailserver platt! Anraunzer
vom Chef und mailaccount fort. Pech gehabt.



Ich kann berichten, daß ... Man erlebt ja einiges... hier nur eine klitzekleine Auswahl:

Fall 1:
Ein Kollege ruft mich zu sich: "Jeden Tag trage ich hier in diese EXCEL-Tabelle was ein, seit
heute fehlen aber in der ersten Spalte die Mitarbeiternamen, warum bloß ???" Ich verkneife
mir krampfhaft mein Grinsen und erkläre ihm sachlich, daß man auch den Scrollbalken unten
benutzen sollte um Spalte A ins Fenster zu bekommen.... *gggg* (Stellenausschreibungen für
seine Position verlangen "sehr gute Kenntnisse in MS-Office"...

Fall 2:
Eine Kollegin (eingestellt wegen guter EDV- Kenntnisse...) bekommt von meinem Kollegen
jeden Tag ein automatisch generiertes Excel-Sheet, wo sie nur ein paar Werte einhäckeln soll,
mein Kollege schon dem Nerven- zusammenbruch nah, da ihr das wohl alles zu kompliziert
war... eines schönen Morgens ruft besagte Tante bei mir an (mein Kollege hatte Urlaub...) und
meint, daß das alles Mist sei, weil in dem Sheet so komische Zeichen wären, die sonst nie da
gewesen sind... ich also brav hingetiegert und siehe da: DIV/0... hmmm... da haben sie wohl
ne falsche Formel eingetippt! "Formel??, Nein ich habe da garnix eingetippt!!!".. naja.. was
soll man sagen, daß Sheet wird automatisch und zwar 100%ig korrekt (ohne Formeln)
generiert.. - werden wohl die Heinzelmännchen gewesen sein.

Fall 3:
Dieselbe Tante, diesmal jedoch härter: sie hatte Zugriff auf ein Sheet, daß Passwortgeschützt
war und hat es eines Tages tatsächlich geschafft das Passwort zu ändern ohne es sich auch nur
ansatzweise zu merken, sodaß niemand mehr an die Daten kam und wir mal wieder alles neu
machen durften.

Fall 4:
Ein Mitarbeiter soll jeden Tag von einem Vortagssheet eine Kopie mit neuem Datum im
Dateinamen anfertigen und dieses editieren. Eigentlich kein Problem, oder??? Besagter
Kollege taucht bei uns im Büro auf: "Ich habe AUS VERSEHEN die Vortagsdatei gelöscht..
könnt ihr das mal eben neu machen?"... AAAAAARGGHH!!! Wie kann man eine Datei mal
eben aus Versehen löschen ? Löschen ist erstens nicht seine Aufgabe, zweitens muss man ja
wohl auch noch die Frage: "Soll xyz wirklich gelöscht werden ?" mit Ja oder Nein
bestätigen...



Neulich kam eine Mädchen zu mir und fragte, ob sie unser Reinigungsset (für Tastatur,
Monitor, usw) für ihr Keyb ausborgen könne. Ich gebe es ihr, sage ihr noch dass sie ja den
Computer vorher ausschalten soll, und sie schwirrt ab.
Eine knappe Stunde später ruft sie an und greint: "Ich muß noch das und das und das
schreiben und das erledigen, und mein Computer geht nicht!" Na, ich denk mir schon, die hat
sicher irgendwas mit der Tastatur verbockt, und gehe runter. Ich setz mich aso vor den
computer, schalt ein, fährt normal hoch, nur die Tastatur geht nicht. Na klar, zuerst mal hinten
alle Stecker überprüft, da passt alles, dann frag ich sie: die Dame hat tatsächlich alle Tasten
einzeln herausgefitzelt, die Tastatur "gereinigt", und dann die Tasten wieder reingesteckt,
besser gesagt, sie hats versucht. Die meisten Tasten, waren total locker und fielen fast schon
von alleine heraus. Sie war nicht mal in der lage, alle tasten wieder richtig einzusetzen, z.B.
war "Ende" mit "Entf" vertauscht. Als ich sie darauf hinwies, dass man computerteile
tunlichst NICHT zerlegen sollte, meinte sie, das "der und der Kollege das auch immer so
machen". Na toll, kann ich da nur sagen - dann sollten die werten herren vielleicht demnächst
mal zum Puzzlespielen beginnen ...



Hi, ich bin im Support und Adminbereich tätig. Ist zwar schon eine Weile her, aber trotzdem
wahr :
Anlässlich einer Neuinstallation mehrerer PCs mit SPS-Programmen quittierte NT unsere
Bemühungen mit einem Bluescreen. Nachdem sich die Auslieferung deswegen verzögerte
und die neuen Rechner dringend gebraucht wurden fragte mein (EDV-)Abteilungsleiter wie
weit wir denn wären. Die Antwort "Leider haben wir noch Probleme mit einem Bluescreen"
quittierte er mit "Dann tauschen Sie den Monitor aus und liefern das Ding an die Abteilung" !



Ich kann berichten, daß ... kurz vor Weihnachten 2000. Ein besonders gewiefter Benutzer der
mit der Dokumentation von Maschinen beauftragt ist, beschliesst mittels Powerpoint eine
lustige Präsentation mit möglichst vielen Effekten und Photos zu erstellen und seiner
Abteilung als Weihnachtsgeschenk zu verehren. Kurzerhand schiesst er mit einer
Digitalkamera eine Serie von mehreren Bildern. Anscheinend kennt er sich mit Bildformaten
aus ;), denn jedes dieser Bilder hatte um die 8 MB. Alles zusammen hat er es geschafft diese
Präsentation auf die stolze Summe von ca. 60 MB zu bekommen. Danach ging das ganze über
den Exchangeserver an alle Benutzer der Abteilung .... der prompt den Dienst quittierte. ...
was mich echt wundert an der ganzen Geschichte, 1. Wie kann ein Mensch in der Arbeit so
viel Zeit haben 2. Er erstellt Dokumentationen mit Photos für Maschinen (ich möchte nicht
wissen wie die ausschauen)



Ich arbeite zwar nicht als Helpdesk, trotzdem bekomme ich häufig Anrufe zu unseren internen
Datenbanken etc. Letztens ruft mich eine Nutzerin an, um sich zu beschweren. Sie müsse
Daten verschiedener Internetseiten miteinander vergleichen. Ich frage, wo das Problem sei.
"Nun...", sagt sie, "Das haben Sie auch ziemlich blöd gelöst!" "Was?" "Jedesmal, wenn ich in
Ihrer Datenbank auf einen Namen drücke (Anmerkung: Sie meinte einen Link), verschwindet
die erste Seite vom Bildschirm! Und dann muß ich nachher wieder zurück zu Ihrer Datenbank
und wieder auf den ersten Namen klicken... das ist aber extrem zeitaufwenig!" Zum Glück
konnte der Frau geholfen werden...
Schon knappe 15 Min. später hatte sie - nach telefonischer Anleitung - ein zweites
Browserfenster geöffnet und war happy ;-).



Eine Geschichte aus dem Leben eines Servicetechnikers - Wie schnell bringe ich einen Mann
in Verlegenheit!

Kurz zur Story. Zwei Techniker eines grossen Informationshauses gehen zum Kunden um die
Netzwerkprobleme an diversen Netzwerkanschlüssen zu prüfen. Der Kunde ist ein grosses
Versicherungsunternehmen, d. h. viele Sachbearbeiter, hoher Frauenanteil.
Die Techniker räumen Ihr Werkzeug aus (Messgeräte, ...) und besprechen die weitere
Vorgehensweise. Der eine Techniker begiebt sich in den Bereich der Kundenbetreuung und
sucht unter diversen Tischen nach den Netzwerkanschlüssen im Boden. An der ersten
Netwerkdose angekommen überprüft er die Funktion.
Sachbearbeiterin: "Hallo, Sie sind doch der Techniker von der XXXX?"
Techniker: "Ja , bitte , was kann ich für Sie tun?"
Sachbearbeiterin: "Sie , ich hab da ein Problem............Nach meiner Dose sollte man auch mal
schauen!"



Ich kann berichten, daß ... bei meinem vorherigen Arbeitgeber (Software-Hersteller) ein Brief
eintraf: "Sehr geehrte Damen und Herren, leider koennen wir mit Ihrer Datei nichts anfangen.
Sie laesst sich weder mit Word noch mit Excel oeffnen. Zu unserer Entlastung schicken wir
die Diskette anbei zurueck."
Unnoetig zu erwaehnen, dass die DAUs versucht haben ein Programm mit den Office-
Anwendungen zu oeffnen.



Ich kann berichten, daß Datenschutz nicht immer einfach ist.
Tatort: grosse Uni-Klinik irgendwo in Deutschland, schon etwas länger her (Laserdrucker
waren noch was Neues). Mein Kollege ist auf dem Weg zum Müllcontainer, unterm Arm eine
alte Tonerkartusche. Trifft zufällig auf den (inzwischen pensionierten)
Datenschutzbeauftragten. Der fragt "Wohin des Wegs?" "Diese alte Tonerkartusche zum
Container bringen." Oha, da hat er aber nicht mit unserem braven Datenschützer gerechnet.
Dieser bestand auf Aushändigung der aktuellen und aller zukünftigen Kartuschen, könne man
doch die geschriebenen Texte aus verbrauchtem Druckermaterial auslesen... (Sein letzter
Lehrgang muss wohl schon etwas länger zurückgelegen haben).



Ich kann berichten, daß ... ich mal zu einem Bekannten gerufen wurde. Der wollte partout
seinen Rechner selbst zusammenbauen. Dazu muss man wissen, dass er ein begeisterter (und
auch sehr begabter) Heimwerker ist. Also eigentlich kein DAU... Er kauft sich also ein neues
ATX-Board, einen Athlon und neues RAM, und will den Rest weiterverwenden. Und fragt
natürlich niemanden um Rat. So, er ruft mich an, es würde nix gehen, obwohl er alles
eingebaut hat. Ich schnell hingefahren, Rechner angesehen. Seltsam war schon, dass das
Board nichtmal einen Pieps-Fehlercode von sich gab. Ich schraub das Ding auf, schau rein,
und kann erstmal nichts besonderes sehen. Bis mir dann auffällt, dass das ja eigentlich ein
altes AT-Gehäuse ist... ...und da Löcher im ATX-Board sind, wo eigentlich keine sein
sollten!!!! Er hatte tatsächlich mit dem BOHRER(!!!!!!!!!!) Löcher in das Mainboard gebohrt,
um es im alten AT-Gehäuse festschrauben zu können. Und sagte dann noch: "Ich hab extra
geschaut, dass da keine Leiterbahnen drüberlaufen, wo ich bohre."
AHHHHHHHHRRRRRRRRGGGGGGG!!!!!



Ich kann berichten, daß manchmal auch Entwickler seltsame Anwandlungen haben.
Letztens habe ich aushilfsweise in der Support-Abteilung eines metallverarbeitenden Betriebs
gearbeitet. Eines Tages wurden wir zu einer Abteilung zum Prüfen der laufenden Serien
gerufen. Sie würden nicht mehr an ihren NT-Steuerungsrechner für das Messinstrument
rankommen. Wir sind dann selber hingegangen, weil laut Plan keine NT-Rechner dort hätten
rumstehen dürfen.
Es stellte sich dann heraus, daß die Software vom Hersteller inklusive OS über einen
Supportvertrag upgedated wurde. Beim Umstieg von DOS auf Windows NT wurde jedoch
gerademal ein Account auf dem Rechner vergeben, der Administrator. Und das auch noch
ohne Passwort, damit die Prüfer mit einem Mausklick an ihr Programm kamen.
Irgendwann hatte dann einer aus der Nachtschicht der umgebenden Fertigung mal aus Jux das
Passwort geändert und aus wars. Unser Chef hat dann erst mal ein etwas längeres
Telefongespräch mit den Verantwortlichen des Herstellers geführt und ich bin ziemlich
sicher, daß der Supportvertrag nicht verlängert wurde.

Das war fast so spaßig, wie der Mitarbeiter, der den Rechner seiner Kollegin tunen wollte, in
dem er "ueberfluessige" Tasks über den NT-Task-Manager abschoß.



Ich arbeite in der EDV-Zentrale bei einem größeren Pharmaunternehmen, wo anscheinend
ganze Brigaden von DAUs ihrer Arbeit nachgehen, und das ganze dann auch noch über fünf
Niederlassungen verteilt.


1. Fall : Es gibt User, die nicht mal ihren eigenen Namen schreiben können!

Ich sitze also Montag Morgen mal wieder am Helpdesk, als das Telefon nervtötend bimmelt
und sich ein Dr. sowieso vom Vertrieb meldet :

Ich : Hallo, Helpdesk hier!
DAU : Ja, äh..ich komm nicht mehr rein.
Ich : Wo?
DAU : In meinen PC!
Ich : Sie können sich bei Windows 2000 nicht anmelden, oder was meinen sie?
DAU : Äh..jaja genau.
Ich : Ok, jetzt geben sie erstmal ihren Benutzernamen ein.
DAU : [tipptipptipp]...Ja, hab ich.
Ich : Gut, und jetzt ihr Passwort.
DAU : [tipptipp]...Ähmja, hab ich auch.
Ich : Und?
DAU : Da kommt da jetzt wieder so 'ne Fehlermeldung.
Ich : Haben sie den Benutzernamen richtig eingegeben?
DAU : (entrüstet) Natürlich!
Ich : Die ersten fünf Buchstaben vom Nachnamen plus die ersten drei vom Vornamen?
DAU : [..denk..ratter..-klick-..] Äh..achso, fünf vom Nachnamen?
Ich : <Grmpf>..Allerdings!
[DAU wiederholt die Aktion]
DAU : Geht immer noch nicht!
Ich : Ist das Passwort richtig? Das muß in Kleinbuchstaben eingegeben werden, groß
funktioniert nicht.
DAU : Hä?
Ich : [nerv] Haben Sie vielleicht versehentlich die Capslock-Taste gedrückt?
DAU : Was???
Ich : Äh..die Großstelltaste, das ist die auf der linken Seite unter der Tabulatortaste.
DAU : Die wo STRG draufsteht?
Ich : <gnnnnn> Neiiin, die mit dem Pfeil nach unten, ich sagte doch, die unter der
Tabulatortaste!
DAU : Ah! Ja..und wie sehe ich jetzt, ob das Großbuchstaben sind? Da sind ja nur so Sterne
beim Passwort!
Ich : Jaja, leuchtet auf dem Keyboard eine LED?
DAU : [such]...Äh, ja!
Ich : Welche?
DAU : JA WIE..WELCHE?
Ich : Da sind drei LEDs drauf, eine für NumLock, eine für ScrollLock und eine für
CapsLock; steht direkt darunter.
DAU : [extensives suchen]..AHA! Ja, die leuchtet!
Ich : [stöhn] Ok, dann drücken Sie jetzt nochmal die Taste mit dem Pfeil nach unten, dann
müsste die Lampe ausgehen.
DAU : [click]...Äh, nein, die ist immer noch an!
Ich : Gibt's nicht, nochmal probieren!
DAU : [click]...Ja, äh...die ist immer noch an.
Ich : [böse Vorahnung]...Haben sie da etwa die Nach-unten-Taste auf der rechten Seite
gedrückt??
DAU : Ja sicher!
Ich : [AARGGHH!]...Das sind die Cursortasten! Sie müssen schon die Taste drücken, die ich
ihnen gerade gesagt habe, die unter der Tabulator Taste!
DAU : Ja, das müsste ja wohl egal sein, wo ich die Pfeil nach unten Taste drücke!
Ich : [kotz]...NEIN, das ist nicht egal! Jetzt drücken sie die Taste unter der TAB-Taste!!!
DAU : [click] AH! Das Licht ist aus!
Ich : Super, jetzt probieren Sie's nochmal...
DAU : [Tippt jeden Buchstaben einzeln ein]...Geht wieder nicht!
Ich : [kurz vor'm Verzweifeln]...Das gibt's doch nicht! Moment, ich schaue mal nach, ob ihr
Account gesperrt ist....[such]...nein, der ist ok.
DAU : Was mach ich denn jetzt?
Ich : [ratlos]...Moment, ich gebe ihnen mal ein neues Passwort....so, jetzt geben sie als
Passwort 'abcdef' ein, das muss aber jetzt gehen!
DAU : [tipptipp]...Ähm, nein. Immer noch die Fehlermeldung!
Ich : [kurz vor'm Kollaps]...ARGH! [Da ich eh gerade den Benutzermanager offen habe,
buchstabiere ich ihm seinen Benutzernamen nochmal] ...
DAU : OH! Jetzt funktioniert's!
Ich : Was?! Wie denn das? [mir kommt da schon eine ganz böse Vorahnung, die sich gleich
bestätigen wird]
DAU : Ja..äh...ich habe da wohl meinen Namen falsch geschrieben
Ich : AAAAAAAAAAARGGH! Ich habe doch gesagt, fünf vom Nachnamen...
DAU : Ähja, ich habe da das C vor dem K vergessen...ähja...ja, vielen Dank, tschüß! [click]
Ich : BUUUHUUUUU!


2.Fall : DAU frikassiert sein Notebook

Ich sitze im SysOp Raum. Auf einmal poltert jemand an die Tür, ich öffne und ein Typ mit
roter Rübe und sichtlich schlechter Laune kommt rein.
Ich : Wie kann ich helfen?
DAU : [bellt mich an] WAS HAM SE DENN MIT MEINEM NOTBUK GEMACHT??"
Ich : Äh..WAS???
DAU : [Knallt mir sein Compaq-Armada auf den Tisch]...Da kommen immer so komische
Fehler raus! Die waren gestern noch nicht da!
Ich : Äh..ja, schaun wir mal... [ich boote Win2K, kommt irgendeine ErrorMsg von wegen
DLL nicht gefunden]
DAU : So kann ich doch nicht arbeiten! Da muss mehr Sorgfalt herrschen!
Ich : [langsam sauer werdend]...Ja Moment, ich suche ja gerade den Fehler... Ich suche die
angemotzte DLL, finde sie aber nicht. Dafür sehe ich auf dem Desktop zwei Icons namens
"Age of Empires" und "FIFA SOCCER"!
DAU : UND? Woran liegt das jetzt??
Ich : [grmmpf]...Äh..haben Sie da die Spiele installiert?
DAU : Ja und?! Das geht Sie doch nichts an, was ich auf MEIN Notebook tue!
Ich : [sauer]...Das geht mich sehr wohl was an, da das Ding nicht ihr eigenens, sondern
Firmeneigentum ist und ich ergo dafür verantwortlich bin! Und eigentlich dürften Sie ohne
die Genehmigung der EDV auf dem Notebook überhaupt nichts installieren und löschen,
klar?!
DAU : [etwas kleinlauter]...Jajaja...jetzt machen sie mal, aber schnell bitte, ich muss gleich
weg!
Ich : [jetzt erst recht im Extra-Slow-Mode]...Der findet eine Datei nicht, die offensichtlich zu
Fifa Soccer gehörte. [Ich klicke auf das Fifasoccer Icon und siehe da...Windoze findet die
Anwendung nicht. Kurzer Blick im Explorer und siehe da : das Verzeichnis existiert
überhaupt nicht mehr!
DAU : UND?
Ich : Äh..kann es sein, daß sie den Fifa Soccer einfach gelöscht haben?
DAU : Ja wie...gelöscht?! Ich habe es deinstalliert!
Ich : [nach kurzem Blick in die Systemsteuerung] Nein, haben sie offensichtlich nicht, sie
haben wohl einfach das Verzeichnis gelöscht, oder?
DAU : [wieder voll in Rage] Das tut ja wohl nichts zur Sache!
Ich : [kriege langsam Bastard-Operator-From-Hell-Gelüste]...ARRGH! Das tut sehr wohl was
zur Sache! Sie können doch nicht einfach da rumlöschen wie's ihnen gerade passt! Nehmen
Sie halt das Deinstallationsprogramm!
DAU : Also das müssen sie schon mir überlassen! Muss ich mit damit arbeiten oder Sie?!
Ich : [GRRRRRRR, so ein Lamer! Jetzt gaaanz freundlich tun]...Wenn Sie einfach
irgendwelche Programme löschen..[es folgt der Belehrungs-Blabla über Deinstallieren,
Registry-Einträge, usw.]..und wenn's dann nicht geht, dann maulen Sie mich doch nicht an!
Lassen Sie die Finger davon, dann läuft auch alles!
DAU : [kuckt jetzt etwas betreten...war ich zu streng mit ihm? B-) ]
Ich : [während ich die FIFA Reste beseitige]..so, fertig. Und in Zukunft deinstallieren sie
sowas ordentlich, dann passiert da auch nichts! [naja, theoretisch..*g*]
DAU : [sagt überhaupt nichts mehr, nimmt sein Notbuk und vekrümelt sich]

So User haben wir doch alle gerne, oder?


Fall 3 : Auch Admins haben schon mal DAU Züge...

Tatort : Bürohaus, 4.OG (von 4), ganz hinten im letzten Eckzimmer. Das gesamte Netzwerk
wurde die Tage zuvor von TokenRing auf Ethernet umgestellt; es konnte also noch zu
Komplikationen kommen.

Die junge Dame in dem Büro kommt nicht ins Netz, Win2k kriegt den Domain Server nicht.
Ich also erstmal unter den Tisch gekrochen und das Kabel überprüft...aha, die Connect-LED
hinten an der Netzkarte leuchtet nicht...in der Dose steckt es drin...die Netzkarte steckt auch
ordentlich drin.

Tja, was nun? Flugs an Telefon und unten in der EDV angerufen : "Hmjaa?" - "Sagt mal,
kann es sein, daß Dose Nr. 44B nicht gepatcht ist?" - "...klebt da der blaue Punkt drauf?" -
"Yup!" - "Ja, dann hängt die auch am Switch, ganz sicher." - "Aha..na gut"
Nix ist gut, der Quark geht immer noch nicht.
Also, Netzwerkkarte raus, Kontakte überprüfen, Slot checken, anderen Slot probieren - nichts.
Ich renne runter in die EDV-Bude, nehme eine neue Netzkarte mit, wieder rauf ins Büro, baue
die Karte ein - wieder nichts. Aha, muß wohl das Patchkabel sein. Also wieder runter,
Patchkabel geholt (15 Meter, kürzer gab's nicht mehr), Patchkabel ausgetauscht - immernoch
nix!
Mich packt langsam die Verzweiflung, als ich so auf einmal [Schnellspanner!] an den Worten
des Werten Admin-Kollegen zu zweifeln beginne.

Ich bin ja von Natur aus mißtrauisch, also renne ich quer durch die Etage zur Treppe, bis ins
EG, durch den Ausgang, quer über das Grundstück bis zur Straße, rüber in das andere
Gebäude, ID-Karte in den
Türöffner, ganz nach hinten zur Treppe, unzählige Stufen nach oben [währenddessen frage
ich mich, warum ich nicht den Aufzug genommen habe], wieder quer durch die Etage zur
Bibliothek, dort bis ganz hinten
durch zur Tür vom Serverraum [ja, da kommt man sinnigerweise nur durch die Bibliothek
rein(?)], wieder ID-Card rein, ich friere [der Raum wird konstant auf 10°C gehalten], tappe im
Dunklen nach dem Lichtschalter, finde diesen dann auch endlich, gehe zum Hauptswitch
und...AAAAAAAAAAAARGHHH! WAS SEHE ICH DA??!!?
Da ist nicht nur Dose 44B nicht angeklemmt, sondern ein ganzes Subnetz nicht!!! Das heißt,
die ganze Etage dürfte keinen Netz-Zugang gehabt haben...hatte sich aber keiner
beschwert..(?)
Irgendein Dödel hatte wohl vergessen den Lichtwellenleiter anzuklemmen! AAARGH!
...habe mich schon gewundert, daß nicht noch mehr Beschwerden aus der Ecke kamen...,also
rein mit dem Kabel und den ganzen Weg retour, schwitzend komme ich im Büro der jungen
Dame an und das erste was ich höre ist "Geht nicht!".
Ich stehe kurz vor der Selbstzerstörung, da sagt die Gute plötzlich :"Ach, geht doch, hab mich
nur beim Passwort vertippt! Danke!"
-- Uff! DANKE, HERR DAA (Dümmster Anzunehmender Admin)-KOLLEGE!

Das hört sich zwar irre an, ist aber tatsächlich alles so passiert!


Die Leiden der Sysadmins, Sysops,
Netzwerkverwalter und anderen
Rechnerknechte
Sechster Teil
Ich kann berichten, daß ... Montag Morgen, erster Anruf... "Mein PC läßt sich nicht mehr
einschalten. Am Freitag funktionierte er noch. Und das Strohmkabel ist auch eingesteckt." Ich
also hin zum Anwender. Er will es mir zeigen und drückt auf den Schalter am Desktop. Ich
schaue auf seine Hand, schaue ihn an und kann mir ein Lachen nur schwehr verkneifen. Dann
antworte ich:"Versuchen sie mal an Statt den Diskettenauswurfknopf den Powerknopf, dann
gehts"



Ich habe früher (als die Computer noch echte Computer waren) mit einem Kollegen
zusammen einen File- und Mailserver für unsere Abteilung betrieben, der zum Schluß die
halbe Firma mit email, File und Druckservice versehen hatte. Und natürlich bleiben da auch
ein paar Erlebnisse nicht aus:

      Wir hatten die PCs mit PC-NFS an den Server (ne Sparc2) gehängt; jeder Nutzer hatte
       ein eigenes DOS-Laufwerk als Nutzer-Verzeichnis gemounted, dazu kam ein
       Verzeichnis für den Druckerspooler. Jeden Monat bekommen sie alle automatisch eine
       Mail, wo drin steht, bitte keine Daten aufs Spoollaufwerk legen. Natürlich glaubt das
       keiner, und weil der Spooler immer so schön viel Platz hat, legt einer der Kaufleute
       seine ganze Projektkalkulation dort ab. Fährt dann drei Wochen in Urlaub und danach
       ist alles weg. Kunststück, wird doch das Spoolverzeichnis automatisch durchgeputzt,
       und alle Dateien älter als zwei Wochen werden gelöscht. Der hat vielleicht geschaut!
      Endlos sind die Geschichten, wo Leute anrufen: "Anja, Du machst doch die mail,
       oder?". Fragen wie "Wie komme ich ins Bitnet" oder "kannst Du mir mal eben die
       mail Adresse von dem Hernn sowieso im Institut sowieso (wer soll das sein???)
       geben" waren ja schon fast normal.
      Plattenplatz war ja begrenzt, auf dem Server aber auch auf den PCs. Irgendwelche
       Schlaumeier haben dann rausgefunden, daß man ja seinen alten Schrott auf dem
       Server parken kann, und schwupps waren die Userverzeichnisse voll. Wir hatten
       immer so um die 90% Plattenbelegung. Ich hab dann ein script geschrieben was die
       diskhogs automatisch angeschrieben hat, sie möchten doch bitte ihre
       Userverzeichnisse nicht mit mehr als 50 MByte (jaja, ist schon lange her) auffüllen.
       Prompt hat einer angerufen und gefragt, ob ich nichts besseres zu tun hätte als jeden
       Freitag nachts hinter ihm herzuspionieren. Lange lebe cron :-)
      Es war die Zeit der DOS-Computerviren, und einer hieß halt "Parity B". Kommt ein
       Kollege zu mir (einer der Sorte: Ich weiß eh alles besser) und sagt daß sein PC kaputt
       sei, weil er stehen bleibt mit der Meldung "Parity B". Ich hab ihm ewig lang versucht
       zu erklären daß das der Virus sein dürfte, aber er wollte partout den Rechner repariert
       haben. Na gut, nicht mein Problem, aber lustig wars schon. Natürlich hat er Spiele
       oder was von zuhause installiert und sich geweigert einen Virenscanner zu benutzen.

Schlimm wurde es dann, als man beschlossen hat, die PCs unter Windows for Workgroups zu
vernetzen. Da gings dann ziemlich bergab, aber da wurde dann auch eine "IV-Abteilung" ins
Leben gerufen. Leider wurden dafür die Leute berufen, die sonst niemand brauchen konnte,
und genauso hat dann unser sogenanntes IV-Konzept auch ausgeschaut. Die Folgen davon
sieht man teilweise heute noch, nur gibt es jetzt eine dedizierte Userhotline, bei denen
offenbar auch so einige DAH (dümmste anzunehmende Hotliner) sitzen:
      Der email server (ist exchange, also kein Wunder) ist mal wieder zusammengebrochen
       und alle von extern reinkommende Mail wird gebounct. Intern gehts aber. Ich ruf bei
       der Hotline an: "Von extern kommende email bounct" - "Mit welchem Programm
       mailen Sie denn, vielleicht ist bei Ihnen ja nur die Konfiguration falsch?" Gegenfrage
       "Kann es denn sein daß der exchange server mal wieder abgenibbelt ist?" - "Kann
       nicht sein, denn ich schicke den ganzen Tag schon [interne] mails hin und her".
       AAAAARGH

Einer meiner Kollegen ist in einer Standardisierungsgruppe, die über email-Listen
kommuniziert. Zwei Tage vor einem Meeting bekommt er keine emails mehr, die Absender
bekommen nur die meldung "user unknown". Er ruft beim IV-Service an und nichts geht
weiter. Also ruf ich (als quasi seine Gruppenleiterin) an und bekomme zu hören "Ich finde
seinen Namen nicht im email-Verzeichnis. Sind Sie sicher daß er noch bei uns arbeitet,
vielleicht hat er ja inzwischen die Firma verlassen?" AAAARGHH!!!!

Das Leben könnte so schön sein!



Ich war 1990 zum Netzwerklehrgang in Löhne bei Profi-Computer. Der Schulungsleiter
brachte uns dort zum geringfügigen Preis von 120 DM netto/Stunde bei, daß man das
"Schirmgeflecht nicht anschließen muß". Ich habe dann bei meiner ersten Netzinstallation die
Wutanfälle im Zehnerpack bekommen, genau wie die Stecker, die ich später wieder
runtergeschnitten und neu gecrimpt habe!

Ich kann berichten, daß ... ...es auch unter den Admins Nieten gibt... Fragt mich doch ein
Administrator einer anderen Firma: "Wenn man ein BNC Kabel abisoliert..... äääh.... braucht
man dann das komische Alugeflecht zum anschließen??" Er meinte den Schirm des RG58-
Kabels, der als Minuspol dient...

Kommentar dazu, den mir ein anderer Admin per Email schickte:

Hallo Erik,
leider muß ich Dir mitteilen, daß eine der wahren Geschichten, nämlich die letzte im Block 2,
ziemlich selbstentlarvend ist. :-) Der betreffende Admin beklagt sich über einen dummen
Kollegen, der nach der Wichtigkeit des Metallgeflechts am RG58-Kabel bei Ethernet-
Verkabelung fragt. Jener vermeintlich nicht dumme Kollege meint, es handele sich um den
"Minuspol". Tja, so ist das mit dem Besserwissen: man sollte es wirklich, bevor man sich so
weit aus dem Fenster lehnt. Bei BNC-Verkabelung ist der Schirm natürlich die Masse (per
definitionem 0V), aber nicht der Minuspol; der Innenleiter wechselt vielmehr zwischen 0V
und -9V hin- und her. Wenn also irgendetwas der "Minuspol" ist, dann ganz sicher nicht der
Außenleiter. :-)

Man könnte also sagen, daß der Autor der Zeilen seinen einleitenden Satz, daß "es auch unter
den Admins Nieten gibt", auf eindrucksvolle Weise dokumentiert hat. :-)



2 Anwenderinnen teilen sich einen lokal über eine automatische Switchbox angeschlossenen
Laserdrucker. Immer wenn die eine Anwenderin in Word einen Druck startet, kommt es zum
blue Screen. Bei der anderen Anwenderinn funktioniert alles Einwandfrei.
Nach der Neuinstallation des Druckertreibers, wurde dann auch noch der gesammte PC neu
installiert. Aber immer wieder das gleiche Ergebnis.
Nun denkt man natürlich an einen Hardwarefehler des Rechners und tausch diesen gegen
einen anderen aus. Wieder ein blue Screen.
Könnte auch an der Switchbox liegen.
Also zum Test die beiden Parallelkabel der PCs direkt an der Box getauscht und auf einmal
bekommt die 2. Anwenderinn auch einen blue Screen. Also doch die Switchbox?
Eine andere Box geholt und unter den Tisch gekrabbelt... Und was sehe ich dort?
Das Parallelkabel des Problem PCs verschwindet hinter der Gardine und kommt am anderen
Ende wieder hervor. Hinter der Gardine jedoch ist das Kabel auf 20 Meter zu einer Spirale
aufgerollt. Die PCs aber stehen nur 1 Meter vom Drucker entfernt, und wo kommt das Kabel
her, denn von uns würder keiner ein 25 Meter Parallelkabel verbauen.

Mittlerweile war auch der Abteilungsleiter erschienen. Was ich den gegen das Kabel hätte? Er
hat es selbst gekauft und man hat Ihm versichert, daß das Kabel aller erste Quallität sei. Erst
nach dem ich den Funktionsbeweis mit einem 2 Meter Kabel antrat und es zu keinem blue
Screen kam ging er kleinlaut seines Weges. Viel Arbeit für nichts.



Es ist mir jetzt schon mehrmals passiert, dass Anwender anrufen weil ihr PC plötzlich so
seltsame Pieptöne von sich gibt. Und jedesmal lag ein Aktenordner auf der Tastatur.



Und schon wieder gibt's lustige DAU Stories!
Fall 1 : Neuer Mitarbeiter soll auf seinen PC Lotus Notes installiert kriegen. Na gut, ich gehe
also dahin, wo mich seine Kollegin hinbestellt hatte, um besagtes Notes zu installieren.
Ich schiebe also schon mal die Diskette mit der Notes-ID ins Laufwerk und will gerade mit
der Installation beginnen, da meldet sich Fräulein DAU plötzlich zu Wort.

DAU : Äh...
Ich : Ja? Ah, ich sehe schon, sie haben schon Notes installiert; dann kriegt der neue Kollege
dann wohl jetzt hier auf ihrem PC einen eigenen Account eingerichtet, oder?
DAU : Öhm...nein, äh, der hat ja einen eigenen Komputa...
Ich : WAS? Ja, dann muß ich das Notes natürlich auf dem seiner Maschine installieren...wo
steht das Teil?
DAU : Ja..wie?! Der ist ja noch gar nicht da!
Ich : ??? Öhm...und wie soll ich das dann installieren? Da müssten wir schon wissen, welcher
PC dann der vom Herrn xxxx sein wird...
DAU : Ja wieso?? Das ist ja wohl egal wo das instahliehrt wird!
Ich : *grummel* Nein, das ist nicht egal; was nützt dem guten Mann sein Notes auf ihrem
PC?
DAU : Ja aber wir haben doch da dieses Netzwerk! Da kann man doch überall
drauf...so..zugreifen...ODER NICHT?!
Ich : *aarghh!* Eh..nein, das geht nicht...wo finde ich denn bitte den Herrn xxx, dann regle
ich das mit dem...
DAU : Ja wie?! Der fängt ja erst in einem Monat hier an! Wie soll denn der überhaupt schon
einen PC haben oder hier sein??
Ich : Ääh...jaja, ok; er soll sich dann meldenwennerdaistwiedersehen!
Fall 2 : Mal wieder Notes installieren, diesmal bei einer neuen Mitarbeiterin (ca. 23 Jahre)

Ich : Hallo, sie kriegen Notes, richtig?
DAU : Äh..was? Äh..JA JAA!
Ich : Ok, dann lassen sie mich mal dahin; ist gleich erledigt
DAU : Ach, kriege ich da eigentlich jetzt Lotus oder Notes?
Ich : ??? Äh...WAS?
DAU : Ja, habe ich dann jetzt kein Lotus mehr?
Ich : Ich kann ihnen da jetzt nicht so ganz folgen...
DAU : Ja kuckense mal, ich hatte ja sonst immer dieses Lotus drauf, und wenn ich nun dieses
Notes bekomme, ist dann mein Lotus weg?
Ich : Wie..ihr Lotus? Notes ist von Lotus!
DAU : Neinnein, ich meine dieses 1-2-3...ist das das gleiche wie Notes?
Ich : Äh..nein, das ist eine Tabellenkalkulation, während sie mit Notes ...
DAU : JA WIE? Kann das dieses Notes etwa nicht?? Aber der Lotus konnte das doch auch!
Ich : *grrr*Neiin, sowohl Notes, als auch 1-2-3 sind Produkte der Firma Lotus; die heißen
beide ganz anders und sind auch für zwei verschiedene Einsatzzwecke.
DAU : Äh..ahso, also ich bekomme jetzt Notes?
Ich : (fast erleichtert) Ja genau! Und damit machen Sie dann ihren E-Mail-Verkehr...
DAU : WAS? Ja und wie funktioniert das?
Ich : Das müssten sie aber eigentlich mittlerweile wissen...waren sie nicht bei der Notes-
Schulung?
DAU : Äh...wie?
Ich : Ist egal, da gibt's so einen Heftordner mit einem schönen Tutorial drin; das leiht ihnen
irgendein Kollege sicher mal...
DAU : Ja wie soll ich das denn lernen? Was soll dieses Notes überhaupt? Ich nehme immer
Yahoo, das geht doch auch!
Ich : [oh Gott!] Jahähä...das ist vielleicht für ein Unternehmen mit weltweiter Vernetzung so
ein klitzekleinbißchen die falsche Lösung...
DAU : Ähihi...ja ach so. Aber das ist doch dann so wie Yahoo, dieses Notes, oder?
Ich : [hehe] Nein, nicht so ganz...das ist schon etwas komplizierter, aber das haben bis jetzt
noch alle Mitarbeiter hier gerafft...
DAU : Na dann bin ich ja beruhigt..hihihi
Mittlerweile ist die Installation dank voller Platte abgebrochen (1,5GB reichen halt nicht
ewig), so daß die Gute jetzt erstmal zwei Wochen warten darf, bis ein neuer PC
herangeschafft ist...und solange kann sie noch mit Yahoo rummailen und braucht sich mit
dem bösen Notes (oder auch mit diesem Lotus) nicht rumärgern...


Fall 3 : Druckerproblem im biochemischen Labor. Nachdem ich schon zweimal dort war, und
mich jedesmal den Hygienevorschriften gemäß in Laborklamotten gepelzt habe (das dauert!),
wollte ich nun möglichst nicht nochmal da rein und habe versucht, das Problem per
pcAnywhere zu lösen. Also DAU angerufen und die Sache verklickert.

Ich : So, jetzt schauen wir mal...das ist ein Laserjet 2100, oder? Ist das ein Netzwerkdrucker
oder ist der am PC selbst angeschlossen?
DAU : Äh..???
Ich : Öh..geht da aus dem Drucker ein Kabel in den PC rein? Und ist das auch schön
angeschlossen?
DAU : Momentchen....[kram, raschel, polter]..JA! Ist am PC angeschlossen!
Ich : SICHER? Wirklich mit so einem breiten Stecker unten an dem Printerport? Na gut, dann
installier ich mal den Treiber.....so, LPT1...jetzt müsste was kommen.
DAU : Äh..nein, da kommt nichts..
Ich : Gibt's nicht, ist das Ding angeschaltet? Kabel richtig drin?
DAU : Äh..ja, alles in Ordnung. Papier ist auch drin.
Ich : Hmm...moment, ich boote mal eben neu....so, nochmal das ganze...
DAU : Immer noch nichts...
Ich : Und sie sind ganz sicher, daß das kein Netzwerkdrucker ist?? Der ist wirklich direkt am
PC angeklemmt??
DAU : JA! Total sicher! Sowas haben wir hier gar nicht!
Ich : [kotz] Na gut, dann muß ich wohl mal vorbeikommen...
Also wieder quer über das Gelände gedackelt, Hygieneklamotten angezogen, durch die blöden
Schleusen durch und hin zu besagtem Drucker.
Und (welch Überraschung) was sehe ich da mitten auf dem Tisch stehen? Lexmark
TokenRing-PrintServer! Ich habe mir da noch eingeredet, daß der wohl sicherlich woanders
hingehört und auch nicht in Betrieb ist, weil so doof kann ja nicht mal ein DAU sein!
Falsch. Das fehlende Druckerkabel am PC fiel sofort auf, das einzige größere Kabel war das
TokenRing-Kabel, und nicht weit entfernt von diesem lag auch der Printserver mit
angeschlossenem LaserJet 2100!! NEIIIIINNNN!!! Und ich frage noch x-mal nach!! Und
dafür jetzt diesen ganzen Aufwand mit dem Hygiene-Müll gemacht...irgendwie muß man die
unterbeschäftigten SysOps ja auf Trab halten...



Ich kann berichten, daß ... ich einige S-DAU's kenne:
1) V.Y. ruft mich an, dass die Installation eines Treibers nicht klappen wuerde. Ich fahre hin
weil ich weiss, dass der Versuch, die Sache ueber das Telefon zu regeln eine Telefonrechnung
im Wert eines Kleinwagens zur Folge haette;-) Sie hatte als sie den Pfad zum treiber
einstellen sollte <CD-ROM:\>drivers eingegeben.
2)Ein Linux-Freak musste an einer DOS-Kiste arbeiten:

C:\>ll
Bad Command or Filename
C:\>dir
...einige Dateien werden gelistet...
...Freak versucht mit Shift-BildHoch mehr zu sehen...
C:\>cd lager\g<TAB>
Irgendwie hatte sie es nachher wirklich geschafft, dass System zum laufen zu bringen. Sie
hatte sich ueber das MS-DOS aufgeregt...


Nunja, ich bin schon etwas länger Admin in einem größeren chat, in dem tagsüber ab und zu
paar kiddies rumhängen... da kommt jemand mit einem problem das echt einfach zu lösen is
(passwort falsch oder vergessen) und ist echt zu blöd irgendwas zu schaffen... naja, is zwar
vielleicht etwas off-topic, aber trotzdem lustig zu lesen ;)

Chat: >>> DAU
DAU: Jemand da
chatter2: ne
ADMIN: hi
chatter2: keiner da
DAU: Scheiße mein Passwort wurde nicht angenommen
ADMIN: [zu DAU] nochma versuchen
ADMIN: welcher nick denn?
DAU: Na das was die haben wollen wenn man hier rein will
chatter1: ja und wie heißt der??
DAU: Sag ich nicht. Kennt jemand Prince of the Darkness?
chatter2: [zu DAU] ich kenn dich gar nicht
ADMIN: hömma DAU, ich bin admin, wenn dir grad jemand helfen kann dann bin ich das ;)
DAU: Nicht ich bin ja auc nicht so oft in diesem Chat aber oft im FOrum
chatter1: ja er kann dir helfen....
DAU: Echt wiedenn
chatter1: welcher name????????????????????
DAU: HÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄ
ADMIN: ich könnte dein pw ändern, dir das neue geben und du kannst dich einloggen und
das PW wieda ändern
ADMIN: nur muss ich dafür wissen um welchen nickname es sich handelt, sonst geht da gar
nix ;)
ADMIN: kann ja schließlich nich hellsehen
DAU: Aha wie soll dass denn gehen achso
chatter1: ja und ich muss das auch wissen
ADMIN: haaaaaaaaaaalloooooo ich bin A D M I N
chatter2: ich kann dir auch helfen?name adresse wohnort ?
konfektionsgröße?haarfarbe?freund?
ADMIN: da kann man sowas
chatter2: rofl
chatter1: [zu chatter2] jaja....
DAU: Ich weiß mein Passwort, aber es wird nicht angenomen. Meine ganzen Daten gebe ich
bestimmt nicgt her
chatter1: :))))
chatter1: weiblich oder?
ADMIN: hömma dein passwort muss funzen oder du bist zu blöd zum eintippen
chatter2: lol weiblich
ADMIN: oder du gibst ein falsches passwort ein
DAU: Ich bin nicht zu blöd zum Eintippen W.
chatter1: [zu chatter2] wohow.....
chatter2: w?
ADMIN: auf jeden fall kann ich dir helfen deinen nick wieder freizugeben
DAU: Seid ihr oft hier?
chatter1: jaaaa
chatter2: [zu DAU] ich wohne hier
chatter1: das is sein apartment
DAU: Ach so komm nie dazu. Wo wohnst du im Inzernet?
ADMIN: willst du nich an deinen nick oder was
DAU: Doch schon
chatter1: [zu ADMIN] ach lass ihn/sie doch
DAU: Ich bin eine sie
chatter2: ichg bin nämlich mal zu nahe an mein cd laufwerk gegangen,das hat mich
eingesogen und seit dem bin ich hier
chatter1: [zu DAU] sorry....
DAU: Ohh schön die lange Telefonrechnung
DAU: Dann gebe mir halt nen neues Passwort wenn du Lst hst
chatter2: lol
chatter2: ne ich kapier das nicht ich bin doch weiblich rofl
DAU: Hab ich was verpasst
chatter1: [zu DAU] du kannst ihm ja deinen nick flüstern, wenn du ihn hier nich laut sagen
willst
ADMIN: sie kann nich flüstern, weil gast
DAU: Ja eben
chatter1: [zu ADMIN] achja....ich vergaß
chatter2: sie kann auch nicht denken weil weiblich lol
chatter1 (privat): ja nich alle weiblichen wesen sind schlau
DAU: Muss jetzt mal wieder, bis denn aml wieder. Mein Passwort heißt planet
ADMIN: halt
chatter2: lol
chatter1: danke für dein passwort
ADMIN: ich brauch doch deinen nickname ums zu ändern
ADMIN: aaaaaaaaaaußerdem
ADMIN: musst du online bleiben damit ich dir ein neues pw zuflüstern könnte
DAU: Versuch dein Glück , aber nicht mit meinem Passwort einloggen
DAU: Also denn >By

autsch, das is mir bis jetzt noch nie passiert...



Ich kann berichten, daß ... man nicht alles flicken kann. In einem P2P Netzwerk mit BNC
Verkabelung über zwei etagen gibts "leichte" Probleme. Aus mysteriösen Gründen bricht das
Netz zusammen sobald der rechner in der 2.Etage angeschaltet wird. Level 1:Man beginnt mit
der Fehlersuche, 1. Hilfe was man halt so macht. An den WS ist alles in Ordnung, alle Stecker
sitzen perfekt. Level 2: Verfolgung des Kabels. Da es durch zwei Etagen geht, muß es wohl
auch durch die Wand. Also: Deckenverkleidung runter, Kabel sehen: Oh shit!!! *festhalten*:
beim verlegen des Kabels wurde wohl nicht auf die Länge geachtet, und das kabel kurzerhand
"fachmännisch" mit einer Lüsterklemme verlängert!! Level 3: Alle Verantwortilichen werden
zu 2 Jahren auf Bewährung verurteilt :-)



Ich kann berichten, daß ... man manches doch flicken kann. Ein PC zum Mainboard-Tausch.
"Der Rechner läuft zwar super, aber er könnte schneller sein!". Hihi kein problem, machen
wir. Beim Ausbau der Festplatte dann die Überraschung. Dem DAU muß wohl macl eine
Ader seines HD-Kabels gerissen sein. Dies hat ihn natürlich nicht davon abgehalten es mit
einer Lüsterklemme zu überbrücken. Wenn jetzt einer denkt: "Ha, Idiot" dem sei gedacht daß
nicht alles scheiße ist was danach aussieht :-) Die Platte funktionierte Einwandfrei!!!



Ich kann berichten, daß ... manche Rechner echt heiß werde! DAU: mein Pc stürzt dauernd ab
Admin: SchaunŽmer mal. Admin: schraub, schraub Admin: gehäuse aufreißen DAU: und
können sie schon was sehen? Admin: hält sich noch zurück um das gesehene im
Humorbereich des gehirn abzuarbeiten und sich erstmal zu beruhigen (man muß ja freundlich
bleiben :-) Admin: haben sie sich gewundert warum der Lüfter nicht dreht? DAU: Oh soll er
das Admin: Für die Wärmeableitung auf jeden Fall förderlich DAU: ich denke sie haben recht
Admin: aber sie wußten das nicht als sie den CPU-Lüfter mit Tesa-Film und Beton auf dem
CPU "montiert" haben? ???? Der Lüfter wurde noch von seeeehr viel TESA-Film gehalten,
was soll man da sagen???



Ich kann berichten, daß ... Es auch da Dummuser gibt, wo sie nicht vorkommen sollten...
Ein Freak, der sich normalerweise top mit Rechern auskennt sagte, dass bei ihn kein Sound
waere. Er hat die Soundtreiber ueberprueft, das Kabel gecheckt... bis er gemerkt hat, dass die
Boxen leise gestellt waren!



Ich kann berichten, daß ... ich, als ich noch als Techniker im Feld unterwegs war bei einem
Bankkaufmann (ca. 25 Lenze) den Monitor tauschte. Als ich den neuen Monitor
angeschlossen hatte und gerade dabei war den Raum zu verlassen, fragte er mich, ob denn auf
dem neuen Monitor seine alten Daten noch vorhanden seien. Die Erklärung des Unterschieds
zwischen einem Computer und einem "Fernseher" übernahm glücklicherweise sein Kollege...



Ich kann berichten, daß ... es DAUs, S-DAUs und andere Dummuser bevorzugt in der Schule
gibt.

Fall 1: Eine Lehrerin hatte mich eine Zeit lang jeden Montag zur 5ten Stunde aus meinenm
Unterricht "entführt" damit ich ihr "das Netz freischalte". (Die Benutzerkennung war "surfer"
und das Passwort hatte 4 Buchstaben)

Fall 2: Ich habe mit den Aufgaben der 2ten Runde des BWinf (Bundeswettbewerb Informatik)
eine besondere Lernleistung eingereicht. Dazu muss man, unter anderem, eine Aufgabe in der
es um DNA-Sequenzierung geht gelöst werden. zur besseren Beurteilung soll ein Biolehrer
hinzugezogen werden.

Fall 3: Nach langen Jahren treuen Dienstes verstarb die Platte unseres Servers (Pentium 133).
Nachdem unser Infolehrer mit den Behörden gerungen hatte erhielten wir die Nachricht, dass
wir einen neuen Server bekommen sollten. Leider stellte sich heraus, dass er genau die selben
Hardwaredaten wie der alte hat..



Nur ein paar Highlights:

Natürlich rufen öfter Leute aus den Abteilungen an, dass demnächst ein Anwender neu seine
Tätigkeit aufnimmt, und beantragen den Account schon im Voraus. eMail gehört zum
Standard. Da wir viele Abteilungsbüros kennen, nennen wir auch den Account und das
Passwort, damit sie es dem Anwender mitteilen und der gleich anfangen kann. Und immer
wieder kommt es vor, dass am anderen Ende jemand sich freut und meint: "Prima, dann
schicke ich ihm gleich eine Mail mit seinem Passwort, damit er sich am ersten Tag gleich
anmelden kann..."

Die schnurlose Maus wurde in unserer Firma übrigens schon 1990 erfunden. Eine
Anwenderin rief ganz kleinlaut an, ob wir noch eine da hätten oder ob sie extra eine bestellen
müsse. Das Kabel war ihr in den Einzug eines Dokumentenvernichters neben dem
Schreibtisch geraten, der sich automatisch aktiviert, wenn man etwas einführt...

Manche Ideen sind ja richtig einfallsreich. So auch die eines Benutzers, der unter Win95 ein
Programm testete und gleich wieder - durchaus korrekt - über die Systemsteuerung
deinstallieren wollte, aber die Applikation war nicht sehr toll programmiert und hinterliess
Reste. Um auch wirklich alles zu entfernen, suchte er im Explorer nach allen Dateien, die sich
an diesem Tag geändert hatten, und löschte diese. Auch die system.dat, die user.dat, ...

Am schönsten sind aber manchmal die Meldungen unseres durch eine Fremdfirma
betriebenen Helpdesks. Ein Rechner unter NT4 zeige eine miserable Performance. Im Task-
Manager finde sich ein Leerlaufprozess mit 97% CPU-Ausnutzung, der sich beim besten
Willen nicht beenden lasse... *seufz*



an unserem Krankenhaus werden verschiedene DV Systeme genutzt. Eines Tages, als ich über
die Intensivstation schlich, sprach mich eine Krankenschwester an, ob es denn wahr sei, das
alle eine E-mail hätten. "Ja," sagte ich, "alle Mitarbeiter haben eine E-mail Adresse". Ob man
damit weltweit senden und empfangen könne, fragte sie weiter. Sysad: "Ja - du kannst überall
hin E-mails versenden und von überall auch welche erhalten" Schwester: "Also ..... mein
Mann ist für drei Monate auf Montage und ich will ihm wenigsten schreiben können" Kein
Problem, das ist schnell erklärt (dachte ich - wobei man fairerweise sagen muß, daß das
Programm auf englisch ist, und das es Funktionstasten wie "PF1" gibt. Jedenfalls bin ich mit
der Schwester den ganzen Prozeß an einem Rechner durchgegangen - Drücke M für MAIL -
bei SUBJECT trage irgendwas ein, dann ENTER - nun kannst du den Text einhacken, wenn
du fertig bist, wird es ein bißchen tricki, denn du mußt die PF1 Taste drücken und gleichzeitig
E für exit. - dann die Email Adresse eintragen und fertig Wir sind das Ganze zwei- dreimal
durchgegangen und haben an meine E-mail Adresse testweise E-maisl gesendet. Am nächsten
Morgen auf Arbeit schaue ich in mein Postfach - sie haben Post - eine Mail von der
Krankenschwester - mit heißesten Liebeschwüren, sodaß ich rote Ohren bekommen habe. Sie
hatte es exakt so gemacht, wie ich es ihr gesagt hatte. Nun war guter Rat teuer - also bin ich
auf die Station zu der Schwester gewackelt und habe sie zur Seite genommen und ihr den
kleinen faux-pas erklärt ...Ich mußte auf den Haustarifvertrag schwören, niemals einer
Menschenseele zu erzählen, wem dies passiert sei. Obwohl das nun Jahre her ist, bekommt sie
noch heute einen roten Kopf, wenn sie mich erblickt ;-)



Ich kann berichten, daß ... ein Freund bei mir verzweifelt anrief, weil er unlösbare Probleme
mit seinen Disketten hätte (schon ein paar Jahre her). Er hätte jetzt schon die dritte Packung
gekauft, aber alle würden Fehlermeldungen bringen, wenn er was darauf abspeichern wolle.
Ich fragte Ihn, ob schon beim formatieren der Disks (ja, so lange ist das schon her)
irgendwelche Meldungen gekommen wären. Rückfrage meines Freundes: "Beim
formatieren?". Dann war alles klar, er hatte versucht auf unformatierte Disketten zu schreiben.



Ich kann berichten, daß ... einige Nutzer den Freaks übersinnliche Fähigkeiten unterstellen:
Situation: Ich surfe gerade mit Links (ein Textbrowser ähnlich zu Lynx) durch das Netz als
Dau kommt.
Dau: Was machste denn da?
Ich: Surfen.
Dau: Wie denn? Da siehste ja nix...
Ich: Klar sieht man was.
Dau: Siehst Du da Bilder, die ich nicht sehe?



Ich kann berichten, dass (noje Rächtschraibunk!) man als notgedrungen jobbende Aushilfe im
2nd Level Support (in der "Ei-Tie-Abteilung") des größten deutschen Privat-
Krankenversichereres nach Kilometerpauschale bezahlt wird und nicht nach Stundenlohn. So
scheint es zumindest, wenn man vom Helpdesk (1st Level Support) sog. "Action Requests"
bekommt wie "Fr. XYZ, Bildschirm kaputt. Kabelverbindungen überprüft, einwandfrei,
Power-LED leuchtet. Bitte austauschen!" und dann 5 Stockwerke plus vom einen Ende des
Gebäudes zum anderen laufen muss, um vor Ort angekommen, festzustellen, dass der Schalter
für "BNC/D-Sub" raus ist (sollte eigentlich drinne sein)...
Alleine schon aus dem Sicherheitslabyrinth des DV-Kellers rauszukommen verlangt gutes
Schuhwerk... Wenn man danach aber noch 500m laufen muss wegen einer "defekten
Netzwerkkarte. Bitte austauschen!", vor Ort ankommt, alles durchcheckt und schließlich mal
auf die dumme Idee kommt, Telefonkabel und Patchkabel in der Dose zu vertauschen (und
siehe da, es ging wieder!) weiß man endlich, warum Marathonlauf eine Sportart ist.
Köstlich ist auch immer wieder die Systemzeit einstellen zu dürfen, die die User wegen
ungenügender Rechte nicht selbst ändern können. Besonders spaßig wenn es sich um 5
Minuten handelt, aber am Telefon dem UHD (User-Help-Desk) der Weltuntergang verkauft
wird.

Aber natürlich gibt es auch in einem solchen Großunternehmen mit langen Wegen ganze
Abteilungen mit DAUs.
1. Beispiel: Action Request, Monitor kaputt (oder zu alt, Kollegin hat auch nen neuen, wer
weiß das schon), "bitte austauschen!" Als ich gerade das Kabel abklemme, schreit die
Sachbearbeiterin plötzlich wie am Spieß: "HALT!!! Ich muss doch erst meine Daten
sichern!!"

2. Beispiel: Hohes Tier (Abteilungsleiter) meldet: "PC braucht extrem lange (bis zu 30 Min.)
beim Abmelden, bitte überprüfen! Ggf. neue Hardware". Naja, der PC ist immerhin schon ein
P300, die halten noch bis mindestens 2005. Wir wollen ihm ja keinen noch-nicht-ganz-vom-
Test-und-Validierungszentrum-fertig-ausgetesten PIII-766 da hin stellen, egal wie hoch er
oben sitzt. Also hin und gucken.
Fehlerursache wird nach einem kurzen Blick klar auch ohne Abmelden: Viele viele, wirklich
VIELE große Präsentationen auf dem Desktop gespeichert, der zusammen mit allen anderen
persönlichen Daten beim Abmelden auf den Server gesichert wird (Sinnlos eNTe). Da fragt
man sich doch, ob man die Memos über "nichts auf den Desktop speichern, ALLES auf K:
schreiben" nicht besser per Gehirnwäsche als elektronisch verteilt werden sollten.

3. Beispiel: Call (AR) "Maus defekt", mehr nicht. Na klasse, UHD unter Zeitdruck. Also
selber nochmal anrufen (wenigstens die Telefonnummer steht dabei, wenn auch nicht so was
Unwichtiges wie Name, Standort und Inventarnummer) und die Checkliste abhaken: "Sind die
Verbindungen in Ordnung?"
DAU: "Moment, ich schau mal. ... Ja, sieht alles ok aus."
Ich: "Sitzt das Kabel wirklich fest drin?"
DAU: "Ja, richtig fest drin."
Ich: "Und sie können die Maus nicht bewegen?"
DAU: "Genau!"
Ich: "Na gut, ich komme."
Oben angekommen, an der Maus rüttel, nichts bewegt sich. Nochmal vom ordnungsgemäßen
Zustand der Kabelverbindungen überprüft, tatsächlich das Kabel steckte nur lose auf dem
PS/2-Eingang. Fiel aber nicht runter, also in Ordnung. Reindrück, Maus beweg, Mauszeiger
bewegt sich mit, Userin enttäuscht dass sie keine tolle neue Maus mit Scrollpoint bekommt...

Königsbeispiel: AR "Userin meldet: CD-Rom defekt, eingelegte CD-Rom ist im PC
verschwunden."
Natürlich anrufen, Werkzeug einstecken, hin. PC auf, Tatsache, CD liegt auf dem
Motherboard. Wie sie da hingekommen sei? DAU: "Na ich hab sie in das CD Laufwerk
geschoben, das ging aber auch ziemlich schwer, aber dann war sie da nicht mehr drin".
Ich: "Wo haben Sie sie denn 'reingeschoben'? Haben Sie die nicht in die Schublade
reingelegt?"
DAU: "Nö, bei mir zuhause hat der CD-Player auch keine Schublade, da muss man die
einfach reinstecken."
Lachen-unterdrückend-zum-Materiallager-zurückgeh-um-Ersatz-CD-Laufwerk-wieder-
zurückzulegen
Tatsächlich hatte die Slot-In-CD-Player-erfahrene DAUin versucht, die CD in unsere
stinknormalen Schubladen-CD-Rom-Laufwerke "reinzupressen", hatte aber den Schlitz nicht
gefunden und sich kurzerhand für den Spalt zwischen Laufwerk und Gehäuse entschieden. ;)

"UHD meldet: Gehirn defekt, bitte austauschen!"



Ich kann berichten, daß ... eines Tages ein Kunde in unsere Hotline angerufen hat um ein
Programm unter Windows neu zu installieren. Als meine Kollegin keinen Rat mehr wuste
weil immer die gleiche Fehlermeldung kam hat sie mir das Gespräch übergeben. Als ich nach
der Fehlermeldung frage sagte der Kunde am Telefon : "Der Angegebene Pfad exestiert nicht.
Soll er angelegt werden ? JA/NEIN" .........PS : Normal ist meine Kollegin nicht doof, sie
hatte anscheinend nur einen Aussetzter.



Ich kann berichten, daß ... die schlimmsten S-DAU's die Schule unsicher machen. Als
Beispiel nehmen wir Herrn B., der zwar trotz all seiner menschlichen Stärken in Sachen
Computer unfähig ist. Das wäre ja nicht weiter bemerkenswert, wenn er nicht auch Informatik
unterrichten würde. In unserem "Schülerselbstlernzentrum" ereignete sich einmal folgende
Situation:

Herr B. sitzt am Computer und möchte sich eine Datei anschauen. Das geht nicht weil der
Acrobat Reader nicht installiert ist. Auf die Idee dieses Programm sich aus dem Netz
herunterzuladen ist zwar gekommen (auf der Seite, von der er die PDF-Datei hatte war ein
Link zum Download), danach wusste er aber nicht weiter: Er hat im Startmenü nach dem
Acrobat Reader geguckt, ihn aber nicht gefunden. Nachdem ich ihm gesagt hatte, dass er das
Programm erst installieren müsste, wußte er nicht, wie das geht. er wußte auch nicht, wo er
das Instalationsprogramm hingespeichert hatte (es fand sich auf dem Desktop). Ende der
Story: Ich durfte ihm das Programm installieren.
Genau der gleiche Lehrer hatte auch in früheren Zeiten seine Kompetenz unter Beweis
gestellt: Ich hatte ihm ein Programm geschrieben für den Physik-Unterricht, was er auf den
MS-DOS-Rechner kopieren sollte. (MS-DOS hatten wir (bei einem anderen Lehrer) in
Informatik besprochen) Dieser Lehrer hatte die seltsamsten Ausreden erfunden, warum es
nicht ging, bis herauskam, dass er es nicht konnte.



Ich kann berichten, daß ... in unserem PC-Pool die Nutzer im Austausch gegen ihren Studi-
Ausweis kleine, laminierte Kärtchen mit der Nummer des ihnen zugewiesenen PCs erhalten.
Einmal kam eine Nutzerin zum Helpdesk und fragte, wie sie etwas aus dem Internet
abspeichern könnte. Der Kollege sagte, sie müßte eine Diskette in das Laufwerk stecken und
könnte dann auf A: speichern. Sie ging und kam wieder und meinte, es würde irgendwie nicht
gehen. Der Kollege hat dann mit einer Flachzange das Kärtchen aus dem Laufwerk geholt...



Ein sehr selbstbewußt auftretender Mensch, BWL-Typ, kam zu mir an den Helpdesk und
sprach:

     Guten Tag. Ich bin Student aus XXX und würde gern an eurer Uni mal einen PC mit
Er:
     Modem benutzen.
Ich: Hm, das geht so ohne weiteres nicht.
Er: Das glaube ich dir nicht! Ihr müßt doch irgenwo auch ein Modem haben.
Ich: Klar haben wir auch PCs mit Modem. Aber öffentlich sind die nicht.
Er: Willst du mich verarschen?! Ihr habt hier doch einen PC-Pool?
Ich: Ja.
Er: Und? Gibt's da auch Internet?
Ich: Sicher.
     Ha! (Ausdruck in seinen Augen: Jetzt hab ich dich!) Also muß es dort auch Modems
Er:
     geben!!!
Ich: Nein.
Er: (sichtlich verwirrt) Äh, wie denn dann???
     Ich hab ihm dann kurz die Sache mit den Datenleitungen erklärt und ihn gefragt, wozu er
     denn eigentlich ein Modem brauche.
Er: Ich wollte mich nur kurz mal in meiner Uni einwählen, um meine Mails zu checken.
     Dann habe ich ihm gezeigt, wo er in Eudora seinen Account eintragen kann...


Ich kann berichten, daß ... in einer Computerschule ein 6-stündiger Schnellbesohlungskurs
zum Thema Internet stattfand. Ich erklärte den TeilnehmerInnen, dass sie ganze Web-Seiten
oder auch nur einzelne Teile davon auf der Festplatte speichern könnten. Fragt eine T. (seit
kürzlich stolze Besitzerin eines X-DSL-Anschlusses und eines PC mit Win 9X), wozu sie das
wissen müsse, sie würde interessante Seiten einfach ausdrucken und habe sie ja dann. Nun
gut, auch eine Möglichkeit... Ich erkläre weiter, dass man sich zum Speichern (unter Win 9X)
einen Ordner aussuche, damit man die Datei wiederfände. Darauf diese T. ganz entsetzt und
im Brustton tiefster Überzeugung: "AUF MEINEM COMPUTER GIBT ES KEINE
ORDNER!!!"
Ich kann berichten, daß ... User: Watt is datt wieder für ne Scheiße hier? Ich: Wer ist denn da?
User: Ja ...xxx Ich: Watt is denn? (Wir sind mitten im Ruhrpott!) User: Ja hier geht nix, war
heute morgen auch schon so!! Ich: Ma langsam, wat geht nich? User: Ja ich kann nix
machen... Ich: Kommse nich ins Netz oder ins SAP, oda wat? User: Ja gannix geht hier!!
Telefonisch nichts zu machen, also fernsteuern: Ich: Du hass nen Aufkleber auf Deiner Kiste,
sach mir ma die Nummer, die da steht! User: Da steht nur datt Firmenloggo! Ich: Nein, die
Nummer darunter! User: xxx Ich:Alles wird gut, ich bin bei Dir.... Sooooo. Username stimmt,
es geht also noch um die Netzwerkanmeldung....Watt is mit Deim Passwort? User: Da hab ich
imma dat gleiche, da nehm ich immer xxxx123, dat hat imma geklappt und dat hab ich auch
richtich eingegebm. Ich: Ey, Du solls Dein Passwort nich verraten, habbich schon tausendma
gesacht!!!.... Waate ma, wat Du mir gesacht hass, hat doch 7 Zeichen, aber ich seh hier nur 6
Sternckes, dat kann doch garnich gehn. User: Dat hab ich schon versucht, datt stimmt!!! Ich:
Pass ma auf! Wenn Dein PW 7 Zeichen hat, Du aber nur 6 tipps, dann wird dat nix... Nomma
von vorne. User: Ich habb dat nich falsch eingeben, ich habb imma dieses Wort. Eure Scheiß-
EDV-Abteilung!!!! Ich: Dat is doch einfach!!! Wenn Dein PW 7 Zeichen hat, dann musse
auch 7 Zeichen eingeben. Mach nomma!! User: Nix, dat PW habb ich immer.... Ohhhh, getz
gehtŽs. Ca. 20 Min. Wann darf ich mich meine Server kümmern?



DAV - der dümmste anzunehmende Verkäufer. Erlebt bei Photo Porst in Kaiserslautern.
Photo Porst hatte eine Zeit lang mal Computerzubehör, das haben sie mittlerweile - aus
offensichtlichen Gründen - wieder aufgegeben. Ich: Haben sie auch SCSI-Festplatten?
Verkäufer: Nö, wir haben nur Quantum und IBM.



So begab es sich an einem Tag, daß eine Kollegin panisch auf mich zukam. Sie rief: "Hilfe,
Frau E., mein PC brummt, aber er ist doch garnicht an." Todesmutig schwang ich mich auf zu
neuen Abenteuern im EDV-Dschungel. Mit einem mulmigen Gefühl kam ich in dem Büro der
Kollegin an. Und da hörte ich es! Ein deutliches Brummen aus den Tiefen des
Schreibtischunterholzes! Ich zog meinen Schraubenzieher und wühlte mich durch den
Kabelsalat. Der PC tat keinen Mucks, es brummte dahinter! Aber was war das bloß?
Vorsichtig griff ich hinter den Rechner und zog die Handtasche der Kollegin hervor. Mit
äusserster Sorgfalt legte ich die Tasche auf den Tisch. Es brummte immer wütender! Mit
zitternden Händen durchsuchte die Kollegin ihre Tasche. Bis sie triumphierend den Brummer
aus einer Seitentasche zog. Es war.... ... eine elektrische Zahnbürste!



... und dann war da noch der Kollege, der mich fragte, ob er seinen PC auf den Rechner
stellen könnte. ;)



Mail eines DAUs Sehr geehrte Administratorin, ich kann mein Kennwort zum Start von Lotus
Notes nicht mehr eingeben: Wenn ich einen Buchstaben schreibe, werden vier! XXXX
dargestellt! Bitte lösen Sie dieses Problem, mit freundlichem Gruss DAU
Ich kann berichten, daß ... ich mich als Praktikant an einer grossen Hochschule befinde und
eben dort wurde an einem Labor im Keller ein wunderschönes neues Sicherheitssystem mit
"Easy Key" Zugangskontrolle (das ist so ein kleiner Schlüsselanhänger, der wenn man ihn an
die entsprechende Tür hält die Zugangsberechtigung an einen Rechner übermittelt welcher
wiederum die Tür automatisch öffnet) mit allen technischen Finessen eingebaut. Der server
für die Zugangskontrolle wurde aufgestellt, die Sensoren in die Wand eingelassen,
Gegensprechanlage und zusätzlicher Türöffner eingebaut....bisher alles schön und gut...bis die
S-DAUs des Rechgenzentrums dann bemerkt haben das eben jene Tür eine Feuerschutztür ist
die man garnicht so verändern darf!!! Jetzt haben wir also ein wunderschönes...aber
AUSGESCHALTETES Zugangssystem *g*



Ich weiss dass hier urbane Legenden nicht gerade der Reisser sind, aber das hier ist mir
wirklich passiert! Wir hatten gerade einen neuen PC gekauft mit Windows 9x. Plötzlich liess
mich meine Mutter Stockwerke hochrennen indem sie "Was ist das denn für ein schwarzer
Bildschrim?" rief. Als ich keuchend oben ankam konnte ich eine rote Schrift erkennen:
"Where do you want to go today?". Als ich ihr erklärt habe was ein Bildschirmschoner ist und
wozu er dient, konnte sie fröhlich weiterarbeiten...



Ich kann berichten, daß ... Ein Anwender ruft an, weil seine HDD immer so schnarrende
Geräsche macht, wenn der Bildschirmschoner aktiviert ist. Ich also hin... Der
Bildschirmschoner besteht aus kleinen Autos, welche an Heißluftballons langsam über den
Bildschirm schweben. Und plötzlich macht es ...kchchchchch...und einer der Ballons gewinnt
wieder an Höhe.



Ich kann berichten, daß ... DAU: "Der Rechner funktioniert nicht!" Ich: " Was funktioniert
denn nicht?" DAU: "Der Bildschirm ist schwarz." Ich: "Stromkabel dran, Monitor und
Rechner eingeschalten usw." DAU: "Ja." Nach einem Besuch bei dem DAU stellte sich
heraus dass er nur den Rechner nicht angeschalten hatte.



Ich kann berichten, daß ... manche DAUs sind unglaublich. So konnte ich einmal beobachten
wie auf einem Monitor eine Pflanze stand unter dieser der DAU eine Serviette gelegt hatte, da
beim Giessen der Pflanze ab und zu etwas Wasser verschütt ging. Ein Kollege von mir bekam
mal einen Auftrag mit einer Fehlerbeschreibung. Als er die Fehlermeldung durchliest stellt er
fest, dass die Hotline sich alles vom DAU hat durchgeben lassen was auf seinem Bildschirm
stand: EINEM NT-BLUESCREEN! Auch bekam ich einen Auftrag:"In Zimmer 123 geht der
Drucker nicht!" Natürlich war der Drucker weder am Strom noch am Netzwerk
angeschlossen.
Ich kann berichten, daß ... es Leute gibt, die so wirklich überhaupt keine Ahnung haben: Als
Beispiel nehmen wir B. dieser Mensch wollte, dass ich ihm Linux installiere (einige
Programme funktionieren halt nicht unter Windoof 9x). Da habe ich dann auch gemacht. Das
Problem kam, als er sich zum ersten Mal im kdm anmelden sollte: "Da erscheint ja gar nichts
wenn ich das Passwort eingebe!"

Dass das Passwort auch noch der Stadtteil war, in dem er wohnt, erhöht den DAU-Faktor nur
geringfügig ;-)



Ich kann berichten, daß ... ich bin in einem mittelgroßen unternehmen in einem IT-helpdesk
tätig wir betreuen ca um die 2500 user... für uns heißt das des öfteren starke nerven und viel
viel feeling mit dem unwissenden... hier eine von vielen erlebnissen anderer art... User: ich
habe ein problem mit meinem pc, ich kann nix mehr tun. (nach dieser außerordentlich
genauen problembeschreibung wird erst mal genauer hinterfragt, bis sich eben herausstellt das
der rechner sich aufgehangen hat ) Grüßeli an euch alle !!! helpdesk: schalten sie den rechner
aus !!! er muss wohl neu gestartet werden. user: wie mache ich das ?! muss ich da jetzt in den
serverraum laufen und den server ausschalten ? ( nach dieser anfrage, wurde es erst mal still
in der leitung... es hat gut 10 minuten gedauert bis der user davon überzeugt werden
konnte:den großen knopf an dem großen grauen kasten unterm tisch( der bis datonoch nie
bermerkt wurde )drücken zu dürfen.



Ich kann berichten, daß ... mitunter auch Netz-Admins nicht ganz astrein sind. Einer
informierte mal über die Schaltung einer neuen Einwahlnummer:

"Falls jemand zufällig die 9406 anruft, es funktioniert noch nicht.... Aber eigentlich ist die
Nummer noch nicht bekannt, also es dürfte gar keiner anrufen und sich beschweren, weil's
noch nicht bekannt ist. Aber man weiß ja nie... Na, jedenfalls hat das neue Gerät die Nummer
9406 und funktioniert noch nicht."


Ich kann berichten, daß ... ich mal die Umkehrung einer urbanen Legende erlebt habe. User
rief mich an, weil er ein Problem hatte. Ich bat ihn um eine Beschreibung dessen, was er vor
sich auf dem Monitor sah. Er sagte, dazu müsste er erstmal ein Fenster schließen. Ich dachte
natürlich, er wollte ein Programm beenden, hörte dann aber, wie er tatsächlich aufstand und
geräuschvoll einen Fensterflügel zuklappte. Der Straßenlärm störte ihn ein wenig...



Ich kann berichten, daß ich eines Tages einen Anruf aus unserer Verkaufsabteilung bekam:
"Hallo, ich habe da eine E-Mail aus Saudi-Arabien bekommen. Wenn ich den Anhang öffne
sind da nur so komische Quadrate und andere Zeichen - könnt ihr mir helfen?" - "Wir könnten
natürlich den arabischen Zeichensatz installieren, aber Gegenfrage: Können sie arabisch?" -
"Nein" - "Dann lassen sie sich das ganze doch mal in Englisch geben..."
Ich kann berichten, dass ... auch fähige Admins mal Blackouts haben. So zum Beispiel der bei
meinem letzten Arbeitgeber. Da war ich zwar nicht als Admin, aber weil ich's eben konnte,
"durfte" ich immer ran, wenn der Chef-Admin nicht da war. Unter anderem auch, um die
Firewall neu aufzubauen, die ein (leider erfolgreicher) Cracker mal eben umgebastelt hatte.
Zwei Tage später klingelt um 3:30 morgens mein Telefon. Am anderen Ende ein ziemlich
wütender Admin (A)

A: DU BIST SCHULD!!!
I: Ääääh ... Guten Morgen, was'n los?
A: WEGEN DEINER ÄNDERUNGEN AN DER FIREWALL SIND WIR GEHACKT
WORDEN?
I: Bitte? Was ist kaputt?
A: ICH HAB'S HIER IM LOG, AM 21. SIND WIR GEHACKT WORDEN!!!
I: Und was hat das mit meinen Änderungen an der Firewall zu tun?
A: DU HAST DA EINE LÜCKE REINGEBAUT!!!!! MAN SOLLTE DICH FEUERN
(Anm. Er war auch Chef der Firma ...)
I: Nunmal langsam, wir sind also am 21. gehackt worden, right?
A: GENAU!!!
I: Wenn ich jetzt nicht total daneben liege, dann waren wir beide vom 19. bis 22. in San Jose
auf der Messe, right?
A: KLAR, ABER WAS HAT DAS da ... (retionaler Gehirnteil setzt wieder ein)
A: Achso, da warst du ja gar nicht in der Firma...
I: Exakt ...
A: Ööööh ... sorry....
I: Gute Nacht, ich komm' dann heut' später ...<click>

(Vielleicht eher für den aussortierten Teil, aber gewisse DAU(A)-Tendenzen sind meiner
Meinung nach unverkennbar)



Ich kann berichten, daß ... DAU's das letzte sind! Auch wenn ich kein Admin bin, sondern nur
für die Ortsgruppe einer großen Partei die Heimseite erstelle. Mein Chef, H.U. hatte mir
gesagt, eine Seite muesste unbedingt verlinkt werden und hat mir einen sehr umständlichen
Weg gesagt, diese Seite aufzurufen. Ich habe ihn gebeten (es war relativ spät abends und ich
saß nicht am Rechner) mir doch einfach die URL zu mailen. Er sagte die URL, man konnte
allerdings leicht feststellen, dass es die eines Framsets war. Ich habe ihjn gebeten die URL der
Datei zu geben, die ich verlinken sollte. Er meinte, das ginge doch nicht, "die sieht man doch
nicht!". Es hatte eine geschlagene Viertelstunde gedauert, bis er es geschafft hatte rechts auf
die Seite zu klicken im Kontextmenü auf Eigenschaften zu gehen und dann die Adresse zu
kopieren.

Im nächsten Leben werde ich Gärtner!



Ich kann berichten, daß ... auch Supporter nich ganz Fehlerlos sind : Ich arbeite in einer dieser
weltweiten Firmen im Support. Ein Kollege (K) ruft mich (I) an: I : [erkenne die
Telefonnummer] Jaaaaaaaa??? K : Du sag mal, Du kennst Dich doch mit SAP aus... I :
etwas...was gibts denn K : Was ist denn das für ein Fehler, wenn der dann irgendwas mit
"timeout" meldet? I : [kriese] Das kann fast alles sein, gehts etwas genauer? Gib mir doch mal
die Details der Fehlermeldung K : Ööööhm, hab ich nicht, gehts nicht auch so? I :
[blutrausch] NEIN....*heul*



Ich kann berichten, daß ... ich vor einigen Jahren als Entwickler bei einem Unternehmen
gearbeitet habe, das Einkommensteuersoftware herstellt. Zum Programm gab es eine
Windowshilfe in der Screenshots mit Beschreibungen der Funktionen (Menu, Buttons etc.) zu
sehen waren. Bereiche, die zu einem Dialog fuehrten waren mit Hotspots unterlegt. Klickte
man darauf, kam ein Bild des Dialogs nach aehnlichem Schema. Z.B. gab es einen Shot vom
Hauptfenster auf dem das aufgeklappte Dateimenu zu sehen war. Klickte man im screenshot
auf Neu, kam die Hilfeseite, die erlaeuterte, wie man einen neuen Fall anlegt. Eines Tages rief
ein veraergerter DAU in der technischen Hotline an. Das Programm funktioniert nicht. Er
kann keine Faelle anlegen usw. J. (der Hotliner) war von Natur aus geduldig und ist mit dem
Herren die Litanei der bekannten Fehlerquellen durchgegangen (zuwenig Speicher, Platte
voll, andere Programme etc.). Irgendwann meinte der Typ, er koenne den Herrn Mustermann
nicht loeschen. Dem Typ war nicht aufgefallen, dass er sich die ganze Zeit durch die
Screenshot der Hilfe geklickt hatte.



Ich kann berichten, daß ... wieder einmal Admins auch DAUs sein können. Ein Kunde
beschwerte sich immer wieder über die hohen Antwortzeiten unserer Anwendung. Im Laufe
der Zeit machte sowohl die EDV-Abteilung des Kunden ebenso wie ich einige Versuche, dass
die Systeme schneller liefen. (Erneuerung der Netzwerkverkabelung, schnellere PCs,
Neuinstallationen, Betriebssystemwechsel, Optimierung der Anwendungsumgebung,
geändertes Caching). Letztlich hat nichts wirklich geholfen. Vor kurzem bekam ich eine
Meldung von einer Angestellten, die ich mir direkt an Ihrem Arbeitsplatz ansehen wollte. Ich
also hin, CD gezückt, damit ich meine Diagnose-Tools aufspielen konnte, und... nicht genug
Platz auf der Festplatte. Seltsam auf einem Windows PC mit Office und ein paar kleinen
Programmen, wenn eine 18 GB Harddisk vorhanden ist. Was ich fand, war ein Temp-
Verzeichnis von ca. 15 GB in dem solche Verzeichnisse wie "I386" (Windows 2000 Setup),
"MSO2000" (Office 2000 Setup) und andere teilweise in mehrfacher Ausführung vorhanden
waren. Der Clou ist, dass die EDV die Arbeitsplätze per Image von einer Wechsel-Festplatte
einrichtet. Nun läufen nicht nur alle Arbeitsplätze in vernünftiger Geschwindigkeit, sondern
auch das Einrichten dauert nur noch 15% der Zeit.



Hmm *argh* Azubi: Aehm, ich hab da mal so ein kleines Problem mit meinem Computer...
Admin: So? Was denn? Azubi: Naja, mein System geht nicht mehr! Admin: *Nach betrachten
der Sachlage* Mein Gott, was hast du denn gemacht? Azubi: Naja, ich hab nur ein paar Daten
geloescht die ich nicht brauche! Wollte das Sys ein wenig aufraeumen um Platz zu schaffen.
Admin: Und was hast du alles geloescht? Es stellte sich heraus, dass er seinen Sys32 Ordner
"aufgeraeumt" hatte... auf rund 30mb!



Kurz & Gut: DAU am Telefon: Mein Bildschirm geht nicht ! Admin: Ist er eingeschaltet ?
DAU: Natürlich ! Was denken sie ? Ich bin dumm oder was ? Admin: Schalten sie den
Schirm einmal aus. DAU: Ah, komisch jetzt funktioniert er !
Ich sitz mal wieder im Supportbereich und warte auf den nächsten Dau-anruf. Steht da einer
der Schlipsträger (Schlipsträger die ich nicht persönlich kenne sind offensichtlich alles Daus
in meiner Firma) mit einer Tonerkartusche in der Hand. Schlips: Die is Nagelneu, das Ding
hat meinem IT-budget tierisch Geld gekostet, das is alles Taiwan-Müll, verklagen sie den
Lieferanten, ich brauch meine Ausdrucke jetzt.... *mecker* *motz* (10 minuten später, ich
darf zum ersten mal was fragen) Ich: Was is denn mit der Tonerkartusche? Schlips: Die is
Kaputt, wenn ich das Ding reinpacke macht der Drucker lärm ohne ende, und Ausdrucken
will er auch nix... *mecker* *motz* (10 minuten später) Ich: Geben sie doch mal her, mal
sehen was dem Ding fehlt. Als ich das Ding in der Hand halte fällt mir erstmal das
UNGEÖFFNETE Garantie-Siegel auf, desweiteren ettliche Löcher an der seite, genau da, wo
normalerweise das Zahnrad für den Antrieb reingreift (allesamt nicht annähernd so groß das
da die Kartusche durchpassen könnte) Ich drück ihm die Kartusche wieder in die Hand Ich:
Schauen sie doch mal auf dieses Siegel, nun ziehen sie dochmal an diesem Siegel in
Pfeilrichtung. Prompt öffnete sich die Folie, und die Kartusche kam zum vorschein. Schlips:
*tob* *wüt* ...können die das nich draufschreiben, das die Folie wegmuß...



Ich kann berichten, daß ...ich als (früherer) SAP-Admin (A) mal eine Kollegin (K) am
Telefon hatte: K: Hallo, können Sie mir helfen, habe mein Password vergessen....bla, bla, erst
gestern geändert und mit PostIt an den Monitor.....(brrr) A: Superidee, das mit dem Zettel -
abschreiben funzt nicht, oder? K: Irgendwas habe ich wohl falsch aufgeschrieben und ich
muss so dringend ins System..... Da ich die Lady an der Stimme erkenne, verzichte ich auf
den üblichen Papierkram und biete ihr an, unbürokratisch ein neues Passwort zu setzen: A:
Okay, Ihr Passwort für den ersten Login ist 12345678 K: Ist das Ihr Ernst? A: Logo, klar K:
Echt? Ich höre ein klickediklickediklick....und dann den entsetzten Aufschrei: K: Jetzt blockt
er! A: Wie? Blockt? Was? K: Ja, er blockt, ich kann nicht weiterschreiben! A: Kann nicht
sein, versuchen Sie's bitte nochmal.... ............klickediklickediklick.... K: Jetzt blockt er schon
wieder....??? Jetzt fällt's mir wie Schuppen aus den Haaren: A: Was geben Sie ein? K:
EINSZWEI..... A: Wie.....???????? K: EINSZWEI und ab da blockt er dann! ARGHHH....hat
die Tussi doch tatsächlich anstelle der Ziffern die Zahlwörter eingehackt! - Wow! Am Schluss
meinte sie noch, sie sei machmal ein bisschen doof - dem wollte ich nicht widerspechen....



Ich kann berichten, daß... ich auch mal klein angefangen habe. Nachdem ich meines Amiga
600 überdrüssig war, habe ich denn doch mal einen PC (133 MHz, WIN 95, so Mitte 1996)
gekauft. Und wie das eben so ist, spielt man halt ein bisschen rum und verstellt hier mal was
und ändert dort was und Schwupps.. hab ich die Schriftgröße auf die Größtmögliche
eingestellt und konnte sie nicht mehr verkleinern. Ich kam nicht mehr zu den Rändern und die
Fenster und alles liessen sich nicht mehr schliessen und ich kam somit auch nicht mehr in die
Systemsteuerung rein. Nach ner halben Stunde Rumprobieren hab ich mir dann meine
Niederlage eingestanden und meinen Kumpel angerufen, der als Einziger in meinem
damaligen Bekanntenkreis ein bisschen Ahnung davon hatte. Mit Tränen in den Augen hab
ich dann zugesehen, wie er ebenfalls eine Viertelstunde an meinem brandneuen Rechner, der
da erst so ca. 2 Stunden lief, rumdoktorte und auch nix ändern konnte. Dann, zum Glück, kam
er doch noch auf die Idee, es mit dem abgesicherten Modus auszuprobieren und alles wurde
wieder gut! ;D
Ich kann berichten, daß ... der DAU-Jones an Schulen auf sehr hohem Level ist: Der
Infolehrer hat es mir erlaubt, einen alten 386 unter Linux zu betreiben. Ich habe es sogar
geschafft, ihn ans LAN zu kriegen. Mangels vernünftiger Grafikkarte habe ich ihn allerdings
immer im Textmodus gestartet. Als wir wieder eine Seite im Netz anschauen sollten, habe ich
also Lynx verwendet. Der Infolehrer schaut sich nach einiger Zeit meinen Rechner an und
fragte: "Wann ist der denn endlich gestartet?" *grmpf*



Ich kann berichten, dass ... man ganz schön auf Nase fallen kann, wenn man angibt (Ist schon
einige Zeit her):
DAU: Wir haben jatzt einen ganz schnellen Rechner bekommen!
Ich: Pentium 2?
DAU: Nee, Windows 98!



Ich bin zwar nur ein "normaler" Student, aber wer etwas Geduld und Mitleid für Microsoft
mitbringt ist spätestens nach 2 Jahren Profi für alles was mit dem besten Adventure Spiel
(Windows) zu tun hat. Da rief doch eines Tages eine Studienkollegin bei mir an und erzählte
mir ihr Rechner würde nicht mehr starten. 1. Frage: Was hast du gemacht? ... "Nichts!" 2.
Frage: Was sagt der Bildschirm .... "irgend sowas Komisches". Hab ich mir das ganze mal
angesehen... es stellte sich heraus das sie etwas Platz auf C: brauchte und flugs ihr Windows
Verzeichnis auf D: verschoben hatte. Ein ähnlicher Fall liegt schon länger zurück, damals
noch Win 3.1. Mein Kumpel fand das "System" Verzeichnis für überflüssig und hats
gelöscht...



Ich kann berichten, daß ...nicht nur wir Lehrer, die wir uns auf ein berufsbegleitendes Studium
der Informatik eingelassen haben, so ihre Probleme haben! Dozent bringt uns Studenten im
Seminar die Funktion von LOGO bei... Student: flucht über seine Probleme mit LOGO
Dozent: "Ich habe keine Probleme damit! Ich nutze zu Hause kein LOGO!!!" Stellt sich für
mich die Frage: Warum müssen wir uns damit herumplagen?



Bin ich jetzt im Internet? (oder wie man einen DAU glücklich macht)

DAU: Habe gehört, daß man auch Fahrpläne übers Internet bekommen kann, kanns aber net
finden.
Ich: Weiß den Link nicht auswendig, versuchen Sie doch eine Suchmaschine.
DAU: Wo steht diese - Maschine?
Ich: Äh - ich meine im Internet - Google, oder so
DAU: kann ich hier nirgendwo finden.

Gehe zum DAU, suche ihm die Bahn-Seite raus.

DAU: (mit großen Augen) Sie sind ein Häcker? Wo ist denn jetzt mein Internet?
Ich: Äh, was?
DAU: (weinerlich) Bitte machen Sie mir sofort wieder mein Internet drauf.
Ich: Sie sind doch immer noch im Internet.
DAU: Bei mir steht da oben aber immer Freenet.

Ich gehe auf Freenet.de

DAU: (glücklich) Danke; ich glaube, Sie sind doch ein Häcker! Und wie komme ich jetzt zu
den Fahrplänen?

Habe ihm einen Favoriten dazu angelegt und zeige ihm das. DAU tut wie ihm gesagt.

DAU: (erschreckt) Oh, mein Internet ist schon wieder weg.
Ich: Einfach oben auf das Häußchen klicken
DAU: (strahlend) Toll, jetzt kann ich mir immer aussuchen, ob ich Internet mache oder ob ich
Fahrpläne anschaue




Ich kann berichten, daß ... ein Mitarbeiter einer technischen hotline alles wissen und zaubern
können muss.

Es begab sich gerade eben, eigentlich noch wärend ich schreibe, dass mich eine Kundin
anrief. Eigentlich nichts ungewöhnliches, werde ich doch dafür bezahlt angerufen zu werden.
Sie sollte sich den Acrobat Reader runterladen und hatte nun ein paar Fragen. Erwähnen sollte
ich, dass wir KEIN Provider sind. Wir sind eine Bank.

DAU: Ich komm nich mehr in das Internet!
Ich: Was passiert denn?
DAU: Da kommt was mit dfue-Netzwerk und eine Meldung: "Das Modem wurde nicht
gefunden."
Ich: Haben Sie schon die Kabel überprüft?
DAU: Ja, die sind alle drin.

...ich erspar dem/der Leser/in ca. 15 Minuten an Kabel-Überprüfung. Wie gesagt, wir sind
eine Bank, kein Internet-Provider...

(DAU hat 3 (!!) Mal den Telefonhörer an das Modem gehalten und versucht sich
einzuwählen.)
Ich: (leicht genervt) Also es klingt, als würde das Modem sich versuchen einzuwählen, aber
kein Freizeichen bekommen.
DAU: Warten Sie mal. Ich wette, wenn ich jetzt ins Internet gehe, wählt der sich normal ein.
Ich:.oO(*honk*???)
Ich: Was meinen Sie damit?
DAU: Na, ich starte T-Online, und klicke auf 'Verbinden'.
Ich: heisst das, Sie gehen gar nicht über das dfue-Netzwerk, sondern über T-Online?
DAU: Ja, natürlich.
Ich: Wieso haben Sie denn nicht T-Online gestartet um den Acrobat Reader runterzuladen?
DAU: Wieso? Muss ich denn dafür ins Internet?
...oje!...



Frei nach Göthe:

Der Erlkönig (EDV-Version)

Wer routet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Router, er routet geschwind!
Bald routet er hier, bald routet er dort
Jedoch die Pakete, sie kommen nicht fort.
Sie sammeln und drängeln sich, warten recht lange
in einer zu niedrig priorisierten Schlange.

Die Schlangen sind voll, der Router im Stress,
da meldet sich vorlaut der Routingprozess
und ruft "All Ihr Päckchen, Ihr sorgt Euch zu viel,
nicht der IP-Host, nein, der Weg ist das Ziel!"
Es komme gar bald einem jeden zu Gute
eine sorgsam geplante und loopfreie Route.

Des Netzes verschlungene Topologie
entwirr' ich mit Dijkstras Zeremonie.
Der Lohn, eine herrliche Routingtabelle,
dort steh'n sogar Routen zu Himmel und Hölle.
Vergiftet der Rückweg, das Blickfeld gespalten,
mit RIP wird die Welt nur zum Narren gehalten.

Doch OSPF durchsucht schnell und bequem
Mein ganz und gar autonomes System.
Für kunstvolle Routen, das vergesst bitte nie,
benötigt man Kenntnis der Topologie.
Zu überraschungs- und Managementzwecken
durchsuch' ich mit RMON die hintersten Ecken.

Kein Winkel des Netzes bleibt vor mir verborgen,
mit SNMP kann ich alles besorgen.
Wohlan nun, Ihr Päckchen, die Reise beginnt,
Mit jeder Station Eure Lebenszeit rinnt.
Doch halt, Ihr Päckchen, bevor ichs vergesse:
Besorgt euch mit NAT eine neue Adresse!"

"Mein Router, mein Router, was wird mir so bang!
Der Weg durch das WAN ist gefährlich und lang."
"Mein Päckchen, mein Päckchen, so fürchte Dich nicht,
denn über Dich wacht eine Sicherungsschicht."
"Mein Router, mein Router, was wird mir so flau!
Dort draussen am LAN-Port, da wartet die MAU!"
"Mein Päckchen, mein Päckchen Dir droht nicht der Tod,
denn über Dich wacht ja der Manchester-Code.
Doch halte dich fern von der flammenden Mauer.
Die sorgt selbst bei mir noch für ängstliche Schauer."
"Mein Router, mein Router, wie glänzt dort voll Tücke
der schmale und schlüpfrige Weg auf der Brücke."

"Oh weh! Das Netz ist mit Broadcasts geflutet.
Ach hätt' ich doch niemals zur Brücke geroutet!
Mein Päckchen, den Kopf hoch, Du musst nicht verzagen,
an Dich wird sich niemals ein Bitfehler wagen."
Schnell wie der Wind geht die Reise nun weiter
durch helle und funkelnde Lichtwellenleiter.

"Mein Päckchen, mein Päckchen, willst Du mit mir gehen?
Die Wunder des Frame-Relay-Netzes ansehen?"
"Mein Router, mein Router, ja hörst Du denn nicht,
was die WAN-Wolke lockend mir leise verspricht?"
"Glaub mir, mein Päckchen, im LAN, da entgeht
Dir sowieso Lebens- und Dienstqualität.

Reise nur weiter ganz ruhig und sacht
Quer durchs ATM-Netz mit FRF.8 ."
"Mein Router, mein Router, man hat mich verführt,
zerlegt, verschaltet und rekombiniert!"
"Mein Päckchen, das macht nichts, nun sparen wir viel,
ein VPN-Tunnel, der bringt Dich ans Ziel.

DiffSERV und TOS-Feld, merk' Dir die Worte,
die öffnen zu jedem Router die Pforte."
Finster der Tunnel, die Bandbreite knapp,
wie schön war die Backplane im eigenen Hub.
Am Ende des Tunnels: Das Päckchen ist weg,
vernichtet vom Cyclic Redundancy Check.



Anrufer:"Wie war das? Können Sie den Benutzernamen nochmal buchstabieren?" I:"Klar: T
wie Theodor, S wie Siegfried, 0 (null),..." Anrufer:"äh, eine kleine oder große?" I:"Was?"
*verwirrt* Anrufer:"Na Null, eine große oder kleine Null." I:"Nehmen Sie die große."
*grinsend* Anrufer:"Ja...ok..ja jetzt gehts. Danke." I:"Keine Ursache. Bye" Ist tatsächlich so
mir passiert. Allerdings ein bissel länger. Es kamen auch noch Passwörter dran. ;-)



Während meiner Studentenjobzeit war ich beim PC-Support einer grossen deutschen
Fluggesellschaft eingestellt. Das Werksgelände ist sehr gross (eigener Shuttlebus), so dass
Vor-Ort-Wartung stets einen langen Weg bedeutete.

1.
So ziemlich am Anfang erreicht mich ein Anruf aus einer Meisterwerkstatt, ein Monitor sei
ausgefallen. Ich auf die Anwenderkompetenz vertraut (ha!) und einen neuen Monitor über das
halbe Werksgelände geschleppt. Dort angekommen, habe ich den Schalter an der Steckerleiste
eingeschaltet und den neuen Monitor wieder zurückgetragen.

2.
Viel später, um ähnlich leidvolle Erfahrungen reicher, ein Anruf einer Sekretärin (nette
Sprechstimme):
Sekretärin: "Mein Rechner geht nicht mehr an."
Support: "Gehen irgenwelche LEDs an?"
Sekretärin: "Ja, aber der piept nur noch!"
Support: "Sind es bestimmte Folgen von Tönen?"
Sekretärin: "Nein, das piept durchgängig!"
Support: Schweigen. Überlegen.
Sekretärin: Nur Schweigen.
Support: "Liegt vielleicht etwas auf der Tastatur?"
Sekretärin: Schweigen. Dann ganz leise "...Upps. Ein Buch..."
Support: "Nehmen Sie das doch einfach mal runter."
Sekretärin: ganz leise "Danke. Tschüss."
Support: "Tschüss."



Anrufer: "Meine Leiste ist weg! Können Sie mal vorbeikommen?" I:"Was für Žne Leiste
denn?" A:"Na die da mit der Uhrzeit und so.." I:"Ach Sie meinen die Task-Leiste."
A:"Genau" *Erfahrungsgemäß geht es schneller kurz vorbei zu gehen als der Dame zu
erklären wie man diese wieder groß zieht* I:"Ich komme mal kurz vorbei." A:"Prima, bringen
Sie auch gleich eine neue Leiste mit." *BLUBB*



Ich kann berichten, daß ... man nicht uneingeschränkt alles glauben darf, was einem der
Le(e)hrgangsleiter so alles erzählt. Meine Freundin machte im Zuge ihrer Ausbildung auch
einen PC-Lehrgang mit. Eines Tages erzählte sie mir stolz, dass sie nun die Betriebssysteme
Windows 95, Windows 98 und Windows 9x kenne... Ich frage sie, wie sie denn darauf
komme, das 9x ein Betriebssystem sei, und versuche ihr zu erklären, dass das nur der
Oberbegriff für 95 u. 98 ist. Dann zeigt sie mir einen Ausdruck (Erstellt von dem Dozent) mit
einer Auflistung der in dem Lehrgang behandelten Betriebssysteme, und da steht doch
tatsächlich Win95, Win98 UND Win9x drauf. Es hat ziemlich lange gedauert (und gutes
zureden von mehreren Leuten) um meine Freundin und deren Zwillingschwester (die auch
den Lehrgang mitmachen durfte) davon zu überzeugen, dass Win9x kein OS ist...



Ich kann berichten, daß ... auch angehende IT Experten wie in meiner Berufschulklasse zum
IT-Assistent absolut den Vogel abschießen können. Eines Tages in der Stunde
Betriebssysteme und Netzwerke fragte ein Jung-Experte:

"Herr Lehrer, ich hab ja jetzt KNOPPIX Linux bei mir zu Hause aufgesetzt. Wenn ich den
Rechner nun starte sagt der ganz normal linux login: und ich gebe root ein (Ach Ja! Mein
Passwort ist ...) Das gebe ich da auch noch ein und wenn ich dann eingeloggt bin steht da
mein Passwort in Klarschrift. Wie bekomm ich das weg ?"
Nach kurzem Stutzen unseres Lehrers und den übrigen Klassenangehörigen fuhr der Experte
fort:

"Naja da steht: root@... "

Nach kurzem aufhellenden Gelächter haben wir ihm dann erklärt das er wahrscheinlich sein
Passwort auch als Rechnernamen benutzt hat und das deswegen dieser 'Bug' zustande
gekommen ist.



Ich kann berichten, daß ... In einem Netzwerk in einem Studentenwohnheim, das ich
mitbetreut habe, wurden die IP-Adressen via DHCP vergeben. Dazu war es noetig, dass jeder
User die MAC-Adresse seiner Netzwerkkarte bei der Anmeldung angab. Eines Tages
klingelts an meiner Tuer: "Ich komme nicht ins Internet". Ruebergelatscht zu dem Maedel,
Netzwerkeinstellungen ueberprueft, alles in Ordnung. Verdacht: bei der Konfiguration des
DHCP-Servers ist ein Tipfehler unterlaufen. Config nachgeguggt, eingetragene MAC
aufgeschrieben, wieder ruebergelatsch und mit der MAC des Rechners verglichen. Meint sie:
"das ist aber eine andere MAC, als ich in der Bibliothek aufgeschrieben hab!?!"

Die Heldin hat die MAC-Adresse von einem Bibliothekscomputer angegeben, weil sie zum
Zeitpunkt der Anmeldung noch gar keinen eigenen Computer besass!



Manchmal frage ich mich, wieso eigentlich GUIs erfunden wurden. - Wer nicht mit
Computern umgehen kann, soll es gefälligst lassen!

Aber sogar Informatikstudenten haben oft keine Ahnung. (Wahrscheinlich weil der
Marktführer der PC-Betriebssysteme eine "Verdummungspolitik" betreibt!)
Weil seine quota's in unserem UNIX-Netz abgelaufen waren, mußte sich ein DAU mit einer
Failsafe-Sitzung einloggen, um ein paar Dateien auf der Kommandozeile zu löschen.
Anschließend wollte er sich wieder ausloggen, um das KDE zu starten; man hat ihm gesagt, er
solle dafür CTRL-D eingeben. Er wunderte sich aber, daß das die Shell daraufhin eine
Fehlermeldung anzeigezeigt hat. Das Programm wurde nicht gefunden. - Er hatte den Befehl
"control -d" eingegeben...



Ich kann berichten, daß ... ich kein Sysop bin. Rechnerpool der Unix XYZ, Hälfte der PC's
(486 DX2xx mit 8MB RAM) laufen auf Redhat Linux 6.x (oder so). User werden über NIS
vom Zentralserver importiert. Der User kriegt nur einen xdm vorgesetzt, über den er sich dann
einloggen kann. Wenn man dann Netscape anklickt, wird der auf der lokalen Box gestartet
(aber das nur am Rande). Standardweg in freme Useraccounts einzubrechen: Mini-Linux
booten, / mounten, /etc/passwd so anpassen, daß zweiter root ohne Passwort existiert,
einloggen, su - $USER und per rsh auf Zentralserver (/etc/rhosts ist dort schon angepaßt).
Nächste Idee: Wir geben LILO sowas wie "init=/bin/sh" mit -- wurde leider mit
Passwortabfrage quittiert. Also nochmal traditionell rein und Passwort aus lilo.conf
rauspfriemeln. Lustig wurde es erst, als man dieses Passwort am passwd-Prompt von root
ausprobiert hat.... Keine Ahnung, ob das heute immer noch so ist.
Ich hatte einem Bekannten bei diversen PC-Problemchen geholfen. Das meiste war kein
Problem. Sei Diskettenlaufwerk war defekt und er wollte ein neues. Wir sind dann in einen
PC-Laden gefahren. Ich hab ihn gefragt, ob er das selber eingebaut kriegt, er meinte, das
sollte kein Problem sein (ich hab ihm gesagt, er solls genauso einbauen, wie das alte drin
war). Naja, er hat irgendwie den Eindruck gemacht, als würde er das schaffen. Welch ein
Irrtum. Am nächsten Tag Anruf, nix geht mehr, das Diskettenlaufwerk hat alles kaputt
gemacht, der Computer tut keinen Mucks mehr. Also, bin hingefahren und hab mir das
angeschaut. Der hat tatsächlich versucht, das 3,5 Zoll Laufwerk an den 5.25-Zoll Anschluss
zu hängen. Nebenbei hat er noch den Stromanschluss falschrum reingesteckt (was eigentlich
nicht geht, aber mit Gewalt gehts halt doch), weshalb auch der PC nicht mehr gestartet ist.
Naja, alle Kabel richtig rein und es ging wieder. Aber ich glaube nie wieder jemanden, der
meint, er könne ein Diskettenlaufwerk ohne Hilfe einbauen.



Ich hab neulich bei der T-Online-Hotline angerufen, ungefähr folgender Gesprächsverlauf:
Ich: Ich krieg für eine bestimmte Domain keine DNS-auflösung, von nem anderen Zugang
aus gehts. Hotline: Ja, also sie können eine Seite nicht aufrufen? Ich: Nein, ist keine Webseite,
sondern ein rsync-server. Aber ich kann nichtmal nen ping machen, ich krieg keine dns-
auflösung. Hotline: Ja, also sie machen da diesen Ping und was ist dann? [...] Ich frage mich
ja schon, wie man bei der Hotline eines großen Internetproviders arbeitet und nichtmal weiss,
was ein rsync und ein ping ist.



Ich kann berichten, dass ... Lehrer die schlimmsten sind!! ich bin an unserer Schule mit der
Betreuung der Homepage beauftragt worden, einziger Haken: Beim Uploadversuch habe ich
festgestellt, dass der FTP-Port gesperrt war, ich also zu unserem mit der Netzwerkad
beauftragten Lehrer (er war zu dieser Zeit erst ca. 3Wochen in dem Job):

Ich: Morgen Herr O., ich hab' kein ftp-Zugriff, so wie's aussieht ist Port 21 zu, können sie den
bitte freigeben damit ich an der Page arbeiten kann?

Darauf folgten 2 Gegenfragen, die mich doch ziemlich shockten:

DAA: Was ist ftp und was bedeutet Port??

Nach ca. 10-20 hatte er kapiert was das ist, jetzt musste ich ihm nurnoch versuchen zu
erklären wie man die Ports freigibt...

HILFE!!



Ich kann berichten, dass auch die sog. "Profis" nicht ganz ohne sind! Ich war bis vor ein paar
Jahren mal IT-Prüfer und habe da in einigen RZs wirklich nicht mehr gewußt, was ich dazu
noch sagen sollte. -------------------------------- Meine Lieblingsstory ist die eines sehr grossen
RZ (mehrere 10.000 Clients), in dem sie ständig die Racks hin- und her geschoben haben -
aus Platzgründen. Leider haben sie dabei immer wieder die schönen großen Notaus-Schalter
an der Wand getroffen... Ich weiss nicht, wie viele Versuche sie gebraucht haben, aber
mittlerweile haben sie so Einschlag-Kästchen-Schalter (wie Feuermelder) installiert, da
prallen die Racks dann am Rahmen ab ohne dass der Knopf gedrückt wird... ---------------------
----------- Stolz wurde mir ein RZ präsentiert, dessen Zugang mit Codekarte, Zahlencode und
Kamera gesichert war. Schade nur, dass man am Hinterausgang hinter drei Ecken nur noch
die Codekarte benötigte. Offensichtlich wurden auch in diesem RZ gerade Racks verschoben,
denn im Doppelboden klafften riesige Löcher, unter denen es dann fast einen Meter bergab
ging... Der Hit waren jedoch die klimatisierten Racks mit Glastür und allem Pipapo. Nur bei
einem stand die Glastür offen, daraus führte eine schönes langes SCSI-Kabel zu einem
Bandlaufwerk, das auf dem Fussboden mitten im Gang stand. Zur Datensicherung! -------------
------------------- Und dann war da noch das Klein-RZ, das erst vor einem halben Jahr in das
Gebäude eingezogen war. Die Aussenfassade wurde noch saniert, so dass man hier noch keine
Kühlsysteme anbringen konnte. Deshalb standen beide Türen der Schleuse sperrangelweit zur
Belüftung offen. Einen Notausgang hatte der Rechnerraum auch: eine Doppelflügel Stahltür.
Leider so schön in den Rahmen eingepaßt, dass mehrere Zentimeter Spiel bis zum Boden
blieben. Im Winter muss hier wohl allerlei Kleingetier Unterschlupf finden. Vom
Regenwasser ganz zu schweigen. Das Bonbon zum Schluß: Trotzdem das RZ samt der
zugehörigen Verwaltung schon ein halbes Jahr in diesem Gebäude residierte, gab es im
gesamten Haus nicht einen einzigen Feuerlöscher!!!!



Administrator an einer Universität hat vor und Nachteile. Einer der nachteile ist (zumindest
bei uns) eine völlig heterogenen EDV Struktur, da jedes Seminar oder Institut selber
entscheiden kann, was für ein Rechner und was für ein System eingesetzt wird, da es "im
Bereich der WEissenschaft" angeblich nihct anders möglich sei, was mir allerdings nicht
schlüssig wird. Vermutlich darf man nie vorher in der freien Wirtschaft gearbeitet haben,
wenn man das verstehen will. Ich sitze in meinem Büro und das Telefon klingelt. Eine
Sekretärin ruft an: S: Ja hallo, an meinem Computer ist was kaputt. Ich: Was denn genau? S:
Ich find meinen Text nicht mehr. Ich: Welches Tectverarbeitungsprogramm nutzen Sie denn?
S: Ne, dat Schreibprogramm halt. Ich: Wie heisst das denn? Word, Word Perfect oder so? S:
Ich weiss nicht, wie dass heisst, ich schreib damit nur. ...also beschloss ich mir die
Angelegenheit vor Ort anzusehen. Ich hatte schon vieles gehsehen, aber darauf war ich nicht
vorbereitet. Zur Erklärung: wir schreiben das Jahr 2003. Ein 486-DX 40 und ein
Textverarbeitungsprogramm, was vermutlich auch ohne Probleme auf einem XT seinen
Dienst getan hätte. S: So, das ist das Schreibprogramm. Ich:[innerlicher Zusammenbruch] wo
speichern Sie ihre Texte denn ab? S: Ja hier (auf die Datei mit dem geöffneten Text zeigend).
Ich: Nein, in welchem Verzeichnis. s: Damit kenne ich mich nihct aus. Sie sind doch der
Experte. Ich: Na gut, ich werde mal schauen. (Nach langen Jahren arbeitete ich mal wieder
mit DRDos6- geil! und stellte fest, dass sich nur eine einzige Textdatei auf dem Rechner
befand, welche beachtlicha ausmasse angenommen hatte) Wie heisst denn die Datei, die
verloren gegangen ist? S: Nicht die Datei, der Text ist futsch. Ich: Zeigen Sie doch mal, was
sie getan haben. S: Ich habe den Text geschrieben, gestern, und jetzt finde ich ihn nicht mehr
(wildes Bild auf/ Bild ab in einem Riesentextdokument) Ich: Sie schreiben aber lange Texte.
S: Nee, dat sind doch alles nur kleine Briefe. ...Dann kam es. Sie hat in den 10 Jahren, die sie
mit diesem Rechner gearbeitet hat EINE EINZIGE TEXTDATEI geschrieben, an die sie
einfach alles neue drangehängt hat. So ist eine einzige Riesendatei erzeugt hat. Der verlorene
Text wurde gefunden, da auch Uralt Textverarbeitungsprogramme eine Wortsuchfunktion
besitzen. Ich dachte, ich sei im falschen Film und verliess so schnell wie möglich das Büro.
Ich kann berichten, daß ... ich öfter Rechner repariere für Bekannte. Dabei kam einmal ein
Anruf, dass der (von mir schon 1000mal neu eingerichtete) Scanner nicht funktioniert. Der
hängt an einer SCSI-Kette, die nicht immer ganz astrein läuft. Eingesteckt sei natürlich alles,
ganz klar. Die 20 Minuten Ferndiagnose kosten beim Standardtarif der Telekom z. Zt.
6ct/min, also sind wir schon bei 1,2 EUR, als mir einfällt, noch mal auf die Kabel
einzugehen...

ich: ... jetzt kontrolliermer doch nochmal die Kabel.
dau: ok. Was soll ich machen?
ich: Ist ein graues, dickes am Scanner angeschlossen?
dau: ja.
ich: verfolge es mal.
dau: es liegt hinter dem Schreibtisch, aber ok [...krauch...] es geht zu dem anderen Scanner.
ich: Aaaah ja. Sind am anderen Scanner zwei graue, dicke kabel angeschlossen?
dau: Ja. Soll ich das andere weiter verfolgen...?
ich: wäre ganz gut, ja.
dau: es führt wieder auf den schreibtisch und - PLONK - oh.
ich: was?
dau: Entschuldige, der stecker war doch ausgesteckt. Die Putzfrau hat mal wieder den
Rechner verschoben, um dahinter zu putzen...

Ich frage nicht mehr, ob das Kabel eingesteckt ist oder nicht oder ob das Teil angeschalten ist,
weil: die Antwort ist immer falsch, genau das macht den DAU ja zur
Problemlösungsbremse!!!



Ich kann berichten, daß ... Uni-Angestellte die schlimmsten sind.

1.) Wir haben vor kurzem die Namen unserer Drucker umgestellt. Anstatt "lj6", "dj500" etc.
heissen sie jetzt "server", "keller", "sekretariat" usw., je nachdem, in welchem Raum sie
stehen. Das ganze wurde per Rundmail bekanntgegeben. Probleme waren vorprogrammiert.

Sekr: Ich kann mit pine keine Mails mehr drucken.
Ich: (Den Satz inzwischen auswendig koennend) Der Drucker heisst jetzt "server" anstatt
"lj6".
Sekr: Ich hab das in pine eingetragen, aber es funktioniert nicht
Ich geh mir das anguggen. pine -> o:

P)rint mail using : /bin/cat %s | usr/bin/lpr -Plj6

Sekr: Und dann druecke ich "P", aendere "lj6" auf "server" und speichere das mit "S" ab, aber
es geht nicht.
Dabei steht in der Fusszeile gross und deutlich:

Select letter of option line, '>' to save, or 'i' to return to index.

2.) Bei uns wird der freie Festplattenplatz auf den Workstations als (ueber NFS) frei
zugaenglicher temp-Speicherplatz zur Verfuegung gestellt. Die Leute sind (eigentlich)
darueber informiert, dass "temp" fuer "temporaer" steht, dass die Daten auf diesen
Laufwerken jederzeit geloescht werden koennen, dass keine Backups davon angefertigt
werden und dass jeder fuer die Sicherheit dieser Daten selbst verantwortlich ist. Gerade habe
ich drei Stunden damit zugebracht, eine solche Partition wiederherzustellen, nachdem sie
abgeraucht ist und den Leuten aufgefallen ist, dass ja da noch sooooo viele furchtbar wichtige
Daten drauf waren. Grmbl....

Aus Solidaritaetsgruenden muss ich jedoch zugeben, dass mir auch schon einige DAUhafte
Erlebnisse widerfahren sind.

Eine Kiste wollte nicht mehr so richtig von selbst, also musste eine Bootdiskette her. Von
einem ganzen Zehnerpack Disketten war nur noch eine einzige brauchbare dabei. Leider hab
ich mich um 2cm verschaetzt, und die Diskette in den Schlitz zwischen Floppy und CD-ROM
geschoben. Wir haben dann eine halbe Stunde lang den kompletten Rechner zerlegt, um die
Diskette wiederzubekommen...

In einem Rechner hatte es das Netzteil zerlegt, und wir hatten keinen Ersatz mehr (Uralt-
Kiste, Non-ATX...). Die Kiste war sowieso fuer die Verwertung vorgesehen, aber ich wollte
noch ein paar wichtige Daten sichern (vgl. Punkt 2 oben), also schnell ein Netzteil vom
Institutsinternen Schrottplatz geholt, und mit Seitenschneider und Isolierband an den Rechner
angeschlossen. Alle vier Festplatten wieder eingebaut, Schalter ein, und:
Secondary Master: None
Secondary Slave: None
Kiste aus, Jumper umgesteckt, Kiste an. Selbe Meldung. Kiste aus, Jumper nochmal
umgesteckt. Kiste an. Selbe Meldung. Das ganze ging etwa eine Stunde lang, bis mir
aufgefallen ist, dass die Stromversorgung von den Secondary-Platten noch zu dem
urspruenglichen defekten Netzteil fuehrt, anstatt zu dem neuen...
Aber damit nicht genug: Stromversorgung umgesteckt, Rechner ein, *bratzel* *stink* - eine
der Platten hatte sich in Wohlgefallen aufgeloest. Zum Glueck war's ein RAID-Array...



I:"Da hilft nur noch Rechner ausschalten. Der hat sich aufgehängt." User:"Ausschalten?"
I:"Ja, einfach ausschalten und(Dank ATX; PWR-Off 4 Sekunden gedrückt halten) solange
drücken bis der Finger weht tut." User: (zweifelnd)"Ok, wenn es nicht anders geht..."
I:"Drücken Sie schon." User:"Na gut" User drückt _kurz_ auf dem Ein/Ausschalter des
Monitors. Monitor geht erwartungsgemäß aus. User guckt mich an. I:"So und nun wieder
einschalten:" User drückt wieder drauf und schaltet somit den Monitor wieder ein. Man sieht
wieder (Oh wunder) den hängengebliebenen Desktop. Ich erbarmte mich, beuge mich vor und
startet selbst den Rechner kurz neu.... (Alles muss man selbst tun .... ;-)



Ich kann berichten, daß ... ein User sich beim Notebook-Support beschwert, daß das Gerät
nicht funktioniert und der Bildschirm schwarz bleibt. Da es sich bei dieser Person um ein
Mitglied der Geschäftsleitung handelt wurde zur Sicherheit gleich ein Ersatzgerät
mitgenommen. Vor Ort angekommen war dann nur eine leere Dockingstation mit besagtem
schwarzem Monitor-Bildschirm zu sehen. Supporter: Ääää, wo ist denn das defekte
Notebook? DAU: Wieso Notebook? Supporter: Ja, sie haben doch gemeldet, daß es kaputt ist.
DAU: Ja, sehen Sie doch, ich hab den Knopf gedrückt (den am Monitor) und es passiert nix.
Supporter: Ja, aber sie brauchen doch dafür das Notebook. Wo ist das denn??? DAU: Ach???
Das ist zuhause. Das wusste ich nicht... Supporter: Na, dann nehmen Sie mal solange das hier
(Ersatzgerät in die Hand gedrückt und schnell den Raum verlassen) ...
Ich arbeite in der telefonischen hotline einer grossen Firma und oft melden User, dass ihr
Telefon rauschen würde. Das ist eine Sache die öfters passiert und durch einen einfachen
Reset (Telefon aus- und wieder einstecken) fast immer behoben werden kann. Also sagte ich
meinen Standardspruch: "Das ist kein gösseres Problem, das können Sie auch selbst beheben.
Sie muessten nur mal kurz Ihr Telefon von der Telefondose trennen, kurz warten und
...hallo.........hallo......" Ich schickte dann einen Techniker, der das Telefon wieder
einsteckte....



Ich kann berichten, daß unser großer Laserdrucker durch unseren Lehrling ausgeschaltet
wurde. Es wurde ein kleiner Fehler bei der Abarbeitung der Tonerwechselanleitung gemacht -
das Teil hat recht große Toner mit einer dazu passenden ziemlich großen Öffnung: Anleitung:
Tonerkassette kräftig schütteln, Schutzfolie abziehen Lehrling: Schutzfolie abgezogen,
Tonerkassette kräftig geschüttelt... Ergebnis 2 Meter Gebiet gleichmässig mit Tonerpulver
besteubt, komplettes Innenleben des Druckers zugepudert...



Ich kann berichten, daß ... ich in meinem KURS wo ich das A+ und das MCP,MCSE
Zertifikat zurzeit mache einen DAU habe der nicht nur den Umgang mit der Materie nicht im
Blut hat sondern auch noch die schärfsten AUSSPRACHE Probleme in Sachen Fachbegriffe
hat. Ich werde mal versuchen zu erklären wie er so einige Dinge SAGT :-) LOL Der Typ sieht
aus wie der BAUER HARMS oder so also stellt euch einen Menschen vor der voll am Pöbeln
ist :-) LOL Gateway = GATAWEI Google = GOKKEL Search = SERSCHEN Booten =
BOTEN (mit weichen T) *haha* wenn seine Kiste abschmiert dann macht er immer einen
REHBOT :-) Der Typ ist so geil das ich lachkrämpfe bekomme wärend ich das hier schreibe.
Man man man ich wünsche euch viel Spass wen ihr den mal als ADMIENNNN *gg*
irgendwo treffen solltet. Gruss GLOSAR glosar@web.de



Ich kann berichten, dass...
...mein Kollege (auch Admin) am frühen Morgen von einem Anwender angesprochen wurde,
dass dessen Bildschirm nicht geht. Er hätte schon das Netzkabel überprüft, aber es rührt sich
nichts.
Mein Kollege also hin, auch geschaut, kommt zurück und sagt: Der ist hin, da stellen wir halt
einen anderen auf. Kannst du das machen, ich muss zu einer Besprechung.
Klar mach ich das, schnapp mir einen Bildschirm und trag ihn zu dem Kollegen. Dort schau
ich mir die ganze Angelegenheit nochmal an und drück halt auch auf den Netzschalter, es tut
sich nichts. Na gut, zum Abschließen muss ich mal das Netzkabel lösen. Wie ich da mal kurz
etwas dran ziehe, und mal schaue, wo das Kabel nach dem Loch im Schreibtisch weitergeht,
traue ich meinen Augen nicht. Anstatt wieder in meine Richtung zu dem betroffenen PC geht
es in die andere Richtung, wo ein weiterer PC steht (gegenüberliegender Schreibtisch).
Tatsächlich ist dort der Bildschirm an der Stromweiterführung des Netzteils angeschlossen.
Dieser PC hat einen Flachbildschirm, dessen Netzteil nicht an diese Weiterführung
angeschlossen werden kann.
Ich also Netzkabel des Bildschirms an dem richtigen PC angeschlossen, schon geht's.
Dazu der Anwender: Ja, wir haben die Bildschirme getauscht, der Kollege wollte lieber den
Flachen. (Korrekterweise hatten sie die Signalkabel mitgetauscht, aber die Netzkabel halt
nicht.) Normalerweise sei sein Kollege immer eher da, nur heute hat er halt frei...
Ich hab zwei Minuten lang nur gelacht, und dem Kollegen tat es auch leid, dass ich extra den
Monitor mitgebracht habe - aber ich hab ihm gesagt, das passt schon, er hat meinen Tag
gerettet. So startet man doch gerne in die neue Woche... ;-)

Volker



Ich kann berichten, daß ... .. ein Bekannter anruft und mir erzählt das bei einem gemeinsamen
Bekannten der Rechner (Wintendo9x-Kiste zum daddeln und saugen) spinnt und das, seitdem
sie einige Programme wild installiert und deinstalliert haben, fast nix mehr geht. Und ob ich
nicht gleich mal vorbeikommen könnte. Ich hatte keine Zeit und sagte es gänge frühestens in
zwei Tagen.

Zwei Tage ohne neue MP3s sind natürlich unerträglich, also fragt man nen anderen
"Fachmann". Der Bruder eines weiteren Bekannten ist ja "Experte", schließlich lernt er bei
Kaufhof in der Computerabteilung. Er lernt zwar Einzelhandelskaufmann, aber das ist ja egal,
er ist ja in der Computerabteilung.

Selbiger "Experte" hat sich dann des Rechners umgehend angenommen, was 3h später wieder
zu einem Anruf bei mir führte, ob ich nicht doch irgendwie Zeit hätte, die Kiste währe jetzt
endgültig platt. Weiteres Nachfragen förderte zutage, das scheinbar nicht bekannt war, das
FDISK nicht das Setupprogramm von Windows ist. Die eindeutigen Meldungen gelesen oder
gar verstanden hatte natürlich keiner der "Experten". Keine Ahnung wer die Kiste dann
irgendwann neu aufgesetzt hat, ich wars nicht.

P.S.: Die Bekannten der Bekannten der Bekannten existieren wirklich, nix Urban Legends.

P.P.S.: Im gleichen Kaufhof werden 100 CD-Spindeln beworben mit: Statt 17,99 jetzt nur
19,99!



Ich kann berichten, daß ... Wir haben leider nur unklimatisierte Büros, teilweise direkt unterm
Blechdach, so das es im Sommer schön warm wird. Unser Chef meinte es gut und hat ne
Ladung Ventilatoren gesponsort. Die Billigsten, die scheinbar zu bekommen waren. Nix
entstört und so. Wenn man die Dinger direkt neben einen Monitor stellt so wird dessen
Magnetfeld so stark gestört, das das ganze Bild rhytmisch flimmert und verschwimmt.

Standardanruf: Mein Monitor flimmert so komisch!
Standardantwort: Stellen Sie mal den Ventilator nen halben Meter weiter weg.

Das Spiel wiederholt sich regelmäßig jeden Sommeranfang. Keine Ahnung wie oft ich das
schon jedem erklärt habe.
Ich kann berichten, daß ... mein ehemaliger Chef und seine Sekreteuse auch ein tolles
Gespann waren.

Er hat ein internes Memo in Word geschrieben, was Sie per eMail (Outlook/Exchange-Server)
an die gesamte IT-Abteilung verschicken soll. (So nebenbei: warum Memos in Word
geschrieben werden müssen um sie dann per eMail zu versenden habe ich bis heute nicht
verstanden.)

Unser Chef, ganz clever, druckt das Memo aus und gibts der Sekreteuse. Die hat nix besseres
zu tun als zum Netzwerk-Scanner zu latschen und das Ding einzuscannen. Wie scannt man
nun so Memos (S/W-Text)? Richtig! Scannerauflösung und Farbtiefe dreht man natürlich auf
Rechtsanschlag! Macht satte 100MB, da man am besten noch als unkomprimiertes Tiff
speichert.

Sie hatte sich noch gewundert, das es so lange gedauert hat, bis die File vom Scanner im
Posteingang angekommen war. Das hat sich aber in keinster Weise gehindert das Teil an ca.
70 Leute weiterzuposten. Die Exchange-Server waren für die nächsten zwei Tage nicht so
recht zu gebrauchen....



Ich kann berichten, daß ... Wir hatten mal ne Sekretärin, die war ziemlich anstrengend. Sie
rief mal an, Ihr Word wäre kaputt. Sie will 10 schreiben und 12 sehen. Wir haben ne gute
halbe Stunde gebraucht um dahinterzukommen, das Sie lediglich die Ansicht auf 120%
gestellt haben wollte.

Ihr dann beizubringen wie Sie das machen muss war nicht drin. Sie hat dann solange bei
unserem Chef rumgeheult bis einer von uns hinfahren musste. Die Außenstelle war 30km
weg, und das wegen einem Mausclick...



Ich arbeite in einem Zeitungsverlag, in dem auch einige richtige Daus arbeiten. Jedoch finde
ich, dass so ein Dau einem das Leben manchmal richtig aufheitern kann - ist doch manchmal
echt witzig. Ein Beispiel: Die Chefsekretärin ruft mich, sie hätte Probleme mit ihrem Monitor.
Als ich bei ihr ankam, sagte sie "seit ich meine neue Brille habe, sehe ich oben (auf dem
Monitor) alles verschwommen und unten normal. Kann man da nicht so ein Programm
installieren, damit ich auch mit der neuen Brille alles scharf sehen kann?". -> bedarf wohl
keines Kommentars.



Ich kann berichten, daß ... Während der Endphase meines Studiums war ich in Teilzeit bei
einem Mittelständischen Unternehmen beschäftigt und durfte dort auch ein wenig support für
unsere User machen, wenn gerade mal niemand anders in der EDV verfügbar war. Dabei
erlebte ich unter anderem folgendes: Eine etwas ältere Mitarbeiterin ruft mich an:
Sie(aufgeregt): können Sie mal schauen? das Kringelchen ist weg! Ich: ?!? was für ein
Kringelchen? Sie: das brauch ich immer, wenn ich für den Chef Briefe schreibe! Ich: Aha, ich
denke, ich komme lieber mal vorbei! (es war nicht allzu weit und ich hatte den Eindruck, das
es am Telefon erheblich länger dauern würde) Vor Ort... Sie: moment ich zeig Ihnen mal, was
ich meine! (lädt einen älteren Brief und zeigt mir das "Kringelchen") Ich: Ach, Sie meinen
das Grad-Zeichen? Das ist hier! (zeige ihr die Taste und wie man mithilfe der Umschalttaste
das "°" eingibt) Sie: Ach da ist es ja WIEDER!!! (Ich frage mich wo die Taste sich in der
Zwischenzeit aufgehalten hat) Ein anderer Fall: Ein Mitarbeiter ruft an, er habe ein Problem
mit seiner Excel-Tabelle, ob ich mal schauen könnte. Ich widme mich also seinem Problem
und sehe mir seine Tabelle an. Es handelt sich um eine Tabelle mit ca. 50000(!) Kaufteilen,
nach Bezeichnung sortiert und mit der entsprechenden Nummer, unter der sie im PPS-System
gespeichert sind (Ich frage mich wofür sie gespeichert sind, wenn unsere Mitarbeiter doch so
hübsche Excel-Tabellen führen?) Nun sahen diese Bezeichnungen jedoch etwas seltsam aus:
statt der Leerzeichen waren nur noch F's da! Der gute Mann hatte nämlich versucht, die
Sachnummern an eine neue Schreibweise anzupassen. Früher stand vor jeder Sachnummer ein
F. Diese hat er mit suchen und ersetzen gegen Leerzeichen ausgetauscht, wobei natürlich auch
die F's in der Bezeichnung ausgetauscht wurden. Als er seinen Fehler bemerkte, hat er das
ganze rückgängig gemacht und alle Leerzeichen durch F's ausgetauscht. Das ganze war
allerdings schon am Vortag passiert, und weils so spät war, hat er dann denn ganzen
Schlamassel gespeichert und ist nach Hause gegangen, um am nächsten Tag nach der Lösung
für sein Problem zu suchen!!!



Ich kann berichten, daß ... wir hatten auf unserem nms einenleitungsausfall zu verzeichnen ...
ich also rauf auf unsere seite (76oo-er pe von cisco) aufs interface geschaut und gesehen, dass
ein carrier-line-error auf der gegenstelle vorlag. dummerweise waren wir ab den port nicht
mehr zustaendig, also entsprechenden partner(isp) kontakten - schweizer. dort im 2nd level
angekommen bat ich drum, dass auf dem router xxx.xxx.xxx.xxx doch bitte das if posx/x und
die line ueberprueft werden. bekam ich doch tatsaechlich die antwort, dass ich ein looking-
glass (traceroute unseres nms) nutzen sollte ... ich sag zu ihm dass der status up-down etc
vorliegt, er liess sich nicht beirren...nur zu gut, dass man die jungs vom bbs selber auch schon
sehr gut kannte und dort direkt anrufen konnte...worauf die entsprechende stoerung durch den
carrier per line-reset sofort behoben wurde



Ich kann berichten, daß meine Mutter mich abends angerufen hat und verzweifelt meinte, dass
die Maus nicht funktionieren würde. Der Mauszeiger würde immer das Gegenteil vom dem
machen, was sie macht. Bewegt sie die Maus nach links, geht der Zeiger nach rechts, bewegt
sie die Maus nach oben, geht der Zeiger nach unten. Vom Lachen erholt konnte ich ihr
mitteilen, dass sie die Maus umdrehen sollte, so dass das Kabel nach hinten geht :) So schnell
ist die Maus repariert.



Ich kann berichten, daß ... ich in einer mittelgroßen Rehaklinik neben meiner eigentlichen
Tätigkeit für die kleinen Wehwehchen der Kollegen bzgl. Computer zuständig bin -
sozusagen als Knecht vom Admin. Telefon klingelt, Kollegin S. (nicht blond) ist dran : S.
(verzweifelt) : Du musst sofort kommen! In meinem Word bewegt sich der Cursor von
selbst!!! Ich : ??? - Habe ich noch nie gesehen - komme sofort... Zu ihrem Büro sind es nur 50
Meter. Komme rein und tatsächlich rast der Cursor mit affenartiger Geschwindigkeit über den
Bildschirm und hat auf dies Art schon etwa 25 Seiten mit Leerzeichen produziert. Auf ihrem
Schreibtisch : Chaos, alles liegt durcheinander. Unter anderem liegt ein kleines Utensilien-
Täschchen auf der Leertaste. Breit grinsend erkläre ich ihr, dass die Tastatur eigentlich keine
Ablage ist. S. verspricht mit hochrotem Kopf peinlich berührt Besserung. 3 (drei!!) Tage
später ruft mich S. wieder an: S : Mein Rechner spinnt, ich kann gar nichts mehr anklicken.
Ich : *stirnrunzel* Komme ... Diesmal liegt eine Patientenakte mit einer Ecke auf der STRG-
Taste. Kein Kommentar......



Zum Thema "Warum werden Bildschirm-Meldungen nicht gelesen" : Anfang der 80er Jahre,
als ein Computer vom Schlage eines CBM 3032 noch eine supertolle Maschine war, hatte ein
Kollege von mir für unsere Schule ein (für damalige Verhältnisse) ziemlich geniales
Programm zur Erfassung der Schülerdaten geschrieben. Die Schulsekretärin sollte die Daten
eingeben. Da diese Tatsache vorher bekannt war, und wir genau wussten, wieviel Ahnung die
gute Frau von Computern hatte, war das Programm gespickt mit (vermeintlich) DAU-sicheren
Anweisungen. Es gab direkt zu Programmbeginn auch eine Seite, die DETAILLIERT
erklärte, wie die ersten Schritte auszusehen hatten. Erster Testlauf : Die Sekretärin sitzt vorm
Bildschirm. Kollege startet das Programm. "Fr. M., jetzt lesen Sie sich mal genau durch, was
da steht, und dann machen Sie das..." Fr. M. schaut konzentriert auf den Monitor, liest und
liest und liest. Dreht sich dann zu meinem Kollegen um : "Ja gut - und was muss ich jetzt
machen ??"



Ich kann berichten, daß ... die Arbeitsmoral mancher Kollegen anscheinend manchmal etwas
zu wünschen übrig lässt.

Wegen einiger Umstrukturierungen im Betrieb hatten wir einige Benutzergruppen des (NT-
)Netzwerks neu aufgeteilt und auch die Zugriffsberechtigungen für Laufwerke auf dem Server
entsprechend angepasst.
Mindestens ein Dutzend der Kollegen hatte dadurch bis zum nächsten Anmelden keinen
Zugriff auf Netzlaufwerke, die eigentlich ständig gebraucht werden.
Wir hatten deswegen eigentlich mit empörten Anrufen gerechnet...
Genau eine Kollegin hat angerufen, und gefragt, was denn los sei.
Alle anderen (incl. Chef) haben nichts gemerkt...



Ich kann berichten, dass ... auch SysOps Familie haben. So rief mein Vater mich an, weil er
den CD-Brenner seines nagelneuen Laptops nicht in Gang brachte. Mehrere Sorten Rohlinge
hatte er schon ausprobiert, Nero war (anscheinend korrekt) installiert, auch das De- und
Neuinstallieren der Treiber brachte nichts. Mit einer telefonischen Analyse war hier
anscheinend nichts mehr zu machen. Vor Ort fand sich recht einfach die Erklärung: Mit einem
CD-Rom-Laufwerk lassen sich - auch wenn man alles richtig macht - halt einfach keine CDs
brennen...



Ich kann berichten, daß ...Der Strato-Telefon-Support dumm wie Brot ist: Gestern rief ich (I)
bei der Strato-Hotline (S) an: I: Guten Tag, der ftp-Zugriff geht nicht mehr. S: Username und
Passwort stimmen? I: Ja, einloggen kann ich mich, aber "ls" bringt keine Ausgabe. S: "ls"? I:
Ja, "list" oder auch "dir". S: Welches Programm benutzen sie? I: ftp S: Das ist kein
Programm, sondern die Art, wie sie auf ihre Daten zugreifen! I: Ja, stimmt, aber eben auch ein
Programm. S: Nein, das gibt es nicht. I: Doch. Aber sicher! - Schweigen - S: Welches
Windows haben sie? I: Unix. S: Sie müssen auf XP updaten und WiseFTP installieren. I: -???-
Bitte geben sie mir einen Techniker...



Ich kann berichten, daß ... mit mal bei einem Bekannten aufgefallen ist, daß sein
Druckerkabel nur halb im Drucker steckte. Darauf hin angesprochen meinte er nur, daß er seit
einem Jahr nicht mehr drucken konnte und schon verschiedene Leute den Druckertreiber rauf
und runter installiert hätten.



eine Filiale hat einen sog. Experten vor Ort. Dieser hatte durchgesetzt das er einen Scanner
vor Ort bekommt. Also wurde ein einfacher USB-Scanner hingeschickt. 1 Woche später ruft
er an und reklamiert den Scanner da dieser angeblich defekt ist. Stecker stecken "natürlich"
alle, Treiber sind auch installiert. Bis sich rausstellte das der Experte tatsächlich den USB-
Stecker in die RJ45-Buchse der Netzkarte gesteckt hatte. Es geht tatsächlich! Der Stecker ist
fast genauso breit wie ein RJ45-Stecker, so das er halbweges stecken bleibt.



Ich kann berichten, dass ... die Formulierung "einer der sich mit Computern auskennt" bei mir
inzwischen den Fluchtreflex auslöst.

Ein solcher Sich-mit-Computern-Auskenner (SMCA) hatte das bedauerswerte Windows 3.11-
Maschinchen eines guten Bekannten (Computer-Neuling) in die Finger bekommen. Offenbar
mit einem gesunden Sicherheitbewusstsein ausgestattet, hatte der SMCA einen Virenscanner
installiert, was ja an sich gut und richtig ist, aber dass der Rechner meines Bekannten nun bei
jedem Start die komplette Platte nach Viren durchsuchen musste (Dauer 10-15 Minuten) fand
ich angesichts eines nicht vernetzten Rechners, der primär den Zweck einer besseren
Schreibmaschine erfüllte, doch *ein wenig* übertrieben.

Aber damit nicht genug: als großer Fan des Norton Commander, hatte er auch diesem ein
gemütliches Plätzchen in der AUTOEXEC.BAT gesichert (wir reden hier selbstverständlich
von der DOS-Version), so dass mein Bekannter - der mit diesem Programm natürlich so gar
nichts anfangen konnte - immer erstmal den NC beenden durfte, um an seine WinDOSe zu
kommen. Weiterhin war mein Bekannter durch seinen SMCA so geschult worden, dass er der
Meinung war, bestimmte (Windows-)Programme ließen sich (aus Windows heraus) nur mit
dem (DOS-)NC starten.
Nach längerem guten Zureden, bekam ich dann endlich die Erlaubnis den Virenscan auf einen
Systemcheck zu begrenzen und den NC aus dem Systemstart zu verbannen. Spätestens seit
diesem Erlebnis weiß ich um die verheerende Wirkung von Halbwissen im EDV-Bereich.



Ich kann berichten, daß auch ein langjaeriger Admin zum DAU mutieren kann, v.a. morgens
vor dem ersten Kaffee.

Letztens (zum Glueck in meinem eigenen Netzwerk daheim): Ich hock morgens noch so
gemuetlich an meinem Rechner, und geh dann Duschen. Als ich wieder ausm Bad rauskomm,
hoer ich ein Pfeifen wie von einem Duesentriebwerk. Erster Gedanke "Scheisse, hats da jetzt
in der Zwischenzeit ne Platte zerlegt?" (man kennt ja das Geraeusch von den alten IBM
DTLAs...)
Ich konnte nur leider nicht zuordnen, aus welcher Kiste es kam. Da die Workstation schon aus
war, blieben zum Glueck nur noch zwei. Also erst mal den Server runtergefahren. Pfeifen war
immer noch da.
"Shit, dann isses der Router - das wird ein Spass, den neu aufzusetzen." Router
runtergefahren. Pfeifen war immer noch da.
Hmmm, Workstation aus, Laptop aus, Server aus, Router aus... Hae?!?
.
.
.
Es war die Putzfrau, die draussen mit nem Kaercher die Einfahrt gereinigt hat... Bin dann erst
mal Kaffeetrinken gegangen :-)



Eintrag vom 2004-08-18
noch eine Sache die ich bis jetzt immer für eine Urban Legend gehalten habe. Ist mir aber
gestern selbst passiert:
Support-Anruf:
User sitzt zum 1. mal vor unseren Rechner und kennt die Passwörter nicht.
Es gibt (leider und völlig sinnlos) ein Bios-PW. Ich teile es ihm mit. Geht aber nicht.
Es ausprobiert in Großschreibung, wer weiß schon ob die Caps-Lock-Taste drin ist ;). Mir
genau den Bildschirm beschreiben lassen, um sicher zu gehen das $USER wirklich an der
Bios-Anmeldung hängt.
Schlußendlich das Award-Master-PW ausprobiert, um sicher zu gehen das kein Spaßvogel
das PW dort geändert hat.
Nichts.
Also Schritt-für-Schritt, Taste-für-Taste.
I:Was sehen Sie?
U:Oben Award....in der Mitte:"Invalid Password..Press any Key to continue"
I: ok, weiter... drücken Sie dann bitte irgendeine Taste..(schön langsam)
U: ok... aber was ich schon die ganze Zeit mal Fragen wollte. Was heißt das eigentlich:"press
any Key"?
I: :-O D.H. "drücken sie irgendeine Taste"
U: Irgendeine?? *zweifelnd*
I: *dämmerung* ..und da ging es auch mit dem PW $USER hat "Invalid...press any Key"
bekommen.
Das ignoriert und jedesmal direkt wieder mit dem PW begonnen, so fehlte bei der PW-
Eingabe immer der 1. Buchstabe.



Eintrag vom 2004-11-30
Ich habe einen Bigtower, der ganz oben das Diskettenlaufwerk beherbergt. Da bei meinem
alten Mainboard der Diskettenanschluß etwas unglücklich platziert war, wollte ich ein neues -
längeres - Kabel kaufen. Einzige direkte Anlaufstelle im Ort ein "Elektronik Partner": Ich:
"Hallo, ich bräuchte ein 60cm Floppykabel" Verkäufer: "Ja, haben wir" - und reicht mir ein
normales 40Pol IDE Kabel. Auf meinen Hinweis, dass dies nicht das richtige sei, hat er noch
ein bisschen gesucht un mir ein weiteres Kabel angeboten. Das 80Pol IDE Kabel wollte ich
dann auch nicht haben :-)
Eintrag vom 2004-12-02
Ich kann berichten, daß ... neulich jemand am Support anrief, weil er ein Problem "mit dem
Monitor" hatte. Es stellte sich heraus, dass er das OSD (On Screen Display) des Monitors
aufgerufen hatte, um die vertikale Ausrichtung zu justieren, dieses OSD aber nun mit der
Maus (!!!) versuchte zu bedienen ! :-)



Eintrag vom 2005-01-25
Vor ein paar Jahren hatte ich mal einen Anruf:
Es klingelt, ich nehme ab: "Hallo, xxx-Helpdesk...", und am anderen Ende meldet sich eine
zittrige, dem Nervenzusammenbruch nahe, Verwandte:
Anruferin:"Hallo X, ähmm du, ich hab da doch seit neustem Internet bei mir zu hause...?"
Help: "ja, und?"
darauf die Klährung:
Anruferin: "Weisst du, ich wollte das ausprobieren, und jetzt habe ich das Internet kapput
gemacht."...
Nun führte ich sie an ihr geistiges ende:
Help: "jaa. dann... war das Internet sowieso nichts wert, vieleicht gibts irgendwann ein neues,
(nachdenklicher ton:) eigentlich schade..."
Anruferin: "Muss ich das jetzt alles bezahlen???"

--Ich erklährte ihr dann alles und brachte ihr später eine Flasche Wein - wegen dem
Gedanken, und so:)—



Eintrag vom 2005-08-08

Ich kann berichten, daß Funktastaturen manchmal eine verdammt lange Reichweite haben
(nicht wirklich eine DAU-GEschichte, aber doch lustig):

User: Hilfe, meine Maus hüpft plötzlich wie wild hin und her und hoch und runter.
A: Hm, könnte 'n Wackler im Kabel sein...
U: ... ist aber schnurlos.
A: Hm, oder sind vielleicht auf der Tastatur irgendwelche ungewöhnlichen Tasten
eingeklemmt?
U: Äh, Tastatur? Kann das damit zusammenhängen, daß ich vorhin Kaffee über die Tastature
geschüttet habe?
A: Ja.
U: Aber ich hab die direkt umgedreht und da schien nichts mehr drin zu sein...
A: *Seufz* OK, bitte mal testweise Tastatur und evt. Maus von einem anderen Computer
anschliessen.
U: OK, mein Kollege im Nebenbüro ist im Urlaub und hat auch eine schnurlose, ich kann ja
mal seine nehmen. Aber wie schliesse ich denn ohne Kabel die Tastatur an?
A: Da muß ein Knöpfchen "Connect" sein, das mal bitte kurz drücken.
U: Ah ja, gefunden, geht. Dann möchte ich bitte direkt eine neue Tastatur bestellen.
A: OK, geht so schnell wie möglich raus.
User war somit telefonisch erst mal wieder glücklich.

Nach 5 Minuten kam jedoch der Praktikant, der im Nebenbüro war, herein und fragte U, ob er
"irgendwas mit Zahlen" machen würde? (In der Tat: Buchhaltungsarbeiten). Der Rechner des
Kollegen im Urlaub war nämlich nicht ausgeschaltet und die Funktastatur hatte doch
tatsächlich "rückwärts durch die Wand" noch den Kontakt mit dem alten Rechner (zusätzlich)
gehalten, wo alle Eingaben in einem offenen Word-Dokument erschienen!



Eintrag vom 2005-09-23
Dummheit kommt manchmal wirklich auch auf leisen Sohlen... Wir haben in unserem
Lieferantenkreis einige besondere Exemplare, denen wir Listen per eMail zukommen lassen.
Eines der besonders dähmlichsten Exemplare forderte uns auf, doch bitte die Exelliste
*geöffnet* per eMail zukommen zu lassen... - Wie zum Henker soll man eine Datei beim
Partner per eMail geöffnet in den Speicher bringen?! Mit einem schnellem Telefonanruf
wurde dann der Dau durchgeleitet, damit der die Datei doch noch geöffnet bekam...



Eintrag vom 2005-09-27
Viele können diese Geschichten nicht glauben weil noch immer der irrglaube existiert das der
großteil nicht so dumm sein kann..... Nun solange man sich in Bereich befindet die einem
beigebracht wurden machen die Leut ja brauichbaren Eindruck jedoch wehe sie beschäftigen
sich mit unbekannt... da trennt sich die Sp..... Kundin kommt mti einem Brenner in der Hand
in das Geschäft : Ich brauche einen neuen Brenner weil ich mir vor 2 Wochen nur so einen
billigen gekauft habe und ihn jetzt nicht mehr verwenden kann. Frage: Warum bringen Sie Ihn
nicht zum Händler und lassen ihn auf Garantie tauschen? Kundin: Naja der funktioniert doch
sowieso nur 52x (annm. Ihr Ahnt es schon ...oder?..) Frage: Wieso nur 52x ..... Kundin: Na da
steht 52x drauf.... (Selbige hat sich im übrigen mehrfach win98 und dergleichn selbst
Installiert, Brenner eingebaut etc... ) Das es Kunden gibt die 3 mal pro Woche anrufen damit
man Ihnen 3 mal pro Woche erklärt den Druckerstecker neu einzustecken (noch parallel) weil
die Katze jedesmal diesen rausreisst (wie schafft die das? Alptraumviecher müssen des sein)...
Bin gespannt wann sies mal selbst neu einstecken BEVOR sie anrufen ..hmm Ahjo... mal die
Anti Hotline Story... Frage an die UTA : Warum habt Ihr meinen (Privatkunde 4Personen
Haushalt davon 2 4 jährige) einen 2mbit Sync XDSL mit ISDN Telanlage etc verkauft und
nicht einfach ein Privatkundenpaket (das etwa 50% billiger ist) Antwort : ISDN UND ADSL
gibts nur für Geschäftskunden nicht für Privatkunden,... aber man könnte das ganze zurück
zur TA tranferieren dort geht... Frage: Warum könnt Ihr das nicht selbst? Antwort: geht bei
Privatkunden nicht. Technisch nicht möglich. Frage: Warum? Geht doch bei allen anderen
auch. Sogar bei euch wenn man das teure Paket nimmt. Ausserdem machts ja keinen
unterschied zwischen adsl und xdsl (x steht ja nur für eine belibige dsl variante kann also auch
ein adsl werden...) ANtwort: nei bei PRivatkundne geht das nicht... Und ich dachte immer uta
wr ein privatunternehmen... hmm interresting... Tel an UPC Hotline: Hallo, Ich möchte gerne
zu einen bestehenden anshcluss chello classic. Antwort: Kein problem müssen wir nur einen
Termin mit dem Techniker machen (und 70€ installationsgebühr verrechnen) ich: nein nein
bidde keinen Techniker. ich möcht mir das modem gern irgendwo abholen und hängs mir
selber an support: nein das geht nciht der Techniker muss ja den anschluss prüfen ich:
WOZU? telekabel gibts bereits. Pegel ist hir im Haus auch ok kein verstärker nötig.... support:
mag sein aber der techniker muss ja auch prüfen ob der STECKER passt: ich: dafür 70€?
ausserdem hier IST EINE NORMALE TV dose mit dem RADIO anschluss (standart
anschluss für telekabel modems überall in europa) support: nein das geht nicht er muss das ja
auch am pc einrichten ich: ich bin selbst techniker. und sie glauben doch nicht das irgendwer
mit bisserl verstand einen TA Techniker an seinen PC lässt support: "lacht..." ja da haben sie
recht trozdem geht das nicht anders... daraud hin einen privaten telekabel berater angerufen
der tippe gleich eien vertrag mit (obwohl ich nur mal auskunft um den preis wollte) und
meinte dann das modem könne geschickt werden ABER es muss der Berater zu mir in die
WOhnung kommen ich: (denk mir komisch das das jetzt doch anders geht).. ahem ich hab
aber keine zeit dafür.. sagen sie mir einfach ihre büroadresse und ich komm vorbei und
unterschreib einen vertrag und hol das modem... verkauf: nein das geht nicht ES MUSS
JEMAND IHRE WOHnung SEHEN (in einem sehr komischen unterton" ich: es wird aber
nicht passieren das ich einen schmierigen verkäufer (der nebnbei auch gerade versucht mich
zum vertrag zu zwingen obwohl ich eigentlich nur eine preisauskunft wollte) in meine
wohnugn lassen .. alles lass ich da ja ned rein... verkauf: das geht icht anders also wann sind
sie da? ich : gar nicht ich bestell bei inode...leg auf anruf bei telekabel hotline wieder: ich
(schon im telegramm modus da schon etwas generft): Hallo ich habe bereits telekabel, will
chello classic, brauche und will keinen techniker,.. habe keine zeit für termine will mir das
modem irgend wo abhlen und selber anschliessen hotline: (ÜBERASCHUNG!!!) ja kein
Problem holen sie es sich einfach entweder im 1070 oder 1010 ab. installationsgebühr entfällt.
nur 25 € freischalt gebühr.. ich : oh danke.... (das besagtes modem dann abends keine
software erhielt und ich anschließend zum ersten (und wahrscheinlich letzten mal in meinen
leben) mit einem fähigen aus der chello edv abteilung reden durfte der mir manuell die neue
software geschickt hat die dann gefunkt hatist eine andere geschichte...) Das besagte UPC
einem meiner kunden der zuerst chello und digital tv bestellte der techniker kein digitaltv
installierte weil der tv des kunden defekt war darauf hin zwar das chello (internet) freischalten
lies aba das paket auf hold setze die zentrale das paket nun stonierte und chello am sa abend
gleich mit abdrehte ist auch eine andere story... Folglich bleibt nur eines es gibt keine daus...
nur menschen die auch handlungsfähig sind wenn mal was nicht nach schema f rennt.... ....und
den rest hier als dau, support line ... was auch immer bezeichnet etwa 99,9999% der
menscheit.... insofern verwundern da weder all diese geschichten noch die letzten 10tsd krieg
und leid das wir uns selbst zufügen..... (eine klügere spezies mit ähnlicher agressivität hätte es
inzwischen wenigstens geschafft sich selbst zu eliminieren aber selbst dazu sind wir zu
dumm...)



Eintrag vom 2005-10-05
Dass die Menschen wirklich so schlimme DAUs sind, das hätte ich nicht geglaubt als ich vor
2 1/2 Jahren als 2ter Sysadmin auf meiner ehemaligen Uni angefangen habe.. Da gibt es von
"Ich kann mich nicht einloggen, da steht Administrator als User Name..." bis zu Computer die
ausfallen, weil zuviel Nikotin drin ist.. Die schlimmsten sind die Professoren, eine komische
Gattung Menschen, und im Normalfall absolute Fachidioten. Das ist jetzt nicht böse gemeint,
aber trotzdem könnte man sich manchmal etwas bemühen, oder? Aber als Sysadmin ist man
ja für alles Schuld. Wir sind hier zu 2 um ein mit ca. 300 Computer besetzes Netz zu betreuen,
und natürlich dann auch Helpdesk zu machen. Meine absoluten Lieblinge sind : Mein Monitor
ist kapput!! das hatte ich schon mehrmals, und es war jedesmal entweder Stromkabel raus,
oder Knopf nicht gedrückt. Da wir viele Projektionen in Kurse hier haben, und jeder Professor
mit seinem eigenen Laptop kommt, gibt es da auch die schönsten Dinge.. Klassisch ist, wenn
ohne jede Ahnung auf der Fernbedienung des Projektors rumgespielt wird, um ein Bild auf
den Schirm zu bekommen.. Hat noch nie funktionniert.. Bei allem Stress den wir 2 hier haben
kommt noch etwas hinzu : alle Leute, vor allem Studenten, die einfach nicht lesen können.
Die Beschreibung, wie man die Infosäale benutzen kann hänkt bestimmt 20mal hier aus..
doch das langt anscheinend nicht.. Da fragt man sich wie die den Weg zur Uni geschafft
haben.. Oder wenn ich mal wieder Wartungsarbeiten machen muss, in den Infosäalen, und
mich dann alleine da aufhalte, auf die Tür in 3 Sprachen schreibe : Infosaal geschlossen !! da
kommen dann trotzdem pro Stunde mindestens 5 Studenten die einfach nicht lesen können..
Eine Welt voller DAUs.. Ich werde versuchen mich weiter zu bilden, weg vom Sysadmin und
Helpdesk. Mir wird es manchmal echt zu blöd wie ein Idiot behandelt zu werden, nur weil
man Informatiker ist und für alle DAU-Sünden ja sowieso schuld ist.. Schöne Grüsse, lasst
euch nicht unterkriegen ihr Sysadmins, und sagt nur niemandem, dass ihr Informatiker seid,
sonst habt ihr auch noch privat mehr Arbeit als euch lieb ist..



Eintrag vom 2005-10-23
Ich kann berichten, daß ... Männer manchmal auf Ihre Frauen hören sollten.

Ich arbeite als SysAdmin für ein kleines Unternehmen, welches Biotechnische Anlagen
automatisiert. Alleine schon von den Erlebnissen, welche ich mit unseren Kunden hatte,
könnte ich Bände erzählen.

Diesmal will ich jedoch eine interne Peinlichkeit preisgeben...

Es begab sich, dass unsere Teilzeit Sekretärin eines Tages in mein Büro kam und mir etwas
scheu die Alarmfrage stellte: "Duuuhuuu... sag mal, du kennst dich doch mit Computer aus,
nicht?"

Eigentlich murmle ich in solchen Momenten einfach etwas von defektem Fluxkompensator
und nur teilweise funktionierender Garbage Collection und vertiefe mich dann in
irgendwelche technische PDF's (welche ich mir - für Notfälle - auf ne Tastencombo gelegt
habe).

Doch die kleine Maus ist eine süsse Maus und Admin ist ja schliesslich auch nur ein Mann.
Daher nahm ich mir die Zeit, ihr Problem anzuhören.

"Du, wir haben da vor kurzem einen neuen Rechner (Pentium4, anm. von mir) gekauft, weil
der alte (486er, anm. von mir.) kaputt gegangen ist. Nun haben wir auch Internet drauf.
Komischerweise stürzt der Rechner immer wieder ab, wenn wir im Internet sind. Er schaltet
sich dann einfach aus.Ausserdem haben wir auch noch das Problem, dass sich der Rechner
manchmal einfach von selbst einschaltet."

Huh?? Ein Rechner der sich spontan einschaltet und spontan ausschaltet? Habe ich da
irgendwas verpasst? Kann nicht sein, ich les doch C't....

Grübel, grübel..

Na okay, das ausschalten könnte auch von diesem Blaster Wurm herrühren, aber das
einschalten? Ein Rätsel...

Ich erklärte Ihr also mal meine Theorie, sagte sie solle mal den Free-AV herunterladen und
diesen installieren. Zum einschaltproblem konnte ich noch nichts sagen, empfahl Ihr jedoch,
sie solle das einfach mal beobachten und versuchen herauszufinden ob es eine
Regelmässigkeit gibt.
Nun, sie zog von dannen und tat wie geheissen. Es zogen einige Tage ins Land - da sie wie
gesagt nur Teilzeit bei uns angestellt ist - aber die Probleme verschwanden nicht. Der Rechner
schaltete sich weiterhin munter aus - Blaster war also nicht schuld daran - und manchmal halt
auch ein.

Da Sie meine Anweisungen jedoch genau befolgte - Ja, auch solche Frauen gibt es! - stellte
Sie fest, dass der Rechner immer dann eingeschaltet wurde, wenn die Nummer des dortigen
ISDN Anschlusses angerufen wurde.

Nun war ich mir ziemlich sicher, die Ursache des zweiten Problemes zu kennen. Wakeup on
Ring (oder so ähnlich).

Jedenfalls wollte ich nicht, dass Sie selber im BIOS rumpfuschen musste, daher anerbot ich
Ihr den Rechner mal genauer unter die Lupe zu nehmen, wenn Sie ihn bringen würde.

Gesagt, getan. An Ihrem nächsten Arbeitstag brachte Sie den Rechner mit.

Es war ein Top Moderner Fujitsu-Siemens Rechner. Und das Ding war trotz eines P4 einfach
nur leise. Respekt, die Designer hatten sich anscheinend wirklich mühe gegeben und gute
Hardware verbaut. Das kannt ich so eigentlich gar nicht ;-)

Jedenfalls ging ich als erstes in's BIOS und siehe da, es war tatsächlich ein Wake on Ring
aktiviert. Option deaktiviert, ein Problem weniger.

Dann liess ich die Kiste booten und ein relativ jungfräuliches Windows XP mit meinem
empfohlenen AVI blickte mir entgegen. Sofort überprüfte ich die Energieverwaltung, doch da
war alles deaktiviert.

Nichts deutete also darauf hin warum der Rechner sich einfach ausschaltete. Ich begann also,
das Ding in unser Testnetz zu stecken und wollte grad seine IP ändern, als das Gerät einfach
ausschaltete.

Hmm... Rechner eingeschaltet, Scandisk durchratten lassen, Windows starten lassen, Boom.
Rechner schaltete sich wieder aus. Diesmal ohne, dass ich irgendwas getan hätte...

Ob da wohl das Netzteil Futsch ist? Schnell den Multimeter und einen Schraubenzieher
hervorgekramt, Seitendeckel entfernt und da blickte ich auf die Ursache des Problems...

Das Stromkabel des CPU Lüfters war nicht angeschlossen. Darum war der Rechner auch so
verdammt leise. Die Idioten von Fujitsu hatten das wohl einfach vergessen! Pha!

Ich rief die Sekretärin zu mir und wollte grad über die schlechte QM von Fujitsu herziehen,
als Sie meinte...

"Ja, das muss mein Mann gewesen sein. Ihn hat der Krach des Lüfters so gestört, da hat er den
Rechner aufgemacht und einfach das Kabel entfernt. Ich habe ihm gesagt, er solle das lassen,
weil das bestimmt aus einem guten Grund angeschlossen ist. Er meinte jedoch nur, dass er
sich mit sowas auskenne und dass der alte Rechner (der 486er!) das ja auch nicht gebraucht
hat. Die haben das nur wegen der Gewährleistung eingebaut, damit niemand Fujitsu die
Schuld geben kann, wenn im Sommer mal das Ding abraucht."
Ich sage es nochmals... hätte er besser auf seine Frau gehört :-)

Glück im Unglück... Da die CPU neueren Datums war, hat der eingebaute
Ueberhitzungsschutz einwandfrei funktioniert. Der Rechner tut seither seinen vorgesehenen
Dienst und hat sich auch nie mehr einfach ein- oder ausgeschaltet...



Eintrag vom 2005-11-19
Ein Freund arbeitete als Leiharbeiter (Konstrukteur) für eine rennommierte Firma die
Hightech Sitzgelegenheiten (z.B. Flugzeugsitze) herstellte. Die hatten für die CAD
Arbeitsplätze natürlich ein besonders Leistungsfähiges Netzwerk mit einer IBM
Großrechenmaschine als Herzstück. Eines Montags kam er ins Büro, das aber menschenleer
war. Irritiert schaute er durch das Büro, bis er schließlich einen einzelnen Mitarbeiter antraf.
Der erzählte ihm, daß die gesamte Rechenanlage ausgefallen sei und mein Freund sich daher
einen schönen Tag machen könne. Die Kollegen seien auch schon in der Stadt unterwegs.
Was war passiert? Es war dem Servicetechniker von IBM aufgefallen, daß dieser Rechner
regelmäßig zu warm wurde und hatte das den IT Technikern des Büros weitergegeben. Als
Abhilfe wurde ein Klimaschrank (sündhaft teuer)für den IBM Großrechner bestellt, vor dem
Wochenende geliefert und auch sogleich installiert. Im Prinzip ein Gerät wie ein
Getränkekühlschrank im Geschäft. Der Innenraum wird gekühlt, auf der Rückseite des
Gerätes befindet sich der Verflüssiger, die dünnen schwarzen Rohre wo die Wärme
abgegeben wird. Am Montag Früh hatte es in diesem Raum an die 70 Grad, sämtliche
Rechner in diesem Raum waren ausgefallen und sogar einige Festplatten den Hitzetod
gestorben. Einzig der IBM Großrechner im Klimaschrank lief noch. Allerdings hatte er mehr
Temperatur abbekommen als er maximal durfte, und damit war die Ausfallsgarantie von IBM
für diesen Rechner auch dahin. Dieses Gerät mußte also auch durch ein Neues ersetzt werden.
Was war passiert? Nun, der Raum war eine fensterlose Kammer mitten im Gebäude und ja
bekanntermaßen vorher schon zu warm. Und selbst der teuerste Klimaschrank kann die dem
Innenraum entzogene Wärme nicht durch die Steckdose ableiten. Der Schrank hatte also bei
seinen Bemühungen seinen Innenraum auf der geforderten Temperatur zu halten den
Computerraum aufgeheizt. Teurer Spaß...



Eintrag vom 2006-01-20
Ruft ein aufgelöster User bei mir an und fragt: Ich hab mir gerade etwas übersichert können
Sie mir die Datei wieder wiederherstellen. Auf meine Frage : Was meinen Sie mit übersichert,
haben Sie die Datei überschrieben. Meint der User: Ja



Eintrag vom 2006-04-06
Ich kann berichten, daß ... ich mal bei der T-Online Hotline anrufen musste, da sich beim
Versuch der Einwahl ins Netzt die Meldung von der T-Onlinesoftware kam es seien keine
DFÜ-Treibe installiert. Konnte eigentlich garnicht sein, da es bisher immer funktioniert hatte
und in der letzten Zeit auch nichts passiert ist was die irgenwie hätte beeinflussen können.
Also ruf ich da an. I: Ich hab da n Problem mit der Einwahl ... (schilder den Kram) S:OK sehn
sie ma da und da nach (er bestand drauf obwohl ich ihm sagte, dass das schon getan hatte)...
hm anscheinend sind die Treiber wohl weg. ---als ob ich das nciht schon selbst gemerkt hätte,
also birng ihc jetzt mein eigentliches Anliegen hervor I: Können sie mir sagen wo ich die am
besten herbekomme?? S: Ja also am besten laden sie sich die aus dem Internet runter. I:
AAARRRRGGGHHHH



Eintrag vom 2006-04-11
Ort: IT-Abteilung einer Handelskette.
Situation: Mitarbeiterin einer Filiale ruft an, weil ihr Computer "nicht funktioniert".

Support: "Was erscheint denn auf dem Monitor?"
Mitarbeiterin: "So eine Fette Henne!!!"

(die Firma hat überall Linux, gemeint war der Pinguin, der beim Starten angezeigt wird, wenn
man Kernel-Frambuffer aktiviert hat)
Im weiteren war das Telefonat aber produktiv, das Vorlesen der letzen paar dargestellten
Text-Zeilen ergab, dass die Festplatte abgeraucht war.



Eintrag vom 2006-04-26
In einem grossen Zentralisierungsprojekt war ich für die Unterstützung der Entwickler bei der
Portierung der Anwendungen auf Terminal Server zuständig. In dieser Funktion erhielt ich
den Anruf eines dieser Entwickler: Er:"Ich habe hier ein Problem mit der Anwendung XYZ.
Ich bekomme sie auf dem Terminal Server nicht zum Laufen." Ich:"Was haben sie denn alles
versucht?" Er:"Ich habe mir den Quellcode angeschaut und da gibt es eine Variable a. Was
macht die denn?" Ich:"Woher soll ich wissen was Sie in Ihrem Programm mit den einzelnen
Variablen machen?" Er:"Ich habe gedacht Sie könnten das im Terminal Server nachschauen."



Eintrag vom 2006-07-31
Ich hatte vor einigen Jahren in einem Computerfachgeschäft gearbeitet und eines Tages mal
einen Komplett-PC (die wurden immer von uns individuel zusammengebaut) an einen
Kunden verkauft. Ein paar Tage später kam ein Anruf (aus Erinnerung
zusammengeschrieben): Kunde: Hallo. Meine Tastatur ist kaputt. Ich: Aha, was ist den
kaputt? Kunde: Da fehlt etwas. Ich: Wie da fehlt etwas? Kunde: Na da fehlt eine Taste.
Wupps...., dachte ich mir. Den PC hat der vor ein paar Tagen gekauft und merkt erst jetzt,
dass eine Taste fehlt? Na gut, vielleicht kam er nicht eher zum auspacken. Ich: Was fehlt denn
für eine Taste? Wenn da war kaputt ist, dann wird es natürlich ausgetauscht. Kunde: Es fehlt
die any key - Taste. Nochmal wupps ... Das war der Hammer. Ich habe für einen Moment
überlegt, ob ich dem Kunde helfe, oder ob ich ihn nun komplett verarsche, denn so kam ich
mir vor. Gutmütig wie ich bin, habe ich mich für das Helfen entschieden. Ich: Was machen
sie denn gerade? Kunde: Ich installiere ein Programm. Ich: Aha. Und da steht nun auf dem
Bildschirm etwas? Etwas mit any key? Kunde: Ja. Ich: Das ist der Hinweis, eine Taste zu
drücken. Da steht doch bestimmt noch ein ...to continue... dahinter? Kunde: Ja. Ich: Das
bedeutet auf Deutsch, man soll irgendeine Taste drücken, damit die Installation weiter macht.
Egal welche Taste. Stille ... Ich hörte förmlich, wie die Rädchen im Kopf den Kunde
arbeiteten. Dann stotterte er ein "Achso..., ok...., danke." und legte auf. Das Üble an der
Geschichte ist, dies gibt es als Witz. Und diesen Witz habe ich einige Tage vorher meinem
Kollegen erzählt, der zu diesem Zeitpunkt leider Kunden im Laden bedienen mußte. Dadurch
konnte er das Gespräch nicht mithören.



Eine Bekannte von mir hat selbst das Motherboard bei ihrem Computer getauscht, er ist aber
nachher nicht gegangen. Also bin ich zu ihr gefahren. Der Rechner macht keinen Muks. Alle
Kabel kontrolliert, nichts gefunden. Durch zufall nehme ich den Kühlkörper für den Prozessor
ab, und auf was schaue ich, auf den LEEREN Steckplatz. Auf dem zum glück nicht
entsorgten alten Motherboard fand sich dann der Prozessor. Nach Umbau alles OK.



Eintrag vom 2006-10-10
ich hätte es niemanden geglaubt, aber es ist mir gerade selbst passiert(vor exakt 7 Minuten,
zuerst durften die Kollegen lachen ;) Anruf einer Dame, die nicht ins Inet kommt: Sie:
"...kommt eine Fehlermeldung und das Passwortfeld ist auch leer." Ich: "Sitzen sie gerade vor
dem Rechner?" Das ist nicht immer gewährleistet ;-) Sie: "Ja" Ich: "Klicken Sie mal doppelt
auf Arbeitsplatz" Sie: "Da ist noch die Fehlermeldung, was soll ich damit machen?" Ich:
"Haben Sie ausser der Fehlermeldung noch was anderes geöffnet?" Sie: "Nur Outlook" Ich:
"Dann schliessen Sie doch erstmal alle Fenster, dann haben wir mehr Platz" -- ihr werdet es
ahnen-- Sie: "ok" -- Höhrer wird weggelegt, Schritte, Schliessendes Fenster Geräusch --- Ich:
--WTF??-- *sprachlos* Sie: Höhrer hoch:"Und jetzt?" Ich: *sprachlos* Sie: "Hallo?!!" Ich:
"Ja. Ähhh... Sie haben doch jetzt nicht tatsächlich das Fenster zugemacht, oder?" Sie: "ähm..."
--man höhrte förmlich einen Groschen fallen-- Sie: "Ja, das war so laut hier. Draussen ist eine
Baustelle. Ich habe Sie gar nicht verstanden." -- Na klar....



Eintrag vom 2006-12-14
Ich kann berichten, daß ...nicht alle EDV-Leute ihren Job verstehen. In meiner Firma wurde
ein Nadeldrucker fuer den Lieferscheindruck ersetzt. Als der Nadeldrucker aufgestellt war,
rannte der zuständige EDV-Typ durch die Firma und fragte, ob jemand weiss, welcher Typ
von Strichcode auf die Lieferscheine gedruckt wird.



Eintrag vom 2006-12-14
Der gleiche "Experte" hatte schließlich herausgefunden, welcher Typ von Strichcode auf die
Lieferscheine gehört. Um herauszufinden, ob der Code auch wirklich lesbar ist, machte er auf
seinem Spitzen-LASERDRUCKER einen Probeausdruck, der dann auch hervorragend lesbar
war. Den Unterschied zwischen der Druckqualität eines Nadeldruckers und eines
Laserdruckers schien er nicht zu kennnen...



Eintrag vom 2007-01-19
Ich kann berichten, daß ... nicht alle Leute die hier was eintragen, viel Ahnung haben.
Z.B. den Eintrag vor diesen vom 2006-12-14.
Eigentlich sind Nadeldrucker nicht sonderlich geeignet für Strichcode. Deswegen ist die
Frage eines "Experten" nach der Art des Strichcode ziemlich gerechtfertigt.
Es gibt eine Menge verschiedener Strichcodes.
(s. http://de.wikipedia.org/wiki/Strichcode )
Um dann anschließend erstmal die Korrektheit des Codes mit einen Probeausdruck eines
Laserdruckers zu prüfen, ist nicht verkehrt.
Der Poster dieser Einträge hätte ja den "Experten" mal einfach fragen können, vielleicht hätte
er sich die Mühe gegeben und den Fragenden die Sache aufklären können. Ich kann ja jetzt
auch nur mutmaßen.

				
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posted:10/26/2011
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